Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Jagen und die Moral

160 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Jagd ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Isamu Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 02:00
Jägern wird vorgegeben, wie viel Wild von welcher Sorte in einem Gebiet geschossen werden muss. Das lockt private Jäger an.

Was haltet ihr von der Jagd?

Angeblich wird es gemacht, weil das Wild den Wald zerstört und es zu übermässigem Baumsterben kommt.

Kennt ihr andere Gründe?

Könnt ihr diese Nachvollziehen?

Ist das ein Grund selbst zum Gewehr zu greifen und ein Hobby daraus zu machen oder sollte dieser Job nicht durch mehr Förster geregelt werden?

Ih Sah Muh


1x zitiertmelden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 02:36
Also das ist jetzt inzwi. nicht mehr nur unter Jägern bekannt das Jäger in der BRD ein genauso wichtger bestandteil der hiesigen Natur sind. wie alles andere auch was zu ihrer Erhaltung gehört und beiträgt.


Hier mal eines von vielen beispielen wie wichtig es ist das Jäger dieses beispielhafte Ökosystem in D. kontrollieren.


https://www.youtube.com/watch?v=SCtBVhHzgGQ (Video: Randalierende Wildschweine in Hannover)


1x verlinktmelden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 02:43
Es kommt höchstens zu übermäßigem Baumsterben, weil der Mensch immer mehr Bäume fällt und nicht dafür sorgt, dass neue entstehen. Aber garantiert nicht weil Jäger zu wenig Tiere erschießen.

Die Natur hat es auch mal ohne Jagd und Jäger geschafft zu überleben und das erstaunlich gut.
Ich traue ihr auch weiterhin zu, dass sie es schafft sich selbst zu erhalten,
ohne dass irgendein Mensch kommt und seine Freude am Töten mit fadenscheinigen Argumenten rechtfertigt...


3x zitiertmelden
Isamu Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 04:03
@Zerox

Da ich ja von letztem mal weiss, dass du mit anderen Meinungen nur schlecht umgehen kannst, kann ich nun leider nicht auf dich reagieren :(

@aero

Dass Förster das tun sollten und diesen Bedarf nicht alleine Decken können, ist klar. Aber sollte man darum auf Privatjäger zurückgreifen müssen? Ein Förster besitzt die Motivation den Wald zu erhalten und wurde dazu ausgebildet. Darum ist sein Auftrag klar, aber welche Motivation besitzt eine Privatperson dabei und ist das sinnvoll zu fördern? Jagen kostet unglaublich viel Geld und das Wild zu behalten auch.


melden
Isamu Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 04:34
@Zerox nagut ich gehe dann doch mit einem guten Beispiel voran und zeige dir, wie man Menschen trotz anderer Meinung akzeptiert :)

Eine Natur ohne Jäger gab es nie. Ein Jäger ist nämlich auch ein Löwe. Ein Löwe frisst das Gnu. Damit dämmt er die Population des Gnus ein. Hirsche werden von niemandem gefressen, da sie keinen gleich-starken natürlichen Feind in unseren Wäldern mehr haben. Darum wachsen die Wildbestände unkontrollierbar an in bestimmten Regionen. Würde der Mensch sie einfach machen lassen, dann würden in der Tat die Wälder kaputt gehen durch eine Überbevölkerung. Dass dann damit auch der Lebensraum jener Hirsche wieder kaputt ginge liegt auf der Hand.

Was die Regenwaldabholzung damit zu tun hat, weiss ich nicht, aber der Hirsch lebt in Wäldern hier und da ist nicht der Lebensraum bedroht sondern die Population zu groß. Die Lage des Regenwaldes und die von heimischen Tieren in der BRD, sind zwei paar Schuhe. Selbst wenn wir die Wälder vergrößern würde das Problem damit nicht erledigt sein.

Wäre Deutschland morgen ein RIESIGER WALD, wäre trotzdem kein natürlicher Feind des Wilds da und die Zahl würde trotzdem unkontrolliert ansteigen und dann wäre das Problem weiterhin genau das gleiche. Zu viele Hirsche auf begrenzt viel Wald. Es existiert eben kein Ökosystem mehr wie vor 1000 Jahren darum MUSS der Mensch hier eingreifen, denn wir haben keine große Wolfspopulation und an dieser arbeitet man ja sogar schon.

Die Natur erhält sich auch selbst, aber das nur weil Natur nicht Hirsch ist, sondern die Natur nichts darauf gibt, den Hirsch zu erhalten. Wenn der Hirsch ausstirbt tut er es. Wenn der Wald kaputt ist, dann ist er kaputt. DAS ist Natur. Darum beleibt die natürlich erhalten. Aber das hilft nichts, wenn der Mensch Hirsch und Wald beide erhalten will.


1x verlinktmelden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 05:05
@Isamu
Zitat von IsamuIsamu schrieb:Angeblich wird es gemacht, weil das Wild den Wald zerstört und es zu übermässigem Baumsterben kommt.
Ja, das ist eines der häufigsten Argumente.
Zitat von IsamuIsamu schrieb:Kennt ihr andere Gründe?
Ja, um mal wieder rauszukommen aus der Bude. Um der nörgelnden Ehefrau zu entgehen, und um den Sonntagmorgen im Wald zu genießen, anstatt vollgeschissene Windeln wechseln zu müssen.


melden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 07:24
Jäger ? Die stehen bei uns abends besoffen in der Kneipe rum.


melden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 07:34
Zitat von ZeroxZerox schrieb:ohne dass irgendein Mensch kommt und seine Freude am Töten mit fadenscheinigen Argumenten rechtfertigt...
Dieser Satz trifft den Nagel auf den Kopf, wobei ich zugeben muss, dass der Beitrag von

Beitrag von Isamu (Seite 1)

nicht von der Hand zu weisen ist.

Für mich als Laie ist das ganz schwer zu beurteilen. Der Mensch muss darauf achten, Maß zu halten.
Jagen als Hobby finde ich verachtenswert, denn Sport ist für mich wettstreiten auf Augenhöhe, wobei zwar einer verliert, aber nicht stirbt. Mit einem Gewehr auf ein Tier zu schießen zeugt nicht von besonders viel Mut.


1x zitiertmelden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 08:01
Die Natur ist Milliarden Jahre sehr gut ohne menschliche Regulierunsmaßnahmen ausgekommen.

Wenn es von einer Tierart in einem Gebiet, warum auch immer, zu viel gibt, dann entstehen eben mehr Räuber.
Oder die Individuen fressen einen Großteil ihrer eigenen Nahrung weg, dann verhungern und sterben sie, es gibt wieder deutlich weniger, die Natur erholt sich, die Art erholt sich oder es entstehen neue Arten - alles kein Problem.

Die Probleme fangen an, wenn Menschen glauben, die Natur ausbeuten oder an ihr rumpfuschen und sie regulieren oder verbessern zu müssen.


Wenn man gerne jagt, von mir aus.


Aber notwendig als Naturschutz ist sowas allerhöchstens bei gefährlichen Neozoen ;)


melden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 08:04
@Zerox
Ein Jäger ist ja nicht Jäger, weil er Freude am Töten hat. Eher hat Freude an der Natur. Am Zusammenspiel zwischen Tierreich und Pflanzenwelt.

Da der Mensch (leider?) sehr stark in die Natur selbst eingegriffen hat und noch immer eingreift, hat er oftmals keine andere Möglichkeit, als dann auch wieder regulierend einzugreifen. Eben durch die Jagd.

Jäger töten nicht nur Tiere. Vielmehr sorgt er auch dafür, dass solche Tiere, die ohne Hilfe einen Winter z.B. nicht überstehen könnten, eben genug zum Fressen haben.

Ich heiße die Jagd an sich gut. Hierbei spreche ich aber ausschließlich von der regulierenden - ja auch arterhaltenden - Jagd. Zu viele Tiere einer Art an einem Ort rotten sich mangels Nahrung selbst aus. Hier muss man regulierend eingreifen.


Sofern es um die "Sport"-Jagd oder die Jagd zur Freizeitgestaltung geht, da stimme ich dir zu. Das ist moralisch in höchstem Maße verwerflich.


2x zitiertmelden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 08:33
@SergeyFärlich
Zitat von SergeyFärlichSergeyFärlich schrieb:Ein Jäger ist ja nicht Jäger, weil er Freude am Töten hat. Eher hat Freude an der Natur. Am Zusammenspiel zwischen Tierreich und Pflanzenwelt.
Da würde ich nicht zustimmen. Auch heute noch gibt es sehr viele Trophäenjäger und Jäger, die einfach nur einen gewissen Nervenkitzel bei der Jagd oder beim Töten verspüren wollen. Oder eben die Überlegenheit spüren wollen.
Ich möchte das jetzt nicht an sich verurteilen, aber von seinem Hochsitz aus 50 oder 100 Meter Entfernung einen Hirsch wegputzen ist jetzt nicht SO eine fette Leistung, wenn man ein gutes Gewehr hat.
Zitat von SergeyFärlichSergeyFärlich schrieb:Da der Mensch (leider?) sehr stark in die Natur selbst eingegriffen hat und noch immer eingreift, hat er oftmals keine andere Möglichkeit, als dann auch wieder regulierend einzugreifen. Eben durch die Jagd.
Der Mensch könnte auch einfach mal die Finger von der Natur lassen :D

Wie schon gesagt, sie ist Milliarden Jahre ohne Menschen und ihre Regulierung sehr gut ausgekommen.
Arten und Lebensräume sind entstanden, haben überlebt oder sind wieder verschwunden und neue traten auf, das ist eben Natur.

Die Natur braucht keine ordnende, menschliche Hand, es würde schon genügen, sie nicht fortwährend auszubeuten und zu zerstören.
Zitat von SergeyFärlichSergeyFärlich schrieb:Jäger töten nicht nur Tiere. Vielmehr sorgt er auch dafür, dass solche Tiere, die ohne Hilfe einen Winter z.B. nicht überstehen könnten, eben genug zum Fressen haben.

Ich heiße die Jagd an sich gut. Hierbei spreche ich aber ausschließlich von der regulierenden - ja auch arterhaltenden - Jagd. Zu viele Tiere einer Art an einem Ort rotten sich mangels Nahrung selbst aus. Hier muss man regulierend eingreifen.
Auch hier sage ich ganz klar wieder: So ist die Natur. Wenn Tiere in Zeiten der Nahrungsmittelknappheit im Winter keine Nahrung finden oder keine Wege entwickelt haben, während dieser Zeit auszukommen, sterben sie eben.
Das ist so ,,vorgesehen" von der Natur.

Wenn eine Tierart so stark wird oder eine neue einwandert, so dass eine andere ausstirbt, dann ist das eben so, Fortschritt. Nur durch Fortschritt kann neues entstehen. Hätte irgendwer beschlossen, die Dinosaurier vor dem Aussterben zu retten, eine außerirdische Intelligenz zum Beispiel, dann würde es heute möglicherweise keine Menschen geben.

Die Natur ist weder sentimental, noch moralisch, Arten und Individuen, die im Wettbewerb des Lebens nicht stark genug sind oder Pech haben, sterben eben aus.

Die einzige Ausnahme bzw. die einzige Art, die dieses ,,Naturgesetz" überwunden hat, ist der Mensch.
Wir können es uns heute leisten, auch schwer verletzte oder kranke Individuen wieder gesund zu pflegen, obwohl sie keinen unmittelbaren Nutzen für unsere Art und Gemeinschaft haben, weil wir die Technik und das Wissen und die Güter dazu haben.

Weil wir Menschen nicht (mehr) nur nach unmittebarem Nutzen beurteilen, sondern nach höheren Werten.


Meiner Meinung nach bestünde der beste Naturschutz darin, die Natur und ihre Erscheinungsformen zu achten, sie nicht über Gebühr auszubeuten und zu zerstören und sie ansonsten in Ruhe zu lassen.


3x zitiertmelden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 09:48
Oh man, so ein Thread schon wieder...

Ok ich schlage vor wir hören in Deutschland mit der Jagd einfach mal auf, dann kann man ja sehen wie schön sich die Natur selbst reguliert.


melden
Isamu Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 09:51
@Kc

Es entstehen aber keine Jäger aus dem Nichts und wir haben in Detuschland alle Jäger getötet ;) Und natürlich den Lebensraum des Rot- und Schwarzwilds eingedämmt. Wie sähe denn die Lösung aus, wenn die Population immer weiter wächst und dann eben NICHT der Jäger plötzlich aus dem Nichts kommt? Es gehen Wälder kaputt aber es entstehen ja nicht neue Lebensräume für das Tier.

Wir könnten Bremen einebnen und bepflanzen, aber das wäre doch nur temporär. Eine echte Lösung könnte nur sein, einen natürlichen Feind zu schaffen, wie zB den Wolf wieder heimisch werden zu lassen wie vor 500 Jahren, aber bis dahin würde das doch kein Wald aushalten und dann weint auch jeder.

Aber gerade darum denke ich, dass Jagen kein Hobby sondern ein Beruf wäre der in die Hand von dem gehört, der die Pflege des Waldes als Auftrag hat und das wäre der Förster. Ich weiss nicht, wie viele Leute gerne Jagen weil sie den Wald schützen wollen und wie viele, weil sie gerne rumballern. Und diese ausgeschriebenen Großjagden sind ja ein Resultat davon.


1x zitiertmelden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 10:09
@Kc
Zitat von KcKc schrieb:Auch hier sage ich ganz klar wieder: So ist die Natur. Wenn Tiere in Zeiten der Nahrungsmittelknappheit im Winter keine Nahrung finden oder keine Wege entwickelt haben, während dieser Zeit auszukommen, sterben sie eben.
Das ist so ,,vorgesehen" von der Natur.
OK.
In einem Gebiet, in dem Beutegreifer und Aasfresser weitestgehend ausgerottet sind wird das zu was führen?
Soll der Mensch regulierend eingreifen wenn die Überpopulationen sich in der Landwirtschaft bedienen anstatt naturkonform zu verhungern?
Soll der Mensch die verhungerten Tiere im Wald entsorgen (Fleisch- und Aasfresser fehlen ja weitestgehend) oder den Kindern verbieten im Wald zu spielen?
Wenn sich Beutereifer wider ansiedeln, sollen die (Luchse, Bären, Wölfe z. B.) in unmittelbarer Nähe des Menschen toleriert werden, auch wenn sie in grösserer Zahl auftreten und sich auch an Nutzvieh vergreifen?
Wie wird die Entschädigungsfrage geregelt oder läufts unter dem Motto pP (persönliches Pech).
Oder macht am Ende die bestandsregulierende und -erhaltende Jagd richtig Sinn?


1x zitiertmelden
Isamu Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 10:10
@Zyklotrop

Der Wolf kommt wieder. Wenn er irgendwann da ist, wäre das Problem gelöst aber dann sehe ich wieder ein Problem darin, dass der Wolf irgendwann wieder "zu viel" wird und es dann doch wieder zu Problemen kommt, die ihn vor längerem einmal ausgerottet haben in den deutschen Wäldern.


melden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 10:23
Was ich jetzt sagen will hat primär mit dem Jagen nichts zu tun; aber mit dem gesamten ökologischen denken in Deutschland.


Es gab ende der 70er, anfang der 80er (als in der BRD noch ein ganz anderes ökologisches verständnis galt) einen Witz der ging ungefähr so;

"Ein bankräuber kommt an einen bankschalter und hält dem kassierer eine pistole hin.

Ha Ha lacht der kassierer, das ist ja nur eine wasserpistole....

Ja, sagt der bankräuber, aber mit wasser aus dem Rhein....oh, schrickt der kassierer zusammen und gibt sofort das ganze geld raus."


Bis zu dem chemieunfall mitte der 80er jahre von dem auch durch löschwasser der Rhein stark betroffen war interessierte es nur wenige ob der Rhein ein verschmutzter fluß war.
Erst danach setzte ein umdenken ein. Und heute ?

Der deutsche teil des Rheins gehört zu den saubersten flüßen der welt. Die sensibelsten fischarten tummeln sich dort auf u.a. extra für sie angelegten "Fischtreppen".

Und dieses vorbildliche denken und verhalten gilt in D. nicht nur für den Rhein......


melden
melden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 10:26
@Isamu
Ja, es gibt wieder ein paar Wölfe, Luchse auch und ab und an macht auch mal ein Bär rüber, aber das kann man nicht mit einer Population vergleichenm die notwendig wäre um hier eine sich selbst regulierende Beutetier-Beutegreifer-Relation zu etablieren.
Dass es da zu Zwischenfällen Mensch-Beutegreifer kommt ist anzunehemen.
Da kann man sich ruhig schon mal im Vorfeld Gedanken zu machen.


melden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 10:40
@Zyklotrop
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Soll der Mensch regulierend eingreifen wenn die Überpopulationen sich in der Landwirtschaft bedienen anstatt naturkonform zu verhungern?
Landwirtschaft gehört letzlich zur natur dazu. Zumindest wildtiere sehen da keinen unterschied. Ham wir halt die arschkarte aber auch das gehört zur natur dazu, das man mal in die röhre schaut in sachen ernährung und auch der landwirt muss damit leben (muss er ja jetz auch, wenn dürre die ernte bedroht)..... übermäßiger frass durch wildtiere ist da nur nen weiteres problem was auftauchen kann und es auch heute trotz jagd schon tut. Wird ja durchaus erstattet vom land.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Soll der Mensch die verhungerten Tiere im Wald entsorgen (Fleisch- und Aasfresser fehlen ja weitestgehend) oder den Kindern verbieten im Wald zu spielen?
Es gibt in jedem wald massenhaft aasfresser. Allein schon die anzahl an insekten ist beeindruckend. Hinzu kommt, dass sich hier mehr und mehr gänsegeier breit machen, da es in südeuropa "aasmangel" gibt. Hinzu dann noch krähen , raben, füchse .... da kommt allein in deutschen wäldern einiges zusammen. Das fehlen von raubtieren ist da noch das größere problem aber auch die siedeln sich nach und nach wieder hier an .... sofern sie nicht von übereifrigen jägern "versehentlich" geschossen werden...
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wenn sich Beutereifer wider ansiedeln, sollen die (Luchse, Bären, Wölfe z. B.) in unmittelbarer Nähe des Menschen toleriert werden, auch wenn sie in grösserer Zahl auftreten und sich auch an Nutzvieh vergreifen?
Ja natürlich. Im normalfall halten sie sich aber vom menschen fern ...... vor nutztier natürlich nicht, da dieses ins beuteschema passt. Aber als landwirt ist man da dann wohl selber schuld, wenn man sein nutztier durch einen unüberwindbaren 30cm graben schüzt.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wie wird die Entschädigungsfrage geregelt oder läufts unter dem Motto pP (persönliches Pech).
So wie jetz auch schon. Wildschäden werden auch heute schon erstattet, genauso wie schäden durch autounfällen, die im feld landen ectpp.

http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/beratung/pdf/richtsaetze.pdf


melden

Jagen und die Moral

10.06.2015 um 10:44
@gastric
Wieviel gibts so für ein gerissenes Kind (könnte bei Wölfen und Bären ja mal passieren)?
Oder ist spielen im Wald obsolet?


melden