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Wer kennt den Oberwachtmeister Dimpfelmoser

369 Beiträge, Schlüsselwörter: Dimpfelmoser

Wer kennt den Oberwachtmeister Dimpfelmoser

16.04.2018 um 12:09
Funzl schrieb:Das spielt doch keine Rolle...oder sind die dran Schuld das du säufst?
Du wirst es nicht glauben, aber das ist der Fall.
Funzl schrieb:Ahoi, ich kenne weder deine Wohngegend noch deine gesellschaftliches Umfeld. Muß und will ich ehrlich gesagt auch nicht..was ich jetzt schreibe widerstrebt mir auch (aus eigener Erfahrung heraus ) aber dieser Tipp hat schon sehr vielen die noch im Abhängigkeitsstadium waren geholfen:

Wenn du dich scheust zum Arzt zu gehen und um eine Einweisung in die Entgiftung zu bitten, dann kneif deine Arschbacken zusammen und such dir die nächste Selbsthilfegruppe in deiner Nähe, und geh da mal hin. Dort fragt dich zunächst keiner nach deiner wahren Identität....dein Vorname reicht. Setz dich mit rein, sag warum du hier bist, das du auf dem besten Wege bist suchtkrank zu werden...und du wirst sehen das du dort menschen findest die im gleichen Stadium sind wie du, und viele die "es" erst frisch oder schon seit längeren hinter sich haben.

Sich mit jemanden Auge in Auge darüber auszutauschen ist IMMER BESSER als nur virtuell oder am Telefon.
Wenn dir danach ist, kannst du dir dort auch einen "Paten" suchen. Das ist meist ein Mensch mit mehreren Jahren gefestigter Abstinenz auf dem Buckel, der begleitet dich eine Zeit lang....oder für die nächsten paar Jahre.

ich bin davon überzeugt das er dir psychisch schon nach den ersten Abend besser gehen wird weil du siehst das du mit deinem ernsthaften Problem nicht alleine bist, das sind Menschen die deine Situation 1:1 nachvollziehen können weil sie selbst den gleichen/Selben Scheizz mit und durch gemacht haben, sprich die verstehen dich besser.

Sollte dir die betreffende SHG zu sehr "religiös" geprägt sein, dann such dir eine andere......wobei die meisten hier in D einen gewissen Hang zur Religion haben dürften..

Ich kenn nur eine einzige die nicht religös geprägt ist, dafür aber schon ziemlich "militärisch" ( ähnlich einem " Boot-Camp" ) - und das ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache....die dürften auch nicht all zu weit verbreitet sein.

Noch einen Tipp: Um die "Leere" in deinem Leben u.U. etwas zu füllen, denke mal darüber nach dich irgendwo ehrenamtlich mit ein zu bringen. Anderen Menschen zu helfen, denen es richtig dreckig geht ( z.B. Obdachlosenilfe, Tafel ect.) kann einen unwahrscheinlich viel Auftrieb geben...oder fang an Sport zu machen...und wenn es nur Laufen ist, für dich alleine.
@Funzl, Deine Vorschläge lesen sich ganz vernünftig, ich werde sie mir wirklich durch den Kopf gehen lassen. Hast Dir aber richtig viel Mühe und Gedanken darüber gemacht. Warst Du selber einmal von irgendwas abhängig, weil Du oben was in diese Richtung hin erwähnt hast? Prinzipiell macht man sich immer was vor, will es einfach nicht glauben oder was für eine Ausrede man sonst auch immer hat. Ich aber bin mir ganz sicher, dass das bei mir nicht der Fall ist. Das spielt sich ja alles nur im Kopf hat. Ich weiß, dass ich mich zur Zeit ein wenig gehen lasse, das soll aber nicht heißen, dass ich wirklich vom Alkohol abhängig bin.
Allmotley schrieb:Das ist ja richtig interessant geworden hier bei Dimpfelmoser. Ich habe schon seit einiger Zeit kein Bier mehr im Haus. Ist besser so.
Danke für deine offenen Beiträge @Funzl
@Allmotley, Dimpfelmoser:-) war eigentlich schon immer interessant, Du hast nur nicht gleich erkannt.
Sind ja auch sehr brave Schreiber darunter, die Dimpfelmoser so interessant gemacht haben.
TunFaire schrieb:1. Das du am Alkohol hängst
2. Das du das nicht wahrnehmen willst
@TunFaire

Hängen würde ich nicht sagen, ich missbrauche ihn allerdings. Denk, da gibt es wohl einen kleinen Unterschied.
Ich mach mir ehrlich gestanden schon Gedanken um meine Gesundheit, das bestreite ich nicht. Darum habe ich auch die nötige Einsicht. Manchmal ist es halt so, dass "man" (=damit meint man immer sich selbst:-) im Begriff ist, zu resignieren. Aufgeben aber will ich mich auch nicht.


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16.04.2018 um 18:06
Nüpfead schrieb: Warst Du selber einmal von irgendwas abhängig, weil Du oben was in diese Richtung hin erwähnt hast?
Dieser Satz ist Beweis genug das du meine Beiträge nicht richtig gelesen hast...woraus ich wiederum schließe das dir deine abhängigkeit, und in solch einer befindest du dich - völlig egal ist.
Nüpfead schrieb: Denk, da gibt es wohl einen kleinen Unterschied.
Nein, gibt es nicht. Mißbrauch geht einher mit Abhängigkeit.

Warum? Weil du dein vermeintliches "Wohlbefinden" im alkoholisierten Zustand schon vom Mißbrauch abhängig machst..."mißbrauche ich das Zeug NICHT - geht es mir auch nicht so gut wie im Rausch".

Einzig zwischen "Gebrauch" sprich "verantworungsbewussten Umgang" und Mißbrauch gibt es einen Unterschied - der sich zunächst einmal, und diesen Irrglauben unterliegen viele, NICHT an der Menge fest macht, sondern an den Umständen wann und WARUM getrunken wird.
Nüpfead schrieb:Du wirst es nicht glauben, aber das ist der Fall
*lach* Völliger Blödsinn...aber bleibe in deinen Irrglauben.


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16.04.2018 um 18:23
Hallo Schlüpfer

Wenn ich an unsre letzte pn denke und das mit dem fred hier vergleiche muss ich auch gestehen dass ich bei dir nich wusste was ernst is und was trollerei.
aber mir geht es ähnlich wie dir und ich will wohl auch nich wahrhaben süchtig zu sein.

Dabei huste ich morgens schon und abends beim einschlafen. Ich weiß nich was noch geschehen soll, wenn ich im Urlaub oder so bin, dann komm ich auch prima ohne klar und mein armer Körper jeden abend denke ich an ihn und verfalle in Wehmut, was ich ihm Antue
:(

Ich denke auch dass mir was fehlen würde, dass ich weniger spass habe oder oder bla bla aber ich kiffe viel zu gerne, sei es alleine oder in Gesellschaft und ja, hab auch "das Pech" dass überall Stoff geht!!! Ich hab schon paar ma kalten Entzug gemacht jedoch mache ich das nich um dauerhaft weg zu kommen, sondern ich mache die pausen, damit es wieder sofort ballert wenn man kifft.

Wenn paar Monate rum sind, dann kiff ich wieder einen und finde es geil.
Ich denke, es is shice egal ob ich nur abends mir gerne ein kiffe oder den ganzen tag dauerbreit bin, im Blut ist das thc so oder so.

Mein Kumpel is in love zZ und der erzählt mir wie klarer er in der birne geworden is dies das. Ich weiss das ja auch alles aber irgendwie....kein Plan, ich finde es einfach nur geil bekifft am See zu chillen oder bekifft im Kino sich schlapp zu lachen, bekifft in die oper gehen oder ins museum...das sind so "Traditionen" die wir entwickelt haben und die iwie auch zusammen gehören

naja das wollt ich dir ma mitteilen also wie du siehst du bist nich allein :)


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16.04.2018 um 18:26
Funzl schrieb:Einzig zwischen "Gebrauch" sprich "verantworungsbewussten Umgang" und Mißbrauch gibt es einen Unterschied - der sich zunächst einmal, und diesen Irrglauben unterliegen viele, NICHT an der Menge fest macht, sondern an den Umständen wann und WARUM getrunken wird.
kann man das auch aufs kiffen beziehen?


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16.04.2018 um 18:43
@Nüpfead

Nimm dir die Worte von @Funzl zu Herzen. Ich bin sehr froh, dass wenigstens einer hier mal Tacheles redet.

Natürlich hat dir das ständige Heititei in deinen Threads das Gefühl gegeben, dass ja alles so lustig ist. Ich hab dich lieb, du hast mich lieb, du bist ja so lustig, bla bla blubb, wir haben uns ja alle lieb und Allmy ist soo toll. Ich fall zwar grad vom Sessel, aber was solls. Nächste Notaufnahme, ach egal. Geh jetzt eh zu Billa und hol mir die nächste Bottel und das morgens. Dann haust du auf den Putz, dann schläfts du ein wenig, dann bist du wieder hier und der "Spaß" geht weiter. Wenn es nur nicht so traurig wäre.

Ich hab mir jetzt nicht die Mühe gemacht nachzuzählen, wie oft du schon in der Notfallaufnahme warst, aber wohl ziemlich oft. Das ist doch nicht mehr normal. Du bist krank und zwar suchtkrank. Einsehen musst du das natürlich selber. Ich hoffe, dass die Einsicht kommt. Eines ist sicher, du brauchst Hilfe.


@apart Wie oft warst du schon in der Notfall Ambulanz wegen Kiffens?


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16.04.2018 um 18:53
@Carietta
Ich selber nich aber ich war dabei als ein freund darauf abgeschmiert is, auch wenn es chemisches "thc" war


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16.04.2018 um 18:59
apart schrieb:kann man das auch aufs kiffen beziehen?
Da frag am besten einen der nicht mehr kifft. Ich habe das nie gemacht, werde ich auch nicht - also kenne ich mich damit nicht aus und halte DAZU brav die Schnauze.

Im übrigen muß man nicht zwingend vom Konsum irgendwelcher Substanzen abhängig sein...da ich selbst Motorradfahrer bin spreche ich mal die Abhängigkeit vom "Adrenalinkick" bei Rasern an. Ich kenne leider genug vollgas-süchtige, hirnlose Idioten, die ihr "allgemeines Wohlbefinden" von einem ordentlichen Adrenalinschub abhängig machen, den sie sich bei lebensgefährlicher, vollidiotischer Raserei holen "müssen". Können sie ein paar Wochen / Monate nicht fahren,merkt man schon an ihrer Umgangsart das denen etwas zu fehlen scheint. Nicht umsonst spricht an vom "Geschwindigkeitsrausch".

Wenn das Hirn - falls vorhanden - noch halbwegs funktioniert sollte man sich mal einfach eine Zeit lang selbstkritisch beobachten, was man alleine im Alltag alles macht, was ohne eine gewisse Art von Konsum weniger "schön" ist.

Das fängt übrigens schon beim allmorgendlichen Kaffee an...wie ich an mir selbst feststellen durfte.

Letzt-endlich sollte man glauben, das jeder Mensch eigenverantwortlich handelt. Allerdings ist gerade beim Genuss von "bewusstseinsverändernden Substanzen" ( scheissegal ob legal oder illegal ) das dazu nötige Urteilsvermögen meist schon ausser Gefecht gesetzt - unabhängig von Art und Wirkungsweise.


Was den Alk betrifft: Ich mag folgendes Beispiel nicht sonderlich, es ist mir fast schon zu therapeutisch..aber es hat auch einen wahren Kern:

Warum wird z.B. zu einem guten Steak Rotwein getrunken? Fragt an das den Fleischkonsumenten, bekommt man allzu oft die Antwort: " Weil das dann Steak BESSER schmeckt".

Daraus lässt sich ableiten das der Fleischesser den GESTEIGERTEN Genuß vom zeitgleichen Alkoholkonsum ABHÄNGIG macht.

Klingt zwar irgendwie nach " Wortspielerei" - hat aber auch einen durchaus ernsten Kern...die ganze Geschichte.

Der Mensch an sich ist ja von Natur aus lernfähig...allerdings längst nicht immer lernwillig.Das dürfte einer der Gründe sein warum so viele Alk-Therapien scheitern, bzw. es so viele nicht einsehen wollen das sie längst von der Flasche nicht mehr weg kommen. Dabei ist es relativ einfach zu lernen eventuelle Defizite anders anzugehen und zu überwinden als mit Saufen.

# Leider scheitert das meist an der "Tatsache" - das zu 99% immer andere am eigenen Verhalten schuld sind #

Wie war das doch noch? In meinem Freundeskreis, wenn wir uns abends treffen trinken alle ihr " Feierabend-BierCHEN" - wenn ich da nicht mit mache, schließen die mich aus, dann bin ich ein Weichei!"..

Na, eine bessere Ausrede um selbst kräftig zu zechen kann es doch gar nicht geben....ist ja auch viel einfacher als sich ein anderes Umfeld zu suchen..Stichwort "Gruppenzwang" usw.

Geht allerdings auch andersrum: "Uuuäähhh - meine Freunde meiden ich nur weil ich MAL einen über den Durst trinke, das mach ich doch nur 7 x in der Woche..dann bleib ich eben alleine, und trinke auch alleine...somit sind DIE dran Schuld, das ICH trinke!"

Joo. Auch eine erstklassige Rechtfertigung sich selbst gegenüber.....den weiter saufen ist ja viel einfacher als mal gegenüber den Kumpels die Hosen runter zu lassen und zu sagen: " Leute, ich komme damit nicht mehr klar, helft mir bitte wenn ihr echte Freunde sein wollt!"

Wie schon erwähnt - der Weg des geringsten Widerstandes....leicht, einfach und eine wunderschöne Einbahnstraße direkt ins Verderben, wenn es blöde läuft.

Und weils aktuell ist - eben noch ein Paradebeispiel an Selbstüberschätzung: Habe heute auf der Heimfahrt vom Ersatzteile holen bei einem Ex-Kumpel Halt gemacht - der war grad im Hof zu Gange, Brennholz "machen"...mit der Kettensäge. Hinter ihn auf dem Boden schon vier leere Leikeim-Ampullen ...also frisch geleerte, der restliche Inhalt war noch flüssig, die fünfte hatte er schon an den Lippen kleben....

Ca. 15 Minuten später sagte er dann: "So, ich muß jetzt weg - fahr noch einkaufen - Bier holen!"

Joo klar, schön hinters Steuer klemmen, nach fünf Halbe a´0,5 Liter.

Als ich ihn darauf ansprach lachte er und meinte nur: "Du bist ja nur neidisch weil du nichts mehr saufen darfst, und eins merkste dir: Nach 5 Bier bin ich noch lange nicht mal angesoffen!"

Traurig, aber leider wahr.


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16.04.2018 um 19:14
Funzl schrieb:Wie war das doch noch? In meinem Freundeskreis, wenn wir uns abends treffen trinken alle ihr " Feierabend-BierCHEN" - wenn ich da nicht mit mache, schließen die mich aus, dann bin ich ein Weichei!"..
Das finde ich richtig schrecklich! Aber wie schon überall bekannt: der Alkohol is leider gesellschaftsfähig und umso kranker dass man deswegen sogar ausgeschlossen werden kann, wenn man ihn meidet!!!! Ohne witz, sowas macht mich richtig wütend! Ich würde gerne einer dieser Leute begegnen, die das so äußern und jmd deswegen ausgrenzen!!!! ohaaaa

auf der anderen seite....mein Opa zb is herzchirurg und alt. Am Freitag waren wir essen und da hat er mir halt Wein angeboten, was ich ablehnte. Dann meinte er, ein Glas halbtrocken wäre gut für den Körper und ich kann mich noch an meine Ausbildungszeit erinnern, wo mein Klassenlehrer auch sowas meinte.

natürlich wird immer von "in Maßen trinken" gesprochen und ja, ich verstehe nich was im leben passiert is, dass man diese Hemmschwelle ubertritt und an diesem ekel des exzessiven alkgenusses auf einma gefallen finden kann. Ich mein, wie schnell geht das dass man das schon braucht?

Die Veranlagung spielt ja auch ne grosse Rolle dabei. Aber trotzdem mpf, wenn ich nur an die zustande denke wo ich früher ultra besoffen war oder kotzte oder andere sich vollpinkelten und darin einschliefen, dann ist mir das alles viel zu peinlich ggüber mir selbst (und anderen) dass ich sowas gar nich haben will :ask:


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16.04.2018 um 19:20
Nüpfead schrieb:dass ich mich zur Zeit ein wenig gehen lasse,
Bei mehrfachen Aufenthalten in der Notaufnahme dein Konsumverhalten SO zu bezeichnen, als "ein bißchen gehen lassen" - meine Herren, jeder Suchtmediziner würde dich als Paradebeispiel vorführen wollen....

Im Übrigen: Dir ist schon bewusst, das all deine Aufenthalte dort dokumentiert und unter Umständen auch in deiner Krankendatei deiner Krankenkasse landen.....das kann, wenn es blöde kommt - schnell dazu führen das du, sollte es den jemals soweit kommen nicht mal mehr eine vernünftige Langzeittherapie vom entsprechenden Kostenträger bezahlt bekommst...da als "uneinsichtig" eingestuft.

Hat aber auch seinen Vorteil: Ein Platz mehr frei für jemanden der wirklich vom Stoff weg kommen möchte.


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16.04.2018 um 19:51
apart schrieb:Ich selber nich aber ich war dabei als ein freund darauf abgeschmiert is, auch wenn es chemisches "thc" war
Mit chemischem THC kenn ich mich nicht aus. Was ist das? In meinen wilden Jahren hab ich auch gekifft, aber nur Natur. :) Und ich musste niemals in eine Notfallaufnahme.

Und genau das gibt mir bei @Nüpfead zu denken. Sie war ja nicht nur einmal dort. Ich kann es nur wiederholen. Sie braucht Hilfe und zwar nicht von Usern die alles so lustig finden, was sie hier schreibt.

Sollte das alles nur getrolle sein, dann wäre das sehr verwerflich. Denn es gibt auch User die sich ernsthaft Gedanken machen.


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16.04.2018 um 20:16
apart schrieb:Die Veranlagung spielt ja auch ne grosse Rolle dabei.
Englische Suchtwissenschaftler gehen davon aus das dass "Sucht-Gen" 55 % aller Menschen in sich tragen, also eine gewisse Grundempfänglichkeit für eine Sucht in Bezug auf bewusstseinsverändernde Substanzen - hier allen voran den Alk in sich haben.

In wie weit diese "Empfänglichkeit" beim Alk geweckt werden kann , so sagt man in der Fachwelt - ist stark davon abhängig wie man den ERSTKONSUM empfindet.

Vereinfacht ausgedrückt:

Stefan B. aus Z. bei L. ist 15 - und besäuft sich in guter Grundstimmung ( also ohne irgendwelchen Scheizz an der Seele kleben zu haben ) auf einer Party...und muß nach dem 2.ten Bier / Cocktail oder was die Jugend eben heute so säuft...aaah ja RED BULL-Wodka glaub ich, kotzen wie ein Reiher, ihn ist drei Tage nach der Speiorgie immer noch übel...das merkt sich sein (Sucht-) Gedächtnis...und speichert das ab. Die Wahrscheinlichkeit das er sich bei der nächsten Fete wieder so besäuft ist wesentlich geringer als bei :

Schackeline F. aus B. bei A., die, weil ihr Macker sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat, und sie sich deswegen auf der gleichen/selben Fete wie der Stefan oben sinnlos besäuft....Schackeline merkt schon nach dem 2.ten Eimer Red Bull-Zwetschgenwasser das ihre Probleme "weniger" werden, das "dass alles mit Mechmet und Jasmine doch gar nicht sooo schlimm ist, Mechmet war eh ein Arsch, und Jasmine ne blöde Schlampe!"

Sie lernt also den Alk-Konsum, die Wirkung des Alkohols als etwas "positives" kennen, weil ja ihre Probleme dadurch "weniger schlimm" werden.....auch ist ihr - warum auch immer - am nächsten Tag gar nicht schlecht oder übel. Sie hat sich nur ins eigene Bett gepinkelt ( was ja keiner mit bekommt, Mechmet ist ja nu weg, der pennt ja mit...ääh bei
Jasmine ...^^ )

Was glaubst du wozu Schackeline wesentlich bereitwilliger neigen kann/wird, wenn sie ein neuer Mechmet wieder hat sitzenlassen, hmm?

Das soziale Umfeld ist natürlich allgemein prägend....das ist klar. Wobei eben auch jeden klar sein muß das der Alk keine gesellschaftlichen Standesunterschiede kennt und macht. Einzig seine Reinheit und Form dürfte da etwas variieren.

Ich kenne Anwälte, Ärzte, Manager, die saufen eben kein Dosenbier oder Wein aus dem Tetrapack, die saufen eben Champagner, teuersten Cognac und Single-Malt-Whisky - oder während ihrer Arbeit eben sehr guten Wodka, der ja - wie wir Fachleute wissen, zusammen mit dem Genuß von ganz bestimmten Edelgewürzen aus der Küche definitiv KEINE Fahne erzeugt.

In der Therapie hatten wir einen, der roch schon am ersten Tag als er in der Klinik eintraf, auffällig nach teuren Parfüm / Rasierwasser. Es störte keinen, nicht mal die Ärzte, weil es zu ihn "passte" - immer TOP gekleidet stets frisch rasiert, sehr gepflegtes Auftreten, eine Ausdrucksweise vom Allerfeinsten, hoch gebildet.

Es dauerte ganze 9 Wochen, bis er aufflog: Er hat das Zeug schlichtweg jeden morgen getrunken.....jeden morgen ein kleines Fläschchen eines speziellen Rasierwassers..."das reicht mir für den ganzen Tag!"...

Als er aufflog, war nicht nur die Therapie im Arsch, sondern auch die gerichtliche Auflage verkackt selbige erfolgreich zu beeenden......er zog dann um - in den Knast.

Was mich damals restlos wach gerüttelt hat, war ein Besuch in einem Pflegeheim speziell für Alkoholiker im Endstadium ( lag damals ca 30 KM weit von F-Furt a. M. weg ) ...dort saßen die am Tisch, die im wahrsten Sinne des Wortes schon blöde gesoffen waren, also irreparable Hirn- und Organschäden hatten sprich: Die warteten nur noch aufs Sterben.

Vor dem Besuch dieser Einrichtung warnte man uns, das der Anblick der Patienten dort nichts für schwache Nerven sei, es durfte auch längst nicht jeder mit. Auch ging das "Gerücht" um, das die dort unter ärztlicher Kontrolle Schnaps bekommen würden, - ihren "Gnadenschnaps" - wie es in Insiderkreisen genannt wurde, um wenigstens noch halbwegs körperlich zu funktionieren, keine all zu großen Entzugserscheinungen zu haben.

Geglaubt haben das die Wenigsten von uns, andere wiederum sprachen scherzhaft von "paradiesischen Umständen".

Erst als wir es im Speisesaal mit eigenen Augen gesehen, mit der eigenen Nase gerochen haben wussten wir das es stimmt.

Wenn du da dann klaren Versandes ein bildhübsches junges Mädel sitzen sieht, das nur noch mit dem Kopf wippt und selbigen pausenlos schüttelt, oder einen Typen siehst dessen Immunsystem soweit geschädigt ist das sein Gesicht regelrecht wie von Säure zerfressen aussieht ( eben Folgeerkrankungen, die nicht mehr therapierbar sind ), wenn du siehst wie eine ältere Dame den Urin einfach unter den Tisch laufen lässt, weil sie keine Kontrolle mehr über ihren eigenen Harndrang hat...dann biste froh das du vorsichtshalber OHNE etwas zu essen dorthin gefahren bist...so läufst du wenigstens nicht Gefahr akut auf den grünlich-grauen Fliesenboden zu kotzen...

Etwas "harmloser" war es in den Räumlichkeiten der "Beschäftigungs-Therapie" - dort schrien die "Hoffnungslosen" vor Freude laut auf, wenn sie es nach dem 12.ten Versuch endlich geschafft hatten, den roten Holzwürfel in die passende Öffnung des Steckspieles zu stecken.....auch wenn es die für den grünen Würfel gewesen ist...aber man muß ja klein anfangen, nä?!


Unverbesserliche gabs natürlich auch: Ein Typ, ein Ex-Bank-Direktor der ebenfalls unter Auflagen seine 16 -wöchige LZT absolvierte trug am Tage seines Ausscheidens, also nach erfolgreich beendeter Thera die Bescheinigung der Klinik voller stolz zum Bahnhof in F-Dorf...."mit diesen Wisch krieg ich wieder meinen Job in der Bank" sagte er noch voller Freunde am Ausgang der Klinik, als wir ihn seine Koffer zur nahe gelegenen S-Bahn-Station trugen. Dort gab es eine klassische Bahnhofs-Spelunke, ein Drecksloch, zumindest damals war es ein solches...man blieb schon vor dem Eingang mit den Schuhen am Boden kleben, auch wenn man es schaffte die frischen und halb eingetrockneten Fladen aus Erbrochenen zu umgehen.

Als wir dort ankamen, guggte er auf seine Uhr, dann auf den Fahrplan für die S 4 Richtung F-Furt-Main, blickte zum Eingang dieses "Gastronomie-Betriebes" und sagte dann ganz trocken ( im wahrsten Sinne des Wortes noch "trocken" ) :

"16 Wochen Langzeit-Therapie erfolgreich beendet - DAS MUß gefeiert werden,wer trinkt mit mir einen auf den Erfolg?"

Abhalten lies sich Herbert W. nicht von seinem Vorhaben nicht - nicht mal als er von zwei anderen gepackt und festgehalten wurde.


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16.04.2018 um 20:43
Carietta schrieb:in eine Notfallaufnahme.

Und genau das gibt mir bei @Nüpfead zu denken. Sie war ja nicht nur einmal dort.
Jede Klinik handhabt das ja anders...im Regelfall wird der Körper erstmal " nur" entgiftet - teilweise mit medikamentöser Unterstützung, und die Entzugserscheinungen zu mildern ( bei mir war es Clomethiazol - besser bekannt als Distraneurin ).

So ne Entgiftung dauert in der Regel 7 - 11 Tage. Dann ist dein Körper "giftfrei". Ebenfalls in der Regel erfolgt dann ein "Entlassungs-Gespräch"..in welchen dir "dein" Arzt nochmal ins Gewissen redet, oder es zumindest versucht....und dich auch mehr oder weniger eingehend nach dem Warum-Weshalb-Wieso fragt...wenn du Glück hast bietet er dir die Möglichkeit an, bei einem Antrag auf eine Therapie behilflich zu sein.

Zwingen kann er dich zu nichts, solange er den Eindruck hat das du weder für dich noch für andere eine Gefahr darstellst.

Andere Kliniken setzen dich einfach vor die Tür...solange dein Blutwerte i.O. sind, und deine Vitalfunktionen passen war´s das dann.

Je nach dem wie gut man den "Ausrutscher" - die "Ausnahme" glaubhaft rüber bringen kann, schaffen gute Schauspieler es eine beachtliche Anzahl von Entgiftungen ins Kerbholz zu schnitzen. Zum Entgiften aufnehmen müssen sie dich...wenn du Glück hast kommst du immer wieder in andere Kliniken, zu anderen Ärzten.....dann fällt es nicht so sehr auf...eine Überweisung nach der Entgiftung in eine psychische Abteilung des KH kann dann lange dauern....

Ich hatte noch das Glück nach meiner letzten Entgiftung in den Genuß einer dreiwöchigen ambulanten Nachsorge und Therapie-Vorbereitung gehen zu dürfen....ein Angebot das ich dankend angenommen habe.


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16.04.2018 um 21:00
Funzl schrieb:Auch ging das "Gerücht" um, das die dort unter ärztlicher Kontrolle Schnaps bekommen würden, - ihren "Gnadenschnaps" - wie es in Insiderkreisen genannt wurde, um wenigstens noch halbwegs körperlich zu funktionieren, keine all zu großen Entzugserscheinungen zu haben.
oke das kann schon Sinn machen dieser gnadenschnaps, ich glaube jene, die das als paradiesischen zustand bejubelt haben, waren entweder noch nich ganz unten oder haben den ernst immer noch nich begriffen.
Ich kenne keine Langzeit geschädigten, woher auch. Ich kenne es nujr dass man frühzeitig stirbt. Und ich frage mich grade, wenn das doch bekannt is dass alkohol solche Schäden führen kann, wieso wurden dann im Fernsehen uns Jugendlichen die alkopops so schmackhaft gemacht? wieso kam es erst zum koma saufen? Ich finde, es is nich Sinn und Zweck wenn man den alk nur quasi verdünnt mit süßstoffen und den Geschmack dadurch ja auch verändert. Und mir fällt grad auch echt keine Lösung ein wie man Jugendliche vor sowas bewahren könnte, dass sie wortwörtlich in den Genuss von Alkohol kommen
Funzl schrieb:16 Wochen Langzeit-Therapie erfolgreich beendet - DAS MUß gefeiert werden,wer trinkt mit mir einen auf den Erfolg?"
schrecklich :( furchtbar :(
Was nimmt man als Besucher von diesem Tag nur mit wenn er so endet :(
Ich Fass es nich, die einzige Idee die ich dazu hätte, wären halt Attrappen Getränke. Wasser, Kirschsaft, kinderhustensaft? gepansche als teuren Trunk verkaufen. Bis auf die Schickeria frage ich mich, wie vielen aus der Gesellschaft das sonst noch so auffallen würde.
Ich erwarte irgendwie Placebo Wirkung
Carietta schrieb:chemischem THC
Diese synthetischen Produkte wie Maya, spice...auch wenn ich wie gesagt zum Glück noch in keiner Notaufnahme war, habe ich davon auch einma übertrieben und bekam richtig herzrasenn Schwindel und Atemnot. Wir haben das alle geraucht da uns unser Führerschein wichtiger war als dass wir ihn bei ner Polizeikontrolle verlieren würden, wenn die bei uns thc feststellen.
und ja , nachdem ich einma dieses herzrasen undso hatte und ein andrer in der Notaufnahme dann ma war, haben diese Erlebnisse jeweils gereicht und gezeigt die Finger davon zu lassen ...ich bin auch dafür dass man eher pflanzliches konsumieren sollte als chemisches. Und grade alk zerstört gehirnzellen. was einmal tot is, is tot und jaa, kann man, wie funzl ja beschrieb, nich mehr rückgängig machen! Ein Schock dass der Mensch immer oder meist erst nur lernt, wenn er es selber am Leib erfahren hat oder es zu spät is


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16.04.2018 um 21:30
apart schrieb: ich glaube jene, die das als paradiesischen zustand bejubelt haben, waren entweder noch nich ganz unten oder haben den ernst immer noch nich begriffen.
.
Die haben das damals mehr ironisch gemeint....
apart schrieb:wieso wurden dann im Fernsehen uns Jugendlichen die alkopops so schmackhaft gemacht?
Weil es erlaubt war. Ganz einfach. Die Industrie ist doch fein raus - die übertragen den Genuß einfach in die Eigenverantwortung des Konsumenten...entsprechende Warnhinweise druff - und ferdich - siehe Zigaretten.


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16.04.2018 um 22:17
naja also zeig mir ma ne Therapie mit langzeit Patienten weil nikotinsucht ^^ das is mir zu schwammig erklärt als das ich das akzeptieren könnte


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16.04.2018 um 23:49
apart schrieb:Diese synthetischen Produkte wie Maya, spice...auch wenn ich wie gesagt zum Glück noch in keiner Notaufnahme war, habe ich davon auch einma übertrieben und bekam richtig herzrasenn Schwindel und Atemnot.
Mit sowas hatte ich nie zu tun, bin dafür auch schon zu alt. Aber Kiffen bedeutet für mich halt reines Gras oder Dope, aber nicht so Chemiezeugs.
apart schrieb:naja also zeig mir ma ne Therapie mit langzeit Patienten weil nikotinsucht ^^ das is mir zu schwammig erklärt als das ich das akzeptieren könnte
Schlechter Vergleich zur Alkoholsucht, mit der wir es hier wohl zu tun haben. Ich rauche auch, aber wegen meiner Nikotinsucht habe ich noch nie randaliert, bin noch nie unangenehm aufgefallen, torkele nicht in der Gegend rum, lalle nicht, komme nicht in die Notaufnahme usw.

Ich ruiniere wahrscheinlich meine Gesundheit, aber ohne mein Umfeld in irgendeiner Weise zu belästigen, außer durch den Qualm. Da ich aber außerhalb meiner vier Wände nicht rauche, kommt auch das nicht in Frage. :)


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17.04.2018 um 06:54
apart schrieb:naja also zeig mir ma ne Therapie mit langzeit Patienten weil nikotinsucht ^
Ist Nikotinsucht eine von Allen Kostenträgern und Krankenkassen anerkannte Krankheit? Ich weiß es nicht genau, deshalb frage ich dich. Solange das nicht der Fall ist - und es wird es wohl auch nie sein - wird es auch keine Therapien bezüglich Nikotinsucht geben.

Den Mengenvergleich von Alkoholsüchtigen und Nikotinsüchtigen alleine in D erspare ich mir jetzt.
Carietta schrieb: nie randaliert, bin noch nie unangenehm aufgefallen, torkele nicht in der Gegend rum, lalle nicht, komme nicht in die Notaufnahme usw.
....du pisst und stuhlst dich nachts nicht ein, kotzt nirgends hin, siehst tagsüber wohl auch nicht aus wie ein Stück Müll, keine massiven Magenbeschwerden....

Was mir eben noch einfällt, und ich teilweise schon "amüsant" finde...auch in Rückblick auf meine Jugend.
So ab der 6 Klasse Hauptschule in etwa hatte sie sich eingeschlichen, die Unsitte das Wort "Spastiker" / "Spasti" als Beleidigung zu verwenden, es wurde auch als Beleidigung aufgefasst.

Wir haben dieses Wort damals als Beleidigung verwendet und auch so aufgefasst weil wir schlichtweg unwissend waren - wir sahen die damals noch als "Spastiker" bezeichneten, schwer kranken Kinder, sahen das sie anders waren und nahmen diesen Umstand als Anlass, eben andere mit dieser Bezeichnung "herabzusetzen".

Später dann als junger Erwachsener, zu meiner Zeit im Leistungssport fiel mir dann immer öfter auf das in der Welt der "richtig Erwachsenen" die Bezeichnung "Alkoholiker" anscheinend den gleichen zweifelhaften Sinn und Zweck erfüllte.

Jedenfalls empfanden es damals sehr viele Menschen als schwere Beleidigung als "Alkoholiker" bezeichnet zu werden, assozierte man doch mit diesen Wort den sturzbetrunkenen Obdachlosen, der tagsüber in der Fußgängerzone sitzend mit zu Seite geneigten Kopf und der leeren Schnapsflasche zwischen seinen eingenässten Beinen geschlafen hat oder schläft.

Eines kann ich heute noch feststellen: Was die Bezeichnung "Alkoholiker" betrifft hat sich da bis heute nicht viel geändert.
Die meisten trinkenden,und vor allen die aus ihrer Sicht "kontrolliert trinkenden" Erwachsenen empfinden es nach wie vor als schwere Beleidigung wenn sie als "Alki" bezeichnet werden....

Eigentlich verwunderlich, in unserer heute doch allzu aufgeklärten Gesellschaft.


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17.04.2018 um 09:00
apart schrieb:Wenn ich an unsre letzte pn denke und das mit dem fred hier vergleiche muss ich auch gestehen dass ich bei dir nich wusste was ernst is und was trollerei.
aber mir geht es ähnlich wie dir und ich will wohl auch nich wahrhaben süchtig zu sein.
@apart, das ist wirklich kein Troll. Es geht mir im Moment halt nicht gut. Auch wenn das zig andere Menschen nicht wahrhaben wollen, die Schuld trägt meine Umwelt. Kiffen tu ich nicht, merke aber, dass mir der Alkohol zusetzt, auch wenn man das von Aussen *klopf auf Holz* nicht sieht und nicht sehen wird. Ich schreibe bewusst immer nicht, weil nie ist für mich ein Sprichwort, auf das ich viel halte. Sag niemals nie, denn das kehrt gewiss ein. Irgenwie habe ich ja noch Glück im ganzen Unglück.
Ob Du mir das nun glaubst oder nicht, ich gebe die Hoffnung nicht auf (sag niemals nie) und werde weiterkämpfen. Es kann doch nicht sein, dass die ganze Welt gegen mich ist.
@apart, halt die Ohren steif, auch für Dich gibt es einen Weg. Ich glaub, dass Deine Abhängingkeit nur auf psychischer Ebene stattfindet bzw. basiert, oder wie immer man das auch nennen mag.
Wirf das Zeug über Bord! Hast Du eigentlich eine Arbeit, glaub ich schon, habe das vermutlich schon wieder vergessen bzw. überlesen, obwohl ich wo etwas wie ein fotografisches Gedächnis habe. Wenn ich aber mal zu bin, kann ich oftmals weder stehen noch gehen. Verzeih mir bitte jedwede Rechtschreib- und Grammatikfehler. In diesem Zustand passieren die halt. Außerdem, wir sind hier ein Team, das sich abschreiben, sich gegenseitig helfen und bespaßen will und kein Grammtikforum. Jeder Mensch ist so wie erst ist, und soll so geachtet und gewürdigt werden.
Freu mich, dass es Dich gibt, @apart.
Die Menschenwürde ist unantastbar, das haben in Wien leider noch nicht alle begriffen.

Dein Nüpfead;-)

:-) *Kiffen könnte ich gar nicht, weil ich das Rauchen nie erlernst habe. Möchte ich eigentlich auch gar nicht.


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Wer kennt den Oberwachtmeister Dimpfelmoser

17.04.2018 um 09:36
@Carietta
@Funzl
@apart und
@all

Ich bin Euch allen sehr dankbar dafür, dass ihr mir beisteht. Muss gestehen, dass ich noch nicht in der Lage war, all eure Beiträge durchzulesen. Aufgrund dessen, dass ich vorgestern wieder einmal auf einer Notfallsambulanz war, gestern wieder eine Rechnung von über 300 Euro erhalten habe (die stammt vom 4. Jänner. Weiß nicht, was noch auf mich zukommt), bin ich wieder etwas verärgert. Ich verdiene maximal 900 Euro monatlich. Ich weiß, dass viele andere Menschen das nicht haben, aber ich kann mir das aufgrund der Notstandhilfe, die ich beziehe, nicht leisten. Ich wohne seit 20 Jahren in einem Haus, in dem sich meine Eigentumswohnung befindet. Habe nie Schwierigkeiten mit meinen Nachbarn gehabt, aber seit vor ca. 2 Jahren ist der Sohn eines Polizisten, der gleichzeitig auch Bürgermeister ist, eingezogen ist, habe ich nur Ärger. Die Oberen spielen halt alle zusammen. Im September letzten Jahres hat mir meine Schwägerin liebenswürdigerweise 500,- vorgestreckt (habe ich auch wieder nach Erhalt meiner Notstandshilfe gleich zurückbezahlt), damit ich die Prozesskosten in Höhe von 1.200 Euro bezahlen habe können. Danach folgten auch noch Anwaltskosten.
Randaliert habe ich nie. Die Beweismaterialen, die sie mir vorgehalten haben, haben sie mir nicht gezeigt. Es soll sogar Videoaufzeichnungen (bitte ich habe sogar eine E-Mail darüber) und Tonbahnaufnahmen von mir geben. He, wo sind wir denn? Ich dachte der Wohnraum ist geschützt. Außerdem entspricht das all nicht den Tatsachen. Die sind nur auf meine Wohnung aus, weil ich in einem sehr guten Bezirk, dritter Stock mit Hofruhelage wohne.
Man braucht nur den Schreiber in der Hand halten, eine gewissen Position innehaben und alle glauben, dass sie mit einem machen können, was sie wollen.
Nee, ich gebe nicht auf und stehe das durch.
Danke nochmals für Eure liebe Anteilnahme.

Euer Nüpfead

PS: Mehrmals täglich soll ich laut Fernsehen, habe nicht mal einen. (Selbst bei meinem Standgerät hab ich nicht mal ein Audiogerät installiert. Würde ich was laut hören wollen, würde ich mich eine Kopfhöres bedienen.) Herumtramplen, habe sicher keine 100 kg, weit weniger, schreien, kreischen, weinen, gegen die Wände und Gegenstände treten usw. Außerdem macht eine Figur nicht den Menschen aus.
Aber Personen, die ich jetzt nicht nennen möchte bzw. wahrscheinlich nicht darf, sonst hab ich vielleicht wieder was am Hals, haben sich meinen Schlüssel von meiner Eigentumswohnung von meinem Ex-Chef erschlichen, den ich in meiner Abwesendheit um die Aushebung meiner Post gebeten habe, gehen hier rein und raus, wann es ihnen passt. Natürlich in meiner Abwesenheit. Traurig, dass man keinem Menschen mehr vertrauen kann. Das hinterlässt natürlich ein negatives Echo, sodass man fast ein krankhaftes Misstrauen entwickelt.


Seid froh, dass ihr nicht in Österreich lebt. Auch wenn ihr das für noch so was von verrückt haltet, es gibt nichts, was es nicht gibt.


PS: Nochmals verzeiht mir mein konfuses Schreiben. Alkohol und jedwede andere Droge beinträchtigen nun mals das ZNS, aber das begreift ja nicht mal das V-Gericht.


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Wer kennt den Oberwachtmeister Dimpfelmoser

17.04.2018 um 10:03
Nüpfead schrieb:lkohol und jedwede andere Droge beinträchtigen nun mals das ZNS, aber das begreift ja nicht mal das V-Gericht.
Joo, und du anscheinend auch nicht...wie willst du all diese Probleme vernünftig angehen können, wenn du nicht klar denken und handeln kannst?

ich kann echt nur mit dem Kopf schütteln.....und da ich keine Lust habe auf ein " Beitrags-Karussell" sag ich hier und jetzt einfach mal

"Servus".


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