Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?
um 16:49Hat sich mal jemand angesehen wo Anholt liegt? Wenn das der Poel-Wal ist, dann ist er ja zurück in die Ostsee geschwommen!
Alle? Son Quatsch.Mehlfens schrieb:Aber nein, alle versammeln sich und "hoffen, dass es nicht Timmy ist".
https://www.youtube.com/live/KhedeZvsgxY?is=6BS2ziuc96bDJn9RShiloh schrieb:News5 ist soeben auf Anholt angekommen.
Sehr traurig. Falls es Timmy ist, muessen wir daraus lernen. Die Barge war eine Form der Rettung, aber man haette ihn nicht sofort freilassen sollen. Eine Schutzzone in der Nordsee waere gut, in dem man solche Wale unter Aufsicht von Meeresbiologen zu Kraeften kommen lassen kann. Menschen haben diese Tiere jahrhundertelang gejagt und schraenken ihren Lebensraum ein.Shiloh schrieb:Was für eine traumhaft schöne kleine Insel mit nur 127 Einwohnern. Netter Ausflug für's News5 Team, nur leider aus keinem schönen Anlass.
Traurige Bilder. R.I.P.
Hoffentlich gehen die Gewebeproben nicht ans ITAW bzw. nur an dieses Institut , das ja u. a. auch fürs Gutachten , das Herr Backhaus in Auftrag gab , sich dafür verantwortlich zeigte.Shiloh schrieb:Nur wenn die Gewebeproben

Jene die an Bord waren, sprechen ja nicht, der Tracker funktioniert auch nicht, es ist also erwartbar das die Befestigung eine ähnliche Qualität aufweist und sich so in das ganze Niveau der "Rettung" einreiht.RomanTisch schrieb:Es ist nicht relevant , was ich erwarte. Ich beziehe mich auf Aussagen derer , die es besser beurteilen können , da diese an Bord waren. Sicher hatten manche wenig bis keine Ahnung . Wenn man aber davon ausgeht , das diese Art von Senderbefestigungen , mittels " Einschusslöchern " , nur zu so bewältigen ist und dies in einer Art "Gebrauchsanweisung" auch so beschreiben wird , kann man davon ausgehen , das dies auch so gemacht wurde
Auf den Aussagen , Beteiligter u.a. auch im Interview von Frau Dr. Tönnies .Musst es dir halt mal anhören.behind_eyes schrieb:Auf welche Aussagen beziehst du dich also?

Und sie hat was genau gesagt zur Thematik Tracker?RomanTisch schrieb:Auf den Aussagen , Beteiligter u.a. auch im Interview von Frau Dr. Tönnies .Musst es dir halt mal anhören.
Oder die Aussagen , die hier im thread verlinkt wurden , ansehen.
Das gilt erst recht, wenn er "Hope" heißt. Was für ein Menetekel wäre es für die Menschheit, wenn "Hope" gestorben ist. Unser aller Hoffnung, das Symbol für unser Unvermögen "etwas zurückzugeben".Mehlfens schrieb:Timmy ist der bessere Wal, Timmy muss leben. Doppelmoral beim Buckelwal.
Dieser Rettungscrew - die eh wieder in alle Winde zerstreut ist - würde ich nach dieser "Freilassung" am 2. Mai noch nicht mal eine Flasche mit Ostseewasser zur Untersuchung anvertrauen. Die dort versammelte Kompetenz hat sich für wissenschaftliche Arbeit als absolut untauglich erwiesen.RomanTisch schrieb:Ich hoffe , das die Rettungscrew auch an die Gewebeproben des gestrandeten Wals vor Anholt kommt , damit man die Proben abgleicht.
Die Experten glänzten nicht minder.....beide Seiten haben sich nicht mit Ruhm bekleckert , wobei die Rettungsmission recht erfolgreich verlief.Origines schrieb:Die dort versammelte Kompetenz hat sich für wissenschaftliche Arbeit als absolut untauglich erwiesen.
Ja, wir wissen noch nicht ob es der Ostseewal ist oder ein anderer. Also warten wir mal ab. Aber das Bewegungsmuster des Wals ist schon ziemlich eindeutig. Er blieb in der Lübecker Bucht. Ob er das wollte? Schwer zu sagen. Er weiß ja nicht, das ihn die Kombination aus geringem Salzgehalt und wenig Nahrung langsam umbringen wird. Aber sich ausruhen und wieder zu Kräften kommen, wie das funktioniert weiß ein Wildtier sicherlich. Das diese an sich richtige Handlungsweise in der Ostsee zum sicheren Tod führt weiß so ein Wal wiederum nicht.Motzfussel schrieb:Naja, wir reden ja von einem Labyrinth. Ob der Wal das "wollte" ist halt ne offene Frage. Oder meinst du jetzt? Da wissen wir ja noch nicht ob es überhaupt Hope ist.
Ich will hier nicht Herrn Backhaus oder andere von jeglicher Verantwortung freisprechen oder sie besser machen als sie sind. Da gab es sicherlich viele Fehler. Den Lebenswillen des Wals hat man sicher unterschätzt (ich persönlich auch). Und ja, natürlich hätte man sein Leiden mit geeigneten Maßnahmen lindern sollen. Aber grundsätzlich: Was hätte man denn tun sollen? Man hätte ihn ja schon nach der ersten Sichtung bei Wismar einfangen und dann sehr weit in die Nordsee verbringen müssen. Das hätte man sicher nicht geschafft. Zumindest nicht mit den Mitteln die aktuell bereitstehen. Neben der Finanzierung würde man geeignete, hochseetüchtige Schiffe und erfahrene Experten benötigen.Motzfussel schrieb:Deine Überlegungen habe ich auch angestellt und zeigt sehr gut, dass es eben keine einfache Situation war. Zunächst war für mich die Entscheidung den Wal sterben zu lassen verständlich. Ich bin immerhin kein Experte und neige eigentlich auch nicht dazu Experte grundsätzlich in Frage zu stellen. Was aber mir persönlich völlig unverständlich war und sich für mich auch mit Tierschutz nicht vereinbaren lässt, war dieses einfach gar nichts tun. Keine Erleichterung.....mein Wissenstand ist noch immer: Herr Backhaus wollte den Sprenkler, nicht mal das hätte es sonst gegeben. Nicht nein verständlich von Tierschutz.
Dann kam RML und plötzlich war jemand am Tier. Der erste, keiner von denen, die das Todesurteil gefällt haben. Ich finde MRL einen schwierigen Menschen aber als jemand, der Tiere liebt. Seine Einschätzung war anders und plötzlich ging Freibaggern. Das guiden wurde vermasselt. Ob RML es mit "Befugniss" hinbekommen hätte? Keine Ahnung, aber ich hätte es für wahrscheinlicher gehalten als Frau Dr. Groß, die nach meinem Wissen im übrigen auch nicht mehr Erfahrung mit Walen hat, als Frau Dr. Tönnies.
Also "Sterben erleichtern" nach einer GRÜNDLICHEN Prüfung oder zumindest den Menschen mit der meisten Erfahrung vor Ort, also RML machen lassen.
Das hätte Backhaus im ersten Schritt machen können.
Frau Dr. Anne Herrschaft war persönlich lange im Wasser am Wal und hat anschließend hinter der Kamera mit News5 gesprochen.Ahmose schrieb:Ja, wir wissen noch nicht ob es der Ostseewal ist oder ein anderer.


wie konnte man dann schon berichten, dass kein Tracker dran ist?Shiloh schrieb:Der Wal liegt komplett auf dem Rücken und die Fluke ziemlich tief und teilweise mit Sand bedeckt im Wasser.
Laut News5 soll ein Taucher nach der Finne geschaut haben und dieser habe keinen Sender am toten Wal feststellen können.RayWonders schrieb:
wie konnte man dann schon berichten, dass kein Tracker dran ist?Shiloh schrieb:Der Wal liegt komplett auf dem Rücken und die Fluke ziemlich tief und teilweise mit Sand bedeckt im Wasser.
RayWonders schrieb:wie konnte man dann schon berichten, dass kein Tracker dran ist?
Toter Wal hat keinen SenderQuelle: https://www.bild.de/regional/ostsee/ostsee-drama-im-live-ticker-rettungsaktion-fuer-wal-timmy-soll-starten-69c25182ffcdb2ce7075be7e?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.allmystery.de%2F
Wie Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen zur Deutschen Presse-Agentur sagte, wurde an dem toten Wal vor Anholt kein GPS-Sender gefunden. Er hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als eine Gewebeprobe aus der Schwanzflosse entnommen wurde.
na das ist doch super..Shiloh schrieb:und dieser habe keinen Sender am toten Wal feststellen können