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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?
um 10:45Und weil man das nicht weiß oder wusste, gibt es einen "Prognosespielraum". Der kann nur dann seriös ausgefüllt werden, wenn wissenschaftliche Erkenntnis mehrere Möglichkeiten eröffnet und dann eine dieser Möglichkeiten als die wahrscheinlichste gewählt wird.Lotte49 schrieb:Dazu sollte aber auch unbedingt die Frage gehören, ob dem Tier nicht auch unnötiges Leid zugefügt wurde, indem man es "auf Verdacht" über Wochen zum Verenden im Brackwasser der Ostsee verharren ließ und plante, das Problem auszusitzem, ohne das Tier auch nur ein einziges Mal genauer zu untersuchen (zumindest mal Proben vom Blas).
Und es sollte auch die Frage dazugehören, ob der Wal bei einem früheren Eingreifen nicht auch wesentlich bessere Überlebenschancen gehabt hätte.
Hier war mit Stand 7. April die naheliegendste Möglichkeit das Versterben des Wales aufgrund mehrerer Strandungen. Die Expertise wurde auch international geteilt. Das sieht man schon daran, dass Dänemark (das viel mehr Erfahrungen mit Walstrandungen hat) erklärte, den Wal bei einer erneuten Anstrandung NICHT zu retten.
Auch ansonsten herrschte international Kopfschütteln über die deutsche Rettungsaktion. Das muss man zur Kenntnis nehmen.
Die Rettung wäre also erfolgreich gewesen, wenn der Wal unmittelbar nach der Freilassung ersoffen wäre? Sehr merkwürdige Auffassung von Tierleid.Shiloh schrieb:Die Argumentation, es bedarf nun erst der Trackerdaten, ob eine Rettungsaktion überhaupt von Anfang an Sinn gemacht hätte, geht daher für mich fehl.
Unerträglich war offenbar nicht das Tierleid an sich (das interessiert in der Massentierhaltung auch nicht groß), sondern das Tierleid vor meiner Nase bzw. vor den Kameras dieser Nation. Dagegen ist dann das Schicksal auf hoher See wieder Banane. Aus den Augen, aus dem Sinn. Das ist die große Heuchelei dieser großen Rettungsaktion, von der schon jetzt gesagt werden kann, dass sie nicht in die Geschichtsbücher, auch nicht die der Walrettung, eingehen wird.





