Ahmose schrieb:Ich verstehe das es schwer zu ertragen ist einfach nur zuzusehen. Man will etwas tun. Das ist ja an sich auch richtig. Aber in diesem konkreten Fall: Was genau hätte MV tun können? Nochmal freigraben? Höherer Wasserstand hat ja nicht geholfen. Der Wal strandete erneut. Also hätte man ihn immer wieder und wieder freigraben müssen bis er sich irgendwann totgestrandet hätte. Das ist doch auch keine echte Option. Die Idee mit der Barge hatte die Initiative erst spät und auch nur sie konnte das finanzieren. MV kann keinen Millionenbetrag zum Transport eines Wals bereitstellen. Zudem sieht es jetzt ja so aus, als sei der Wal wieder in die Ostsee geschwommen und habe erneut flaches Wasser aufgesucht.
Naja, wir reden ja von einem Labyrinth. Ob der Wal das "wollte" ist halt ne offene Frage. Oder meinst du jetzt? Da wissen wir ja noch nicht ob es überhaupt Hope ist.
Deine Überlegungen habe ich auch angestellt und zeigt sehr gut, dass es eben keine einfache Situation war. Zunächst war für mich die Entscheidung den Wal sterben zu lassen verständlich. Ich bin immerhin kein Experte und neige eigentlich auch nicht dazu Experte grundsätzlich in Frage zu stellen. Was aber mir persönlich völlig unverständlich war und sich für mich auch mit Tierschutz nicht vereinbaren lässt, war dieses einfach gar nichts tun. Keine Erleichterung.....mein Wissenstand ist noch immer: Herr Backhaus wollte den Sprenkler, nicht mal das hätte es sonst gegeben. Nicht nein verständlich von Tierschutz.
Dann kam RML und plötzlich war jemand am Tier. Der erste, keiner von denen, die das Todesurteil gefällt haben. Ich finde MRL einen schwierigen Menschen aber als jemand, der Tiere liebt. Seine Einschätzung war anders und plötzlich ging Freibaggern. Das guiden wurde vermasselt. Ob RML es mit "Befugniss" hinbekommen hätte? Keine Ahnung, aber ich hätte es für wahrscheinlicher gehalten als Frau Dr. Groß, die nach meinem Wissen im übrigen auch nicht mehr Erfahrung mit Walen hat, als Frau Dr. Tönnies.
Also "Sterben erleichtern" nach einer GRÜNDLICHEN Prüfung oder zumindest den Menschen mit der meisten Erfahrung vor Ort, also RML machen lassen.
Das hätte Backhaus im ersten Schritt machen können.