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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

3.067 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 12:12
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Dann sollten die Fachexperten beim nächsten mal ihre Gutachten selbst Vorort vornehmen und keine fehlerhafte Gutachten aus einer Ferndiagnostik bereitstellen.
Da war nichts fehlerhaft. Falls du wieder darauf anspielst, dass sie den genauen Todespunkt nicht voraussagen konnten? Das kann auch kein Humanmediziner.
Vor 2 Wochen ist ein naher Verwandter von mir verstorben. Anfang September hieß es, höchstens 3 Monate und verstorben ist er jetzt am 5. Mai.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 12:19
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:fehlerhafte Gutachten
Bitte konkretisiere das doch mal. Was genau war fehlerhaft?


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 12:22
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Vor 2 Wochen ist ein naher Verwandter von mir verstorben. Anfang September hieß es, höchstens 3 Monate und verstorben ist er jetzt am 5. Mai.
Das tut mir leid für dich , hat aber mit Hope und der Sache nichts zu tun. Auch ich habe schon viele nahe Verwandte verloren ,wie eigentlich jeder Mensch wohl
Hast du denn jemals einen Prüfbericht oder Gutachten selbst erstellt ?
Das Gutachten war fehlerhaft in einigen Passagen , ich schrieb schon von Anfang , nicht in der Gänze , in einigen Teilen schon mMn.


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gestern um 12:24
Zitat von soomasooma schrieb:Bitte konkretisiere das doch mal. Was genau war fehlerhaft?
Habe ich schon hier geschrieben , musst du dir selbst suchen , habe jetzt keine Lust und Zeit dazu.


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gestern um 12:32
@RomanTisch
Nein, ich ackere da nicht 526 Postungs mit viel Gerede und wenig Substanz durch. Ich möchte auch kein Video und auch kein Reel von irgendwem, sondern bitte konktetisiere Du, was an den Gutachten so fehlerhaft war, denn das behauptest ja Du. Nicht drumrumgeredet, sondern klar argumentiert und faktenbasiert.


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gestern um 12:50
Zitat von soomasooma schrieb:Nicht drumrumgeredet, sondern klar argumentiert und faktenbasiert.
na da bin ich ja mal gespannt.....


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gestern um 12:55
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Bitte? Massentierhaltung, Viehtransporte, Schlachten, Schächten zählt alles nicht? Meint ihr eigentlich euer Steak wurde vorher zu Tode gekuschelt um auf den Teller zu kommen? Das Rind dazu lebte auf einer grünen Almwiese?
genau, bei T. heulen so Manche: kann man doch nicht einfach sterben lassen und pfeifen sich an der nächsten Ecke ein Steak rein.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Babbel und sein Team vor dem elendigen Sterben bewahrt, indem dieser mit seinem Team eine ca. 2 m tiefe Mulde baggern ließ, in der der Wal dann floaten konnte, d.h. die Organe nicht belastet wurden
ob es dem Wal Recht war, konnte keiner fragen.
Vielleicht hätte er einfach nur seine Ruhe gewollt. So wie auch Katzen sich verziehen, wenn sie merken, dass sie sterben werden.

Dass T. Irgendwann selbst noch versuchte da wegzukommen, finde ich logisch - er hatte ja dort keinerlei Ruhe.
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ich finde das alles hier inzwischen pervers wegen EINEM Tier so ein Gewese zu machen während man tagtäglich selbst für extremes Tierleid sorgt weil man sein Verhalten nicht ändern will, denn es könnte ja was kosten wenn man zumindest Tiere aus vernünftiger Haltung verzehrt. Nee, da ist der Geldbeutel dann wieder wichtiger als das Mitgefühl
ganz genau.
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Und dabei haben sie ihn übelst angebaggert? Das muss doch da gewesen sein, oder nicht? Jedenfalls war da viel Blut im Wasser. Aber nee, war ja lieb gemeint
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Nein. Das soll angeblich vorher in Niendorf (SH) gewesen sein
ist eigentlich egal, wo man ihn verletzt hatte.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:es floss ein bisschen Blut , ja , aber bei einem Tier dieser Größe mit schätzungsweise 1500l Blut war der Verlust vollkommen irrelevant und in keiner Weise bedrohlich
aber geschmerzt wird es haben.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Weiterhin ist nicht mal geklärt , was die genaue Todesursache war. Es gab auch schon mal einen Fall , indem ein verendeter und gestrandeter Pottwal einen zerborstenen 10 l Plastikeimer im Magen hatte und dies nach der Obduktion sich als Todesursache herausstellte.
Vllt traf Hope das gleiche Schicksal , nachdem er aus der Barge verschwand. Von daher kann man auch spekulieren , das er es womöglich überlebt hätte , aber durch Stricke , Netze oder sonstigem Müll ist er jetzt erst dadurch verstorben
Ist doch egal, ob zusätzlich auch noch Müll für seinen Tod sorgte.

Fakt ist, er hatte noch Teile des Netzes im Maul, man konnte nicht alles rausholen.
Da ist es für mich naheliegend, dass er, zumindest MIT, deswegen gestorben ist.
Dass er das Netz hatte, wussten die aber von Anfang an...
Wie sollte er sich mit dem Netz im Maul ernähren?

Außerdem hatte er schon vor der Aktion sicherlich schon lange nichts mehr fressen können.


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gestern um 14:06
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Fakt ist, er hatte noch Teile des Netzes im Maul, man konnte nicht alles rausholen.
Da ist es für mich naheliegend, dass er, zumindest MIT, deswegen gestorben ist.
Hast du einen offiziellen Beleg für das, was du hier als "Fakt" bzgl. Netzteile deklarierst?

Laut ITAW Gutachten verhielt es sich so:
"Inwieweit und in welchem Umfang sich Fischereigerät im Maul befindet oder eventuelle auch geschluckt wurde, konnte nicht beurteilt werden."
Quelle:
https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1687832

Fakt ist, die Experten wussten eben gerade nicht, ob sich überhaupt Netzteile im Maul befanden.
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 24.04.2026:
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb am 24.04.2026:Bei einem so großen Tier ist die Definition von "krank" wahrscheinlich auch gar nicht so einfach. Nehmen wir nur die Reste von dem Netz - niemand weiß, wie weit sich das Zeugs zieht, evtl bis in den Verdauungstrakt oder es ist doch nur im Maul vorhanden, faktenbasierende Aussagen gibt es dazu anscheinend nicht. Und allein bei dieser Frage (seine anderen Probleme lasse ich mal bewusst außen vor) müsste eigentlich geklärt werden, ob es "nur" störend ist oder doch sein weiteres Überleben im Meer langfristig beenden wird.
Das ist wohl tatsächlich die große Unbekannte.

Es war zu Anfang die Rede von Netzresten, die angeblich aus dem Maul schauten. Meiner Meinung nach hing bzw. hängt da nun nichts mehr raus. Ich meine mich zu erinnern, dass auch niemand etwas aus dem Maul herausgeholt hat. Jedenfalls wurde darüber nichts berichtet.

Daher war und ist meine These, dass der Wal vermutlich/hoffentlich wohl eher keine Netzteile im Verdauungstrakt hat aufgrund der Barten.
Zitat von ShilohShiloh schrieb am 23.04.2026:Ich wusste bis dato z.B. auch gar nicht, dass es sich bei diesen Fällen von Walen mit Netzen und Plastik im Magen um Pottwale oder Schnabelwale handelte, die beide zu den Zahnwalen gehören. Bei Buckelwalen passiert das äußerst selten bis nie, da Buckelwale Bartenwale sind, deren Barten am Maul wie "Besen" bzw. "Filter" wirken, Fremdkörper dort drin hängen bleiben und dadurch nicht weiter in den Verdauungstrakt wandern können. Netzteile im Verdauungstrakt sind daher eher unwahrscheinlich.



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gestern um 14:21
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Es ist doch absurd zu glauben, dass eine Kleintierärztin plötzlich zur Fachärztin für Wale aufsteigt. Völlig unerheblich ob sie daneben stand, denn was hat sie denn untersuchen können? Nichts.
Das hat die betreffende Tierärztin auch nie behauptet. Sie war ja nicht als Walexpertin vor Ort, sondern war eher für den Verwaltungskram zuständig und hatte in erster Linie die Aufgabe, die schriftlichen Stellugnnahme zu schreiben (und mit ihrem Namen und ihrer Approbation zu haften), die dann den Behörden zur Prüfung vorgelegt wurden. Und damit war sie wohl auch ganz gut ausgelastet.

Hier erklärt sie es selbst: https://www.facebook.com/search/top?q=t%C3%B6nnies

Es waren auch Walexperten vor Ort, die mindestens genau so als Experten eingeordnet werden können wie jene, die sich jetzt mit vernichtenden Urteilen hervortun. So fair sollte man schon sein, das anzuerkennen.


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gestern um 14:34
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Da war nichts fehlerhaft. Falls du wieder darauf anspielst, dass sie den genauen Todespunkt nicht voraussagen konnten? Das kann auch kein Humanmediziner.
Vor 2 Wochen ist ein naher Verwandter von mir verstorben. Anfang September hieß es, höchstens 3 Monate und verstorben ist er jetzt am 5. Mai.
Das mit deinem Verwandten tut mir leid.

Die Experten haben in ihrem sogenannten Gutachten selbst eingeräumt, zum Gesundheitszustand des Wals keine klare Aussage machen zu können, weil sie ihn sich nur von außen angeschaut haben. Die haben nicht mal die Atemfrequenz über längere Zeit gemessen. Um es mit den Worten von Stranded No More auszudrücken, das Gutachten war vielleicht nicht fehlerhaft, aber fachlich schon sehr begrenzt. Da war einiges an Luft nach oben. Ich bin mir sogar sicher, dass die Experten es auch wesentlich besser gekonnt hätten, es war ihnen mMn nur einfach völlig egal. Sie sind stumpf nach Schema X vorgegangen. Wal mehrfach gestrandet, da gibt es nur eine Ursache. Dass in einem Gewässer wie der Ostsee durchaus auch Desorientierung und schlichtweg zu viele flache Stellen in Betracht gezogen werden könnten, wurde bedauerlicherweise nicht beachtet.

Es wäre wünschenswert, wenn sie da künftig anders rangehen würden.

Mit einem Gutachten mit klaren Daten hätten sich doch viele Menschen gar nicht so echauffiert. Wenn klar gewesen wäre: die Nieren versagen jetzt gerade (die Werte sind schon total im Keller) o.Ä., wäre doch viel mehr Ruhe im Karton gewesen. Aber liegen lassen und die Schultern zucken, wenn das Tier seine Überlebensprognose um Längen überschreitet und es dann eben einfach verhungern / austrocknen zu lassen, war eben shice und für mich auch nicht nachvollziehbar.

Ich verlinke gern noch mal die die kritische Stellungnahme von Stranded No More zum sogenannten Gutachten:
https://strandednomore.org/wp-content/uploads/2026/04/SNM_Oeffentliche_Stellungnahme_Antwort_auf_DMM_ITAW_Gutachten_11042026_DE.pdf


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gestern um 14:40
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Das kommt mMn immer darauf an. Ich vertraue einem Wissenschaftler mit Ferndiagnose definitiv mehr als einem "Walflüsterer", der zwar nah am Tier ist, aber Gefühle über Fakten stellt. Auch bleibt die Frage, ob Tierärzte, die bisher nur mit Hamster, Katze & Co gearbeitet haben, wirklich etwas zum Gesundheitszustand eines Wals sagen können.
Und auch wenn es wohl keiner so richtig wahrhaben oder anerkennen will: Es waren auch Meeresbiologen im Team der Rettungsinitiative, sogar welche, die schon mit Walen gearbeitet haben (anders als Herr Baschek z.B.).

Und ich vertraue einem Wissenschaftler, der nah am Tier war, dann doch eher als einem, der seine Einschätzung aus der Ferne getroffen hat.


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gestern um 14:47
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Die Experten haben in ihrem sogenannten Gutachten selbst eingeräumt, zum Gesundheitszustand des Wals keine klare Aussage machen zu können, weil sie ihn sich nur von außen angeschaut haben. Die haben nicht mal die Atemfrequenz über längere Zeit gemessen. Um es mit den Worten von Stranded No More auszudrücken, das Gutachten war vielleicht nicht fehlerhaft, aber fachlich schon sehr begrenzt. Da war einiges an Luft nach oben. Ich bin mir sogar sicher, dass die Experten es auch wesentlich besser gekonnt hätten, es war ihnen mMn nur einfach völlig egal. Sie sind stumpf nach Schema X vorgegangen. Wal mehrfach gestrandet, da gibt es nur eine Ursache. Dass in einem Gewässer wie der Ostsee durchaus auch Desorientierung und schlichtweg zu viele flache Stellen in Betracht gezogen werden könnten, wurde bedauerlicherweise nicht beachtet.
Das Gutachten war im Grunde ein Witz.


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gestern um 17:05
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Aber liegen lassen und die Schultern zucken, wenn das Tier seine Überlebensprognose um Längen überschreitet und es dann eben einfach verhungern / austrocknen zu lassen, war eben shice und für mich auch nicht nachvollziehbar.
Der Wal strandete erstmals am 23. März und ist dann entweder am oder kurz nach dem 2. Mai gestorben. Das sind also 41 Tage. Oder vielleicht auch noch zwei, drei Tage mehr. Das ist nun nicht sehr viel für ein so großes Tier. Auch andere Tiere, oder auch Menschen, können so lange und länger krank und dahinsiechend sein, bevor sie versterben.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Das Gutachten war im Grunde ein Witz.
Warum? Ist doch im Grunde am Ende so eingetroffen: Der Wal war bereits schwer geschädigt, Hautablösungen vorhanden, Netzreste im Maul, Verletzungen durch Schiffsschraube und beim Rettungsversuch vor Timmendorfer Strand. Dazu höchstwahrscheinlich Organschäden durch die Strandungen bzw. die Liegezeit. Das Tier sei nicht transportfähig, eine Lebendrettung nicht erfolgsversprechend.


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gestern um 18:21
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Es waren auch Walexperten vor Ort, die mindestens genau so als Experten eingeordnet werden können wie jene, die sich jetzt mit vernichtenden Urteilen hervortun. So fair sollte man schon sein, das anzuerkennen.
Es war z.B.bis zum bitteren Schluss Jeff Forster vom Whale Sanctuary Project da, wo er der Leiter der Forschungsabteilung ist.
Der hatte sicherlich mehr mit lebenden Walen zu tun als die Leute vom deutschen Meeresmuseum.
Im August 2018 beteiligte sich das Whale Sanctuary Project gemeinsam mit der National Oceanic & Atmospheric Administration (NOAA) im pazifischen Nordwesten an einer Rettungsaktion für das vierjährige Orca-Kalb Scarlett. Das Kalb überlebte jedoch nicht. Im April 2019 wurde ein Team des Whale Sanctuary Project von der russischen Regierung eingeladen, die Rettungsaktion „Whale Aid“ für 97 gefangene Wale und Delfine zu entwickeln
Wikipedia: Whale Sanctuary Project
Zudem leitete (Jeff Foster) die Bergung, Rehabilitation und erfolgreiche Wiederauswilderung des verwaisten Orcas Springer. Er war verantwortlich für das Tom-und-Misha-Projekt, die erste erfolgreiche Auswilderung von Großen Tümmlern. Jeff war maßgeblich an der Entwicklung der LIMPET-Sender für die Erforschung von Meeressäugetieren in freier Wildbahn beteiligt.
https://whalesanctuaryproject.org/people/jeffrey-foster/

................................................
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Der Wal war bereits schwer geschädigt, Hautablösungen vorhanden, Netzreste im Maul, Verletzungen durch Schiffsschraube und beim Rettungsversuch vor Timmendorfer Strand. Dazu höchstwahrscheinlich Organschäden durch die Strandungen bzw. die Liegezeit.
Das ist doch nur eine Aufzählung. Waren die Verletzungen durch die Schiffsschraube tödlich?
In Wirklichkeit weiß man es nicht, ab wann die Verletzungen oder Krankheit von Timmy so schwerwiegend waren, dass es kein zurück mehr gab - war das schon während seiner ersten Strandung oder davor, beim Hineinziehen in die Barge oder erst bei der Freilassung


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gestern um 18:46
Zitat von parabolparabol schrieb:Es war z.B.bis zum bitteren Schluss Jeff Forster vom Whale Sanctuary Project da, wo er der Leiter der Forschungsabteilung ist.
Der hatte sicherlich mehr mit lebenden Walen zu tun als die Leute vom deutschen Meeresmuseum.
Im August 2018 beteiligte sich das Whale Sanctuary Project gemeinsam mit der National Oceanic & Atmospheric Administration (NOAA) im pazifischen Nordwesten an einer Rettungsaktion für das vierjährige Orca-Kalb Scarlett.
Du bringst hier noch mal die "Free Willy Crew" ins Spiel? Das war doch schon alles da ...
Gestrandetes Tier in Ostsee
"Free Willy"-Crew: Experten zerlegen neue Wal-Retter
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/free-willy-crew-experten-zerlegen-neue-wal-retter_1a732dd4-3070-489b-a1e7-8345128b06c0.html

Und du zitierst es selbst: Das Orca Kalb starb.

Meeresbiologin Karen Stockin schreibt über einen solchen Fall.
Der wissenschaftliche Konsens war jedoch ernüchternd. Angesichts von Toas jungem Alter (er war noch nicht entwöhnt), der langen Trennung von seiner Gruppe und den Herausforderungen einer Wiedereingliederung waren seine Überlebenschancen äußerst gering.

Im Laufe der Zeit verschlechterte sich sein Zustand während der andauernden menschlichen Obhut. Viele Experten sprachen sich schließlich für die Euthanasie als die humanste Option aus.

Dieser Weg wurde jedoch nicht eingeschlagen. Getragen von der Hoffnung und Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wurden die Bemühungen fortgesetzt. Toa starb nach wochenlanger Pflege. Rückblickend warf der Fall eine schwierige, aber notwendige Frage auf: Wenn Expertenkonsens und öffentliche Stimmung auseinanderklaffen – woran sollten sich Entscheidungen orientieren?
Quelle: https://theconversation.com/whale-strandings-draw-emotional-responses-but-repeated-rescues-can-cause-more-harm-281137

(Übersetzt mit google.)

Darum geht es doch.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 18:52
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Der Wal war bereits schwer geschädigt,
Stimmt , gibt es nix zu deuteln
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Hautablösungen vorhanden
Sind verheilt durch Verbringung in salzhaltiges Wasser gut sogar
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Netzreste im Maul
Nicht bestätigt . RML fand keine Reste mehr im Mundwinkel. Irgendwo habe ich auch gelesen , das er das Maul öffnete und man sah keine Netze oder Seile mehr. Mal sehen , ob ich es noch finde.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Verletzungen durch Schiffsschraube
Waren nicht lebensbedrohend bzw. er trug keine schwerwiegenden Verletzungen davon .
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:beim Rettungsversuch vor Timmendorfer Strand.
Wie erfolgreich
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Dazu höchstwahrscheinlich Organschäden durch die Strandungen bzw. die Liegezeit
Welche Organschäden? wie will man das feststellen , mit einer Drohne wie im Gutachten ? ich bitte dich. Also eine unbelegte Aussage.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Das Tier sei nicht transportfähig
Und wie es transportfähig war , schwamm sogar selbstständig in die Barge und verbrachte einige Tage darin ohne ersichtliche Schäden , bis zum 2. letzten Tag vor zur Freilassung mit Ziehen an der Fluke und mehrmaligen Anstoßen in der Barge .
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:eine Lebendrettung nicht erfolgsversprechend.
Eine endgültige Rettung war es sicher nicht , ich würde von einer Bergung bis zu einer Teilrettung schreiben , da er aus seiner Todesfalle herausgeholt wurde und noch mindestens 8 Tage oder mehr , überlebte entgegen dem Gutachten der Experten.


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gestern um 19:04
Diesen Experten ging es nie um eine Rettung von Hope , deshalb dieses vernichtende Urteil . Der Wissenschaft geht es um die Forschung überwiegend an toten ( auch an lebenden )Tieren , welche Gründe es gab , für ihr Ableben . Dies ist ihr Auftrag und für diesen werden sie entlohnt und ganz gut sogar .


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

gestern um 19:09
:palm:
... «Die selbsterklärte Rettungsinitiative hat lediglich ein todkrankes Tier von einem Ort zu einem Ort gebracht. Und hat es dann in einer der meistbefahrenen Schiffsrouten Europas ausgesetzt.»

Auch zu den Vorgängen während der vermeintlichen Walrettung findet der Meeresbiologe klare Worte. «Die Aktion wurde live gestreamt und vieles von dem, was dort zu sehen war, grenzte meines Erachtens nach an Tierquälerei.»

Der Buckelwal sei beispielsweise mehrfach an seiner Fluke (der Schwanzflosse) gezogen worden. Am Ende habe man das schwer verletzte Tier schliesslich mithilfe von Seilen aus seinem Transportkahn gerissen.

Maack erklärt weiter: «Bei der sicherlich gut gemeinten Aktion wurde das Leid des Tieres sehr vermenschlicht.»

Es sei schliesslich gar nicht mehr um das Wohl des Tieres gegangen, so der Meeresbiologe. «Sondern um das Bedienen von Geschichten und der Pflege von Egoismen.»

Denn: «Dem Wal wäre viel Leid erspart geblieben, wenn man ihn in Ruhe und Würde hätte sterben lassen.»
Quelle: https://www.nau.ch/news/europa/tierqualerei-hatte-die-wal-rettung-gar-nie-stattfinden-durfen-67129409

Dem ist nichts hinzuzufügen.


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gestern um 19:21
Zitat von parabolparabol schrieb:Es war z.B.bis zum bitteren Schluss Jeff Forster vom Whale Sanctuary Project da, wo er der Leiter der Forschungsabteilung ist.
Der hatte sicherlich mehr mit lebenden Walen zu tun als die Leute vom deutschen Meeresmuseum.
Na ja, die „Free Willy“-Crew ist ja nun nicht unumstritten. Die hatten sicherlich viel mit lebenden Walen zu tun. Aber eher auf die nicht erfolgreiche Art und Weise.
Zitat von parabolparabol schrieb:Das ist doch nur eine Aufzählung. Waren die Verletzungen durch die Schiffsschraube tödlich?
In Wirklichkeit weiß man es nicht, ab wann die Verletzungen oder Krankheit von Timmy so schwerwiegend waren, dass es kein zurück mehr gab - war das schon während seiner ersten Strandung oder davor, beim Hineinziehen in die Barge oder erst bei der Freilassung
Welche Rolle spielt denn der exakte Zeitpunkt? Wie genau hättest du den Wal denn geborgen, ohne weitere Verletzungen, mehr Stress und Schäden am Tier anzurichten? Er strandete fünfmal, verfing sich mehrfach in Netzen, verirrte sich in einen Hafen, wurde von einer Schiffsschraube verletzt, hatte massive Hautschäden, wahrscheinlich Organschäden durch die Strandungen, usw. Dazu kamen die neuen Verletzungen bei den Rettungsversuchen. Um all das zu verhindern hätte man ihn irgendwann ganz sanft einladen und dann in den Nordatlantik bringen müssen. Aber das war doch gar nicht möglich.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Sind verheilt durch Verbringung in salzhaltiges Wasser gut sogar
Er lag die meiste Zeit mit dem größten Teil seines Körpers im Ostseewasser. Salzhaltiges Wasser hatte er nicht vor dem 29. April. Zudem glaube ich nicht, das Haut so schnell heilt. Die hätte ja in drei Tagen heilen müssen.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Nicht bestätigt . RML fand keine Reste mehr im Mundwinkel. Irgendwo habe ich auch gelesen , das er das Maul öffnete und man sah keine Netze oder Seile mehr. Mal sehen , ob ich es noch finde.
Ja, habe ich auch gelesen. Fragt sich, wohin sie verschwunden sind.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Welche Organschäden? wie will man das feststellen , mit einer Drohne wie im Gutachten ? ich bitte dich. Also eine unbelegte Aussage.
Ja, es ist unbestätigt. Aber wie soll ein so großer und schwerer Organismus dies ohne Organschäden überstehen?
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Und wie es transportfähig war , schwamm sogar selbstständig in die Barge und verbrachte einige Tage darin ohne ersichtliche Schäden , bis zum 2. letzten Tag vor zur Freilassung mit Ziehen an der Fluke und mehrmaligen Anstoßen in der Barge .
In der Barge war er erst am 28. April abends. Spätestens ab dem 30. April ging es ihm in der Barge schlecht. Also viel Ruhe hatte er da drin nicht. Zudem hatte die Barge meist einen Wasserstand um die 1,60 Meter.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Eine endgültige Rettung war es sicher nicht , ich würde von einer Bergung bis zu einer Teilrettung schreiben , da er aus seiner Todesfalle herausgeholt wurde und noch mindestens 8 Tage oder mehr , überlebte entgegen dem Gutachten der Experten.
Wie lange er überlebte wissen wir nicht. Das ist ebenso unbelegt. Und selbst wenn wir 8 Tage annehmen, dann werden aus den 41 Tagen eben 49 Tage. So groß ist der Unterschied nicht. Zudem war natürlich auch das Kattegat für den Wal eine Todesfalle, wenn du es so ausdrücken willst.


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gestern um 19:21
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Dem ist nichts hinzuzufügen
Außer , das er auch Käse von sich gab , denn es waren keine Seile an der Fluke, sondern es handelte sich Feuerwehrschläuche .
Das Seil , ein Nylonhanffseil übrigens und kein Stahlseil , wie man denken möge , war am Feuerwehrschlauch befestigt.
Man hat ein krankes Tier dorthin gebracht , wo es hingehört , nämlich in salzhaltiges Wasser in der Nordsee.
Das Hope wieder in die Ostsee zurückkehrte konnte auch niemand erahnen , man musste allerdings auch damit rechnen. Ein Versuch war es allemal wert . Von daher , alles richtig gemacht.

Dem überwiegenden Teil der Rettungscrew ging es hauptsächlich um Hope. Ein paar Selbstdarsteller gibt es in jedem Beruf und davon , nicht zu wenige.


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