Tussinelda schrieb:meine Güte, der Tracker ist ja an einer Seite der Finne befestigt worden....je nachdem, wie der Wal lag, konnte man ihn dann eben nicht gleich sehen. So simpel könnte es sein, wenn man nicht alles anzweifeln will.
Wieso "alles anzweifeln will"?
Ist ein Wal gestrandet oder liegt im flachen Wasser auf dem Rücken, liegt die Finne plattgedrückt unter dem Wal, was es für Menschen äußerst schwer bis unmöglich macht, überhaupt Zugang zu ihr zu bekommen.
Das ist nun mal Fakt. Ohne Zweifel.
Origines schrieb:Deshalb halte ich Spekulationen, warum der Tracker am Freitag nicht geborgen wurde, für müßig.
Na ja, die Erklärung von Morten Abildstrøm "Wal am Freitag auf Rücken liegend = nirgends Finne sichtbar" ist doch logisch nachvollziehbar. Da gibt es für mich nichts zu spekulieren. Ist halt nur die Frage, warum das dann bei gleicher Lage des Wals am Samstag anders gewesen sein soll?
Shiloh schrieb:Am Freitag, als der Kadaver in die Schlagzeilen geriet, hieß es von der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen zunächst, es sei kein Sender an dem Tier gefunden worden. Morten Abildstrøm von der Behörde erklärte später, dass ein an der Rückenflosse angebrachter Sender gar nicht hätte entdeckt werden können, weil der tote Wal zunächst auf der Seite und mittlerweile auf dem Rücken lag. Die erneute Begutachtung brachte nun die Klarheit.
Quelle:
https://www.n-tv.de/panorama/Ostsee-Buckelwal-ist-tot-daenische-Behoerden-identifizieren-Kadaver-vor-Insel-id30827594.html