abberline schrieb:Zustimmung - das haben ja auch Klopp, Magath uva schon angesprochen. Nicht, dass man die Medizinbälle wieder auspacken muss, aber dass man halt schon einiges ändern muss.
Ist nicht leicht.
Liegt auch einfach an der ganzen Kohle in dem Business. Einfach zu viel. Jeder ist nur auf den eigenen Vorteil aus. Es spielen ja nicht mehr 11 Freunde, sondern nur 11 Einzelunternehmer in einer Zweckgemeinschaft zusammen. Jeder hat da seinen Staff und Berater und Eltern und Familie dazu. Jeder will was abgreifen.
Haaland ist eigentlich ein gutes Beispiel, sieht von außen so aus, dass er ganz gut Beraten wurde und zu jeder Zeit den richtigen Karriereschritt gemacht hat, und nicht bei der ersten Möglichkeiten das meiste Geld rausgeholt wurde.
Viele werden einfach auch falsch Beraten oder zumindest von den falschen Leuten.
Junge spieler müssen sich nicht mehr richtig durchsetzen. Die wechseln in den Jungendjahren einfach so lange hin und her zwischen den Akademien, bis sie der richtige Trainer dann spielen lässt, weil die Eltern oder Berater lange genug gequengelt hat. Sowas ist ja eigentlich nicht Sinn der Sache.
abberline schrieb:geht's wie in Italien.
Erschreckend was aus denen geworden ist^^ ob die jemals nochmal was gebacken kriegen?
abberline schrieb:Bei denen kommt noch einiges mehr dazu, aber in Deutschland seh ich in Sachen Nachwuchs noch keine Probleme.
Nachwuchs, zahlenmäßig, gibts genug, aber für den Aufwand der betrieben wird, ist es eigentlich qualitativ zu wenig.
Ich überlege eigentlich immer, wann es angefangen hat so beschissen zu werden, der Kommerz im Fußball allgemein? Also ich denke so grob um 2000 rum ging es langsam schleichend , aber dann so ab 2010er immer schneller. Seit 2020 ist es echt nicht mehr cool. Kein echter Fan feiert das.