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Emanzipation

18 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Emanzipation, Feminismus, Benachteiligung, Maskulinismus
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RotFront
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Emanzipation

05.11.2009 um 20:36
Läuft etwas schief?


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Ja
71 Stimmen (64%)
Nein
24 Stimmen (22%)
Vielleicht
16 Stimmen (14%)

Emanzipation

05.11.2009 um 20:40
Warum sollte was schieflaufen?


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Nichtmensch
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Emanzipation

05.11.2009 um 20:41
Gib wenigstens Gründe wieso etwas schief laufen sollte Oo


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Emanzipation

05.11.2009 um 20:41
Was fürne Emanzipation? Das ist ein vieldeutiger Begriff?


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RotFront
Diskussionsleiter
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Emanzipation

05.11.2009 um 20:42
z.B. förderung besonders weiblicher migrantenkinder, wobei das problem eigentlich vorallem beim männlichen teil liegt, verweiblichte erziehung und gesellschaft, bevorzugung von frauen bei gericht in ehestreits und fürsorgerecht usw usf


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RotFront
Diskussionsleiter
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Emanzipation

05.11.2009 um 22:18
eigentlich komisch, dass man auch noch benennen soll, WAS denn schief läuft, wo doch die frage ist, OB dem der meinung der teilnehmenden überhaupt so ist.
blödheit in seiner reinform, hut ab.


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jelena
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Emanzipation

05.11.2009 um 23:54
haben wir durch die emanzipation wirklich mehr freiheiten?


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Emanzipation

06.11.2009 um 08:52
Welche Emanzipation?

Männer verdienen nach wie vor mehr als Frauen. Männer sind in Politik und Chefetagen überrepräsentiert, Frauen werden Opfer von sexualisierter oder häuslicher Gewalt...


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Emanzipation

06.11.2009 um 17:25
Hö?


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Emanzipation

06.11.2009 um 18:02
Frauen sollten für Gleichberechtigung kämpfen, nicht für Bevorzugung.

Und ja, ich bin selbst ein weibliches Wesen. :D


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Emanzipation

06.11.2009 um 18:04
@Rin-Shi
Frauen UND Männer sollten für Gleichberechtigung kämpfen, nicht für Bevorzugung. ;)

Ebenfalls Weib.


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Emanzipation

06.11.2009 um 18:06
@Doors
Männer werden auch Opfer von häuslicher Gewalt, aber welcher Mann würde sich schon trauen, so etwas zu melden? Der würde doch als Lusche dastehen, nein, so was darf in unserer Gesellschaft ja nicht sein!

Interessant war dazu auch mal ein gestelltes Video, in dem ein streitendes Pärchen im Park gezeigt wurde. Mal wurde der Mann handgreiflich, das andere Mal die Frau. Na, wann sind die Passanten wohl eher eingeschritten?


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Emanzipation

06.11.2009 um 23:33
Natuerlich laeufts schief. Wie immer, wenn eine subjektive Auffassung zur Regel gemacht wird. Und dann natuerlich noch die Keulenschwinger mobilisiert werden...lol


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Emanzipation

07.11.2009 um 13:45
Jeder Mensch, gleich welchen Geschlechtes oder welcher Hautfarbe oder Religion, sollte gleich sein. Warum Frauen bevorzugen?

P.S. Ich bin selbst ein Weibchen.


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LoN
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Emanzipation

07.11.2009 um 13:52
@Doors
Bei gleicher Bildung, gleicher Berufserfahrung, gleicher Arbeitszeit, gleicher Betrieb, gleiche Berufssparte usw. sind auch die Löhne gleich.
Das Frauen sich oft weniger Bildung, Berufserfahrung angeeignet haben, bei weitem weniger Überstunden machen und oft Billiglohnsparten ausfüllen die ein Mann der seine Familie versorgen muss nicht nachgehen kann ist nicht die Schuld der Männer.

Und was Politik betrifft. Wenn es eine Frau schafft, selbst in einer erzkonservativen Partei an die Parteispitze zu kommen und Bundeskanzlerin zu werden, dann sollte man vielleicht nicht immer fehlender Gleichberechtigung die Schuld geben das es in der Politikspitze und allgemein weniger Frauen in der Politik gibt.


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Emanzipation

09.11.2009 um 09:32
@Schnurrgerüst


Selbst unter Berücksichtigung ist die Zahl weiblicher Opfer von häuslicher Gewalt und Vergewaltigung nach wie vor höher, als die von Männern, die Opfer dieser Straftaten werden.


@LoN

Stimmt nicht ganz:


19.10.2009
Geschlechtervergleich
Managerinnen verdienen fast ein Drittel weniger
Von Anne Spies

Sie sind gut ausgebildet, steigen auf, tragen Verantwortung für Budget und Mitarbeiter. Viele Chefinnen sind genauso erfolgreich wie ihre männlichen Kollegen. Trotzdem verdienen sie weniger - im Schnitt 28 Prozent, wie der Gehaltsreport des manager magazin zeigt.


Es gibt viele Erklärungsversuche, warum Frauen es nicht so häufig in die obersten Führungsetagen schaffen: Sie arbeiten seltener Vollzeit, sie unterbrechen ihre Karriere zwecks Familiengründung und studieren die falschen Fächer, heißt es. Der Gehaltsreport 2009 des manager magazins zeigt jedoch: Auch Frauen, die bereits oben angekommen sind, verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen - im Durchschnitt 28 Prozent.


Im oberen Management ist der Gehaltsunterschied mit 30 Prozent sogar noch etwas größer. Dort bekommt eine Managerin eines großen Unternehmens im Schnitt 98.000 Euro. Ein Mann in gleicher Position trägt 139.000 Euro im Jahr nach Hause. Eine leitende Angestellte im Marketing bekommt 61.000 Euro, ihr Kollege 81.000 Euro. Der Job ist gleich, der Lohn unterschiedlich.

Ein Managertitel allein schützt also nicht vor Diskriminierung. Annähernd gleich behandelt werden nur die absoluten Topleute, bei denen der Gehaltsunterschied auf sieben Prozent schmilzt. In diesen Sphären bewegen sich allerdings nur 17 Prozent der weiblichen Führungskräfte. Bei den männlichen Managern ist es fast die Hälfte.

Einen großen Einfluss auf das Ausmaß der Diskriminierung hat die Berufswahl. In typischen Männerdomänen wie IT und Technik ist der Gehaltsunterschied weniger ausgeprägt. Eine EDV-Expertin beispielsweise verdient "nur" 14 Prozent weniger als ihr männlicher Kollege. Im frauendominierten kaufmännischen Bereich sind es satte 34 Prozent. Dieser Zusammenhang gilt auch für andere Branchen. So bekommen Frauen im Maschinen- und Anlagenbau knapp ein Fünftel weniger, im Kultur- und Unterhaltungssektor dagegen ein Viertel.

Die Differenz wächst sogar noch

Es verwundert daher kaum, dass Frauen sich ungerecht behandelt fühlen: Weniger als die Hälfte der befragten Managerinnen zeigte sich mit dem eigenen Gehalt zufrieden. Bei den Männern waren es dagegen zwei Drittel. Zwölf Prozent der Frauen klagen, dass Kollegen mehr verdienen, ein Viertel sieht sich unter dem Branchendurchschnitt. Dementsprechend hält nur jede zehnte Frau die Kriterien der Vergütung für nachvollziehbar und fair. Bei den männlichen Führungskräften ist es immerhin jeder Fünfte.

Hoffnung auf eine Annäherung der Geschlechter gibt der Gehaltsreport nicht. Im Gegenteil: In den vergangenen fünf Jahren sind Frauengehälter weniger stark gestiegen als die der Männer. So konnten sich fast 45 Prozent der männlichen Führungskräfte über Gehaltssteigerungen von mehr als 20 Prozent freuen, bei den Managerinnen waren es nur 35 Prozent. Bei jeder zehnten Frau stagnierte das Gehalt.

Eigentlich dürften Gehaltsunterschiede gar nicht existieren. Wären Managerinnen nämlich tatsächlich billiger, würden Unternehmen nur noch Frauen einstellen, so lautet das häufigste Gegenargument. Ist Managerin also doch nicht gleich Manager?

Der Gehaltsreport zeigt: Frauen haben seltener variable Gehälter als Männer. Fast die Hälfte aller befragten Managerinnen bezieht ein Fixgehalt. Bei den männlichen Führungskräften dagegen hängt nur ein Drittel aller Gehälter in keiner Weise vom Unternehmenserfolg oder der eigenen Leistung ab. In schlechten Zeiten ist das ein Vorteil: Frauen haben in der Krise seltener Gehaltskürzungen hinnehmen müssen.

Häufiger nur Sachgebietsleiterin

In guten Zeiten partizipieren sie dagegen weniger stark am Unternehmenserfolg. Im Schnitt kassieren Arbeitnehmer, die einen Teil des Erfolgsrisikos tragen, jedoch mehr. So verdient beispielsweise ein Vertriebsleiter im oberen Management 116.000 Euro, ein Logistikexperte nur 97.000. Auch höhere Führungsebenen bringen in der Regel ein stärker variables Gehalt mit sich. Bei Vorständen ist meist nur ein Drittel der Bezüge garantiert, ein Gruppenleiter kommt dagegen auf einen variablen Anteil von rund 30 Prozent.

Vorstandsmitglied oder Geschäftsführerin sind allerdings nur vier Prozent aller Frauen in Führungsposition, bei den Männern sind es sieben Prozent. Weibliche leitende Angestellte sind dagegen häufig "nur" Sachgebietsleiterin oder Referatsleiterin (43 Prozent). Bei den Männern bewegen sich dagegen lediglich 36 Prozent auf den untersten Ebenen.

Ein weiterer Nachteil: Frauen entscheiden sich häufiger für kleine Unternehmen als Männer. Während rund ein Viertel der Frauen im oberen Management in einem Großunternehmen mit über 500 Angestellten beschäftigt ist, gilt das für knapp ein Drittel der männlichen Führungskräfte.

An der Ausbildung liegt es nicht, dass Managerinnen weniger zugetraut wird. Im Schnitt haben Frauen genauso häufig studiert, promoviert oder ein MBA-Programm abgeschlossen wie Männer. Vielmehr beginnt die Diskriminierung schon am Anfang der Laufbahn: Eine Berufseinsteigerin mit Universitätsabschluss unter 30 verdient im Schnitt ein Fünftel weniger als ein männlicher Absolvent. Im Laufe der Jahre vergrößert sich der Abstand drastisch: Studierte Managerinnen über 50 verdienen nur etwa halb so viel wie Männer.

(Spiegel online)


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LoN
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Emanzipation

09.11.2009 um 16:17
@Doors
Mal ganz ehrlich, die höhe von Managergehältern sind so oder so bei weitem übertrieben zu hoch und das ganz unabhängig ob Mann oder Frau.

-Die Anzahl der Managerinnen hat sich innerhalb der letzten Jahre fast verdoppelt. Vielleicht bekommen die alteingesessenen da einfach mehr Geld?

-Frauen, selbst die welche es angeblich geschafft haben, sind auch da noch oft weniger Risikobereit und akzeptieren niedrigere Festlöhne, während Männer eher zu erfolgsorientierten Gehältern neigen, sodass eben Männer in diesem Fall immer mehr Geld verdienen als Frauen solange das Unternehmen gut läuft.

-Sachgebietsleiterin, Referatsleiterin, EDV-Expertin wurde wohl mal wieder Betriebsunabhängig bewertet. Da würde mich eher interessieren wie sie Mann/Frau auf Großunternehmen und kleinere Betriebe verteilen.

-Löhne in höheren Position sind selten Fix selbst in ein und demselben Unternehmen. Vielleicht fehlts da auch einfach an Verhandlungsgeschick bei der Lohnhöhe.


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Ilvi
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Emanzipation

10.11.2009 um 00:42
Ach, bis auf das das unsere Kinder ohne Eltern aufwachsen und somit schon sehr früh auf eigenen Beinen stehen müssen ist alles in Ordnung.


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