@Thalassa Ja, dass weiß Ich, aber Ich gebe im Gegensatz zu euch nicht der Jugend die Schuld, denn meine Erfahrungen mit solchen Kindern ( ein Bereich mit dem Ich mich sehr intensiv beschäftige ) erlaubt es Mir nicht das Urteil zu fällen, dass die Jugend so ist.
Ich bin eher davon überzeugt, dass es wie folgt abläuft -
Die ersten Jahre der Schule sind spannend und aufregend, denn es beginnt eine Neue Erfahrung im Leben und zunächst scheinen die Themen interessant, weil neuartig.
Es folgen Jahre an denen die Nerven angespannt sind oder miese Stimmung herrscht, da die Lernmethoden sich nicht ändern und weiterhin das selbe Fach behandelt wird.
Dann folgen richtig schlimme und grausame Jahre, obwohl jedes Kind sich draußen die Kontakte aussuchen kann wird in der Schule zur Gruppenbildung gezwungen, quasi, Du arbeitest mit dem zusammen, ob Du willst oder nicht.
Diese Jahre sind auch deswegen schlimm weil Isolation, Depression, Mobbing und Erschöpfung an der Tagesordnung stehen. Schule ist Wiederholung und Wiederholung ist ermüdend.
Schlussendlich hält man diesem Druck nicht stand und bricht ab.
Nach all diesen Erfahrungen mit dem Lernen und Arbeiten assoziiert man diese Eigenschaft mit Bösem. Natürlich wird keiner Lernen oder Arbeiten wollen, aber eine Generation, welche gar nicht die Schule besuchte wird es wollen.
@martialis Friedrich der Große hat diese eingeführt um dem Volk das Wissen unentgeltlich anzubieten, damals musste schließlich bezahlt werden.
Heute sind Internet und Bücher die besten Lernquellen die es gibt, quasi Schule ist ersetzbar.