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Blog von Doors   Profil von Doors

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Volksdroge Alkohol


am 10.01.2019, in der Kategorie Menschen, ein Kommentar
Endlich mal ein TV-Beitrag, der die Verflechtungen von Alkoholkapital und Politik gut aufgreift und beschreibt. Lob an die MacherInnen.

Hier ein Link zum Filmbeitrag - wie lange er auch immer in der Mediathek des BR einsehbar sein wird:

https://www.br.de/mediathek/video/dokthema-volksdroge-alkohol-warum-duerfen-wir-uns-zu-tode-trinken-av:5bf54f46ba65720018529824
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Einmal zu oft in Hamburg


am 13.12.2018, in der Kategorie Politik, keine Kommentare
Editorische Notiz: Diese Geschichte schieb ich Anfang der 1990er, zufällig fand ich sie wieder, habe sie eingescannt und leicht überarbeitet.


London. Wieder mal Regen. Vier Grad. Vorweihnachtszeit. An diesem ekligen Dezembertag rettet in den Docklands kein Drei-Wetter-Taft mehr die Frisur. Eileen träumt von einer Karriere als Fotografin. Seit den Morgenstunden kurven und latschen wir durch die Baustellen des ehemaligen Hafengebietes, das jetzt in eine schicke neue City verwandelt wird. Madame erspäht die Motive, ich trotte als Packesel und Gerätewart hinterher. Stative, Objektive im Gesamtgewicht einer Lokomotive. Ein Rucksack, zwei schwere tropensichere Alukoffer. Zwischendurch Anweisungen der Künstlerin: "Kamera drei, Objektiv sechs!" "Bitteschön." "Das ist nicht die sechs, das ist die neun!" Weil ich weder von der Hardware noch von den erforderlichen Utensilien Ahnung habe, ich bin eben ein Mann des Wortes, nicht des Bildes, haben wir alle Teile sorgsam nummeriert. Eine Digitalkamera, zwei analoge, davon eine mit Farbfilm, die andere mit Schwarzweiss bestückt.

Warum haben Hafenstädte eigentlich immer so ein widerliches Wetter? Das zumindest haben London und Hamburg gemein. "Diese Stimmungen! Dieses Licht!" sagt die Künstlerin. Meine Stimmung ist unter null und ich bin bereit, jedem das Licht auszublasen. Unsere Parkas sind durchgeweicht, Eileen sieht aus, als hätte ihr jemand einen Topf Spaghetti über den Kopf geschüttet. Soviel zum Thema Frisur. Mir tropft das Wasser aus dem Bart. Baustellen-Absperrungen überwinden bzw. wegschieben, Sandberge rauf, Sandberge runter. Was fotografiert sie eigentlich? Baugerüste, Kräne, Bagger, Sand- und Steinhaufen und immer wieder die verrottenden Überreste der ehemaligen Docks. Ein überwuchertes Autowrack, eine tote Katze im Hafenbecken. Ich fühle mich wie diese: Nass, kalt und tot.

Erlösung naht. Der Künstlerin reicht das Licht nicht mehr aus. Wir schleppen uns und das Equipment zu unserem von einer Freundin geliehenen Ford Fiesta. Fiasko wäre hinsichtlich des Fahrzeugzustandes die angemessenere Bezeichnung. Aussen verbeult, innen vermüllt. Die Karre riecht nach alten Kippen und Katzenpisse. Aber darin ist es wenigstens trocken.

"Und nun?" "Suchen wir uns einen Pub und trinken was. Ich brauche dringend ein Bier. Komm, wir losen aus, wer von uns nachher fährt." Das ist so eine Art Proforma-Demokratie. Dabei ist klar: Wenn Eileen Bier will, und das heisst: Viel Bier, dann muss ich hinterher fahren. Ich habe allerdings keine Ahnung, wo wir hier sind und wo wir hin müssen. Navigationssysteme? Noch nicht erfunden. Mal sehen, ob uns der Stadtplan aus Queen Victorias Zeiten eine Hilfe sein kann. Zumindest finden wir am Rand der Grossbaustelle eine intakte Häüserzeile mit einem Pub. Das quietschende Schild neben der Tür, das in Regen und Wind schaukelt, erinnert mich an das Jamaica Inn von Daphne du Maurier. Aber der Laden heisst irgendwas mit Lion and Unicorn. Und er ist rappelvoll. Wo kommen die alle her? Was wollen die alle hier?

Alte englische Pubs zeichnen sich durch einen eklatanten Mangel an Sitzgelegenheiten aus. Man steht dicht gedrängt, auch wenn es hier nicht Sardinen in Öl, sondern Männer in Bier sind. Diese Methode hat den Vorteil, dass Besoffene nicht umfallen können. Ausserdem geht bei Auseinandersetzungen weniger Mobiliar kaputt. Wer hinten steht, brüllt seine Bestellung zum Tresen hinüber und bekommt dann sein Getränk durchgereicht. Mit Glück ist sogar noch etwas im Glas drin.

"Was möchtest Du trinken?" fragt mich meine Begleiterin. Normalerweise kann ich Kakao seit Kindertagen nicht ausstehen. Aber wenn ich hungrig und durchgefroren bin, kann ich schon mal eine Ausnahme machen. So wie vor ein paar Tagen, als wir schon einmal so eine Tour gemacht hatten. Als ich einen Kakao orderte, guckte mich die Fachkraft für Alkoholisierung am Zapfhahn an, als hätte ich angeboten, einen Körperteil von mir in eine seiner Körperöffnungen einzuführen. Als er mir den Kakao servierte, fragte er mich, ob ich ein Spielzeug dazu haben möchte. Der weltberühmte britische Sense of Humour eben.

"Ich nehme einen Tee", sage ich, um Komplikationen zu vermeiden.

"Sie fangen an!" ruft einer aus der Menge. Daraufhin strömt alles in einen Nebenraum, wo es offenbar einen Fernseher gibt, in dem irgendein Sportereignis übertragen wird. Urplötzlich ist der Schankraum fast leer. Bis auf ein paar offensichtlich unsportliche Frauen, deren Job vermutlich darin besteht, später ihre besoffenen Kerle heimwärts zu transportieren. An einem Ecktisch sitzt ein älterer, kleiner Mann. Vor sich auf dem Tisch seinen Hut und ein halbvolles Glas Bier. Er hat gerade die Brille abgenommen und putzt sie. Offenbar kann er die plötzliche Leere nicht so recht glauben.

Wir fragen, ob wir uns zu ihm setzen dürfen. Er bejaht. Wir hängen unsere tropfnassen Parkas weg und hocken uns hin. Üblicherweise unterhalten wir uns in der Landessprache, um nicht als Touristen aufzufallen. Ausserdem sind wir noch nicht so lange ein Paar, so dass sich Eileens Deutschkenntnisse noch auf einem mittleren Niveau bewegen. Ich breche die Regeln und fluche: "Nee, wat'n Schietwetter wedder, nee!" Das war der Standardausruf meiner Mutter, wenn sie morgens bei Schmuddelwetter aus dem Haus musste.

"Oh, Sie sind Deutsche? Aus Hamburg, vermute ich." Der alte Herr reagiert lebhaft, spricht Deutsch mit britischem Akzent. "I'm Irish! You... AU!" Eileens Nationalstolz kann, vor allem in England, schon mal zu höchst unangenehmen Situationen führen. Vor allem, wenn sich an die Aussage, Irin zu sein, noch allerlei Verbalinjurien gegen Engländer anschliessen. IRA auf Auslandsmission. Diplomat, der ich bin, berühre ich dann mit meiner Fussspitze sanft ihre Knöchel oder was sonst gerade in der Richtung eines heftigen Trittes liegt.

Dem kleinen alten Mann ist die Reaktion nicht verborgen geblieben. "Entschuldigen Sie bitte, ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Greendale. David Greendale. Eigentlich David Grünenthal. Geboren 1922 in Hamburg-Barmbek. Aber mein Geburtsname war zu deutsch für England - und nicht deutsch genug für Deutschland."

Ich nenne unsere Namen und füge hinzu "Barmbek basch!", während Eileen verstohlen ihren Knöchel reibt. Mr. Greendale lächelt versonnen: "Den, wie sagt man, Schnack, habe ich nun schon ewig nicht mehr gehört."

"Haben Sie Verwandte in Deutschland?" frage ich. "Weniger in Deutschland. In Polen. Auschwitz-Birkenau, Majdanek. Ich denke, die Ortsnamen sagen Ihnen etwas. Dort sind sie alle geblieben." Er guckt mich genau an, beobachtet wohl meine Reaktion.

Ich kaue ein wenig an meinen Worten herum. "Wie ist es Ihnen gelungen, zu überleben?" frage ich schliesslich.

"Meine Eltern hatten ein Herrenausstatter-Geschäft. Als die Nazis an die Macht kamen, mussten mein Bruder Jakob und ich unsere Schulen verlassen. Vor dem Geschäft standen SA-Männer und liessen keine Kunden mehr rein. Meine Eltern ahnten, was kommen könnte. Sie hatten Verwandte in England. Einen Bruder meiner Mutter. Aber wir hatten kaum Geld. Nur einer von uns Kindern konnte ausser Landes gebracht werden. Also haben wir gelost. Ich habe das Leben gezogen. Mein kleiner Bruder den Tod. Es gab Leute, die im Untergrund gearbeitet haben. Sie brachten Menschen ausser Landes. Ich kam im Januar 34 auf einen kleinen englischen Frachter. Sie haben mich versteckt, bis wir die Hoheitsgewässer verlassen hatten. So kam ich nach England. Meine Eltern und mein Bruder, die ganze Familie musste bleiben. 1938 hörte ich zuletzt von ihnen. Meine Mutter schrieb mir, dass die Nazis am 9. November das Geschäft plünderten und zerstörten, meinen Vater zusammenschlugen. Danach hörte ich nichts mehr von meiner Familie."

"Was haben sie dann gemacht?" frage ich Herrn Grünenthal.

"Als ich 18 war, meldete ich mich freiwillig zur Royal Airforce. Sie nahmen mich an. 1940 brauchte England jeden, der bereit war, gegen die Nazis zu kämpfen. Und ich war bereit. Weiss Gott, mehr als bereit! Ich wurde Bombenschütze in einer Lancaster. Das wird Ihnen nichts sagen."

"Oh doch. Avro Lancaster. Schwerer britischer Bomber. Vier Rolls-Royce Merlin Motoren, rund sechs Tonnen Bombenlast, acht MG, ..."

"Sie kennen sich aus. Für jemanden, der den Krieg nicht mitgemacht hat, erstaunlich gut."

"Ich interessiere mich für Luftfahrtgeschichte, schreibe gelegentlich für britische und deutsche Zeitschriften darüber."

"Als wir im Juli 43 erfuhren, dass unser Angriffsziel Hamburg sein würde, war ich, ich schäme mich fast, es zu sagen, begeistert. Wissen Sie, es gab Gerüchte darüber, was mit den deutschen Juden geschehen war. Schlimme Gerüchte. Schlimmste. Ich war damals ein junger Mann. Jung und wütend. Sehr, sehr wütend. Ich hoffe, Sie können mich verstehen."

"Ja, das kann ich."

"Ich wollte diese Verbrecher brennen sehen. Und ich sah sie brennen. Zumindest die Stadt. Ich wollte Rache. Wir liessen Feuer regnen auf meine Heimatstadt, die nun nicht mehr meine Heimat war, sondern die von Mördern. Ich habe alle drei grossen Angriffe mitgeflogen. Ich hoffe, Sie haben keine Verwandten verloren, oder? Wenn doch, so tut es mir heute leid."

"Ich verlor einen Onkel, den ich daher nie kennen lernen konnte. Nur aus Erzählungen seiner Schwester, meiner Mutter. Er hat im Hafen gearbeitet, hiess Karl und war, wie seine Frau auch, Mitglied der KPD. Darum haben ihn die Nazis 1933 auch gleich abgeholt und in Fuhlsbüttel zum Krüppel geschlagen. Er konnte nur noch an Krücken gehen. Die Kniescheiben haben sie ihm zertrümmert. Arbeiten konnte er nicht mehr. Aber er hatte Kontakte. Illegale KPD-Zellen sorgten dafür, dass verfolgte Menschen auf ausländischen Schiffen den Hafen verlassen konnten. Das ging wohl noch bis Kriegsbeginn so. Er ist 1943 in Rothenburgsort verbrannt. Auch seine Frau und die beiden Töchter."

Unsere Blicke trafen sich. Wir schwiegen lange.

"Ich wohne in der Nähe von Hamburg. Wenn Sie vielleicht Ihre Geburtsstadt noch einmal besuchen wollen - ich lade Sie herzlich dazu ein." unterbrach ich das lastende Schweigen.

Herr Grünenthal/Mr. Greendale griff nach seinem Hut. "Ich glaube, ich muss Ihr Angebot leider ausschlagen. Ich habe grosse Angst, dass ich bereits einmal zu oft in Hamburg gewesen sein könnte."

Er nickte uns zu und ging hinaus in den Regen.




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Die Telefonzelle des Grauens


am 02.03.2018, in der Kategorie Mystery, keine Kommentare
Alte Leute erzählen sich bei uns im Dorfkrug im Flüsterton die Geschichte von der Telefonzelle des Grauens.


https://www.allmystery.de/i/tbKRuTK Telefonzelle-in-Hooksiel-a25405753

Vor gut 150 Jahren, als Philipp Reis mit seinem Telefon einen Auflauf veranstaltete
(„Reisauflauf“), wurde er, vermutlich auf Grund seiner ersten telefonischen Nachricht „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“, entmündigt und eingesperrt. Zuerst hatte man es mit einem Sack versucht („Reissack“), aber der Wahnsinnige brach immer wieder aus und belästigte die damals noch häufigen Kutschpferde mit Gurkensalat. Später erfand man die wesentlich solidere Telefonzelle, in der Reis in geistiger Umnachtung den Lebensabend verbrachte.

Nicht immer war er friedlich. Oft kam es vor, dass er einem unvorsichtigen Pfleger ein Ohr abkaute. Kurz bevor er starb, verfluchte er sein Gefängnis und alle, die sich ihm nähern würden: „Ich rufe zurück!“ lauteten seine letzten Worte. Seither soll nachts aus der Zelle ein unheimliches Leuchten und schrilles Klingeln dringen.

In den Wirren des Ersten Weltkrieges soll die Zelle wegen eben dieser Eigenschaften als Leuchtturm- und Heulbojenersatz an die nordfriesische Nordseeküste gelangt sein. Bei schlechtem Wetter diente sie so manchem Wattwanderer als Schutzhütte. Allerdings verloren viele Menschen darin den Verstand. Sie berichteten von menschlichen Stimmen, die sie hörten, sobald sie den Hörer abnahmen. Aber nie war jemand zu sehen. Die Stimmen sprachen in Rätseln. „Bitte werfen Sie eine Münze ein“ oder „Kein Anschluss unter dieser Nummer“, gefolgt von grauenvollen Geräuschen. Wer dem ersten Befehl folgte, wurde zuerst seines Kleingeldes verlustig, dann seines Verstandes und zum Schluss seines Lebens, oftmals erst Jahrzehnte später. Zur Abschreckung wurde die Zelle gelb gestrichen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die seltsame Vorrichtung im Rahmen eines Wunderwaffel-Programmes erprobt. Das deutsche Gegenstück zum Philadelphia-Experiment, bei dem bekanntlich ein hungriger Amerikaner eine Packung Frischkäse verschwinden liess, um sie anderen Tags in veränderter Form und Konsistenz wieder hervorzubringen, war das sagenumwobene Westerheversand-Experiment von Prof. Dr. H. Aunebu und Prof. Dr. V. Ril (später unter dem Pseudonym P. Ril in der Geschirrspülmittel-Entwicklung tätig).

Beim Westerheversand-Experiment auf der Halbinsel Eiderstedt, dem Westküsten-Peenemünde, ging es darum, den gigantischen Leuchtturm als V3 gegen die USA einzusetzen. Mittels einer neuen geheimen Technologie sollte er entmaterialisiert werden, in die USA teleportiert und kurz vor dem Einschlag wieder rematerialisiert werden, um so keine Vorwarnzeiten und keine Abfangmöglichkeiten zu erlauben.
Das das Westerhever-Projekt sehr energieaufwendig war, hatte man den Standort Nordseeküste gewählt, dort gab es jede Menge Watt.

Zunächst aber experimentierte man mit anderen Verfahren in der Telefonzelle. So gelang es, von Westerhever aus dafür zu sorgen, dass im Weissen Haus oftmals mitten in der Nacht das Telefon klingelte. Diese Schlafstörungen sollen letzlich verantwortlich gewesen sein für den Tod des damaligen US-Präsidenten Roosevelt.

Als die Briten das Testgelände 1945 besetzen, hatten sie keine Ahnung, um welche mächtige Waffe es sich bei dem gelben Objekt handelte. Wie auch. Britische Telefonzellen waren damals rot gestrichen.

Ein Schrotthändler aus unserer Gegend soll das Häuschen dann zu uns an den Deich gebracht haben. Dort steht es nun und leuchtet unheimlich in die Nacht hinaus. Menschen, die von dort aus die Taxizentrale anrufen, verschwinden innerhalb kürzester Frist spurlos und finden sich später, um ihr Bargeld erleichtert, auf unerklärliche Weise verkatert im Bett wieder, manchmal auch bei wildfremden Frauen „Ich weiss gar nicht, wie ich gestern nach Hause gekommen bin“, so äusserte Hinnerk Hansen, eines der Entführungsopfer kürzlich in einem persönlichen Gespräch mit mir.

Sein Bruder, Hans Hansen, wusste von einer anderen unerklärlichen und unheimlichen Begebenheit zu berichten. Dreissig Minuten, nach dem er die magische Beschwörung „Salami Fungi“ in den Hörer der unheimlichen Kabine gesprochen habe, materialisierte sich daheim auf seinem Küchentisch eine gigantische Pizza.

Ja, der hohe Norden hat seine schrecklichen Geheimnisse!


Die Story hätte ich ja schon fast vergessen, hätte sie nicht eine Userin exhumiert. Jetzt bekommt sie hier ihren Ehrenplatz (oder Irrenplatz): Too bad to be forgotten!
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Kater und Vater


am 01.03.2018, in der Kategorie Persönliches, 12 Kommentare
Auf den ersten Blick erinnerte Georg mich an Lennie aus John Steinbecks "Von Menschen und Mäusen". Als Gott, Mutter Natur oder wer auch immer diesen mächtigen Körper konstruierte, blieb einfach nicht genug Material für das Gehirn übrig.

Georg hatte kein Zuhause. Er hatte ein Heim. Zeitlebens. Von der Geburt bis zum Tod gefangen in Betreuung. Seine Mutter schob ihn nach der Geburt ab. Glück hat er gehabt. Glück im Unglück. Wer um 1950 in einem Kinderheim aufwuchs, erst recht, wenn er als "zurückgeblieben" galt, bekam, anders als ein paar Jahre vorher, wenigstens etwas zu essen.

Das Personal hatte zwar sein Parteibuch abgegeben, nicht aber die Ideologie. Lernen brauchst Du nichts, aber arbeiten musst Du. Sonst gibt's was!

Georg kann nicht lesen und nicht schreiben. Aber arbeiten. Jetzt allerdings nicht einmal mehr das. Kaputt an Geist und Körper. Ein Händedruck irritiert doppelt. Der rechten Hand fehlen Ringfinger und kleiner Finger - aber mit dem Rest kann er Dir noch locker die Hand zerquetschen.

Dabei würde Georg so gern streicheln. Am liebsten kleine Tiere. Aber die halten es einfach nicht aus und sterben. Nach zahllosen zu Tode geliebten Nagern durfte sich Georg in seiner Einrichtung einen Kanarienvogel halten. Hansi!

Georgs Betreuer erzählte mir die ganze Geschichte: Georg wollte Hansi im tiefsten Winter die Gelegenheit bieten, am Futterhaus im Hof die Bekanntschaft mit anderen Vögeln zu machen. Er öffnete Käfig und Fenster und Hansi flog. Flog und kam nie wieder. Eine Woche lang hat Georg am offenen Fenster ausgeharrt und gerufen. Im Winter. Hansi kam nicht. Da hat Georg eine Woche lang geweint.

In der Zeit beschafften die genervten Betreuer Hansi II. Annähernd ähnlich. Aber er sang anders. Das hat Georg gemerkt. Da haben sie ihm erzählt, dass er das wohl bei den anderen Vögeln im Futterhaus gelernt hätte. Georg kann man sowas ja erzählen. Der ist ja doof.

Ist er nicht. Hat sich nämlich gemerkt, dass das Fenster zu sein muss, wenn der Käfig auf ist. Und die Zimmertür muss auch zu. Darf keiner rein. Hat Georg mir gesagt. Dann sitzt Hansi auf Georgs Kopf und zieht an dessen spärlichen fettigen Haaren. Das findet Georg lustig. Aber Hansi darf er nicht anfassen. "Geht sonst kaputt", sagt Georg.

"Hast Du auch ein Tier?" will Georg von mir wissen.
"Ja, mehrere. Katzen! Meistens kümmert sich meine Tochter um sie." antworte ich.
Georg denkt lange nach.
"Katzen? Stimmt das, dass die was sagen, wenn man sie anfasst?"
"Na ja, sagen tun sie eigentlich nichts. Aber die schnurren, wenn man sie streichelt."
"Schnurren?" Georg guckt ungläubig. "Wie geht das?"
"Das klingt ungefähr so: Murr! Murr! Murr!" Ich schaue Georg unbeholfen an. Beobachter würden sich jetzt fragen, wer von uns beiden der arme Irre ist.
"Oh, das würde ich gern mal hören. Kann ich 'ne Katze?"
"Georg, die verträgt sich nicht mit Hansi. Die frisst den. Das gibt auch nur Stress in Deiner Wohngruppe."
"Die frisst Kanarienvögel?"
"Ja, Katzen fressen Vögel."
"Auch Hansi?"
"Wenn sie ihn kriegen - ja!"
Ende des Gesprächs.
Georg wirkt verängstigt. Ich muss trotzdem gehen.

Nächster Tag.
"Du, Anders? Kann ich 'n Bild von Deiner Katze?"
"Klar, Georg, kriegst Du."
Zu Hause drucke ich vom Rechner meiner Tochter ein Dutzend Katzenbilder aus. Die hat genug davon. Ich überreiche sie anderntags Georg.
"Soooo viele Katzen. Soooo schön sind die! Und die schnurren alle? Die machen alle Murr, Murr, Murr?"
Georg kann es nicht fassen, dass ich ihm die Bilder schenke.

Nach einigen Tagen ist Georg wieder bei mir und erzählt stolz, dass er die Bilder alle über sein Bett gehängt hat. Sein Betreuer fragt mich, ob ich ihm die Bilder geschenkt hätte und was der Quatsch solle. "Nö, das war nicht ich, das war Catwoman!". Manche Betreuer hiessen treffender Bevormunder und verdienen einfach keine bessere Antwort.

Georg fragt mich jeden Tag, an dem wir uns sehen "Kann ich 'ne Katze?"
Ich überlege. Ich lasse mir von einer Kollegin sein Geburtsdatum geben. Ich will Georg überraschen. Noch vierzehn Tage. Zeit für einen Familienrat.

"Caitlin, ich brauche eine Katze. Leihweise." Ich erzähle von Georg. "Stabil muss sie sein. Und Auto fahren können." Catwoman überlegt.
"Die dicke Bertha? Die ist stabil."
"Aber die pinkelt vor Angst."
Geht also nicht.
"Moro!"
Moro ist ein schwarzer Kater. Ohne Schwanz. Der musste nach einem Autounfall ab. Trotzdem fährt Moro gern Auto. Moro geht an der Leine. Und Moro hat jeden lieb und kann vor allem sehr laut schnurren.

"Aber wie schmuggle ich den rein? Ilsa kriegt 'nen Knall, wenn ich da ein Tier mit reinbringe."
Ilsa ist meine Vorgesetzte. Sie heisst nicht so. Ich nenne sie so nach der Titelfigur eines US-amerikanischen B-Movies "Ilsa - The She-Wolf of the SS" über sadistische KZ-Aufseherinnen. Wer die nicht kennt, kennt vielleicht Sister Ratched aus "Einer flog über das Kuckucksnest". Das könnte sie sein. Ilsa ist der Hausdrachen. Und meine Chefin.

Jetzt ist Eileen am Zuge. jahrelange konspirative Erfahrungen in einem nordirischen Schützenverein mit drei Buchstaben. Die kriminelle Energie ist geblieben.
"Du lässt Moro im Auto und lockst Georg dorthin?"
"Ja, toll! Auf den Mitarbeiterparkplatz. No-Go-Area für Patienten, seit da mal einer von ihnen fast alle Autoreifen zerstochen hat."
"Ach, Darling, Du schaffst das schon."

Moro und ich probieren es an Georgs Geburtstag.
"Georg, komm' mal mit, da will Dich einer kennen lernen."
Hibbelig folgt mir Georg durch den Personaleingang auf den Parkplatz. Ich schiebe den Beifahrersitz ganz nach hinten, damit Georg reinpasst.
"Mach' mal die Augen zu!"
Dann öffne ich den Transportkorb. Moro kommt heraus und setzt sich sofort auf den Schoss von Georg.
"Augen auf!"
Georg streichelt Moro ganz, ganz vorsichtig. Moro schnurrt. Georg strahlt.
"Katze. Schön!"
Moro schnurrt und Georg ist ganz hin und weg. Zwei glückliche Lebewesen.

Da klopft es vehement an die Scheibe. Da pöbelt es von draussen. Ilsa Ratched!
Brüllt: "Was macht Ihr da? Was soll das?"
Ich fahre die Seitenscheibe ein Stück herunter und lächle in ihr wutrotes Gesicht: "Geburtstagsparty!"
Ilsa Ratched tobt: "Das ist nicht abgestimmt! Das ist verboten!! Der darf das nicht!!! Der darf hier nicht sein!!!!"
Geifer trieft von der Scheibe.
"Ich gehe sofort zum Chef! Das gibt 'ne Abmahnung!!" keift sie weiter.
"Sie wollen zu Dr. Fu Man Chu?" Der heisst natürlich nicht so, stammt aber aus einer Weltgegend, wo die Leute so heissen könnten.
"Da komme ich doch gern mit und erzähle ihm, was Du letzten Freitag Mittag vor meiner Kollegin Frauke und mir über ihn geäussert hast. Stinkendes Schlitzauge - war doch richtig, oder? Auch wenn Dr. Fu Man Chu ein penetrantes Aftershave benutzt, wird er sicher über eine Beleidigungsklage nachdenken. Nachdenken solltest also auch Du, geschätzte Ilsa."
"Also..." der Rest des Satzes geht in Feuerspeien und Rauchwolken unter. Abgang des Hausdrachens mit Theaterdonner.
Georg und Moro lassen sich nicht stören. Moro kommt nach einer Weile zurück in die Box, Georg nach einer Weile zurück in den Knast.

Tage später. Georg übergibt mir eine Dose Katzenfutter und ein selbst gemaltes Bild. Bleistiftzeichnung. Eine Katze? Ein schwarzer Kater? Oder doch eine Kuh?
Auf der Katze ist ein weisser Fleck freigeblieben. Erst beim zweiten Blick erkenne ich: Das ist kein Fleck, das ist eine Hand. Mit drei Fingern.
Oben steht in ungelenken Buchstaben: MORO. Unter dem Tier steht: FUR KATRIN.
Georg sagt: "Das Futter ist für Moro. Das Bild ist für Deine Tochter. Angelika hat mir gezeigt, wie man das schreibt."
Ich danke und verspreche, die Geschenke weiter zu geben.
"Sag' Deiner Tochter, sie ist ein glückliches Kind. Sie hat einen Kater. Und einen Vater. Und ein Zuhause. Sie hat es gut."

Zu Hause gebe ich Caitlin das Bild: "Von Georg."
Caitlin murrt in ihrer typisch pubertären Art: "Ich heiss' nicht Katrin. Ist der denn blöde?"
"Ich soll Dir übrigens noch etwas von ihm ausrichten, Cait: Du bist ein glückliches Kind. Du hast einen Kater. Und einen Vater. Und ein Zuhause. Du hast es gut. Georg muss das wissen. Er hat es nie gut gehabt. Er hatte kein Zuhause. Nur Arbeit und Schläge. Keine Liebe."
Caitlin wird ganz still. Nachdenklich hängt sie Georgs Zeichnung über ihren Schreibtisch.

Vor Weihnachten machen wir das noch mal. Moro und ich. Und Georg. Und wenn der Drache noch so tobt. Dem Heiligen Georg kann kein Drache der Welt etwas anhaben. Mir erst recht nicht. Und Moro? Der liesse sich auch von ihm streicheln und würde ihn totschnurren.



Nachwort: Die Geschichte ist schon etwas älter. Wir haben es in der Tat noch einmal zu Weihnachten wiederholt. Diesmal in Georgs Zimmer. Im Jahr darauf ist Georg plötzlich verstorben. Auch der alte Moro weilt nicht mehr unter den Lebenden. Manchmal stelle ich mir vor, wie die beiden auf einer Wolke in einer fernen Galaxie hocken: Moro auf Georgs Schoss, gestreichelt - und beide schnurren um die Wette.
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Aus gegebenem Anlass: Verbrennflaggen!


am 11.12.2017, in der Kategorie Politik, keine Kommentare
Passend zum allgemeinen Fahnen-Hype:

5

Jahrestag


am 11.09.2017, in der Kategorie Politik, keine Kommentare
https://www.titanic-magazin.de/fileadmin/ migrated/pics/Dom911
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Jammerlappen auswringen


am 07.09.2017, in der Kategorie Menschen, keine Kommentare
Gewidmet den besser ungenannt bleibenden aber leider zu vielen Allmy-Jammerlappen

170823 RiegelGejammer
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Fun at the Fair


am 28.03.2017, in der Kategorie Menschen, keine Kommentare
Vor vielen Jahren war ich mit meiner Familie in Irland auf einer Country Fair in einem verschlafenen Kaff, in dem irgendwelche entfernten (im Sinne von "Fleckentferner") Verwandten in Verbannung lebten. Das ist offenbar das grösste lokale Ereignis seit dem Osteraufstand. Man stelle sich eine Mischung aus Jahrmarktsrummel, Kleingärtner-Ausstellung (Welche Frau hat die dicksten Kürbisse?), Landwirtschafts-Fachmesse, Tiermarkt und musikalisch untermaltem Kollektivbesäufnis vor. Dann hat man ein ziemlich genaues Bild.

Man kann sich auf alberne Schätzfragen einlassen: "Wie viele Erbsen sind in diesem Glas?" "Wie viele Guinness passen in Sean?" "Wie viele Torten in Molly?". Wenn man Pech hat, gewinnt man etwas Unpraktisches wie eine Gärtnerschürze, ein nicht funktionierendes Multifunktionswerkzeug, einen hässlichen selbstgestrickten Pullover oder ein noch hässlicheres und unpraktischeres Viehzeug: Kaninchen, Ziege, Aquariumfische.

Bei drallen Landmädels, die aussehen, als würden sie fünfzig Prozent ihrer Produktion selbst konsumieren, kann man selbstgebackene Torten, Kuchen, Kekse erwerben. Dazu ungeniessbaren Kaffee, Tee oder selbstgemachte Limonaden bzw. obskure Fruchtsäfte (Knoblauch-Rhabarber). Etwas weiter weg, wo sich die rotnasigen Herren sammeln, gibt es Bier und Schnaps. Eigentlich ganz so, wie ich es auch aus Nordfriesland kenne. Ab und zu fällt mal einer um und wird von treusorgenden Nachbarn mit der Schubkarre nach Hause gefahren. Jeder ist mal dran.

Dazwischen stehen bemitleidenswerte Tiere zum Verkauf. Bleibt man lange genug stehen (Zwei Sekunden), wird man in breitestem Iren-Slang oder gleich auf Gälisch angequatscht, ob man dieses einmalige Prachttier, mit phänomenaler Woll-, Fleisch- oder Milchleistung, Träger(in) zahlreicher lokaler Preise, nicht für ein Spottgeld erwerben möchte. Mir passierte das mal mit einer Schwarzbunten. Die Kühe heissen im angelsächsischen Sprachraum "Holsteiner". So werden sie jedenfalls geschrieben, gesprochen klingt das, zumindest im irischen Outback, katastrophal anders. Als ich antwortete, dass ich momentan keinen Bedarf für eine Milchkuh hätte, und auch keine passende Tasche dabei, liess Bauer Rotnase nicht locker. An meinem Akzent hatte er wohl erkannt, dass ich "from the continent" sei. Offengestanden klingt mein Englisch laut Aussage meiner Ehefrau wie das eines zweitklassigen Schmierenkomödianten, der in einer Billig-TV-Kriegsserie den bösen Nazi-Offizier gibt: "Maken snell, you english Schweinhound. Zackzackjawollsiegheil." Hackenklapp!

Ich erzählte ihm, dass ich aus Schleswig-Holstein käme, da wo auch der Ursprung seines Milchtieres sei. "Oh, then you should bring her home!" Na, den Teufel werde ich tun und Eulen nach Athen bzw. Holsteiner nach Schleswig-Holstein tragen. Ich sagte etwas von Milch- bzw. Kuhallergie meiner Frau und zog des Weges.

Nächster Fehler: Traktor angucken. Gab sonst ja nicht so viel interessante Dinge zu sehen. "Oh, Sir, wollen Sie einen Traktor kaufen?" "Äh, nicht gerade jetzt... ich bin auch nicht von hier" "Oh, Sir, wir verschiffen weltweit!" Dann zog er mich in die Kabine und fummelte an den Hebeln 'rum. (Des Traktors, nicht seinem oder meinem) Ich heuchelte Interesse, während er klagte, dass die Geschäfte so schlecht liefen und er auf Provisionsbasis arbeiten würde und unbedingt einen Traktor verkaufen müsste. Jammer, Wehklag! Mein Scherz, mit dem ich sonst Autoverkäufer auf der Insel abwehre (Das Lenkrad ist aber falsch montiert!) funktioniert beim Trecker nun mal leider nicht. Aber gerade rechtzeitig kam Eileen dazu und fragte mich, was ich wieder für einen Blödsinn anstellen würde. "Na, ich wollte dem armen Kerl hier gerade diesen Traktor abkaufen. Weisst Du, er und seine Frau und seine - äh, waren es zehn oder zwanzig Kinder, John? - die verhungern sonst."

Es folgte ein hitziger Wortwechsel zwischen Eileen und John. Wobei... Das ist nicht korrekt wiedergegeben. Eileen redete wasserfallartig auf den immer trauriger guckenden Kerl ein. Ich bekam ja nicht alles mit, aber von einem unzurechnungsfähigen Ehemann und von absolut falschen Verkaufsstrategien war die Rede. Und er solle sie mal machen lassen. Dann übernahm sie das Marketing, sprach wirklich jeden an, pries die rasch angelesenen technischen Vorzüge des Geräts, verwies auf John "Mein Assistent zeigt Ihnen die Funktionen" und ich zog weiter, die Kinder suchen. Die waren damals noch kleiner und teilten geschwisterlich Kuchen, dessen Geniessbarkeit sie in Zweifel zogen, mit Enten und Kaninchen. Um keinen Ärger mit den Tierhaltern einzuhandeln, schleppte ich meinen Nachwuchs in diverse dubiose Schleudergeräte. Das rächte sich auf der Rückfahrt bitter. But that's a different story.

Nach ein paar Stunden gingen wir mal nach Ehefrau und Mutter gucken. Am Traktor prangte das Schild "Sold" - und ein überglücklicher John lud uns zu einem Drink (irische Umschreibung für Saufen bis der Arzt kommt) in den lokalen Pub (also das lokale Lokal) ein. Aus einem wurden mehrere, die ich natürlich alle von meiner Privattrinkerin (andere haben Privatsekretärinnen) schlucken liess. Ich saufe nicht. Ich lasse saufen.

Mit drei Menschen an bzw. über der Kotzgrenze fuhr ich dann zu unseren Gastgebern zurück. Und natürlich hatte das Auto das Lenkrad auf der falschen Seite!
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Sankt Pauli last! Take this, Donald!


am 23.02.2017, in der Kategorie Politik, keine Kommentare



Weiss man doch: Einmal St. Pauli - immer St. Pauli!
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Fortsetzung folgt irgendwann


am 15.12.2016, in der Kategorie Menschen, ein Kommentar
Eigentlich wollte ich ja über den mysteriösen Amsterdam-Trip weiterschreiben, aber irgendwie ist mir der Text abhanden gekommen. Bleiben zunächst mal die Überschriften, bis das Manuskript wieder auftaucht oder aus dem löcherigen Gedächtnis rekonstruiert wird.

Gwen Bristow, Der unsichtbare Gastgeber reloaded

Bud Spencer on High Heels

Der Sniper-Blick erzwingt den Eintritt

Auf dem Hausboot in Sehnot

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