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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 19:03


Thema

Drogenpolitik

<table border="0" cellspacing="10" cellpadding="7"><tr><td>Zeit:</td><td>30.11.2013 / 20.00 - 24.00 Uhr</td></tr><tr><td></td><td>&</td></tr><tr><td></td><td>01.12.2013 / 12.00 - 18.00 Uhr</td></tr><tr><td>Dauer:</td><td>10 Stunden oder max. 7 Seiten</td></tr><tr><td>Teilnehmer:</td><td>Aldaris</td><tr><td></td><td>chen</td><tr><td></td><td>Helenus</td><tr><td></td><td>SirDoge</td></table>



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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 19:58
@Aldaris @chen @Helenus @Shrimp

Nun beginnt das Finale, zu dem ihr euch alle Vier durchgeboxt hab. Diesmal winken nicht nur Ruhm, Ehre und Fanfaren , sondern auch zwei Amazongutscheine für den Erst- und Zweitplatzierten. Beweist zum letzten Mal in diesem Brawl, dass ihr euch die Finalteilnahme redlich verdient habt und lasst es rumsen.

Viel Erfolg, ich darf mit Glanz und Gloria verkünden: Gleich gehts los ;)


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Helenus
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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:00
Meine hohen Damen und Herren Juroren,
meine verehrten Mitstreiter @chen @Shrimp @Aldaris ,
Trolle aller Zungen und Nationen,
verehrte Userschaft und Gäste!


Unter dem Klang der Fanfaren ziehen die vier letzten Brawl-Teilnehmer ins Finale ein:



Heute soll sich hier, in der Arena, entscheiden, wer die Krone Allmysterys tragen soll. Vor wem sich alle Knie des Forums fortan in Ehrfurcht beugen werden und wer mit ewig währender Schande bedacht wird!

Wir blicken zurück auf eine turbulente Zeit: Freude und Schmerz haben wir durchlebt, sahen kühne Recken straucheln, fallen und sich wieder aufrichten, haben gegen offene und verdeckte Intrigen gekämpft, sind gebrochen, doch nicht zerbrochen!

Und nun soll sich entscheiden, was wahr und rechtschaffen ist. Was edel und gerecht in der Welt da steht. Ein wahrlich – ich glaube hier für alle zu sprechen – ergreifender Augenblick!


Doch sind der Worte nun genug gewechselt. Lasst uns auch endlich Taten sehen!


Der Gegenstand, dem wir uns heute anzunähern versuchen, ist mit „Drogenpolitik“ überschrieben.

Wie es die wissenschaftliche Lauterkeit verlangt, sei eine allgemeine Definition unseren Überlegungen vorangestellt:
Drogenpolitik: Bezeichnung für die Maßnahmen des Gesetzgebers, den Drogenkonsum zu verbieten bzw. die Folgen des Drogenkonsums abzumildern. Die Drogenpolitik ist Teil der Sozial- und Sicherheitspolitik. Zu den Drogen zählen harte und synthetische Drogen, jedoch kein Alkohol.
Quelle: http://www.cecu.de/lexikon/politik/1757-drogenpolitik.htm

Da nun die grobe Marschrichtung klar ist, möchte ich meine Agenda für die heutige Diskussion vorstellen. Sie beinhaltet Überlegungen, die ich mir im Vorfeld gemacht habe, und listet Punkte auf, die ich zur umfassenden Würdigung der Thematik für diskussionswürdig und relevant erachte. Es steht jedem Mitdiskutanten frei sich der hier aufgeworfenen Fragestellungen zu bedienen. Es ist darüber hinaus sogar gewünscht, da ich glaube, dass hierdurch eine breit gefächerte und umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema befördert wird.

I. Anthropologischer Ansatz
1. Drogen und ihre Bedeutung für den Menschen
2. Gefahren für die geistig-seelische Gesundheit
3. Soziologischer Nutzen des Drogenkonsums

II. Historischer Ansatz
1. Drogenkonsum in Altertum und Moderne
2. Geschichtliche Analogien: Opium-Kriege und Prohibition
3. „l'Heur vertre“ - Frankreich im Absinthrausch
4. Der Führer und die Drogen: Krankenakte A. Hitler
5. Morphinismus: Reichsjägermeister Göring und die süße Morphia

III. Juristisch-Kriminologischer Ansatz
1. Art. 2 I GG – allgemeine Handlungsfreiheit
2. Bevormundung durch den Staat?
3. BtMG – Betäubungsmittelgesetz
4. Kriminalität durch/wegen Drogen
5. Änderung des Strafrechts/Initiativen

IV. Realpolitischer Ansatz
1. „Gebt das Hanf frei!“ - Ströbele und Die Grünen
2. Kiffende Koalierende – Parteien mit Drogen-Schwerpunkt
3. Eigengebrauch und Handel – die Legislative denkt um?
4. Blick über die Grenzen: Holland und die Niederlande

V. Theologisch-Religiöser Ansatz
1. Transzendenz oder „der himmlische Trip“
2. Gotteserfahrungen unter Drogeneinfluss
3. kultischer Drogenkonsum

VI. Materielle Abgrenzung
1. Harte und weiche Drogen
2. Einstiegsdrogen – Jugendliche im Fokus
3. Volksdrogen: Alkohol und Nikotin(rafft die halbe Menschheit hin)


Um es gleich vorweg zu sagen: ich möchte es mir im Finale nicht einfach machen. Daher werde ich keine plumpe Meinung à la „Drogen sind gut“ oder „Drogen sind schlecht“ zum Besten geben.

Vielmehr werde ich versuchen eine vermittelnde Position einzunehmen, die alle erdenklichen Vorträge und Argumente in der Breite würdigt und die Neutralität wahrt.

Zu guter Letzt, quasi als Hintergrundmusik dieses Finales:



Auf eine erbaulich Konversation, meine Herren :wein:


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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:02
Hallo!

Ich möchte euch heute von Paul erzählen.

Paul kam damals nach der Realschule in unsere 11. Klasse auf dem Gymnasium. Er war ein lustiger und offener Typ und konnte sich schnell in unsere Klasse und auch in meine Clique einfinden. Den größten Spaß hatten wir, als er nach der letzten Stunde vor den Herbstferien einen Eimer Wasser auf den dick gepolsterten Lehrerstuhl ausgoss und eine Packung Kressesamen darüber verteilte. Zwei Wochen später war ein ganzer Wald auf dem Schaumstoff gewachsen und es stank bestialisch nach Schimmel und Moder. Der Hausmeister war knallrot vor Wut, aber alle hielten dicht und keiner hat Paul oder den Rest von uns verpfiffen. (Es war wirklich seine Idee, falls Sie das hier lesen, Herr G.!)

Paul hatte aber auch eine Clique seltsamer Typen aus der Realschulzeit, die ich ab und zu traf wenn wir in Pauls Keller auf seiner völlig verschlissenen Couch saßen und irgendjemand auf seiner Gitarre herumjammte. Mit Paul war es auch das erste mal, dass ich einen Joint sah. Mit einem "Hey, wollt ihr mal?" bot er uns an, mitzurauchen, aber die meisten (inkl. mir) waren viel zu feige also zuckte er nur mit den Schultern und teilte sich den Joint mit seinen Realschulkumpels.

Ein paar Monate später habe ich es dann doch mal probiert und dann alle paar Monate mal wieder, aber als Nichtraucher war mir der Tabak absolut zuwider, was meistens in peinlichem Herumgehuste endete. Ihr kennt das vielleicht. Irgendwann war mir das zu blöd und ich habe dankend abgelehnt und mich auf Bier beschränkt.

Paul nicht. Anfangs war es nur ein reines Wochenend-Ding, aber in der 12. Klasse sah man ihn fast jeden Morgen an der Eckstraße vor der Schule und zog mit 1-2 Kumpels noch schnell vor dem Unterricht eine kleine Tüte durch. Er war durchaus schlau, aber stinkfaul, und mit dem Gekiffe fielen seine Noten rapide und - um die Geschichte etwas abzukürzen - er durchs Abitur. Beim zweiten Mal schaffte er es dann doch, wenn auch mit miesen Noten.

Ich habe lange von Paul nichts gehört, vor allem, weil ich zum Studieren in eine andere Stadt gezogen bin. Ich weiß von anderen, dass er versehentlich ein Kind mit einer seltsamen Tussi gezeugt hat und im Mediamarkt jobbt und wohl so gerade um die Runden kommt.

------------------

Das hört sich alles nicht so schlimm an - ist es auch nicht - aber ich wollte etwas Wahres erzählen von Leuten die ich persönlich kenne und mir keine lahme Klischee-Story ("Paul schläft jetzt unter der Brücke! Drogen haben ihn kaputt gemacht!! omg!") ausdenken.

Natürlich kann ich schlecht beweisen, dass seine Schullaufbahn durch Gras beeinflusst wurde. Viele andere stürzen an anderen Sachen ab - Alkohol, Liebeskummer, WoW-Sucht - aber ich bin mir absolut sicher, dass sein Leben ohne Weed ganz anders verlaufen wäre. Besser.

----------------


Gut, wir wollen hier über Drogenpolitik diskutieren und nicht über Paul. Mir war Drogenpolitik bisher eigentlich egal. Ich konsumiere (außer Alk) keine und mir kamen viele Argumente der pro-Drogen-Seite wie weinerliche Rechthaberei von Hippies vor. So richtig habe ich mich erst seit heute nachmittag eingelesen, insofern ist meine Meinung dazu noch relativ frisch. Was ich für einen Vorteil halte, ich bin gerne bereit, meine Meinung noch zu ändern und bin ich in jahrelanger Ideologie gefangen.

Wollt ihr sie hören?

Also - ich befürworte den begrenzten legalen Verkauf von Weed, an Erwachsene über 21, unter starken Auflagen (Maximalmenge pro Woche), in speziellen Läden.
Ich befürworte evtl. eine stärkere Steuer auf Alkohol (Bier für 30 cent kann einfach nicht sein).
Die Regelungen zu Tabak finde ich ausreichend.
Die Legalisierung harter Drogen (Heroin, Kokain, etc.) lehne ich ab.


Mit diesen Aussagen mache ich mich vielleicht sehr angreifbar, aber ich will nicht mit einem Wischiwaschi-Post den Brawl eröffnen.


Eines der größten Probleme, auf das ich bei meinen Recherchen stieß, sind die Folgen von Cannabiskonsum bei Jugendlichen. Diese sind wirklich nicht zu verachten.

Die momentane Status-Quo-Regelung ist schlecht für alle. Die Leute nehmen die gesetzliche Regelung zu Weed nur noch als Empfehlung war, viele empfinden es als natürliche und ungefährliche Droge. Gerade für Kinder und Jugendliche ist diese Geisteshaltung fatal.

Das sehe ich als das wichtigste Ziel - Jugendliche vor ihrem Absturz zu schützen.


Damit Paul ein besseres Leben gehabt hätte.


Und seine zwei Jahre alte Tochter ein besseres haben kann.



Frohes Brawlen!


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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:02

Verehrte Mit-Brawler, werte Jury, Orga und Mitleser,

Willkommen im Finale! @chen , @Helenus, @Shrimp

LkKGInA
Danke an –ripper-, ohne den ich das Gif nicht gefunden hätte

~Je mehr Verbote und Beschränkungen das Reich hat, desto mehr verarmt das Volk.~



Mit diesem Zitat von Laotse möchte in die Diskussion einsteigen. Es geht um die Frage, ob die Drogenpolitik, so wie sie gehandhabt wird, verändert werden muss. Sind Verbote gerechtfertigt, oder sollte man bestimmte Substanzen legalisieren bzw. zum Teil legalisieren? Was hat die Drogenpolitik im Laufe der Zeit bewirkt? Hat sie überhaupt etwas bewirkt? Was für ein Kosten-Nutzen-Verhältnis verbirgt sich hinter dieser Politik? Leiden die Menschen mehr unter diesen Verboten oder nicht? Wie sieht die Politik in den Ländern eigentlich aus? Und zum Schluss: Ist die Drogenpolitik gescheitert?

Das sind ein paar Gedanken, die ich für wichtig halte und die man diskutieren kann.

Wir können allerdings gerne auch noch konkreter werden und uns die Frage stellen, ob nicht jeder mündige Mensch grundsätzlich das Recht hat, mit seinem Körper anzustellen, was er für richtig hält. Dann wären wir bei einer elementaren Fragestellung, über die es sich sicher auch diskutieren lässt.

Meine Appell an die Runde ist bloß einer: Hängen wir uns bitte nicht so verbissen an den einzelnen Wirkungen der Drogen auf. Bei dem Thema geht es um mehr als nur um Rauschzustände. Wir brauchen daher einen rationalen Diskurs. Gleichwohl sind die Gefahren, bereinigt um die Horrorvorstellungen und Panikmache, immer im Hinterkopf zu behalten und auch deutlich zu kennzeichnen.

-Break-

Anlässlich der UN-Generalversammlung im Jahr 1998 wurde beschlossen, eine auf Prohibition setzende Drogenpolitik durchzuführen (eine Zwölf-Jahre-Strategie) mit den Zielen:

1. Reduzierung der Nachfrage
2. Reduzierung der Anbaugebiete
3. Verminderung der Grundstoffproduktion von synthetischen Drogen
4. Bekämpfung der Geldwäsche
5. Eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit der Straffverfolgungsbehörden

Um meinen Eingangspost jetzt nicht zu lang zu machen, stelle ich dazu nur eine Frage: Wurden die wichtigsten Ziele erreicht bzw. hat diese UN-Resolution etwas bewirkt? Die Antwort darauf sollte nicht allzu schwer zu finden sein – Den folgenden Bericht möchte ich euch nicht antun, er ist nur exemplarisch angeführt, falls jemand daran Interesse haben sollte:

( http://www.encod.org/info/IMG/pdf/UNODCreport.pdf - Englisch)


Aus aktuellem Anlass möchte ich auch folgendes zitieren:

„Uns geht es nicht um die Verharmlosung von Drogen, sondern um die Kriminalisierung der Konsumenten. Die Strafverfolgung ist das Problem“ [...] Der Schwarzmarkt generiere eine "extreme und globalisierte Schattenwirtschaft mit weiterer Folgekriminalität und destabilisierenden Auswirkungen auf globale Finanzmärkte ebenso wie nationale Volkswirtschaften"

http://www.focus.de/politik/deutschland/strafverfolgung-ist-das-problem-105-jura-professoren-fordern-legalisierung-von-d...

Hintergrund dieses Zitates ist die Forderung von 105 Jura-Professoren, die eine Petition zur "weitgehenden Entkriminalisierung von Drogen-Delikten" beim Bundestag einreichen werden. Unter den Personen befinden sich auch einige prominente Juristen.

Ich werfe daher eine zweite Frage in den Raum: Haltet ihr die Kriminalisierung von Konsumenten (bspw. in Deutschland oder auch global) für angebracht oder ist hinsichtlich dessen eine (umfassende) Reform vonnöten, insbesondere wenn wir über Cannabis sprechen?

Wenn ihr euch auf etwas anders fokussieren wollt, dann bin ich gerne bereit, auch darauf einzugehen. Das soll lediglich als Anreiz zur Diskussion dienen.

Genug der Höflichkeit – schließlich geht’s jetzt um die Wurst! Avatar-gerecht: In your face!

tumblr mj1m4dJDxx1s6cu1uo1 500
Keine Sorge. Mehr Gifs werde ich nicht verwenden



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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:08
Bemerkenswert, dass meine Mitbrawler denken, dass Leserpublikum sei mit billigen Gifs und Videos zu beeindrucken. Ich bitte um mehr Seriösität!




:D


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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:14
chen schrieb:Die momentane Status-Quo-Regelung ist schlecht für alle. Die Leute nehmen die gesetzliche Regelung zu Weed nur noch als Empfehlung war, viele empfinden es als natürliche und ungefährliche Droge. Gerade für Kinder und Jugendliche ist diese Geisteshaltung fatal.
Hallo chen altes Haus. Die momentanen Regelungen bzw. die momentane Politik ist grundsätzlich nicht zielführend. Das zeigen die Ergebnisse:

So hat sich die Opiumproduktion verdoppelt, die Anbauflächen für Koka in Kolumbien haben sich verdreifacht, der Anbau von Cannabis hat sich beispielsweise in Marokko von 65.000 auf 75.000 Hektar erhöht. Gleichzeitig ist die Macht der Drogenkartelle und der kriminellen Netzwerke gestiegen. Nicht zuletzt hat auch die Korruption im Zusammenhang mit Drogen zugenommen. Und das trotz einer repressiven internationalen Drogenpolitik und dem von vielen Seiten ausgerufenen "Krieg gegen die Drogen". (1998 - 2008)

http://www.caritas-international.de/wasunsbewegt/themen/drogen/schaedenreduzierenrechteverbessern.aspx?dossier=62be67600...

Dabei sollten wir uns nicht bloß auf Cannabis versteifen, wenngleich diese Droge bei weitem die größte Aufmerksamkeit unter den illegalen Substanzen erzielt. Hat die globale Drogenpolitik im Laufe der Zeit etwas bewirkt? Das sollten wir uns fragen, wenn wir über Drogenpolitik sprechen.
Bemerkenswert, dass meine Mitbrawler denken, dass Leserpublikum sei mit billigen Gifs und Videos zu beeindrucken. Ich bitte um mehr Seriosität!
Nur weil du nicht weißt, wie man sowas einfügt, kommst du jetzt so verzweifelt daher? :D


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Helenus
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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:15
Ich sehe, dass meine beiden Konkurrenten dazu gelernt haben ;)

Doch genug der sanften Worte:

Hier geht es weder um "Paul" noch um "Paula". Die Frage ist klar: Drogenpolitik!

Ist sie in ihrer heutigen Gestalt noch zeitgemäß? Oder hat Deutschland, wie so oft, einen europäischen/globalen Trend "verschlafen" und bekommt nun die Quittung dafür?

Eindeutig ist, dass sich ein ( langsames ) Umdenken abzeichnet.

Wie ich in meinem Eingangspost schon andeutete, ist es besonders der rechtlich-justitiable Part, der hier in unserer Diskussion eine Rolle zu spielen hat. Alles andere ist - bei aller Liebe für @chens rührende Geschichtsstunde zu Beginn, Beiwerk, das sich nicht auf die Beurteilung auszuwirken hat.

Aldaris wählt hier einen besseren Einstieg, indem er auf die Petition der "Jura-Professoren" verweist, die aktuell durch die Medien geht. Aufgrund persönlicher Betroffenheit ( einer der Unterzeichner ist Lehrender an meiner Heimatuniversität ) wäre ich hierauf zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen.

Doch eines vorweg: die juristische Materie, mit der wir es hier zu tun haben, erschließt sich dem Laien oft nur in groben Zügen.

Denn bei genauem Studium des Links fällt, auf, dass es hierbei nicht um das "Schönreden" des Drogenkonsums geht, sondern darum die Kriminalität derer herauszustellen, die gewerbsmäßig und in großen Stil Nutznießer der "Drogen-Industrie" sind.
Aldaris schrieb:Sind Verbote gerechtfertigt, oder sollte man bestimmte Substanzen legalisieren bzw. zum Teil legalisieren?
Bereits hier begehen meine Mitdiskutanten einen Kardinalfehler in ihrer Beurteilung. Von Verboten kann nicht die Rede sein. Zumindest nicht bei Cannabis (THC), das hier bereits zu Felde geführt wurde.

Die Praxis zeigt, dass ein Großteil, wenn nicht der Großteil, der Fälle, in denen der Konsum von Marihuana eine Rolle spielt, eingestellt werden (Übermaßverbot).


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30.11.2013 um 20:25
Helenus schrieb:Alles andere ist - bei aller Liebe für @chens rührende Geschichtsstunde zu Beginn, Beiwerk, das sich nicht auf die Beurteilung auszuwirken hat.
Das entscheidet immer noch der Leser! Ich finde persönliche Geschichten mit dem Thema als Einleitung immer besser als eine trockene Einführung wie in einer Vorlesung. :D
Aldaris schrieb:Hallo chen altes Haus. Die momentanen Regelungen bzw. die momentane Politik ist grundsätzlich nicht zielführend. Das zeigen die Ergebnisse:
Hier darfst du aber nicht dem Logikfehler erlegen, einen Jetzt-Zustand mit etwas zu vergleichen, was nicht gewesen ist. Die bessere Frage wäre ja, wie sich der weltweite Drogenhandel entwickelt hätte, hätten die Staaten überhaupt nichts dagegen unternommen. Leider kann man das nicht wissen.

Klar, vieles ist gescheitert. Die Welt schreibt sogar:

Es ist knapp zwei Jahre her, da erklärte die "Global Commission on Drug Policy", ein internationales Gremium um den früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan, den weltweiten Kampf gegen Drogen für gescheitert. Die Repression habe sich überholt. Stattdessen sollten Staaten mit der Legalisierung experimentieren. Nur so ließen sich kriminelle Strukturen schwächen und kritische Konsummuster vermindern.

http://www.welt.de/regionales/frankfurt/article121916116/Wir-bewundern-die-fortschrittliche-Politik-hier.html

In vielen wesentlichen Punkten sind wir ja alle einer Meinung hier. Ich bin aber etwas skeptisch, ob die Position "hat nicht geklappt, also können wir einfach alle Verbote aufheben" wirklich dann die beste ist.



Übrigens fehlt noch SirDroge.

Ääähhh.... SirDoge.

Ich bin lustig heute! Ich habe einen Clown gefressen!


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Helenus
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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:26
Zielführende Frage innerhalb dieser Diskussion muss, abseits aller politischen und juristischen Forderung, sein, ob die deutsche Gesellschaft ( oder aber Gesellschaften im Allgemeinen ) einen legalisierten Drogenkonsum

A) benötigt
B) ob er der Gesellschaft zuträglich ist
C) ob er dem Individuum zuträglich ist
D) ob eine rechtliche Grundlage gegeben ist.

Wenn diese Punkte vorbehaltslos bejaht werden können, dann wird ebendiesem weder auf rechtlicher noch auf politischer Seite etwas entgegen stehen.

Doch dies gilt es noch zu erötern @Aldaris
@chen


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Helenus
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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:30
Im Übrigen, und das muss angemerkt werden, machen euch gequälte Kalauer und im Status des "nasciturus" verendete Flachwitze als Diskutanten weder attraktiver noch kompetenter :D

Ebenso muss bedacht werden, dass eine Reaktion der Politik in absehbarer Zeit eher unwahrscheinlich sein dürfte. Der neue Koalitionsvertrag spricht da in einer sehr nüchternen Sprache zu euch.

Die Grünen sind, wie zu erwarten, als starke Partei nicht mehr an der Bundesregierung ( wenn man von oppositionellem Gewinsel absieht ) vertreten. So dass hier wohl kaum "Rückendeckung" für den Vorstoß der Drogenlagilisierung zu erwarten ist.


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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:33
Helenus hat recht, lasst vielleicht mal einen Schritt zurückgehen und ein paar Grundfragen erläutern bevor wir uns zu sehr in Details verrennen.

- A) benötigt

Naja, nicht wirklich.

- B) ob er der Gesellschaft zuträglich ist

Ich denke, dass ist einer der Kernpunkte aller Drogendiskussionen. Schaden Drogen der Gesellschaft? Wenn wir über harte Drogen sprechen - auf jeden Fall, meiner Meinung nach. Zigaretten? Eher nicht. Alkohol? teilweise. Cannabis? Grenzfall.


Aber eine der Grundfragen - nicht unbedingt hier im Brawl, aber draußen in der Gesellschaft - ist ja, was die Gesellschaft dem einzelnen vorschreiben darf. Vielleicht sollten wir uns die Frage noch einmal genauer angucken.


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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:33
Helenus schrieb:Ist sie in ihrer heutigen Gestalt noch zeitgemäß? Oder hat Deutschland, wie so oft, einen europäischen/globalen Trend "verschlafen" und bekommt nun die Quittung dafür?
Ich sehe, dass du in die richtige Richtung denkst. Wir diskutieren hier ein Thema, dass schon seit mehr als 40 Jahren diskutiert wird - und das zurecht. Die repressive Drogenpolitik bewirkt vieles, aber meiner Ansicht nach nicht das, was es bewirken soll.

Fangen wir mal damit an, was die Verbote von Drogen für Folgen haben:

- Etwa 500 Milliarden Dollar jährlich werden mit Drogen verdient, dabei versickert ein großer Teil in kriminellen Kanälen, die mafiösen Kartellen gehören

- Wir zahlen exorbitante Kosten für die Justiz und die Straffverfolgung - Dabei konnte die Wissenschaft bis heute nicht bestätigen, dass Verbote abschrecken. Die Menschen konsumieren weiterhin.

- Desweiteren entstehen Kosten durch Beschaffungskriminalität, illegale Prostitution, entgangene Steuereinnahmen, entgangenes Wirtschafspotential durch Abhängige, die nicht arbeiten gehen sowie Kosten für die Behandlung von Abhängigen

- Dadurch, dass Dealer die Stoffe strecken und das kommt gerade bei harten Drogen fast immer vor, entstehen gesundheitliche Schäden, insbesondere Erkrankungen wie HIV und Hepatitis durch dreckige Nadeln etc.

- Aktuell sehen wir eine Auswirkung, die sehr bedenklich ist. Synthetische Drogen sind auf dem Vormarsch. Substanzen, die in irgendwelchen abgewrackten Hinterhöfen zusammengemixt werden und dann in den Markt eindringen.
chen schrieb:Hier darfst du aber nicht dem Logikfehler erlegen, einen Jetzt-Zustand mit etwas zu vergleichen, was nicht gewesen ist. Die bessere Frage wäre ja, wie sich der weltweite Drogenhandel entwickelt hätte, hätten die Staaten überhaupt nichts dagegen unternommen. Leider kann man das nicht wissen.
Ich betrachte nicht nur den Jetzt-Zustand, sondern einen Zeitraum von 12 Jahren. Wie im EP schon erwähnt, wurde 1998 von der UN beschlossen, eine repressive Drogenpolitik einzuleiten. Diese Politik ist gescheitert. Im Übrigen ist auch der "War on Drugs", beschlossen von Nixon als gescheitert zu betrachten. Was wir also festhalten können: Die bisherige Politik ist nicht in der Lage das globale Drogenproblem zu lösen und deshalb müssen wir daran etwas verändern.


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Shrimp
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Allmystery Brawl 2013 - Finale - Drogenpolitik

30.11.2013 um 20:35
@Helenus
@chen
@Aldaris

Verzeiht bitte, dass ich keinen feierlichen Musterpost vorbereitet habe.

Ich möchte eure politischen Überlegungen heute gern durch wissenschaftliche Einwände konstruktiv unterstützen.

Es soll mir einerseits darum gehen, die Gefahr von bestimmten Drogen besser einschätzen zu können und später darauf aufbauend um Prävention und Marktpolitik.

@Helenus
Helenus schrieb:Die Drogenpolitik ist Teil der Sozial- und Sicherheitspolitik. Zu den Drogen zählen harte und synthetische Drogen, jedoch kein Alkohol.
Diese Definition findest du vielleicht auf dieser Webseite, sie ist aber kein allgemeiner Konsens. Alkohol muss aufgrund seiner schweren Folgeschäden durchaus mitbeachtet werden.

@chen
chen schrieb:Also - ich befürworte den begrenzten legalen Verkauf von Weed, an Erwachsene über 21, unter starken Auflagen (Maximalmenge pro Woche), in speziellen Läden.
fpsyt-04-00129-g001

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3796318/

Cannabis ist eine Droge, die sich steigender Beliebtheit erfreut. Die soziale Akzeptanz wächst und es werden vermehrt Stimmen laut, die eine Legalisierung fordern oder zumindest eine Gleichstellung zum Alkohol.

Oft wird verharmlost, dass die schädigende Wirkung vom Cannabis lediglich vom Tabak ausginge, den man mitraucht, sodass sich der Eindruck einer sanften Wellness-Droge ergibt.
chen schrieb:Eines der größten Probleme, auf das ich bei meinen Recherchen stieß, sind die Folgen von Cannabiskonsum bei Jugendlichen. Diese sind wirklich nicht zu verachten.
Und genau hier müssten wir dann ansetzen. Laut einer Studie im British Journal of Psychiatry stellt Cannabis einen wichtigen Trigger-Faktor bei 8% aller Fälle von Schizophrenie in der Gesamtbevölkerung.
At the population level, elimination of cannabis use would reduce the incidence of schizophrenia by approximately 8%, assuming a causal relationship.
http://bjp.rcpsych.org/content/184/2/110.full

Auch für Leute, die kein besonderes Risiko einer Psychose tragen, ergeben sich Gefahren. Erst letztes Jahr war sogar im Spiegel zu lesen, dass Cannabiskonsum während der Pubertät nicht spurlos am Gehirn vorbeigeht. Hierbei geht es neben dem steigenden Risiko für Psychosen außerdem um IQ-Senkung.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/cannabis-langzeitstudie-jahrelanges-kiffen-laesst-den-iq-sinken-a-852383.ht...

Bei Alkohol sieht man auch IQ-Minderungen, weniger das Triggern von Psychosen, dafür schwere organische Schäden. Obwohl Alkohol bereits reguliert ist, kann man dennoch beobachten, wie Teenager harten Alkohol konsumieren, weil der Zugang auch stark vereinfacht ist. Durch die soziale Akzeptanz geschieht das teilweise vor den Augen der Eltern, sogar mit deren Ermutigung.

Man müsste sich also fragen, inwiefern eine Legalisierung von Cannabis gesteigerten regelmäßigen Konsum bei Teenagern zur Folge hat, selbst wenn die Altersgrenze auf 21 festgelegt würde.


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Helenus
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30.11.2013 um 20:36
Aldaris schrieb:- Etwa 500 Milliarden Dollar jährlich werden mit Drogen verdient, dabei versickert ein großer Teil in kriminellen Kanälen, die mafiösen Kartellen gehören

- Wir zahlen exorbitante Kosten für die Justiz und die Straffverfolgung - Dabei konnte die Wissenschaft bis heute nicht bestätigen, dass Verbote abschrecken. Die Menschen konsumieren weiterhin.

- Desweiteren entstehen Kosten durch Beschaffungskriminalität, illegale Prostitution, entgangene Steuereinnahmen, entgangenes Wirtschafspotential durch Abhängige, die nicht arbeiten gehen sowie Kosten für die Behandlung von Abhängigen

- Dadurch, dass Dealer die Stoffe strecken und das kommt gerade bei harten Drogen fast immer vor, entstehen gesundheitliche Schäden, insbesondere Erkrankungen wie HIV und Hepatitis durch dreckige Nadeln etc.

- Aktuell sehen wir eine Auswirkung, die sehr bedenklich ist. Synthetische Drogen sind auf dem Vormarsch. Substanzen, die in irgendwelchen abgewrackten Hinterhöfen zusammengemixt werden und dann in den Markt eindringen.
Ich erlaube mir diese Argumente unter den von mir gesetzten Anhaltspunkt Ziffer III. zu subsumieren.
Helenus schrieb:III. Juristisch-Kriminologischer Ansatz
1. Art. 2 I GG – allgemeine Handlungsfreiheit
2. Bevormundung durch den Staat?
3. BtMG – Betäubungsmittelgesetz
4. Kriminalität durch/wegen Drogen
5. Änderung des Strafrechts/Initiativen


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30.11.2013 um 20:37
@Aldaris
Fangen wir mal damit an, was die Verbote von Drogen für Folgen haben:

(...) entgangenes Wirtschafspotential durch Abhängige, die nicht arbeiten gehen sowie Kosten für die Behandlung von Abhängigen
Das finde ich unlogisch. Wieso entstehen durch ein Drogenverbot mehr Abhängige und mehr wirtschaftliche Schäden? Oder verstehe ich da was falsch?


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30.11.2013 um 20:42
@Shrimp

wow! such post! much welcome!

(Ok, ich lass das jetzt :D )


Ich verstehe allerdings nicht ganz, was du mit der Grafik aussagen willst. Ich erkenne darin nur, dass der Drogenkonsum von der 8. bis zur 12. Klasse bei amerikanischen Kindern ansteigt. (Übrigens mit erschreckend hohen Prozentzahlen). Aber das finde ich irgendwo trivial, natürlich kiffen 18-jährige mehr als 12-jährige.


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Helenus
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30.11.2013 um 20:44
chen schrieb:Das finde ich unlogisch. Wieso entstehen durch ein Drogenverbot mehr Abhängige und mehr wirtschaftliche Schäden? Oder verstehe ich da was falsch?
Du empfindest es als unlogisch .... weil es unlogisch ist :nerv:

Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass die Illegalität einer Sache zwangsläufig dazu führe, dass mehr Menschen ein Interesse an ebendieser Sache oder, im schlimmsten Falle, eine Abhängigkeit entwickeln.

Wir reden doch hier nicht von spätpubertären "Pauls", die ihre Coolness durch das heimliche Rauchen von Zigaretten oder durch das Trinken von Wodka unter Beweis stellen wollen.

Diejenigen, die wahrhaft und tatsächlich an einer attestierten Drogensucht, vulgo: Abhängigkeit , leiden, befinden sich in einem anhaltenden, pathologischen Zustand.

Das ist nicht mit dem Konsum von Haschisch oder anderen Drogen um des Spaßes willen gleichzusetzen.

Ergo: Die Situation Betroffener ändert sich nicht, wenn Gesetze fallen, die Drogenkonsum verbieten.

Sucht fragt nicht nach Gesetzen.


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30.11.2013 um 20:44
chen schrieb:Das finde ich unlogisch. Wieso entstehen durch ein Drogenverbot mehr Abhängige und mehr wirtschaftliche Schäden? Oder verstehe ich da was falsch?
Da hast du mich missverstanden, obwohl es auch die Theorie gibt, dass durch Verbote, mehr Menschen dem Reiz erliegen, Drogen zu konsumieren. Darauf wollte ich aber nicht hinaus, können wir aber auch gerne diskutieren.

Ich formuliere es mal anders: Es geht um die Illegalisierung von Arbeitsplätzen. Verbote führen dazu, dass Arbeitsplätze auf dem Schwarzmarkt entstehen, die dafür sorgen, dass Einkommenssteuer und andere Abgaben wie beispielsweise Krankenversicherungsbeiträge nicht gezahlt werden. Das ist einem wirtschaftlichen Ausfall gleichzusetzen und de facto ein volkswirtschaftlicher Schaden. Diesen Punkt halte ich in der Diskussion allerdings nicht für wesentlich.
Helenus schrieb:Ich erlaube mir diese Argumente unter den von mir gesetzten Anhaltspunkt Ziffer III. zu subsumieren.
Lässt jetzt den Juristen raushängen? :D Aber gerne doch, ich erlaube es dir auch.


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Shrimp
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30.11.2013 um 20:47
@chen
chen schrieb:Übrigens mit erschreckend hohen Prozentzahlen
Dann weißt du ja doch, was die Grafik aussagen soll.
Hier ist noch eine Grafik für Deutschland.

http://de.globometer.com/abhaengigkeiten-cannabiskonsumenten-de.php

Der Konsum ist trotz aller Präventionsmaßnahmen erschreckend hoch. Cannabis wird total verniedlicht.

Warum sollte man das legalisieren? Damit auch wirklich jeder mit einem Risikofaktor die Chance bekommt, seine Psychose erfolgreich zu triggern?


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