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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

43 Beiträge, Schlüsselwörter: Coa 2017, Der_wicht, Paranomal

CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

19.05.2017 um 20:23
Damit darf der Wicht argumentieren, warum Kino und Fernsehen auch neben Netflix eine Zukunft haben.

Paranomal darf vertreten, dass Netflix das Kino und Fernsehen verdrängen wird.


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

19.05.2017 um 20:29

Achtelfinale 8: der_wicht vs paranomal



Thema: 


 Streaming: Verdrängen Netflix und Co bald Kino und Fernsehen?



Paranomal vertritt die Position, dass Netflix und Co bald Kino und Fernsehen verdrängen wird



der_wicht hält dagegen und vertritt die Position, dass Kino und Fernsehen auch neben Netflix und Co bestehen können



Start: Samstag, den 20.05.2016 um 20.00 Uhr



Ende: Sonntag, den 21.05.2016 um 20.00 Uhr



Nachtruhe: Flexibel



Modus 1



Die Juroren: 


@LOLeander @SethP @jimtonic @Balthasar70


(Bewertungen an Atrox)



Ich gebe morgen den Startschuss



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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

20.05.2017 um 19:03
In genau 58 Minuten geht es los. Hier vorab noch ein Auszug zu den wichtigsten Regeln:

§8 Ablauf/Regeln des Matchs 

• Pro Match werden 24 Stunden an Zeit zum Schreiben angesetzt. Das Match kann vorzeitig abgebrochen werden, wenn beide Teilnehmer damit einverstanden sind 

• Es wird eine Nachtruhe von insgesamt 7 Stunden eingeführt, in der das Match zwangsläufig unterbrochen wird. Die Teilnehmer entscheiden selbst, wann die Nachtruhe beginnen soll. Dabei muss der Beginn aber zwischen 19:59 Uhr und 4:01 Uhr liegen. Werden sich die Teilnehmer absolut nicht einig, legt die Orga den Beginn fest 

• Die Teilnehmer beschließen zunächst einen Tag zuvor im Match-Thread, ob sie die Modi der zweiten Stufe miteinbeziehen (s. §6) 

• Danach wird darum gewürfelt, ob ein Modus eintritt oder nicht (s. §6) 

• Anschließend wird das Match-Thema nach §7 bestimmt, sofern nicht der Modus Roulette, Sie dürfen jetzt umdrehen, Bizarroraum, Zweihundertfünfundsiebzigste Dimension oder Kneipenschlägerei eingetreten ist (s. §6) 

• Ein Beitrag darf maximal aus 2.500 Zeichen bestehen (Leerzeichen miteinbezogen). Ein Verstoß wird pro regelwidrigem Beitrag mit 10 Maluspunkten geahndet

• Zitierte Textabschnitte des Kontrahenten zählen nicht zu den Zeichen, die gezählt werden. Zitate aus fremden Quellen dagegen schon.

• Zum Zählen der Zeichen oder Wörter soll folgendes Tool benutzt werden: http://www.woerter-zaehlen.net/

 • Geclasht wird nach dem Tennis-Prinzip. Das heißt, die Teilnehmer schreiben abwechselnd Beiträge. Zwei Beiträge direkt hintereinander zu schreiben ist regelwidrig und wird mit 20 Maluspunkten geahndet 

• Wenn Teilnehmer A, nachdem Teilnehmer B einen Beitrag geschrieben hat, nach 60 Minuten noch keinen Beitrag verfasst hat, dann darf Teilnehmer B einen Beitrag verfassen. Nach weiteren 60 Minuten noch einen usw.


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

20.05.2017 um 20:00
Und es geht los! 


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

20.05.2017 um 20:00
Irgendwo in D., der 20.05.2017

Lieber paranomal,
da wir uns schon lange nicht mehr gelesen haben und mir unser Austausch sehr am Herzen liegt, schreibe ich Dir diese Zeilen.

Als ich angefangen habe zu schreiben, wusste ich noch nicht über was ich Dir schreiben sollte. Doch gestern Abend hatte ich eine spontane Eingebung und so möchte ich Dir davon erzählen. Ich hoffe, dass meine Worte Dich erreichen und bewegen, dazu bewegen, Dich rege mit mir auszutauschen und mir Deine Gedanken mitzuteilen. Sag mir bitte, falls ich falsch liegen sollte. Aber so, wie ich Dich kenne, wirst Du mir beipflichten, denn alles Andere würde Dir nicht entsprechen.

Was ich mich gefragt habe ist, werden Streaminganbieter Fernsehen und Kino abschaffen? Natürlich nicht! Davon bin ich überzeugt. Wie kann man auch nur auf so eine hirnrissige Idee kommen? Streamingdienste können Fernsehen und Kino gar nicht erst abschaffen.
Weißt Du noch, als Kazaa, Napster, emule und torrent boomten, stellte sich ebenfalls die Frage, ob noch irgendwer Musik regulär kaufen würde. Sicher, die Milliardenkonzerne verloren an Gewinnen und doch arrangierte man sich mit der neuen Situation. Napster mutierte zum Bezahlangebot und neue Bezahlangebote schossen wie Pilze aus dem Boden. Siehe da, nach wie vor verdient die Plattenindustrie fast 15 Milliarden Dollar mit Verkäufen, auch online, während Streamingportale "nur" 1,6 Milliarden Dollar einbrachten. Streaming ist ein nettes Zusatzangebot
Quelle

Erinnerst Du Dich an den Song "Video killed the Radio Star"?
Falls nicht:
Youtube: The Buggles - Video Killed The Radio Star
Zwar nur ein Song, doch passt er wunderbar. Trotz aller Netzangebote und Streamingmöglichkeiten tausender Playlists schalten wir regelmäßig das Radio ein. Es lebt und es lebt gut
Radio wird werktags von 78,1 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung gehört.
Quelle
Nahezu 80% möchten nicht auf moderierte Sendungen verzichten. Moderierte Sendungen transportieren Emotionen. So ist es auch mit dem Fernsehen. Fernsehen besteht nicht nur aus Filmen und Serien, sondern aus weit mehr. Es gibt politische Sendungen, Talkshows jeglicher Colleur, Asi-TV und dazu produzieren nicht nur Netflix und Co. erfolgreiche Sendungen

Ich denke Streamingangebote können ganz gut parallel und werden ganz gut parallel funktionieren, während lineares Fernsehen sich weiterentwickeln, aber bestehen bleiben wird.
Absurde Vorstellung, dass gerade Du glauben könntest, dass Fernsehen, oder gar Kino, wegen Streaming aussterben könnten.

In freudiger Erwartung
Dein Wicht


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

20.05.2017 um 21:47
Irgendwo in D., heute

Lieber @paranomal,

ich bin ein wenig enttäuscht, dass Du mir noch nicht geantwortet hast. Ich finde es wirklich schade. Vielleicht nimmst Du Dir bald mal ein wenig Zeit für mich. Zumindest hoffe ich es. So lange schreibe ich einfach mal weiter meine Gedanken zum Streaming

Wie sieht es mit Kino aus?
Kino ist Erleben, ein gemeinsames und gemeinschaftliches Erleben, aber auch ein Beisammensein mit Familie, Freunden und Unbekannten. Man lacht und zittert miteinander, lässt sich gemeinsam bewegen, oder weint zusammen. Wie kann Netflix diese Atmosphäre daheim auch nur ansatzweise ersetzen?
Seit 1993 sind die Besucherzahlen und Einnahmen in Deutschland stabil geblieben.
Quelle
Quelle
Und das trotz Kino.to und Co.
Menschen möchten nicht auf die große Leinwand, das Popcorn, die Nachos und das Feeling verzichten. Nie wieder solche Momente?
Spoilerphotofunky
oder solche
SpoilerHfGSe6
Wer kann das schon wollen


Was wäre, wenn Du alle Dir beliebten Serien und Filme angesehen hättest? Du würdest nicht mehr Zeit damit verbringen, Dich über unnötige Werbung zu ärgern, sondern viel mehr damit die nächste tolle Serie, den nächsten guten Film zu suchen. Statt wegzuklicken und einfach was Informatives zu suchen, würdest Du nur dasitzen und bei Netflix wie ein Zombie eine halbe Stunde Trailer schauen. Live-Reportagen/ -Berichterstattung nicht mehr per Knopfdruck, sondern über Netflix? Kaum denkbar. Was ist mit Polittalk?
Was würde es dann kosten, auch noch 10€, oder bereits GEZ Höhe? Ist man auch bereit dazu 20€ pro Monat zu bezahlen? Was wenn nicht? Dann wird es vielleicht Werbung vor dem Film/ vor der Serie geben, so wie bei youtube jetzt auch.

So war das auch in den Anfängen der Privatsender, eine Werbeunterbrechung pro Film. Jetzt sind wir bei 12 Minuten Werbung auf bis zu 3 Unterbrechungen pro Stunde.
Teleclub damals 29 D-Mark, Sky Komplettpaket heute 77€ ohne Angebotsvorteile. Damals war das Hauptargument - Keine Werbung, heute - keine Werbung während der Sendung.
Dazwischen laufen dann mitunter schonmal 10 Minuten. Mehr Angebot bedeutet mehr Kosten, mehr Kosten bedeutet mehr bezahlen. Hat Sky nun Fernsehen revolutioniert? Nein, nur teurer gemacht
Von daher denke ich, Streamingdienste sind, wie auch Sky, eine tolle Zusatzoption. Das Fernsehen komplett revolutionieren werden auch sie nicht. Eher werden die Sender ihr Angebot auch Online für den Massenmarkt verfügbar machen, gänzlich ohne Kabel, oder Sat

Meinst Du nicht auch?

Liebe Grüße,
Dein Wicht


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

20.05.2017 um 22:48
Irgendwo in D., heute

Lieber paranomal,

ich vermisse Dich und weiß nicht, wie es Dir geht, oder was Du machst. Bist Du krank, lebst Du noch? Ich mache mir ernsthaft Sorgen und deswegen bin ich wirklich froh, dass lineares Fernsehen noch existiert. Denn nur so konnte ich mir Unterstützung holen!
Ich hoffe, sie wird Dich finden und mir so meinen geschätzten Brieffreund wieder zurück bringen.
Sie wird es jedenfalls versuchen.
SpoilerIMG 9577

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem wir in einem Park aufeinander zulaufen und uns tränenüberströmt in die Arme nehmen können.

Wäre alles nur Netflix, wäre das niemals möglich. Doch jetzt habe ich Hoffnung.

Bis bald im Park
Dein Freund
Wicht


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

20.05.2017 um 23:49
Irgendwo in D., heute

Lieber paranomal,

gerade habe ich ein Statusupdate von Julia erhalten. Ich hoffe sie wird erfolgreich sein. Jetzt wo sie prominente Unterstützung bekommt, wird das schon klappen, denke ich.
SpoilerIMG 9579

Danke lineares Fernsehen!

Ich warte weiterhin im Park
Dein geduldigster Wicht


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

21.05.2017 um 13:04
Irgendwo in D., heute

Lieber paranomal,

ich habe Deine Nachricht erhalten und bin wirklich enttäuscht. Wie sehr ich mich auf einen unterhaltsamen Austausch mit Dir gefreut habe, so groß ist nun auch die Kränkung. Ich werde Dir keine Briefe mehr schreiben. Anbei ein Bild Deiner letzten Worte an mich. Vielleicht erkennst Du, dass das wirklich nicht nett von Dir war und möchtest Dich entschuldigen.

SpoilerIMG 9581

Leb Wohl alter Weggefährte
Ein trauriger Wicht

P.S.:
An alle stillen Mitleser:
Keine Lust mehr zu warten, daher mein Abschlussstatement. Ins Kino geht man des Erlebens wegen. Für Streaming als Fernseh-Ersatz fehlen zu viele Formate. Darunter fallen News, Live-Berichterstattungen, Unterhaltungs-, Polit-, Kultursendungen uvm.
Dazu haben öffentlich-rechtliche Sender einen bildungspolitischen Auftrag, der durch die Verfassung vorgegeben ist.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den verfassungsrechtlich vorgegebenen Auftrag, einen Beitrag zur individuellen und öffentlichen Meinungsbildung zu leisten und so zu einem funktionierenden demokratischen Gemeinwesen beizutragen.
Quelle

Netflix und Konsorten sind überhaupt nicht in der Lage das herkömmliche Fernsehen abzuschaffen. Von daher Nein, selbst wenn sich die Marktanteile weiter verschieben, wird nichts davon verdrängt werden. Das Fernsehen wird sich höchstens weiterentwickeln und ebenfalls in diesen Markt einsteigen. Mediatheken der Sender existieren bereits.
Der durch die Verfassung vorgegebene Auftrag kann nicht durch Streaminganbieter wahrgenommen werden.
So viel zur Basis der Diskussionsgrundlage.

Dasselbe mit Kino. Es gibt bereits Erlebnissitzplätze, die mit dem Film interagieren und auch da wird die Entwicklung nicht stehenbleiben. Menschen wollen gemeinsam erleben! Dass sich die Besucherzahlen bereits Jahrzehnte völlig konstant halten, trotz aller legaler und illegaler Möglichkeiten, beweist genau das.

Mein Kontrahent darf natürlich erzählen, was er will. Mehr als eine Meinung kann er nicht liefern und schon gar nicht untermauern. Fakt ist, die Antwort auf die Frage lautet schlicht und einfach - Nein.

Man könnte auch genauso gut die Frage stellen, ob eBooks und Hörbücher echte Bücher verdrängen werden. Angebote und Angebotsformen bewegen sich mit der Zeit mit. Der Markt entwickelt sich zwar stetig weiter und wird dennoch weiterhin mit allen möglichen Darreichungsformen abgedeckt werden, völlig gleich ob Fernsehen, Kino, Streaming, eBooks, Bücher...

@Jury
Ich bestehe auf eine Bewertung :D


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

21.05.2017 um 14:19
@der_wicht
Hallo lieber Wicht. Da du schon auf die qualitativen Unterschiede beim Konsum von Streamingdienst und Kino verweist, möchte ich da gleich mal ansetzen. Das Konsumverhalten ändert sich durch diese neue Möglichkeiten des Zugriffes auf Filme und Serien. Für viele scheint das deutlich attraktiver zu sein, als das normale TV Programm oder auch das überteuerte Blockbuster-Kino:
Das Videostreaming verändert den Fernsehkonsum schneller als vielfach angenommen. Drei von vier Internetnutzern ab 14 Jahre schauen sich über das Internet Videostreams an. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom.

Demnach betrachten 40 Millionen Bundesbürger Videos über das Netz. Beim Streaming wird ein Film abgespielt, ohne dass er auf der Festplatte eines Computers abgespeichert wird. Diese Form des Medienkonsums ist inzwischen deutlich stärker verbreitet als der Download. Nur gut jeder vierte Internetnutzer lädt seine Videos herunter, um sie anschließend anzusehen.
Das wiederum führt auch zu einem Umdenken in der Industrie:
Damit müssen sich Sender und Produzenten auf eine veränderte Medienwelt einstellen. „Die kommende Zuschauergeneration wird kaum noch feste TV-Sendezeiten kennen“, heißt es bei Bitkom. Vielmehr würden sich Nutzer ihr Programm über Mediatheken, Videoportale und On-Demand-Angebote zusammenstellen. „Videostreaming verändert den gesamten Markt für bewegte Bilder.“
Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article134572738/Wie-das-Video-Streaming-das-Fernsehen-toetet.html

Dieser Trend scheint sich also schon abzuzeichnen. Hinzu kommt, das viele Produzenten es versäumt haben sich originelle Ideen fürs Kino oder TV-Format zu sichern. Statt den Machern Freiheiten zu geben, hat man auf Reproduktion des immerselben vertraut. So ist es also kein Wunder, dass gerade der Serienmarkt durch Streaming-Dienste boomt.


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

21.05.2017 um 15:03
Da hat der werte Herr sich endlich eingefunden? Vielen lieben Dank für die Ehrerweisung.

Dass das Konsumverhalten sich ändert, beantwortet nicht die Frage, ob Streamingdienste das Fernsehen oder Kino verdrängen werden. Wie ich bereits dargelegt habe, können Streamingportale nicht das gesamte Konsumverhalten abdecken. Filme und Serien sind nur ein Teil der Fernsehlandschaft.
Der Markt ändert sich, keine Frage, nur ist das nichts Neues, dass sich Märkte entwickeln, verändern und mit der Zeit gehen.
Die einzig relevante Frage ist, werden Kinos und Fernsehen von Streaminganbietern verdrängt werden und hier lautet die Antwort nein. Ein temporärer Boom ist keine Revolution. Viele Dinge boomen anfangs. Deswegen hat die Microwelle den Herd dennoch nicht ersetzt, oder MTV das Radio, wie auch Kasetten und CDs das Radio nicht ersetzt haben, obwohl man plötzlich immer seine Lieblingssongs bei sich haben konnte und dazu jederzeit abrufen. Das hat sich auch mit MP3-fähigen Geräten nicht geändert. Noch nie konnte man so schnell und vor allem so viel seiner Songs auf ein Medium speichern und dauerhaft verfügbar machen. Und doch hören 80% der Bevölkerung Radio. Wie sieht das mit MP3 im Auto aus? Streaming?

Warum? Habe ich auch in vorangegangenen Beiträgen erörtert. Menschen möchten neben Filmen und Serien auch moderiert unterhalten werden, live echte Emotionen spüren und das können Netflix und Co. nicht bieten.

Beim Kino kannst Du Dir die Quelle im 2. Beitrag ansehen, die belegt, dass sich trotz allen Dingen, die mittlerweile möglich sind, die Zuschauerzahlen konstant halten. Auch Kino-Feeling können Streamingportale nicht bieten. Ist nunmal so. Nur weil Du eine Badewanne besitzt, verzichtest Du auch nicht auf das Freibad, oder den Badesee.

Streamingportale bieten Potenzial und setzen alte Strukturen unter Druck und das ist auch gut so. Der Kampf um Marktanteile kommt dem Zuschauer zugute.

Übrigens ist es fast schon eine Lachnummer, dass Du derart lange auf Dich warten lässt und dann mit so einem wischiwaschi Beitrag aufschlägst. Was davon geht wirklich auf meine Beiträge ein?
Ein "doch wird bestimmt so kommen, weil halt" als Antwort habe ich dann doch nicht so erwartet. Entschuldige meine Angriffslust, passiert bei ungeduldigen Menschen halt mal.

Und jetzt mach was draus. 17:00 Uhr bin weg. Kino, Alien, danach essen gehen und das trotz Küche daheim :troll:


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

21.05.2017 um 15:09
Ach scheiß auf den Punktabzug. Der Käse jetzt nervt mich mehr, als das Wegbleiben.
Beiß Dich am bildungspolitischen Auftrag fest, falls Du noch was mit Inhalt zu liefern gedenkst


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

21.05.2017 um 16:34
der_wicht schrieb:Dass das Konsumverhalten sich ändert, beantwortet nicht die Frage, ob Streamingdienste das Fernsehen oder Kino verdrängen werden. Wie ich bereits dargelegt habe, können Streamingportale nicht das gesamte Konsumverhalten abdecken. Filme und Serien sind nur ein Teil der Fernsehlandschaft.
Man darf die Frage (sofern man unterschiedliche Positionen gegenüber stellen möchte) natürlich nicht so verstehen, ob nun niemand mehr ins Kino geht oder TV schaut. Es geht dabei mehr um die Position und die Rolle. Gerade was den Konsum von Filmen und Serien betrifft, sind Streaming-Dienste einfach deutlich praktischer. Die Generation der "Digital Natives" möchte sich scheinbar nicht vorschreiben lassen, was um 20:15h geschaut wird. Aufs Konsumverhalten bezogen eröffnet Streaming neue Möglichkeiten und macht flexibler und selbstbestimmter.
der_wicht schrieb:Warum? Habe ich auch in vorangegangenen Beiträgen erörtert. Menschen möchten neben Filmen und Serien auch moderiert unterhalten werden, live echte Emotionen spüren und das können Netflix und Co. nicht bieten.
Live Shows sind natürlich vom Format her fürs TV gemacht. Live widerspricht ja schon im Grundprinzip der Logik des Streamings auf Konserve. Allerdings verkommt das TV dann zum Lückenbüßer. Man kann sich dementsprechend als Programmchef dann damit abfinden, dass man die Rolle und Bedeutung für Unterhaltungskonsum einfach verloren hat und sich auf spezielle Formate spezialisieren. Ich glaube nicht, dass Live Formate bei jüngeren Generationen eine ebenso große Rolle einnehmen wie Serien, Filme, Dokumentationen, etc.
der_wicht schrieb:Beim Kino kannst Du Dir die Quelle im 2. Beitrag ansehen, die belegt, dass sich trotz allen Dingen, die mittlerweile möglich sind, die Zuschauerzahlen konstant halten. Auch Kino-Feeling können Streamingportale nicht bieten. Ist nunmal so. Nur weil Du eine Badewanne besitzt, verzichtest Du auch nicht auf das Freibad, oder den Badesee.
Das Kino als "Erlebnis" einfach qualitativ etwas anderes bietet als das Streaming, ist eindeutig. Da würde ich dir auch nicht widersprechen. Jedoch wird es auch hier eine Verschiebung und Veränderung in der Struktur der Blockbuster-Industrie geben müssen. Was die Vertriebswege fürs "Heimkino" betrifft, sind Netflix und co. halt mitlerweile ziemlich tonangebend. Netflix verhandelt momentan bezüglich der Möglichkeit, Kinofilme bereits nach 45 Tagen anbieten zu können. Kinos versuchen das momentan zu verhindern, weil sie Angst um ihre Besucherzahlen haben. (Quelle: https://www.derwesten.de/kultur/kino/bericht-kinofilme-bald-schon-nach-45-tagen-im-streaming-id210067901.html)
der_wicht schrieb:Ein "doch wird bestimmt so kommen, weil halt" als Antwort habe ich dann doch nicht so erwartet. Entschuldige meine Angriffslust, passiert bei ungeduldigen Menschen halt mal.
Be water my friend, be water ;)
Ich konnte leider gestern abend nicht mehr schreiben, da ich unverhofft einen Termin wahrnehmen musste.


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

21.05.2017 um 17:04
Ich glaube nicht, dass Live Formate bei jüngeren Generationen eine ebenso große Rolle einnehmen wie Serien, Filme, Dokumentationen, etc
Jüngere Generationen messen vielem eine größere Bedeutung bei, als sie es tun, wenn sie zu älteren Generationen reifen. Was soll man nun daraus ableiten? Als ich jung war, haben mich Nachrichten nicht interessiert und auch keine politischen Sendungen. Hätte es damals Streaming gegeben, hätte ich es sicherlich auch exzessiv genutzt und es als revolutionär und modern empfunden, während das klassische Fernsehen ohne Bedeutung gewesen wäre.
Interessen ändern sich im Alter, wie auch das Nutzungsverhalten. Früher habe ich Teleclub bis zum Erbrechen geschaut. Heute schau ich vielleicht alle 2 Wochen einen Film auf Sky, dafür aber mehr Politsendungen und Dokumentationen und das obwohl ich Zugriff auf Streaming und zig Mediatheken habe. Und doch beeinflusst es mein Nutzungsverhalten nicht derart nachhaltig, als dass es von irgendeiner nennenswerten Relevanz wäre.

Junge Generationen konsumieren anders und das liegt nicht an Netflix und Co., sondern kommt ihnen zugute, sie nutzen das Konsumverhalten der Jungen und Junggebliebenen.
Andersrum wird also ein Schuh draus.
Ich finde Streaming eine tolle Alternative, denn das ist sie. Mal hier einen Film schauen, oder dort mal eine Serie. Keine Frage, gezielter und weniger nervig und doch nur eine Alternative, bzw. ein Zusatzangebot. Mit Sicherheit mit wachsender Bedeutung, keine Frage. Ich erwarte von der Zukunft nur, dass sich die Empfangsart ändert und vielleicht wird irgendwann der Film direkt im Gehirn projiziert, aber das ist genauso Fantasy und Mutmaßung, wie der Gedanke Streaming könne Kino und Fernsehen vollständig verdrängen.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle aus unserem Match. Viel Spaß die nächsten 3 Stunden.
paranomal schrieb:Be water my friend, be water
Warum nicht Cola, oder Red Bull? Gibt es Wasser überhaupt noch?:D


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

21.05.2017 um 17:38
der_wicht schrieb:Jüngere Generationen messen vielem eine größere Bedeutung bei, als sie es tun, wenn sie zu älteren Generationen reifen. Was soll man nun daraus ableiten? Als ich jung war, haben mich Nachrichten nicht interessiert und auch keine politischen Sendungen. Hätte es damals Streaming gegeben, hätte ich es sicherlich auch exzessiv genutzt und es als revolutionär und modern empfunden, während das klassische Fernsehen ohne Bedeutung gewesen wäre.
Das ist eine unzulässige Annahme, das Verhalten wäre ausschließlich durch dass Alter und nicht die Generationen bestimmt. Wäre dem so, gäbe es überhaupt keine Form von gesellschafltichem Wandel, da alle immer so "wie ihre Eltern" leben würden. Lebensentwürfe ändern sich und auch der Bezug zum Konsumverhalten. Dass das keine reine Bauchipedia Behauptung von mir war, zeige ich im folgenden mit einer Studie, die genau das untersucht hat:
29
5. ZUSAMMENFASSUNG
Die Ergebnisse aus der Untersuchung zeigen eine hohe Nutzungsintensität von Video- und  Musik-Streaming-Diensten und damit die
hohe Relevanz für Verbraucher. Zusammenfassend  lassen  sich  folgende  Erkenntnisse aus  der Untersuchung herausstellen:

Insgesamt   gehört   die Nutzung von   Streaming-Diensten   inzwischen für   viele   Verbraucher zum alltäglichen Medienkonsum. Einebesonders hohe Nutzungsrate und -intensität weisen  vor  allem jüngere Internet-Nutzer auf:  Sowohl  Video- als auch  Musik-Streaming-Dienste  werden  in  der  Altersgruppe  bis  49  Jahre  deutlich  mehr genutzt als von Älteren.

Die  wichtigsten  Endgeräte  sind  PC/Laptop  und  Fernseher  
für  das  Abspielen  von  
Filmen und Videos sowie das Smartphone bei Musik
-Streaming-Angeboten.

Gut    jeder    
dritte    Streaming-Nutzer    nutzt    kostenpflichtige    Dienste,    wobei    
kostenpflich
tige  Video-Streaming-Dienste
bei  einem  etwas  höheren  Nutzeranteil
zum Einsatz kommen
als kostenpflichtige Musik
-Streaming-
Dienste.
(Quelle: http://www.marktwaechter.de/sites/default/files/downloads/untersuchung_streamingdienste_final_0.pdf)
der_wicht schrieb:Interessen ändern sich im Alter, wie auch das Nutzungsverhalten. Früher habe ich Teleclub bis zum Erbrechen geschaut. Heute schau ich vielleicht alle 2 Wochen einen Film auf Sky, dafür aber mehr Politsendungen und Dokumentationen und das obwohl ich Zugriff auf Streaming und zig Mediatheken habe. Und doch beeinflusst es mein Nutzungsverhalten nicht derart nachhaltig, als dass es von irgendeiner nennenswerten Relevanz wäre.
Es geht ja in erster Linie nicht darum WAS geschaut wird, sondern WIE. Das lineare Fernsehen als Plattform wird eindeutig unattraktiver. Eine Befragung hat sogar ergeben, dass bis zu 25% sich sogar vorstellen könnten, komplett auf lineares TV-Programm zu vezichten. Zudem haben 35% der Nutzer von Streaming-Diensten dies bereits getan. Die Studie und die Rezeption bestätigt dass, was ich bereits in einem Beitrag zuvor geschrieben habe:
"Das klassische Fernsehen verliert seine große Bedeutung. Die Zukunft gehört Streamingdiensten und Mediatheken", sagte Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics und Digital Media. Fernsehzuschauer würden zu aktiven Nutzern, die über ihr Programm selber bestimmen.

[...]

Jeder zweite Videostreaming-Nutzer (51 Prozent) gibt an, weniger klassisch fernzusehen (2014: 44 Prozent). Besonders unter Streaming-Nutzern zwischen 14 und 29 Jahren hat sich der TV-Konsum verändert: Hier stimmten 63 Prozent der Aussage "weniger klassisch fernzusehen" zu. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 53 Prozent, in der Altersgruppe ab 50 Jahren 38 Prozent.
(Quelle: https://www.golem.de/news/tv-streaming-nutzer-verzichten-auf-das-lineare-fernsehen-1611-124572.html)


Hier ist also durchaus ein Trend zu erkennen. Streaming-Dienste nun also nur zur marktbelebenden Konkurenz für etablierte Medienplattformen zu erklären, verkennt die Auswirkungen die diese neue Art des Zugriffs auf Unterhaltungswaren haben. Linear aufgebaute Plattformen, bieten einfach zu wenig Möglichkeiten und passen nicht mehr so recht zum Internetzeitalter. Vermutlich wird das Fernsehen wie wir es kennen also auch nicht innerhalb von einer halben Generation verschwinden. Es wird jedoch zunehmend unbedeutender umso weniger Personen es gibt, die aus Gewohnheit auf linearen Konsum zurückgreifen. Das Verhältnis der Koexistenz wird sich voraussichtlich also im Laufe der Zeit immer weiter verschieben. Die Möglichkeit der Moderation allein scheint mir auch keine Existenzgrundlage zu sein, vor allem wenn man sich anschaut, dass es Internet-Sender wie Rocket-Beans TV gibt, die eben auch dieses bieten. Der Trend wird also eher zum inhaltlich spezialisierten Programm gehen. Die Zeit der großen Samstagabend-Unterhaltungssendungen ist so oder so schon vorbei.


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

21.05.2017 um 19:00
Hier nochmal abschließend eine Zusammenfassung meiner Position (Ja, ich werde nur eine schreiben):
-Die Frage kann NICHT sein, ob TV oder Kino komplett verschwinden, sondern welche Rolle diese in Zukunft noch spielen werden
-Streaming-Dienste sind allgemein erstmal eine Alternative zu linearen Plattformen. Hier besteht also der eigentliche Reibungspunkt, nicht TV vs. Netflix, sondern linear vs. nicht-linear
-Lineare Plattformen haben gegenüber diesen diverse Nachteile in Punkto Flexibilität und Individualisierungsmöglichkeiten
-Die Konsumenten scheinen das zu erkennen, da es einen empirisch nachvollziehbaren Trend gibt. Dieser scheint auch keine bloße Modeerscheinung zu sein (wie in diversen Vergleichen von Wicht suggeriert werden sollte), sondern eine daurhafte strukturelle Veränderung darzustellen
-Dieser Trend zeigt einen schleichenden, aber vorhandenen Wandel in der Vorherrschaft und Rangfolge der Plattformen für den Konsum von Unterhaltungswaren
-Das Kino besitzt eine Sonderrolle, aufgrund des "Erlebnisfaktors" (hier gibt es eine Teilschnittmenge mit der Position von Wicht)
-Streamingdienste werden auch für die Produktion und Vermarktung von Blockbustern zunehmend wichtiger.
-TV und Kino müssen sich entweder der Logik des Streamings unterordnen oder werden mit ihrer linearen Struktur bei den "Digital Natives" irgendwann kaum noch eine Rolle spielen


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

21.05.2017 um 20:00
Uuuuund Feierabend!


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

24.05.2017 um 20:08
Liebe Juroren,

ihr dürft eure Bewertungen posten. Die Bewertung von Balthasar70 werde ich posten. Ansonsten habt ihr Zeit bis 21:10 Uhr.


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

24.05.2017 um 20:09
Balthasar70:

der_wicht vs. paranomal

Eigentlich war der ganze clash davon überschattet, dass paranomal sich erstmal eine 18 stündige Auszeit genommen hat und der_wicht desswegen ziemlich sauer war, soweit so gut.....

Ich mag das auch gar nicht bewerten, vielleicht nur eins, wenn man sich zu sowas meldet, kann man ja zumindest kurz Bescheid sagen wenn was nicht klappt, der andere hat ja womöglich auch anderes zu tun, m.E. eine Frage der Höflichkeit. Blondie hin Blondie her.

Noch eine Anregung, Fragestellungen die irgendwelche Zukunftsprognosen betreffen, laufen doch sehr schnell auf ein, "das wird so sein, glaub ich nicht, doch, nein, doch raus", wenn beide Seiten ihre Quellen haben, empfinde ich das als eher fad, so hier auch.

Meine Punkte wie beim letzten Mal auch....

Stil 30
Argumente 30
Battlepoints 40

Stil
Ein interessanter Versuch, von der_Wicht, die Hoheit über die Diskussion mit sehr persönlicher Ansprache des Kontahenten zu erlangen, anfangs als Stilmittel noch neu, ist mir das im Laufe, der dann auch etwas beleidigten Diskussion zu untergriffig geworden, da gefällt mir der kurze prägnante Ton von paranomal besser. Ich weiß, dass viele das unterhaltsam finden mir wars etwas zu klamaukig.

der_Wicht 12
Paranomal 18

Argumentation

Eigentlich ausgeglichen, wie schon oben geschrieben, nichts genaues weiß man nicht, und klar finde ich viele Beispiele in denen sich Prognosen nicht bewahrheitet haben, der_Wicht hat ja zahlreiche aufgeführt, aber ich finde halt auch nur noch wenig Postkutschen, Cassettenspieler und Faxgeräte.... Der Ansatz, dass auf Dauer die zunehmende Individualisierung im Großen und ganzen die Oberhand gewinnen wird, erschien mir da logischer, die Quellen beider Diskutanten hielten sich m.E. die Waage....

der_Wicht 14
Paranomal 16

Battlepoints

Da gehen ich doch die Punkte eindeutig an der Wicht, allein schon aus dem "moralischen" Grund, dass er da ziemlich hängen gelassen wurde und die Erklärung dafür ziemlich mau ausfiel, war dann aber auch sehr schwer, aus dieser Zwickmühle, gegen die allgemeine Forumsempörung, wieder rauszukommen, dafür ein paar Tapferkeitspunkte, ich hätte mich glaube ich erstmal komplett vom Acker gemacht.

der_Wicht 30
Paranomal 10

Macht gesamt
der_Wicht 56
Paranomal 44


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CoA 2017 AF 8 - der_wicht vs. paranomal

24.05.2017 um 20:20
Guten Abend und erstmal ein Dankeschön an die beiden Teilnehmer, dass überhaupt eine Diskussion stattgefunden hat. In diesen furchtbaren Tagen muss man das schonmal Hervorheben.

Das Thema ist hochaktuell und sicherlich hätte man den einen oder anderen Aspekt noch weiter ausleuchten können, doch ich möchte mich hier nicht allzu sehr auf fehlendes versteifen, sondern vorhandenes bewerten.

Der Wicht stand anfangs recht allein auf weiter Flur und man fühlte sich als heimlicher Mitleser einer Korrespondenz die in einsamen Stunden abgesetzt wurde. Leider wurde dies durch Ejaculatio praecox unterbrochen, denn der junge Herr wollte verfrüht seinen Abschlusspost setzen, ohne dass er paranomal die Möglichkeit gegeben hat, ihm die ersehnten Antworten auf seine Fragen zu liefern. Das muss ich leider mit Punktabzug bewerten, auch die verlorengegangene Contenance (das absetzen zweier posts hintereinander und dann noch dem Gegner sagen was er zu tun hat?) stört mein stilistisches Empfinden. Paranomal hingegen bleibt seinem Stil innerhalb von 3 Beiträgen durchgehend treu, vermutlich ist ihm das nicht allzu schwer gefallen, zitieren und dann ein paar kurze Sätze dazu, kriegt auch jeder hin.
Ich muss zugeben, dass mir der Wicht besser gefallen hat, es war einfach spritziger.
16/9

Durch paranomals Unflexibilität blieb seine Argumentation fast ausschliesslich an Filmen und Serien hängen, das war der Untergang, denn diese werden doch schon seit geraumer Zeit auch durch andere Medien transportiert (VHS/ DVD/Streaming), dass also weniger Filme und Serien im Fernsehen geschaut werden und dadurch der Fernsehkonsum gerade bei den jüngeren sinkt, ist für mich nicht als Ablösung des audiovisuellen Rundfunks durch Streamingdienste zu verstehen, dazu gehört mehr. Dies hat der Wicht auch teilweise aufgedeckt, doch es wurde nicht so recht aufgegriffen und auch andere starke Argumente kamen nicht mehr von paranomal. Der Wicht lag für mich auch hier vorn.

30/20

Der Einfall mit Frau Leuschner war einfach genial, thematisch passende Analogien wurden auch umgesetzt (Küche/Restaurant, Wasser/Cola)

20/5

So jetzt habe ich auch keinen Bock mehr mich weiter mit euch auseinanderzusetzen und ich möchte nicht noch mehr Gutes über den Gnom sagen. Schönen Abend noch

Endergebnis: Der Wicht bekommt 66 Punkte, paranomal 34

Macht es gut und gebt nichts auf diese Bewertung, ich finde euch beide kacke.


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