So, nachdem ich etwas gegessen habe, von dem ein Lebensmitteltechniker behauptet, es schmecke nach Ente, bin ich wieder so einigermaßen da.
:)
fumo schrieb:Nehmen wir nun mal das Thema Sachbeschädigung unter die Lupe:
Rettet die Lampe!
:troll:Ehrlich! Für eine Lampe oder für ein paar Graffiti-Sprüher würde ich meine Privatsphäre auch nicht aufgeben.
Punkt an Dich.
Nicht...
:)
fumo schrieb:Delikte, die affektgesteuert sind
fumo schrieb:Oma Knoschke fürchtet sich doch gerade davor, abends von Jugendlichen überfallen und verletzt zu werden; einhergehend mit Raub.
:palm:Bei allem Respekt, Raub ist nie und nimmer affektgesteuert. Eine Tat im Affekt ist eher sowas wie Raufhandel, Sachbeschädigung oder Ruhestörung.
Wer einen Raub begeht, handelt geplant, er schaut sich aktiv nach jemanden um, den er für ein leichtes und lohnendes Ziel hält, überlegt, wie, wann und wo er zugreift und geht auch bei der Tat geplant vor. Zuerst eine auf die Rübe, dann Geldtasche oder Handtasche, dann weg. Bei Bedarf können die ersten beiden Punkte auch gerne mal getauscht werden, ist ja nicht jeder ein Profi. Aber ein spontaner Einfall ist das nicht. Bevor der Kerl (oder die Bitch, soll ja auch schon vorgekommen sein) tatsächlich zur Tat schreitet, gärt das eine ganze Weile in ihm/ihr. Das die Tat im Affekt begangen worden sein soll, ist bestenfalls eine Schutzbehauptung.
Okay, ich bin jetzt kein erfahrener Räuber, aber ich würde mir für sowas eher einen Platz aussuchen, wo ich nicht beobachtet werde. Denn genau das tun Kameras. Sie beobachten.
fumo schrieb:Was nützt es ihr folglich, wenn die Tat auf Video festgehalten wird?
Das auf Basis der Aufnahmen der Kerl (oder die Bitch) dingfest gemacht werden kann und sie ihre Tasche wieder kriegt. Im Idealfall samt Geld. Aber da, wo sie überfallen wird, ist vielleicht gar keine Kamera. Tja, Pech gehabt...
fumo schrieb:Sicherheitsbegleiter
Okay, ich habe die Hoffnung wieder erlangt! Das ist die Ideallösung! Allerdings halt auch mit erhöhten Personalkosten verbunden, irgendwer muss die Leute ja bezahlen.
Nochmals zum leidigen Thema Kamera: ich halte wenig von Kameras ohne dazugehörigem Personal am Monitor. Diese Sicherheit ist tatsächlich trügerisch, der wahre Nutzen beschränkt sich auf die Unterstützung bei der Aufklärung des Falles. So, wie ich auch geschrieben habe. Wenig Prävention, allerdings auch wenig Kosten.
Mit einem Mann am Monitor, der gegebenenfalls umgehend die Polizei oder einen Sicherheitsdienst vor Ort alarmiert ist sie aber real! Nachteil: so ein Mann kostet halt auch Geld. Vermutlich weniger, als ein Trupp Sicherheitsdienstler, die am Hauptplatz herumlungern und Präsenz spielen, aber natürlich mehr als das seelenlose Kamerakastel, das zudem nach der Anschaffung ausgesprochen günstig im Betrieb ist. Keine Pausen, kein Urlaub, kein Krankenstand und zum Jahreswechsel auch nicht verkatert.
Sparefroh, was willst Du mehr....
fumo schrieb:Wenn ich jedoch ein Instrument habe, das meine Freiheitsrechte nicht verletzt - wie Sicherheitsbegleiter in Zügen -, dann besteht keine Notwendigkeit, auf dieses Instrument zu verzichten und meine Freiheitsrechte zu reduzieren. Oder sehe ich das falsch?
Wenn man damit eine möglichst flächendeckende Absicherung des öffentlichen Raumes erreichen kann, schlag ich Dich für den Nobelpreis vor.
:)Und wieder mal geht es ums leidige Geld...
:cry:Abgesehen davon sehe ich - da Du Dich ja Anfangs über mein Vertrauen in die israelischen Sicherheitsmaßnahmen mokiert hast - wenig Unterschied zwischen einem Soldaten, der Dich verdächtig findet und Dich kontrolliert und einem Sicherheitsbegleiter, der Dich verdächtig findet und Dich kontrolliert. Das wenige beschränkt sich auf die Uniform und den Schießprügel, die Belästigung Deiner Person - und damit verbunden die Einschränkung Deiner persönlichen Freiheit - ist gleich.
Oh, doch, ein Unterschied fällt mir ein: mit dem Schießprügel kann der tapfere Soldat - wahlweise auch der tapfere Polizist - möglicherweise einen Anschlag verhindern, bei dem es ohne ihn viele Tote gegeben hätte. Indem er dem Attentäter - so er ihn rechtzeitig als solchen identifizieren kann - ein drittes Ohr in den Kopf stanzt. Das kann der Sicherheitsbegleiter mit seiner - vermutlich gelben oder orangenen - Sicherheitsweste nicht.
fumo schrieb:Sie sollen nicht präventiv wirken, wie eine 24-Stunden-Kamera in einer U-Bahn, sondern den Verlauf von Geschehnissen - wie Ausschreitungen bei Demos – festhalten; sie dienen also der Beweisführung. Du kannst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
WTF? Warum sollte eine "24-Stunden-Kamera in der U-Bahn" nicht der Beweisführung dienen?
Bist auch schon ein bisserl unkonzentriert, gell?
:)Übrigens, keine Ahnung, wie das in Deutschland ist, in Wien ist es so, dass die Kameras in den U-Bahn-Stationen tatsächlich mit Monitoren verbunden sind, die auch überwacht werden. Allerdings nicht rund um die Uhr, soweit ich weiß. Aber immerhin!
:Y:
fumo schrieb:Die Verbesserung der Beleuchtungssituation soll auch kein Allheilmittel sein, sondern sie ist lediglich eines von mehreren Instrumenten, die in der Summe zu einer nachweislichen Reduzierung der Gewalt führen.
An einem Ort, wo ich gute Beleuchtungsverhältnisse habe, benötige ich gleichzeitig eine bessere Übersichtlichkeit des öffentlichen Raums; sprich, er sollte weitläufig, offen und gut einsehbar gestaltet sein.
...
Wenn Kameras bereits zu einer Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls beitragen, dann tragen die genannten Aspekte erst recht dazu bei, ohne dabei Freiheitsrechte zu beschneiden.
Ich kann nicht mehr...
:D :D :DIch rede nicht von subjektiver Sicherheit. Die geht mir am - na, weißt schon - vorbei.
Gegen saubere Plätze hab ich natürlich nichts.
fumo schrieb:Anhand der Sauberkeit wird an diesem Ort dann nicht sofort sichtbar, dass es sich beispielsweise um einen sozialen Brennpunkt handelt.
Ja, Tarnen und Täuschen, damit Oma Knoschke nicht gleich merkt, an welch üblen Platz sie sich gerade befindet.
:)@fumo , Du wirst mir immer sympathischer! Du bist genauso verschroben wie ich!
:Y: