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Linux - aber welches?

Linux - aber welches?

07.01.2009 um 12:57
Hallo,
dieser Thread soll sich an all diese richten, die mit dem Gedanken spielen, sich eine Linux Distribution auf ihrem Computer zu installieren. Dabei soll er auch motivieren, etwas Neues auszuprobieren.

Die Idee kam mir gerade, da ich mit dem Gedanken spiele, mir eine neue Distribution zu installieren, da mir Ubuntu nach nun fast einem Jahr zu langweilig wurde, und es, wie ich nun schon oft gelesen habe, ein "eigenartiges" Linux ist.

Mich persönlich würde Fedora 10 reizen, durch längeres Stöbern im Netz bin ich nun aber auch auf ccux, eine wohl etwas unbekanntere Distribution gestoßen, deren Webseite bei mir einen guten Eindruck hinterlässt.
Ich werde diese in nächster Zeit wohl mal installieren, um diese zu testen.
Arch Linux reizt mich vom Prinzip her auch, aber ist mir momentan noch zu kompliziert. Ich erhoffe mir von ccux nun, dass ich mehr von einem puren Linux mitbekomme, da Ubuntu doch sehr benutzerfreundlich ist was graphische Oberflächen angeht. Eventuell werde ich Arch dann als nächstes System "angehen".

Dieser Thread soll auch als Entscheidungshilfe für Neueinsteiger dienen, von daher können Linuxnutzer hier eigene Erfahrungsberichte einbringen und eventuell Empfehlungen aussprechen, sei es der Distribution oder der graphischen Oberfläche wegen.

Ubuntu kann ich persönlich empfehlen, die Installation ist einfach, das System ist leicht zu verstehen und damit eigentlich ideal für Windows-Umsteiger. Als graphische Oberflächen stehen xfce, KDE und GNOME zur Verfügung, ich habe mit Gnome gute Erfahrungen gemacht.
Gelegentlich musste ich zwar etwas Recherche betreiben, bis alles so lief, wie ich es wollte, aber im Endeffekt schadete dies nie.

Ich hoffe dieser Thread hier entwickelt sich gut und erfüllt den Zweck, für den er gedacht ist, in dem Sinne: frohes Posten.

Ilian


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Linux - aber welches?

07.01.2009 um 13:26
Ubuntu und Fedora sind in meinen Augen die besten Distributionen für Windowsumsteiger. Beide funktionieren wunderbar out-of-the-box und haben eine große Hardwareunterstützung.

Fedora 10 schneidet nach meinen Erfahrungen besser bei Notebooks ab, mit Ubuntu hatte ich da öfter Probleme. Mit der Zeit hat mich allerdings Fedora genervt, weil es eine sehr strenge Politik in Hinblick freier Software hat. Das ist zwar sicherlich sehr löblich, aber oft doch ein wenig zu ätzend ;).


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Linux - aber welches?

07.01.2009 um 13:35
Inwiefern ist Ubuntu ein seltsames Linux?
Habe selbst Ubuntu auf zwei Rechnern hier und hatte vorher auch diverse andere Distributionen bzw. andere Unixe und Unix-derivate und Ubuntu ist aktuell meine erste Wahl.

Emodul


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Linux - aber welches?

07.01.2009 um 13:38
@emodul
Es unterscheidet sich eben ein wenig von anderen, vor allem was root-Rechte angeht ("sudo" bzw. "gksu"). Das kann dann, vor allem bei Linux Neulingen, Verwirrung stiften, wenn die sich ein anderes System installieren.

Zu Ubuntu muss ich noch sagen, dass es den wohl besten deutschsprachigen Support hat, was das Forum von Ubuntuusers.de und dessen Wiki angeht, ich habe dort auf die meisten meiner Probleme eine Antwort gefunden.


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Linux - aber welches?

07.01.2009 um 13:42
@Ilian
Ok, das mit sudo und den root-Rechten ist anfänglich etwas gewönungsbedürftig, das stimmt natürlich. Die Idee dahinter ist aber nicht schlecht.

Emodul


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07.01.2009 um 13:51
@Zoddy
Schränkt diese strenge Fedora-Politik bezüglich freier Software die Alltagstauglichkeit ein, bzw. ist sie ein Argument gegen Fedora (mp3 und Co wird man ja noch zum laufen bekommen, oder?^^)?


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07.01.2009 um 13:53
> [...] da Ubuntu doch sehr benutzerfreundlich ist was graphische Oberflächen angeht [...]

Wenn Du etwas über Linux lernen willst, würde ich Dir empfehlen, mal ein Linux ohne grafische Oberfläche aufzusetzen. Sobald Du Dein Linux komplett per Kommandozeile bedienen kannst, hast Du wirklich etwas gelernt. Eine einfache Sache wäre es doch bspw., einen Ubuntu-Server aufzusetzen, darauf ein LAMPP-System zu konfigurieren (oder XAMPP, wie man es mittlerweile nennt) und darauf, sagen wir mal, ein phpBB Forum zu installieren.

Wenn Du Linux natürlich nur als Desktop-System nutzen willst, ist das was ganz anderes.


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07.01.2009 um 14:01
Wenn Du etwas über Linux lernen willst, würde ich Dir empfehlen, mal ein Linux ohne grafische Oberfläche aufzusetzen. Sobald Du Dein Linux komplett per Kommandozeile bedienen kannst, hast Du wirklich etwas gelernt. Eine einfache Sache wäre es doch bspw., einen Ubuntu-Server aufzusetzen, darauf ein LAMPP-System zu konfigurieren (oder XAMPP, wie man es mittlerweile nennt) und darauf, sagen wir mal, ein phpBB Forum zu installieren.

Ganz so tief will ich nun nicht in die Materie eingehen, da ich den Computer nur für meine private Anwendung benötige, und mich auch nicht beruflich damit beschäftige.
Hilfreich für das Verständnis ist das dann aber sicherlich, mir ist es momentan ehrlich gesagt aber auch zu viel Arbeit.


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Linux - aber welches?

07.01.2009 um 14:06
Imho sind OpenSuse, Mandriva, (X)buntu etc die Einsteigerfreundlichsten. Grafischer Installer, grafische Konfigurationstools und das meisste läuft eh 'Out-of-the-box'. Viel tun die sich da alle nicht mehr. Und jemand der mehr lernen will wird sich eh selbst seine eigene Distribution suchen (oder was ganz anderes benutzen).

Falls jemand noch eine Distribution sucht: http://distrowatch.com/

weirdmf


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07.01.2009 um 14:22
@Ilian:
ja man bekommt schon sein zeug. aber es ist eben nicht ganz so billig und einfach wie unter ubuntu. eingeschränkt ist man aber nicht.

bei fedora muss man außerdem noch dazu sagen, das sie sehr früh neue releases von treibern integrieren. das kann einerseits gut sein, andererseits aber auch nervig, da dieses releases nicht selten noch mit bugs behaftet sind. da gab's schon ein paar releases die fedora dann sehr unstabil gemacht haben. im allgemeinen verlangt einem fedora mehr ab, als ubuntu. aber zum glück längst nicht so viel wie gentoo *gg*...


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07.01.2009 um 17:42
Ach ich würd dir ja Gentoo empfehlen... aber das ist echt nur was für Linux-Profis, da du alles selbst einrichten musst... alles.

Wenn du was einfaches suchst, dann würde ich an deiner Stelle bei einen der Ubuntu Versionen bleiben.

Ansonsten kannst du es mal mit Lunar versuchen. Problem hierbei ist wieder die lange Einstelungszeit, dafür ist es ein ziemlich schnelle Linux Version.... erfordert aber ein wenig Einarbeitungszeit... ist son Zwischending zwischen Gentoo und Ubuntu....

Vorallem wenn du nen 64bit oder nen Dual-Core hast lohnt sich das System definitiv.


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allscanners
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09.01.2009 um 16:33
SusE Linux.

Das linux aus Nürnberg ist ausgereift, immer aktuell
...und jetzt mit one touch installation entgültig nicht mehr zu schlagen.

Für Neueinsteiger eindeutig die beste Wahl


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allscanners
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09.01.2009 um 16:35
sorry,

open suse ...

....natürlich ...


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mcmööp
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09.01.2009 um 20:24
kubuntu soll recht einfach zu bedienen sein


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09.01.2009 um 22:01
ich empfehle jedem der es hören will archlinux oder ubuntu :)


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Warhead
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10.01.2009 um 04:20
Debian ist mir lieber,aber meine Freundin ist einfach mit Ubuntu drübergebrettert und nun mag mich der Rääääääächner nicht määäääähr


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10.01.2009 um 22:29
Ich bin 3 Jahre lang mit Debian gefahren.
Als ich kurzweilig bei meiner Stadt in der IT gearbeitet habe hat mich ein Kollege auf Ubuntu aufmerksam gemacht.

Seitdem fahren alle meine Rechner seit 7 Monaten, mit einer passenden *buntu Version.
Vorallem wie schon erwähnt, hat mich die Community und das extrem umfangreiche Wiki von ubuntuusers.de beeindruckt.

Ich kann das Wiki auch für Benutzer anderer Distributionen empfehlen.


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pommes1983
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Linux - aber welches?

13.01.2009 um 03:10
Ich bin immernoch sehr zufrieden mit Suse. Der Komfort ist unübertroffen.

Aber du solltest diese Frage mal in einem linux-forum stellen und du kriegst auf 30 antworten wahrscheinlich 20 verschiedene und 5 doppelte.

Im Endeffekt ist es egal was für ein Linux du nimmst.
Ubuntu ist eben schon vorkonfiguriert und bei Suse muss man einpaar male weiter und okay klicken und wissen was der Unterschied ist zwischen "ganze Platte verwenden" und "eine kleine Partition abzweigen" ist. Mit einem GUI sollte man schon ein Bisschen umgehen können und anklicken können wie die Monitorauflösung sein soll.
Früher habe ich auch mal Mandriva benutzt, das ist auch etwas für Neulinge.

Wichtig für Einsteiger ist nur: Nicht die allerneuste Versionen nehmen, wenn sie erst gestern zum Download bereitstehen, sondern vielleicht lieber Suse 11.0 anstelle von Suse 11.1 verwenden. Sonst könnte es passieren, dass zum Beispiel die Ati-Graka nur sehr sehr schwierig einzurichten ist oder überhaupt noch keine Treiber vorhanden sind.

Ratsam ist eine 32-Bit-Version, wenn man viele Spiele native auf Linux laufen lassen möchte, weil es für einige Sachen noch keinen 64-Bit-Installer gibt. Die Hardwareunterstützung ist für 32-Bit wie für 64-Bit mittlerweile in etwa gleich gut.

Ich habe im World Area Network eine Art Linux-Berater gefunden, klickt da ruhig mal drauf. http://www.zegeniestudios.net/ldc/index.php?lang=de


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13.01.2009 um 11:25
@lightbringer

Was archlinux angeht habe ich mal eine Frage, ich hab damit auf dem virtuellen PC rumgespielt bisschen.

Wenn man Archlinux möglichst ohne alle Systemprogramme und Tools installiert ist es dann ein unsicheres System?

Welche Programme sind wirklich sicherheitsrelevant?


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13.01.2009 um 15:45
Wenn man Archlinux möglichst ohne alle Systemprogramme und Tools installiert ist es dann ein unsicheres System?

Wenn du eine Basis-Archlinux-Installation durchführst (ohne X), dann ist das System genauso sicher wie wenn du z.b ein komplettes Gnome installierst.


Welche Programme sind wirklich sicherheitsrelevant?

Unter Linux brauchst du keine sicherheitssoftware. Weder Virenscanner, noch Firewall.


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15.01.2009 um 22:12
Also ich nutze Debian auf meinem EeePc.
Obwohl der Eee ja nicht als Desktopersatz ausgelegt ist, erfüllt er mit Debian diesen Zweck recht wohl.

Debian ist aber nicht für Linuxeinsteiger zu empfehlen.
Ich verweise da eher zu Ubuntu.
Erst wenn man das System kennt und beherrscht auf Mama Debian wechseln ;)


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