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Enterprise Desktop-Linux

12 Beiträge, Schlüsselwörter: Linux, Enterprise
Seite 1 von 1

Enterprise Desktop-Linux

04.08.2011 um 11:19
Ich bin grad auf der Suche nach einer kostenfreien Distribution für den DDesktop-Firmeneinsatz. Wichtig in diesem Zusammenhang ist außer der leichten Verfügbarkeit von Office-Anwendungen auch

- hohe Stabilität. Stabilität ist VIEL wichtiger als die letzten Gimiks.
- das Wine gut funzt
- dass das OS viele Jahre mit Updates und Patches versorgt wird. Das beliebte Ubuntu fällt deswegen sofort raus da selbst die LT-Version nur wenige Jahre versorgt wird.
- dass es eine gute Community und auch genügend kommerziellen Support gibt.

Ich bin im Augenblick dabei mir CentOS anzuschauen. Was gibts in die Richtung sonst noch und ist empfehlenswert?


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Enterprise Desktop-Linux

04.08.2011 um 11:26
Ach ja, ich hätte in dem Zusammenhang noch eine Frage. Ist es möglich, NACHDEM ich mir in einer Instaöllation alle Programme installiert habe den Desktop auszutauschen? Also z.B. Gnome durch LXFE zu ersetzen? Und klappt das einfach so oder funktionieren dann Reihenweise Anwendungen nicht oder macht viel zu viel Anpassungsarbeit?


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Enterprise Desktop-Linux

04.08.2011 um 16:08
Ich habe in dem Einsatzgebiet keine Erfahrung aber die klassische Wahl dafür wäre wohl z.B. Red Hat. Ist bei Unternehmen sehr beliebt. Auch bei so großen wie Google laufen die Server mit einer angepassten Red Hat Version.
Hauptsächlich wahrscheinlich wegen dem kommerziellen Support.


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Enterprise Desktop-Linux

04.08.2011 um 16:47
Ja, CentOS ist Red Hat, nur als eine Art Community Edition. So wie ich das bis jetzt sehe ist das wohl die Wahl. 6 Jahre Patches ist auch ein Wort.


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Enterprise Desktop-Linux

04.08.2011 um 17:05
@UffTaTa
ICh glaub CentOS wäre auch mein erster Ansatz.
Aber ich glaube Debian (nicht Ubuntu) wäre auch eine Möglichkeit.


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Enterprise Desktop-Linux

05.08.2011 um 09:42
Kann mir jemand sagen wie lange das aktuelle Debian 6 den unterstützt wird? Ich finde einfach keine Angabe über den garantierten Zeitraum in dem es Patches und Support gibt.


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Enterprise Desktop-Linux

05.08.2011 um 11:30
@UffTaTa
Ist schon komisch .. ich find auch nichts auf den debian projektseiten..

Nur das hier :
Auch beim Kernel hat sich das Debian-Team nicht für die neueste Version entschieden, nicht einmal für die neuestmögliche. Der Grund könnte in der langfristigen Unterstützung für diese Version liegen, die aktuell noch läuft. Sollte deren Unterstützung ablaufen, bevor der Support-Zeitraum für Debian 6.0 beendet ist (voraussichtlich Frühjahr 2015), würde Debian diese Version weiterpflegen. Ohnehin enthält der Debian-Kernel über den Stand von 2.6.32.28 hinaus zahlreiche Korrekturen und Erweiterungen der Hardware-Unterstützung. Genaue Auskunft gibt der Patch-Tracker.
http://www.pro-linux.de/artikel/2/1495/5,vorwort.html


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Enterprise Desktop-Linux

05.08.2011 um 23:46
@UffTaTa

Das Austauschen der Oberfläche ist problemlos möglich... du kannst sogar 2 Oberflächen parallel betreiben. Also bei jedem booten wechseln.


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Enterprise Desktop-Linux

07.08.2011 um 20:04
@interpreter

Erklär mir bitte mal ein bissle wie das läuft. Es gibt doch Anwendungen die speziell für einen bestimmte Desktop geschrieben wurden. Wenn ich solch eine Anwendung installiert habe und auf einen anderen Desktop wechsel, dann muss doch beim Ausführen der Anwendung in irgendeiner Form der andere Desktop teilweise im Hintergrund laufen oder wenigstens entsprechende Librarys in den RAM geladen werden, oder? Oder ganz schlimm, es laufen zusätzlich noch irgendwelche Übersetzungs- oder Virtualisierungsdienste um den Anwendungen eine Graphikausgabe unter dem "falschen" Desktop zu ermöglichen?

Mir geht es dabei um Performance- und Speicherbelegungs-Tests. Schließlich sollen diese Enterprise-DesktopOS mal zu möglichst vielen auf einem Virtualisierungsserver laufen und ich muss mir wenigstens größenordnungsmäßig um den Speicherbedarf und Performance (auch gerade Massespeichersubsystem-IOs) Gedanken machen.


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Enterprise Desktop-Linux

07.08.2011 um 20:48
Na es gibt soweit ich weiß keine speziellen Gnome, Xfce etc. Programme die von dieser Umgebung abhängig sind.

Die Oberflächen kommunizieren mit einer speziellen Gestaltungsumgebung, mit der auch die Programme kommunizieren. Daher sind die Oberflächen prinzipiell austauschbar.

bei Ubuntu funktioniert es indem man die zusätlichen Oberflächen über den Paketmanager installiert und dann einfach beim Anmeldebildschirm die andere Oberfläche auswählt.

Bei anderen Systemen müsste das ähnlich gehen.


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Enterprise Desktop-Linux

07.08.2011 um 22:06
interpreter schrieb:Na es gibt soweit ich weiß keine speziellen Gnome, Xfce etc. Programme die von dieser Umgebung abhängig sind.
Dann schau einfach mal in deinen Pakteauswahlprogramm. Da finden sich jede Menge Programme die speziell zu einer bestimmten Oberfläche gehören (XY-Programm für z-Desktop). Kann ja sein das man die auch unter einer anderen Oberfläche installieren und verwenden kann (dein "prinzipiell") aber ich glaube mich erinnern zu können da mal etwas darüber gelesen zu haben dass man eben dies nicht machen sollte, da ansonsten eine ewige Liste Abhängigkeiten mit installiert und beim Ausführen des Programms eben auch geladen und ausgeführt werden.

So dass wenn man einen schlanken Desktop aus Resourcen-Gründen verwendet und dann solch ein Programm installiert, der gesamte Vorteil des schlanken Desktops wieder dahin ist.

Aber ich such bei Gelegenheit mal selber. Muss das sicher wissen.


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Enterprise Desktop-Linux

09.08.2011 um 15:20
Das mit den Abhängigkeiten entsteht nur wenn die Oberflächen auf verschiedenen Gestaltungsumgebungen aufbauen... da müsste man natürlich drauf achten...

Wikipedia: Liste_von_GUI-Bibliotheken

zu den Oberflächen direkt sollten keine Abhängigkeiten entstehen.


Beispielsweise sind Xfce und Gnome die auf Gtk+ basieren Problemlos gegeneinander austauschbar.

wenn man darauf aber Programme lädt, die nicht auf gtk+ basieren müssen die Abhängigkeiten nämlich zu der anderen GUI-Gestaltungsbibliothek aufgelöst werden.

Die Abhängigkeit zur Gestaltungsbibliothek ist das Relevante.


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