Ahmose schrieb:Dünn und flach, zumindest nach einer Seite, ist bei Kriegsschiffen immer gut. Diese "Kante" richtet man auf den Gegner und wenn es schlecht läuft, dann steckt man mit der Kante die Treffer ein
ist nur blöd, daß Granaten und Flugkörper normalerweise von oben auf das Deck treffen. Treffer am Rumpf prallen viel leichter ab. Man sollte auch nicht unbedingt die Breitseite präsentieren, das ist dann mehr Fläche, die man anvisieren kann.
Von der Seite gäb's nur Torpedos, wobei ein entsprechender Torpedo, wie bei einer modernen Seemine, unterm Schiff explodiert. Die Detonation des Gefechtskopfes bzw. der Mine soll die Hüllenstruktur schwächen bzw. am besten direkt brechen, anschließend fällt das Schiff in die bei der Detonation entstehende Gasblase und zerbricht bzw. wird so deformiert, das es keine Fahrt mehr machen kann. Btw: die Dinger mit den "Hörnchen" dran sind sogenannte Ankertauminen, die arbeiten auf Kontaktbasis. Deformation des "Hörnchens" löst die Mine aus. Der andere Minentyp, Grundminen, arbeitet mit Druck-, Akustik- und Magnetsensoren, welche den Zünder auslösen.
Ich finde es auch immer lustig, wenn bei Raumgefechten die Gegner sich offen nähern und sich dann beharken. Ausweichmanöver bringen irgendwie bei Lenkflugkörper und Strahlenwaffen nicht soviel, die helfen vielleicht gegen ungelenkte Flugkörper, wenn der Gegner entsprechend vorhalten muß.
Irgendwie erinnert mich das immer an Seegefechte mit Segelschiffen, wo man sich entweder so lange mit Breitseiten beharkte, bis ein Gegner zerstört war oder es einem Kontrahenten gelang, den anderen auszumanövrieren und ihm dann von achtern eine Breitseite zu geben welche dann längs durchs gegnerische Schiff schlug.