Der ultimative Star Trek Thread!
um 10:43Ja, auch da ist ein "rundgelutschtes" Design von Vorteil, da bei einem teilweisen Eintritt ins Erdreich die Erdmassen besser am Rumpf vorbei geleitet werden.Negev schrieb:Meinst du so:
Ja, auch da ist ein "rundgelutschtes" Design von Vorteil, da bei einem teilweisen Eintritt ins Erdreich die Erdmassen besser am Rumpf vorbei geleitet werden.Negev schrieb:Meinst du so:

Ja, das stimmt. Aber das ist mir bei der D noch rund genug. Bei der E dann nicht mehr. Obwohl das jetzt auch kein schlechtes Design ist.PrivateEye schrieb:Das gilt eigentlich ja nur bis zur Enterprise C. Ab der D wurde die Untertassensektion ja elliptisch. Bei der D in die Breite und bei der E in die Länge gezogen dann.
Dünn und flach, zumindest nach einer Seite, ist bei Kriegsschiffen immer gut. Diese "Kante" richtet man auf den Gegner und wenn es schlecht läuft, dann steckt man mit der Kante die Treffer ein. Damit minimiert man den Schaden (wie bei einem modernen Panzer, der ja auch möglichst flach ist). Ob das im Zeitalter von Photonentorpedos noch so sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Zudem sieht man Onscreen solche Manöver so gut wie nie.Negev schrieb:Wobei ich mich schon Frage, welchen Zweck diese rund-gelutschten Designs haben?
Bei Schiffen, die in den Orbit eintreten können, gut. Aber sonst?
Hat da einer ne Erklärung?
In der Tat scheint sich bei der E einiges von der 1701 Refit/A wieder zu finden. Die langen Triebwerke und die ausladenden, nach hinten gezogenen Warpgondeln erinnern mich an sie. :)Ahmose schrieb:Obwohl das jetzt auch kein schlechtes Design ist.
Ist aber nicht so, wenn wohl auch eher aus dem Grund um nicht overpowered zu sein. :)Ahmose schrieb:Das machen die aber nicht. Zudem dürfte Reibungshitze in ST auch keine Rolle mehr spielen, denn die Kühlsysteme müssten eigentlich leistungsfähig genug sein, das man landen kann wie man lustig ist.
Es gibt ja die Schilde. Und besonders bei der späteren Ablativpanzerung der Defiant und Sovereign, ähnlich aber weiterentwickelt wie die polarisierbare Hüllenpanzerung der NX-01, verteilt sich die aufprallende Energie. Je größer die Fläche umso mehr Absorption ließe sich vermuten.Ahmose schrieb:Ob das im Zeitalter von Photonentorpedos noch so sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.
Kann sein. Nur gibt es bei ST keine wirklich nachvollziehbare und sinnvolle Militärtechnologie. Anders als z.B. bei The Expanse. Im realen Leben ist es immer gut, wenn die Fläche, die der Gegner treffen kann, besonders klein und schräg ist. Aber in der SF allgemein gilt das nicht immer. Oder eigentlich meistens nicht.PrivateEye schrieb:Es gibt ja die Schilde. Und besonders bei der späteren Ablativpanzerung der Defiant und Sovereign, ähnlich aber weiterentwickelt wie die polarisierbare Hüllenpanzerung der NX-01, verteilt sich die aufprallende Energie. Je größer die Fläche umso mehr Absorption ließe sich vermuten.
Relativ gesehen ja. Richtige Phasergewehre kamen erst mit Star Trek First Contact raus, die Kniften vorher sahen wie Spielzeug aus. :)Ahmose schrieb:Nur gibt es bei ST keine wirklich nachvollziehbare und sinnvolle Militärtechnologie.
Da geht es ja um reale Physik, Projektilwaffen und deren Durchschlagskraft. Ist ja klar das wenn du eine 1 cm starke Stahlplatte anschrägst, ein auftreffendes Geschoss dann durch schräge 2 cm Panzerung durch muss. Du könntest natürlich auch eine gerade Panzerung 2 cm dick machen, bräuchtest dann aber doppelt so viel Material und hast auch die doppelte Menge Gewicht. :)Ahmose schrieb:Im realen Leben ist es immer gut, wenn die Fläche, die der Gegner treffen kann, besonders klein und schräg ist.
ist nur blöd, daß Granaten und Flugkörper normalerweise von oben auf das Deck treffen. Treffer am Rumpf prallen viel leichter ab. Man sollte auch nicht unbedingt die Breitseite präsentieren, das ist dann mehr Fläche, die man anvisieren kann.Ahmose schrieb:Dünn und flach, zumindest nach einer Seite, ist bei Kriegsschiffen immer gut. Diese "Kante" richtet man auf den Gegner und wenn es schlecht läuft, dann steckt man mit der Kante die Treffer ein
Ironischerweise gibt es bei TOS einige gute Raumgefechte, wo sich die gegnerischen Schiffe nur als Sensorkontakte sehen und das einzig sichtbare die Detonationen auf Entfernungen sind.Cpt_void schrieb:Ich finde es auch immer lustig, wenn bei Raumgefechten die Gegner sich offen nähern und sich dann beharke



Ich habe da nie irgendwelche effektiven Verteidigungswaffen gesehen. Kleinwaffen war schon alles, was man sieht. Gab es da mal irgendetwas Schweres auf Lafette? Kann ich mich nicht erinnern. Aber gut, mir hat es gefallen, das es keine oder kaum Kriege gibt. Das war ja gerade das Gute an ST: Es ging gar nicht um Krieg. Gut, heutzutage ist das leider auch wieder anders.PrivateEye schrieb:Aber ich würde das auch daran festmachen, das eben keine wirklichen Kriege mehr geführt werden bzw. diese in den Anfängen auch schon wieder beendet werden konnten. Daher reichten "Verteidigungswaffen" auch völlig aus.
Bei realen Schiffen? Die schwimmen ja im Wasser und müssen Waffen tragen. Aber auch hier liegt der massivste Panzerschutz direkt unter dem Deck. Im Weltraum kann man das Konzept von flach und schräg dann komplett umsetzen. Die Ente ist also ganz gut gebaut, wenn die mit Projektilwaffen und ungelenkten Raketen kämpfen würden. Aber das machen die in ST ja gar nicht... ;)Cpt_void schrieb:ist nur blöd, daß Granaten und Flugkörper normalerweise von oben auf das Deck treffen. Treffer am Rumpf prallen viel leichter ab. Man sollte auch nicht unbedingt die Breitseite präsentieren, das ist dann mehr Fläche, die man anvisieren kann.
Mich auch. Ich denke das war auch das Vorbild. Im Sinne der Show ist es ja auch okay. In real würden die da ihre Waffen über hunderttausende Kilometer Entfernung in Aktion setzen und/oder Massenangriffe starten um die Abwehr zu übersättigen. Aber zum Glück ist ST keine Kriegsshow. Also verzeihe ich denen die arg seltsame Kriegführung.Cpt_void schrieb:Irgendwie erinnert mich das immer an Seegefechte mit Segelschiffen...