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Stromausfälle

85 Beiträge, Schlüsselwörter: Stromausfälle, Stromlobby
Maat
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Stromausfälle

01.02.2010 um 02:46
Warum wurde der alte Thread denn nun wieder ausgebuddelt?
Ist schon wieder irgendwo der Strom ausgefallen?


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Maat
ehemaliges Mitglied

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Stromausfälle

05.02.2010 um 07:17
Keiner mehr da, der zu diesem Thema etwas schreibt?
Dann gebe ich mal wieder meinen Senf dazu.

Mir kam es damals auch komisch vor als überall Stromausfälle waren, denn kurz vorher hatte ich noch etwas zu einem Bekannten gesagt über Strom und so. Ich weiß gar nicht mehr genau was ich sagte. Ich kann mich nur noch an den Tag erinnern, weil es wieder einer war an dem ich mich über meine Mitmenschen ärgerte.
Meine Freundin wollte umziehen und auch ein Bekannter von mir war zum Helfen da.
Ich traf also morgens da ein und war an diesem Tag schon morgens wieder fix und fertig.
Mir ging es so schlecht als wäre ich durch den Wolf gedreht worden, und mein Bekannter hat sich anscheinend darüber gefreut, daß es mir so ging. Daraufhin sagte ich das, was mir später komisch vorkam, weil überall der Strom ausfiel. Nur weiß ich leider heute nicht mehr genau was ich sagte. Wäre vielleicht mal sinnvoll Tagebuch zu führen.


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Stromausfälle

05.02.2010 um 11:29
@Kyu
Kannst du das auch begründen oder ist das nur mal so ne Eingebung wie bei den meisten VTlern?


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Stromausfälle

05.02.2010 um 18:37
Stromausfälle sind doch nur reiner Zufall. Wenn wirklich Terrorgedanken dahinter stehen würden, so würde das für die Terroristen eh viel einfacher sein....

Z.B. ganz Europa ist nur durch eine kleine Anzahl Hochleistungs-Stromstrecken miteinander vernetzt. Zudem liefern und beziehen die einzelnen Länder untereinander Strom und schicken den durch die Leitungen kreuz und quer durch Europa.

Fällt eine dieser Strecken aus, so läuft der Strom über andere Netze (die dafür evtl. auch gar nicht ausgelegt sind), die Folge ist, dass diesen Strecken dann mehr Leistung abverlangt wird und diese ebenfalls dann ausfällt wegen Überlastung. Ok... das wäre ja nicht weiter schlimm, kann man ja alles noch rechtzeitig abschalten und steuern bevor es eine Kettenreaktion gibt. Läuft ja weitgehend auch alles automatisch.

Ein terroristischer Anschlag wäre aber trotzdem denkbar einfach (zumindest für eine Organisation, die auch in der Lage ist, zwei Flugzeuge in das WTC fliegen zu lassen...):

Ein gezielter aber vor allem gleichzeitiger Bombenanschlag auf mehrere Europäische Hauptleitungen. Dies würde trotz automatischer Sicherheitsvorkehrungen wohl Europa lahmlegen, da ein Großteil des Europäischen Stromnetzes wegen Überlastung binnen weniger Minuten zusammen brechen würde.

Aber solch ein Terroranschlag wäre eh nicht von großem Interesse für Terroristen, da sich das Problem wohl binnen 1, 2 Tage lösen lassen würde und es auch keine/geringe menschliche Verluste gibt.


Vor ein paar Jahren gab es aufgrund eines Fehlers einen größeren Europäischen Stromausfall:

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4. November 2006.[3] Um 22:09 Uhr kam es zu einem größeren Stromausfall in Europa. Teile von Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Österreich, Spanien waren teilweise bis zu 120 Minuten ohne Strom, und sogar in Marokko waren die Auswirkungen spürbar.
Auslöser war die planmäßige zeitweilige Abschaltung einer von E.ON betriebenen 380-kV-Hochspannungsleitung bei Weener am Abend des 4. November 2006 für die Ausschiffung der Norwegian Pearl, eines auf der Meyer Werft in Papenburg gebauten Kreuzfahrtschiffes. Durch das E.ON-Netz wurden zum Zeitpunkt des Ausfalls fast 10.000 MW, vor allem durch Windenergie erzeugter Strom, von Norddeutschland und Nordeuropa nach West- und Südeuropa weitergeleitet. Laut Untersuchungsbericht der UCTE war diese Abschaltung vom Stromversorger E.ON mangelhaft geplant. Das E.ON-Netz entsprach nach Abschaltung dieser Leitung nicht mehr internationalen Sicherheitskriterien, die Leitungskapazitäten waren zu gering, um noch Ausfallsicherheiten zu bieten ((n-1)-Kriterium verletzt). Zudem wurde die Abschaltung der Leitung vorgezogen, ohne die anderen beteiligten Übertragungsnetzbetreiber rechtzeitig zu informieren, so dass diese keine Chancen mehr hatten, ihre Stromerzeugungs- und Netzkapazitäten zum neuen Zeitpunkt an die veränderten Bedingungen anzupassen.
Dies führte dazu, dass mangels Netzkapazität nach der Abschaltung eine Übergabestelle zur RWE überlastet wurde. Ein vom E.ON-Personal vorgenommener Versuch, diese Last zu mindern, endete in einem Desaster: Die Last stieg stattdessen an, die Netzschutzeinrichtungen schalteten die betroffenen Netzteile ab. Die Last verteilte sich auf andere Leitungen im Umfeld, was in der Folge zu weiteren automatischen Abschaltungen wegen Überlastung führte. Am Ende der Kettenreaktion wurde das Stromnetz von Nord- und Osteuropa vom Stromnetz in West- und Südeuropa getrennt. Nord- und Osteuropa erzeugten nun knapp 10.000 MW zu viel Leistung, die in West- und Südeuropa fehlte. Als Konsequenz stieg die Netzfrequenz im Norden und Osten Europas rapide, während sie im Westen und Süden Europas rapide fiel (Unterfrequenz). Während es in Nord- und Osteuropa noch gelang, die Leistungsbilanz rechtzeitig auszugleichen (vor allem durch Trennen von Energieerzeugern vom Netz), konnte die fehlende Leistung in West- und Südeuropa nicht schnell genug mobilisiert werden, es mussten Verbraucher vom Netz genommen werden, regionale Notabschaltungen wurden vorgenommen.
Netzfrequenz Area 1
Betroffen waren bis zu zehn Millionen Haushalte in Europa. Auch der Bahnverkehr wurde massiv beeinträchtigt. In Österreich kam es im Zuge der Störung zu einer Auftrennung des Verbundnetzes zwischen West- und Ostösterreich: Während in Ostösterreich zu viel Leistung verfügbar war, mit einem deutlichen Anstieg der Netzfrequenz und mit der Folge, dass Kraftwerke kurzfristig vom Netz genommen werden mussten, war in Westösterreich Knappheit im Leistungsangebot. Kurzfristig wurden in Westösterreich daher Großverbraucher abgeschaltet und zusätzliche Speicherkraftwerke zur Stützung der Stromversorgung in Betrieb genommen. Die Ausfallzeiten betrugen durch die Umschaltungen in Österreich allerdings nur Sekundenbruchteile und in manchen Regionen bis zu einigen Minuten. Erst nach über einer Stunde konnten die beiden Netzhälften in Österreich wieder synchronisiert und zusammengeschaltet werden.
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