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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

139 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Realität, Matrix, Virtuelle ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

16.08.2007 um 08:20
... hoffe das war jetzt nicht zu viel.


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

16.08.2007 um 08:43
Wir sprechen oft über "Objektivität" in den "Zeichen der Zeit"-Seiten und das Bedürfnis diese in unseren Alltag einzubauen. Wir wissen aus ständiger eigener Erfahrung, daß Objektivität nicht einfach zu erreichen ist. Es verlangt fortlaufende und hartnäckige Anstrengungen, und zeichnet sich unverändert durch wiederholtes Misslingen aus, bevor irgendeine erfolgreiche Maßnahme erreicht werden kann. Die Gesellschaft ist gegenwärtig derart strukturiert, jegliche objektive Beobachtung auszuschließen. Dank den Massenmedien, wird unser Verstand ständig mit unterschiedlichen "Hirn-Bonbons" gefüttert. Um unsere Leser in der schwierigen Aufgabe der objektiven Beobachtung unserer Umgebung zu unterstützen, präsentieren wir ihnen heute eine Übersicht der Natur des Lebens auf der Erde, von einem reinen objektiven Standpunkt aus gesehen.

Stellen sie sich vor, daß sie die Erde mit eine sehr starken Teleskop von irgendwo aus dem Weltall beobachten. Dieses Teleskop kann ihnen vonjedem Punkt der Erde detaillierte Nahaufnahmen liefern, doch können sie nichts hören. Sie können nur sehen. Vergessen sie alles, was sie über die "Prinzipien des biologischen Lebens" wissen. Vergessen sie das, wovon sie glauben was lebende Dinge sind oder wie diese "sich zu verhalten haben". Nun, was sehen sie?

Das erste was ihnen auffällt ist, daß die Oberfläche der Erde voller Aktivität ist. Dies schließt Bereiche unter dem Erdboden und bis tief in der Ozean mit ein. Die Aktivität auf der Oberfläche des Planeten besteht aus einer immensen Anzahl von "lebenden Dingen" in unterschiedlichen Farben und Formen, die sich gegenseitig im Kreise auffressen.

Zudem stellen sie fest, daß es eine Klasse von diesen "lebenden Dingen" gibt, die grundsätzlich bewegungslos sind, unfähig dem "Gefressen werden" zu entkommen. Tatsächlich scheinen sie keine Einwände gegen das "Gefressen werden" zu haben. Vielleicht wenn sie wegrennen KÖNNTEN, dann würden sie dies tun, doch siekönnen nicht, somit sieht es nur so aus, als ob sie keine Einwände hätten. Doch die Tatsache ist, daß diese unbeweglichen Wesen (sie können diese "Pflanzen" nennen) die Tatsache gefressen zu werden, zu ihrem Vorteil ausnutzen. Durch das "Gefressen werden" sind diese oft in der Lage sich in weit entfernte Gegenden auszubreiten, die sie sonst nie aus eigener Kraft hätten bevölkern können.

Doch offensichtlich nehmen es alle anderen lebenden Wesen übel, gefressen werden. Sie machen oft gewaltige Anstrengungen um NICHT gefressen zu werden.

Inzwischen müssen sie zur Schlussfolgerung gekommen sein, das dieser Planet eine monströse Umgebung ist und abscheulich gefährlich um zu existieren. Schon lernen wir von der Natur.

Nichtsdestotrotz, wenn man die Situation auf eine andere Weise betrachtet, dann fängt man an zu bemerken, daß viele der lebenden Dinge grundlegende Ähnlichkeit in Form und Verhalten haben, was wiederum dazu führt, daß man zur Schlussfolgerungkommt, daß sie ALLE vielleicht etwas gemeinsam haben. Nach etwas Überlegung, kommt man auf den Gedanken, daß diese Gemeinsamkeit die "Fähigkeit Futter aufzunehmen und umzuformen" ist. Dieser Prozess der Umformung von Futter scheint auf Reproduktion und Zunahme gerichtet zu sein. Wenn das lebende Wesen dieses Ziel erreicht hat, so fängt der Organismus an schlechter zu funktionieren und zu sterben. Doch dieser Tod ist nicht das Auslöschen des Lebens in all den "Einzelteilen" des verstorbenen Wesens, weil diese durch andere Lebensformen aufgenommen und in neuem tierischen oder pflanzlichen Leben wiederverwertet werden.

Doch wenn man die Sache noch genauer betrachtet, dann entdecken wir, daß sogar die Dinge, die nicht als fähig betrachtet werden, Futter aufzunehmen und umzuformen, ein Teil des Zyklus sind. Solch Dinge wie Mineralien werden ein Bestandteil des Zyklus und nehmen am Prozess durch diverse chemische Reaktionen teil.

Somit betrachten wir vielleicht einnoch grundlegenderes Prinzip: dasjenige der Fähigkeit der Reaktion. Das wesentliche/vitale Phänomen ist dasjenige der Reaktion.

Doch um eine Reaktion zu erhalten, oder Leben, muss es Aktion und Widerstand gegen Aktion geben.

Aktion + Widerstand = Reaktion/Leben. Schon haben wir wieder etwas von der Natur gelernt. Es gibt ZWEI fundamentale Kräfte die eine dritte Kraft auslösen.

Somit fangen wir an zu überlegen, daß all diese vielen lebenden Wesen die wir beobachten, einen gemeinsamen, einfach aufgebauten Ursprung haben. Wir fangen an zu glauben, daß diese nicht nur die Manifestationen eine einzigen Quelle, sondern daß diese alle über einen immensen Zeitraum ihr Aussehen verändert haben. Und wir kommen nun zur kritischen Frage des WIE und WARUM dieser endlose Prozess der Veränderung geschehen ist.

Natürlich können wir die erste Frage in einem einfachen Sinn leicht verstehen: das Wie der Veränderung entsteht durch die Reproduktion. Diese Wesen diewir beobachten und kein ewiges Leben haben, fangen so früh wie möglich in ihrem Lebenszyklus damit an, sich zu vermehren.

Nun kann man in einer stabilen und statischen Umgebung davon ausgehen, daß alle Kreaturen genau gleich wären. Diese würden Kopien ihrer selbst erzeugen, die vom Anfang bis zum Ende gleich wären. Doch muss man noch etwas anderes berücksichtigen. Der Planet wird andauernd mit kosmischer Strahlung unterschiedlicher Art bombardiert, die die "Blaupausen", die die Gleichheit der Nachkommen mit deren Eltern bestimmen, beeinflussen. Manchmal werden diese "Blaupausen" oder genetische Kode auf die eine oder andere Art verändert. Viele dieser veränderten Kopien überleben nicht - tatsächlich, die meisten nicht. Doch ab und zu schon, und dieses vermehrt sich. Und manchmal hat die veränderte Kopie eine Fähigkeit, die besser ist als das Original. Diese Individuen vermehren sich nicht nur, sie gedeihen.

Somit können wir hier ein gewisses Muster aufsteigensehen: die Variationen biologischer Systeme haben damit zu tun, ob eine Variation einer Kreatur den Wettbewerb des schrecklichen planetaren Spieles von Leben und Tod überlebt oder nicht. Es ist klar das die Gefahr omnipräsent ist und nur die kräftigsten und anpassungfähigsten überleben. Um sich einer Umgebung anpassen zu können ist eine sorgfältige Beobachtung dieser nötig. Dies ist eine weitere wichtige Regel die die Natur uns lehrt.

Dieser schreckliche Ausblick ist was wir sehen, wenn wir die Natur betrachten. Nun, was sollen wir davon halten? Ist es gedankenlose Grausamkeit, oder sinnvolle, durch irgendeine Kraft oder Gesetz gesteuerte Aktivität? Wenn es sinnvolle Aktivität ist, was genau könnte diese Absicht sein? Wenn wir einmal in der Lage sind, die "verschlingende" Natur unserer Welt objektiv zu betrachten, dann sind wir in der Lage zu entscheiden, wie unsere persönliche Reaktion auf dieser Wirklichkeit sein wird. Tatsächlich, wir sind vielleicht in der Lageweiterhin an der "Fressorgie" der Lebens teilzunehmen, oder wir können unsere Energie dahin verwenden eine mögliche Alternative zu finden.
http://quantumfuture.net/gn/g_sot.040204.htm


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

16.08.2007 um 10:37
Der eigentliche Grundgedanke dieses Threads ist ja garnicht neu. Das ist runtergebrochen wieder der alte Kampf zwischen der Philosophie des Materialismus gegen den Idealismus.

Die einen (Materialisten) behaupten (grob vereinfacht), dass alles aus Materie besteht und die Materie das "Bewußtsein" erst erschafft.

Der Idealismus hingegen postuliert eben das Bewußtsein als Grund allen Seins, welches die Materie erschafft. Wer dieses "Bewußtsein" jetzt erschaffen hat, ein Gott, ein Computer, ein pfiffiger Programmierer (wäre dann ja "Gott") oder was auch immer. Vielleicht existiert dieses Bewußtsein ja auch aus sich selbst heraus.

Ein besonders harter Vertreter dieser Auffassung, die man als monistischen Idealismus bezeichnet (frei interpretiert: ALLES ist Bewußtsein) ist der amerikanische Physiker und Philosoph Amit Goswami, der sich in den modernen Erkenntnissen der Quantenphysik (wurd hier schon erläutert) bestätigt sieht. Sein Buch "Das bewußteUniversum" sollte man in diesem Zusammenhang mal gelesen haben.

An dieser Stelle kann ich nochmals nur auf das Buch "Gottes geheime Gedanken" verweisen. Darin wird versucht die Begriffe Gott, Bewußtsein, Materie, etc. mit westlicher und östlicher Philosphie in Verbindung zu bringen, sowie mit der modernen Physik.

Alles nur aus Sicht eines interessierten (aber nach jahrelanger Recherche sehr belesenen) Laien, der versucht die Fragen des Seins möglichst in seiner Gesamtheit zu erfassen.

Gerade der Begriff "Gott" wir hier nicht mit einem bestimmten Glauben in Verbindung gesetzt, was viele Menschen sicherlich abschrecken könnte, sondern interpretiert "Gott" eben als einen Erschaffer unserer Welt, der grundsätzlich auch ein Programmierer sein könnte.

Wie sagte der größe Werner Heisenberg noch so schön?

"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

Welcher Gott auchimmer.



Meine persönliche Meinung:

Als ich diesen Thread hier sah musste ich gleich an den bereits zitierten Satz von Salvador Dali denken. Denn dieser Satz ist für mich exemplarisch geworden. Seit Jahren interessiere ich mich für Philosophie (über nix anderes reden wir hier). Mittlerweile habe ich bedeutende Philosophen wie Nietzsche gelesen und unzählige Bücher über Physik (besonders Quantenphysik) verschlungen. Ich habe lange über Materialismus und Idealismus nachgedacht, und ich bin der Auffassung, dass die Wahrheit vielleicht irgendwo zwischen den beiden postulierten Gegensätzen zu finden sein könnte.

Richtig schlau bin ich aber nicht aus all den Recherchen geworden, höchstens andere Fragen werden aufgeworden. Jetzt weiß ich was Sokrates meinte, mit seiner Aussage er wisse, dass er nichts wisse. Oder warum Goethe seinem Doktor Faust in Bezug auf die Wissenschaft folgende Worte in den Mund legte: „Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin soklug als wie zuvor.“


Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube wir sollten uns davon verabschieden nur den Materialismus als Realität zu akzeptieren. Er ist eine potentielle Sichtweise - neben vielen anderen.

Somit ist die Grundidee, dass wir eine Computersimulation sind genauso statthaft, wie alle anderen Möglichkeiten.


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

16.08.2007 um 11:23
@bljage

... "Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

Kann deine Aussagen nur unterstreichen. Auch ich beschäftige mich seit Jahren mit Philosophie und habe ebenfalls unzählige Bücher gewälzt.
Die Wahrheit werden wir niemals ergründen, aber ich denke das wir einige Grundprinzipien unseres Dasein erkennen können.

„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“

... freue ich mich wirklich darauf wie sich diese Diskussion noch entwickeln wird.


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

18.08.2007 um 00:19
Ich kann es mir aber nicht vorstellen das wir nur Programmiert oder gesteuert sind.Aber auf Aktion folgt meistens eine intuitve Reaktion was wohl ein beweis für eine gewisse grund KI in uns ist.


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

18.08.2007 um 19:24
Vl . sind wir in diesem Spiel "npc´s" also leute die genau das tun was VORGESCHRIEBEN ist , vl ist das das "schicksal"


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

18.08.2007 um 21:27
@all

Ist es den so weit, das wir denken wir wären Roboter oder Programme!!!

Wer es nicht glaubt ein Mensch zu seien der soll sich mal keifen, wenn es schmerz ist es kein Traum Mensch zu seien.


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

18.08.2007 um 21:28
Sorry, kneifen ist gemeint


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

18.08.2007 um 21:58
@mehdi
Zitat von mehdimehdi schrieb:Ist es den so weit, das wir denken wir wären Roboter oder Programme!!!

Wer es nicht glaubt ein Mensch zu seien der soll sich mal keifen, wenn es schmerz ist es kein Traum Mensch zu seien.
Du hast noch einen langen Weg vor Dir.


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

18.08.2007 um 22:03
@böhseronkel

>Aber auf Aktion folgt meistens eine intuitve Reaktion

korrekter waere : ...eine _programmierte_ reaktion...


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

21.08.2007 um 02:10
Moin moin....

ich hab mich diese Frage auch schon einmal gestellt. Leider wird man es ja nie wirklich beantworten können.

Im Grunde fragt sich die Menschheit ja schon immer, woher wir alle kommen.
Es gibt eben schon immer den Glauben, dass eine höhere Macht dies alles geschaffen haben muss.

Früher, als es noch keine Computer oder derartiges gab, haben die Menschen an einen menschenähnlichen, aber unsterblichen Schöpfer geglaubt, der aus Lust und Laune einfach mal die Lebewesen und alles was wir kennen geschaffen haben soll.

Heute wechselt dieser Glaube anscheinend mit der technischen Revolution. Was früher die Gottheiten waren, sind heute hochtechnisierte Übermächte, die uns nicht bekannt sind und die aus Spaß an der Freud eine der komplexesten Simulationen programmieren. Vielleicht als Unterhaltungsprogramm...oder als Deko ...also wie in einer Art Aquarium, in dem man die Fische zwar beobachten kann, aber eben diese Fische nicht ihreAußenwelt betrachten können, wenn es im Zimmer zu dunkel ist.

Im Grunde also eine Frage, nach dem Schöpfer des ganzen...
Aber im Grunde ist eine Simulation natürlich auch interessant. Überlegt hab ich das auch schon des öfteren, aber warum sollte sich jemand die Mühe machen, soetwas derart komplexes zu programmieren.
Auch bezweifle ich ein wenig, dass (wie bereits auf ein paar Seiten vorher erwähnt) die Simulation nur sozusagen mich, der hier gerade in diesen Thread schreibt, simuliert und die Umwelt in meinem näheren Umfeld...und die Leser, die das hier lesen, sind nur simuliert.

Es erscheint doch paradox, dass viele diesen Glauben haben in einer Simulation zu leben...das zeigt doch vielleicht schon, dass all diese Leute nicht reine Simulation und nur programmiert sein können. Die Entwickler hätten es sicherlich nicht gern, dass es viele Menschen (Sims) gibt, die über den Schwindel einer Simulation nachdenken und eventuell an der Kulisse kratzenwollen.

Aber ich finde es auf jeden Fall interessant...aber leider wird man das nie erfahren. Aber gott-sei-dank (oder vielleicht Programmier-sei-dank :P ) haben die Zuschauer, die dieses gigantische Sims-Level spielen noch nicht die Lust verloren an uns.

Ich finde, es wird auch mal wieder Zeit für nen Update :D

Also denn...


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

24.08.2007 um 04:42
Dahinter steckt doch die Frage nach dem Ich: Existiere ich wirklich so, wie ich glaube? Das 'Wir' ist suggestiv und daher unzulässig.
Die Frage nach dem ICH ist: Wer bin ich? oder besser: Wer ist ICH?


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

24.08.2007 um 19:01
ICH bin nur ein konstrukt meiner gedanken und erschaffe mir meine welt. Alles was um mich rum geschieht ist in mir.

Daraus ergibt sich folgnde ethische Konsequenz:

Zum einen, die unmißverständliche feststellung, daß die Verantwortung für alles Tun und denken dorthin verlegt werden muß, wo sie hingehört: "in das Individum nämlich". zum anderen gibt es keine ausrede, andere menschen nicht als "autonome Konstrukteure" zu akzeptieren.


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

26.08.2007 um 03:53
@Varisella
... Konstrukt meiner Gedanken ....
Descartes hat gesagt 'Ich denke, also bin ich'. Man hat ihm vorgehalten: 'Ich denke nicht, also bin ich nicht' Wenn er Recht hätte, würden wir durch des Denkens Gnaden existieren, andernfalls da sein, aber nicht existieren.
Viele meinen zwar, sie müsten immer reden, wenn ein anderer da ist und schweigen sei dumm. Der Yoga lehrt uns aber, dass wir sein können, ohne zu denken und ständiges Reden uns vom wesentlichen ablenkt.

Daher ist die Frage nach der Existenz nicht eine Frage nach dem Denken, sondern eine Frage nach dem Sein.


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

26.08.2007 um 08:04
@astroman

ich gebe dir recht ...

aber, jeder mensch denkt eigentlich ständig, nur in der meditation kann er das denken abschalten.

reden ist silber, schweigen ist gold


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

26.08.2007 um 11:18
DAS Thema, das alle umtreibt, die glauben denken zu können. Ich persönlich "denke" lieber über Traum versus Realität (nur ein anderer Traum?) nach. Nicht von mir die Erkenntnis, aber wem ist auch schon aufgefallen, das das Kleingedruckte im (vermeintlichen echten) Traum des Nachts immer unleserlich bleibt? Da wird mir dann bewusst, dass ich wohl träume und beschliesse aufzuwachen. Und wenn ich dann glaube wach zu sein, also JETZT, stellt sich mir die Frage, wo ist der Beweis? Kann mir da jemand helfen?


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

27.08.2007 um 00:06
Also, es geht um die Existenz des Seins. Das Denken ist schlechthin flüchtig, morgen anders als heute. Wir wissen noch nicht einmal, ob wir es selbst sind, die da denken oder ob es in uns denkt.
Wenn es um Existenz geht, kommen wir nur weiter, indem wir uns dem eigenen Sein nähern. Wir schalten das Denken einfach mal ab. Zugegeben, für den einen ist es vielleicht etwas schwerer, als für den anderen (Menschen). Wir müssen absolut ehrlich mit uns selbst sein und nicht wieder Ketchup über uns ausleeren.

Wenn wir uns dem eigenen Sein nähern, kann uns nur die Erfahrung weiterhelfen, besser gesagt, das Erfahren als Tätigkeit. Dieses Erfahren ist aber ein fühlendes Hören. Es ist ein Hören mit inneren Ohren, die ätherisch der Lunge angegliedert sind.

Für den, der sich für die Kabbala interessiert: wir befinden uns bereits im Vorhof des innersten Heiligtums, auf dem Pfad der Hohepriesterin. Es ist also nicht einfach mal ein Sonntagsspoaziergang, sondern wir folgender Stimme, die da sagt: Knie nieder am inneren Altare des Lebens und blicke empor auf das ewige göttliche Licht, das in dir leuchtet, von Alpha bis Omega.

Um zur eigenen Existenz zu gelangen - und dahin wollen wir ja, um die gestellte Frage zu beantworten - müssen wir eine bestimmte innere Haltung annehmen. Es ist die Haltung der Devotion. So können wir uns dem eigenen inneren existenziellen Sein nähern. Dieses Sein allein vermag Antwort zu geben auf die Frage: Wie existieren wir wirklich?


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

02.09.2007 um 03:00
hallo leute! bin auch neu im Forum und möchte gern meine Meinung dazu äussern.
Ich bin fest davon überzeugt das wir in einer Simulation leben. Ich mein Unser Sonnensystem, die Erde alles das was so ist
wie es ist, mit allen ihren naturgesetzen läuft wie ein genauses Schema ab, folglich muss das jemand gemacht haben es kann
nicht einfach da sein. Viele sagen Gott oder Zufall.. Für mich kann Es nur ein programmierer gewesen sein. es gibt keine
logische alternative als das.. GOTT und Teufel könnten genauso Spieler 1 v.s Spieler 2 sein
schwarze löcher könnten genauso bugs im system sein oder eine art Papierkorb die daten löscht wenn sie es nicht mehr
braucht.

Das was für uns so gross erscheint ( grösse ist genauso relativ) die sonne die galaxis milchstrasse usw. könnte
für den programmierer oder spieler ein USB Stick sein. Den Urrknall könnte mann mit dem start eines Programmes
definiern. Wir sind alles Energie.. Viele haben geschriebenwas für ein Sinn hätte es das jemand eine Simulation am laufen
hat? Meine Antwort darauf ganz simpel demjenigen ist langweilig wie bei uns wir wollen auch immer eine bessere versions eines
spiels haben und versuchen immer bessere spiele zu machen mit bessere grafik und
noch mehr realismus bis wir irgentwann mal so weit sind selbst eine super dupa simulation zu erschaffen...
bestes bsp ist sims. und die frage stellt sich ja auch nicht warum wir das machen.. wir machen es einfach weil wir es können.


grüsse


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

02.09.2007 um 03:39
Der Matrix Gedanke hat schon was für sich. Allerdings braucht die Simulation auch immer ihren Programmierer. Wer soll das nun sein? Mein Vorschlag (als Gedankenspiel): Wir sind es selbst, in ferner Zukunft.

Was wenn wir irgendwann herausfinden, das wir wirklich nur Simulationen sind, aber kein Programmierer zu finden ist? Müßten wir dann nicht selbst unsere Existenz ermöglichen, indem wir dieses Programm schreiben und starten? Vielleicht sind wir ja Gott und finden das in 10 Millionen Jahren auch heraus. Dann müssen wir dieses Programm entwickeln, da es uns sonst niemals nicht geben würde.

Alle Konzepte von Zeit, Raum und Realität wären dann so wie wir sie kennen und wahrnehmen, weil wir sie uns selbst so geschaffen haben. Grand Unified Theory ala Hotz...


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Existieren wir wirklich so wie wir es glauben?

02.09.2007 um 18:38
hey,genau so denke ich oft auch,ich denke zwar nicht,dass wir gesteurt werden,abermanchmal denke ich auch:
GIBTS UNS EIGENTLICH??

ich meine,im ganzen universum,dass warscheinlich unendlich gross ist,sind wir,die kleinen menschen und anderen lebewesen wie pflanzen und tiere,die (warscheinlich) einzigsten lebewesen wo es gibt....eigentlich ist das ja sinnlos,was kann eine (hoehere macht) mit uns kleinen, unbedeutenden menschen schon anfangen???


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