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Eine Welt aus dem Nichts

68 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Nichts, Quantenphysik, Antimaterie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Eine Welt aus dem Nichts

11.11.2014 um 09:20
Moin @cRAwler23
Alles oder Nichts? Das ist hier die Frage.

Dein Blog ist beeindruckend. Danke für den link.
Spruch von Tesla: Alles im Universum ist Energie und Schwingung.
Normalerweise müsste das jeder wissen. Logische Gedanken kommen ja nicht nur von ausgebildeten Wissenschaftlern.
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Das ist die Essenz der Selbsterkenntnis. Die einzige Magie die wir im Leben erfahren können, ist es die Muster in der Welt zu bewundern. Das Selbst in seiner Reinheit ist frei von jeder Eigenschaft, es ist vielleicht dieses ominöse "Nichts" und doch ist es alles was wir haben. Unser Ego und unsere temporären Wahrnehmungen sind alles nur flüchtige Illusionen. Ähnlich wie Hologramme.
Demnach könnten wir uns jetzt schon im Nichts befinden. Nichts was haltbar ist, nichts was anhaltbar wäre, für eine Ewigkeit Bestand hätte. Was kann der Mensch schon halten? Weder sich selbst noch Zeit noch Raum. Nichts.
Kausalität ist das Stichwort.
Ja, die Ursache. Das Nichts kommt aus dem Nichts, doch woher kommen dann die Lebewesen? Kam die 1. Energieschwingung aus dem Nichts, oder könnte diese (bewusste) Schwingung von einem fühlenden und denkenden Wesen kommen?
Hier scheiden sich die Geister wirklich. Und das gehört abgestellt. Wie du sagst: Menschlichkeit/Sinneskraft/Spiritualität und Wissenschaft sollten lernen sich zu respektieren. Die gegnerischen Vertreter beider Theorien haben wohl Angst davor ihren elitären Anspruch auf "das alleinige Recht haben" zu verlieren.


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Eine Welt aus dem Nichts

15.11.2014 um 03:04
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb am 11.11.2014:Normalerweise müsste das jeder wissen. Logische Gedanken kommen ja nicht nur von ausgebildeten Wissenschaftlern.
Gewiss nicht, jedoch Tesla ging gedanklich schon viel weiter als manch einer seiner Kollegen. Im Prinzip war er der erste der der Welt bewusst gemacht hat, dass wir in einer holografischen Welt leben. Als scheinbare Materie manifestierte Energie mit spezifischen Eigenschaften eben.
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb am 11.11.2014:Demnach könnten wir uns jetzt schon im Nichts befinden. Nichts was haltbar ist, nichts was anhaltbar wäre, für eine Ewigkeit Bestand hätte. Was kann der Mensch schon halten? Weder sich selbst noch Zeit noch Raum. Nichts.
So ist es aber wir können zumindest interessante Eindrucke und Erfahrungen sammeln :)
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb am 11.11.2014:Ja, die Ursache. Das Nichts kommt aus dem Nichts, doch woher kommen dann die Lebewesen?
Komplexe Reaktionsprozesse und das Eigenleben des Lebens selbst hat auch dessen Vielfalt geschaffen, sei es durch Selektion, durch Formgebung, durch Anpassung oder durch Mutation. Das Leben versucht alle Möglichkeiten zu nutzen die es gibt. Das hat zum Menschen geführt der nun eine neue Form des Lebens erschaffen könnte, das künstliche.
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb am 11.11.2014:Hier scheiden sich die Geister wirklich. Und das gehört abgestellt. Wie du sagst: Menschlichkeit/Sinneskraft/Spiritualität und Wissenschaft sollten lernen sich zu respektieren. Die gegnerischen Vertreter beider Theorien haben wohl Angst davor ihren elitären Anspruch auf "das alleinige Recht haben" zu verlieren.
Daher sollte sich der Mensch auch einfach von seinen Ängsten befreien und die Ganzheitlichkeit in diesen Teilaspekten erkennen die nur zusammen einen Sinn ergeben. Jeder Mensch ist irgendwo auf einer wissenschaftlichen, weltlichen oder auch spirituellen Reise durch die Erkenntnisse und Einsichten des Lebens, wir alle sind reisende und lernende. Auch wenn nichts von Bestand ist in dieser Reise, und wir scheinbar in einer Illusion um das Nichts und im Alles leben. Das macht es nicht weniger interessant :)


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Eine Welt aus dem Nichts

15.11.2014 um 15:11
@cRAwler23
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb: Im Prinzip war er der erste der der Welt bewusst gemacht hat, dass wir in einer holografischen Welt leben. Als scheinbare Materie manifestierte Energie mit spezifischen Eigenschaften eben.
Wenn wir uns ehrlich sind, dann ist es genau diese "Holographische Welt", die über das bisher Erfahrene und Bewiesene hinaus geht. Welcome in the present. Die future hat uns bereits eingeholt.

Es wird nicht lange dauern, dann werden die unzähligen Energie-Arten veröffentlicht , die bereits von Forschern bestimmt wurden (ähnlich den Dichte-Tabellen).
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb: Das hat zum Menschen geführt der nun eine neue Form des Lebens erschaffen könnte, das künstliche.
Sollte die Menschheit auf Polyäthylen-Trägern ihr Erbgut sichern oder gar züchten? Sollte der Mensch irgendwann zu 80% aus "Plastik" oder sonst. Stoffen bestehen? Sollte der Mensch sein Wissen/Erinnerung/Bewusstsein auf eine Speicherplatte übertragen können? Usw. usf. ...

Ich für mich lehne das ab. Dieser Form der Erschaffung neuen Lebens verweigere ich mich. Das will ich mir selbst nicht antun und anderen auch nicht. Für andere mit zu denken, das steht mir eh nicht zu. Mag schon sein, dass ich dann das Schicksal der Dinosaurier teile, doch das ist mir dann auch freiwillig lieber.
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Jeder Mensch ist irgendwo auf einer wissenschaftlichen, weltlichen oder auch spirituellen Reise durch die Erkenntnisse und Einsichten des Lebens, wir alle sind reisende und lernende
Diese Reise ist ohne "Gehirn" unmöglich. So setze ich voraus, dass unser "Geist/Verstand" (Gedanken/Lernen/Fühlen/Kommunizieren) maßgeblich an der Reise teil nimmt und diese auch bemerkt, vermerkt und verarbeitet. Von mir aus auch die Highlights irgendwo speichert.
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Auch wenn nichts von Bestand ist in dieser Reise, und wir scheinbar in einer Illusion um das Nichts und im Alles leben. Das macht es nicht weniger interessant :)
Genau, es ist immer interessant.
Die einzigen Ausnahmen wären: Es wiederholt sich immer wieder dasselbe und ich müsste als Maschine/künstliches Konstrukt diese Reise antreten.


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Eine Welt aus dem Nichts

15.11.2014 um 15:23
Sollte ich dazu eine Meinung haben? Sollte die Menschheit auf Polyäthylen-Trägern ihr Erbgut sichern oder gar züchten? Sollte der Mensch irgendwann zu 80% aus "Plastik" oder sonst. Stoffen bestehen? Sollte der Mensch sein Wissen/Erinnerung/Bewusstsein auf eine Speicherplatte übertragen können? Usw. usf. ...
Nein, es geht dabei weniger um Kybernetik, mehr um die Erschaffung einer künstlichen Intelligenz die irgendwann ein Eigenleben entwickeln wird. Also das Leben das der Mensch erschafft, das es in der Natur so noch nicht gab.
Ich für mich lehne das ab. Dieser Form der Erschaffung neuen Lebens verweigere ich mich. Das will ich mir selbst nicht antun und anderen schon gar nicht. Für andere mit zu denken, das steht mir eh nicht zu. Mag schon sein, dass ich dann das Schicksal der Dinosaurier teile, doch das ist mir freiwillig lieber.
Die Natur spielt mit allen Möglichkeiten die sich im Rahmen physikalischer Gesetze bewegen, die Natur hat vielleicht durch den Menschen einen Weg gefunden um dem Leben eine neue Dimension zu geben, ein Wesen das durch Datenströme direkt und ohne Umwege kommunizieren kann und Informationen dezentral austauscht. Die vernetzte, künstliche Intelligenz wäre vielleicht die nächste Etappe des Lebens. Aber das ist allein Thema von Spekulation.

Technologische Singularität
Techno Sapien und der Transhumanismus
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Diese Reise ist ohne "Gehirn" unmöglich. So setze ich voraus, dass unser "Geist/Verstand" (Gedanken/Lernen/Fühlen/Kommunizieren) maßgeblich an der Reise teil nimmt und diese auch bemerkt, vermerkt und verarbeitet.
Das Gehirn ist ja nur ein neuronaler Verarbeitungsknoten der Nervenzellen, er wertet alle Informationen ähnlich wie ein Computer aus und ist vergleichbar mit der Hauptplatine in diesem, also der Speicher, die CPU und die Schnittstellen. Ein Mensch hat ein Gehirn das in der Lage ist über sich selbst zu sinnieren und zu philosophieren, hier schreiben auch gerade zwei Gehirne miteinander über die vernetzten Datenströme, toll oder? :)
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Genau, es ist immer interessant.
Die einzigen Ausnahmen wären: Es wiederholt sich immer wieder dasselbe und ich müsste als Maschine/künstliches Konstrukt diese Reise antreten.
Egal in welcher Form das Leben erscheint, es bleibt Leben. Solange man über ein Bewusstsein verfügt und die Fähigkeit zu lernen, Eindrücke zu sammeln, ist und bleibt man lebendig :)

Dieses Thema hier ist auch ein Zeichen dieser Lebendigkeit, Alles und Nichts und die Annihilation ins Leben.


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Eine Welt aus dem Nichts

15.11.2014 um 15:31
@cRAwler23
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:hier schreiben auch gerade zwei Gehirne miteinander über die vernetzten Datenströme, toll oder? :)
Ja, natürlich ist das toll :)
Vor allem, wenn man die gleiche Sprache spricht und sich dementsprechend, und auch sachlich versteht.

Der "gute Transhumanismus"; den möchte ich dir gar nicht madig machen, doch geht dieser m. E. einher mit der digitalen Demenz. Kein Problem für uns, die noch barfuß auf der taufrischen Wiese laufen konnten. Ein Problem für den, der es nicht mehr erfahren darf. D
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Egal in welcher Form das Leben erscheint, es bleibt Leben. Solange man über ein Bewusstsein verfügt und die Fähigkeit zu lernen, Eindrücke zu sammeln, ist und bleibt man lebendig :)

Dieses Thema hier ist auch ein Zeichen dieser Lebendigkeit, Alles und Nichts und die Annihilation ins Leben.
Was genau verstehst du in diesem Zusammenhang unter "Annihilation"?


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Eine Welt aus dem Nichts

15.11.2014 um 18:14
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Ja, natürlich ist das toll :)
Vor allem, wenn man die gleiche Sprache spricht und sich dementsprechend, und auch sachlich versteht.
Weil man im Kern auch erkennen kann das man gleich ist, also Menschen die ihr Selbst erkannt haben, wissen das alle Äußerlichkeiten und Eigenheiten einer Person nur temporäre Eigenschaften sind die innerlich und äußerlich in Wechselwirkungen stehen.
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Der "gute Transhumanismus"; den möchte ich dir gar nicht madig machen, doch geht dieser m. E. einher mit der digitalen Demenz. Kein Problem für uns, die noch barfuß auf der taufrischen Wiese laufen konnten. Ein Problem für den, der es nicht mehr erfahren darf. D
Nun das ist auch nicht Sinn des Transhumanismus, die physischen Erfahrungen werden doch nicht ersetzt, im Gegenteil man wird die Welt der Eindrücke erweitern. Dabei geht es nicht um digitale Demenz (das ist mehr ein Zeichen einer Konsumgesellschaft die innerlich verkümmert ist) es geht um die Erweiterung von Möglichkeiten. Als erstes wird der Transhumanismus mehr und mehr zur Hilfe für Menschen mit körperlichen Einschränkungen (z.B. fortschrittliche Prothesen oder die Wiederherstellung von beschädigten Sinnesorganen und Nerven, so auch Organen). Es dient also der Aufhebung von physischen Eingrenzungen die das Leben unnötig belasten können.

Es geht ja nicht darum das der Mensch am Ende wie die Borg ist, sondern einfach nur mehr Möglichkeiten zur Entfaltung und Selbstverwirklichung nutzen kann. Es ist also mehr eine Erweiterung. Auch wenn da vieles natürlich noch reine Utopie ist.
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Was genau verstehst du in diesem Zusammenhang unter "Annihilation"?
Wie @du_selbst im Eingangspost schon ganz richtig erkannt hat:
Zitat von du_selbstdu_selbst schrieb am 25.10.2014:Im Modell erzeugen wir nicht nur Teilchen und Antiteilchen aus dem Nichts, sondern stellen gleichzeitig die nötige Energie und die entsprechende Antienergie, um diese Teilchen zu erzeugen, aus dem Nichts bereit. Damit erschaffen wir buchstäblich eine Welt aus dem Nichts.
In einem pulsierenden Universum/Multiversum geht man davon aus das zur Entstehung neuer Universen ein Prozess der "Annihilation" zwischen Materie und Antimaterie einsetzt, der zunächst nur Energie freisetzt. Die Materie selbst als Energie ist ja nur eine Art Kraftfeld welches den schwingenden Feldern der Elementarteilchen entspringt (auf subatomarer Ebene). Somit ist Antimaterie nicht das Gegenteil von Materie, sondern nur eine "umgekehrte" Anordnung (Elektronen und Subteilchen des Atomkerns sind "vertauscht").

Reagiert Materie mit Antimaterie wird sehr viel Energie freigesetzt, die Antimaterie zerstrahlt komplett und wie durch ein "Wunder" bleibt etwas Materie übrig. Die Energie selbst dehnt sich aus und schafft sich sinnbildlich gesprochen "Raum" und die Bewegung der Restmaterie. Man kann also durchaus so denken, vor dem Universum gab es superdichte Materie und auch Antimaterie (vielleicht aus einem vorherigen, kollabierten Universum), durch die Annihilation entstand ein neues Universum.
In der Elementarteilchenphysik versteht man unter Annihilation (lat.: annihilatio „das Zunichtemachen“) den Prozess der Paarvernichtung (auch: Paarzerstrahlung), bei dem ein Elementarteilchen und sein Antiteilchen sich zusammen in andere Teilchen verwandeln.

Anfänglich war nur die Positron-Elektron-Umwandlung in Photonen, also Teilchen ohne Ruhemasse, bekannt; dies erklärt die Bezeichnung „Vernichtung“ oder „Zerstrahlung“. Mit den Hochenergie-Experimenten (siehe unten) hat der Begriff sich erweitert und schließt nun auch Fälle ein, bei denen zwar das ursprüngliche Teilchen-Antiteilchen-Paar verschwindet, aber neue Paare mit Ruhemasse, wie Myonen oder K-Mesonen, entstehen. In jedem Fall wird die Energie des ursprünglichen Teilchenpaares (Ruheenergie und Bewegungsenergie) nicht „annulliert“, sondern tritt in anderer Form wieder auf.
Wikipedia: Annihilation

Also deckt sich das durchaus mit der Theorie dieses Themas und wir verdanken unser Leben dieser Annihilation. Was sogar vielleicht in Zukunft im kleinen vom Menschen nachgebildet werden kann im kleinen Rahmen. Bei Star Trek ist die Warptechnologie ein System zur Energiegewinnung durch Materie/Antimaterie Annihilation, jedoch mit geringen und kontrollierbaren Mengen.


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Eine Welt aus dem Nichts

16.11.2014 um 09:39
@cRAwler23
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Weil man im Kern auch erkennen kann das man gleich ist, also Menschen die ihr Selbst erkannt haben, wissen das alle Äußerlichkeiten und Eigenheiten einer Person nur temporäre Eigenschaften sind die innerlich und äußerlich in Wechselwirkungen stehen.
Ja, sehe ich auch so. Die sog. "Rollen-Spiele". Rollen tauschen, Rollen wechseln, Hauptrollen behalten wollen ... etc. Rollen sind nun mal temporär. D. h. der Träger der Rolle ist immer die-der-dasselbe. "Ich spiele keine Rolle ... :)" ... eine zweideutige Aussage.
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Es geht ja nicht darum das der Mensch am Ende wie die Borg ist, sondern einfach nur mehr Möglichkeiten zur Entfaltung und Selbstverwirklichung nutzen kann. Es ist also mehr eine Erweiterung. Auch wenn da vieles natürlich noch reine Utopie ist.
Das verstehe ich schon. Es sei auch "ehrenhaft" so zu denken. Sozial?
Je nachdem, was man unter Gesellschaft, Leben und sozial verstehen mag.

Was ich nicht verstehe ist, dass die Welt, so klein wie sie ist, mit all ihren Menschen und Natur vergiftet und einfältig wird, mit Kriegen und Wirtschaftskriegen durchzogen wird, die Mehrzahl der Menschen darunter leiden und erkranken, um Einzelne dann wieder zusammen zu schustern, damit dieses leidige Dasein angeblich verbessert wird. Das ist für mich ineffizient, wenn nicht gar paradox. Ob natürlich, normal oder "sozial", das muß wohl jeder für sich und mit sich selbst ausmachen.
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:In einem pulsierenden Universum/Multiversum geht man davon aus das zur Entstehung neuer Universen ein Prozess der "Annihilation" zwischen Materie und Antimaterie einsetzt, der zunächst nur Energie freisetzt. Die Materie selbst als Energie ist ja nur eine Art Kraftfeld welches den schwingenden Feldern der Elementarteilchen entspringt (auf subatomarer Ebene). Somit ist Antimaterie nicht das Gegenteil von Materie, sondern nur eine "umgekehrte" Anordnung (Elektronen und Subteilchen des Atomkerns sind "vertauscht").
Ein Prozess, der kurzfristig (während der Entstehung) "Nichts", außer Energie-Entladung, frei setzt, die sich Bruchteile von Zeit später wieder (zu neuer Materie oder diversen Energiefelder) zusammenschließen? Meinst du das?
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Reagiert Materie mit Antimaterie wird sehr viel Energie freigesetzt, die Antimaterie zerstrahlt komplett und wie durch ein "Wunder" bleibt etwas Materie übrig. Die Energie selbst dehnt sich aus und schafft sich sinnbildlich gesprochen "Raum" und die Bewegung der Restmaterie. Man kann also durchaus so denken, vor dem Universum gab es superdichte Materie und auch Antimaterie (vielleicht aus einem vorherigen, kollabierten Universum), durch die Annihilation entstand ein neues Universum.
Das kann ich nachvollziehen. Das Gedankenmodell "Urknall" ist unzufriedenstellend.
Die Antimaterie muss lt. Beobachtung mindestens über so viel Energie verfügen wie die Materie selbst, die sie "auflöst" (wandelt). Wenn mehr Energie in der Antimaterie stecken würde, dann könnte diese sich immer wieder in dem "neu erschaffenen" Raum (Restmaterie) erhalten. Die ominöse Antimaterie könnte u.a. ein "Stoff", sein, der für die Erneuerung der Universen Voraussetzung wäre.
Ein unsichtbarer "Zündstoff" sozusagen, der ewig dieselbe Energie sich erhält, während andere Teilchen an Energie verlieren. (Zerfallsprozess)
Somit wäre das "Leben", die temporäre Existenz eines Universums tatsächlich determiniert.

Habe ich das so richtig verstanden?


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Eine Welt aus dem Nichts

16.11.2014 um 15:23
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Ja, sehe ich auch so. Die sog. "Rollen-Spiele". Rollen tauschen, Rollen wechseln, Hauptrollen behalten wollen ... etc. Rollen sind nun mal temporär. D. h. der Träger der Rolle ist immer die-der-dasselbe. "Ich spiele keine Rolle ... :)" ... eine zweideutige Aussage.
Wir und unsere spezifischen, vielfältigen "Ichs" sind Gottes Schauspiel, bzw. dessen Unterhaltungsprogramm :D

Nein wir sind tatsächlich Rollenspieler und Schauspieler, wir werden von Kindheit an konditioniert und irgendwann "wählen" wir die eine oder andere Rolle und denken dies sei die Selbstverwirklichung, dabei ist es eben nur eine Rolle die man gedenkt zu verkörpern. Was durchaus auch seinen unterhaltsamen Wert haben kann, wenn man sich dessen Bewusst ist. Nicht ohne Grund grinst Buddha so zufrieden :)
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Das verstehe ich schon. Es sei auch "ehrenhaft" so zu denken. Sozial?
Je nachdem, was man unter Gesellschaft, Leben und sozial verstehen mag.

Was ich nicht verstehe ist, dass die Welt, so klein wie sie ist, mit all ihren Menschen und Natur vergiftet und einfältig wird, mit Kriegen und Wirtschaftskriegen durchzogen wird, die Mehrzahl der Menschen darunter leiden und erkranken, um Einzelne dann wieder zusammen zu schustern, damit dieses leidige Dasein angeblich verbessert wird. Das ist für mich ineffizient, wenn nicht gar paradox. Ob natürlich, normal oder "sozial", das muß wohl jeder für sich und mit sich selbst ausmachen.
Die Technologie ist durchaus eine große Hilfe, jedoch der Kapitalismus und dessen Marktwirtschaft, so auch unterschiedlichste politische und wirtschaftliche Strömungen sind es, die Technologie zu den von dir genannten Dingen missbrauchen. Technologie in einem sozialen Gefüge und mit einem wirklich unterstützenden Aspekt ist eine Bereicherung und bietet eben zahlreiche neue Möglichkeiten der Entfaltung. Wird sie jedoch zum Werkzeug für Profit und Macht, wird sie in ihr Gegenteil verwandelt. Auch hier findet sich die dualistische Natur des Menschen wieder, scheinbar aber auch des ganzen Universums. Kriege sind am Ende auch vergleichbar mit einem Annihilationsprozess scheinbar gegensätzlicher Energien.
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Ein Prozess, der kurzfristig (während der Entstehung) "Nichts", außer Energie-Entladung, frei setzt, die sich Bruchteile von Zeit später wieder (zu neuer Materie oder diversen Energiefelder) zusammenschließen? Meinst du das?
Ja wobei die Energie jedoch insgesamt eh immer erhalten bleibt, es findet nur eine spontane Zustandsänderung statt, eine Reaktion zweier Zustände, die dann in einen neuen übergehen. Nach jeder Zerstörung eines (oder mehrerer) Zustandes, besteht immer nur ein neuer Zustand der wieder anderen Kräften ausgesetzt ist. Also auch hier ist das "Nichts" wieder nur eine Frage des Zustandes und dessen Auflösung in einen neuen. Nur wie bei allem, die Energie bleibt immer erhalten:

Wikipedia: Energieerhaltungssatz
Zitat von PhantomeloiPhantomeloi schrieb:Das kann ich nachvollziehen. Das Gedankenmodell "Urknall" ist unzufriedenstellend.
Die Antimaterie muss lt. Beobachtung mindestens über so viel Energie verfügen wie die Materie selbst, die sie "auflöst" (wandelt). Wenn mehr Energie in der Antimaterie stecken würde, dann könnte diese sich immer wieder in dem "neu erschaffenen" Raum (Restmaterie) erhalten. Die ominöse Antimaterie könnte u.a. ein "Stoff", sein, der für die Erneuerung der Universen Voraussetzung wäre.
Ein unsichtbarer "Zündstoff" sozusagen, der ewig dieselbe Energie sich erhält, während andere Teilchen an Energie verlieren. (Zerfallsprozess)
Somit wäre das "Leben", die temporäre Existenz eines Universums tatsächlich determiniert.

Habe ich das so richtig verstanden?
So kann man das verstehen ja. Jedenfalls ist das die verständlichste aller Vorstellungen. Nur muss man sagen Antimaterie entsteht immer auch in diesem Universum in kleinen Mengen (über den Entladungen von Gewittern wurde die flüchtige Existenz von Antimaterie nachgewiesen, oder in den Eruptionen auf der Sonne). In größeren Mengen wäre Antimaterie auch sichtbar, ähnlich wie Materie (wenn man sie eindämmen könnte ohne das sie mit Materie reagiert/annihiliert).
Gewitter haben Menschen von jeher beeindruckt. Bei den gewaltigen Entladungen in der Atmosphäre entstehen jedoch nicht nur Blitze und Donner. Wissenschaftler haben nun erstmals nachgewiesen, dass die Himmelsspektakel auch Antimaterie produzieren. Strahlen von positiv geladenen Positronen, den Gegenteilchen zu Elektronen, werden dabei regelrecht ins All geschleudert, berichten Forscher der Nasa auf dem Treffen der American Astronomical Society in Seattle.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/ueberraschender-fund-satellit-entdeckt-antimaterie-ueber-gewitterwolken-a-738877.html

Also selbst hier, bei einem schönen Sommergewitter kann man im kleinen solche Annihilationsprozesse beobachten. Also Antimaterie ist durchaus sichtbar, nur die "dunkle Energie" ist noch eine wirklich für uns unsichtbare Sache.


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Eine Welt aus dem Nichts

16.11.2014 um 16:50
@cRAwler23
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Wir und unsere spezifischen, vielfältigen "Ichs" sind Gottes Schauspiel, bzw. dessen Unterhaltungsprogramm :D

Nein wir sind tatsächlich Rollenspieler und Schauspieler, wir werden von Kindheit an konditioniert und irgendwann "wählen" wir die eine oder andere Rolle und denken dies sei die Selbstverwirklichung, dabei ist es eben nur eine Rolle die man gedenkt zu verkörpern. Was durchaus auch seinen unterhaltsamen Wert haben kann, wenn man sich dessen Bewusst ist. Nicht ohne Grund grinst Buddha so zufrieden :)

:)Ja, ein "Unterhaltungsprogramm".
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Die Technologie ist durchaus eine große Hilfe, jedoch der Kapitalismus und dessen Marktwirtschaft, so auch unterschiedlichste politische und wirtschaftliche Strömungen sind es, die Technologie zu den von dir genannten Dingen missbrauchen. Technologie in einem sozialen Gefüge und mit einem wirklich unterstützenden Aspekt ist eine Bereicherung und bietet eben zahlreiche neue Möglichkeiten der Entfaltung. Wird sie jedoch zum Werkzeug für Profit und Macht, wird sie in ihr Gegenteil verwandelt. Auch hier findet sich die dualistische Natur des Menschen wieder, scheinbar aber auch des ganzen Universums. Kriege sind am Ende auch vergleichbar mit einem Annihilationsprozess scheinbar gegensätzlicher Energien.
Absolut. Spielt man bei dieser Erkenntnis denn noch eine Rolle?
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:So kann man das verstehen ja. Jedenfalls ist das die verständlichste aller Vorstellungen. Nur muss man sagen Antimaterie entsteht immer auch in diesem Universum in kleinen Mengen (über den Entladungen von Gewittern wurde die flüchtige Existenz von Antimaterie nachgewiesen, oder in den Eruptionen auf der Sonne). In größeren Mengen wäre Antimaterie auch sichtbar, ähnlich wie Materie (wenn man sie eindämmen könnte ohne das sie mit Materie reagiert/annihiliert).
Ah, gut. Dachte schon, dass ich es womöglich wirklich hätte falsch verstehen können, da mich ein anderer User in "Nahtoderfahrung, aus wissenschaftlicher Sicht" mit meiner Definition "platt" machen wollte. Gut, dass wenigstens wir uns verstehen :)
Hat man denn schon eine Ahnung, wie lange Antimaterie seinen Energiewert hält, oder sind das sog. "flüchtige Teilchen"? Oh, ich lese in deinem link, dass es sowohl als auch ist.
Antimaterie existiert jedoch nur für kurze Zeit, weil die Positronen schnell wieder ein anderes Elektron finden und beide Teilchen sich gegenseitig auslöschen. Bei dieser sogenannten Annihilation entsteht Gammastrahlung.
Und dass bei zu hoher Geschwindigkeit die Teilchen länger erhalten bleiben. Sehr interessant! Danke.
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Also Antimaterie ist durchaus sichtbar, nur die "dunkle Energie" ist noch eine wirklich für uns unsichtbare Sache
Ja, da zerbrechen sich die Physiker schon lange den Kopf darüber.
Dunkle Energie und dunkle Materie. Warum "leuchtet" das Universum nicht? ... gute Frage! (Sollte man nicht unbedingt einem Astro-Physiker stellen, da könnte er etwas ungehalten reagieren.)


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Eine Welt aus dem Nichts

26.01.2015 um 02:53
@du_selbst

Moment...also an sich eine interessante Fragestellung. Aber wie sehr ist nichts für dich nichts? Wo ordnest du die Raumzeit dort ein? Gehst du davon aus, dass es am Anfang ein "leeres" Universum gab, oder von gar keinem Universum?


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Eine Welt aus dem Nichts

26.01.2015 um 05:40
Man macht ihr Euch das hier kompliziert....

Ein Nichts hat keine Zeit ein Zustand zu sein, also kann es nicht existieren. Das Nichts hat auch keinen Anfang und kein Ende, da es keine Dimensionen hat. Was keine Zeit und keinen Raum hat, kann auch nichts "fluktuieren (gebären)"!


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du_selbst Diskussionsleiter
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Eine Welt aus dem Nichts

26.01.2015 um 14:39
Das Nichts war schon immer und wird immer sein, genau. Es hat keine Dimension, keinen Raum und keine Zeit.

Alles was jetzt, hier in diesem Nichts geschieht, passiert gleichzeitig und ist deshalb niemals passiert ausser in diesem einen Moment den es nicht gibt.

Ich stelle mir das Nichts wie einen Spiegel vor, ein Spiegel der all das was ich jetzt hier schreibe und lebe ins Gegenteil verwandelt, das bedeutet, dass ich es nie gemacht habe. Somit ist das Nichts eine Konstante und bleibt unveränderlich.


@TangMi
@mastermind


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Eine Welt aus dem Nichts

26.01.2015 um 18:48
das ist zwar ein interessantes und in sich schlüssiges Model nur ist es unbelegbar.
Die Chance steht 50 zu 50 dass es so ist oder eben nicht.
Wenn es aber so ist, ist es eh egal für unsere (Nicht?)Existenz. Wir tun weiterhin (nicht?) was wir tun.
Paradox !


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Eine Welt aus dem Nichts

26.01.2015 um 18:54
@du_selbst
Nichts heißt darum nichts, weil es kein Etwas ist. Der Nichtexistenz Existenz zuzusprechen ist schlichtweg absurd. Nur weil es sprachlich möglich ist, die Vokabel "nichts" mit dem bestimmten Artikel "das" zu verbinden und ihm dann noch ein Verb wie "existiert" anzuhängen, hat das nicht gleich was mit der Realität zu tun.


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Eine Welt aus dem Nichts

27.01.2015 um 01:31
Hier mal ein Beitrag von mir was hierzu auch gut passt:

Das "nichts" ist kein Ort sondern ein Zustand und zwar die Abwesenheit von allem anderen. Also die Abwesenheit von Materie, Atome (und kleineres) + Raum. Aber man kann sich ein "nichts" nicht vorstellen. Weil darin nichts existiert was man sich überhaupt vorstellen kann. Was der Mensch aber kann ist, alles andere wegzudenken, das erleichtert es zu verstehen was ich sagen will.

Man könnte ein "nichts" also nicht suchen da es überhaupt nicht da ist sondern die Abwesenheit von dem was da ist.


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Eine Welt aus dem Nichts

27.01.2015 um 01:37
@Holdings
wie kann denn "Nichts" ein Zustand sein ?
Der Tod ist doch auch kein Zustand sondern das fehlen von Etwas, nämlich Leben.
Also ist das Leben ein Zustand, nicht der Tod. Kälte ist kein Zustand sondern das fehlen von Wärme, also ist Wärme ein Zustand, Kälte aber nicht.
Das Nicht kann also kein Zustand sein.
Oder so: Wenn ich nicht denke ist das KEIN Zustand des Nicht-Denkens.
Wenn ich aber denke dann ist es ein Zustand.

Denn wenn im Nichts irgendwas "zuständig" wäre dann wäre es ja kein Nichts mehr sondern "Etwas"!


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Eine Welt aus dem Nichts

27.01.2015 um 02:01
Zitat von Buhmann0815Buhmann0815 schrieb:Das Nicht kann also kein Zustand sein.
Genau so ist es. Allein das Wort "sein" passt nichts zum Nichts - da ein Nichts nicht "sein" kann, da es keine Zeit zum "Sein" (das Sein) hat.
Jeder Zustand braucht Zeit um zu sein.


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Eine Welt aus dem Nichts

27.01.2015 um 02:14
@TangMi
nur weil in dem Satzt "sein" vorkommt...
Das nicht kann also kein Zustand sein,
bedeutet:
__NICHT__ SEIN.

"Nicht sein" ist NICHT dasselbe wie "sein" sondern eine Verneinung Desselben !


Wenn ich sage ich bin Nichtschwimmer, dann bedeutet es dass ich nicht schwimmen kann !
Selbst wenn das Wort "schwimmen" darin auftaucht imliziert es nicht dasss ich schwimme.


"Nicht sein" bedeut also nicht irgendwas zu sein, sondern das: _________________________

_____________________________________________________________________________
also garnichts.


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Eine Welt aus dem Nichts

27.01.2015 um 03:16
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb am 31.10.2014:__NICHT__ SEIN.
...ich glaub Du hast mich falsch verstanden. Hab ich doch das bestätigt was Du sagtest.


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Eine Welt aus dem Nichts

30.01.2015 um 04:14
@TangMi
ah so, sorry.
dann hab ich mich womöglich selbst nicht verstanden ? hmm . . .
ist ja auch egal. :)
bei dem Thema verknoten sich schon mal die Hirnwindungen.


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