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Früheste Hochkulturen

67 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Rätsel, Verschwunden, Zivilisation ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Früheste Hochkulturen

08.09.2015 um 22:28
In aller Welt findet man Zeugnisse unbekannter Hochkulturen, die auf mysteriöser Weise verschwanden und das Wissen um ihre Technologie mit ihnen. Ich glaube das es während der Eiszeit bereits fortschrittlicheZivilisationen gab, die mit dem Ende der letzten Kälteperiode und der damit einhergehenden Sintflut und dem Klimawandel verschwanden. Nur noch Sagen und Legenden hört man nur noch von ihnen, doch ihre Bauten stehen bis heute. Wer erbaute die Sphinx? Wer erbaute Tiahuanaco und andere Stätten der Anden? Ist Angkor, die Megalithanlagen und so manch Pyramide nicht doch älter als man heute allgemein annimmt? Wer errichtete all die unterirdischen Hohlräume und Gänge dessen Eingänge weltweit zu finden sind? Wer waren die Hochkulturen die solch Werke errichteten?


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Früheste Hochkulturen

08.09.2015 um 22:39
Naja, das Thema hatte wir in diesem Thread
Atlantis – prähistorische Hochkultur oder frühester Science Fiction?
ja schon einigermaßen abgehandelt.

Warum sollten die Sphinx, Tiahuanaco oder Angkor Wat älter sein als angegeben und von mysteriösen Hochkulturen, zudem noch anderen als bisher zugeordnet, erbaut worden sein? Also ich erkenne da keine Anzeichen auf frühere Kulturen oder auf falsche archäologische Zuordnungen.


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Früheste Hochkulturen

09.09.2015 um 18:34
Die Sphinx sieht heute so marodiert aus weil die obersten Schichten ihres Leibes vom Wasser heruntergewaschen wurden, und das nicht von 2 oder 3 Regengüssen pro Jahr. Als es in Ägypten das letzte mal nachweislich regelmäßig regnete ist circa 10000 Jahre her. Tiahuanaco wurde bereits auf die Zeit um das Ende der Eiszeit datiert und deren steinernen Überreste wurden mit solch einer Präzision gefertigt wie sie heute kaum zu erreichen ist, trotz unserer ,,fortschrittlichen" Technologie. Selbst die Inka berichteten den Europäern das Tiahuanaco von einer gottgleichen Zivilisation tausende Jahre vor ihnen erbaut wwurde. Und was ist mit den Chinkanas, den Pyramiden in China und dem sagenhaften Volk der Shang Shung? Was ist mit den Städten die nach dem Anstieg des Meeresspiegels für immer versanken?


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Früheste Hochkulturen

09.09.2015 um 18:42
Welche Städte? Ich halte Däniken und Sitchin nicht für die kompetentesten Leute in Sachen Prähistorieforschung. Zwar glaube ich auch, dass es schon eiszeitliche Kulturen gegeben hat, aber man muss das Thema anders angehen als diese Fantasten. Hab ja selbst im anderen Thread genug Haue dafür gekriegt, obwohl ich nur ein paar logische Überlegungen angestellt und den Prähistorikern ein zu enges Bild und Tunnelblick attestiert habe. Allein, mit Träumereien kommen wir da nicht weiter. Es muss schon erstmal was Weitergehendes ausgegraben werden.


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09.09.2015 um 19:08
Von Däniken halte ich selbst nicht viel, genauso wenig wie von der engstirnigen Archäologie. Es ist wie die Inkompatibilität der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantenmechanik. Ich will nichts gegen Faktenwissen sagen, doch wenn eine Theorie nicht mehr hinhaut sollten sich auch Wissenschaftler offen für neues halten. Auch ich möchte mich erweitern uns so stelle ich Fragen über mein Weltbild. Ob sie mich über zeugen oder nicht , akzeptieren tu ich jede Antwort. Jeder kann nur mit seiner subjektiven Meinung an all die Dinge herantreten. Weil die Wissenschaft nach einer objektiven Theorie sucht, werden Forscher ewig miteinander diskutieren, ob es Erfolg bringt oder nicht.


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Früheste Hochkulturen

09.09.2015 um 20:23
Naja, aber wenn du dich nicht entscheiden kannst zwischen deiner subjektiven Meinung und objektiven Forschungsergebnissen, wirst du immer nur die Forschungsergebnisse akzeptieren, die deiner Einschätzung entgegenkommen und die "sympathisch" sind. Auf die Art wirst du langfristig zwar auch mehr Wissen erlangen, aber een auch mehr nur Geschätztes und damit niemals festen Boden sicheren Wissens, weil du nie wissen kannst, ob das, was du dir über das Gesicherte hinausgehend vorstellst, zutrifft oder nicht.


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Früheste Hochkulturen

10.09.2015 um 00:45
Wissen ist das eine, Verstehen das andere. Man kann nur das verstehen was das Unterbewusstsein an Wissen verknüpft, diese Gabe nennt man Intuition. Wenn ich mir Wissen aneigne tu ich dies um es zu verstehen, dazu muss ich den Dingen auf den Grund gehen und kann nicht einfach oberflächlich alles glauben was mir aufgetischt wird. Ein Beweis oder ein logisch weiterführendes Muster sollte es schon mit sich bringen bevor es im Gehirn zerfiltert werden kann. Oder wenn Dinge noch nicht bewiesen oder widerlegt sind kann man sich dennoch entscheiden in welche Richtung man tendiert. Zum Beispiel die Riemannsche Hypothese: sie konnte seit über hundert Jahre selbst von den führenden Mathematikern weder bewiesen, noch widerlegt werden. Nachdem ich mich eingehender mit deren Sachverhalt beschäftigte konnte ich mir eine Meinung davon bilden und an diese weitergehend anknüpfen. Ich denke nicht das ich seine Vermutung je fehlerlos beweisen kann aber so funktioniert Wissenschaft. Beweisführung ist wie das Durchlaufen eines Labyrinthes und der genaueste Kompass ist die Intuition.


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Früheste Hochkulturen

10.09.2015 um 09:52
Zitat von ixtlilxochitlixtlilxochitl schrieb:Als es in Ägypten das letzte mal nachweislich regelmäßig regnete ist circa 10000 Jahre her.
Bist du dir da sicher? Ich könnte wetten dass wir den jetzigen Zustand erst etwa seid der Römerzeit haben. Die Spinx kann ja nicht älter als der Taltempel des Chepfren sein.
Zitat von ixtlilxochitlixtlilxochitl schrieb:Tiahuanaco wurde bereits auf die Zeit um das Ende der Eiszeit datiert
Ne, eigentlich wurde es auf das 7 jhd. nach Christus datiert.
Zitat von ixtlilxochitlixtlilxochitl schrieb:Selbst die Inka berichteten den Europäern das Tiahuanaco von einer gottgleichen Zivilisation tausende Jahre vor ihnen erbaut wwurde
Nein, es waren die Aymara, die das behaupteten, die hatten ihre eigene Geschichte vergessen.
Zitat von ixtlilxochitlixtlilxochitl schrieb:Und was ist mit den Chinkanas, den Pyramiden in China und dem sagenhaften Volk der Shang Shung?
Die sind vielbesuchte Turistenatraktionen, eine der bekanntesten ist ja die mit den Tonkriegern. http://www.palaeoseti.de/doku.php/sasien/chinese_pyramids (Archiv-Version vom 14.09.2015)
Und wenn ich nach Wikipedia: Shangshung google kriege ich auch nichts geheimnisvolles raus, nur dass sie nicht in China lebten.
Zitat von ixtlilxochitlixtlilxochitl schrieb:Was ist mit den Städten die nach dem Anstieg des Meeresspiegels für immer versanken?
Die werden auch erforscht wenn man sie findet. Siehe Indien und Irak.
Zitat von ixtlilxochitlixtlilxochitl schrieb:Ich will nichts gegen Faktenwissen sagen, doch wenn eine Theorie nicht mehr hinhaut sollten sich auch Wissenschaftler offen für neues halten.
Das geschieht ja auch.
Zitat von ixtlilxochitlixtlilxochitl schrieb:Man kann nur das verstehen was das Unterbewusstsein an Wissen verknüpft, diese Gabe nennt man Intuition.
Nein, dass nennt man lernen.


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11.09.2015 um 17:53
@ixtlilxochitl
Der Sphinx ist durch Salzexfoliation verwittert, aufgrund des hohen Grundwasserspiegels (zu Füßen des Sphinx lag einst ein riesiges künstliches Hafenbecken). Das ist ein Prozess der noch heute stattfindet, weswegen man verzweifelt versucht, den Sphinx vom Grundwasser abzuschneiden.

Aber das is ja nur ein engstirniger wissenschaftlicher Fakt :D


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Früheste Hochkulturen

19.09.2015 um 22:46
Auf solch einen obstrusen Blödsinn, welchen @ixtlilxochitl 'erfahren' hat, möchte ich nicht eingehen!

Aber der Erbauer des Sphinx ist ja immer noch ungewiß/unbekannt. Ich las mal, dass das Gestein um den Sphinx herum anderweitig verwendet wurde, doch bisher führte es nicht zu der Erkenntniss, wer der Erbauer wirklich war - mal abgesehen von allgemeinen Indizien - welche zu Chephren oder Cheops führen...

Dann las ich in 2014, dass die eine von mehreren antiken Abraumhalden (die es ja angeblich laut Pseudo-Phantastonauten nicht gibt, aber dennoch vor Ort betrachtet werden können) erstmalig näher untersucht werden sollte..., was ist eigentlich daraus geworden? Ist schon mit der Arbeit begonnen worden, wann könnte man mit ersten, vorsichtigen Ergebnissen rechnen? Wie lange dauert eine erste veröffentlichtswerte Einschätzung überhaupt?

Ich bin mir über die Komplexität einigermaßen im klaren, aber ne ungefähre Zeitangabe wäre gut (betrifft z. B. auch die Papyrie aus dem Dorf am Roten Meer, welche die Arbeit eines Beamten/Aufsehers am Bau der Cheops-Pyramide beschreibt). Sprechen wir bei so etwas von Jahren oder gar Jahrzehnten?


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20.09.2015 um 09:09
@Didy
Da gab es doch 2010 so ein Buch von den Klemms zur Isotopenuntersuchung der Schichten an den Pyramiden und auch der Sphinx, die konnten aufzeigen, wo die Steine, welche aus dem Knubbel, der die Spinx vorher war, hingekommen sind. Einige in die Cheopspyramide, ein paar mehr in die Chephrenpyramide und mehrere in den Taltempel dazu. Damit ist zumindest eine zeitliche Einordnung gegeben, wann die Sphinx noch ein Steinbruch war und ab wann sie umgestaltet wurde. Ich glaub es war das hier. http://www.amazon.com/Stones-Quarries-Ancient-Egypt-Rosmarie/dp/0714123269


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21.09.2015 um 12:56
Es gibt Fehler, die man wahrscheinlich noch in Jahrhunderten lesen wird: :)

DIE Sphinx: aus der griechischen Sagenwelt

DER Sphinx: ägyptisch.


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21.09.2015 um 14:54
@thami
Und das von einem Archäologen! Aber hier ist ja auch ein Biologe unterwegs, der (bis zur Aufklärung) konsequent von Homiden statt von Hominiden schrieb (und gemeint waren Homininen).


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21.09.2015 um 15:19
Die Große Sphinx von Gizeh, auch der Große Sphinx von Gizeh, in Ägypten ist die mit Abstand berühmteste und größte Sphinx.
Wikipedia: Große Sphinx von Gizeh

Es steht also im Belieben des Users, die oder der Sphinx zu sagen. Nur das Sphinx geht glatt nicht. ^^


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21.09.2015 um 15:56
Dennoch hat sich gerade im Fachgebrauch das Maskulinum als Standard etabliert. Auch und gerade um das ägyptische Phänomen vom Phänomen der griechischen Sphingen zu unterscheiden, welche dann feminin bezeichnet werden.
Grundsätzlich ist in der Grammatik das grammatische Geschlecht (Genus) vom natürlichen Geschlecht (Sexus) zu unterscheiden, beispielsweise kann auch ein maskulines („männliches“) Wort ein weibliches Wesen bezeichnen. Sphinx war bei den Griechen ursprünglich der Name der Tochter von Typhon und Echidna. Später wurde Sphinx als eigenständiges Substantiv mit femininem („weiblichem“) Geschlecht gebraucht. Dieses feminine Substantiv wurde dann auch für ähnliche, in Ägypten gefundene Figuren verwendet, selbst wenn sie männliche Pharaonen darstellten. Das natürliche Geschlecht solcher Figuren ist in der Regel männlich, da sie einen Tierkörper mit dem Kopf eines Mannes darstellen. Meist handelt es sich um den Kopf eines Pharaos. Es gibt jedoch auch Sphinxe von Prinzessinnen und Königinnen.

In der archäologischen und ägyptologischen Fachsprache hat sich die Verwendung des Maskulinums für ägyptische Sphingen eingebürgert. Duden gibt bevorzugten Gebrauch des Maskulinums in der archäologischen Fachsprache an: der Sphinx.[3][4] Das maskuline Geschlecht für ägyptische Sphingen gibt es beispielsweise auch im Französischen (le Sphinx de Gizeh).
Wikipedia: Sphinx (ägyptisch)#Grammatisches Geschlecht


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21.09.2015 um 18:16
Spöckenkieke:
...wo die Steine, ..., hingekommen sind. Einige in die Cheopspyramide, ein paar mehr in die Chephrenpyramide und mehrere in den Taltempel dazu.
Das ist ja recht interessant. Cheops fing zwar mit dem Abbau am Felsen um den heutigen Sphinx an, doch Chephren hat am gleichen Ort weitergemacht. Wäre es den Baumeistern von Cheops nur um das Gestein gegangen, um Steine für die Pyramide abzubauen, dann hätte man den kleinen Berg wohl komplett abgetragen. Da man das nicht gemacht hat, sollte das doch bedeuten, dass von vornherein 'etwas' mit diesem Hügel geplant war...

Wenn man jetzt wüßte von wo genau die Steine stammen, die in den Pyramiden verbaut wurden, müßte man eigentlich auf den Erbauer des Sphinx kommen. Es könnte sicherlich auch sein, dass Cheops den Kopf herausbauen ließ und Chephren den Körper... - aber warum sollte Cheops nur etwas Halbes erstellen!? - Könnte ja auch ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Cheops und Chephren gewesen sein (Ok, war jetzt nur so ein Gedankenspiel). Das aber wirft die Frage auf, ob eine konkrete Person als Sphinx dargestellt wurde - eitel genug, sich darzustellen, waren die Pharaonen.

Ein ungefährer zeitlicher Rahmen wäre auch ermittelbar, wenn man weiß, wo genau die Steine gebrochen wurden und wenn man bedenkt, wo in den Pyramiden die Steine verbaut wurden (unten oder oben).

Nun, ich glaube jetzt erstmal spekulativ, dass Cheops der Erbauer des Sphinx war, Chephren hat vielleicht den Platz drumherum etwas erweitert. Aber schaun wir mal...


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Früheste Hochkulturen

21.09.2015 um 18:49
Zitat von DidyDidy schrieb:Wäre es den Baumeistern von Cheops nur um das Gestein gegangen, um Steine für die Pyramide abzubauen, dann hätte man den kleinen Berg wohl komplett abgetragen.
Nope.
Der Sphinx steht in einem Steinbruch, bzw. ist ein Knubbel weichen Gesteins, den man stehen ließ und zur Skulptur umarbeitete. [...] Die Gesteinslage aus der der Sphinx besteht tritt weiter südwestlich an die Oberfläche und zeigt da dieselben Erosionsspuren - bei Chentkaus und Kay. Beide eindeutig 4. Dynastie, denn die stehen mitten im Steinbruchareal von Chephren und wurden, ebenfalls wie der Sphinx, stehengelassn als man den härteren Kalk ringsherum abbaute.
Rätselhafte Pyramiden - Wer baute die Pyramiden? (Seite 36) (Beitrag von FrankD)
Der Sphinx ist ein Brocken tauben Gesteins der in dem Steinbruch, aus dem die unteren lagen der Cheopspyramide bestehen, stehen gelassen wurde, weil der Stein zu weich für die Pyramiden war. Diese Schicht zieht sich nach Westen aufsteigend durch Gizeh.
Rätselhafte Pyramiden - Wer baute die Pyramiden? (Seite 104) (Beitrag von FrankD)

und öfter...


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21.09.2015 um 20:01
Ah ok. Danke für die Info. Ich hatte gedacht, dass weicheres Material errodierte und der Hügel mit härterem Material übrigblieb (aus dem der Sphinx wurde). Ich sollte wohl ein wenig mehr lesen, bevor ich herumspekuliere. Egal, sollen sich die Fachleute den Kopf zerbrechen, wer der Erbauer war.


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21.09.2015 um 20:15
@Realo

nein, es ist nicht völlig egal, welchen Geschlechts man Sphinx zuordnet.

Die ägyptischen sind nun einmal männlich.

Leider sieht man auch an einer Bemerkung, wie wenig du dich auskennst, obwohl du ja nach deinen Angaben dich jahrzehntelang mit der Materie beschäftigt hast. Zimindest erkennt man, erkenne ich, dass das nur sehr oberflächlich der Fall war.


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21.09.2015 um 20:17
@perttivalkonen:

das kennt man ja aus dem wirklichen Leben. Mehr scheinen als sein :)


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