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Männergesundheit

77 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesundheit, Prävention, Stressbewältigung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Männergesundheit

04.03.2018 um 15:27
@Bauli
danke


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Männergesundheit

04.03.2018 um 15:54
hi

also ich sitz grad im zug und habe keine gute verbindung.
was selbstmord angeht und man in anderen laendern guckt, kann man sagen dass zb latinamerika, was super arm is zb die geringsten suizide hat. italien spanien und co haben ihre religionen, die wohl vor vieles bewahren aber fuehrt auxh zur stigmatisierung.
der familenzusammenhalt oder die religionen koennen also viel an unserm gesundheitszustand richten.

die hoechste suizidrate is russland und die ostlaender und warum? weil man dort zu mehr akohol greift und es den dort auxh viel mehr gibt


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Männergesundheit

04.03.2018 um 19:27
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:empfänglich für werden. Möglicherweise steigen die Befindlichkeiten und Empfindlichkeiten der Gefühle ja auch, je mehr man sich mit ihnen befasst und sie in den Fokus setzt. Je mehr frau also über sie redet, desto mehr wird sie empfindlich, immer sensibler, immer vulnerabler und gerät in eine Gefühlsspirale, die möglicherweise krank macht?
Bei der Fülle bzw Länge an posts, was für mich halt noch ungewohnt is, komm ich nich ma hinter her links zu lesen !!
:(
oops tut mir leid wenn das dopplpost is aba könnte es dann sein dass Frauen dann eher zu Schizophrenie neigen (könnten) aufgrund der Nutzung und Verknüpfung beider Hirn Hälften und mhmm, als ich noch Mädchen war, da waren es auch nur Mädchen gewesen, die sowas wie glaserrucken oder vodoopuppe machen wollten :ask: hat aba nix zu bedeuten nur wenn ich an Anneliese Michel denke fällt mir im Nachgang dann aba auch kein weiterer bekannter männliche Vertreter just ein :ask:

Es ging hier eig ja nur um Depressionen und suizid und angeblich auch nur um Männergesundheit, die mit frauengesundheit verglichen werden muss^^
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb: Es ist nicht repräsentativ, aber das sind dann tatsächlich auch sehr gefühlsbetonte Männer, die sich auch tatsächlich in psychotherapeutischer Behandlung befinden. Wo ist die Henne und wo das Ei?

generell gibt's dennoch kaum Unterschiede was die hirnaktivitat ausmacht zw mann und Frau. Ich würde sogar behaupten, dass Männer die Linkshänder sind, nochma anders ticken,

Den Gedanken find ich ja auch mal spannend. Das müsste man tatsächlich ml genauer erheben oder gibts dazu schon was? Ich selbst bin Rechtshänder und möglicherweise liegts einfach dadran .-) Ich fühl mich aber erstmal ganz fit und fidel, gesund und mit guter Lebensqualität :-)
aufgrund Handy Einfachheit hab ich mal alles zitiert.
meinst du mit den gefuhlsbetonten Männern jene, die extremer zu sein scheinen als du dich wahrnimmt? is das darauf bezogen?
Ansonsten von welchem Alter sprechen wir? Laut nickname is das dein Geburtsjahr?
und weshalb sind jene in PT?

2. Ich weiß nur dass Linkshänder Männer sich Gesichter besser einprägen können


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Männergesundheit

05.03.2018 um 12:23
Zitat von apartapart schrieb:die hoechste suizidrate is russland und die ostlaender und warum? weil man dort zu mehr akohol greift und es den dort auxh viel mehr gibt
Bitte sei vorsichtig mit schnellen Schlussfolgerungen. Lateinamerika ist z.B. auch sehr katholisch.
Ggf. sehen die familiären Strukturen anders aus, ggf. spielt die Sonneneinwirkung eine Rolle etc.
Armut, Drogenkonsum etc. sind nur Teilaspekte einer Gesellschaft und daher nur sehr eingeschränkt aussagekräftig.


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Männergesundheit

06.03.2018 um 07:20
@kleinundgrün
hi

danke fuer deinen post. ich halte mich alles andere als "voll wissend" und werfe hier auch nur meine eigenen vermutungen, thesen und fragen rein, in der hoffnung, die comnunity klaert mich auf, weil.ich falsch denke oder nich und nimmts an weil man es fuer richtig haelt...oder so :p


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Männergesundheit

20.03.2018 um 12:23
Wurde hier schon der östrogen überschuss durch babypillen trinkwasser, xenohormone aus Pet-Flaschen ( gelöste weichmacher) und phytoestrogens aus soja die sich schädlich auf die Männliche Biologie auswirken angesprochen?


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Männergesundheit

21.03.2018 um 19:47
Zitat von low_milklow_milk schrieb:xenohormone aus Pet-Flaschen
Nein, dabei empfinde ich 4 Seiten noch nich als zu lang, um sie ma wenigstens zu überfliegen.
zugegeben, die riesenlangen posts wildern schon an beim lesen, primär jedoch nur, wenn man nich intressiert is (find ich)

Das mit PeT will ich ja echt nich wahrhaben :vv: ich denke aber immer mal wieder dran :vv: shice was muss noch passieren oder ists halb so wild?

Ich mein, ich muss nich alles wissen. Will ich auch gar nich! son gesundes Mittelmaß reicht vollkommen.

Also, wie siehts aus? Wenn es wirklich so schädlich is, wie würde der pragmatische mann mir empfehlen, dass ich meine Marke Wasser aus PET am sinnvollsten in andres Behälter umfülle? xO
Ich will keine glasflaschen! Hallo, die muss nur einma kaputtgehen in der Tasche und alles einfach alles hinüber an Unterlagen oder inhalt!


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Männergesundheit

31.03.2018 um 12:56
Ich habe hier nochmal Links für Interessierte, was Männergesundheit ist.

"Männergesundheit umfasst diejenigen Dimensionen von Gesundheit und Krankheit, die insbesondere für Männer und Jungen relevant sind." Sie definiert sich und grenzt sich ab 1.) über spezifische körperliche Organe (Penis, Hoden, Prostata usw.), 2.) über spezifische soziale und kulturelle Bedingungen des Aufwachsens und Lebensvollzugs von Jungen und Männern (Jungesein, Mannsein) sowie (teilweise daraus resultierend), 3.) über den genderbezogen spezifischen Umgang mit Gesundheit (Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit).

Wikipedia: Männergesundheit

https://www.stiftung-maennergesundheit.de/stiftung/was-ist-maennergesundheit.html (Archiv-Version vom 19.05.2017)
Zitat von apartapart schrieb am 04.03.2018:Es ging hier eig ja nur um Depressionen und suizid und angeblich auch nur um Männergesundheit, die mit frauengesundheit verglichen werden muss
Ja, eins meiner Interessen ist die psychische Gesundheit von Männern (es gibt natürlich weitaus mehr Gebiete, die durchaus auch eingebracht werden können). Männergesundheit muss nicht mit Frauengesundheit verglichen werden. Es macht es aber an einigen Punkten einfach, zu sehen, was ist denn männliche Gesundheit und was nicht oder woher kommen die Einflussfaktoren dazu.

Ich gucke mir die Tage die Zahlen zu den Suiziden und Suizidversuchen nochmal genauer an und versuche, noch mehr Hintergrundinfos zu bekommen.

Ich würde auch gerne weiter untersuchen, ob die Anzahl der Arztbesuche nachhaltigen Einfluss auf die Männergesundheit hat oder nicht. Das finde ich sehr spannend.


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Männergesundheit

31.03.2018 um 13:09
Zitat von apartapart schrieb am 04.03.2018:meinst du mit den gefuhlsbetonten Männern jene, die extremer zu sein scheinen als du dich wahrnimmt? is das darauf bezogen?
Ansonsten von welchem Alter sprechen wir? Laut nickname is das dein Geburtsjahr?
und weshalb sind jene in PT?
Ich werde von vielen Frauen und Männern als recht empathisch und gefühlsbetont bezeichnet. Ich arbeite auch bewusst in einem typisch weiblichen Berufsfeld und habe das deswegen auch studiert, z.B. eben Gesundheit. Daher meinte ich tatsächlich Männer, die noch gefühlsbetonter sind als ich. Diese bezeichnen mich beispielsweise nicht als besonders empathisch ( :-) so ist das, haha) Die Männer von denen ich oben sprach sind mWn in PT, weil sie mit ihren Gefühlen und den Lebensbelastungen nicht klar kommen (sehr grob und verkürzt, nicht wertend gemeint, wissen tu ichs letztlich ja auch nicht). Spekulieren könnte man, sie haben Probleme mit sich und der sozialen Umwelt usw, eben weil sie so gefühltsbetont sind. Ob das je evaluiert wurde, weiß ich nicht. Diese These steht aber durchaus im Fokus zum Thema Frauengesundheit. Inwieweit das hier belegt ist, kann ich aber nicht spontan und genau sagen. Kann man sicherlich recherchieren.

Daraus könnte man die Frage herleiten, inwiefern nehmen unsere Gefühle eben Einfluss auf die Gesundheit, Stärke/Schwäche die Alltagsbelastungen bewältigen zu können usw. Das hat sicherlich Einfluss auf die psychische Gesundheit von Männern und auch auf Depression/Suizid. Ich guck mal, ob ich weitere Daten/Erkenntnisse dazu finde.

Von mir und meinen Freunden/Bekannten sprechen wir im mittleren Alter, Geburtsjahr 69.


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Männergesundheit

08.10.2018 um 01:34
https://bundesforum-maenner.de/2017/05/wie-weiter-nach-dem-maennergesundheitsbericht-2014/

Hier eine gemeinsame Stellungnahme des Netzwerks Jungen- und Männergesundheit und des Bundesforums Männer – Interessenverband für Jungen, Männer & Väter e.V. zur bisherigen Umsetzung des Männergesundheitsberichts von 2014 und zur Männergesundheitspolitik.

Wie seht ihr das?

[iWir regen als einen ersten Schritt zur Weiterarbeit an, die bundesweit relevanten Akteure zu einer Tagung mit Umsetzungsperspektive im Bereich der jungen- und männerspezifischer Gesundheitsförderung und Prävention zu versammeln. Dort sollten u.a. Handlungsempfehlungen aus dem Männergesundheitsbericht 2014 abgeleitet werden, Perspektiven für deren Umsetzung diskutiert und an die jeweils Verantwortlichen im Gesundheitsbereich adressiert werden.
Außerdem regen wir die Einsetzung eines Beirats „Jungen- und männerspezifischer Gesundheitsförderung und Prävention“ beim Bundesministerium für Gesundheit an.][/i]

Offenbar ist ja bislang (2017) nicht soviel davon umgesetzt worden und ich finde es spannend, dass ein Beirat beim BMG gefordert wird.
In sachsen gibt es schon einen Bildungsreferenten Männergesundheit. Es gibt auch immer mehr Veranstaltungen und Tagungen zum Themen männergerechte Gesundheitsförderung und Prävention und Männergesundheit.


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Männergesundheit

07.11.2020 um 12:30
Hallo,

ich möchte das Thema Männergesundheit nochmal erneut aufgreifen.

Dazu möchte ich abseits von Penis, Prostata, Testosteron und Sex auch andere Dimensionen der Männergesundheit diskutieren. Männergesundheit bezieht sich nämlich auf weitaus mehr als das. (Frauengesundheit natürlich bezieht sich auf weitaus mehr als Scheide, Uterus, Brüste, Östrogen usw)

Hier nochmal eine Definition von Männergesundheit:
Männergesundheit umfasst diejenigen Dimensionen von Gesundheit und Krankheit, die insbesondere für Männer und Jungen relevant sind.Gesundheit ist physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden, das aus einer Balance von Risiko- und Schutzfaktoren entsteht, die sowohl in individueller, partnerschaftlicher, als auch kollektiver Verantwortung liegen. Als Schutzfaktoren wirken ein gesunder und achtsamer Lebensstil, Akzeptanz der eigenen Stärken, aber auch Schwächen als Mann, Sinnerfahrung und Lebensfreude, soziale Unterstützung und Anerkennung. Die Risiko- und Schutzfaktoren sind besonders bei Männern in Abhängigkeit von Bildung, Herkunft, Einkommen und beruflicher Stellung ungleich verteilt. Die gesundheitlichen Probleme der Männer bedürfen im gesamten Lebenslauf besonderer Präventions- und Versorgungsangebote, die größtenteils noch zu entwickeln sind.
Quelle: https://www.stiftung-maennergesundheit.de/stiftung/was-ist-maennergesundheit.html (Archiv-Version vom 19.05.2017)

Mich interessieren besonders die psychische Gesundheit von Männern sowie das betriebliche Gesundheitsmanagement bzgl Männer und den männerbezogenen Zugang zum Gesundheitssystem und männerspezifische Angebote und Beratungen im Gesundheitssystem und auch jungenbezogene Angebote und Beratungen und Zugänge im Gesundheitssystem und der Gesundheitspädagogik.

Mich interessieren dazu dann durchaus auch kontextbezogen die Aspekte von Gesundheitssoziologie, Gesundheitspsychologie, Gesundheitspädagogik und Gesundheitswissenschaften sowie Humanwissenschaften (hier speziell Medizin und Pflege und Behindertenpädagogik usw) aber auch gerade Prävention und Rehabilitation, Care- und Cure-management, Palliation und Heilung auf Männer bezogene Lebensbedingungen und -situationen.

Es gibt aber diverse andere Themen dazu.

Wikipedia: Männergesundheit

https://www.bzga.de/programme-und-aktivitaeten/maennergesundheit/ (Archiv-Version vom 02.11.2020)



Ich fange mal an mit den Themen,

- welchen Zugang zum Gesundheitssystem und zur Gesundheitsberatung oder auch zur Diagnostik bekommen Männer männerspezifisch angeboten?

Welche Studien, RCT, Evaluationen oä kennt ihr zum Thema und welche Erfahrungen habt ihr dazu?

Hier ein themenbezogener Artikel, dass Männer mit typischen Frauenerkrankungen erst Jahre zu spät beraten werden, weil es offenbar keine männerbezogenen Angebote gibt (andersrum für Frauen auch nicht, soll aber hier jetzt nicht so das Thema sein). Und das, obwohl die Medizin und auch das gesundheitssystem sich sonst eher männlich orientieren. Findet eine männer-(jungen-) bezogene Beratung, Diagnostik, Behandlung usw usw statt?

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krankheiten-frauen-bekommen-diagnose-jahre-spaeter-als-maenner-a-1260110.html


- welche männerbezogenen Inhalte und Blickwinkel gibt es in der Gesundheitspsychologie, Gesundheitssoziologie und Gesundheitspädagogik?

Kennt ihr Studien, Evaluationen, RCT oä dazu? Habt Ihr Erfahrungen dazu oder das Thema im Studium oder in der Ausbildung gehabt? Werden zB Mediziner*innen oder Pflegefachmänner/-frauen (bzw ua. Gesundheits- und Krankenpfleger*innen) dazu ausgebildet und findet sich das in den Curricula und Prüfungsordnungen wieder?


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Männergesundheit

07.11.2020 um 14:04
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Werden [...] Pflegefachmänner/-frauen (bzw ua. Gesundheits- und Krankenpfleger*innen) dazu ausgebildet und findet sich das in den Curricula und Prüfungsordnungen wieder?
Geschlechtsspezifische Pflege ist Teil der Ausbildung und das auch schon etwas länger. Nimmt aber nur einen sehr kleinen Teil der Ausbildung ein.
Grundsätzlich sollte das bei jeder Pflegeplanung berücksichtigt werden, findest du auch bei den Aktivitäten des täglichen Lebens unter Punkt 12, sich als Mann/Frau fühlen.


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Männergesundheit

07.11.2020 um 14:08
@paxito
Spannend. Arbeitet ihr nach ATL oder AEDL? Nehmt ihr das in die Pflegeprozessplanung konkret auf? (ggf sogar Pflegediagnosen zum Thema Männergesundheit???)

Beratung und Begleitung ist ja die Hauptaufgabe von Pflegefachkräften. Aber wie beratet und begleitet ihr dann die männlichen Patienten zum Thema Männergesundheit? Und welchen Zugang haben die männlichen Patienten zum Thema Männergesundheit bei Euch?


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Männergesundheit

07.11.2020 um 15:20
@darkstar69
Gelernt habe ich beides, im Moment arbeite ich in einer Einrichtung die nach Krohwinkel plant (ABEDL). Habe aber auch in Einrichtungen der Behindertenhilfe gearbeitet, da war das noch mal was komplett anderes.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Aber wie beratet und begleitet ihr dann die männlichen Patienten zum Thema Männergesundheit?
Tja, erst mal müssten wir unterscheiden, was wir gerne tun würden und was durch Personal Mangel überhaupt möglich ist. Da macht uns leider immer wieder die triste Realität einen Strich durch die Rechnung und man landet bei der "Satt&Sauber" Pflege.
Grundsätzlich wird das nur ein Thema, wenn es tatsächlich ein Problem gibt, sonst gibt es weder Beratung noch Begleitung. Die Probleme richtig zu erfassen ist dabei das größte Problem (haha), vor allem in einem von Frauen dominierten Berufsfeld.

Beispielhaft an einem Demenzpatienten:
Hr. S. Ist hochgradig dement, nach dem Tod seiner Frau kam er zu uns in die stationäre Pflege, da er nicht mehr in der Lage ist sich selbst zu versorgen.
Hr. S. ist sehr wortkarg, spricht nur Ein- oder Zweiwortsätze, nimmt an keinen Aktivitäten teil, die im Haus angeboten werden und zieht sich zwischen den Mahlzeiten in sein Bett zurück.
Diese Verhalten ist natürlich weder der Demenz, noch seiner körperlichen Verfassung zuträglich.

Bei einer Evaluation fiel auf, das die von uns angebotenen Aktivitäten zum einen nur von Frauen durchgeführt werden und zum anderen hauptsächlich Frauen ansprechen (Singen, Basteln, Rätsel usw.).
Hr. S. zeigte grundsätzlich eine gewisse Scheu vor weiblichen Pflegekräften, also versuchten wir die Pflege möglichst von Männern durchführen zu lassen (klappt leider nicht immer). Außerdem spannten wir unseren Hausmeister ein, Hr.S. wurde sein Handlanger und zeigte sich da hochmotiviert (wenn auch immer noch stark desorientiert).
Er begann wieder mehr zu sprechen und sich mehr zu bewegen, auch Wünsche wurden den (männlichen) Pflegern nun mitgeteilt, was vorher nicht der Fall war.

Auch wenn es sich hier eher um das eigene Selbstbild als Mann handelt und um Probleme der "männlichen" Psyche, war das ein Recht gutes Beispiel wo und wie das in der Pflege Berücksichtigung finden kann. Was hier in wenigen Sätzen beschrieben wurde hat fast ein Jahr an Beobachtung, Einsicht und Umsetzung gefordert.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Und welchen Zugang haben die männlichen Patienten zum Thema Männergesundheit bei Euch?
Was meinst du mit Zugang?


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Männergesundheit

07.11.2020 um 18:28
@paxito
Das ist ein gutes Beispiel.

Zugang bedeutet für mich, wie können Männer oder Angehörige von Männern eben Informationen, Beratungen und ggf bei Ärzten usw Diagnostik und Behandlung männerspezifisch erhalten und nachfragen? Gibt es Möglichkeiten der geschlechtsbezogenen Beratung usw usw und wissen die Männer und Angehörigen das?


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Männergesundheit

07.11.2020 um 18:56
@darkstar69
Schwierig, jenseits der Vorsorgeuntersuchung für die Prostata. Gerade Männern fällt es schwer über eigene Unzulänglichkeiten zu sprechen oder Bedürfnisse zu artikulieren (wir reden hier ja über Generation 70+). Zusätzlich erschwert wird es, wenn jüngere Frauen die Beratungen durchführen sollen.
Zumindest in unserem sehr kleinen Haus (36 Betten) gibt es keine geplante andrologische oder geschlechtsspezifische Beratung. Aber Beratung kommt bei uns grundsätzlich zu kurz, ich hoffe wir sind da nicht der typische Fall.
Auch von den Angehörigen wird da meines Wissens kein Bedarf artikuliert, da fehlt es bei allen Beteiligten noch an Sensibilität.


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Männergesundheit

08.11.2020 um 11:09
Was könnten Politik und Gesellschaft und Wissenschaft (Gesundheitswissenschaften oder so) und die Gesundheitsexperten/-mitarbeiter*innen noch ändern?


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