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Ende der Erde

91 Beiträge, Schlüsselwörter: Ende Erde Ereignisse

Ende der Erde

15.09.2020 um 12:36
Zitat von CptTrips
CptTrips
schrieb:
Aber die Astronomen können keines dieser 3 Ereignisse - oder auch weitere, an die wir gerade nicht denken - auf astronomische Zeitmaßstäbe gesehen ausschließen.
Ich glaube, das hatte ich weiter vorn auch so geschrieben ;) Also alles gut...



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Ende der Erde

20.09.2020 um 01:04
In der letzten Kaltzeit gab es zwei Dutzend prägnante Klima-Umschwünge, bei denen innerhalb nur eines Jahrzehnts die Lufttemperatur im Nordatlantikraum um zehn bis zwölf Grad Celsius anstieg. Diese Dansgaard-Oeschger-Ereignisse traten meistens alle 1470 Jahre auf. Deren Periodizität wird mit der zyklischen Übereinstimmung von zwei bekannten Aktivitätsphasen der Sonne von 87 und 210 Jahren zu erklären versucht. Nach 1470 Jahren ist der 210er-Zyklus siebenmal und der 86,5er-Zyklus siebzehnmal abgelaufen.[36] In der Warmzeit des Holozäns traten Dansgaard-Oeschger-Ereignisse nicht mehr auf, da die schwach ausgeprägte Fluktuation der Sonneneinstrahlung die stabilen Atlantikströmungen der letzten 10.000 Jahre nicht mehr überlagern konnte.
Wikipedia: Känozoisches_Eiszeitalter
heute unvorstellbar für die meisten, dass es solche rasanten Klimaerwärmungen auf der Erde gab .. ganz ohne den Einfluss von Menschen.

zum Glück leben wir jetzt immer noch im Känozoischen Eiszeitalter. es wechseln sich Kaltzeiten bzw. Glaziale und Warmzeiten (Interglaziale) ab -- ob mit oder ohne Menschen.
Das ist der Erde ziemlich egal



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Ende der Erde

21.09.2020 um 13:49
Klima können wir Menschen aber zum Glück heutzutage beeinflussen, damit es hier gemütlich bleibt. Das CO2 was für heute einsparen um die Klimaerwärmung aufzuhalten, können wir in ferner Zukunft wenn eine neue Eiszeit droht, dann absichtlich in die Atmosphäre verheizen um die Klimeerkaltung aufzuhalten. Da sehe ich also noch kein Ende der Erde



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22.09.2020 um 00:28
Zitat von frivol
frivol
schrieb:
Klima können wir Menschen aber zum Glück heutzutage beeinflussen, damit es hier gemütlich bleibt. Das CO2 was für heute einsparen um die Klimaerwärmung aufzuhalten [...]
Ja, das Aufheizen kriegen wir schon gut hin, keine Frage. Nur mit dem Kühlhalten oder gar Kühlermachen hapert's halt. Und genau das is grad Thema "da draußen". Dumm gelaufen, was das "damit es hier gemütlich bleibt" betrifft.

Und ob unser Aufheiz-Vermögen bei einem neuen ordentlichen Glazial wirklich ausreicht, wäre auch erst noch abzuwarten.

Kommt noch hinzu, daß bei den letzten Kaltzeiten das globale Klima nie für lange Zeit konstant blieb. Innerhalb eines Menschenlebens könnte es gleich mehrere drastische klimatische Verschiebungen (hoch wie runter) geben, und das 100.000 Jahre lang. Ob unsere Klima-Beeinflussung so kurzfristige Veränderungen schnell genug ausgleichen kann?



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Ende der Erde

24.09.2020 um 01:10
Zitat von frivol
frivol
schrieb:
Klima können wir Menschen aber zum Glück heutzutage beeinflussen, damit es hier gemütlich bleibt. Das CO2 was für heute einsparen um die Klimaerwärmung aufzuhalten, können wir in ferner Zukunft wenn eine neue Eiszeit droht, dann absichtlich in die Atmosphäre verheizen um die Klimeerkaltung aufzuhalten. Da sehe ich also noch kein Ende der Erde
Das Problem ist, der Wechsel von sehr warm nach arsch kalt verläuft nicht fließend.



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Ende der Erde

24.09.2020 um 01:24
Ps. Klimawandel aufhalten? Du meinst ihn nur nicht ganz so schnell beschleunigen und darauf hoffen das in der nahen Zukunft ein
"Wunder"geschieht.



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Ende der Erde

24.09.2020 um 15:35
Selbst wenn das Klima für uns Menschen in weiten Teilen der Erde schlimm wird, können wir uns immernoch auf die verbleibenden Erdteile zurückziehen, wo das Klima noch angenehm ist. Das würde zwar für Milliarden von Menschen übel ausgehen, aber das ist noch kein Ende der Erde.



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24.09.2020 um 21:05
Zitat von Nachthauch
Nachthauch
schrieb am 14.09.2020:
Möglichkeiten die DIREKT zu einem Ende der Erde führen können?
Mantel-Plums wären ziemlich sicher dazu in der Lage, dem Schauspiel auf der Erdoberfläche ein Ende zu bereiten. Aber eher unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, dass es noch mal zu derat gewaltigen Ereignissen kommen könnte.

Man erinnere sich das Perm-Trias-Ereignis, und auch an den Dekkan-Trapp, auch wenn der nicht hauptursächlich zum Aussterben der Dinosaurier führte, so vergiftete es dennoch längere Zeit die Atmosphäre.



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24.09.2020 um 22:13
Zitat von frivol
frivol
schrieb:
Selbst wenn das Klima für uns Menschen in weiten Teilen der Erde schlimm wird, können wir uns immernoch auf die verbleibenden Erdteile zurückziehen, wo das Klima noch angenehm ist. Das würde zwar für Milliarden von Menschen übel ausgehen, aber das ist noch kein Ende der Erde.
Habe gelesen ,dass der Golfstrom schwächelt ob er dies in der Aufzeichnung öfter gemacht hat oder obs am mikroplastik liegt ,keine Ahnung.Aber denk nicht das die Länder des Südens einfach so die Menschen des Nordens aufnehmen bei der aktuellen EU-flüchtlingspolitik.Bei den Deutschen und einige wenige wird man wohl ein paar Ausnahmen machen.

Climate refugees welcome?!



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Ende der Erde

25.09.2020 um 09:39
Zitat von 24-7-H
24-7-H
schrieb:
dass der Golfstrom schwächelt ob er dies in der Aufzeichnung öfter gemacht hat oder obs am mikroplastik liegt ,keine Ahnung.
Am Mikroplastik eher nicht. Wenn dann an veränderten Temperaturbedingungen und anderen Salzgehalten des Meerwassers (Gletschereisschmelze spült Süßwasser in Meere). Die Aufzeichnungen werden noch nicht lange genug durchgeführt um über eventuelle Zyklen eine Aussage treffen zu können. Aber wenn man sich die Pegelstände der Vergangenheit anschaut dann sieht es durchaus danach aus als ob der Golfstrom ungewöhnlich stark abfällt. Aber ob es wirklich ein Kippmoment gibt und wann dieses erreicht wird kann keiner sagen. Und selbst wenn, dann wird es in Mitteleuropa zwar kühler und wir bekommen andere Großwetterlagen, aber lebensfeindlich wird es nicht. Süddeutschland dürfte etwa auf der Höhe von Québec liegen, Rom auf der Höhe von New York. Das wären dann die ungefähren Jahrestemorraturen die uns ohne Golfstrom erwarten. Und dort lässt es sich auch recht gut leben.



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Ende der Erde

25.09.2020 um 13:11
Zitat von Bettman
Bettman
schrieb:
Süddeutschland dürfte etwa auf der Höhe von Québec liegen, Rom auf der Höhe von New York.
Ums noch genauer zu machen: Die Grenze zwischen den USA und Kanada, die westlich von Ontario wie mit dem Lineal gezeichnet ist, verläuft auf dem 49. Breitengrad, in Deutschland besser bekannt als Weißwurstäquator. Regensburg liegt z.B. da drauf, und bei Regensburg überquert die Donau nur für ein kleines Stück und nur sehr minimal diesen Breitengrad in nördliche Richtung. Und das Zentrum von New York liegt nicht auf der Höhe von Rom, sondern auf der Höhe des noch südlicheren Neapel.

Oder man schaue sich den sechzigsten Breitengrad an. Auf diesem liegt die südlichste Stadt Grönlands Nanortalik hier mal eine Aufnahme von Spätherbst 2005:
800px-Nanortalik1

Oslo und Stockholm liegen ganz knapp südlich des 60. Breitengrades, Sankt Petersburg liegt direkt da drauf, und Helsinki liegt sogar knapp da drüber. Ohne den Golfstrom hätten diese vier europäischen Hauptstädte (ok, St. Petersburg war nur mal eine) vielleicht nicht ebenfalls Eisbären und Gletscher im direkten Hinterland wie Nanortalik, denn Grönland ist nun besonders arschkalt, nicht die Norm für den golfstromfreien 60. Breitengrad. Das westliche Kanada triffts wohl besser: hier verläuft die Nordgrenze der südlichen kanadischen Provinzen. Dieses südliche Westkanada zwischen dem 49. und 60. Breitengrad hat eine Fläche von 2,7 Millionen Quadratkilometern und eine Einwohnerzahl von 11,4 Millionen Menschen. Westkanada nördlich davon ist sogar 3,5 Millionen km² groß, hat aber gerade mal 119.000 Einwohner. Fast nur ein Hundertstel. Und selbst in den südlichen Provinzen lebt das Gros der Bevölkerung im südlichen Drittel, fernab des 60. Breitengrades. Selbst in Ostkanada, in der Provinz Quebec, liegt der 60. Breitengrad schon voll in der subpolaren Klimazone und ist gemessen am Landessüden fast schon menschenleer.

In Europa hingegen ist selbst der äußerste Norden Skandinaviens noch nicht subpolar, dafür aber erstaunlich dicht besiedelt. In den beiden nördlichsten Provinzen Norwegens, Troms (westlich) und Finnmark (östlich), nördlich von Schweden und Finnland, lebt eine Viertelmillion Menschen. Allein im etwas weiter östlich gelegenen Murmansk, dem russischen Eismeerhafen am Nordrand der Kolahalbinsel, wohnen 300.000 Menschen. Der Eismeerhafen ist übrigens ganzjährig eisfrei - dank des Golfstroms. In ganz Nordamerika, von Grönland bis Alaska, gibts auf dem selben Breitengrad gerade mal zwei Städte, mit je um die 10.000 Einwohnern.
kfno5 a



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