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Existenz der Menschen

97 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Mensch, Existenz
_blacksun_
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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 01:19
"Nur weil das jetzige Universum expandiert, und irgendwann wieder zusammenfallenwird
heißt das nicht das das auch zuvor der fall war."

ich denke das isdie
2.runde....


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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 12:58
Wenn man die Expansion des Universums betrachtet, und dann zurückrechnet kommt man aufeinen Punkt und kann sagen wie alt das Universum ist. So ist die Urknalltheorieentstanden!

Tipp:
Erst nachsehen was der Urkanll ist und dann reden!


LOl

ICH weiss was der Urknall ist! Also Tipp!

UND nochmals,diese Theorie dass durch den Urknall das Universum erneuert wurde, STAMMT von Astronomen!Also sag denen, dass sie sich nicht mit der Relativitätstheorie auskennen! Mal schauenwie dir diese Leute antworten!

Sorry, NICHT mal Wissenschaftler wisseneigentlich ganz genau, wie der Urknall funktinoert hat! Es gibt viele Theorien!
Einedavon ist eben, dass wenn jeder Stern im Universum mal in trillionen trillionentrillionen Jahren ausgelöscht ist, das Universum zusammenzieht,wie bei einem mit Luftgefüllten Ballon, dem man die Luft rauslässt!
Danach aber bläht sich das Universumwieder auf (Urknall) und das ganze geht wieder von vorne los! Das ist wie wenn du beimBallon (Ballon=Universum) die Luft raus lässt und dann den Ballon umstülpst! (Also dieinnere Seite nach aussen) und dann den Ballon aufblässt!
So stellen sich einigeAstronomen den Urknall vor!
Unser Universum ist also sozusagen die SpiegelverkehrteVersion des vorherigen Universums!


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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 13:02
Wie gesagt! Das hab ich so aufgenommen! Möchte nicht sagen dass ihr keine Ahnung habt!Ihr könntet auch recht haben!
Weil es gibt ja viele Theorien und alle sind irgendwieplausiebel! Man streitet sich!


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guenni1
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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 13:23
Mein Tipp bezog sich auf die DEFINITION des Urknalls:

Der Urknall ist diegemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit aus einer Anfangssingularität.


Wenn also die Materie, der Raum und die Zeit erst ab t=0 exestiert hat, kanndavor kein anderes Universum gewesen sein weil es kein davor gegeben hat.

Diese Theorie mit der Periodischen Expansion ist nicht von klugen Astronomengemacht worden. Dies hat nur irgendein Vollidiot (vielleicht sogar ein Astronom)verbreitet, weil es einfach die einfachste Erklährung für die Allgemeinheit war. Glaubmir, kein Astronom der was auf sich hält ist ein Anhänger dieser Theorie, für die eskeinerlei Hinweise gibt. Normalerweise bringt man eine Theorie wenigstens aus Hinweisenheraus. Da könnte ich auch behaupten das das Universum aus einem Furz von einemRiesenbären entstanden ist. Wäre gleichwahrscheinlich. Diese These haben Leute verbreitetdie einfach die Urkanlltheorie für Leute mit einem IQ von 80 auch noch aufklährenwollten. Die gleichen Leute haben solche Geschichten verbreitet wie "Turbulenzen sindLuftlöcher", oder "Hefebakterien" oder "In der Steckdose haben wir 230Volt Strom". Dassind nur Geschichten die wirklich irgendwelche Leute weitererzählen um Intelligent zuwirken. Und nur weil sich jemand Astronom nennt, heißt das noch lange nicht das er eineAhnung hat von dem was er weitererzählt. Es gibt auch so genannte Wunderheiler die sichals Arzt bezeichnen und die Leute ausnehmen. Solche Menschen gibt es in JEDER Branche.
Jeder Astronom der behauptet er wüsste oder vermutet was vor dem Urknall war oderist, ist ein Betrüger. Kein Astronom der etwas auf sich hält würde darüber Aussagenmachen, mal abgesehen davon das er dann gegen die Physik verstoßen würde da es kein davorgab.

Wenn du wirklich wissen willst wie sich ALLE wirklichen Astronomen denUrkanll vorstellen dann sieh doch mal bei Wikipedia nach. Hier ist es einigermaßenverständlich erklährt!

Wer alles glaubt was er liest sollte nichtlesen!!!!


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taothustra1
ehemaliges Mitglied

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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 13:41
@Guenni

Wenn also die Materie, der Raum und die Zeit erst ab t=0 exestierthat, kann davor kein anderes Universum gewesen sein weil es kein davor gegeben hat.

Wenn man davon ausgeht, daß es jenseits von Zeit und Materie nichts gibt, dannhast Du natürlich recht.
Aber wer gibt Dir das Recht, davon auszugehen ?
Das istdoch reine Willkür.


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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 13:49
"Geschichten die wirklich irgendwelche Leute weitererzählen um Intelligent zu wirken."

Das hat nicht einfach JEMAND weitererzählt!

Ich sag ja nicht dass esstimmt, aber ich sag auch nicht dass diese Astronomen blöd sind und einen IQ von 80haben!
Nun fällt mir auf, dass niemand genau weiss, wie es funktioniert hat! Wie durichtigerweise sagst, jemand der behauptet, dass er es wisse, ist ein Betrüger!
Mankann es nicht!

Wo ich dir recht geben muss, ist dass unser Universum erst nachdem Urknall entstanden ist!


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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 13:59
"Wenn man davon ausgeht, daß es jenseits von Zeit und Materie nichts gibt, dann hast Dunatürlich recht.
Aber wer gibt Dir das Recht, davon auszugehen ?
Das ist dochreine Willkür."

Es ist vielleicht keine Willkür, aber ich würde es als voreiligbezeichnen!
Vielleicht ist unser Universum aus einem sterbendem Universumhervorgegangen! (durch den Urknall)
Wenn dich interessiert, dann lese den Text unten!Die Quellen sind unten angegeben!


"Es gibt nicht nur ein Universum, sondernunendlich viele Verschiedene, und jedes hat andere Naturgesetze und -konstanten. Es maggroße und winzig kleine Universen geben, junge und alte, aber fast allen Universen außerunserem und vielleicht ein paar anderen ist eines gemeinsam: Sie haben kein Leben inunserem Sinne hervorgebracht.

Nur beim x-ten Universum hat es geklappt. DieNaturgesetze und -konstanten sind genau so, daß bewußtes Leben entstehen konnte. DieMöglichkeit unendlich vieler Universen ist aber nicht nur sehr wahrscheinlich, sie istnach der Quantentheorie schon fast zwingend gegeben. Nimmt man nämlich als Entstehungunseres Universums eine primordiale Quantenvakuumfluktuation an, so kann eine solche dochbeliebig oft stattgefunden haben. Wieso sollte sie ein einmaliges Ereignis sein ?

Die virtuellen Teilchen in einem Vakuum nach der Quantenphysik entstehen doch auchspontan und beliebig oft. Genauso kann man beliebig viele Schwankungen der perfektenSymmetrie des primordialen Quantenvakuums annehmen. Die primordialeQuantenvakuumfluktuation hat also wahrscheinlich beliebig oft stattgefunden. Und da einesolche Fluktuation ein Universum erzeugt, wird es wohl unendlich viele Universen geben.

Diese anderen Universen werden wir aber niemals wahrnehmen können, weil sichimmer andere Dimensionen aus dem n-dimensionalen Raum abspalten, wir aber auf unsere vierDimensionen beschränkt sind. Es könnte Universen geben, die sechs Raum- und zweiZeitdimensionen haben. Wir werden aber niemals mit ihnen in Kontakt treten.


Quellen:
Der Urknall - Geburt des Universums (Sterne und Weltraum 5/1997; Autor:Erich Übelacker)
Astrowissen; Autor: Hans-Ulrich Keller


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guenni1
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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 14:01
@taothustra1

Davon gehe ich ja gar nicht aus!!!! Das ist doch der ganze Witz ander Sache.

Ich hab nur gesagt, das es VOR dem Urknall nichts gegeben haben kannweil es kein VOR gibt/gab. (Ich weiß nicht in wie weit ich das VOR noch betonen soll).Ohne zeit haben die Ausdrücke VOR, NACH, JETZT etc einfach keine bedeutung. Deswegen kannsich solch eine periodische Expansion nicht etablet haben, da es keine ZeitlicheBeziehung zwischen ihnen (den Expansionen) gibt. Man könnte Sie einfach nicht auf einerZeitgeraden einteilen. Natürlich könnte in einer Anderen Dimension, die jedoch nichtsmit Ziet, Materie und Raum zu tun hat, sehr wohl so eine Art Expansionseffekt eintreten.Dies kann man aber wiederum gleich gut beweisen wie die Existenz von Gott.

@Tobiasw

Nein ich hab gesagt: Jemand der behauptet er wisse oder glaube zuwissen, ist ein .... (kein Astronome)

Heute bezeichnet sich doch schon jeder alsAstronome der ein Fernglas besitzt

Schau dir mal die spezielleRelativitätstheorie an, dann wird dein Verständnis der Zeit ein völlig anderes sein. Binmir sicher das zumindest "einfache" (relativ einfach, lol) dinge wie die Zeitdillertationoder so verstehen wirst. Du musst von einem linearem Zeitsystem wegkommen!!!!! (Das fälltschwer, aber es zahlt sich fürs verständnis von RaumZeit aus, glaube mir)


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guenni1
ehemaliges Mitglied

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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 14:07
@Tobiasw 2ter post, erst jetzt gekommen

Das ist doch im Großen und Ganzen genaudas was ich versuche dir begreiflich zu machen:

Im bezug auf den Artikel: Eskann kein VOR dem Urknall geben da das Universum "vor" (ja ich weiß jetzt nicht wiesagen,lol) vielleicht gar keine Zeit hatte.
Selbst wenn es die Zeit hätte könnte manes nicht vergleichen! Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, das sind 2verschiedene Einheiten!!!!!!!!

Das nennt man im allgemeinen dann aber paralleleUniversen, ist irgendwie aber nicht das selbe wieUrkanll->expandieren->zusammenziehen->Urkanll->usw. !!!!!!! Das sind 2 verschiedeneTheorien, die haben höchstens den Urkanll gemeinsam


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taothustra1
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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 14:12
@Guenni

Man kann eine Menge beweisen, man muß allerdings dazu schon seineeigenen gottgegebenen Fähigkeiten einsetzen.
Wer seine Erkenntnisfähigkeit auf dierein wissenschaftlich technischen Beweisverfahren reduziert, hat sich selbst reduziert.

Es gibt sehr wohl eine Schnittstelle, zwischen dem Jenseits und dem Diesseits.
Und diese Schnittstelle ist sogar in jedem von uns enthalten.

Schon in den60er - Jahren war es durch die "Kirlian - Fotgraphie" möglich um Froschlaiche dasAstralbild des erwachsenen Frosches festzustellen.
Das Bild war auch nicht aus einerder Wissenschaft bekannten Materie.
Aber nichts desto weniger ist es nur natürlich.

Ich könnte Dir noch eine Menge anderer Beispiele aufzählen, aber wenn Du keinevorgefasste Meinung hast, dann wirst Du sie leicht selbst herausfinden können.

Denk nur an die Geister und die Leute die Kontakt zu ihnen haben, auch sie existierenwie Du leicht selbst herausfinden kannst, dennoch bestehen sie nicht aus irgendeiner derWissenschaft bekannten Materie.

Man kann zwar diese Beweise abstreiten, aberwiederlegen lassen sie sich nicht.
Und erst recht gibt es keine anderen plausiblenErklärungen dafür.

Aber so etwas hat die Wissenschaft schon immer gerne unterden Tisch fallen lassen.

Es ist Deine Entscheidung was Du unter den Tisch fallenläßt.
Aber was man beweisen kann und was nicht, hängt in erster Linie von der eigenenErfahrung und nicht von geistlosen Quacksalbern ab.


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guenni1
ehemaliges Mitglied

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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 14:22
omg vom Urknall zu den Geistern, jetzt wirds erst richtig spannend (was kommt alsnächstes, die Existenz von Mickey Mouse?)


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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 14:27
"Heute bezeichnet sich doch schon jeder als Astronome der ein Fernglas besitzt "

LOL da muss ich dir recht geben!


"Im bezug auf den Artikel: Es kannkein VOR dem Urknall geben da das Universum "vor" (ja ich weiß jetzt nicht wie sagen,lol)vielleicht gar keine Zeit hatte.
Selbst wenn es die Zeit hätte könnte man es nichtvergleichen! Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, das sind 2 verschiedeneEinheiten!!!!!!!! "

Ich verstehe schon was du meinst! ECHT! So langsam hab ichdas Gefühl wir meinen das Selbe....lol


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guenni1
ehemaliges Mitglied

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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 14:35
Wie gesagt das sind parallele Universen mit anderen Physikalischen Eigenschaften, das isteine komplett andere Theorie!

Hab aber schön langsam gar keine Lust mehr zudiskutieren, lassen wir jetzt bitte gut sein!


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monkey12
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Existenz der Menschen

04.07.2006 um 15:00
Existenz der Menschen


--->BEDROHT


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hullabaloo
ehemaliges Mitglied

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Existenz der Menschen

05.07.2006 um 13:45
man sucht hier ja nur nach einer möglichst wahrschienlich erklärung,...
derhacken ist: jede erklärung wird immer weiter erklärungen nach sich ziehen (kausalität)...
unterbricht man diese kausalitäts-kette (was man bei einem "grund" für "alles"zwangsweise tun muss) wird jedes ereignis möglich...
wir können auch aus einemgigantischen kuchen gepurzelt sein, der einfach da war ... nichts ist mehr unmöglich!
sprich es ist nicht möglich eine befriedigende erklärung zu finden....


mfg hullabaloo


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Existenz der Menschen

05.07.2006 um 16:37
Yeah, mein erster Post ;)

Als ehemaliger Physikstudent (studium abgebrochen) undangehender jetzt Psychologiestudent muss ich jetzt auch mal etwas zur allgemeinenVerwirrung beitragen ;)

Erstens (der physikalisch-wissenschaftliche Einwurf) :
Ein Physikprofessor hat mal in einer Vorlesung etwas gesagt, das meiner Meinung nachjede wissenschaftliche Debatte über das, was vor dem Urknall war obsolet macht. Er gabuns nämlich zu bedenken, das die Temperatur (sofern man da überhaupt noch von einersolchen reden kann) zum Zeitpunkt des Urknalls und einige Plancksekunden danach sounvorstellbar hoch war, das sie absolut JEDE Information über das, was eventuell vorherwar, unwiderbringlich ausgelöscht hat.
Werfen wir mal einen Blick auf die vierKriterien für Wissenschaftlichkeit :

1. Die untersuchten Sachverhalte müssenwirklich vorhanden, d.h. beobachtbar oder erlebbar sein.
2. Die Aussagen überSachverhalte und die daraus abgeleiteten Gesetze müssen prinzipiell prüfbar sein.
3.Die Aussagestrukturen sollen ein weitgehend widerspruchsfreies System bilden, aus demauch Ableitungen möglich sein sollen.
4. Das Aussagesystem darf sich nicht nur aufEinzelheiten beziehen, sondern muss auch Verallgemeinerungen enthalten.

Dajegliche Informationen über einen eventuellen Status "Vor-dem-Urknall" restlosausgelöscht wurden, entzieht sich jede Spekulation über diesen Status derWissenschaftlichkeit, da die ersten beiden Kriterien nicht erfüllbar sind.

Anders gesagt - unsere logischen Systeme erweisen sich in dieser Hinsicht als inkeinster Weise ausreichend, darum ist auch jede Argumentation die auf logik basierthinfällig. Soviel dazu ;)

Zweitens (der psychologische Einwurf) :
SeitMenschengedenken beschäftigt man sich mit der ultimativen Frage, die Frage nach dem Sinndes Seins. Stellt man sich diese Frage weil mein sein eigenes Dasein als sinnlos und leeransieht und auf der Suche nach einer Transzendenz ist, die dem eigenen Dasein einen Sinn,eine Existenzberechtigung verleiht ? Warum sind wir nicht mit dem zufrieden was wirhaben, warum sind wir unfähig, uns selbst Sinn zu verleihen und müssen diesen immer inder objektiven Aussenwelt suchen ? Und was für eine Rolle würde eine Antwort auf dieseFrage spielen ? Wenn wir nur ein Fehler der Natur sind bzw. in der Tat nichts anderes,als ein biologisches Konstrukt, das einzig aus evolutionären Aspekten lebt und wiedervergeht und nur der Fortpflanzung und des ökologischen Gleichgewichts wegen existiert,würde das unserer Existenz den Sinn nehmen, würde uns das wirklich nur auf einenwandelnden Zellhaufen reduzieren der mit Pflanze, Tier und Einzeller auf einer Stufesteht ? Wenn die Antwort transzendent oder religiös wäre, würde uns das dass rechtverleihen, uns als höher anzusehen als andere Lebewesen ?
Wenn wir uns schon so eineFrage stellen, dann sollten wir darauf achten warum wir uns diese Frage stellen, weil dieBeweggründe zu fragen oft Antworten erzwingen, die diese Beweggründe unterstützen. Undwir sollten uns gerade bei einem Thema, bei dem es zweifelhaft ist ob überhaupt eineAntwort existiert und zudem völlig unklar ist in welche Richtung diese Antwort führt,fragen, ob wir wirklich die Voraussetzungen erfüllen, verantwortungsvoll und adäquat mitdiesem Thema umzugehen. Und ich glaube gerade daran mangelt es sehr stark, der Menscherfüllt noch lange nicht die Voraussetzungen die nötig sind, so eine Frage zubeantworten. Was natürlich für uns Menschen noch nie ein Grund war, nicht trotzdem nachAntworten zu suchen ;) Schliesslich ist eines der hervorstechensten Merkmale des (geistiggesunden) Menschen die unstillbare Neugier ;)

Drittens (eigener,grenzwissenschaftlich-spekulativer Einwurf) :
Ich persönlich sehe den Sinn immenschlichen Dasein darin, aktive Schöpfer zu sein. Sehen wir der Wahrheit ins Auge, wirsind das einzige Lebewesen das wir kennen, das nicht der Natur und der Umweltausgeliefert ist, sondern das Potential hat beides aktiv nach unseren Bedürfnissenumzugestalten. Unsere technologische und geistige Entwicklung mag noch in denKinderschuhen stecken, aber es haben sich bisher doch zwei Dinge gezeigt : Erstens habenwir das reine Machtpotential, schöpferisch tätig zu sein. Unsere biologischen,genetischen und medizinischen Kenntnisse lassen uns das Leben verändern, dieNaturwissenschaften lassen uns die unbelebte Natur verändern und die Psychologie undandere Geisteswissenschaften lassen uns uns selbst verändern. Die Veränderungen die wirbisher herbeiführen können sind zwar noch relativ gering, aber das Potential daserreichbar ist, ist vermutlich unendlich. Doch bei allem schöpferischen tätigseinvergessen wir doch scheinbar immerwieder gerne, das wie immer die reine Kenntnis und diereine Macht noch lange nicht bedeuten, das wir unser verantwortungsbewusstsein ignorierenkönnen.
Anders gesagt : Atomwaffen sind keine an sich schlechte Erfindung, nur dieTatsache das wir sie benutzen und wie wir sie benutzen ist sehr schlecht. Auch dieGentechnik ist keine schlechte Erfindung, wenn sie aber dazu führt das wir uns undanderen Lebewesen damit die Lebensgrundlagen zerstören, pervertieren wir unserenDaseinszweck als Schöpfer zu einem Daseinszweck als gedanken- und gewissenlose Zerstörer.
Jedenfalls zeigt gerade die modernste wissenschaftliche erkenntnis aus denNaturwissenschaften, insbesondere aus der Quantenmechanik, das es in der Tat nichtsanderes als unser Geist ist, der die Wirklichkeit formt. Wir haben die aussergewöhnlicheFähigkeit, die Realität selbst zu gestalten. Das ist unser Daseinszweck, unserGeburtsrecht und unsere Besonderheit.
Kleiner Einwurf am Rande - Das bedeutet langenicht, das wir "die krone der schöpfung" sind. Wenn man Berichten über Geister, Dämonen,Ausserirdischen und anderen Wesenheiten die aus dem Rahmen der Wissenschaften glaubenschenken will (und manche dieser Berichte sind in der Tat nicht einfach von der Hand zuweisen !), dann sind wir nicht die einzigen Lebewesen, die die Gabe haben die Realität zuformen. Auf dieser Welt hier im Vergleich zu Tieren und Pflanzen sind wir ohne zweifelhöher entwickelt und etwas besseres, aber es wäre womöglich ein fataler Fehler, wenn wirso arrogant sind anzunehmen, das nichts über uns stünde.

Soviel zu diesemThread. Meine güte, mein erster Post hier und gleich die Finger wund geschrieben, dasfängt ja gut an -.- *g*


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guenni1
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Existenz der Menschen

05.07.2006 um 16:42
Da jegliche Informationen über einen eventuellen Status "Vor-dem-Urknall" restlosausgelöscht wurden, entzieht sich jede Spekulation über diesen Status derWissenschaftlichkeit, da die ersten beiden Kriterien nicht erfüllbar sind.

Siehe bitte 20 posts vorher, ich erklährs nicht nochtmal sorry


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Existenz der Menschen

05.07.2006 um 23:46
@guenni,

ich nehme an du meinst den Post, in dem du gesagt hast das "vor demurknall" keine materie und dementsprechend auch keine Zeit existiert hat.
Das istnatürlich ein Argument das es kein "vor dem Urknall" gab, aber mein Argument das dieTemperatur jegliche eventuell vorhandene Information ausgelöscht hat schneidet sich janicht mit deinem. Es ist leider auch keine eindeutig geklärte tatsache, das die Zeit erstmit dem Urknall angefangen hat zu existieren (es gibt genug andere modelle die ohne diesevoraussetzung funktionieren, die postulieren meistens aber auch den Urknall nicht alsSingularität, sondern als ausdefinierten Punkt _mit_ einer Zeit "davor"). Wäre es nichttheoretisch vorstellbar, das es doch eine Art Energieform "vor" dem Urknall gab ? Damitkönnte es (höchst theoretisch natürlich nur) auch eine Zeit "vor" dem Urknall gegebenhaben. Es war zwar mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht so, aber wir können es ja auchnicht mit Recht vollkommen ausschliessen ;) Der Vorteil den ich bei dem Argument"Temperatur" sehe, ist das es uns auch noch verschleiert was "vor dem Urknall" war, wenndurch irgendeine obskure Energieform (Vakuum-Quantenfluktuationen ? Aber wie könnte etwasohne zeitlichen Rahmen fluktuieren *grübel*) es doch auch davor Zeit gab. Das Zeit vonMaterie/Energie strikt abhängig ist, ist unbezweifelbar, aber das es "vor dem Urknall"keine Energie und damit auch keine Zeit gab, ist keineswegs eindeutig bewiesen.
Aberwie gesagt, meine und deine Argumente sagen ja eines ziemlich eindeutig : Für einehypothetische Zeit "vor dem Urknall" etwas beweisen oder aussagen zu wollen istunmöglich, erstens mangels Informationen und zweitens wohl auch mangels einem greifbarenmateriell-zeitlichen Rahmen.

Übrigens habe ich so das Gefühl das diesesEntstehung-des-Universums-Thema langsam ins off-topic abrutscht, in dem Thread hiersollte es doch ursprünglich um den Daseinszweck des Menschen gehen ;)


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guenni1
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Existenz der Menschen

06.07.2006 um 00:12
Ja, ich habe es wirklich so gemeint das die Zeit erst mit dem Urkanll geboren wurde undsomit eine zu hohe temperatur nichts ausgelöscht haben kann da es ja ohne Zeit kein davorgab. Hoffe mal das dieser Satz einigermaßen verständlich ist.

Bei einem ist sichaber die Wissenschaft sicher einig (denke jedenfalls): Das der Urknall wohl eineSingularität ist (siehe Definition) in welcher unsere bekannten Physikalischen Gesetzenicht mehr gelten.

Wenn es jedoch ein davor gegeben haben soll, wogegen ichpersönlich nicht glaube, dann ist es sogar zwingend erforderlich dass es eine ArtEnergieform gegeben haben muss. Allerdings ist das dann keine Energieform wie wir siekennen, diese könnte man nämlich nicht in Joule messen. Das wäre dann eine Energie dieaus völlig unbekannten Basisgrößen bestehen würde. Aber wie gesagt halte ich es für sehrunwahrscheinlich das sich 2 mal ein Universum mit der Dimension Zeit bildet. (nun ja istaber auch irgendwie schwer einzuschätzen da es ja an erfahrungswerten mangelt :-), aberlaut dem obigen artikel den tobiasw da gepostet hat habe ich da sogar recht, schätze maldas dieser wissenschaftler da mehr ahnung hat als ich)

Was aber auch ich füreinigermaßen sicher halte ist das es andere Universen gibt mit eigenen PhysikalischenGegebenheiten. Jedoch glaube ich nicht das diese eine Dimension Zeit haben und daher sinddiese dann auch nicht mit den worten "vor unserem Urknall", oder "Exestiert zur selbenZeit" erfassbar. Aber das wird wohl immer ein rein theoretischer Aspekt sein, gleichbeweisbar wie unsere Schöpfertheorie.

Nun wie gesagt, Theorie ist eben doch keinBeweis, auch wenn man keine Gegenbeweise findet.


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Conquestus
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Existenz der Menschen

06.07.2006 um 00:26
"Existenz der Menschen"
Der Sinn in allem, ist ebenso der Sinn, wie auch der Unsinn,im Detail.


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