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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

194 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Krebs, Strahlung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 16:22
Als vor einigen Jahren auf diversen Wohnhäusern die Mobilfunkantennen aufgebautwurden,
und der Besitzer so einen Schein nebenbei machen konnte, hat mir einTelekomtechniker
erzählt, das er sich für kein Geld der Welt so ein Teil aufs Dachsetzen lassen würde.


O-Ton: "Die werden alle gegrillt".


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 16:36
@darthhotz

Zum einen, diesen Technikern traue ich nicht recht, ich Traue auchdem Heizkostenableser nicht zu mir Vernünftig die Heizkostenabrechnung zu erklären ;)

Zum anderen, Ich würde mir so ein Ding eher auf Dach setzten, als dass es meinNachbar auf dem Dach hat, hängt ein bisschen mit der Richtung zusammen, in die die Dingerstrahlen. Ich vermute mal die größte Intensität geht zu den Seiten weg, und nicht nachunten.


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 17:26
Ich habe jetzt selber versucht , mich schlau zu machen , leider erfolglos , da dieMeinungen ganz weit auseinandergehen.

Bei Kindern und Jugendlichen scheint mansich einig zu sein , daß Heranwachsende empfindlicher auf elektromagnetische Strahlungenreagieren, da sich ihr Nervensystem noch in der Entwicklung befindet und ihreSchädeldecke dünner ist als bei Erwachsenen. Beim Telefonieren mit dem Handy tritt imKopf eine Absorption hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf, die durch die sogenannte spezifische Absorptionsrate (SAR), einem Maß für den auf die Gewebemassebezogenen Leistungsumsatz (W/kg), quantifiziert wird.
Als aktueller Grenzwert giltin Deutschland 0,6 W/kg, eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission, der sich auch derEU-Rat angeschlossen hat.
(Frühere Empfehlungen lagen bei 0,2W/kg)

hiergelesen (Archiv-Version vom 16.10.2007)

zu den Sendemasten:
Mehr Masten - weniger Strahlung
Dass die Strahlenbelastung beim Telefonieren tendenziell sinkt, liegt zu einem gutenTeil auch daran, dass die Handy-Netze immer dichter werden. "Ein Handy strahlt dann amstärksten, wenn es weit von einem Mast entfernt ist", erklärt Uni-Professorin Blettner.Mehr Masten bedeuten weniger Strahlung am Ohr. Und genau da zeigt sich das nächsteDilemma, denn Mobilfunk-Sendemasten sind um ein vielfaches unbeliebter als Handys selbst.Das hat eine BfS-Umfrage von 2005 ergeben.
Fest steht dabei: Die Strahlenbelastungdurch die Masten ist deutlich geringer als durch Handys. Laut Interphone-Studie liegt diegemessene Stärke der hochfrequenten elektromagnetischen Felder weit unterhalb derzulässigen Grenzwerte und auch unterhalb der von Radio- und TV-Sendern. Auch wenn es nachStand der Forschung keine gesundheitlichen Gefahren gibt: Viele Menschen, die in der Nähevon Masten wohnen, klagen immer wieder zum Beispiel über Schlafstörungen oderKopfschmerzen

Quelle (Archiv-Version vom 25.02.2007)
Tipps auf Reisen:
Man sollte möglichst nicht in fahrenden Zügen telefonieren, dadas Handy dort oft mit maximaler Leistung sendet und selbst im Ruhezustand ständig aufSendersuche ist. Das gilt auch für die Handy-Waggons. Außerdem empfiehlt sich, beimVerbindungsaufbau Abstand zum Ohr zu halten, bis das Gespräch zu Stande gekommen ist. ZurVorbeugung sollten möglichst oft Headsets zum Einsatz kommen - beim Autofahren sindFreisprecheinrichtungen sowieso Pflicht.

Medizinauskunft (Archiv-Version vom 17.12.2006)

Zell- und Genveränderungen durch das Gebrauch von Handys?
"Nach ersten Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- oderHochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNA kommt und dass Stressproteine produziertwerden", betont Kolb. Doch ob wirklich Krebs entsteht, will der Biophysiker aus diesenErgebnissen nicht schlussfolgern. "Das wäre Spekulation." Denn die Reparaturkräfte desKörpers könnten diese Schäden an der DNA offenbar beheben. Klar scheint vorerst nureines: Sind Zellen bereits geschädigt, dann wird diese Schädigung durch den Einfluss derStrahlung nicht linear erhöht, sonders steigt um ein Vielfaches. Und trotz Reparatur desKörpers ist nicht auszuschließen, dass an einzelnen Zellen eine Restschädigungzurückbleibt, auch wenn die Zelle zunächst "normal" funktioniert.
"Wir werden jetztversuchen, Nachweise für Strahlungseinflüsse auf der Funktionsebene der Zellen zufinden", sagt Prof. Kolb. Denn noch ist weder klar, wo genau in der Zelle die Strahlungtrifft, noch wie groß eventuelle Restschäden in der Zellfunktion durch die Störung derDNA ist.


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yoyo ehemaliges Mitglied

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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 17:38
Das ist wie mit dem Klimawandel, solange man nichts eindeutig beweisen kann, denken sichalle, weiter so, passt schon. Aber nachher kommt das große Gejammer, ob Hochwasser oderKrebs/Behinderungen. Dann werden die Leute, die jetzt ständig an diesen blöden Dingernrumfummeln, eifrig nach Schuldigen suchen und Motorola & Co. verklagen.

Wasangeblich noch schlechter für die Gesundheit ist, sind die schnurlosen Telefone im Haus.


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 17:48
Das hat doch nix mit den Handys zu tun,das sind die ganzen extra Bio Salate die uns zusauber geworden sind.

Gruss K.


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 18:11
@yoyo

>Was angeblich noch schlechter für die Gesundheit ist, sind dieschnurlosen Telefone im Haus.



Warum sollen diese gefährlicher sein?


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 18:19
Link: www.swr3.de (extern) (Archiv-Version vom 01.05.2007)

Die meisten Schnurlostelefone machen krank.“ Diese Behauptung ist immer mal wieder in denSchlagzeilen, auch der SWR3-Handyman hat schon oft darüber berichtet. Fakten sind schwerauseinanderzuhalten, deshalb nochmal: Beeinträchtigen Schnurlostelefone die Gesundheit –SWR3-Handyman Stefan Scheurer:

Es gibt tatsächlich ein paar Dinge, die kaumeiner über sein schnurloses Telefon daheim weiß. Seit ein paar Jahren sind digitaleTelefone mit dem DECT-Standard der Marktführer – eigentlich bekommt man kaum noch einanderes schnurloses Telefon im Laden. Diese DECT-Telefone haben viele Vorteile, bis hindazu, dass sie abhörsicher sind. Der erheblichste Nachteil allerdings: Die Basisstation –also das ist normalerweise der Kasten, mit dem das schnurlose Telefon aufgeladen wird –diese Basisstation arbeitet ständig. Immer. Auch wenn nicht telefoniert wird. Das heisst:Die Strahlung ist immer da. Man könnte fast sagen: Wer ein schnurloses DECT-Telefon zuHause hat, hat manchmal mehr Strahlung dauerhaft in seiner Wohnung als wenn direktgegenüber ein Handymast steht.

Viel zu viele Spekulationen

Bis heuteweiß man wenig über gesundheitliche Folgen von gepulster Strahlung. Und trotzdem: Immerwieder tun die Medien so, als ob alles ganz ganz schlimm ist. Und das ist unseriös. Eswird viel zu viel spekuliert, selbst Messungen sind so eine Sache: Je nachdem, welcherGutachter mit einer Strahlen-Messung beauftragt wird: Zwar kommen alle zum selbenMess-Ergebnisse, aber auch bei Gutachtern gilt: Es gibt keine Erfahrungen, wie man dieMesswerte nun interpretieren soll.

Schädlich oder nicht? Und wenn ja für wen?Mit schnurlosen Telefonen verhält es sich ähnlich wie mit den Handys: Viele Studienkommen zu widersprüchlichen Aussagen über die Beeinflussung der Gesundheit. Sicher istbis heute: Fast alle Menschen reagieren so gut wie gar nicht auf Handystrahlung. Undgenau dasselbe gilt auch für schnurlose Telefone. Sicher ist aber auch: Es gibttatsächlich empfindliche Menschen, die sich ihre Krankheiten nicht einbilden. Und: DieseKrankheiten verschwinden, wenn das schnurlose Telefon oder das Handy abgeschafft werden.

Wie verhälst du dich richtig?

Das heißt: Ob deine Beschwerden, alsoKopfweh, Schlaflosigkeit usw. tatsächlich am Handy oder am schnurlosen Telefon liegen,mußt du selbst ausprobieren. Das ist der einzige wirklich seriöse Rat. Auf eine ältereTechnologie umzusteigen, bei der die Basisstation nicht strahlt (CT1+-Standard), ist eineMöglichkeit. Das muss aber nicht sein. Besser, man geht mit der neuen Technikverantwortungsvoll um: Die Basisstation für das schnurlose Telefon gehört nicht insSchlafzimmer – wer besonders empfindlich auf Strahlung reagiert, für den gilt außerdem:Auch Handys weg vom Körper.


P.S.: Vor 15 Jahren besaß ich mein erstes undletztes Schnurlostelefon .
Nach einigen Minuten telefonieren wurde mein Ohr immerrecht warm ,
ich schmiss es schließlich weg und erntete Gelächter von meinenFreunden über meine "Einbildung".


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 18:22
Leute, IHR lebt alle im Elektrosmog, schon mal drüber nachgedacht? In euern 4 Wändenfließt mehr Strom als gesund ist, IHR sitzt gerade alle vor den ach so strahlungsarmenMonitoren, und so weiter und sofort, Liste sehr weit fortsetzbar, und da machen wir unsjetzt verrückt, wegen der Handys und Telefone?


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 18:28
@Sumpfding
Es geht mehr darum , die eigene Strahlenbelastung möglichst zu minimieren.


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 18:29
Na xy, dann schalt den Strom ab, den Sicherungskasten findest Du doch alleine, oder? :)


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 18:32
Moment , dazu muß ich mich erst aus meine Bleischürze quälen... :D


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 18:36
vergiß nicht die Aluhaube vom Kopf zu nehmen :)

Ich kann nnur jedem empfehlen,dann wenigsten einmal im Jahr Urlaub im Zelt zu machen, wenigstens ein paar Tage, weg vonallem Übel


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 18:46
"Ich kann nnur jedem empfehlen, dann wenigsten einmal im Jahr Urlaub im Zelt zu machen,wenigstens ein paar Tage, weg von allem Übel"

... und für das gegrillte Geflügelsorgt die Hochspannungsleitung über dir , wie praktisch! :D


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

06.02.2007 um 18:46
negativ, der Westerwald ist dafür nicht schlecht, da gibts echt ein paar ruhige Flecken


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

07.02.2007 um 00:56
@Dearth

<<Als vor einigen Jahren auf diversen Wohnhäusern dieMobilfunkantennen aufgebaut wurden,<<<


niun ja, direkt daruntersollte eigentlich keine hohe Leistung herschen, die strahlen ja eher horizontal ab.


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

07.02.2007 um 01:00
ah, wurde ja schon erwähnt ;-)


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

07.02.2007 um 01:24
Nach einer Talkrunde heute im N24 zum Thema "Schädlichkeit der Handystrahlung" scheintja, daß wir Handybenutzer mal alle frühzeitig an "Alzheimer" erkranken. Bei Ratten klapptdas schon.
Der Präsident der Regulierungsbehörde, wies alle Bedenken gegenüber derSchädlichkeit der Handystrahlung zurück. Gleichzeitig sprach er sich dafür aus, daß wegender besonderen Gefahr für Kinder, das Handy für Kinder unter 6 Jahren zu verbieten ist!!
Na ja, der weltweite "Großversuch" läuft. Diejenigen, welche dann "Alzi" bekommenkriegen´s eh nicht mehr mit. ;)


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

07.02.2007 um 08:13
Okay, in so ein paar Dutzend Jahren sprechen wir uns wieder zum Thema, wenn wir uns dannnoch daran erinnern können, worum es geht


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

07.02.2007 um 17:45
add ein also die länge des artikels ist ja wohl kein hinweis auf dessenwissenschaftlichkeit oder?

ad2 gemient war nicht der radio frequenzganz sondernder tv frequenzganz

ad3 ist bis heute keine dna schädgungen belegbar durchstrahlugn dieser art

richtig ist das magnetfeler in einer bestimmten umgebung,in einen bestimmten aufbau genetische veränderungen bewirken können jedoch nicht beibereits lebendem organismen sondern bei eizellen, samen etc

ist im übrigen sogardaheim nachbaubar

ad3 es existiert eine ständige strahlung. von radiaktiver bishin zur emv strahlung ist in allen frequenzbereichen was zu finden ohne technik einfluss.

ad4: bei einem derartigen massiven gebrauch der handys hätte es bei weitemmassivere auswirkungen in den statiskiten geben müssen wenn die angstmacher theorienrichtig wären. sagen wir steigende krebsraten um mehrere hunder prozent

ad5: dierattenstudie ist hinlänglich bekannt... das war das teil in dem die armen viecher mit derxfachen dosis beschossen wurden.

nochmal strahlung jedweder art ist ab einembestimmten level immer schädlich
stichwort laser,.. ungefählich im miliwatt bereichaba darüber hinaus von nur für die augen schädlich bishin zu sofort tödlich


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10 Jahre Handy=39% mehr Krebs?

28.05.2008 um 21:37
Link: www.sueddeutsche.de (extern) (Archiv-Version vom 29.05.2008)

es geht hier zwar um eine möglich krebsgefahr durch handystrahlungen, aber auch hier wurde über die angebliche erbgutschädigung durch diese strahlungen berichtet.

erst kürzlich kam heraus, dass diese studien (2) gefälscht wurden und es keinen beweis gibt, dass diese strahlungen das erbgut schädigen können.
Dass Handy-Strahlung das Erbgut schädige, ist ein zentrales Argument von Bürgerinitiativen, die gegen Mobilfunkmasten kämpfen. Doch ihr Argument verliert gerade seine wissenschaftliche Basis. Die Medizinische Universität Wien hat zwei entsprechende Studien aus den Jahren 2005 und 2008 als "fabriziert" bezeichnet und fordert die Autoren auf, sie zurückzuziehen.

In beiden Arbeiten hatte eine Forschergruppe der Hochschule behauptet, normale Handys (GSM) und moderne Datentelefone (UMTS) lösten schon weit unterhalb der geltenden Grenzwerte Schäden an der DNS von Zellen in Kultur aus.



[...]

Den Ermittlungen der Wiener Hochschule zufolge hat offenbar eine technische Mitarbeiterin des inzwischen emeritierten Professors Hugo Rüdiger die Daten der Studien manipuliert.

Sie "konnte überführt werden, dass ihre gesamte Vorgehensweise auf die Erzeugung vorgefasster Resultate angelegt war", heißt es in der Mitteilung der Universität. Die Frau habe ihr Verhalten gestanden und ihren Arbeitsvertrag gekündigt. Die Bindegewebszellen Fibroblasten waren bei den Versuchen simulierter Handystrahlung ausgesetzt. Bei der Analyse der Erbgut-Bruchstücke hatte die Mitarbeiterin offenbar Zahlen passend zur Bestrahlung erfunden.

[...]

Der Leiter des Programms, Franz Adlkofer, war zum Helden der Handygegner aufgestiegen. Dabei hatte er wie viele andere Experten erklärt, dass Messungen an isolierten Zellkulturen kein Krebsrisiko belegten. In einem kompletten Organismus gleichen Reparaturmechanismen die auch aus anderen Gründen auftretenden DNS-Schäden aus.
quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/217/176682/ (Archiv-Version vom 29.05.2008)


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