Fusionsreaktor Iter
02.06.2011 um 19:49Hi,
@felixmerk
Hierhttp://www.buerger-fuer-technik.de/body_kernfusion-stand_und_perspekti.html nochmals ein guter Überlick.
-gg
@felixmerk
Hier
-gg
- das Plasma lässt sich durch starke magnetische Felder komprimieren und kann auf diese WeiseAch, jetzt fällt mir eine Frage ein: müssten die ITER so nah an Deutschland bauen? Hätten die es nicht etwas weiter weg bauen können??... :)
kontrolliert auf extrem hohe Temperaturen (bis ca. 300 Mio. K) gebracht werden
Ist ziemlich egal - wenn der hochgeht ist die ganze Welt im Anus :DRumpelstil schrieb:Ach, jetzt fällt mir eine Frage ein: müssten die ITER so nah an Deutschland bauen? Hätten die es nicht etwas weiter weg bauen können??... :)
Vorteile:Zu Punkt 9 möchte ich noch ergänzen dass die Abfälle eine Halbwertszeit von lediglich ca. 10 Jahren haben. Da kann man es schon fast an der Wäscheleine hängen lassen.. :)
1. Neue zusätzliche Energiequelle zu regenerativer Energie, Kernspaltungsenergie und fossilen Brennstoffen
2. Keine zeitliche Begrenzung. Selbst wenn alle Primärenergie durch Fusion geliefert und global das zweifache des heutigen Verbrauchs angenommen wird, reicht der Deuteriumgehalt der Weltmeere länger als die Brenndauer der Sonne. Auch das Tritium, das aus Lithium erbrütet wird, kann als quasi unerschöpflich gelten.
3. Eine unkontrollierte Leistungsexkursion wie der GAU (größter anzunehmender Unfall) beim Kernspaltungsreaktor ist ausgeschlossen. Der Brennstoffinhalt des Fusionsvolumens beträgt zu jeder Betriebszeit nur wenige Gramm und jede Störung der Randbedingungen unterbricht den Fusionsprozess.
4. Keine radioaktiv und thermisch „heißen“ abgebrannten Brennelemente wie beim Kernspaltungsreaktor.
5. Verringertes militärisches Missbrauchspotential, weil nicht wie beim Spaltungsreaktor unvermeidlich kernwaffenfähiges Plutonium erbrütet wird.
Nachteile:
6. Es ist eine extrem anspruchsvolle Technologie notwendig.
7. Diese Technologie macht zentrale Großeinheiten mit riesigem Kapitalaufwand erforderlich.
8. Aus oben genannten Gründen kommen daher als Standort nur reiche Industrienationen in Frage, die über die hierzu erforderliche Infrastruktur und das Kapital verfügen.
9. Es fallen große Mengen radioaktiven Abfalls wegen des Austauschzwanges der durch Neutronen geschädigten Strukturmaterialien an.
10. Es ist zu erwarten, dass es zum Aufbau eines erhöhten radioaktiven Tritiumpegels in der Atmosphäre wegen der im Normalbetrieb und bei Störungen unvermeidlichen Tritiumleckagen in einer erforderlichen großen Anzahl von Fusionsanlagen kommt.
11. Eventuelle Engpässe bei wichtigen Strukturmaterialien wie z.B. Niob und Zinn für die supraleitenden Spulen könnten auftreten.
dann ist das genauso wie wenn man das gewicht des mount everest dem eines sandkorns gegenüberstellt.Rumpelstil schrieb:1. Neue zusätzliche Energiequelle zu regenerativer Energie, Kernspaltungsenergie und fossilen Brennstoffen
2. Keine zeitliche Begrenzung. Selbst wenn alle Primärenergie durch Fusion geliefert und global das zweifache des heutigen Verbrauchs angenommen wird, reicht der Deuteriumgehalt der Weltmeere länger als die Brenndauer der Sonne. Auch das Tritium, das aus Lithium erbrütet wird, kann als quasi unerschöpflich gelten.
Dann lass es doch einfach. Sie ist noch nicht einmal ansatzweise für die Energieerzeugung einsatzfähig. Wobei es eine militärische Ausnahme gibt: die Wasserstoffbombe. Aber sie ist kein Reaktor im Sinne der hiesigen Diskussion.jeremybrood schrieb:Kann mir nicht vorstellen, dass die Fusionstechnologie noch nicht einsatzfähig sein soll
Man macht exakt gar nichts. Denn du übersiehst, dass der planetare Transport von elektrischer Energie schlicht so nahezu unmöglich ist.Ryker10 schrieb:Ich meine...ein einziges kraftwerke würde doch theoretisch reichen die ganze welt unendlich lange mit energie zu versorgen...was macht man da mit der preispolitik und ich will gar nicht erst von anderen mehr als weitreichenden folgen reden wäre energie unerschöpflich verfügbar..
Es ist kein Thema, was man bedeckt halten muss. Es ist schlicht nicht machbar, daher verschwendet niemand einen ernsthaften Gedanken daran. So einfach ist das.Ryker10 schrieb:Daher hält man dieses thema erstmal bedeckt, würde man den menschen auch noch diese idee weitläufig bewusst machen, gäbe es gigantische demos und somit wirtschaftlcieh und politische turbulenzen.
Es gibt vieles das man ohne entsprechende Technologie und Kapitalaufwand nicht bauen kann aber das dies jetzt ein Nachteil dessen sein soll ist mir unverständlich.Rumpelstil schrieb:6. Es ist eine extrem anspruchsvolle Technologie notwendig.
7. Diese Technologie macht zentrale Großeinheiten mit riesigem Kapitalaufwand erforderlich.
8. Aus oben genannten Gründen kommen daher als Standort nur reiche Industrienationen in Frage, die über die hierzu erforderliche Infrastruktur und das Kapital verfügen.
Da Tritium ja als Brennstoff neben Deuterium für den Fusionsreaktor dient, wird man schon von Betreiberseite wohl sein bestes geben davon so wenig wie möglich an die Umwelt abzugeben, wobei auch die Halbwertszeit von Tritium jetzt nicht allzu hoch ist.Rumpelstil schrieb:10. Es ist zu erwarten, dass es zum Aufbau eines erhöhten radioaktiven Tritiumpegels in der Atmosphäre wegen der im Normalbetrieb und bei Störungen unvermeidlichen Tritiumleckagen in einer erforderlichen großen Anzahl von Fusionsanlagen kommt.
Ja, könnten, das heißt aber nicht das sie es werden. Allerdings ist wie du schon schreibst die Halbwertszeit bei den Strukturmaterialien vergleichsweise gering, sodass man sie irgendwann wieder einfach recyclen kann, vielleicht kann man auch gleich Radioaktive Bestandteile vom Rest abtrennen und somit ohne groß zu warten das meiste wiederverwerten. Hinzu kommt das wir nicht wissen wie sich das mit den Supraleitern in Zukunft verhält. Man forscht ja weiter an supraleitenden Materialen, sodass man genauso gut wie man annimmt das es zu Engpässen kommen könnte auch annehmen kann das vergleichbare oder bessere supraleitenden Materialien die weniger-kein Niob und/oder Zinn brauchen entwickelt werden.Rumpelstil schrieb:11. Eventuelle Engpässe bei wichtigen Strukturmaterialien wie z.B. Niob und Zinn für die supraleitenden Spulen könnten auftreten.
Und Eier, Wolle und Fleisch liefert es auch noch. Ntürlich "theoretisch" für die ganze Welt. Ich bin echt immer wieder erstaunt wieso das Thema Fusionskraft immer noch so positiv beleg5t ist, jedenfalls bei den Leuten die gewisse Märchen für bare münze nehmen. Herjeh, was über Fusionskrtaft alles geredet wird, dabei steht jetzt schon 100% fest das die heiße Fusionskraft die nächsten 100 Jahre garantiertb keinerlei nennenswerten Beitrag zur weltweiten Energieversorgung beitragen wird. Ebenso steht jetzt schon fest das sie niemals mehr als ein paar mitkriege Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfes leisten wird, der über die paar mickrigen Prozente der heutigen Atomkraftwerke hinaus geht.Ryker10 schrieb:Ich meine...ein einziges kraftwerke würde doch theoretisch reichen die ganze welt unendlich lange mit energie zu versorgen
schon wieder so ein pseudo physik-wissenschaftler, dann verharr doch in dem irrglauben.UffTaTa schrieb:dabei steht jetzt schon 100% fest das die heiße Fusionskraft die nächsten 100 Jahre garantiertb keinerlei nennenswerten Beitrag zur weltweiten Energieversorgung beitragen wird. Ebenso steht jetzt schon fest das sie niemals mehr als ein paar mitkriege Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfes leisten wird, der über die paar mickrigen Prozente der heutigen Atomkraftwerke hinaus geht.
ist es auch, aber nicht morgen früh sondern in den nächsten 20 jahren.UffTaTa schrieb:Aber getan wird als wäre die Fusionskraft der Eintritt ins goldene Jahrhundert und würde morgen früh erfolgen.
Aus meiner Sicht: klar doch.interpreter schrieb:Lohnt es sich nicht diese Maschine schon allein deswegen zu erforschen?
ber ich habe es von leuten die sich damit tiefer beschäftigen, von professoren für elektrotechnik und quantenphysik.Sei so nett und nenne deine Quellen, bitte.