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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

15 Beiträge, Schlüsselwörter: EVP
Seite 1 von 1
hakki
Diskussionsleiter
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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

05.10.2004 um 01:33
Anhang: wer_erzaehlt_denn_den_mist.wav (36,3 KB)
Bin neulich zufällig im Netz über das EV Phänomen gestolpert. Bei diesen handelt es sich um angebliche "Stimmen", die auf Tonbändern zu hören sind. Man geht wie folgt vor: Eine oder mehrere Personen stellen fragen an "Geister", welche dann angeblich auf den Tonbändern zu hören sind. Allerdings sind die Stimmen sehr schlecht zu verstehen, so das die Aufnahmen erst einmal gefiltert werden müssen. Zum Teil sind die Stimmen gar nicht im Bereich des hörbaren für den Menschen und müssen desshalb auch digital überarbeitet werden... Klingt alles irgendwie komisch aber einige der Stimmen konnten selbst von anerkannten Wissenschaftlern nicht erklärt werden. Was haltet ihr von dem Ganzen? Ich steh der Sache noch ein wenig skeptisch gegenüber aber wer weiß, was wirklich dahinter steckt...?
Ich füge mal eine Sounddatei mit an, die ich im I-net gefunden hab. Die Stimme darauf antwortet auf eine Frage des "Mediums" mit: Wer erzählt denn den Mist?
Wenn man die Sounddatei allerdings rückwärts abspielt hört man die Worte: Sie leben...!

Sie sagen Steine sind keine Argumente und schlagen uns mit knüppeln, vergiften mit Chemie, verseuchen mit Atom und töten in Gefängnissen. Sie haben Recht, Steine sind keine Argumente, Steine sind erst der zögernde Versuch uns zu artikulieren, in der einzige Sprache die sie verstehen.


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marsrover
ehemaliges Mitglied

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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

05.10.2004 um 01:56
Vorwärts abgespielt ist die Frage sicher an Dich gerichtet. Rückwärts heißt es richtig "Sie kleben" - eine noch nicht veröffentlichte Werbung von Obi aus der Tapetenabteilung.

Gruß, marsrover


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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

05.10.2004 um 08:27
Naja, ich denke es ist eher ein technisches Phänomen als ein Paranormales.
Es gibt sicher viele Ursachen für "Tonbandstimmen", zB. Interferenzen, nicht richtig gelöschte bzw. durch irgendetwas vormagnetisierte Tonträger und dutzende andere Möglichkeiten, die ich ohne nachzulesen auch nicht alle aufzählen kann.

Wohl eher eine Pseudoparawissenschaft infolge mangelnder technischer Kenntnisse.















NICHTS lebt ewig !


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kekithu
ehemaliges Mitglied

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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

05.10.2004 um 10:14
"Vorwärts abgespielt ist die Frage sicher an Dich gerichtet. Rückwärts heißt es richtig "Sie kleben" - eine noch nicht veröffentlichte Werbung von Obi aus der Tapetenabteilung."

sorry aber, hahahahahahahahahahaha :)
der war echt gut ^^


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erol2k
ehemaliges Mitglied

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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

05.10.2004 um 16:18
lol


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edge-henning
ehemaliges Mitglied

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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

08.10.2004 um 19:24
Ein Tonband kann nur im Hörbaren Bereich aufzeichnen, Abspielen und sonst was. Meist ist es jedoch durch Bandqualtität und Gerät extrem Beschnitten. Ja, und dann Filtern und DIGITAL nachbearbeiten, also Leute, so würde ich alle Verstorbenen Reden lassen.......

Hätte der "Erfinder" dieser These wenigtens ein Funkgerät genommen, könnte man ja mal annehem..... Aber Geister sprechen zufällig auf Tonbändern.........

Was die Leute aber auch alles für einen Scheiss glauben.


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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

08.10.2004 um 21:34
kam das nicht in "the six senth" vor? (nicht auf die rechtschreibung schauen)


tschau

Die Rechtschreibregeln sind dran schuld...

Eine bessere Realität ist nur einen Gedanken entfernt!


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transbild
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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

08.10.2004 um 22:11
Link: www.holgersauer.homepage.t-online.de (extern)

Es gibt weltweit viele Esoteriker, die Tonbandstimmen einspielen. Wer sich für die Technik interessiert, sollte einmal in mein Buch reingucken.


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edge-henning
ehemaliges Mitglied

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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

08.10.2004 um 22:46
"Es gibt weltweit viele Esoteriker, die Tonbandstimmen einspielen. Wer sich für die Technik interessiert, sollte einmal in mein Buch reingucken. "

Wer sich für Technik interessiert, schaut mal in die technischen Daten von Tonbandgeräten und Kassetten-Geräten. Dann weiss man, das dies Schwachsinn ist. Aber wers glaubt, der kauft auch Kamel-Haar Decken gegen Rheuma.


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mystisidis
ehemaliges Mitglied

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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

21.11.2004 um 23:18
Anhang: 20040731_7_WitzigDerMann_M1.wav (309, KB)
Hallo!

Hier schreibt jemand aus und mit Erfahrung in diesem Bereich.

Alle die, die dieses Phänomen als Einbildung und/oder Interferenzen abtun, liegen falsch. Nicht grundsätzlich, da man sich sicher auch ab und zu diverse Aussagen einbildet, auch aufgrund von Interferenzen. Aber das ist auch zum Beispiel bei gewöhnlichen Telefongesprächen der Fall, und dennoch bestreitet niemand die Existenz des Gesprächspartners am anderen Ende der Leitung.

Allerdings ist die Häufigkeit der Nennung meines Namens sowie grüssender Worte signifikant gegenüber einer rein zufälligen Entstehung bzw. Einbildung. Und durch nachgewiesene und nachweisbare Fälle, bei denen mehrere Personen unabhängig voneinander dasselbe verstehen, ist eine sogenannte natürliche Erklärung entgültig ad acta gelegt.

Außerdem erhalte ich phasen- und teilweise bezugnehmende Antworten auf zuvor gestellte Fragen sowie ungewollte Vorhersagen im privaten Bereich, die sich bestätigt haben.

Die allermeisten, die hier ablehnende Kommentare von sich geben, haben Null praktische Erfahrung über Monate hinweg, und die ist zwingend notwendig für eine sachgerechte Bewertung des EVP. Es ist ein Geduldsspiel, aber selbst viele Skeptiker, die das Phänomen eigentlich widerlegen wollten, wurden spätestens durch monatelanges Experimentieren eines Besseren belehrt und unterstützen heute den Bereich durch ihre meist private Forschungsarbeit.

Früher haben die Skeptiker insbesondere vermutet, dass es sich bei dem Stimmen-Phänomen um Radiosender-Einstreuungen in bekannter Sprache handelt. Doch die Transkommunikations-Forschung hat sich weiterentwickelt und dieses Argument ausgeräumt, denn mittlerweile kann man beliebige Sprach-Dateien durch ein Computer-Programm in etwa 55 Millisekunden kleine Sequenzen zerhacken und "zufällig" neu zusammen setzen lassen (--> "Phonemsynthese"). Nehmen wir zum Beispiel eine russisch sprechende Stimme. Und diese meinetwegen noch rückwärts. Wenn unter diesen Bedingungen bei der Wiedergabe des neu zusammengesetzten, zerhackten Rohmaterials - geschultes differenzierfähiges Gehör meist vorausgesetzt! - verständliche Aussagen und Sätze auftauchen, so haben wir eindeutig ein als paranormal bezeichnetes Phänomen. Und so ist es.

Je mehr Übung das Gehör des Experimentators besitzt, desto rascher erkennt und identifiziert er die Stimmen und desto besser können die Aussagen verstanden werden. Charakteristisch für eine Stimme ist zum Beispiel ein einleitendes Wort wie "Kontakt", "Stimme" oder der am häufigsten benutzte Vor- oder Kosename des Experimentierenden, worauf dann die eigentliche Aussage folgt. Für Neulinge empfielt es sich insbesondere auf die Nennung von letzterem zu achten. Bei Menschen mit vielen guten Fremdsprachen-Kenntnissen läßt sich beobachten, dass die Absender der Stimmen Worte aus diesen verschiedenen Sprachen für die Bildung eines Satzes verwenden (also mehrsprachige Sätze). Ebenso charakteristisch ist, dass sich eine Stimme "einschaltet" oder besser "dazwischenschaltet", die zuvor und danach nicht mehr (in der jeweiligen Deutlichkeit) zu hören ist. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, da das Zerhack-Programm das Rohmaterial zufällig neu zusammensetzt und somit eine gewisse Gleich- und Regelmäßigkeit erreichen müßte.

Ich möchte zu eigenen Experimenten ermuntern. Allerdings niemand Labiles, sondern nur Menschen mit gefestigtem Charakter. Bitte besorgt Euch dafür eine Wave-Datei (*.wav) mit beliebigem Sprachmaterial darauf. Möglichst kein deutsches, vorteilhaft ist eher russisch. Entweder im Internet suchen oder über den Mikrophon-Eingang des PCs von einem Radio aufnehmen oder eine persönliche Mitteilung an mich mit der Emailadresse, dann schicke ich eine Datei rüber. Nach dem Durchlesen der Anleitung benutzt ihr das Programm und zeichnet dabei die Wiedergabe des zerhackten Rohmaterials aus dem EVP-Maker (so heißt das Zerhack-Programm) im Programm selbst auf. Bitte denkt, notiert oder dokumentiert wie auch immer vor und während einer solchen Einspielung Grüsse oder Fragen, auf die die Stimmen reagieren sollen. Es ist auch möglich, den EVP-Maker mehrfach zu öffnen und so mehrere Sprach-Dateien zu mixen. Zwei bis drei Sprach-Dateien haben sich meiner Erfahrung nach als sehr gut erwiesen. Allerdings muß man dann ein externes Aufnahme-Programm verwenden, um das Gesamt-Produkt aller laufenden EVP-Maker aufnehmen zu können (und wenns zu Beginn nur der Standard-Windows Audiorecorder ist). Zuvor nicht vergessen, das aktive Aufnahme-Gerät von "Mikrophon" auf Soundkarte ("Stereomix") in der Windows-Lautstärke-Einstellung umzustellen. Idealerweise benutzt man im Nachhinein ein Audioprogramm zur Nachbearbeitung, zum Beispiel zur Rausch-Reduzierung oder Hervorhebung identifzierter Stimmen durch diverse Effekte.

Das Programm: http://www.stefanbion.de/evpmaker/
Hintergrund-Information: http://www.tonbandstimmen.de/sprach.htm

WICHTIGE HINWEISE:

- Ganz wichtig: wer Experimente in dieser Richtung durchführen will, darf nicht labil sein sondern muß einen gefestigten Charakter haben. Etwaige Experimente werden in eigener Verantwortung durchgeführt!

- Geduld & Disziplin: absolut entscheidend für die Erkennung bzw. Identifizierung von Aussagen bzw. Stimmen ist ein Gehör, das in der Lage ist, in dem Akustik-Wirrwarr des EVP-Makers zu differenzieren. Das menschliche Gehör ist normalerweise nicht gewohnt, aus einem Wirrwarr etwas herauszuhören. Wenn wir zum Beispiel jemanden verstehen wollen, während andere sprechen, so bitten wir die anderen, ruhig zu sein. Leider ist ein solches Abstellen störender, überflüssiger Akustik im Falle einer Stimmen-Einspielung nicht möglich. Aus diesem Grund ist üblicherweise das Gehör zu schulen (idealerweise durch Abhören von Stimmen-Beispielen im Internet). Es hat sich gezeigt, dass Menschen, die aus beruflichen Gründen ein gutes Gehör (Sängerinnen & Sänger, Funker, haben, die Stimmen schneller und besser verstehen als eine zufällige Kontrollgruppe.

Bitte berichtet hier in diesem Thread über Eure Erfahrungen, gebt Euch aber bitte Monate lang Zeit, falls sich zu Beginn keine Erfolge zu erkennen geben. Es gibt diese Stimmen mit sinnvollen Aussagen wirklich, obwohl ich selbst nicht gedacht hätte, dass sie sich bei mir einstellen.

Viel Erfolg,
Mystisidis

PS:
Wer mehr über die sogenannte 'instrumentelle Transkommunikation' erfahren möchte, insbesondere über den wissenschaftlichen Hintergrund, dem empfehle ich das anspruchsvolle umfassende Werk "Instrumentelle Transkommunikation" von Prof. Ernst Senkowski. Das Buch wird freundlicherweise auch online zur Verfügung gestellt. Adresse: http://www.rodiehr.de/a_24_itk_inhalt.htm

PPS:
Ich habe zur Illustration eine so erzeugte Aussage als Dateianhang beigefügt. Die Zahl am Anfang des Dateinamens stellt das Einspiel-Datum dar (31.07.2004), dann kommt die laufende Nummer ("7") und die Aussage ("Witzig der Mann"), danach noch "M" für männlich und "1" für die Benotung der Hörbarkeit. Erstens möchte ich dazu bemerken, dass eine solch gute Qualität (selbst durch Nachbearbeitung) allgemein noch selten ist (Forschung und Entwicklung im Anfangsstadium!), zweitens ist es durchaus möglich, dass ein ungeschultes Gehör selbst diese Aussage inhaltlich nicht versteht und drittens möchte ich hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Stimme tatsächlich auf oben geschilderte Art und Weise zustande gekommen ist, also nicht gefakted ist und ich auch sonst bei meinen Aussagen nicht schwindle. Ich habe keinen Vorteil von Schwindlerei, im Gegenteil, dieser Beitrag und meine Experimentier-Arbeit bedeuten für mich einen beträchtlichen Aufwand bei unklaren Erfolgsaussichten.


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calimero
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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

22.11.2004 um 01:29
Ich als Radioamateur sage mal das es aufgezeichnete Funksignale sind. Da meist diese Phänomen bei älteren Aufnahme Geräten vorkommt. :-)


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mystisidis
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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

22.11.2004 um 01:40
Hallo!

Dieses Phänomen kommt nicht besonders bei älteren Aufnahmegeräten vor, sondern auch bei modernsten Computern.

Es handelt sich nicht um Funksignale, da ich nicht mit einem Empfänger arbeite, sondern lediglich mit Sprachdateien, die im Computer innerhalb eines absolut geschlossenen Systems zerhackt und neu zusammengesetzt werden.

Die Transkommunikations-Forschung hat durch die moderne Technik längst nachgewiesen, dass es sich weder um Radio-Einstreuung noch um irdisch erklärbare Funksignale handelt.

Das Stimmen-Phänomen existiert.

Viele Grüsse,
Mystisidis

"Die Parapsychologie ist die Königin der Wissenschaften" (Wilhelm Ostwald, begründet der physikalischen Chemie und Nobelpreisträger)


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ghosttalk
ehemaliges Mitglied

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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

22.11.2004 um 02:55
Link: www.ghosttalk.de (extern)

Also wenn ich das richtig verstanden habe, macht dieses Programm nix weiter, als wave-dateien zufällig zu zerhacken und wieder zusammenzubauen? Und bei den "Geistergesprächen" laufen gar mehrere dieser zerhackten Sprachaufnahmen gleichzeitig? Und wie durch ein Wunder lassen sich dann Stimmen erkennen, die man natürlich nur nach extremer Übung erkennen und den Inhalt entziffern kann?

Was bedeutet das denn wirklich?
Sollen Geister also in der Lage sein, einen digitalen Datenstrom zu beeinflussen? Denn ein externes Mikrofon o.ä. kommt ja nicht zu Einsatz.
Sind also die Geister modern geworden?

Ganz zu schweigen davon, dass ich als lebender Mensch nicht ohne weiteres in der Lage wäre einen digitalen Datenstrom derart zu beeinflussen: Wie bitte soll das funktionieren?

Sorry, aber das erinnert mich an diese depperte Gruppe, die kürzlich in der Spiegel TV Reportage war. Die hatten einen Wasserschlauch, der in einen Eimer plätscherte mit Mikro dran. Und dann sassen die da rum und wollten Dinge im Wassergeräusch hören, die Nachrichten von Geistern waren.

Alles sehr suspekt und für mich nicht glaubwürdig...

Norbert


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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

22.11.2004 um 03:20
ich hab mir die aufnahme nu ca 100 mal vorwärts und rückwärts angehört........

also vorwärts könnte das alles sein...und rückwärts am anfang " sie beben"


ansonsten hat die aufnahme ein 46 hz brummen das am ende ca. 0,2 sekunden aussetzt...... und ansonsten echt interferrenzen über die gesammte bandbreite....war wohl echt ne billige, alte, oft überspielte kasette....vielleicht find ich ja noch was ^^




Fairness ist die Kunst, sich in den Haaren zu liegen, ohne die Frisur zu zerstören. (Gerhard Bronner)
Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)


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mystisidis
ehemaliges Mitglied

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EVP`s (Electronic Voice Phenomena)

22.11.2004 um 05:45
Anhang: 20041010_Kurz1_MarkusTotenDanken_W1.mp3 (29,3 KB)
Hallo Norbert!

> Also wenn ich das richtig verstanden habe, macht dieses Programm nix
> weiter, als wave-dateien zufällig zu zerhacken und wieder
> zusammenzubauen?

Das Programm zerhackt zufällig und setzt die Phoneme zufällig wieder aneinander. Korrekt.

> Und bei den "Geistergesprächen" laufen gar mehrere dieser zerhackten
> Sprachaufnahmen gleichzeitig?

Nein, das muß nicht sein. Es reicht, wenn eine Datei zerhackt wird. Allerdings scheint es für mich so zu sein, dass dadurch die Möglichkeiten der sinnvollen Stimm-Bildung eingeschränkter wären. Bei zwei oder drei gleichzeitig laufenden EVP-Maker erhalte ich meiner Erfahrung zufolge mehr und auch unterschiedlichere Stimmen, das heißt, manche Stimmen bedienen sich dann mehr als einem EVP-Maker.

> Und wie durch ein Wunder lassen sich dann Stimmen erkennen, die man
> natürlich nur nach extremer Übung erkennen und den Inhalt entziffern kann?

Für die meisten der vielen sinnvollen Äußerungen benötigt man in der Tat ein geübtes Gehör, durch das eine Stimme von dem Neben-Gequassel isoliert wahrgenommen werden kann. Das ist der Durchschnitts-Mensch nicht gewohnt, und deshalb bedarf es der Übung. Und das darf man dem Phänomen und den Forschern nicht zur Last legen, denn es ist nun mal so und keiner der Experimentatoren kann etwas dafür. Dass man für das Verstehen der Stimmen das Gehör schulen muß, findet sich bereits in den Anfängen beim Entdecker des Phänomens, beim Schwedischen Opernsänger Friedrich Jürgenson ("Wir müssen das Hören wieder lernen") wieder, sowie beim lettischen elitären Schriftsteller Konstantin Raudive, der in den Berichten seiner streng systematischen Vorgehensweise sehr häufig betont, wie wichtig das geübte Gehör ist.

Gerade dieser Punkt ist es, der viele Menschen zum Zweifeln führt. Die anfängliche relative schwere Verständlichkeit führt fälschlicherweise zur Annahme, die Stimmen und Aussagen wären lediglich eingebildet. Man würde etwas hören, weil man etwas hören will. Doch das ist nicht der Fall. Bei mir war es so, dass ich bei den ersten Versuchen wirklich keine Aussagen gehört habe. Umso überrasschter war ich dann, als ich plötzlich die Stimmen bildeten und mich beim Namen nannten.

> Was bedeutet das denn wirklich? Sollen Geister also in der Lage sein, einen
> digitalen Datenstrom zu beeinflussen? Denn ein externes Mikrofon o.ä.
> kommt ja nicht zu Einsatz. Sind also die Geister modern geworden?

Vielleicht waren sie es schon immer, aber sie mußten warten bis die diesseitige Technik soweit ist? Wir wissen es nicht. Theorien zur Stimmen-Bildung gibt es auf der Seite:

http://www.tonbandstimmen.de/hypothesen.htm

> Ganz zu schweigen davon, dass ich als lebender Mensch nicht ohne weiteres
> in der Lage wäre einen digitalen Datenstrom derart zu beeinflussen: Wie
> bitte soll das funktionieren?

Auch mir wäre es lieber, wenn wir es erklären könnten, aber die Forschung läuft fast überall im privaten Rahmen ab und ist insofern sehr stark personell, zeitlich und finanziell beschränkt. Wir wissen noch sehr wenig über die Entstehung der Stimmen, wohl aber, dass sie exisitieren und dass sie stark autonom wirken.

> Sorry, aber das erinnert mich an diese depperte Gruppe, die kürzlich in der
> Spiegel TV Reportage war. Die hatten einen Wasserschlauch, der in einen
> Eimer plätscherte mit Mikro dran. Und dann sassen die da rum und wollten
> Dinge im Wassergeräusch hören, die Nachrichten von Geistern waren.

Ich habs gesehen und ich sag mal so: auch an dieser Einspiel-Methode ist etwas dran, dadurch entstehen mitunter sinnvolle flüsterne Stimmen. Aber für Neulinge erscheint es in der Tat verrückt und dadurch wird die gesamte instrumentelle Transkommunikation teils gewollt, teils ungewollt in den Schmutz gezogen. Ich plädiere aus eigener Erfahrung für Einspielungen über den EVP-Maker. Hier ergeben sich wesentlich bessere Aussagen unter wesentlich bequemeren Bedingungen.

> Alles sehr suspekt und für mich nicht glaubwürdig... Norbert

Bei allem Respekt: dass es Dir nicht glaubwürdig erscheint, ändert an der Realität der Stimmen und an meiner Erfahrungsrealität überhaupt nichts. Ich möchte Dir und allen anderen mit Nachdruck bestätigen, dass es diese Stimmen zweifelsfrei gibt und an alle Gläubigen und Ungläubigen appellieren, selbst zu experimentieren, um für sich selbst den Nachweis zu erbringen und um diese Kontaktbrücke zu verstärken.

Was meinst Du, wie ich buchstäblich geschockt war, als ich das erste mal mit meinem Namen angeredet wurde? Als sich meine Lebensgefährtin an den Tests beteiligte, wurde auch sie vermehrt angesprochen. Ohne jeden Zweifel.

Es ist eine der wichtigsten Entdeckungen der Menschheits-Geschichte, die momentan an einem Großteil der Menschen - obwohl es jeden betrifft - vorbeigeht.

Viele Grüsse,
Mystisidis

PS:
Ich habe noch eines meiner besseren Stimmen-Beispiele beigefügt. Wie geschrieben: solche Äußerungen sind noch selten, aber ich bin davon überzeugt, dass wir die allgemeine Qualität anheben können. Es müssen nur noch Mittel und Wege gefunden werden.


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