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Wie sieht der nächste Schritt der Evolution aus

548 Beiträge, Schlüsselwörter: Evolution

Wie sieht der nächste Schritt der Evolution aus

21.06.2017 um 12:51
kleinundgrün schrieb:Unser gesamtes Rechtssystem ist kodifizierte Moral.
als beispiel

im rechtssystem Der Eigentümer einer Sache kann, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen. 2Der Eigentümer eines Tieres hat bei der Ausübung seiner Befugnisse die besonderen Vorschriften zum Schutz der Tiere zu beachten.§ 903 bgb

viele menschen sind emotional zu einem tier verbunden wie zu einem menschen...

und die moral

aus kultureller und religiöser Erfahrung gebildetes Regel-, Normen- und Wertesystem, das in einer Gesellschaft als Verhaltensmaßstab betrachtet wird.

dazu kommt aber auch das sittliche Empfinden eines Einzelnen und/oder einer Gruppe.

was wiederrum nicht gleich sein muss mit denen der gesellschaft in diesen fällen gibt es abweichungen...


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Wie sieht der nächste Schritt der Evolution aus

21.06.2017 um 12:54
suche25 schrieb:als beispiel
Das ist doch kein Beispiel für die Aussage:
suche25 schrieb:und da kommt wieder ein fehler... rechtlich gesehen dürfen emotionale und kulturelle dinge in gewissen bereichen keine roille spielen...
suche25 schrieb:dazu kommt aber auch das sittliche Empfinden eines Einzelnen und/oder einer Gruppe.
Die aber für die Gesetzgebung keine Rolle spielen, da diese allgemeingültig ist und damit die "Norm" beschreibt.


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Wie sieht der nächste Schritt der Evolution aus

21.06.2017 um 12:55
suche25 schrieb:ch unterstelle der natur kein bewustsein ... doch einer regelmässigkeit... fast wie ein naturgesetz.....
Regelmäßig ist nur der Wandel, die Veränderung. Die Lebensform die es schafft sich rechtzeitig auf sich verändernde Bedingungen einzustellen hat gute Chancen weiterhin zu existieren, den Rest findet man irgendwann als, mit ein bisschen Glück, als Fossil.


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Wie sieht der nächste Schritt der Evolution aus

21.06.2017 um 13:12
kleinundgrün schrieb:Die aber für die Gesetzgebung keine Rolle spielen, da diese allgemeingültig ist und damit die "Norm" beschreibt.
mhhh gesetzgebung und rechtsprechung...
kleinundgrün schrieb:Unser gesamtes Rechtssystem ist kodifizierte Moral.
Eine Problematik rechtlicher Normen besteht darin, dass sie häufig allein "formal" bzw. verfahrensmäßig legitimiert und geprüft werden, wobei von einer inhaltlichen moralischen Prüfung der entstandenen Regelungen abgesehen wird

Recht und Moral sind Regelsysteme. Entwicklungsgeschichtlich hat sich das Recht allmählich von der Moral dissoziiert

Moralnormen entstehen durch Gewohnheit, Überlieferung, familiäre Bräuche, tradierte Wertvorstellungen usw. Rechtsnormen sind Normen (Regeln) des Staates, deren Erlass an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist.

die gesetze sind nicht immer moralisch für einzelne, insbesondere für denjenigen der darunter leidet.

moralisch war vor vielen jahren rauchen kein problem... aufgrund von argumentationen der gesundheit und rücksichtnahme 3ter gegenüber und steigender preise ist rauchen heutzutage moralisch ... im auge vieler nicht in ordnung...
rechtlich wurden gesetze zum schutz 3ter erlassen...


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21.06.2017 um 13:21
suche25 schrieb:mhhh gesetzgebung und rechtsprechung...
ich weiß zwar nciht genau, was Du damit meinst. Aber zumindest in dem zitierten Text sprachst Du von:
suche25 schrieb:Regel-, Normen- und Wertesystem
suche25 schrieb:Eine Problematik rechtlicher Normen besteht darin, dass sie häufig allein "formal" bzw. verfahrensmäßig legitimiert und geprüft werden, wobei von einer inhaltlichen moralischen Prüfung der entstandenen Regelungen abgesehen wird
Sagt wer?
suche25 schrieb:Recht und Moral sind Regelsysteme. Entwicklungsgeschichtlich hat sich das Recht allmählich von der Moral dissoziiert
Auch hier würde ich gerne wissen, wie Du darauf kommst. Gesetze sind eine allgemeingültige Definition moralischer Erwartungen. Es ist moralisch verwerflich, andere zu töten, deswegen wird es bestraft. Es ist moralisch nicht verwerflich, sich selbst zu töten, deswegen wird es nicht bestraft.
Die Gesetze passen sich immer wieder den moralischen Entwicklungen an.
suche25 schrieb: Rechtsnormen sind Normen (Regeln) des Staates, deren Erlass an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist.
Deren Erlass schon. Aber nicht deren Grund. Der Grund ist die Moral.
suche25 schrieb:moralisch war vor vielen jahren rauchen kein problem... aufgrund von argumentationen der gesundheit und rücksichtnahme 3ter gegenüber und steigender preise ist rauchen heutzutage moralisch ... im auge vieler nicht in ordnung...
rechtlich wurden gesetze zum schutz 3ter erlassen...
Da zeigst Du ja selbst, dass die Gesetze sich der veränderten Moral anpassen und widersprichst damit der oberen Äußerung.


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21.06.2017 um 13:31
die gesetze sind nicht gegen das rauchen sondern zum schutz 3ter. die gesetze wurden auf druck der bürger erlassen.

,oralisch verwerflich wird gesehen das sich jemand "selbst schädigt" durchs rauchen...

Aber es gehen ihn die moralischen Motive nichts, wirklich gar nichts an, kraft derer ein Bürger bereit ist, sich an die Rechtsordnung zu halten. Die einen mögen die Straßenverkehrsordnung aus Angst vor der Polizei, die anderen aus Sparsamkeit – um Bußgeldbescheide zu vermeiden –, wieder andere in Respekt vor einem Naturrecht beachten, das auch im positiven Recht des Staates Gestalt gewinne. Wollte der Rechtsstaat in die Eigenwelt des Moralischen eingreifen und seinen Bürgern bestimmte Gesinnungen vorschreiben, wäre er kein freiheitlicher Staat mehr,

aus einem artikel der zeit

recht ist getrennt von moral
gesetze !!können!! aufgrund von moralischen werten angepasst bzw erlassen werden oder wegfallen
doch das ist nicht die norm

so nun und wer hat denn noch was zur evolution zu sagen ? weil wir weichen immer weiter ab und müssten das thema dann in den philosophischen bereich verschieben


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21.06.2017 um 13:39
ArnoNyhm schrieb:Sicher, aber es trägt dazu bei. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass das Merkmal irgendwo überdauert. Aber von einem rein statistischen Punkt ist wohl zu erwarten, dass sich die Anzahl der rothaarigen Menschen im Laufe der Zeit verringert.
Ne, schließlich werden auch rezessive Allele ebenso weitergegeben, wie dominante. Sie wirken sich halt nur auf den Phänotyp aus, wenn sie homozygot vorliegen. Vorhanden sind sie aber auch andernfalls. Falls es nun nicht durch einen anderen Vorgang die Allelverteilung innerhalb der Population verändert wird, wird der Anteil der homozygoten Träger dieses Allels konstant bleiben.


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21.06.2017 um 13:46
suche25 schrieb:aus einem artikel der zeit
Den Du (wie die Wikiartikel) aber inhaltlich fehlinterpretierst. Aber lassen wir das, das Thema ist in der Tat ein anderes.

Bitte beantworte die noch offenen Punkte bezüglich der Evolution. Oder stimmst Du mir bei diesen Punkten inzwischen zu?


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21.06.2017 um 13:50
kleinundgrün schrieb:Unser gesamtes Rechtssystem ist kodifizierte Moral.
sicher?
ich würde sagen, es ist eine Buchstabensammlung.

Eine überdimensionierte.


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21.06.2017 um 13:54
@thomaszg2872
Ich könnte Dir nun sagen, was ich für eine überdimensionierte Buchstabensammlung halte - aber das dann doch der falsche Platz hier.


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21.06.2017 um 13:54
Es gibt doch gar keine Evolution.

@kleinundgrün


ah ja ok.


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21.06.2017 um 14:05
suche25 schrieb:was ist denn daran schlecht wenn man die uns anerzogene "menschlichkeitsargumente" wegnimmt
Eben das! Wir Menschen sind nun mal nicht nur rein biologische Wesen, wir sind ebenso kulturwesen. Dies dem Menschen zu nehmen, entmenschlicht ihn.
suche25 schrieb:auf der einen seite sollen wir dinge logisch ohne emotionen machen und durchdenken... auf der anderen nehmen wir uns einfach das recht mit emotionen und instinkten zu handeln... so wie es gerade passt für das individuum selbst...
Vieles Du noch lernen mußt, mein junger Padawan.

Rationale Entscheidungen, emotionale Entscheidungen, menschliche Entscheidungen, alle haben ihren Platz und ihre Berechtigung. Zuweilen überschneidet sich ihre Zuständigkeit, zuweilen widerstreiten die Entscheidungen dabei sogar. Die rationale Entscheidung ist die verifizierbarste, verläßlichste, die emotionale die intensivste, kraftvollste, die menschliche aber ist die wichtigste, oberste. Selbst im Wissenschaftsbereich ist man sich der ethischen Verantwortung,  ja verpflichtung der reinen Forschung mehr und mehr bewußt; keine Atom- oder Gentechnikdebatte kommt ohne ethische Aspekte mehr aus. Selbst in der Katholischen Kirche gilt die Lehre, daß jeder Katholik in erster Linie seinem eigenen Gewissen gegenüber verpflichtet ist, erst dann folgt die katholische Kirche und ihre Lehren als Entscheidungsautorität.

Völlig irrsinnige, jeder Ratio widersprechende Entscheidungen können sich als richtig erweisen, emotionslose, ja jeglichem Empfinden widerstreitende Entscheidungen können gut und wahr sein. Doch unethische Entscheidungen sind stets falsch.
suche25 schrieb:dann hast du noch nicht sowas erlebt ... ich schon .... im freundeskreis.... derjenige ist krebskrank wollte keine behandlung.. und wurde daraufhin entmündigt und eingewiesen und behandelt... (er wollte nicht behandelt werden da er das leiden schon familiär erlebt hat...und mit würde gehen...)
Dem widersprech ich mal gepflegt. Entmündigung gibt es in Deutschland nicht mehr. Die Geschäftsfähigkeit kann in verschiedenen Lebensbereichen jeweils aberkannt werden und ein Amtsbetreuer dafür eingesetzt werden. In der Regel muß der betreffende Mensch sich aber selbst darum kümmern. Bei Gefahr im Verzug kann ein Amtsrichter allerdings auch ohne und gegen den WIllen des betreffenden so etwas anordnen, jedoch nicht ohne amtsärztlichen Befund. Sollte der betreffende dies anders sehen als der Amtsarzt, bleibt ihm der Widerspruch und ein Gegengutachten eiener Wahl. Einfach nur "lebensmüde sein" reicht in Deutschland nicht aus, jemandem die Geschäftsfähigkeit für den Bereich der i.w.S. medizinischen Selbstfürsorge abzusprechen. Wenn Dein Freund keine ernsthafte, nachweisbare Psychose odgl. hat, dann kann niemand ihn gegen seinen Willen medizinisch behandeln. So viele Menschen entscheiden sich in Deutschland gegen eine Krebsbehandlung wie Chemo und Bestrahlung, ohne daß sie zwangsbehandelt werden. Auch lebensrettende OPs werden bei ANsprechbarkeit des Betreffenden nicht ohne dessen Zustimmung durchgeführt.

Was Du erzählst, stimmt so nicht. Entweder ist etwas an Deiner WIedergabe falsch, oder Du läßt etwas aus.
suche25 schrieb:so ^^ und da kommen wir auch zu einer sache die in der evolution mitspielt... "er wird ausgegrenzt"
Als ob so eine Ausgrenzung Deiner ethischen Position verhindern würde, daß Du Dich fortpflanzen kannst!
suche25 schrieb:(extrembeispiel... nur weiss und weiss, schwarz und schwarz, gelb und gelb... mischen verboten...)
Nur hat in keiner der diversen auf Rassentrennung bedachten Staaten des 19. und 20. Jh. diese Einstellung zur Verhinderung von "Rassenvermischung" geführt. Nicht in den USA, nicht in Südafrika, und auch nicht in Australien & co.
suche25 schrieb:das gebe ich gerne an einige diskussionsteilnehmer zurück danke für diese worte...
Ein "die andern aber auch" entkräftet meinen kritischen Einwand nicht, bestätigt ihn höchstens.
suche25 schrieb:lese es dir durch.. die selbsttötung ist straffrei. sagt jemand er will sein leben beenden gilt er als psychisch krank... und jegliche hilfe zur selbsttötung ob aktiv oder durch unterlassen ist ein straftatbestand.. durch dieses verzwickte modell gibt es kaum lücken für einen bettlägrigen... schwerkranken... oder jemand der es nur äussert...
Lies mal besser Du Dir durch, was da steht! Nichts, was Du sagst, stimmt. Außer, daß Selbsttötung straffrei ist. Daß jeder mit Todeswunsch als psychisch krank gilt, war früher mal so, als der Wunsch nach Leben noch als "menschentypisch" und unveräußerlich galt. Eben im Sinne einer Menschseins-Definition. Der Wiki-Artikel schreibt aber ausdrücklich: "die Unantastbarkeit der Menschenwürde schütze den Einzelnen auch davor, zum Objekt von Menschenwürdedefinitionen anderer zu werden". Auch die Hilfe zur Selbsttötung, sogar die Anstiftung ist ebenfalls straffrei, entgegen Deiner Behauptung: "Der Suizidversuch ist in Deutschland als Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts straffrei, dies gilt grundsätzlich auch für die Teilnahme, also Anstiftung oder Beihilfe". Es steht schwarz auf weis da in Deiner Quelle. Entgegen Deinen Behauptungen, was da stünde.

Daß bei einem Todeswunsch der starke Verdacht auf eine psychische Störung besteht, ist sowohl nachvollziehbar als auch verpflichtend. Immerhin geht es um eine Aktion von immenser Tragweite für den betreffenden Menschen. Es ist ein Gebot der Fürsorge, diese Möglichkeit zu bedenken. Aber es gibt keine Pflicht, einen Todeswunsch anzuzeigen, damit es zu einer Untersuchung kommt. Ebenso gibt es Menschen, genauer Funktionen, denen von Gesetzes wegen unter Strafandrohung verboten ist, einen Suizid vorzuschlagen oder aktive Beihilfe zu leisten, und das ist auch gut so. Ärzte sind stets dem Lebenserhalt verpflichtet; und auch Amtsbetreuer, denen die Selbstfürsorge für Leib und Leben ihres Klienten übertragen wurde, sind davon zumindest teilweise betroffen. Hat ihr Klient sich selbst für einen Suizid entschieden, können sie sich vor dem Amtsrichter dafür stark machen, die Geschäftsfähigkeit ihres Klienten für diese Entscheidung anzuerkennen. Aber jemandem, der nicht geschäftsfähig ist, vollverantwortlich über Leben und Tod zu entscheiden, einen Suizid vorzuschlagen, ist in der Tat kriminell.
suche25 schrieb:Selbstregulation, die Fähigkeit von Populationen oder von Ökosystemen, Störungen mithilfe eines Regelkreises auszugleichen und die Populationsdichte (Abundanz) nahe einem bestimmten Mittelwert oder einem den Umweltbedingungen entsprechenden optimalen Wert zu erhalten.

ich unterstelle der natur kein bewustsein ... doch einer regelmässigkeit... fast wie ein naturgesetz.....
Und genau das machts, weshalb die Natur sich nicht drum schert, ob ne SPehzies ausstirbt oder nicht. Ein Gleichgewicht stellt sich so oder so ein.
suche25 schrieb:Recht und Moral sind Regelsysteme. Entwicklungsgeschichtlich hat sich das Recht allmählich von der Moral dissoziiert
Daß Recht und Gerechtigkeit nie miteinander identisch sind, ist eine Grunderkenntnis. Dennoch kann, darf und muß das Recht immer wieder an die aktuelle Ethik, die derzeitigen moralischen Werte und das Gerechtigkeitsbewußtsein angepaßt werden - und wird es auch. Das zeigt aber nur umso mehr, daß unethische Überlegungen wie die Deinige nie die Grundlage für eine Gesellschaft oder gar für die ganze Menschheit bilden können, bilden dürfen.


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21.06.2017 um 14:06
suche25 schrieb: stellen wir die medizinische versorgung für mhhhh menschen ab 40 (oder extrembeispiel) nichtproduktive mitmenschen ein
Na danke.


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Wie sieht der nächste Schritt der Evolution aus

21.06.2017 um 14:42
kleinundgrün schrieb:    suche25 schrieb:
   wenn wir alle 10 jahre länger leben werden ... besteht immer noch das problem der überalterung

Was für die Evolution aber keine Bedeutung hat.
Ursachen für den Rückgang des Nachwuchses Erwerbstätiger sind: (aus wiki)

   eine bewusste persönliche Familienplanung, vor allem in modernen Industriestaaten. Dieser Effekt wurde bereits in der Phase der Industrialisierung, Ende des 19. Jahrhunderts bemerkbar. Einen großen Anteil daran hat die zunehmende Gleichberechtigung und materielle Unabhängigkeit von Männern und Frauen zueinander. Viele Menschen verzichten ganz oder teilweise auf Kinder, aus bewusster eigener Entscheidung (Selbstverwirklichung, Erbkrankheiten, Gebärstreik, Zeugungsstreik), beruflich bedingt oder wegen verminderter familiärer Bindungsfähigkeit oder -willigkeit. Die allgemeine Bereitschaft von Männern und Frauen, Familien mit Kindern zu gründen, nimmt ab.
   die zunehmende Verfügbarkeit moderner Verhütungsmittel. Die Einführung der Antibabypille führte mit dem so genannten Pillenknick zu einem verstärkten Geburtenrückgang seit den 1960er Jahren.
   zunehmende Zukunftsangst durch die steigende Gefahr von Arbeitslosigkeit und Lohnrückgang wegen Rationalisierung durch den technischen Fortschritt und weltweite Konkurrenz durch die Globalisierung und den Abbau von Arbeitnehmerrechten, die Gewaltentwicklung in der Gesellschaft und zunehmende Umweltprobleme.
   erschwerte Kinderbetreuungsmöglichkeiten: in Deutschland wird die Kinderbetreuung im Vergleich zu anderen Industrienationen staatlich weniger gefördert und ist daher schwieriger zu organisieren
   steigende Unterhaltspflichten. In Deutschland gelten im internationalen Vergleich die längsten und strengsten wechselseitigen Unterhaltspflichten zwischen Eltern und Kindern (ca. 20 Jahre bis zum Abschluss der Ausbildung) und zwischen ehemaligen Ehepartnern (bis zu 8 Jahre).
   Kinderlosigkeit durch eine zunehmende Zeugungsunfähigkeit bzw. Unfruchtbarkeit von Menschen aufgrund von Umwelteinflüssen.
   die Auswanderung von Fachkräften. In Deutschland verlassen jährlich 150.000 bis 200.000 Menschen das Land.

beding dadurch ist der kreislauf der geburten niedriger und langsamer und dadurch eine langsameren zyklus was evolution verlangsamt (meine ansicht)
perttivalkonen schrieb:Als ob so eine Ausgrenzung Deiner ethischen Position verhindern würde, daß Du Dich fortpflanzen kannst!
mhhh in einer sozial kulturellen umgebung die die gleichen moralischen werte in der härt vertritt wie hier ... ja wer würde mich nehmen da ich nicht den moralischen werten entspreche oder den optischen. oder kulturellen...
in einer offenen gesellschaft ja da kann ich mich fortpflanzen... in einer engstirnigen nicht....
kleinundgrün schrieb:Bitte beantworte die noch offenen Punkte bezüglich der Evolution.
welche waren nochmal bei dir denn offen ?

und kannst du mal meine frage beantworten ?
suche25 schrieb:was spricht dagegen wenn mal die emotionale sicht und die kulturelle sicht nicht in die wertung einfliesst.
der evolution ihren natürlichen lauf zu lassen
und zu
kleinundgrün schrieb:Was verstehst Du nicht daran, dass es für die "Geschwindigkeit" der Evolution darauf an kommt (u.a.), wie schnell neue Generationen entstehen und nicht, wie lange eine Generation nach der Fortpflanzung noch lebt? Da kann man doch keine "Meinung" haben, wie man vielleicht eine Meinung hat, dass ein Kleid schön oder nicht schön ist?
für den "augenblick" betrachtet hast du recht auf längere sicht gesehen entstehen dadurch immer grössere probleme
immer mehr medizinische versorgung dadurch gebundene mittel ... immer weniger wohnraum bzw immer kleiner werdender grünflächen, nahrungsmittel, schneller grassierende seuchen. die liste liesse sich weiterführen ....
leben und sterben ist ein kreislauf und wenn wesen/organismen sich anpassen bedingt das eine schnellere reproduktion. was aber durch höhere mortalität, natürlicher lebensräume ( an die man sich angepasst hat) und weitere faktoren gedeckelt ist.
diesen kreislauf durchbrechen wir menschen...
wenn wir uns weiterentwickeln wollen und das zügig. bedingt das eine änderung angefangen imm denken bishin zu lebensweise.


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21.06.2017 um 15:10
Meiner Meinung nach wird es nicht mehr all zu viele "Evolutionsschritte" geben,weil der Mensch in begriff ist sich zu vernichten und sein
Raumschiff Erde gleich mit.
Also wird es bestenfalls einen Rückschritt in der Evolution geben und wir werden von vorne anfangen.

Damit euch allen ein herzliches " Ugh-Ugh"

;)


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21.06.2017 um 15:21
suche25 schrieb:beding dadurch ist der kreislauf der geburten niedriger und langsamer und dadurch eine langsameren zyklus was evolution verlangsamt
Das ist richtig. Es ist aber keine direkte Folge des "älter werdens", sondern nur eine mittelbare, die auf den sozialen Umständen basiert und nicht unmittelbar auf dem Erreichen eines bestimmten Alters nach der Fortpflanzungsfähigkeit.

Statt z.B. "alle abmurksen, die über 40 sind", wäre eine etwas humanere Lösung, soziale Fördermaßnahmen zu schaffen, die die Attraktivität des Kinderbekommens steigern.
suche25 schrieb:welche waren nochmal bei dir denn offen ?
z.B. diese: Beitrag von kleinundgrün, Seite 23 Nicht direkt Frage aber offene Diskussionspunkte.
suche25 schrieb:was spricht dagegen wenn mal die emotionale sicht und die kulturelle sicht nicht in die wertung einfliesst.
der evolution ihren natürlichen lauf zu lassen
Es spricht dagegen, dass ein Nichthelfen wenn man helfen könnte und der Betroffene ein Helfen wünscht, als sehr unmenschlich empfunden wird. Und zwar Gesellschaftsübergreifend.
Hilfe zu leisten, wenn Hilfe möglich ist, ist eine in uns tief verwurzelte Eigenschaft, die offensichtlich erhebliche evolutionäre Vorteile hatte.
suche25 schrieb:für den "augenblick" betrachtet hast du recht auf längere sicht gesehen entstehen dadurch immer grössere probleme
Aber das hat nichts mit der Evolutionsgeschwindigkeit zu tun.

Ich fürchte, Du vermischst fortwähren zwei unterschiedliche Themen: 1. Welche Umstände die Geschwindigkeit der "natürlichen" Evolution bestimmen und 2. welche sozialen Auswirkungen Überbevölkerung etc. hat.
suche25 schrieb:wenn wir uns weiterentwickeln wollen und das zügig. bedingt das eine änderung angefangen imm denken bishin zu lebensweise.
Das ist sicher richtig.


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21.06.2017 um 15:39
@suche25
Widerspricht sich mit der Realität. Dinos wurden z.B. vernichtet und nicht reguliert. ☺️
Die Möglichkeit besteht doch noch, dass es noch andere Geschöpfe gab, sie aber vernichtet wurden ohne Spuren zu hinterlassen. Wir können nichts ausschnießen. Die Forschung ist noch soooooo jung. Das vergessen wir immer.


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21.06.2017 um 17:15
suche25 schrieb:mhhh in einer sozial kulturellen umgebung die die gleichen moralischen werte in der härt vertritt wie hier ... ja wer würde mich nehmen da ich nicht den moralischen werten entspreche oder den optischen. oder kulturellen...
in einer offenen gesellschaft ja da kann ich mich fortpflanzen... in einer engstirnigen nicht....
Selbst in streng reglementierten Gesellschaften paaren sich die Adivasis untereinander. Das Schönheitsideal ändert sich auch immer wieder über die Jahrhunderte, das individuelle Schönheitsempfinden ist davon nochmals unabhängig, weswegen Lebensgefährten auch von anderen oft als optisch zueinander passend empfunden werden. Kulturelle Mischehen sind auch heute noch eher eine Randerscheinung, sodaß Katholiken oft Katholiken heiraten, evtl. noch Protestanten. Aber Mischehen zwischen Gläubigen und bewußt areligiösen oder zwischen politisch Linken und Rechten sind selten. Zum Glück für die allermeisten gibts aber genügend Subkulturen, da steht der Paarung nichts im Wege.

Ich mein, das ist ja nu keine besondere Erkenntnis, die man nur schwer fassen kann. Wieso DU da nicht selbst drauf kommst, ist mir ein Rätsel. Vielleicht willst Du es bloß nicht.
suche25 schrieb:und kannst du mal meine frage beantworten ?

   suche25 schrieb:
   was spricht dagegen wenn mal die emotionale sicht und die kulturelle sicht nicht in die wertung einfliesst.
   der evolution ihren natürlichen lauf zu lassen
Na die Frage habe ich ja schon beantwortet in meinem Vorpost. Worauf Du dann aber gar nicht mehr eingegangen bist. Daß das Ausblenden von ethischen Aspekten bei wissenschaftlichen oder erst recht essentiellen Fragen der Menschheitszukunft unmenschlich und in höchstem Maße unstatthaft ist.
Überhaupt hast Du nur zu einer Sache aus meinem Vorpost was entgegnet. Heißt das etwa, daß Du dem Rest zustimmst, zumindest nix mehr zum Aufrechterhalten Deiner Auffassung hast?
suche25 schrieb:auf längere sicht gesehen entstehen dadurch immer grössere probleme
immer mehr medizinische versorgung dadurch gebundene mittel
Außer, wir lernen, Gentechnik genau für so etwas voranzutreiben und verantwortlich einzusetzen, daß genetische Mängel, die den Gesundheitszustand der  künftigen Person beeinträchtigen, zu behandeln. Wenn dabei z.B. nur schadhafte Gensequenzen durch vorhandene gesunde aus dem Pool des Sapiens ausgetauscht werden, wird hier nicht mal ne Evolution neuer Merkmale aktiv betrieben.Alles hübsch naturbelassen quasi.
suche25 schrieb:immer weniger wohnraum bzw immer kleiner werdender grünflächen, nahrungsmittel, schneller grassierende seuchen. die liste liesse sich weiterführen
Quark. Noch befindet sich die Menschheit noch im Aufwärtstrend, dennoch macht sich auch schon ein weltweiter allmählicher Geburtenrückgang bemerkbar. Wenn erst mal alle Welt im Schnitt 1,3 Nachkommen hat, wirds auch mit uralten Menschen eher immer weiter bis zum nächsten Nachbarn. Da müßten wir uns eher Sorgen machen, nicht zu wenig Menschen zu werden.


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22.06.2017 um 11:23
thomaszg2872 schrieb:Es gibt doch gar keine Evolution.
Wie meinen?
LtdBoomer schrieb:Meiner Meinung nach wird es nicht mehr all zu viele "Evolutionsschritte" geben,weil der Mensch in begriff ist sich zu vernichten und sein
Raumschiff Erde gleich mit.
Also wird es bestenfalls einen Rückschritt in der Evolution geben und wir werden von vorne anfangen.
Was meinst Du mit "Rückschritt in der Evolution"? Denkst Du der Mensch entwickelt sich irgendwann automatisch wieder zum Homo erectus bis hin zum Australopithecus usw. zurück?

Evolutionäre Entwicklungen setzen sich nur dann durch wenn sich diese für eine bestimmte Population als vorteilhaft erweist. Inwiefern wäre eine "rückwärts gewandte" Entwicklung in deinem Szenario denn von besonderem Vorteil?


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22.06.2017 um 12:16
Libertin schrieb:Was meinst Du mit "Rückschritt in der Evolution"?
Naja,schau mal in die Welt hinaus.
Wir sind wieder an einem Punkt angelangt,wo für den Glaube gekämpft und getötet wird.Mit Rückschritt meine Ich nicht,das der Mensch
irgendwann wieder sabbernd durch Pfützen kraucht und seine eigenen Exkremente lutscht,was zuweilen zutreffen mag,sondern eher den epochalen Rückschritt.
Wie jedem klar sein dürfte sind bereits einige verwirrte Verirrte in Begriff uns wieder ins Mittelalter zu bomben,nur weil es Abweichungen im Glaube gibt.
Na Hallelullja.
Ebenso sind politische Auseinandersetzungen auf lang nicht mehr abzuwenden.Neue Kriege stehen unmittelbar vor der Tür.Ein Blick nach Nordkorea oder zu dem irrsinnigen Ami reicht aus um zu verstehen,wie es für den Mensch weitergehen wird.
Trotz allen Fortschritts geht der Mensch Rückwärts.Ganz langsam,aber er geht.
Wir werden an einem Punkt angelangen,wo wir wieder mit 2 Steinen Feuer machen müssen.
Und selbst das werden Wir erstmal wieder lernen müssen.


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