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Waffen & Rüstung

245 Beiträge, Schlüsselwörter: Waffen, Panzer, Rüstung, Munition

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27.01.2017 um 15:03
Morgendämerung schrieb:Schön wenn du das so siehst - meiner Meinung nach hinken Panzer in der modernen Kriegsführung nach - deswegen hat sich in den letzten 50 Jahren in dieser Richtung - gemessen an der technologischen Entwicklung - nicht viel getan.
DU hast ja keinerlei Ahnung von Moderner Kriegsführung. Das ist ja offensichtlich. Und es hat sich schon etwas getan. Die Umwelt "Boden" ist aber genrell etwas komplizierter als die Umwelt "Luft" oder See
Morgendämerung schrieb: Moderne Panzer scheinen mir eher auf Aufstandsbekämfung und Bürgerkriegsszenarien und für kleinere Scharmützel spezialisiert zu sein und nicht für globale distanzierte(100-5000km plus)Kriege für welche sie Anfangs gebaut wurden.Aber jeder wie er will.
Nein, sie sind für den Kampf in Gelände aller Art Konzipiert. Wofür sie angepasst wurden ist Urban Warfare, weil dort immer Mehr Kämpfe stattfinden.

Und sie sie wurden nicht für den Kampf auf Globale Distanzen gebaut. Wie man sie an den Einsatzort verlegt ist eine andere Geschichte, aber der Seeweg war da schon das Mittel der Wahl.


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27.01.2017 um 15:37
@Morgendämerung

Panzer sind auf aktuellsten Stand der Technik.
Wenn du weißt, wie man sie besser machen kann, Rheinmetall sucht Personal.

Am besten wäre es, wenn du deine Meinung etwas untermauern könntest.
Alles fernzusteuern, oder gar mit KI auszustatten ist viel zu anfällig und viel zu unflexibel.

@Fedaykin
Ein paar hundert Gramm Termit pro Low-Cost Drohne, könnten einen Panzer ziemlich schnell stoppen.
Spätestens wenn sich eine Drohne ins Kanonenrohr verirrt ;)

Die Löschanlage westlicher Panzer führen ziemlich viel Löschmittel, aber mit genügend Hitze lassen sich auch moderne Panzer "auskochen"


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27.01.2017 um 15:48
taren schrieb:Eben das könnte sich gerade wieder ändern, Raketen, Bomben etc. können theoretisch alle inzwischen abgefangen werden und damit sind Drohnen, Hubschrauber, Flugzeuge evtl. bald wieder raus.
Eben nicht. Es ist ja nicht so, dass die Entwicklung der Angriffswaffen stehen bleibt. Die Einführung von aktiven Schutzsystemen wird zu Entwicklungen von entsprechenden Angriffswaffen führen, die diese Schutzsysteme überwinden können. Und das ist sogar ganz einfach. Aktuelle hard-kill-Systeme schützen hauptsächlich nur gegen aktuell verbreitete RPGs und ATGMs, wie sie z.B. in asymmetrischen Kriegen verwendet werden (Bsp: Irak, Syrien, Afghanistan, usw.). Für moderne Gefechte, wie sie ab und zu mal simuliert werden, spielen sie kaum eine Rolle. Das gleiche gilt für Laserwaffen. Dessen große Schwäche die enorme Energieversorgung ist, die geringe Reichweite und die unangenehme Eigenschaft, nicht viele Ziele gleichzeitig bekämpfen zu können.


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27.01.2017 um 15:57
Morgendämerung schrieb:meiner Meinung nach hinken Panzer in der modernen Kriegsführung nach - deswegen hat sich in den letzten 50 Jahren in dieser Richtung - gemessen an der technologischen Entwicklung - nicht viel getan.
Es hat sich ne Menge getan. Nur wurden entsprechende Entwicklungen nicht groß vorangetrieben und eingeführt, da die Notwendigkeit fehlte. Es steht nicht mehr der Klassenfeind mit zehntausenden von KPz vor der Tür.


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27.01.2017 um 16:18
@Foss Naja, so verbreitet sind Hardkill Systeme noch nicht, ansonsten hätte die Türkei wohl wesentlich weniger Panzer verloren. Es ist eine Technologie die jetzt sich erst verbreitet, da auch Wuchtgeschosse abgefangen werden können spielen sie durchaus in modernen Gefechten eine Rolle. Allerdings kann ein moderner Kampfpanzer pro Minute durchaus mehrmals feuern, da muss dann ein entsprechendes System auch schnell genug sein und ausreichend Munition mit sich führen aber soviel Systeme die ein Wuchtgeschoss abfangen können gibt es nicht. Das HEL nicht mehrere Ziele bekämpfen kann halte ich für gewagt, jedenfalls kann HEL schneller Ziele bekämpfen als der Panzer mit seiner Hauptbewaffnung und sie kann z.B. Serien von Mörsergranaten zerstören also auch Serien von Drohnen, Raketen etc. aber auch da spielt erstmal die Stärke des HEL eine Rolle, zumal ein Panzer dann auch nicht einzeln unterwegs ist oder sein sollte.


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27.01.2017 um 16:46
EvilParasit schrieb:Am besten wäre es, wenn du deine Meinung etwas untermauern könntest.
Alles fernzusteuern, oder gar mit KI auszustatten ist viel zu anfällig und viel zu unflexibel.
Es soll ja auch kein "Fan Fiction" Thread werden. sondern erstmal an der Realtät bleiben.


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27.01.2017 um 16:49
Foss schrieb:Für moderne Gefechte, wie sie ab und zu mal simuliert werden, spielen sie kaum eine Rolle. D
Geht so, die Rolle auch der Modernen ATGM wie Javelin und co wird erheblich reduziert. Systeme die KE Penetartoren auschalten erhöhen auch im Panzerduell die Überlebensfähigkeit.
Foss schrieb:as gleiche gilt für Laserwaffen. Dessen große Schwäche die enorme Energieversorgung ist, die geringe Reichweite und die unangenehme Eigenschaft, nicht viele Ziele gleichzeitig bekämpfen zu können.
Ja wobei deren Einsatz ja sehr spezielle wird.

Und auch wenn die Angriffwaffen für Flugzeuge verbessert werden so steigt eben auch dort wieder der Auswand den MBT zu Bekämpfen, usw usw.
taren schrieb:erdings kann ein moderner Kampfpanzer pro Minute durchaus mehrmals feuern, da muss dann ein entsprechendes System auch schnell genug sein und ausreichend Munition mit sich führen aber soviel Systeme die ein Wuchtgeschoss abfangen können gibt es nicht.
Ich halt es Utopisch einen "Unverwundbaren" zu bauen. Allerdings wenn das Hard Kill System schon 1 KE Schuss abfängt, hat es sich schon bezahlt gemacht im Gefecht.


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27.01.2017 um 23:25
Fedaykin schrieb:Geht so, die Rolle auch der Modernen ATGM wie Javelin und co wird erheblich reduziert. Systeme die KE Penetartoren auschalten erhöhen auch im Panzerduell die Überlebensfähigkeit.
Ich wollte ja nur vermitteln, dass moderne Armeen mehr Möglichkeiten haben gepanzerte Fahrzeuge zu neutralisieren, als irgendwelche militante Rebellengruppen.


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28.01.2017 um 19:21
Und bei Drohnen darf man nicht an die Minidinger aus dem Spielwarenladen denken, weil sich praktisch jedes moderne Flugzeug zu einer Drohne umbauen ließe, am effektivsten wären jedoch neu konstruierte Einheiten, bei denen sich geringe Größe (schwieriger zu entdecken), Reichweite im Flug, Menge der gleichzeitig im Kampf einzusetzenden Einheiten (auch eine Kostenfrage...) und Zuladungsgewicht an Waffen (Raketen, Bomben) die Hände reichenext
Du haust dort sehr viel zusammen. Sicherlich kann man bemannte Flugzeuge zu "Drohnen" umbauen, dazu kann man sich bei modernen Flugzeugen den Fluglage, den Flugkontrollcomputer und das Fly by Wire zur Hilfe nehmen, man braucht jedoch trotzdem eine Sende- und Empfangseinheit welche nicht nur der Steuerung sonder auch der Überwachung bestimmter Parameter (z.B. Triebwerksdrücke) dient.

Auch bei Drohnen musst du unterscheiden.

Bei den sogenannten Schwarmdrohnen handelt es sich um ein Konzept in dem man eine hohe Anzahl sehr kostengünstiger Drohnen einsetzt. Diese Drohnen sind meist nichteinmal selbst angetrieben und sollen von Flugzeugen abgeworfen werden. Die Zielzuweisung soll beispielsweise über GPS-Koordinaten erfolgen. Nachteil GPS Signale sind relativ leicht durch Rauschen oder Überlagern störbar, es können sogar falche Koordinaten aufmoduliert werden.


Die Drohnen mit sehr grosser Reichweite werden zumeist nur für Aufklärungseinsätze oder haben verhältnissmässig wenig Waffentraglast genutzt, hierbei verzichtet man sehr häufig aus Gewichts-, Kosten und Platzgründen auf ausgeprägte Selbstschutzsysteme verbaut,wenn überhaupt verbaut man dann sehr einfache Systeme zum Selbstschutz.

Auch bei sogenanten "Kampfdrohnen" verzichtet man sehr häufig aus Kostengründen auf ein Feuerleitradar, was dazu führt das man nur IR- , lasergelenktenkten oder GPS gelenkte Raketen oder Bomben nutzen kann.

Stattet man eine Drohne mit ähnlichen Systemen wie ein bemanntes Flugzeug aus, also ähnlich starken Selbstschutzsystemen (FF- Sender, Jammer, Radarwarner) und ähnlichen Radarsystemen zur Luft- und Bodenaufklärung und zur Zielleitung aus, so steigt das Gewicht extrem an, was am Ende die Reichweite mindert.


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28.01.2017 um 20:05
Fedaykin schrieb:Die Drohnen oder besser UAV sind seit den 70er Jahren aktiv.
Eigentlich schon früher, erste unbemannte Flugzeuge wurden beispielsweise schon in den 30er Jahren als Zieldarstellungsdrohnen genutzt, so wurden beispielsweise Fairey III Flugzeuge umgebaut.

Auch gab es beispielsweie die Argus As 292, welche zu Aufklärungs- und Zieldarstellungszwecken diente.

Wikipedia: Argus_As_292

Auch ein interessantes unbemanntes "Flugzeug" wäre beispielsweise die Lockheed D-21.

Wikipedia: Lockheed_D-21


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29.01.2017 um 09:48
Hier noch was zum Thema Laserwaffen:

http://www.spektrum.de/news/stehen-laserwaffen-vor-dem-durchbruch/1350468


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29.01.2017 um 12:07
berlinandi schrieb:Hier noch was zum Thema Laserwaffen:
Das wirklich Interessante an HEL, sie eignen sich auch für sehr kleine Ziele und dies auch in Serien. Andere Systeme sind hier eher ungeeignet, allerdings hat HEL auch den Nachteil, es ist eher ein System für den Selbstschutz wegen seiner kurzen Reichweite und es muss dafür mit an der Front sein. Ideal wäre eine Umsetzung als Sekundärbewaffnung auf einem Panzer oder einem gepanzerten Fahrzeug, ein zusätzliches Fahrzeug nur für ein HEL System wäre zwar auch denkbar. Allerdings ein MG als Sekundärbewaffnung kostet nicht viel und auch da dürfte eine remote Version teurer sein als das MG selbst. HEL dürfte da wesentlich mehr kosten, da stellt sich die Frage was ist besser ein Panzer für den Preis von drei "billigen" oder umgekehrt oder natürlich auch will man seine Soldaten lieber maximal schützen oder eher mit dem Material opfern.


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29.01.2017 um 13:22
Das Heer beschafft nun die PD-100 Black Hornet. Hierbei handelt es sich um ein Nano-UAV, welches Bilder via Datenlink bis zu 1600 Meter senden kann. Als nutzlast dient ein elektroptischer Sensor der Standbilder und Videos aufnehmen kann. Die Gesamtmasse des Fluggerätes sollen 16 Gramm betragen, Flugdauer bis zu 25 Minuten.

http://www.flugrevue.de/militaerluftfahrt/uav/heer-fuehrt-minidrohne-black-hornet-ein/711188


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31.01.2017 um 12:39
Derzeitig wird bei der LHT in Fuhlsbüttel ein A319 zum Aufklärer umgerüstet. Dieses Flugzeug flog früher für die Lion Aiir im Werksverkehr der VW AG.

Das Teil soll dann im Rahmen des Open Skies Abkommens durch die GAF eingesetzt werden.


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31.01.2017 um 12:42
Was für eine Art Aufklärer? Gibt es Details.

Links willkommen.


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31.01.2017 um 12:46
@Fedaykin

Hab ich doch geschrieben, das Teil soll im Rahmen des Open Skies Abkommen eingesetzt werden. Wird also eine ähnliche Ausstattung wie die damalige Tu 154M der GAF haben, sprich optische Kamereas und IR-Linescanner.

Wikipedia: Tupolew_Tu-154M_Open_Skies
Wikipedia: Vertrag_über_den_Offenen_Himmel


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31.01.2017 um 13:00
Du nur mit Schlagzeilen wird dir keiner so ohne weiteres folgen können, das nur am Rande. Nicht jeder hat Parat was Open Skies abkommen ist und welche Aufklärungsmittel benutzt werden.

Viele denken da zb auch an Awacs und co.


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31.01.2017 um 13:12
Open Skies ist ein Abkommen zwischen einigen Nato- Staaten und ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes, das es erlaubt definierte Strecken mit einer gewissen Aufklärungstechnik legal zu befliegen. Dazu setzte die GAF beipielsweise eine umgebaute Tu-154M mit optischen Kameras, IR-Linescanner und Radartechnik an Bord ein, welche 1997 durch eine kollision vor Namibia verloren ging.


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31.01.2017 um 14:34
Raytheon steigt aus dem T-X Programm aus. Leonardo (ehem. Alenia) wollte in Zusammenarbeit mit Raytheon die M-326 als T-100 im T-X Programm anbieten. Im T-X Programm geht es um eine Ausschreibung im Bereich "fortgeschrittenen Trainer", wo u.a. Northrop Grumman mit einem Trainer auf T-50 Basis und Boeing/Saab mit der T-X in "Rennen" geht.

http://www.defensenews.com/articles/raytheon-leonardo-end-partnership-for-t-x-trainer-program


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31.01.2017 um 18:22
@Fedaykin

Gibt es überhaupt einen Schutz vor DU (Uran) Munition ?


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