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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

111 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: hochbahn, ottobahn ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

22.06.2022 um 21:38
Zitat von SmittiFuchsiSmittiFuchsi schrieb:Und beim Fahrstuhl?
Da gibt es doch ein Gegengewicht.
Ja, beim Fahrstuhl hast du ein Gegengewicht in der Röhre so dass der Fahrstuhlmotor eigentlich nie das Gewicht des Fahrstuhls heben muss, sondern nur das Gewicht der einsteigenden Personen, d.h. Fahrstuhl und Gegengewicht heben sich gegenseitig gerade auf, der Schwerpunkt des Systems liegt dauerhaft in der Mitte der Höhe. Das geht aber bei der Ottobahn nicht, weil das Gewicht wieder auf Fahrthöhe gehoben werden muss, d.h. der Schwerpunkt des Systems muss bewegt werden.


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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

22.06.2022 um 21:39
@bgeoweh
Könntest du mal eine Skizze, wie die Ottobahn das hinbekommen kann?


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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

22.06.2022 um 21:40
@SmittiFuchsi

Nein, denn das kann sie ja nicht. Die behaupten, dass sie das irgendwie könnten, ich glaube es ihnen nicht.


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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

22.06.2022 um 21:41
@bgeoweh
Die Grundsachen sind ja da, aber das absenken. das wäre wohl ein Problem


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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

22.06.2022 um 21:45
Zitat von SmittiFuchsiSmittiFuchsi schrieb:Die Grundsachen sind ja da, aber das absenken. das wäre wohl ein Problem
Eben, und zwar ein missionskritisches Problem. Ohne den Vorteil, keine Stationen zu benötigen, hat Ottobahn kein Alleinstellungsmerkmal.


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22.06.2022 um 22:15
Meiner Meinung nach wollen Sie es an 4 Drähten nach unten lassen, das erfordert 4 Elektromotoren. Aus der Hüfte würde ich sagen, die kriegt man nicht unter 2.000 Euro. (Theoretisch lässt sich im Generatorbetrieb ein Teil der Hubarbeit zurückgewinnen, aber wahrscheinlich lohnt sich der Aufwand nicht.)
In jedem Fall muss jede Kabine handymäßig angeschlossen sein, denn sie muss automatisiert prüfen können, ob im vorgesehenen Abstellbereich Platz ist oder solange warten. Solange eine Kabine steht oder nur vertikal verkehrt, müssen ankommende Kabinen verlangsamt werden.
Also kommt zu den 2000 Euro, mindestens noch Kosten für Steuerung und Regelung der Elektromotoren und Umgebungserkennung, sagen wir nochmal zwischen 1000-2000 Euro. Dann kommt das Infotainmentsystem, das gegen Vandalismus immun sein muss, 1000 Euro. Die stationäre Kaffeemaschine, die regelmäßig befüllt und gereinigt werden muss, 250-500 Euro, der Luftreiniger 500 Euro (oder Klimagerät?), alles für professionellen Dauerbetrieb ausgelegt, die Sitze 500 Euro, die hydraulische Tür 1000 Euro, die Kabine selbst 2500-5000 Euro und dann noch das obenaufliegende Fahrgestell 2.500 Euro, schnell gerechnet etwa mindestens 12.000 Euro pro Kabine für zwei. So eine Kabine kann aber auch 20.000 Euro oder mehr kosten, vor allem der Zeitraum (Kostensteigerungen) bis sie auf der Schiene ist. Und von denen (Kabinen) werden Hunderte oder Tausende benötigt. Und man braucht auch ein Lager wie bei einer Kleinkabinenbahn, wo sie gelagert und gewartet werden.

Ich habe mal gehört, dass die Berliner-S-Bahn am Tag 3 Millionen Fahrgäste befördert. Nehmen wir 4 Fahrten pro Fahrgast, ergibt sich ca. 800.000 Fahrgäste. Um den Betrieb mit Ottobahn darzustellen (nur mal so als Annahme), ergibt sich bei einem Bedarf von 1 Kabine pro 10 Fahrgästen 80.000 Kabinen.

Man kann selbst etwa rechnen, aber das alles erfordert Milliardeninvestitionen.
Und riesige Flächen für das Abstellen der Kabinen.

Tipp: Konzept zu Ende entwickeln und nach China verkaufen


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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

22.06.2022 um 22:51
Zitat von bummelsbummels schrieb:Ich habe mal gehört, dass die Berliner-S-Bahn am Tag 3 Millionen Fahrgäste befördert.
Es sind "nur" 900.000 pro Arbeitstag. Quelle: https://sbahn.berlin/das-unternehmen/unternehmensprofil/auf-einen-blick-zahlen-und-fakten/

@Topic

Naja entweder haben sich die Leute verschreibungspflichtige Substanzen eingeworfen, haben ein Dauerabo bei Jack & Johnnie oder aber ziehen einen netten Techscam durch, technisch ist das Ganze nicht sinnvoll zu realisieren. Als normales Hochbahnkonzept wäre es technisch umsetzbar, aber, wie schon im Skyway-Thread besprochen, einfach zu teuer und wartungsaufwändig. Als Speziallösung wird die Hochbahn in den Metropolen der Zukunft wohl eine Rolle spielen, aber soweit sind wir noch nicht. Und selbst dann dürfte man andere Lösungen wie U-Bahnen favorisieren.

Lustig wird es wenn man Artikel über die Ottobahn liest, Kostprobe gefällig?
Die Kabinen kommunizieren untereinander durch eine KI. Dadurch verspricht sich das Unternehmen freie Fahrt und eine pünktliche Ankunft. Mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h sollen die Gondeln fahren können.

Ein Ziel des Unternehmens ist unter anderem, eine Strecke von München nach Berlin zu bauen, die es ermöglichen soll die Entfernung ohne Umsteigen in 2,5 Stunden zurückzulegen.
Quelle: https://utopia.de/news/ottobahn-in-gondeln-nach-berlin-schweben/

Unterstreichung von mir.

Ich wusste gar nicht das Berlin nur 250 Km von München weg ist, vermutlich ist aber auch mein Zollstock nicht geeignet, man müsste wohl mit einem DIN-gerechten Gliedermaßstab nachmessen um auf 250 Km zu kommen. Ein ICE fährt die Strecke in knapp 4 Std, und der ist ungleich schneller unterwegs als nur 100 km/h. Aber vermutlich wird man sich High End-Technologie aus Minsk importieren und dann mit 500 km/h fahren. ;)

Ottobahn-1-20Original anzeigen (1,2 MB)

Das ist wohl aktuell ihre Lösung, also je vier Seilwinden bei Aliexpress bestellt und fertig sind die Hebegondeln. :D

hsw17500 30Original anzeigen (0,6 MB)

8 to Zugkraft, bei 24V und 250 A. Da glühen die Kabel. :) Die ist jetzt mit MWSt und vom deutschen Händler, Stückpreis 1400€. Kann man machen, aber ist dann Scheiße. Aber spannender ist auf dem Bild die Umfahrmöglichkeit, das grenzt schon fast an Kunst. Früher hätte man "entartete Kunst" dazu gesagt, aber wir wollen mal nicht so viel meckern. ;)


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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

22.06.2022 um 23:06
Zur München-Berlin-Strecke gibt es eine Vergleichstabelle, mit der für das Crowdfunding geworben wurde:

Bildschirmfoto 2022-06-22 um 14.34.14Original anzeigen (0,7 MB)
Quelle: https://www.fundernation.eu/investments/ottobahn-gmbh?lang=de#beschreibung

Mit einigen Farben sind sie etwas durcheinander gekommen. Komfort "sehr hoch". Hm, selbst bei 2,5 Std. hätt' ich schon gern ein Klo. Ok, man kann schließlich auch anhalten, abseilen und austreten. Sie wissen nicht, ob Hyperloop sicher ist, aber das es nur mäßig barrierefrei ist. Seltsam. Kosten? Sind Betriebskosten oder Ticketkosten gemeint? Kapazität "sehr hoch". Ömm.


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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

22.06.2022 um 23:40
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:
Die Kabinen kommunizieren untereinander durch eine KI.
Das ist eigentlich der lustige Teil. Was soll die "KI" denn da machen? Interpretieren, wie die Botschaft gemeint sein könnte? Da würde ich doch eher auf klassische Feldbusprotokolle setzen, da sind sich alle Teilnehmer einig und müssen sich nichts ausdenken.

Bullshitbingo mal wieder, wie das Blockchain-Gelaber bei Scamway.


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23.06.2022 um 08:18
In 2.5 Stunden von München nach Berlin? Da müssten die Kabinen schon sehr schnell fahren. Wie sieht es da eigentlich mit der Energieversorgung und dem Verschleiß aus?


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23.06.2022 um 08:29
Was beispielsweise die Strecke München - Berlin betrifft, würde mich auch interessieren, wie die Ottobahn eigentlich mit Steigungen zurecht kommt. Immerhin war es auch bei der Schnellfahrstrecke der Bahn ein Hauptproblem, den Thüringer Wald zu überwinden, und es wurden dafür mehrere lange Tunnels gebaut. Würde die Ottobahn ohne Tunnels auskommen? Dann müsste die Trasse allerdings entweder ziemlich hoch und wieder runter verlaufen, oder/und in starken Kurven, was wiederum wahrscheinlich niedrigere Geschwindigkeiten erfordern dürfte.


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23.06.2022 um 09:46
Zitat von RadfahrerRadfahrer schrieb:Zur München-Berlin-Strecke gibt es eine Vergleichstabelle, mit der für das Crowdfunding geworben wurde:
Das ist doch alles dreist gelogen; nicht nur dass man doppelt so schnell sein möchte wie die Bahn, man braucht natürlich auch nur 1/10 der Kosten - trotz subventioniertem Bahnstrom usw. - und hat mit Zweipersonen-Kabinen angeblich höhere Gesamttransportkapazitäten als z.B. ein ICE der mal eben hunderte von Personen transportieren kann. Und die Infrastrukturkosten sollen niedriger sein, obwohl die Bahn auf dem flachen Land im Wesentlichen nur kilometerweise Gleise braucht und keine Stützen alle paar hundert Meter...

Bullshit für Idioten.


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23.06.2022 um 10:14
Wenn das im Büro installierte Modell einer Kabine authentisch sein soll, dann werden die Dinger also auf ziemlich kleinen Rollen auf Metallschienen laufen (die Rollen erinnern an Seilbahnrollen). Ich frage mich nur, wie viele Hochgeschwindigkeitsfahrten von München nach Berlin und zurück so ein Rollensatz wohl überlebt, bevor er ausgetauscht werden muss. Und wie funktioniert der Antrieb genau? Über die Räder? Gibt es einen Entleisungsschutz? Wie sieht das Fahrverhalten bei starkem Wind aus, wie er beispielsweise auf den Höhen des Tühringer Waldes häufiger zu erwarten ist?


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23.06.2022 um 10:37
@Thorsteen

Der Unterschied zwischen unseren Fahrgastzahlen (ungleich Fahrtenzahl) ist nicht besonders groß, 800.000 versus 900.000.

Bei allen Rechnereien sind große Unsicherheiten dabei.
Mit den von mir berechneteten 20.000 Euro kann vielleicht ein Bastler so etwas kreieren.
Die Kabinen sollen bis zu 4 Personen aufnehmen, also sind doch etwa kleinwagengroß.
Ich chippe den geschätzten Preis also auf mindestens 50.000 Euro pro Kabine hoch und behalte mir vor, mich da noch einmal um 100% zu vertun (100.000 Euro?).

Vielleicht lässt sich mit der Ottobahn das Projekt Magnetschwebebahn München Hofbräuhaus - Flughafen ersetzen:
Youtube: Stoiber 10 Minuten Transrapid
Stoiber 10 Minuten Transrapid
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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

23.06.2022 um 12:45
Zitat von RadfahrerRadfahrer schrieb:Bildschirmfoto 2022-06-22 um 21.25.55Original anzeigen (0,2 MB)
Quelle: Ausschnitt aus https://www.facebook.com/ottobahn.official/photos/a.132643132353748/315409460743780

Also, die Hausaufgaben für morgen: Ersetze sinngemäß die zwei markierten vertikalen Vierkantrohre durch eine kostengünstige, robuste Technik, die die Kabine darunter schnell absenkt und wieder anhebt um ca. 10m.
Tja, das mit den Vierkantrohren sieht extrem professionell aus. Dort Seilwinden anbringen kann man getrost vergessen. Bei gut 5 Meter die dann die Strippen lang sind genügt schon eine leichte Brise und die Gondeln schaukeln heftigst beim Ablassen. Dann müssen die tollen KI-Sensoren vorher locker 3,50 bis 4,00 Meter Durchmesser als frei reservieren bevor man nach unten darf. Fußgänger und Radfahrer sowie Autofahrer dürften sich ziemlich erschrecken wenn so ein Trumm von Oben runter kommt. Vielleicht genügt eine Alarmsirene und viele bunte Lichter um die Hunde zu verscheuchen, die Anwohner werden wohl zu Schweißbrenner und Flex greifen um den Spuk zu beenden.
Zur Stabilisierung könnte man natürlich Teleskoprohre oder das bewährte Scherendesign verwenden aber da ist ein kompletter Neubau des Prototyps erforderlich und später muss dann die komplette Strecke auch noch höher gebaut werden. Über zusätzliche Kosten und zusätzlichen Ballast wollen wir gar nicht erst nachdenken.
Wie auch immer, die Ottobahn im jetzigen Zustand ist nichts mehr als ein billiges Jahrmarktfahrgeschäft. Wichtige Dinge wie die externe Stromübertragung, Weichen oder Türen fehlen. Dafür gibt es Fernseher und Kaffeemaschine sowie die üblichen Standard-Buzzwords aus der Techno-Scammer Szene.


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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

23.06.2022 um 13:14
Zitat von FatBaronFatBaron schrieb:Bei gut 5 Meter die dann die Strippen lang sind genügt schon eine leichte Brise und die Gondeln schaukeln heftigst beim Ablassen.
Die Windfrage gehört zu den vielen bislang nicht thematisierten Aspekten. Schon während der Fahrt dürften die Kabinen windanfällig sein, zumal es sich ja anscheinend um nur eine Schiene handelt (ist das so?). Wer schon mal mit der Wuppertaler Schwebebahn gefahren ist, hat miterlebt, wie stark die Bahn hin und her schwanken kann, obwohl sie deutlich größer und schwerer ist als so eine Otto-Kabine. Und erst recht beim Herablassen, wenn die Kabine nur noch an den Seilen hängt, dürfte es teilweise schwierig sein, sie überhaupt so sicher abzusetzen, dass sie nicht irgendwie schief am Boden ankommt.


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23.06.2022 um 13:49
Zitat von martenotmartenot schrieb:Und erst recht beim Herablassen, wenn die Kabine nur noch an den Seilen hängt, dürfte es teilweise schwierig sein, sie überhaupt so sicher abzusetzen, dass sie nicht irgendwie schief am Boden ankommt.
Es dürfte auch schwierig bis unmöglich sein von der Kabine aus mit KI die Bodenverhältnisse zu prüfen und festzustellen ob ein sicheres Ablassen überhaupt möglich ist. Da könnte ja irgendein Sperrmüll liegen, oder im Extremfall sowas wie eine Plane über einer Fallgrube, das ist nicht trivial dieses Problem zu lösen.


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23.06.2022 um 13:54
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Da könnte ja irgendein Sperrmüll liegen, oder im Extremfall sowas wie eine Plane über einer Fallgrube, das ist nicht trivial dieses Problem zu lösen.
Das auf jeden Fall. Wie ist das eigentlich bei langen Überlandstrecken gedacht? Könnte man sich da überall auf der Strecke zum Aussteigen herablassen? Ich nehme an, die Trasse wird wohl über weite Strecken über unwegsames Gelände führen.

Wie sieht das eigentlich mit der Höhe der Trasse aus, wenn es durch Wälder geht? Ich nehme an, eine baumfreie Zone muss angelegt und freigehalten werden, damit bei Sturm umstürzende Bäume nicht den Fahrweg beschädigen. Oder wird die Trasse so hoch aufgestellt, dass sie über den höchsten Bäumen verläuft? Wo natürlich wieder der Wind eine gute Angriffsfläche hat, und die Stützen dürften ziemlich aufwändig zu konstruieren sein.

Edit: ich habe gerade nachgelesen: typische Waldbäume können bei uns durchaus 40 Meter hoch werden. Also doch Schneisen durch den Wald schlagen?


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23.06.2022 um 14:15
Zitat von martenotmartenot schrieb:Die Windfrage gehört zu den vielen bislang nicht thematisierten Aspekten. Schon während der Fahrt dürften die Kabinen windanfällig sein, zumal es sich ja anscheinend um nur eine Schiene handelt (ist das so?). Wer schon mal mit der Wuppertaler Schwebebahn gefahren ist, hat miterlebt, wie stark die Bahn hin und her schwanken kann, obwohl sie deutlich größer und schwerer ist als so eine Otto-Kabine.
Es sind 2 Schienen aber es schwankt wie Hölle schon beim Fahren mit 6 km/h.
https://www.youtube.com/watch?v=safxljGSFb0
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Es dürfte auch schwierig bis unmöglich sein von der Kabine aus mit KI die Bodenverhältnisse zu prüfen und festzustellen ob ein sicheres Ablassen überhaupt möglich ist. Da könnte ja irgendein Sperrmüll liegen, oder im Extremfall sowas wie eine Plane über einer Fallgrube, das ist nicht trivial dieses Problem zu lösen.
Na dann baut man doch für läppische $$XXXX$$ überall noch LIDAR ein, dann klappt es mit den Bodenverhältnissen. Dazu noch jeweils eine automatische hydraulischen Stütze an jeder Ecke für den Bodenausgleich beim Absetzen.
Ach wie war das mit dem "Unser System ist billiger als ............."?


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OTTOBAHN - Technisch überhaupt realisierbar? Oder doch eher Abzocke?

23.06.2022 um 14:31
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was beispielsweise die Strecke München - Berlin betrifft, würde mich auch interessieren, wie die Ottobahn eigentlich mit Steigungen zurecht kommt. Immerhin war es auch bei der Schnellfahrstrecke der Bahn ein Hauptproblem, den Thüringer Wald zu überwinden, und es wurden dafür mehrere lange Tunnels gebaut. Würde die Ottobahn ohne Tunnels auskommen? Dann müsste die Trasse allerdings entweder ziemlich hoch und wieder runter verlaufen, oder/und in starken Kurven, was wiederum wahrscheinlich niedrigere Geschwindigkeiten erfordern dürfte.
Laut Ottobahn sollen die derzeitigen Kabinen satte 15 KW Antriebsleistung erhalten. Eine externe Stromzuführung ist weder auf Bildern noch in den paar Videos von denen zu erkennen, bleibt als Lösung nur die gute alte Batterie. Zusammen mit dem CW-Wert eines Scheunentores bleibt als Erkenntnis, das die Gurke so niemals 250 km/h erreichen kann, keine Steigungen bewältigen kann und auch den Zielort Berlin nicht packt. Alles Dicke Hose was die Leute von Ottobahn da verkündet haben um die Investoren übers Ohr zu hauen.


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