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Solarzellen auf allen Dächern

267 Beiträge, Schlüsselwörter: Dach, Alternative Energien, Atom. Solar
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Solarzellen auf allen Dächern

15.11.2014 um 14:31
@miroza:

Gegenwärtig kann man die anderen Energien noch nicht mit Solarzellen ersetzen.

Aber der Anteil des Solarstroms steigt stetig. Hinzu kommt noch die Energiegewinnung mit Sonnenkollektoren.

Es ist lustig, wie die Lobby der anderen Energien in den USA gegen die Solarenergie polemisiert. "The Young Turks" haben die Lügen von Fox News zu dem Thema angesprochen.



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HeurekaAHOI
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Solarzellen auf allen Dächern

24.03.2015 um 18:22
Solarzellen auf dem Dach? Sollte für jedermann attraktiv werden. Leider ist die Regierung wohl nun seit längerer Zeit anderer Meinung, und kürzt Zuschüsse hierzu. Das ist wirklich schade.


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Solarzellen auf allen Dächern

24.03.2015 um 20:47
@HeurekaAHOI
HeurekaAHOI schrieb: Das ist wirklich schade.
Eher Sinnvoll, da die Preise der Anlagen ja auch deutlich gefallen sind, im Moment dürfte die Amortisationszeit einer Anlage bei ca. 10 Jahren liegen. Reich wird man mit PV zwar nicht mehr, aber warum sollte der gemeine Stromverbrauch auch gesetzlich gezwungen werden PV-Anlagenbetreiber reich zu machen?

mfg
kuno


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mayday
ehemaliges Mitglied

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Solarzellen auf allen Dächern

24.03.2015 um 20:51
Preise sind gefallen, aber Wirkungsgrade gab es leider keinen grossen Rutsch nach oben, obwohl wie u.a. Kuno verlinkte es in den Labors anderes gibt. Bleibt nur zu hoffen, dass sich da was tut, Staatliche Zuschüsse könnten sich dann erübrigen wenn die Dinger noch konkurenzfähiger werden, das würde zum Selbstläufer


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Solarzellen auf allen Dächern

24.03.2015 um 21:13
@mayday
mayday schrieb:Staatliche Zuschüsse könnten sich dann erübrigen wenn die Dinger noch konkurenzfähiger werden, das würde zum Selbstläufer
Das sollte bei gewerblichen Verbrauchern eigentlich jetzt schon so sein, da die ihren Strom ja hauptsächlich dann verbrauchen, wenn er erzeugt wird und somit den Strom für 10-12 Cent erzeugen könnten, der sie vom Versorger ca. das Doppelte kostet. Wird aber bisher kaum gemacht, ich vermute mal denen sind ca. 5% Kapitalrendite schlicht zu wenig.

mfg
kuno


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Solarzellen auf allen Dächern

26.03.2015 um 11:15
kuno7 schrieb:wenn er erzeugt wird und somit den Strom für 10-12 Cent erzeugen könnten, der sie vom Versorger ca. das Doppelte kostet.
Es stimmt, dass gewerbliche Nutzer mehr von Solarstrom profitieren, da sie in der Regel den Strom tagsüber benötigen.
Aber bei etwas höherem Stromverbrauch zahlt man keine 20-24 Ct./kWh. Und Grundgebühren (Zähler etc) muss man weiterhin zahlen, manchmal sogar mehr, weil die Abnahme geringer ist.

ich denke, dass es eher eine kleine Rendite ist, wenn man auch Rücklagen für Schäden (oder eben Versicherungsbeiträge) in Betracht zieht.


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Solarzellen auf allen Dächern

26.03.2015 um 20:15
@mayday
zum selbstläufer wirds nicht. zu hoch sin dide investitionen zu kompliziert die umsetzung.

gutes beispiel sind LED´s die amortisieren sich grad in firmen mit 12h+ licht am tag innerhalb von 2-5 jahren. troztem ist es unheimlich schwer leute vom umstieg zu überzeugen.
schlimmernoch das selbst bei neubauten immernoch auf alte glühbirnentechnik (fassungen etc) gesetzt wird wärend mit LED soviel mehr und "anderes" lichtdesign möglich wäre


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mayday
ehemaliges Mitglied

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Solarzellen auf allen Dächern

26.03.2015 um 21:00
@bofh
Es ist kein Selbstläufer, weil die Amortisation vielen noch immer zu hoch ist..aber das wird sich irgendwann ändern, dauert länger wie gedacht, aber geht stetig voran, was auch auf LED's zutrifft. Preis pro Fläche und Watt, geht auch wenn Wirkungsgrad besser wird und der Preis nicht steigt..meine damit, ein technischer Fortschritt würde womöglich Kosten senken, darauf hoffe ich.


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mayday
ehemaliges Mitglied

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Solarzellen auf allen Dächern

26.03.2015 um 21:02
Es geht alles übers Geld, wenn Strom aus Panels sich binnen drei Jahren amortisiert, will die jeder haben der die Möglichkeit, den Platz hat, diese aufzustellen und es braucht keine Subventionen mehr.


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Solarzellen auf allen Dächern

26.03.2015 um 21:44
Leider nicht wirklich @mayday
Die Leute können nicht rechnen und schon gar nicht wirtschaftlich denken.

Weist wie oft ein bekannter sagt nein ich kauf keine LEd die kostet xxx mehr und ich hab ja noch 5 alte lampen die müssen erstmal verbraucht werden. das dieses "sparen" ihm in der zwischenzeit den 30 fachen wert seiner alten lampen in form einer stromrechnung kostet den zusammenhang kann er nicht herstellen.

selbst firmen scheuen diese investitionen, manche weils gar nicht wissen obs noch 3 jahre existieren werden, andere weils nicht rechnen könne andere weils einfach das geld nicht haben. dabei gäbs sogar förderungen für sowas aber der weg ist den leuten dann auch wieder zu kompliziert

bei solarpanels wirds noch komplizierter, erstens must eigentümer sein, eine entsprechend gute lage haben, das kleingeld auf der seite und den ganzen einbau nicht scheuen was viele tun.
dann noch einen seriösen anbieter finden nebst seriösen montagetrupp...

von der technischen seite die die meisten ohnehin nur teilweise verstehen ganz abgesehen.
geh mal auf die strasse und frag was wirkungsgrad bedeutet :))


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mayday
ehemaliges Mitglied

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Solarzellen auf allen Dächern

26.03.2015 um 22:39
@bofh
Da steckt schon was wahres drin..aber ;)

Wer nicht rechnen kann, bei dem bringen auch Subventionen nichts, also ist das bei dieser Gruppe von Leuten eher eine Frage der Aufklärung. Wer ein neues Haus baut, wird sich Gedanken machen. Die werden rechnen müssen, viele lassen sich auch beraten. Viel tiefere Preise bei Solarstrom, weil Panels viel günstiger sind wie heute, würde die Runde machen. Bei Energieberatungsfirmen, in den Medien usw. Ein Umdenken braucht Zeit, das ist mir schon klar.

Bei LED sind es auch tendenziell ältere Menschen die konventionelle Lampen kaufen und LED noch nie probiert haben. Das Sortiment an LED nimmt stetig zu, währendem das "Edisson" und Halogen Leuchtmittel, diese Produktepalette stetig kleiner wird. Ältere LEDs hatten auch eine miese Farbtemperatur, starker gelbstich oder bläuliches Licht. Erst seit einigen Jahren gibt es LEDs die nicht mehr von Halogen unterschieden werden können.

Der Staat hat bei Leuchtmittel Fehler gemacht, imho. Die Stromsparlampe sollte verboten sein, weil LED die viel besssere Alternative ist. Die Herstellung von Energiesparlampen kostet zu viel Energie, sie enthalten Quecksilber, was bei der Entsorgung Problematisch ist, besonders wenn sie in Afrika auf dem Müll landen. Bei LED ist es auch so, dass es noch nicht sehr lange Leuchtstarke gibt. Mittlerweile gibt es aber single LED mit 10 Watt Leistungsaufnahme, was (je nach Wirkungsgrad) einer 80 Watt konventionellen Glühbirne entspricht.
http://www.leds.de/High-Power-LEDs/Cree-High-Power-LEDs/Cree-XM-L-2-T2-warmweiss.html

LEDs kommen auch in anderen Bereichen, wie Beamer, Autoscheinwerfer haben wir bereits, aber da nun auch beim Fernlicht.

Firmen hinken hinterher u.a. auch weil die Anzahl verwendeter Leuchtmittel hoch ist und die Kosten somit ein Problem sind. Wobei die Leuchtstoffröhre energetisch nicht schlecht ist..und von denen sind haufenweise verbaut. Firmen werden früher oder später ebenfalls LED verwenden, es dauert da nur länger als im eigenen Haushalt.


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Solarzellen auf allen Dächern

26.03.2015 um 23:33
mayday schrieb:Ältere LEDs hatten auch eine miese Farbtemperatur, starker gelbstich oder bläuliches Licht. Erst seit einigen Jahren gibt es LEDs die nicht mehr von Halogen unterschieden werden können.
Ein weiterer Nachteil von LEDs, sie flackern und haben teilweise kein konstantes Licht, sieht man teilweise nur auf Film unterbewusst nimmt der Mensch dies aber wahr. Gerade bei billigen Produkten ein Problem, sind teilweise nur Müll...

Solarzellen auf allen Dächern wäre schon eine Idee, allerdings es wird damit maximal möglich sein den heutigen Stromverbrauch damit abzudecken. Nehmen wir den gesamten Primärenergieverbrauch, dann würden wir mit den heutigen Solarzellen nicht annähernd hinkommen, selbst Wind und andere Erneuerbare Energien werden da nicht helfen. Es würde nur funktionieren wenn wir CarbonCapture und z.B. Gaskraftwerke einsetzen und in Ländern wie Saudi-Arabien etc. dies mit Solar wieder in Treibstoffe zurück wandeln.


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mayday
ehemaliges Mitglied

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Solarzellen auf allen Dächern

26.03.2015 um 23:49
@taren
Jup es würde nicht einmal reichen für den gesamten Strombedarf eines Landes, trotzdem wäre es sinnvoll. Wenn der Wirkungsgrad gegen die 50% betragen würde z.B. Frauenhofer Solarzellen, Fresnel Linse http://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2013/weltrekord-solarzelle-mit... könnte die Fläche des Daches eines Durchschnittshauses ausreichen für den eigenen Strombedarf, aber es bräuchte dann auch noch einen Speicher..und das ist auch ein Problem, ein Kostenfaktor, oder man speist es ins Netz, aber das wird schlecht vergütet.


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Solarzellen auf allen Dächern

09.04.2015 um 01:53
@bofh
bofh schrieb:bei solarpanels wirds noch komplizierter, erstens must eigentümer sein, eine entsprechend gute lage haben, das kleingeld auf der seite und den ganzen einbau nicht scheuen was viele tun.
dann noch einen seriösen anbieter finden nebst seriösen montagetrupp...
Stimmt nicht ganz, es gibt mittlerweile Mietmodelle, für die man kein Eigenkapital braucht und sogar weniger Für den produzierten Strom zahlt, als für die gleiche Menge an herkömmlichen Strom.



@mayday
mayday schrieb:Viel tiefere Preise bei Solarstrom, weil Panels viel günstiger sind wie heute, würde die Runde machen. Bei Energieberatungsfirmen, in den Medien usw. Ein Umdenken braucht Zeit, das ist mir schon klar.
Da ich in der Branche tätig bin, kann ich sagen, dass bei Einfamilienhäusern mit einem Jahresverbrauch ab 4500 KWH sich schon heute eine Anlage rechnet. Angesichts der Strompreisentwicklung (Prognosen sagen bis zu 70 Cent im Jahr 2035 voraus, zukünftig auch noch deutlich rentabler.


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09.04.2015 um 09:49
@freezer100488
freezer100488 schrieb:(Prognosen sagen bis zu 70 Cent im Jahr 2035 voraus
Prognosen sind halt immer schwirig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Ich persönlich denke, dass der Strompreis in Deutschland für Haushaltsstrom kurzfristig leicht sinkt und dann einige Jahre stagniert.

mfg
kuno


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Solarzellen auf allen Dächern

09.04.2015 um 11:13
freezer100488 schrieb:Da ich in der Branche tätig bin, kann ich sagen, dass bei Einfamilienhäusern mit einem Jahresverbrauch ab 4500 KWH sich schon heute eine Anlage rechnet.
Ich denke nicht, dass man das so pauschal sagen kann. Im Eigenheim kann eine PV-Anlage ihre Vorteile u.U. weit weniger gut ausspielen.
Wenn Du ein Eigenheim hast, in dem zwei arbeitende Erwachsene leben, dann hast Du unter der Woche tagsüber kaum Eigenverbrauch. Du wirst maximal 300-400 Watt Grundlast haben (wenn Du nicht mit Strom heizt).
Das bedeutet, Du musst den Strom entweder speichern (dann dürfte sich die Anlage kaum rechnen) oder Du musst einspeisen. Und dann trägst du das Risiko, dass eine Einspeisung in ein paar Jahren möglicherweise nicht im vollen Umfang möglich ist bzw. nicht ausreichend vergütet wird.
Und selbst wenn Du tagsüber zuhause bist und mit Strom z.B. kochst und wäschst, sind 6-8 kW peak immer noch eine Menge, die Du nicht unbedingt verbrauchst. Du wirst eher dann Strom verbrauchen, wenn es dunkel ist und die Anlage keinen oder nur wenig Strom produziert.

Dann kommen noch psychologische Aspekte hinzu. Du wirst u.U. mehr Strom verbrauchen, weil es ja "kostenlos" ist. Oder das Gegenteil tritt ein, die Anschaffung der Anlage wird zum Anlass genommen, Strom einzusparen. Indem z.B. LEDs angeschafft werden oder sonst bewusster mit dem Thema umgegangen wird. Die reine Abnahmemenge an Strom ist also nur bedingt geeignet, eine Aussage über die echte Ersparnis zu treffen.

Ich denke also nicht, dass man grundsätzlich von einem positiven Saldo ausgehen kann, wenn man die echten Kosten den Einsparungen gegenüber stellt.

Letztlich müsste man die hypothetischen (ehrlichen) Kosten evaluieren, die man ohne die PV-Anlage gehabt hätte, dann die Kosten mit der Anlage inklusive Versicherung, Kapitalbindung etc. und dann prüfen, ob wirklich ein positiver Saldo übrig bleibt.
Ich vermute aber, dass solche Rechnungen quasi nie statt finden, oder?


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09.04.2015 um 13:19
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Ich vermute aber, dass solche Rechnungen quasi nie statt finden, oder?
Der psychologische Effekt, die eigene Investition zurechtfertigen dürfte zumindest nicht unerheblich sein.

mfg
kuno


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09.04.2015 um 14:42
kuno7 schrieb:Der psychologische Effekt, die eigene Investition zurechtfertigen dürfte zumindest nicht unerheblich sein.
Unbedingt. Deswegen zweifle ich daran, dass es allzu viele echte Nachkalkulationen gibt. Weder der Verkäufer noch der Käufer hat im Nachinein ein echtes Interesse daran, festzustellen, dass die Anlage nun doch unrentabel ist.


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09.04.2015 um 14:54
@freezer100488
Noch eine Frage des persönlichen Interesses:

Was kostet denn aktuell das kWpeak bei einer Größe von 6-8 kWpeak als Festpreis mit Einbau und Anschluss (also "all inclusive")? Weniger als 2.000 EUR brutto?


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