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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

62 Beiträge, Schlüsselwörter: Brief, 1988, Dagmar, Knops, Horten, Kempen

Dagmar Knops- vermisst seit 1988

12.02.2014 um 20:27
Hallo!

Wieder ein Vermisstenfall? Ja.

Warum? Weil er zu den Fällen gehört, die - ich sage mal - ein wenig mehr zu bieten haben. Rein von der Informationslage, aber auch vom Sachverhalt.

Das ist jetzt nicht neutral gemeint, aber ich habe Probleme, den Vorgang zu werten, jeder Fall ist tragisch, aber hier schien man zumindest kurz vor der teilweisen Lösung...

Am 28. März 1988 verlässt die 22jährige Studentin Dagmar Knops gegen 22.00 Uhr die Gaststätte "Lichtblick" in Kempen, um den etwa 500 m langen Weg zur Wohnung ihrer Eltern anzutreten.

Dort kommt sie allerdings nicht an. Dieses wird allerdings erst mit Verzögerung festgestellt, da die Eltern sich in Urlaub befanden. Dagmar Knops studierte in Köln. Dort vermutete man sie bei ihren Eltern.

Man suchte - und fand nichts.

Im Jahre 2008 erreichte die Polizei eine Nachricht, dass die Leiche auf dem zur Villa Horten gehörigen Grundstück versteckt sei.

Dieses Grundstück lag an dem Heimweg, soll seitdem mehrfach umgebaut worden sein und wurde im Rahmen der ersten Maßnahmen nicht durchsucht, weil sie außerhalb des Suchgebietes lag.

Zwei belgische Spürhunde schlugen im Gebäude an. Man vermutete die Leiche in einem alten, nunmehr überbauten Schacht.

Im Jahre 2010 jedoch wurde die Suche eingestellt, die Akte geschlossen.

Weitere Suchmaßnahmen wären den Eigentümern nicht zumutbar gewesen, auch wäre die Statik des Gebäudes zu berücksichtigen.

Der Diskussionspunkt:
Der sonst erfolgreiche Chef-Ermittler Ingo Thiel: „Offiziell schlagen wir die Akte zu, was mich nicht hindert, darüber nachzudenken, ob wir nicht doch etwas übersehen haben.“
http://www.express.de/duesseldorf/nach-22-jahren-suche-nach-dagmar-knops-eingestellt,2858,4358222.html

Hier weitere Links:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mordermittlungen-in-kempen-tote-studentin-einbetoniert-noch-kein-leichenfund-a-548...

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/leiche-von-dagmar-knops-gefunden-aid-1.666912

http://www.derwesten.de/nrz/nrz-info/das-raetsel-der-villa-horten-id1742801.html

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/mordfall-dagmar-knops-suche-in-villa-horten-eingestellt-aid-1.714438


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gartenfloh
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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

12.02.2014 um 21:13
@jerry142
Hi ich kenne den Fall ! Was mich hierzu wundert ; Der Fall wurde am 05.11.2008 in Xy ausgestrahlt nur ist dies nirgends im Net zu finden ?!

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/mordfall-knops-in-aktenzeichen-xy-aid-1.679298

Warum ist der Filmbeitrag weg ?


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

12.02.2014 um 21:22
@gartenfloh

Wahrscheinlich wegen Urheberrechten gelöscht, soll teilweise auch an der Musikuntermalung liegen.

Es handelte sich um die Sendung 416 vom 05.11.2008 - Totengrab in Villa Horten; ein Video dazu habe ich bislang allerdings nicht gefunden.


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

12.02.2014 um 21:33
Dafür noch einen Beitrag aus dem FOCUS, vom 02.04.2009, also zwischen dem Eingang des Briefes und der ersten Maßnahmen sowie dem vorläufigen Ende.

http://www.focus.de/panorama/welt/kempen-polizei-bohrt-in-villa-horten-nach-leiche_aid_386574.html
Die Mord-Ermittlungen waren wegen eines anonymen Briefs wieder aufgenommen worden, der vor gut einem Jahr bei der Polizei eingegangen war. In dem Schreiben steht, dass die Studentin getötet und ihre Leiche nahe der Villa versteckt worden sei.
Nahe der Villa, nicht in der Villa. So ähnlich klang das auch in einem der anderen Berichte.


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gartenfloh
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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

12.02.2014 um 21:47
@jerry142
hm das mit der Musikuntermalung ist mir neu ... merkwürdig ! Akte geschlossen ? Hat nicht Herr Thiel davon gesprochen das Mord nie verjährt ?

Ohne jetzt detailliert alle Berichte im Kopf zu haben ...meine ich mich zu erinnern das anhand von Geräten u Suchhunden ein möglicher Ablegeort in der Villla ausgemacht wurde . Ich meine auch noch zu wissen das dieser mögliche Ort im Bereich eines neu errichteten Treppenhauses liegen soll . Eben wegen der ewig dauernden Baustellen bei der erfolglosen Suche u der evtl. Schädigung im Rahmen des Denkschutzes wurde die Suche wohl eingestellt ! Ich komme aus der Ecke u kenne die Villa ! Muss da aber nochmal nach den Quellen suchen ...kann mich natürlich irren !

Was den Brief betrifft finde ich auch nirgends Hinweise aus welcher Richtung dieser kam , intr. wäre es auch zu wissen mit wem u warum Dagmar an diesem Abend alles unterwegs war im Lichtblick u weshalb sie alleine dann nach hause ging ? Was haben hierzu die damaligen Freunde / Bekannten ausgesagt ?


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

12.02.2014 um 22:32
Hier ein Link zu dem Brief:

http://www.express.de/duesseldorf/ermordete-studentin-auf-leichen-suche-in-nobler-horten-villa,2858,644910.html
Jetzt ist sich die Polizei sicher: Dagmar wurde ermordet. „Profilern des Landeskriminalamtes sehen den Brief als authentisch an“, sagte Thiel. Darin steht, dass die Studentin „umgebracht“ und ihre Leiche in der Villa der Kempener Kaufhausdynastie Horten „verscharrt“ oder einbetoniert worden sei.

Im April 1988 wurde die Villa gerade umgebaut und aufwendig saniert. Gut möglich also, dass der Täter ihren Körper zur Baustelle schleifte und dort verschwinden ließ. In den vergangenen Tagen wurde mit Hilfe eines Presslufthammers im Keller der Villa, in der jetzt eine Anwaltskanzlei sitzt, vergeblich nach der Leiche gesucht. Die Polizei will jetzt das Haus mit neuesten Methoden „durchleuchten“, so Thiel.

„Wir gehen davon aus, dass die Leiche hier irgendwo sein muss. Allerdings halten unsere Psychologen den Verfasser des Schreibens nicht für den Mörder“, sagt der Chefermittler. Er appellierte an den anonymen Hinweisgeber, sich der Polizei zu offenbaren, und sicherte ihm Vertraulichkeit zu.
Den genauen Wortlaut des Schreibens oder gar ein Bild davon habe ich noch nicht.


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

12.02.2014 um 23:12
@gartenfloh

So falsch lagst Du gar nicht

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-viersen/kempen/kempen-leiche-im-villa-keller-1.119469
Die Suche nach der Leiche konzentrierte sich von Anfang auf den 150 Quadratmeter großen Keller der Villa, die sich in privater Hand befindet. Der erste Kellerboden wurde abgetragen, darunter befindet sich ein zweiter aus Beton. Das ist durchaus üblich bei Häusern aus dem 19. Jahrhundert - die Villa wurde 1870 gebaut.

Es wurden Bohrproben entnommen. Eine Geo-Radar-Untersuchung und die Reaktion von Leichenspürhunden ließen Kommissar Thiel im April sagen: "Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir Dagmar Knops gefunden haben."

Im Oktober glaubte die Mordkommission, vor der Lösung des Falls zu stehen: Sie war sich sicher, dass Dagmar Knops unter einem Pfeiler im Brunnen des Hauses liegt. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuß: An dieser Stelle fand sich keine Spur der Vermissten.

Im November dann der vorerst letzte Versuch: In der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY..." wurde der Fall dargestellt und auf Zeugen gehofft - ohne nennenswerten Erfolg.

Weil mittlerweile eine Stelle unter der Kellertreppe ins Fadenkreuz der Fahnder gerückt ist, mussten komplizierte statische Prüfungen angestellt werden- trotz aller kriminalistischen Akribie will schließlich niemand, dass das 139 Jahre alte Denkmal einstürzt oder in seinen Grundfesten erschüttert wird. Unerschütterlich bleibt jedenfalls das Wort von Polizeisprecher Willy Theveßen: "Wir holen Dagmar Knops da raus, koste es, was es wolle."
Einige Artikel wollen den Brief teilweise zitieren. Z. B. FOCUS vom 31.03.2008:
Sie erhielt einen „An die Mordkommission“ gerichteten anonymen Brief: „Dagmar Knops wurde ermordet, verscharrt und einbetoniert.“ Und zwar im Keller jener Villa in Kempen, die damals vom Dach bis zu den Grundmauern aufwendig restauriert worden war. Experten im Landeskriminalamt stufen das Schreiben als echt ein. Der Autor ist bislang unbekannt.


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gartenfloh
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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

12.02.2014 um 23:59
@jerry142
danke für die links... na dann hab ichs doch noch irgendwie recht in erinnerung gehabt !

Was mir dabei nicht aus dem Sinn kommt ist das die Villa im Jahr des Verschwindens von Dagmar , leer gestanden ist u sehr verwahrlost gewesen sein soll ! Sprich allen Leuten aus Kempen war dies bekannt da Sie ja nicht abgelegen liegt u e evtl.. auch ein kleiner Schandfleck fürs schöne Kempen gewesen sein könnte . Also ich denke mir das viele junge Leute dort mal eingestiegen sind aus Neugier oder sonst was u sich gerade am WE den einen oder andren Scherz erlaubten dort . Warum ist so weiig bekannt darüber u warum äussert sich da niemand aus der damaligen Zeit ? Wenn ich kurz überlege... 26 Jahre ist es her... wenn die Freunde / Bekannte o der Täter +- im gleichen Alter wären ... hm ! In Kempen selber habe ich noch nie von diesem Fall sprechen gehört !

Kurz gesagt , ich fände es evtl. wichtig erstmal mehr über Dagmar zu erfahren . Einen Ortsfremden würde ich auf Grund der Vermutung mit der Villa erstmal ausschließen !


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gartenfloh
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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

13.02.2014 um 00:07
Edit : Alleine der Brief sagt "mir" aus das der Mitwisser aus der Nähe stammt denn die Umschreibung des Absendeortes ist schon mehr als verwunderlich ^^


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gartenfloh
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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

13.02.2014 um 00:15
Viellleicht hat Wer Zeit für eine Wohnungsbesichtigung um sich ein Bild der baulichen Gegebenheiten zu machen ?!

Wie ich meine gibt es dort auch ein Anwaltsbüro ?

Meine Suchfunktion hatte mir eben einen Streich gespielt ...sry


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

13.02.2014 um 00:33
@gartenfloh

Kein Problem. Links zu diesem Fall könnte man etliche bringen. Bin ich gar nicht gewohnt.

26 Jahre sind eine lange Zeit. Ich habe hier aus der Region einen ungeklärten Mord, von dem keiner mehr redet. Irgendwann ist es vergessen, verdrängt, steht hinter anderen Dingen zurück.

Mich wundern zwei Dinge: Zunächst, dass die Villa nicht eher ins Visier der Ermittler rückte. Es hieß, man habe die Friedhhöfe untersucht, warum nicht so eine markante Stelle.

Der zweite Punkt wäre der zeitliche Ablauf. Wenn ich eine Leiche in einer Ruine verstecke...will ich nur Zeit schinden? Oder kann ich mir aufgrund des Ablaufes einer bzw. dieser Sanierung sicher sein, dass kurzfristig so saniert wird, dass nicht nochmals gegraben und stattdessen Beton vergossen wird?

Ich habe noch keine Details zu den Renovierungen, die 1988 begonnen haben sollen. Aber wenn im Winter 1988 dort noch Obdachlose Zuflucht gefunden haben sollen, sind dann mit Winter Januar und Februar 1988 gemeint?

Hier noch ein paar Infos und Ansichten zu dem Objekt:

http://strohmeier-kempen.de/?page_id=7


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Zfaktor
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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

13.02.2014 um 01:17
Hallo,man weiß offenbar seit 008.das Dagmars Leiche in der Villa sein muß da die Spürhunde
anschlugen (falls es nicht falscher Alarm war).
Nur wie wahrscheinlich ist es das erst dieser Brief kommt und die Hunde
falsch anschlagen?
Das ist ja herb der Fall wurde geschloßen weil weitterres suchen den Eigentümmern nicht
mehr zuzumuten ist und die Gebäudestatik gefährdet ist,man hört auf mit der Leiche
vor der Nase,es gibt doch immer wieder Dinge die man für nicht möglich hält.

Spekulation**
Ich könnte mir vorstellen das jemand der an der Restaurierung der Villa beteiligt war
die Leiche dort verschwinden ließ.
X. könnte gewußt haben das in Kürze ein (auch Statisch ) wichtiger Bereich des
Gebäudes fertiggestellt wird und die nächsten 100.Jahre da keiner mehr dran rürt.


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

13.02.2014 um 07:08
Mich wundert, dass die Bewohner der Villa kein Problem damit haben, dass irgendwo in dem Haus die Leiche eines Mordopfers liegen dürfte. Also ich könnte da nicht leben, mir wäre das zu gruselig...


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

14.02.2014 um 01:45
@ringa

Bis auf den Brief und die Bestätigung durch die Hunde, gibt es anscheinend nichts, was das Vorhandensein einer Leiche beweist.

Der Rechtsanwalt dort sieht das nach eigenem Bekunden gelassen.

Ich selbst wüsste spontan keine Antwort darauf, wie ich damit umgehen würde.

@gartenfloh fragte, ob es Informationen gäbe, wie Dagmar Knops den Abend verbracht habe und vor allem mit wem.

Im Netz habe ich dazu bislang nichts gefunden. Sofern seinerzeit ewas veröffentlicht wurde, hat es wahrscheinlich nicht den Sprung auf frei zugängliche Seiten geschafft. Vielleicht hat jemand anderes mehr Glück.

Deutlich wird nur, dass sie das Lokal gegen 22.15 verließ und zwar ohne erkennbare Begleitung.

Mir ist noch kein Text untergekommen, dass etwas von der Bekleidung oder den mitgeführten Sachen gefunden worden wäre.

Hier der Link zum Fahndungsplakat aus dem April 1988

http://www.bz-mg.de/wp-content/uploads/fahndungsplakat-dagmar-knops.jpg


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

14.02.2014 um 07:43
Ich denke, wenn zwei Leichensuchhunde unabhängig von einander an der gleichen Stelle in der Villa anschlugen, dann ist dort auch was. Wahrscheinlich wurde bei den Bohrungen einfach nicht die richtige Stelle getroffen. Man weiß ja auch nicht, in welchem Zustand die Leiche dort abgelegt wurde, sie könnte ja auch zerstückelt gewesen sein. Und Einzelteile sind bestimmt schwerer auffindbar.

Z. B. könnte auf der Baustelle auch ungelöschter Kalk vorhanden gewesen sein (braucht man zum Mörtelanrühren). Wenn der mit Wasser in Berührung kommt, reagiert er, er wird sehr heiß und zersetzt dann alles. Nur mal angenommen, der Mörder hat die Leiche in eine Wanne mit dem Zeug gelegt, Wasser dazu getan und das was ürig geblieben ist, dann irgendwo auf der Baustelle ausgekippt.

Ich weiß nicht, ob die Hunde dann trotzdem noch was von der Leiche riechen könnten, aber wenn ja, dann wäre das doch eine Erklärung dafür, dass sie angeschlagen haben, aber trotzdem nichts gefunden wurde.


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Zfaktor
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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

14.02.2014 um 15:20
Wenn die Hunde sich an (in) der Villa auffällig verhalten sollte dort auch etwas Leichenmäßiges
sein,ist aber wirklich schon sehr ungewöhnlich das trotz des enormen
Suchaufwandes nichts gefunden wurde!
Vieleicht denkt @ringa
da schon in die Richtige Richtung ,das wirklich (mittlerweile) auch durch Einsatz von
Löschkalk kaum noch was von der Leiche übrig ist.
Leichenspürhunde kommen ja mit sehr wenig zurecht ,da brauchen nur kleinste
Leichenfragmente vorhanden sein , (im Gemäuer) und sie schlagen an.
Nachwievor glaube ich das der/die Mörder von Dagmar genau wußten wie sie die
Leiche an der Baustelle sicher verschwinden lassen konnten.

Spekulativ**
Der/die Täter sollten Ahnung von dem Gebäude und den dort vorzuhnemenden
Bauarbeiten gehabt haben.


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

14.02.2014 um 16:28
@Zfaktor

Der 28.03.1988 war ein Montag. Sonnenuntergang war gegen 20.30?

Mit der Sanierung der Villa Horten soll im April 1988 begonnen worden sein.

Damit hätte ein Täter zumindest drei Tage Zeit gehabt, aber auch benötigt, Vorbereitungen zu treffen und die Leiche zwischenzeitig zu verbergen oder verborgen zu halten.

Löschkalk zerstört das Gewebe, bei Knochen bin ich mir nicht so sicher. Und wie lange diese Prozedur überhaupt dauert - keine Ahnung.

Die Befragung der Arbeiter auf der Baustelle verlief, wenn ich das richtig gewürdigt habe, ergebnislos, weil man sie zum großen Teil nicht mehr ermitteln konnte.

Wie weit reicht bei Dir der Begriff "Ahnung" bei so einem Vorhaben?
Architekt, Ingenieur, Statiker? Bauherr oder Vorarbeiter?

Oder reicht auch ein Anwohner, der weiß, dass da etwas passiert?

Einen Ortsfremden oder Ortsunkundigen schließe ich vorerst aus.


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

14.02.2014 um 17:33
Mich wundert, warum der Mörder sich so eine Mühe gemacht hat, die Leiche verschwinden zu lassen? Warum nicht einfach liegen gelassen, wo sie war nach der Tat? Warum auf die Baustelle schleifen und sich da noch lang aufhalten, um die Leiche da zu verscharren oder gar einzubetonieren? Wenn da gerade saniert wurde, muss er sich m.E. auf der Baustelle gut ausgekannt haben und gewusst haben, wo er da die Leiche verschwinden lassen kann, ohne dass am nächsten Werktag die dort arbeitenden Bauarbeiter stutzig werden. Entweder kannte er das Gemäuer, weil er selbst zu den Obdachlosen oder Jugendlichen gehört, die da öfter einstiegen und hausten, oder er arbeitete gar mit auf der Baustelle.

Letzteres kann ich mir sehr gut vorstellen. Das würde dem guten Verstecken der Leiche einen Sinn geben. Wenn er sie da überfallen und umgebracht hat, wollte er evtl. nicht, dass am nächsten Arbeitstag die Kollegen oder gar er selbst dort über die Leiche stolpern, weil er Angst hatte, dass er sich dann nicht gut genug verstellen kann und man ihn verdächtigen könnte. Also konnte er sie da nicht liegen lassen, sie musste weg.

Ich hoffe, die Polizei hat damals alle Männer überprüft, die auf der Baustelle tätig waren. Vielleicht könnte man so auf den Verfasser des Briefs kommen und den Fall doch noch klären.


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Zfaktor
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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

14.02.2014 um 17:35
Spekulativ**
Die von dir genannten Personen ,allso Architekten,Staticker usw.dürften Theoretisch wohl
die meiste Ahnung von solchen ja auch nicht unkomplizierten
Restaurierrungsmaßnahmen haben.
Gut die ausführenden Bauarbeiter wohl auch.
Schwerrer zu glauben das ein Fremder die Leiche auf gut Glück dort ablegte und
die Bauarbeiter erledigten perfekt (ohne es zu wissen) das Einmauern.


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Dagmar Knops- vermisst seit 1988

14.02.2014 um 17:43
Wenn dort Bauarbeiten im Gang waren, werden sich Obdachlose und feiernde Jugendliche in Abenteuerlaune da sicher inzwischen ferngehalten haben zu der Zeit - man musste ja bei so einer Großbaustelle auch damit rechnen, dass es nachts da einen Wachtdienst gibt, evtl. sogar mit scharfem Wachhund. Nur jemand, der da selbst mitarbeitete, konnte genau wissen, was auf der Baustelle los ist. Es wird daher sicher auch kein "Hiwi" gewesen sein, sondern jemand, der da einen guten Überblick hatte über den Fortschritt der Arbeiten und was wann wo geplant war. Also eher jemand, der mit in die Planung der Baustelle eingebunden war. Aber auch ein normaler Arbeiter, der interessiert ist und Augen und Ohren bei der Arbeit offen hält, könnte natürlich mitbekommen, wenn der Architekt mit dem Statiker z.B. einen Sockel plant, der an Tag X gegossen werden soll, nur als Beispiel... Vielleicht hat derjenige ja sogar EXTRA an dem Tag auf ein passendes Opfer da gelauert, weil er WUSSTE, dass er es an dem Tag da gut verschwinden lassen kann?! Könnte ich mir gut vorstellen, die Baustelle wurde sicher mit Bedacht als Tatort gewählt (Tat konnte störungsfrei dort ausgeübt werden und auch die Beseitigung der Leiche war direkt mit eingeplant)...

Wenn es so war, war es ein strategisch vorgehender Täter, der mit dieser Eigenschaft durchaus auch eine planende (Führungs-)Position auf der Baustelle gehabt haben könnte.


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