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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, Briefe + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

29.06.2015 um 17:46
obskur schrieb:Zum einem hat er die grausame Tat in einem land verübt, wo es sogar die Todesstrafe dafür gegeben hätte und er hat da schon Zugeständnisse bekommen und sollte dort gleich behandelt werden, wie alle anderen und zum anderen könnte man davon ausgehen, dass er in Deutschland auch weiterhin einsitzen würde, denn Täter, die nicht geständig sind, haben sich nicht mit der Tat auseinandergesetzt, was für eine gute Prognose, die gestellt werden müsste, sehr ungünstig ist. Auch hier sitzen solch Täter heute noch.
Lieber Obskur,

es fällt mir schwer mit dem Argument einer Gleichbehandlung in Deutschland als verfassungswidrig eingestufte Strafen wie die Todesstrafe oder lebenslang ohne Aussicht auf Bewährung zu rechtfertigen. Das ändert nichts daran, dass Du bei einem nicht geständigen Doppelmörder anderer Meinung sein kannst und dass ich unabhängig davon die Angehörigen der Haysoms gut verstehen kann.
Dass er in Deutschland nach Jugendstrafrecht verurteilt worden wäre, lassen mir mal beiseite und ich bin trotzdem der Meinung, dass er in Deutschland spätestens um das Jahr 2010 herum frei gewesen wäre und die Tatsache, dass er seit den 90er Jahren so einen medialen Wirbel verursachen musste, liegt doch an der Aussichtslosigkeit der Situation in Virginia. Ein weiteres Argument, dass extrem harte Strafen den Angehörigen der Opfer nicht helfen, manchmal sogar das Gegenteil bewirken. Hätte man ihn abgeschoben, wäre der Medienwirbel in Virginia irgendwann mal abgeklungen und dann wäre es für die Angehörigen wohl einfacher, wenn er in einem Kloster in Wolfenbüttel lebern würde, als ständig in den Medien über den grausamen Tod der eigenen Eltern lesen zu müssen.


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Der Fall Jens Söring

29.06.2015 um 18:00
@Flusspanther
Mit der Gleichbehandlung meinte ich nicht die Todesstrafe, weil ich persönlich gegen die Todesstrafe bin, da habe ich mich nicht gut ausgedrückt. Mit Jugendstrafrecht in Deutschland hast du natürlich Recht, gibt es in Amerika nicht, ich sehe keinen Grund, ihn nach Deutschland auszuliefern, wie gesagt er hat dort gelebt, er hat die Tat dort begangen, er sollte die Strafe auch dort absitzen. Er hat zudem die wenigste Zeit in Deutschland gelebt, warum schreit man dann nach der deutschen Kuscheljustiz, wenn es hart auf hart kommt, das finde ich nicht fair.

Ich glaube in Virginia liest man gar nichts weiter in den Medien, das wird doch mehr in der deutschen Presse und TV getan.


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Der Fall Jens Söring

29.06.2015 um 18:18
missmary schrieb:Wobei ich es sehr gut und wichtig finde, dass hier im Thread einige der angeblich entlastenden Beweise einfach wieder widerlegt wurden.
Bitte mal aufzählen, welche entlastende Beweise ihr widerlegt habt!
missmary schrieb:Ich persönlich finde es leichter, jemanden nach 30 Jahren auf freien Fuß zu setzen, der seine (zumindest) Mitschuld einräumt, als jemand, der per Mittelsmänner (Freundeskreis) nur zensierte Fakten präsentiert, die mit der Realität gar nichts zu tun haben.
Bitte mal die "zensierte Fakten" aufzählen, die mit der Realität nichts zu tun haben!

Und nochmal:
Es gibt keinen einzigen Beweis, dass Söring am fraglichen Abend am Tatort war. Das wäre zum Beispiel ein Fakt.


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Der Fall Jens Söring

29.06.2015 um 18:50
@Gristar: Lies doch einfach nach.

Es gibt nicht den Beweis, aber so viele irre Zufälle, dass seine nicht-Anwesenheit am Tatort sehr unwahrscheinlich sind:

(1) das lasche Alibi (in einer Millionstadt wie Washington konnte sich niemand mehr an ihn erinnern?)
(2) die Meilen auf dem Mietwagen
(3) Blutspuren der Gruppe 0 am Tatort
(4) der Sockenabdruck in seiner Größe
(5) Verletzungen im Gesicht, die ein Zeuge zu Protokoll gab
(6) das Außenlicht
(7) sein Geständnis
(8) seine Weigerung (im Gegensatz zu EH) Fuß- und Fingerabdrücke abzugeben
(9) seine Flucht
(10) die Tagebucheintragungen/ die Briefe
(11) das gesamte Aufgeben seiner beruflichen Zukunft (und den Einfluss auf die Karriere seiner Familienmitglieder)


Widerlegt wurde:

(1) Die Spur mit dem Automechaniker, der EH nach Jahrzehnten wiedererkannte (sie war zum Zeitraum in Europa)
(2) Das er die Flucht EH zuliebe machte - wie er sagt (er verschwand genau in dem Moment, als er in den Fokus geriet, EH hatte ihre Spuren schon lange abgegeben)
(3) Dass es konkrete Zeugen für seine Anwesenheit in Washington gibt, wie er in einem Interview angibt
(4) Dass er ein plausibles Alibi hat (er hat Kinokarten +/- für 17.00, 22.00 und 24.00) - nach seiner Version wusste er nichts von dem Mord - ergo hätte Elisabeth schon um 22.00 wieder da sein müssen - warum hockt er dann noch vier (!) Stunden im Kino (wo es noch nicht mal ein Handy gibt).
(5) Das es für ihn persönlich Gründe für die Flucht gab, wenn er unschuldig war
(6) Das es keinen Sinn machte, zu gestehen .... bzw. Anbetracht der besonderen Grausamkeit ein Geständnis keinen Sinn machte
(7) das vorab geplant wurde = Briefe = nirgens auf der Söringfanpage erwähnt
[...] gibt bestimmt noch mehr ...



Zensierte Fakten:

(1) Sämtliche kritische Rückfragen werden "gesäubert"
(2) Umstände der Flucht
(3) alle sind an allem Schuld - nur er nicht
[...] Gibt sicher auch noch mehr.


Es gibt hier eine gute Liste von @Ernello, die das noch konkreter ausführt.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 10:18
Ich habe meine persönliche Meinung zu der Schuldfrage und auch zu der Frage ob er nach Deutschland überführt werden sollte. Auch habe ich eine Meinung, ob er nach 30 jahren raus dürfte, second chance und so.

Aber ich sehe das wie @Flusspanther, habe das auch schonmal erwähnt, dass wir durch unsere Meinungen hier ein Meinungsbild abgegeben, was in deutscher Sprache verfasst und für alle zugänglich ist. Daher haben die Sätze hier Ggf. Einfluss auf weitere Entwicklungen.

Da das aber hier hobbyjuristisch erarbeitet ist, und wir gar nicht alle Beweisemittel vorliegen haben, und wir objektiv daher von seiner Unschuld ausgehen müssen (abgesehen von der eigenen Meinung, die ja anderes sein kann), wir uns gar keinen Schuldspruch anmaßen dürfen, werde ich hier auch keine Statements mehr zu den oben genannten Fragestellunegn (überführung, second chance, Schludig oder nicht?) abgeben. Das steht mir nicht zu.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 10:52
In meiner gestrigen Mail um 17:38 hätte es Jeanette statt Bernadette heißen müssen, aber nebensächlich.

@clone_clown
Eigentlich ist alles ausdiskutiert, so dass auch dies ein Grund ist, warum man nicht weiterdiskutieren muss. Aber das muss jeder selbst entscheiden.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 13:58
@clone_clown
du meinst wohl, von seiner Schuld ausgehen müssen? Unschuld macht keinen Sinn... denn er sitzt wegen Doppelmordes lebenslänglich im Gefängnis, daher kann man wohl schlecht von seiner Unschuld ausgehen.

Seine Geständnisse wären interessant, ich denke, da liegt der Hund begraben. Er wird etwas gestanden haben, was nur der Täter wissen konnte. Das wurde so auch von Gardner in einer Reportage erwähnt. Aufgrund dessen wurden auch alle seine Berufungen abgschmettert, ziemlich zu Anfang des Threads ist der Link, bzw. der Text reinkopiert, kann man nachlesen.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 14:02
ich kopiere es hier nochmal rein

Für diejenigen, die sich für Fakten interessieren und nicht schon eine vorgefertigte Meinung haben, ist es vielleicht interessant, sich noch einmal die Begründung für die Ablehnung der habeas petition durch den obersten Gerichtshof Virginias in Erinnerung zu rufen:

Additionally, in order to entertain a reasonable doubt based on the theory that the Haysoms were murdered by Albright or Shifflett, or both, acting with Elizabeth, the jury would have to disregard the overwhelming evidence presented at Soering's criminal trial that he alone committed the murders. For example, he confessed repeatedly in great detail, and the majority of those details fit the facts developed by the criminal investigation: the slashing of the victims' throats compatible with the manner he said he held the knife; the injuries he sustained during the violence at the time of the murders, which injuries were later observed at the funeral; the exterior lights left burning by the murderer controlled by a switch in a back bedroom, a location unknown to a stranger to the home like Soering, but known to a family member like Elizabeth; and documentary evidence (letters and diary entries) implicating him in the crimes, just to mention a few of the many circumstances consistent with his confessions. Moreover, Soering had a motive to kill his lover's parents, who opposed his relationship with their daughter. And, his flight to Europe after avoiding the police, resulting in the forfeiture of valuable scholarships, is also consistent with his admitted guilt.


http://scholar.google.com/scholar_case?case=10108351233001576532&q=Soering&hl=en&as_sdt=4,47

Entscheidend war für das Gericht, dass er in seinem Geständnis detailliertes Tatwissen zeigte, das nach Auffassung des Gerichts ungewöhnlich wäre, wenn er nicht am Tatort gewesen wäre. Das ist ein recht schwer wiegendes Argument.


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S_C
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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 14:05
Hallo @missmary
Du hast hier eine schöne Liste bzw. Aufstellung gepostet. Super, sage ich dazu!
Und weißt du auch warum? Weil die nämlich ganz klar und deutlich das Problem im Fall Söring aufzeigt: es sind ausnahmslos reine Indizien. Und nichts anderes.
Nichts davon konnte je bewiesen werden, noch nicht mal der ominöse und alles entscheidende Fussabdruck sagt irgendwas über Sörings Tatbeteiligung aus. Wie bzw. mit welchem Verfahren wurde denn dieser Vergleichsabdruck gewonnen?

Für mich gibt es an der ganzen Geschichte nur einen einzigen Grund, JS hinter Gitter zu schicken:
Wenn er von EHs Mordplan gewusst und nicht eingegriffen hat, dann gilt der bei den Amis als fast genauso schuldig wie der Täter/in selbst. Und wenn er bei dem Doppelmord tatenlos dabeigestanden hätte, dann sowieso. Alles andere ist Mumpitz, Zeitverschwendung und Zurechtrückerei von Indizien. Und den Deal, den EH mit der Staatsanwaltschaft ausgehandelt hatte, der darf nicht unerwähnt bleiben. Und das sind nun mal tatsächliche und reale Fakten.

Es gibt noch ein oder zwei Punkte mehr, aber für mich stellt sich Frage, wie man mit Jens Söring umzugehen hat.
Nach deutschem Recht wäre der schon längst auf freien Fuß. 100%-ig sogar. Aber er war eben nun mal in Amerika in zwei Mordfällen involviert. Also hängt für mich persönlich der Fall einzig alleine an einer eventuellen Mitwisserschaft bereits VOR der Tat. Wenn das so war und der wusste bescheid, dann soll erbleiben wo er jetzt ist.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 14:22
@S_C
sollte er deiner Meinung nach also freigesprochen worden sein, schon damals?

Würdest du genauso denken, wenn es sich um deine Angehörigen, Mutter, Vater, Kind gehandelt hätte?

Sind also reine Indizien, obwohl so zahlreich, deiner Meinung nach absolut nicht aussagekräftig?


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S_C
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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:00
@Venice2009
Wenn es jemanden aus meiner Familie treffen würde, dann würde ich mir natürlich wünschen das die den Täter finden. Keine Frage. Aber dann den Richtigen und nicht nur ein "Ersatztäter", der Aufgrund reiner Indizien oder deswegen verdonnert wird, weil ein anderer schneller war und einen Deal aushandeln konnte.


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S_C
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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:04
Edit: schau dir mal die bekannten Fehlurteile der letzten Jahre in der BRD an. Alle Verurteilungen basierten auf reine Indizien und waren dementsprechend fehlerbehaftet. Wem nützen denn solche Urteile? Den Opfern? Den Hinterbliebenen? Oder dem Rechtssystem an sich? Wenn jemand heute aufgrund solcher Schüttelbeweise verurteilt werden kann, dann kann es morgen auch jemanden aus unserern Reihen erwischen. In dubio pro reo. Egal, wer das Opfer ist und egal, wer der Täter war.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:08
@S_C
es gibt keinerlei Beweise dafür dass es EH getan hat, ebensowenig wie JS. Für ihn spricht aber mehr, rein von den Indizien her. Wie z. B. schon alleine die Flucht, die erst ein halbes Jahr nach der Tat erfolgte. Erst, als er seine Finger- und Fußabdrücke abgeben sollte. Da passt die Geschichte nicht, dass er EH schützen wollte, denn dann wären sie geflohen, als sie ihre Abdrücke abgeben sollte. Was sie zu dem Zeitpunkt bereits aber getan hatte.

Ich denke, wir sind uns hier alle einig, dass sie die treibende Kraft war, aber das Verbrechen alleine verübt hat sie nicht.

In den Aufzeichnungen, die von der Polizei in England gefunden wurden, sprach sie häufig von dem Tod der Eltern bzw. den Wunsch danach. Jens erwiderte darauf es wäre möglich.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:10
@S_C
ich habe nie behauptet, dass es keine Fehlurteile gibt. Wenn man sich alleine den Fall Debbie Milke anschaut. Aber bei JS ist meiner Meinung nach die Indizienkette zu belastend.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:11
Ich denke mal, dass sich der Freundeskreis keinen Gefallen tut, ständig alles zu zensieren, was nicht auf Parteilinie liegt. So wird man eben unglaubwürdig. Kein Wunder, dass vermehrt kritische Fragen formuliert werden.
Auch JS selber hat sich diesen Fragen nie gestellt. Über die Flaschenpost hat er ja immer nur Alltagsfragen beantwortet. Ich habe selber mehrere gut formulierte kritische, aber nicht unangebrachte, Fragen eingebracht, auf die natürlich nicht geantwortet wurde. Warum wohl...

Ich las übrigens kürzlich etwas zur kognitiven Dissonanz, passt recht gut zu JS:

"Der Mensch sehnt sich danach, dass sein Denken und sein Handeln kongruent sind, deswegen bekämpft er dieses Störgefühl, diese kognitive Dissonanz auf unterschiedliche Weise bis Meinungen, Einstellungen, Wahrnehmungen und Wünsche wieder stimmig sind. (...)
Dadurch werden die eigenen Fehler und Unvollkommenheiten verdrängt. Er ist beispielsweise überzeugt, dass er die zehn Gebote im Prinzip eh alle super erfüllt und schon beim Soll-Zustand angekommen ist. Das ist dann Selbstbetrug par excellence."


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S_C
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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:14
@Venice2009
Venice2009 schrieb:es gibt keinerlei Beweise dafür dass es EH getan hat, ebensowenig wie JS.
Und damit hast du eigentlich schon alles erklärt. Und deshalb: im Zweifel für den Angeklagten und eben nicht wegsperren, weil es gerade am besten passt. Und wenn du es ganz genau nimmst, hatte EH das allerbeste Motiv.

Es geht eigentlich nicht um die Fehlurteile an sich, denn das Dilemma beginnt schon früher. Bei der Beweisaufnahme/ Ermittlung und spätestens bei der Verhandlung. Wäre JS unter den gleichen Umständen in Deutschland so verurteilt worden, wäre das ein Justizskandal ohne Beispiel.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:16
@S_C
aber die Indizien sprechen dafür.

Wie wären denn ansonsten früher Verbrechen geahndet worden, wo noch keine DNA untersucht werden konnte? 'Das war hier der Fall.

Es ist nicht immer so, dass man einen Täter inflagranti erwischt, oder er gesehen wird. Dann müsste man ja alle von der Schuld freisprechen, auch wenn sie z. B. kein Alibi hatten und alle Spuren zu der besagten Person führten. Ich weiß nicht, ob das in deinem Sinne wäre?


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S_C
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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:20
@ElvisP
Eigentlich - und das wird hier immer vergessen - geht es JS und seinen Unterstützern doch nur darum, ob ~ 30 Jahre Haft genug des Guten sind. Und weil es bei den Amis eben nicht geht, will er nach Deutschland.
Die Frage nach der Schuld oder Unschuld entstand erst, nachdem er seine Anträge und Petitionen gestellt bzw. gestartet hatte.

@Venice2009
Was ist ein Indiz? Ein Indiz ist ein Anzeichen. Eine Eventualität und mehr nicht. Eine Indizienkette ist nichts anderes als eine Aneinanderkettung von Möglichkeiten. Also alles nur Annahmen, für die es keinerlei Belege gibt. Sonst wären das Beweise. Würdest du aufgrund so einer Basis dein Leben hinter Gittern verbringen wollen? Nur weil ein paar Leute GLAUBEN, dass du es gewesen sein könntest? Ich nicht.


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S_C
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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:26
@ElvisP
Ein forensische Analyse bringt hier nichts. Zudem hat JS das Recht zu lügen und zwar so, dass sich die Balken biegen. Das ist selbst bei uns in Good Old Germany so. Er kann auch Geständnisse am laufenden Band abgeben und die ebenso oft revidieren und zurückziehen. Auch das ist sein Recht. Die, die anklagen jedoch sind in der Pflicht, alles zu prüfen und zu beweisen denn wäre dem nicht so, könnte unsere Justiz und dessen Ausführungsorgane jeden x-beliebigen auf nimmer Wiedersehen hinter Schloss und Riegel bringen.


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Der Fall Jens Söring

30.06.2015 um 15:45
@S_C
andersherum sollte ein Mörder frei sein und sich ins Fäustchen lachen, nur weil er nicht inflagranti erwischt wurde und keinerlei DNA hinterlassen hat? Was ja bei der Mehrheit der Verbrechen der Fall ist?


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