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Der Fall Jens Söring

29.217 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 02:24
Jamegumb schrieb:Vielleicht wenigstens die Nummern 5,7 und 8.
Warum nicht 6 - du sollst nicht töten?
Ehebrechen konnte er doch eh bisher nicht.
Mangels Gelegenheit.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 06:25
@Jacki

Zu meiner Zeit war dies das fünfte Gebot. ;)


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 08:47
Zitat von AndanteAndante schrieb:Christlich-abendländisch ist eher die größere Freude im Himmel über einen einzigen reuigen Sünder, der Buße tut, als über 99 Gerechte, die der Buße nicht bedürfen (Lukas 15,7).
Lukas ist gut:
Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben.
Lukas 6,37

Allerdings ist die "christlich-abendländische Rechtsphilosophie", auf die ich mich bezog, weniger eine Frage von alttestamentarischer Vergeltung oder christlicher Nächstenliebe, denn der Vernunft und der Aufklärung.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 09:13
Im alten Testament steht auch geschrieben Auge um Auge, Zahn um Zahn. Es ist also alles sehr interpretierungswürdig. Jeder findet dort eine passende Stelle.
Ich persönlich frage mich, was man für seine Familie und sich selber angemessen finden würde, wenn einen ein ähnliches Schicksal ereilen würde? Würde man den Täter als arme Sau bezeichnen, weil er sich seiner gerechten Strafe nicht entziehen konnte? Ich glaube nicht.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 09:39
Ich schrieb "aus seiner Sicht" ist Söring eine "arme Sau". Und das ist wohl kaum zu bestreiten, dass er sich dafür hält. Ob ich ihn für eine "arme Sau" halte, ist aus meiner Sicht ziemlich wurscht, denn das ist eigentlich nicht der Maßstab. Aber wenn ich darüber nachdenke, möchte ich nicht mit ihm tauschen:

1966 in Thailand geboren, immer unterwegs, der Job des Vaters diktiert den Aufenthalt der Familie, vermutlich kein besonderes liebevolles Elternhaus. Ständig wechselnde Schulen, Freunde, Umgebungen, Klima. Er wurde ein "Nerd", hochintelligent zwar, aber auch zutiefst verunsichert, labil, hilflos. Hochbegabung kann wie eine Behinderung sein. Dann die erste Liebe, die Neurosen wachsen in den Himmel. Zwischen Versagensangst und Hybris kommt erhebliche kriminelle Energie zum Vorschein, die Elizabeth fordert und fördert.

Das - ich habe darauf ausdrücklich hingewiesen, aber der moralische Beißreflex unterdrückt scheinbar die Aufnahmefähigkeit - rechtfertigt oder entschuldigt keinen Mord. Aber es nun mal Mitursache und Teil der Schuld. Denn er hätte sich zu jeder Zeit auch anders entscheiden können. Und rechtlich ist es nun mal so, dass er für die selbe Tat in Deutschland vermutlich (zwingend ist das nicht, weil mit 18 auch das Erwachsenenstrafrecht angewendet werden kann), 10 Jahre bekommen hätte. In den USA saß er über 30 Jahre. Das ist kein Unrecht. Ob es gerecht ist, lasse ich dahingestellt. Man kann sagen "Pech gehabt. Selbst schuld."

Aber das kann ich auch zu jedem alkoholkranken Bettler auf der Straße sagen. Der ist aber meiner Ansicht nach auch eine arme Sau. Wie Herr Söring.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 10:12
Jemand, der die Wahl hätte, zwei Stipendien, kann kaum als "arme Sau" bezeichnet werden.
Allerdings halte ich diese Bezeichnung auch für seine beiden Opfer für unpassend.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 10:35
Dass er selbst sich von Beginn der Maßnahmen gegen ihn, angefangen von der Festnahme in Großbritannien an, bis heute als "arme Sau" sah und sieht, ist klar. Man kann seine Ansicht über sich teilen, muss es aber nicht.

Er kommt aus privilegierten Verhältnissen. Ob er ständig wechselnde Schulen zu verkraften hatte oder in einem - vermutlich teuren - Internat untergebracht war, während sein Vater weltweit beruflich unterwegs war, weiß ich nicht. Seine Startchancen waren aber sicher weitaus besser als die der meisten alkoholkranken Obdachlosen (wobei die wenigsten Obdachlosen zu Doppelmördern werden).

Er hat seine Chancen nicht genutzt. Mag sein, dass er dies aus irgendwelchen Gründen nicht konnte. Dass das aber angesichts seiner monströsen Tat nicht jeden unbedingt Mitleid mit ihm empfinden lässt, muss nicht verwundern.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 10:39
@monstra
unter schwierigen Verhältnissen stelle ich mir doch etwas anderes vor wie, massive Vernachlässigung, Mißbrauch oder Mißhandlungen.

Der Vater mag autoritär gewesen sein, das war zur damaligen Zeit nicht unbedingt außergewöhnlich gewesen. Er hat trotzdem zum Wohle des Sohnes gehandelt, hat ihn auch nach der Tat unterstützt. Es mag nicht alles glücklich gelaufen sein, trotzdem ist nicht zwangsläufig das Umfeld daran schuld, wenn das Kind auf die schiefe Bahn gerät.
JS war schließlich 18 Jahre alt gewesen und wusste, dass man andere Menschen nicht töten soll. Dass man dafür bestraft wird, in den USA sogar besonders hart. Er scheint das alles ausgeblendet zu haben, warum auch immer.
Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch gute und schlechte Charaktereigenschaften besitzt, die in der Ausprägung unterschiedlich sind. Es gibt unterschiedliche Hemmschwellen. Das ist aber angeboren und nicht erlernt bzw. kann es durch Erziehung etwas beeinflusst werden, aber ich denke das Grundgerüst erhalten wir bei unserer Geburt. Denn es gibt sehr viele Menschen, die wirklich viel Mist erlebt haben und trotzdem niemanden töten, verletzen oder sich aggressiv verhalten.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 11:02
Der Bruder von Jens ist unter den gleichen Bedingungen aufgewachsen - einen Doppelmord hat er dennoch nicht begangen.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 11:29
Zitat von LesendeLesende schrieb:Der Bruder von Jens ist unter den gleichen Bedingungen aufgewachsen - einen Doppelmord hat er dennoch nicht begangen.
Ich halte es für einen Irrtum, anzunehmen, Geschwister würden unter gleichen Bedingungen aufwachsen.
Die Rollenverteilung innerhalb einer Familie wird unter den Geschwistern immer unterschiedlich sein.

Es gibt die "Lieblinge", die oft geschmeidiger sind oder gefälliger und sonniger.
Oder Erstgeborene, die einen Teil der Familie repräsentieren sollen.
Aber es gibt auch Sündenböcke, die abgelehnt werden, warum auch immer.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 11:34
JS ist nicht "nur" ein Doppelmörder, sondern zeigt auch keine Reue und ist möglicherweise sogar noch immer stolz auf seine Taten.
Nur weil er geschnappt wurde könnte er sich für "eine arme Sau" halten.
Zitat von AndanteAndante schrieb:Er kommt aus privilegierten Verhältnissen
und kann daher sehr gut Kontakte knüpfen. Es is mir ein Rätsel, bei der Beweislage, wie er so viele prominente Unterstützer für sich gewinnen konnte.
Für mich bleibt fraglich, ob er auch so gute Kontakte in die Unterwelt knüpfen konnte, Gelegenheit hatte er ja ausreichend.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 11:40
Ich habe auch nicht behauptet, dass jeder, der unter den Bedingungen wie Jens Söring aufgewachsen ist, ein Mörder wird. Das ist ein Scheingefecht.

Ob er damit ganz besonders gute Voraussetzungen hatte, ein mordfreies Leben zu führen, das kann ich nicht sagen. Und die Kriminologie hat statische Erkenntnisse, die aber nur Wahrscheinlichkeiten abbilden können, somit Rückschlüsse auf ein persönliches Schicksal oder eine individuelle Entwicklung nicht ermöglichen. Wir hatten die Diskussion schon mal, aber die Bedingungen, die einen Menschen zum Töten verleiten können, die sind vielfältig. Wer für sich in Anspruch nimmt, es nie tun zu würden (und sich moralisch als Person über "den Mörder" erhebt), der sollte vorsichtig sein. "Jeder kann zum Mörder werden." sagt der bekannte Müncher Ermittler. Und wir wissen, dass es so kommen kann. Die Geschichte ist gerade mal zwei Generationen her.

Wir leben derzeit in einer Gesellschaft (jedenfalls in Deutschland), in der vermutlich noch nie so wenig vorsätzlich getötet wurde wie jetzt. Das beruht aber nicht nur auf einem ethischen Minimalkonsens, wie er sich in der Rechtsordnung wiederfindet, sondern an einer kulturellen Entwicklung, in der Gewalt als Problemlösung verpönt ist. Und damit auch das Töten. Heute sedieren sich potentielle Mörder mit Konsum oder man schickt sie zum Psychologen. Das ist gut so. Vermutlich wäre es auch gut gewesen, Söring wäre vor der Tat zu einem Psychologen und hätte sich ihm offenbart...
Zitat von RosenmontagRosenmontag schrieb:Es is mir ein Rätsel, bei der Beweislage, wie er so viele prominente Unterstützer für sich gewinnen konnte.
Tja, darüber sollte man mal nachdenken... Es wurde hier schon viel Vernünftiges dazu geschrieben.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 11:45
Zitat von monstramonstra schrieb:ir leben derzeit in einer Gesellschaft (jedenfalls in Deutschland), in der vermutlich noch nie so wenig vorsätzlich getötet wurde wie jetzt
das mag u. a. auch daran liegen, dass wir hier in Wohlstand leben, zumindest zum überwiegenden Teil bzw. über ein ausgereiftes soziales Netz verfügen. Müssten wir um unser Überleben kämpfen, dann sehe es mit Sicherheit anders aus.

Jeder kann zum Mörder werden, unter bestimmten Bedingungen.

Kann jeder zum Mörder werden, obwohl es zig andere Lösungsmöglichkeiten gibt? z. B. ein einfacher Wegzug und Kontaktabbruch? So wie es in diesem Fall möglich gewesen wäre. Das bezweifel ich dann sehr stark, dass unter den gegebenen Umständen tatsächlich viele Menschen gemordet hätten. Und hier kommt für mich dann das Böse im Menschen zum Vorschein.


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18.01.2020 um 11:57
Zitat von monstramonstra schrieb:Rosenmontag schrieb:Es is mir ein Rätsel, bei der Beweislage, wie er so viele prominente Unterstützer für sich gewinnen konnte.Tja, darüber sollte man mal nachdenken... Es wurde hier schon viel Vernünftiges dazu geschrieben.
Ich denke, es liegt auch viel an der Liebesgeschichte, die J.S. konstruiert hat:
Ein Mann, der bereit ist, für seine Geliebte ins Gefängnis zu gehen, um sie zu retten. Der tragische Held.
Und der dann von dieser verraten und bitter enttäuscht wird.
Wie aus einem Kitschroman. :)
Und wer liest Liebesromane? Ich würde meinen, eher Frauen. ;)


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 12:00
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:Kann jeder zum Mörder werden, obwohl es zig andere Lösungsmöglichkeiten gibt? z. B. ein einfacher Wegzug und Kontaktabbruch? So wie es in diesem Fall möglich gewesen wäre. Das bezweifel ich dann sehr stark, dass unter den gegebenen Umständen tatsächlich viele Menschen gemordet hätten. Und hier kommt für mich dann das Böse im Menschen zum Vorschein.
Deshalb reite ich ja immer darauf herum, wie die Welt aus Sicht von Jens Söring aussieht. Denn auch wenn es objektive Lösungsmöglichkeiten gibt, ist beim klassischen Konfliktmörder (der Normalfall bei Beziehungsdelikten und damit der Normallfall des Tötungsdelikts) der Blick getrübt: Er sieht nur noch eine Lösung. Der Tod des Anderen. Der Blick ist aber nicht so getrübt, dass der Täter nicht sehen kann, dass seine Lösung Unrecht ist. Er ist schuldfähig, denn die Freiheit, nicht so zu handeln (sondern anders, z.B. zum Psychologen zu gehen), die besteht objektiv fort. Und der Täter weiß das auch. Und entscheidet sich trotzdem anders. Das ist tragisch, das ist schlimm und das muss bestraft werden.

Das ist die absolute Ausnahme, Tausende andere Menschen handeln nicht so. Richtig. Trotzdem würde ich die Ausnahme nicht als "das Böse" bezeichnen oder sehen. Viele unserer Handlungen werden erst "böse" durch die Bewertung Anderer. Wenn z.B. der Chef meint, ich hätte mit meinem gut gemeinten Alleingang vorsätzlich seine Arbeit sabotiert. Und viele Menschen meinen, sie hätten schwere Schuld auf sich geladen, obwohl sie sich überhaupt nicht "böse" verhalten haben. Z.B. Eltern, deren Kind zum Mörder geworden ist...


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 14:04
Zitat von monstramonstra schrieb:Viele unserer Handlungen werden erst "böse" durch die Bewertung Anderer. Wenn z.B. der Chef meint, ich hätte mit meinem gut gemeinten Alleingang vorsätzlich seine Arbeit sabotiert. ..
dieses Beispiel passt wohl kaum auf Söring. Ich halte ihn nicht für einen Beziehungstäter. Daher ist Söring für mich kein normaler Mörder.
Zitat von Judith123Judith123 schrieb:Ich denke, es liegt auch viel an der Liebesgeschichte, die J.S. konstruiert hat:
so wird es wohl sein.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 17:35
Das Motiv (oder "Motiv"?) ist für mich nicht nachvollziehbar.

"Weil die Eltern gegen die Beziehung waren." Zwei erwachsene Menschen... Aus JS's Sicht verstehe ich es nicht, da es egal war, was die Eltern dazu sagen, EH wollte anscheinend die Beziehung. Aus EH's Sicht verstehe ich es nicht, es waren ihre Eltern. Mir persönlich erscheint der Missbrauch fragwürdig, im höchsten Falle könnte man noch Rache vermuten. Aber der Vater hatte die stärksten Verletzungen...Unter Drogeneinfluss, sollte EH am Tatort gewesen sein, wäre es noch am ehesten vorstellbar.

Dass für Mord im schlimmsten Falle in Virginia die Todesstrafe verhängt wird, war ihnen bewusst. Für so ein meiner Meinung nach schwaches Motiv so ein Risiko eingehen? Somderlich gut geplant wirkt es im Nachhinein ja nun auch nicht.

Bei mir bleiben nur tausend ???


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 17:50
Zitat von monstramonstra schrieb:Monstra schrieb:Viele unserer Handlungen werden erst "böse" durch die Bewertung Anderer. Wenn z.B. der Chef meint, ich hätte mit meinem gut gemeinten Alleingang vorsätzlich seine Arbeit sabotiert. ..
In keinem System, in keiner Gesellschaft würde ein Doppelmord eine legitime Verhaltensweise darstellen, egal wie unterschiedlich die soziokulturellen Normen und Werte in den Systemen sind. Ich finde, das ist schon eine heftige Relativierung des Mordes an zwei Menschen.


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Der Fall Jens Söring

18.01.2020 um 19:56
Zitat von groundground schrieb:Das Motiv (oder "Motiv"?) ist für mich nicht nachvollziehbar.
Vielleicht ist das Motiv außerhalb der Norm zu suchen:
Eine drogensüchtige Borderline-Gestörte mit Paranoia verbündete sich mit einem skrupellosen Psychopathen mit Mordlust. Diese Kombination war tödlich.

(Der Weihnachtsbrief ist schon erschreckend. Er passt so gar nicht zu dem angeblich naiven Jüngling auf der Suche nach Liebe, der für seine Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft bitter bezahlen musste. Ebensowenig wie seine gelassene Art vor Gericht, wo er sich gefällt, in ein spöttisches Rede-Duell mit dem Staatsanwalt zu gehen.
Hingegen ist sie vor Gericht ein einziges Nervenbündel, die es kaum erträgt, ihrer Familie mit dieser Schuld in die Augen zu schauen.)


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18.01.2020 um 21:37
Zitat von Judith123Judith123 schrieb:In keinem System, in keiner Gesellschaft würde ein Doppelmord eine legitime Verhaltensweise darstellen, egal wie unterschiedlich die soziokulturellen Normen und Werte in den Systemen sind. Ich finde, das ist schon eine heftige Relativierung des Mordes an zwei Menschen.
Es kommt darauf an. Auf die Opfer, auf die Täter und das Motiv. Und die Rechtsordnung. Wann Mord Mord ist. Nach 1945 gab es viele Mörder ohne Reue, die meinten, was damals Recht gewesen sei, können nun kein Unrecht sein. Aber das führt zu weit weg, es ging um "das Böse". Nicht um die Relativierung einer Tat, die jedenfalls unter keinem Gesichtspunkt zu rechtfertigen oder entschuldigen ist.


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