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Der Fall Jens Söring

17.724 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis, Messer, Karten, Sohn, Doppelmord, Unschuldig, Richter, Schuldig, 1985 + 24 weitere
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

03.01.2016 um 14:50
@Venice2009

Das mit den weiblichen Fans ist mir auch schon aufgefallen. Vermutlich eine Variante des Stockholm Syndroms.
Die Dokumentation, in denen er interviewt wird, sind tatsächlich nicht kritisch. Letztlich agiert der jeweilige Interviewpartner nur als Stichwortgeber für JS.

Es ist wie @Analyst schreibt:
JS manipuliert die Leute (ebensogut wie EH).


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Der Fall Jens Söring

03.01.2016 um 14:55
Schlimm finde ich auch, wie der Produzent der neuen Dokumentation an die Sache rangeht. In einem aktuellen Interview stellt er klar, dass JS natürlich ein Unschuldslamm ist. Warum hat er nicht EH interviewt? Waum stellt er keine kritischen Fragen, wie sie hier immer wieder aufgeworfen werden?


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Der Fall Jens Söring

03.01.2016 um 15:21
@bellady
bellady schrieb:Wir wissen nicht, um welche Art von Drogen es ging und ich bin mir sicher, es gab da noch den einen oder anderen ehemaligen Verehrer aus ihrer alten Clique
Das ist gut möglich. Ich meinte den "Drogendealer" von der Uni, der ist bekannt (Diese Spur hat sich wohl nicht als ergiebig erwiesen, sonst hätte man schon davon gehört)

Es kann natürlich noch andere gegeben haben, klar.


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Der Fall Jens Söring

03.01.2016 um 15:35
Misuteri schrieb:Es kann natürlich noch andere gegeben haben, klar.
Aber so einen gewaltigen Hass auf die Eltern, da hatten doch nur EH und JS Grund dazu, wenn es stimmt, dass die Eltern gegen die Beziehung waren.

Ich bin keine Psychologe, aber man muss doch in einer extremen psychischen Ausnahmesituation sein, wenn man auf andere Menschen so mit dem Messer einsticht, und dafür wiederum braucht man doch einen schwerwiegenden Grund.


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Der Fall Jens Söring

03.01.2016 um 16:34
ElvisP schrieb: Letztlich agiert der jeweilige Interviewpartner nur als Stichwortgeber für JS.
Das stimmt oft, das liegt vielleicht auch daran, dass der Fall recht kompliziert ist in dem Sinne, dass es unheimlich viele Fakten gibt.
Man muss sich richtig einlesen. Das machen aber die wenigsten. Aber erst nach dem Einlesen (auch in unabhängigen Quellen) finden sich die Widersprüche (auch die in JS's Geschichte). Erst wenn man das erkannt hat, könnte man nachhaken und auch kritische Fragen stellen.


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Der Fall Jens Söring

03.01.2016 um 16:51
ElvisP schrieb:Schlimm finde ich auch, wie der Produzent der neuen Dokumentation an die Sache rangeht. In einem aktuellen Interview stellt er klar, dass JS natürlich ein Unschuldslamm ist. Warum hat er nicht EH interviewt? Waum stellt er keine kritischen Fragen, wie sie hier immer wieder aufgeworfen werden?
weil das nicht erwünscht ist. Ich habe den Eindruck, dass die wenigsten wirklich neutral an den Fall ran gehen. Insbesondere diejenigen, die sowieso eine schlechte Meinung über die USA und deren Rechtssystem haben. Da ist es doch ganz klar, dass es dort nur Fehlurteile gibt...


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Der Fall Jens Söring

03.01.2016 um 16:57
bellady schrieb:
Wir wissen nicht, um welche Art von Drogen es ging und ich bin mir sicher, es gab da noch den einen oder anderen ehemaligen Verehrer aus ihrer alten Clique
dann müsste man sich aber auch fragen, warum JS immer wieder von Heroin erzählt. Welchen Grund hätte er denn, so etwas zu behaupten bzw. müsste man doch annehmen er würde lügen!


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Der Fall Jens Söring

03.01.2016 um 17:56
@clone_clown
clone_clown schrieb am 30.12.2015:In Artikeln allgmein fand ich nachwievor nichts, EH "denied" bezüglich des Themas und JS sagt, es war so. ausser eine Aussage der Verwandten Phyllis Workman.
Mir ist nicht ganz klar, warum du die Aussage der Cousine anzweifelst. Sie äußert sich doch positiv, nämlich dass EH, im Vergleich zu der Heroinsüchtigen von damals, ein vollkommen neuer Mensch geworden ist. Und EH streitet die Heroinsucht in Europa keineswegs ab. Im Gegenteil: Sie hat jedem davon erzählt, auch dem Gericht.

EH selbst hat 1987 bei ihrem Prozess von ihrer Heroinsucht gesprochen. Um das also mal in einen zeitlichen Bezug zu setzen: Söring hat sein Geständnis erst 1990 widerrufen, davor hat er EHs Drogenvergangenheit gar nicht thematisiert. Wie kann er 1990 eine Heroinsucht erfinden, wenn eben diese Heroinsucht spätestens seit 1987 schon der Öffentlichkeit bekannt war?

1987 berichteten die Zeitungen vom Prozess. Hier aus einem Artikel vom 7.10.1987:
Elizabeth Haysom took the stand for about four hours at her sentencing yesterday for the murders of her parents. It was the first time the former University student talked about the case in public. [...]

In testimony, Haysom recalled her extensive drug use and long resentment of her wealthy parents' meddling with her life. They had unrealistic ideals about her and ignored the social and academic problems she experienced while a student in several European schools, she said.

Haysom said she ran away for several months in the summer of 1983 and used heroin, LSD and hashish. [...]

She said that after settling into the University, she renewed her her alcohol and drug abuse.
Quelle:

f82cy763

http://www.directupload.net/file/d/4222/f82cy763_jpg.htm

---

Im selben Prozess wurde ein Brief vorgelesen, den EH aus dem Gefängnis an einem Familienfreund schrieb:
For a long time I had a serious drug problem. Even after I was arrested in April of '86, I was still using. In fact my habit grew with easy availability of drugs and alcohol in the English prison system. It took me eight months to finally realize that I indeed had a problem ... so I became a member of Narcotics Anonymous and have been clean since January 2nd, 1987, seven months. That was or is something to be proud of and grateful for.
---

Aus einem Artikel des Albemarle Magazine,

kaum das Studium begonnen (1984), fragt EH einen anderen Studenten, der im zweiten Jahr an der Uni ist, nach Heroin. (Smack ist ein Slangausdruck für Heroin):
"Do you know anyone who would have some smack?" The question hit second-year Jefferson Scholar Jim Farmer like an unsolicited confession. There was a drug scene at the University, as there was on most college campuses, and Farmer had observed his share of it. But heroin? "It was the big, bad drug," he recalls. "I didn't even know if it was available in Charlottesville. That sort of tipped me off that Elizabeth had seen some things the rest of us hadn't."
Und dann noch zu der Europa-Odyssee mit ihrer lesbischen Freundin:
By the end of August, they had arrived in Bonn, Germany, and from there traveled through France and Italy. The two smoked marijuana often and also used hashish and heroin during their sojourn. By September, they were picking grapes for Moet-Chandon, and then they had hitchhiked to Berlin. Exploring the Berlin Wall area, [...] she had become addicted to heroin during a several-weeks stint on the streets of Berlin. But by October 21, 1983, as both girls slipped into an oblivion of uncertain origin, the party was over. Five days of Elizabeth Haysom's life are missing from her memory. [...]
Malnourished, exhausted, and defeated in their attempt at independence, Melie and Bunnie, as they had nicknamed each other, went to the British Consulate to request tickets to England. They had been missing almost four months. The British vice consul made a quick call to U.S. Air Force Colonel Stuart Herrington, a friend of a friend the Haysoms had asked to help locate their daughter.
---

EH im Interview mit Amy Lenley, die auch bei einer TV-Doku (On the Case with Paula Zahn) zu Wort kam:
But Elizabeth kept part of her life hidden from Jens, according to Amy Lemley, a former editor of Albemarle Magazine and the only journalist ever to interview Elizabeth.

Elizabeth told Lemley that the strait-laced Jens never caught on to her frequent use of drugs, including heroin. Elizabeth also said that Jens - a virgin whom she claimed was impotent - never knew about numerous sexual liaisons she had while they were dating.

"I don't think it ever crossed his mind," Elizabeth told Lemley. "He didn't perceive any other threat except my parents."
https://scholar.lib.vt.edu/VA-news/ROA-Times/issues/1995/rt9504/950402/04030018.htm

---

Und so weiter, und so weiter ...

So viel zum Thema "Söring hat sich EHs Heroinsucht ausgedacht". Einiges aus ihren Aussagen wird bestimmt Unsinn sein, aber es kam alles von ihr selbst, und nicht von Söring.


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Der Fall Jens Söring

03.01.2016 um 23:19
der dritte Link, den Gristar eingestellt hat, ist interessant (dasselbe schreibt auch Ken Englade)
On Nov. 8, the state forensic lab concluded that Elizabeth could not have left the bloody sock print inside her parents' home
Also war EH wohl doch nicht am Tatort. (DNA-Spuren wurden dann später von ihr auch nicht gefunden)
Jens embroidered the death theme in his typed reply.

"The fact that there have been many burglaries in the area opens the possibility for another one with the same general circumstances, only this time the unfortunate owners ..."
Aufgrund dieser Briefe kam man damals wohl zu dem Schluss, dass beide die Tat geplant hatten.


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 00:07
@Gristar
ok, es scheinst so, dass JS hier nicht gedichtet hat. Erstmal Stand der Dinge. Im new Yorker sagte sie ja, dass sie zurück in den USA nicht mehr konsumiert habe, nur davor. Und sie habe Drogenkonsum vor Gericht zugegeben, aus anderen Gründen (wegen der Mutter). Sie habe in USA nur Marihuana konsumiert. Aber sie ist ja auch eine Spielerin, beide geben sich nicht viel. Deshalb zähle ich auf ihren Widerruf in der Gegenwart wenig. Genauso wenig auf Ihre Aussage von damals vor Gericht, dass sie konsumierte. Irgendwie habe ich noch Zweifel mit Heroin während der Zeit mit JS, weil ich mir das schlecht vorstellen kann. Aber scheinbar ist doch was dran, man muss dann ja geschriebenes Wort auch ernst nehmen, zumal Du zwei Quellen angegeben hast, die nicht JS Homepage sind.
Wie ich schon sagte, ich muss nicht aus Prinzip an meiner Meinung festhalten, wenn es denn anders ist. Aber muss es nochmal wirken lassen.
Wo hast Du das mit dem Brief und der Europaodysse gefunden (Link?)

Im übrigen vermisse es bei den "Pro´s", auch mal die Stärke zu haben, etwas Schlüssiges einzusehen und nicht immer zu forsch und generell contra zu reagieren. Sondern mehr in Diskurs gehen und mögliche Wahrheiten angucken. Es soll doch darum gehen zur Wahrheit zu kommen.

Dass der Drogendealer der (Co)-Mörder sein soll, halte ich aus den schon genannten Gründe auch für unwahrscheinlich.

Dass JS alles tut, um frei zu kommen und keine anderen Meinungen zulässt, kann ich verstehen. Alles, was zb hier geschrieben wird, wäre unproduktiv für ihn. Vielmehr sollten die Freunde kritisch denken. Ich glaube die Leute glauben einfach was er sagt, es klingt schlüssig für sie, und er sieht ja recht lieb und intellektuell aus, daher glaubwürdig. Es ist ihm auch so wie er wirkt einfach nicht zuzutrauen. Und vielleicht tut er einem dann auch leid, in seiner Not, und dann hat er sie am Haken.


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 00:32
mich würde insbesondere interessieren, wie in dem Fall eine dritte Person als Täter eingebracht werden könnte. Wenn man bedenkt, dass EH und JS die meiste Zeit gemeinsam verbracht haben. Wie hätte es EH bewerkstelligen sollen, da noch noch jemand anderen in ein derartiges Verbrechen zu involiveren. Für mich scheint das ziemlich abwegig zu sein. Schon alleine, das sie nicht mit der Person geflohen ist. Immerhin hätte dieser Person die Todesstrafe gedroht, wäre alles aufgeflogen und EH rückte ja immer mehr in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Das Szenario macht mMn keinen Sinn.


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 01:43
@Venice2009
Venice2009 schrieb: Ganz ehrlich, wenn er gewusst hätte, dass er keinen diplomatischen Schutz hat, dann hätte er sich niemals für schuldig bekannt!
Ich denke, man kann hier sogar noch weiter gehen: wenn er das gewusst hätte, hätte er vielleicht doch gezögert die Tat überhaupt zu begehen.

Er hat sich das wohl ganz gut zurecht gelegt: einmal ist er wie heute noch damals völlig überzeugt gewesen, intelligenter als alle anderen Menschen zu sein, viel intelligenter als ein paar dumme Dorfpolizisten. Der Plan, mit Kinokarten als Alibi usw. sah aus seiner Sicht sehr gut aus. Und für den schlimmsten Fall, dass er erwischt würde, hatte er noch den Trumpf der diplomatischen Immunität in der Tasche.

Diese Gewissheit, dass ihm kaum etwas passieren kann, wird die Hemmschwelle für die Tat erheblich erniedrigt haben.

Ansonsten schliesse ich mich auch @ElvisP an.

Die angebliche Drogensucht EHs zur Tatzeit ist m.E. nicht klar. Ich glaube, viele machen sich hier ganz falsche Vorstellungen. Ein heroin junkie in voller Dröhnung ist kaum in der Lage, ein Studium an einer anspruchsvollen Uni zu absolvieren. Man erinnere sich: sie fiel JS auf, weil sie so intelligent war.
Die angebliche Drogensucht zu dieser Zeit scheint weitaus weniger dramatisch gewesen zu sein, als sie später gemacht wurde.


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 02:14
Rein logistisch hätte sie eine dritte Person einbauen können, zumal sie ja auch bestimmt nicht ganz ungeschickt war in solchen Belangen.
Aber es ist unlogisch, dass sie angeblich die Tat mit der Person X (Dealer oder anderer Kumpan) beging, sie dann aber mit JS flüchtet, den Mister X seinem Schicksal in den USA überlässt, mit allen Konsequenzen bei Ergreifung, und bei Inhaftierung in Britain dann JS belastet, den sie aber auf der Flucht treu begleitet hat. Während der Flucht kein Kontakt zu Mister X. Das hätte JS auf jeden Fall im Buch erwähnt, wenn Kontakt. Mister X hingegen wird seit nunmehr ca. 30 geschützt?
Und Buchanan hat da nun ein Pärchen gesehen, und die waren so schlau Blut und Messer einigermaßen sichtbar im Auto zu belassen? Wer ist denn so drauf? Das passt nicht mit dem Täterverhalten der fast perfekten bzw. äußerst bemühten Vertuschung der Beweise am Tatort. Eidesstattlich hin und her, aber wie soll man denn auch Buchanan einen eventuellen Bruch der Versicherung nachweisen?

@Rick_Blaine
Das ist genau der Punkt, den ich immer wieder sehe, Heroin ist kein Kiffen, Du bist völlig sediert, auch wenn Du mal nicht konsumierst, weil dann ist man auf Entzug. Da kommt das Krampfen und die Schmerzen. Uni, Beziehungsleben etc. nicht möglich. Halbe Sachen gibts da nicht (so wie ein Joint, wo auf der Party mal dran gezogen werden kann). Heroin macht unmittelbar abhängig, körperlich und seelisch. Es gibt zwar Quellen von @Gristar, die auch ernst zu nehmen sind, aber dennoch finde ich es unlogisch und glaube nicht ganz an diese Version bzw. sehe da einfach Widersprüche.


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 02:48
@clone_clown
Genau. Ich will es mal ganz krass sagen: selbst ein loser wie JS wäre vermutlich nicht auf eine EH mit völlig zerstochenen Armen etc. geflogen...

Nein, die Darstellung der Drogensucht EHs ist hier sicherlich falsch. Nicht dass sie etwas genommen hat, aber sie war sicherlich nicht ein totaler heroin-junkie.


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 10:30
ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass sie ein junkie a la Christiane F. gewesen ist.
kann es eher sein, dass sie zwar Heroin konsumiert, aber es geraucht hat. hier schrieb jemand, dass es nicht so eine Wirkung hätte wie als wenn es gespritzt wird .


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 11:51
Geraucht ist es besser zu kontrollieren, man kann aber auch an Überdosis sterben. Und es ist "Verschwendung". Dennoch ist die Wirkung da, etwas vermindert, aber mit allen anhängigen Konsequenzen. Wenn Sie Heroin konsumiert hat und das zugab, dann hätte sie ja vielleicht auf die andere Konsumform hingewiesen, um sich selber nicht so als Junkie dastehen zu lassen. Keine Ahnung, was da die Wahrheit ist.


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 11:51
On Nov. 8, the state forensic lab concluded that Elizabeth could not have left the bloody sock print inside her parents' home

Also war EH wohl doch nicht am Tatort. (DNA-Spuren wurden dann später von ihr auch nicht gefunden)
Der forensische Bericht besagt doch lediglich, dass der blutige Sockenabdruck nicht von EH stammt, wie kann man daraus schließen, dass sie nicht am Tatort war?
Das ihr keine DNA Spuren zugeordnet werden konnten, ändert daran auch nichts. (Zumindest gab es ja einen Fingerabdruck. Aber der kann natürlich an einem beliebigen Tag an seiner Fundstelle gelandet sein).


Schade übrigens, dass sich die Söring Unterstützer nicht zu dem ominösen dritten Mann zu Wort melden bzw. nicht versuchen die Widersprüche in Bezug auf diese (angeblich) existierende Person aufklären.


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 12:05
Es ist erkennbar, dass sich die Mitglieder, die JS für schuldig halten, sich den Diskussionen stellen und am Ball bleiben. Hingegen kommt von einigen Befürwortern der Unschuld irgendwann sinngemäß "Es macht eh keinen Sinn hier weiter zu diskutieren". Und es würde wirklich mehr Dynamik bringen und womöglich Erkenntnisse, wenn ihr Euch zu Wort meldet.
Die Recherchen von @Gristar zb waren doch aufschlussreich und ernst zu nehmen und die Heroinfrage ist somit in einer interessanten Diskussion.
Es sollte hier nicht um Gewinnen gehen sondern um Erkenntnis.

Wegen EH am Tatort:
Man fand doch Ihre (seltenere) Blutgruppe im Haus.
Wie war das mit dem Turnschuhabdruck (nicht Sockenabdruck) eigentlich?

Oder waren das JS "Dichtungen" ;-)


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 12:57
- Es wurde am Tatort Blut der Gruppe B gefunden, also von der Blutgruppe, die auch EH hat (diese Blutgruppe ist aber auch nicht so ungewöhnlich, dass man darauf eine Anklage stützen könnte).

- Zudem wurde am Tatort ein (blutiger? schreibt JS. unabhängige Quelle?) Sportschuhabdruck (LR2) gefunden. Könnte theoretisch auf EH passen, aber eben auch auf 100 Mio. andere Personen.

Interessant, JS schreibt:


"Bei dem Schuhabdruck LR2, siehe oben, handelt es sich möglicherweise um das wichtigste und bisher am meisten unterschätzte Beweisstück in diesem Fall. Er beweist nämlich, dass jemand anderer als ich zum Tatzeitpunkt am Tatort gewesen sein muss."
---> Mag sein, wenn es so war (s.o.). Aber es können ja auch JS und EH am Tatort gewesen sein.

"Der Sportschuhabdruck wurde jedoch höchstwahrscheinlich von Elizabeth hinterlassen..."
---> Mal wieder Söring Bullshit. Der blutige Sockenabdruck kann ihm NICHT zugeordnet werden, aber ein Schuhabdruck "höchstwahrscheinlich" EH?

"... was nicht unbedingt ausschließt, dass ich nicht ebenfalls am Tatort gewesen bin".
---> Womit mir JS am Ende doch recht gibt^^


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Der Fall Jens Söring

04.01.2016 um 13:24
es wurde ein Turnschuhabdruck gefunden. EH wurde glaube ich auch darauf angesprochen und meinte, dass der von ihrer Mutter stammen würde. Was nicht sein kann, weil sie keine Turnschuhe am Tattag trug. 100%ig zugeordnet konnte er nicht werden, da er glaube ich nicht so gut erkennbar war wie der Sockenabdruck.

Dass die Blutgruppe B von ihr gefunden wurde, spricht meiner Meinung nach nicht unbedingt dafür, dass sie am Tatort war. Sie war auch häufiger zu Besuch und hätte sich mal am Finger o. ä. verletzt haben können. Soweit ich weiß, handelte es sich bei der Probe auch wirklich um eine ganz geringe Menge an Blut.


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