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Der Fall Jens Söring

29.384 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

05.09.2021 um 12:13
Zitat von PixyqueenPixyqueen schrieb:um 09:57
Dann habe ich da was mit dem wiederrufenen Geständnis absolut falsch verstanden, mein Fehler .
Sehr viele Menschen haben JS komplett falsch verstanden!

Fragt sich nur an welchem Punkt.


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Der Fall Jens Söring

08.09.2021 um 19:20
@criminal_minds
Ja natürlich, alle dürfen alles zukünftig rund um den Fall Söring. Warum denn auch nicht. Wenn es
einigen Unterhaltung bringt, an so einem Fall für immer dran rum zu nagen, wie an einem ausgelutschtem Knochen. Bitteschön. Es gibt für alles und jeden heute eine Nische.
Und noch einmal, es ist nicht die Aufgabe eines Journalisten (zugleich US Bürger, RA nach US Recht) hier in Deutschland irgendeinem Straftäter deutscher Herkunft (mit US Knast Erfahrung) im
Nachgang zur Unschuld zu verhelfen. Journalisten sollten im Idealfall das „wer was wann wo“ so realitätsnah, wie möglich reproduzieren. Und wer ist da besser geeignet, als jemand, der sich mit dem US Strafrecht und seinen Pros und Contras bestens auskennt.
Herr Ham. hat nur den „Mangel“ dass er sich partout nicht einreihen will, in die Schlange der Fans, die irgendwie nicht wahrhaben wollen, dass der Fall Söring geschlossen ist. Case closed!
Und wenn man das dann einmal verstanden hat, dass daran nichts mehr zu rütteln ist, dann kann man gerne noch die nächsten 33 Jahre weiter rätseln, ob der Täter nun viele Täter, oder gar der Gärtner war. Der Fall darf dann gerne wie das Attentat auf J.F.K oder das Lindberg Baby, oder Monroe Theorien oder Lady Di weiterleben. Gerne in Büchern, auf Netflix oder eben hier.


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 09:53
@Mr.Stielz
Hintergrund war ja dies.

Sicher, Haysom könnte den Tathergang spielend erzählen, zumal sie ihre DC Geschichte nicht passend zusammenkriegt.
Diese Lichtschaltertheorie halte ich für totalen Unsinn. Sie wollten dass es so aussieht, als seien es Dritte. Wahrscheinlich wurde das Haar im Waschbecken genauso platziert wie die Haare im Esszimmer. Ihre belastenden Aussagen halte ich für reinen Selbstschutz. An ihrem "i did IT myself" ist garantiert mehr dran als ein schlechter Scherz. Aber die Reaktion von B. hat ihr signalisiert, die DC Story wird geglaubt (ja vorgesagt, weil Söring sie im Geständnis zuvor in DC gerückt hat (bevor sie den Hero spielen kann). Der Satz an sie, er wäre angepisst wenn sie ihm schreiben würde, dass sie die ganze Schuld auf sich genommen hätte ist doch der tatsächliche Schlüssel. Sie sind gegenseitige Augenzeugen. Das erklärt Haysoms Schweigen und Sörings totalen Frust. Haysom hätte es niemals ertragen, wenn er vorher rausgekommen wäre. Bis auf ihre Schuh- und seine Fussabdrücke und Man nispuren 0,B haben beide perfekt ihre Spuren verwischt. Wahrscheinlich hat Söring tatsächlich seine Brille verloren. Deshalb ist ihm aus einer Miniwunde ein wenig von Null am Türknauf und auf dem Teppich nicht aufgefallen.Diese Miniwunde müsste auch nie eine Woche später verbunden gesehen werden, da sie da schon abgeheilt war. Zurückgefahren ist bei schrotter Brille dann sie. Deshalb auch diese wechselseitigen Belastungsmärchen. Beide kennen die Tatwaffen, aber verdrehen sie. Beide wissen was mit dem Laken passiert ist und beide erzählen Blödsinn darüber. Beide wissen dass es keinen Kampf am Esstisch gab und beide erzählen Blödsinn darüber.
Für mich ist diese Variante mittlerweile die Höchstwahrscheinliche. Sie haben sich ganz gut verständigt. Vor den Morden sowie danach. Bis zum Bruch. Das Söring im letzten Geständnis EH an den Tatort rückt, scheint somit das Realste gewesen zu sein, was er neben einem Messermord von sich gibt.

Zur Ansicht, dass EH nichts am Tatort hinterlassen hat folgendes: Das kann man sehr gut differenzieren. Mit Tatbezug kann man ihr sicherlich das Hinterlassen der blutigen Sneakerabdrücke aufgrund der Größe, sowie auch die B-Spur an dem Handtuch vorwerfen dass offen neben der Spüle zum Trocknen aufgespannt war. In der Spüle wurde nachweislich Blutiges, bzw. Tatbeteiligtes abgewaschen. Das sind zwei gewichtige Indizien. In allem anderen hat man ja keinen direkten Tatbezug gesehen, wegen ihrem dortigen Aufenthalt eine Woche zuvor. Kann aber!
Der Overkill ist ein weiteres Indiz in Verbindung sowie auch das Hereinlassen ihrer Tochter zusammen mit Söring.

Demgegenüber steht eine widersprüchliche Alibigeschichte aus ihrem Mund die entschuldigt wird mit Alkohol- sowie auch Drogenkonsum. Sehr auffällig


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 12:02
@criminal_minds:

Wenn ich dich richtig verstehe wähnst du beide, EH und JS, am Tatort?

"Our little nasty" hat für mich immer in diese Richtung gedeutet. Wobei es auch dann "our" ist, wenn sie "nur" Anstifterin war.
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Deshalb ist ihm aus einer Miniwunde ein wenig von Null am Türknauf und auf dem Teppich nicht aufgefallen.Diese Miniwunde müsste auch nie eine Woche später verbunden gesehen werden, da sie da schon abgeheilt war.
Woraus schließt du auf eine Miniwunde?
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Das Söring im letzten Geständnis EH an den Tatort rückt, scheint somit das Realste gewesen zu sein, was er neben einem Messermord von sich gibt.
Hast du dazu eine Quelle zum Nachlesen parat? Ich frage aus Interesse.

Das "an den Tatort rücken" könnte natürlich eine Tendenz gewesen sein, die Schuld nicht mehr allein auf sich nehmen zu wollen, unabhängig von der Frage wer nun tatsächlich am Tatort war. Schlussendlich hat er "weiter gerückt", bis seiner Version nach nur noch sie am Tatort war.

Die Frage ist nur, warum er dann diesen "Zwischenschritt" eingebaut hat: Von dem Moment an, an dem er sie nicht mehr schützen will, kann er sich aus der Nummer ganz zurück ziehen. Wenn es ihm nur um Schutz ging.

Wie auch immer, für mich der typische Fall zweier Mörder, die sich irgendwann überwerfen und fortan gegenseitig bezichtigen. Falls denn beide die Tat verübt haben.
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Mit Tatbezug kann man ihr sicherlich das Hinterlassen der blutigen Sneakerabdrücke aufgrund der Größe, sowie auch die B-Spur an dem Handtuch vorwerfen dass offen neben der Spüle zum Trocknen aufgespannt war. In der Spüle wurde nachweislich Blutiges, bzw. Tatbeteiligtes abgewaschen. Das sind zwei gewichtige Indizien.
Du meinst weil ein Fremder die Spüle nicht benutzt hätte?

Interessant ist ja die Tatsache, dass die Geschwister von EH felsenfest davon überzeugt waren, dass EH am Tatort war.


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 14:10
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:"Our little nasty" hat für mich immer in diese Richtung gedeutet. Wobei es auch dann "our" ist, wenn sie "nur" Anstifterin war.
Ja, Söring schreibt noch herum: zu schrecklich es zu vergessen. Anstifterei liesse sich sicherlich für ihn einfacher vergessen als eine gemeinsam durcherlebte Mordtat.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Woraus schließt du auf eine Miniwunde?
Zum einen an der Menge an Blut 0 am Tatort, an null Blut 0 im Auto. Und an der dubiosen Konstellation um eine Verbandsbestätigung.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Hast du dazu eine Quelle zum Nachlesen parat? Ich frage aus Interesse.
Das Geständnis vor dem dt. Staatsanwalt vom 30.12.86. (Suche)
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Du meinst weil ein Fremder die Spüle nicht benutzt hätte?
Dann wäre Blut B von einem Fremden. Viel Erfolg beim Suchen.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Interessant ist ja die Tatsache, dass die Geschwister von EH felsenfest davon überzeugt waren, dass EH am Tatort war
Das war zum einen vor Gericht der Bruder zum anderen A.Massie. Sicherlich verständlich, wenn jemand unbedingt zum Tatort zurück will und sich dort verdächtig verhält und auch sonst unbetroffen wirkt.
Warum gibt es keinen Tagebucheintrag, der da lautet der Fussabdruck hat ihn verraten oder die Blutspur an der Tür, die sie geputzt hat.


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 14:27
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Ja, Söring schreibt noch herum: zu schrecklich es zu vergessen. Anstifterei liesse sich sicherlich für ihn einfacher vergessen als eine gemeinsam durcherlebte Mordtat.
Sehe ich umgekehrt. Schrecklich sind ja beide Mordvarianten, Anstifterei hat aber noch den Aspekt des benutzt worden seins, und dann allein diesen grauenvollen Doppelmord, auch mit den furchtbaren Taterinnerungen ganz allein, gemeinsam dagegen, dass man nicht allein sowas vollbringt, so ein Monster zu sein. Ich stelle mir das als Einzeltäter belastender vor als im Duo.
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Das Geständnis vor dem dt. Staatsanwalt vom 30.12.86.
Danke.
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Warum gibt es keinen Tagebucheintrag, der da lautet der Fussabdruck hat ihn verraten oder die Blutspur an der Tür, die sie geputzt hat.
Er hat ja keine Fußabdrücke bei der Polizei hinterlassen, auch nicht an der Kaffeetasse. ;)

Er ist im Gegenteil kurz darauf Hals über Kopf geflüchtet. EH hat er dabei aufgefordert, ihre Aufzeichnungen mit zu nehmen. Er wird gewusst haben warum.


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 14:40
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Diese Lichtschaltertheorie halte ich für totalen Unsinn. Sie wollten dass es so aussieht, als seien es Dritte.
Warum Unsinn?

Er sagte, er ist, auf Socken!, nochmal ins Haus, um das Außenlicht zu löschen, fand aber den Lichtschalter nicht!
(Er befindet sich am Bett im Elternschlafzimmer).
Zudem fanden die Beamten am Tatort blutige Sockenabdrücke vor.

Wäre Elizabeth mit am Tatort gewesen, hätte er sie fragen können bzw. hätte sie das Licht selbst gelöscht.

Er hat sich also nicht nur damit selbst belastet.


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 14:44
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Schrecklich sind ja beide Mordvarianten, Anstifterei hat aber noch den Aspekt des benutzt worden seins, und dann allein diesen grauenvollen Doppelmord, auch mit den furchtbaren Taterinnerungen ganz allein, gemeinsam dagegen, dass man nicht allein sowas vollbringt, so ein Monster zu sein. Ich stelle mir das als Einzeltäter belastender vor als im Duo.
Jetzt gehen wir stark in die Individualpsyche. Der Abgrund des Gegenübers bei einer Bluttat ist sicherlich um einiges tiefer. Die Anstachelei (jetzt oder nach dem Studium) gab es regelmäßig gratis dazu.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Er hat ja keine Fußabdrücke bei der Polizei hinterlassen, auch nicht an der Kaffeetasse. ;)
Es geht nur um die Denkweise von EH, ihn verantwortlich für etwas machen zu können. Sie kam am Tatort noch teilweise in den Genuss zu sehen, welche Spuren hinterlassen würden. Unter Umständen sogar ihre eigenen.
Insofern wurde darüber geschwiegen😀


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 14:57
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Es geht nur um die Denkweise von EH, ihn verantwortlich für etwas machen zu können.
Die Denkweise von Söring ist kein Deut besser, eher schlechter, würd ich annehmen.
Sie brauchte Hilfe bei der Ausführung, Söring war sehr kooperativ ;)


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 15:07
Zitat von boraboraborabora schrieb:Die Denkweise von Söring ist kein Deut besser, eher schlechter, würd ich annehmen.
Sie brauchte Hilfe bei der Ausführung, Söring war sehr kooperativ ;)
Sicherlich. Gibt es eigentlich ein Event weshalb die beiden von Januar bis Ende März hatten warten müssen? Außer EHs Urlaub? Sie hatte das Hotel und den Mietwagen auf eigenen Namen angemietet. Fehlte zuvor eine Kreditkarte?


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 15:13
Wenn man über Weihnachten schon Planungsdetails kodiert austauscht dann war es vielleicht so, dass Söring im Febr sich den Tatort vorher persönlich ansehen konnte (als die Eltern verreist waren), um gemeinsam den Übergriff zu planen. Und alles weitere daran anschliessend.


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 15:15
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Jetzt gehen wir stark in die Individualpsyche.
Eben. Daher würde ich keine pauschale Aussage wie diese treffen wollen:
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Ja, Söring schreibt noch herum: zu schrecklich es zu vergessen. Anstifterei liesse sich sicherlich für ihn einfacher vergessen als eine gemeinsam durcherlebte Mordtat.
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Es geht nur um die Denkweise von EH, ihn verantwortlich für etwas machen zu können. Sie kam am Tatort noch teilweise in den Genuss zu sehen, welche Spuren hinterlassen würden. Unter Umständen sogar ihre eigenen.
Insofern wurde darüber geschwiegen😀
Dann hätte sie auch verschweigen können, dass es am Tatort Fingerabdrücke geben kann. Denn theoretisch hätte er ja bei der Tat Handschuhe tragen können (was auch nicht ungewöhnlich gewesen wäre).

Wenn sie also weiß, dass es womöglich Fingerabdrücke gab, dann weiß sie auch, dass er keine Handschuhe trug. War sie deswegen zwingend am Tatort? Nein. Denn er kann ihr davon berichtet haben, dass er ohne Handschuhe unterwegs war.

Und so kann er auch die Episode mit dem Socken erzählt haben. Möglicher Gesprächshergang: "Du, wo ist eigentlich der Lichtschalter für die Außenbeleuchtung, ich habe ihn nicht gefunden?!".

Sie belastet sich mit der Fingerabdruckgeschichte genau so viel oder wenig, wie sie es mit dem Sockenabdruck getan hätte, zumal der Sockenabdruck ja auf ihn passt.
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Gibt es eigentlich ein Event weshalb die beiden von Januar bis Ende März hatten warten müssen? Außer EHs Urlaub? Sie hatte das Hotel und den Mietwagen auf eigenen Namen angemietet. Fehlte zuvor eine Kreditkarte?
Der "Event" war möglicherweise, dass die beiden für die Tat noch nicht reif waren. Sowas wird man nicht über das Knie brechen. Also "individualpsychologisch"? :D


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 15:18
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Dann hätte sie auch verschweigen können, dass es am Tatort Fingerabdrücke geben kann. Denn theoretisch hätte er ja bei der Tat Handschuhe tragen können (was auch nicht ungewöhnlich gewesen wäre).
Hast du dich so in diesen Eintrag verliebt? Ich würde den nicht überbewerten. Vielleicht hatten sie einfach derben Zoff an dem Tag😂🥱
Selbst eine berechnend professionelle Anstifterin und Möchtegern-Prosaautorin würde sowas nicht niederschreiben und nicht alles von ihr im Tagebuch ist wahr, wie sie zugeben müsste.


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 15:26
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Hast du dich so in diesen Eintrag verliebt? Ich würde den nicht überbewerten.
Musst du nicht, aber das ist nicht der Weisheit letzter Schluss.
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Vielleicht hatten sie einfach derben Zoff an dem Tag😂🥱
Und wegen dem Zoff sind sie dann gemeinsam abgehauen? :)
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Selbst eine berechnend professionelle Anstifterin und Möchtegern-Prosaautorin würde sowas nicht niederschreiben
Was würde sie nicht niederschreiben?
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:und nicht alles von ihr im Tagebuch ist wahr, wie sie zugeben müsste.
Müsste oder musste?

Welche Indizien willst du jetzt gelten lassen, und welche nicht?

Und auf diese Frage hast du auch noch nicht geantwortet:
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Wenn ich dich richtig verstehe wähnst du beide, EH und JS, am Tatort?



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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 15:37
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Und wegen dem Zoff sind sie dann gemeinsam abgehauen?
Das wird niemand mehr rekonstruieren können. Zoff gab es sicherlich mehrfach. Normal.
Das Söring den Eintrag so stehen liess, belegt schon eine gewisse Bereitschaft Schuld vor ihr/von ihr zu übernehmen. Das war dann der Fluchtinhalt....und nicht etwa ein Spontanpaket was ihm am 31.03. morgens in den Schoss ploppte.
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Wenn ich dich richtig verstehe wähnst du beide, EH und JS, am Tatort?
Häh?


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 15:54
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:. EH hat er dabei aufgefordert, ihre Aufzeichnungen mit zu nehmen. Er wird gewusst haben warum.
So schaut`s aus.
Immerhin enthielten die Briefe ja Brisanz, sowohl für Elizabeth als auch für Söring.

U. a. ist mit der Bitte oder Aufforderung, die Briefe mitzunehmen, das Rettungsmotiv lächerlich.

Er hätte dann darauf bestehen müssen, das sie die Briefe vernichtet, damit die Polizei ihr nichts be- oder nachweisen kann (Anstiftung, Mitwisserschaft).

Stattdessen soll sie die Briefe mitnehmen.
Vielleicht hatte er im Sinn, sie später damit an sich zu binden.

Zudem glaube ich, das er alles nur aus Eigennutz getan hat, nicht aus reiner Liebe zu Elizabeth.


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Der Fall Jens Söring

09.09.2021 um 16:11
Zitat von boraboraborabora schrieb:U. a. ist mit der Bitte oder Aufforderung, die Briefe mitzunehmen, das Rettungsmotiv lächerlich.
Wenn beide am Tatort waren hat er defacto ihre Täterschuld als Einzeltäter übernommen. Das passierte in 75% seiner Geständnisse. Sie rauszuhalten war das Rettungsmotiv für ihre Beziehung. Er 5-10 Jahre und sie kurze Zeit auf Bewährung. Das heißt Romeo und Julia können danach weitermachen. Diese Intention ist ganz klar schriftlich belegt. Dazu muss man nur die Geschichte vom weissen Ritter ausblenden und es wirken lassen 😀


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Der Fall Jens Söring

11.09.2021 um 11:23
Zitat von criminal_mindscriminal_minds schrieb:Wenn beide am Tatort waren hat er defacto ihre Täterschuld als Einzeltäter übernommen. Das passierte in 75% seiner Geständnisse. Sie rauszuhalten war das Rettungsmotiv für ihre Beziehung. Er 5-10 Jahre und sie kurze Zeit auf Bewährung. Das heißt Romeo und Julia können danach weitermachen. Diese Intention ist ganz klar schriftlich belegt
das Rettermotive ist absurd., da JS als Erster nicht nur seine Schuld sondern auch die von EH gestanden hat. Bei seinem ersten Geständnis hat er sie schon schwer belastet, obwohl er schon wusste, dass nur er nach Jugendstrafe verurteit werden kann. Er hat versucht seine Situation zu verbessern, auf EH hat er keine Rücksicht genommen.


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Der Fall Jens Söring

11.09.2021 um 11:56
Es ist armselig, dass heutzutage ein Doppelmörder in der Presse und Gesellschaft glorifiziert wird. Armselig und verachtenswert. Mehr ist dazu nicht zu sagen.


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Der Fall Jens Söring

11.09.2021 um 12:16
@Rick_Blaine
Aber genau so hat man es prognostiziert. Herr Söring wurde durch eine PR Crew sehr geschickt und durchaus raffiniert von „ der ewig unschuldige Unglücks Romeo“ langsam neu erfunden. Dazu braucht es nur ein bisschen Gras was über das Kollektive Gedächtnis gesäht wird und neue Strategie.
Machen wir doch aus der Tat an sich etwas, was bitte zu vergessen ist. Schwamm drüber. Auf zum neu erfundenen JS. Dessen Zählung der Zeit nun beim Empfang am Flughafen beginnt. Die History ist nur noch Mittel zum Zweck, damit er überhaupt ein Alleinstellungsmerkmal hat. Aus 33 Jahren Knast lässt sich mit Sicherheit hier eine Menge Gänsehaut feeling generieren.
Für jeden VIP kommt einmal der Tag wo er sich neu erfinden muss, weil man ihm die old Time Rolle und LP nicht mehr abkaufen möchte.
Von daher, neuer Jens, neue Rolle, nochmal alles auf null. Und bloß nicht an die Opfer erinnern oder gar an den Ursprung und Auslöser seiner neuen Karriere 3.0.


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