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Der Fall Jens Söring

29.217 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 16:27
@Bluelle
Es gab überhaupt keinen Grund für Mathias, eine falsche Aussage zu machen. Er war schon längst wieder aus der Haft entlassen, es lag nichts belastendes mehr gegen ihn vor.
Hätte er nur die Öffentlichkeit gesucht, hätte er auch das Gegenteil behaupten und dem Kampf für Söring anschließen können.
Bislang ist bei uns auch noch keine Aufforderung eines Rechtsanwaltes zur Löschung der Beiträge eingegangen (anders als in anderen Fällen/Threads).


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 17:14
Tatsache ist, dass Ashford nach eigenen Angaben Krimineller ist/war; er ist daher unglaubwürdig.
Tatsache ist, dass jedes Geständnis von Jens nach dessen Angaben dem Zweck diente, EH als Täterin rauszuhalten und sie vor der Todesstrafe zu schützen. Wer daher sein Geständnis als Beweis für seine Schuld nutzt, der begeht einen eklatanten Fehlschluss, weil er von etwas auf etwas schließt, das selbst hoch fragwürdig ist. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob Jens gegenüber "Matthias" oder dem heiligen Bimbam seine Geständnisse wierderholt hätte, denn sie waren ohnehin nur dazu da, die Allgemeinheit zu täuschen.

Super-Jens ist des Mordes an DH & NH (wahrscheinlich) unschuldig. Er sagt (wahrscheinlich) die Wahrheit. Er ist (wahrscheinlich) ein unerkannter Held.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 17:25
Mal allgemein:

Das @Ashford1986 der Matthias ist wusste ich bisher nicht. Und nur weil der Matthias alias @Ashford1986 vor über drei Jahrzehnten ein Kleinkrimineller o.ä. war, macht ihn das nicht automatisch zu einem unglaubwürdigen Augenzeugen von Sörings ungewöhnlichen Verhalten.

Da es sonst keine Neuigkeiten zu diesem Fall gibt, werde ich mich erst einmal zurückziehen, wahrscheinlich bis Gouverneur McAuliffe seine Entscheidung bezüglich Sörings Begnadigungsantrag bekannt gegeben hat.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 17:31
@Bluelle

Soweit ich glaube mich noch richtig zu erinnern, schilderte mir die Tatumstände der JS ähnlich, aber im wesentlichen Kern sogar identisch, wie es allgemein bekannt ist und größtenteils halte ich die Schilderungen von dem Sheriff Ricky Gardener daher für sehr glaubhaft. Meine Involvierung gegen JS hat in erster Linie mit dessen genereller Haltung gegenüber EH zu tun. 

Wenn ich mich auf die Feststellungen des erkennenden Gerichts stützen darf, dann ist es nicht einfach hinnehmbar, wie sich JS öffentlich zu seiner ehemaligen Lebens- und Fluchtgefährtin EH stellt. Ich halte EH für bedeutsam glaubhaft, wie sie in der Gerichtsverhandlung ausführte, das JS die Wahl hatte ihre Eltern zu töten oder nicht. JS wurde keinesfalls zur Tat gezwungen. Das behauptet JS nicht einmal selbst, nicht einmal in seinen Geständnissen.

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, machte ich JS auf die Möglichkeit aufmerksam, dass dieser in der BRD wohl noch unter das Jugendstrafgesetz fiele und eventuell nach diesem Gesetz in der BRD als Heranwachsender nach dem Jugendstrafgesetz verurteilt werden könne.

Mein direkter Kontakt mit JS gestaltete sich in zwei Phasen. Phase 1 war die Zeit vor seiner Enttarnung als mutmaßlicher Doppelmörder, der diese Taten auch noch gestand. Phase 2 war die Zeit danach, in der JS plötzlich sehr wechselhaft erschien. Wechselhaft in der Art und Weise, das er an manchen Tagen der Phase 2 sich schon damit abfand lebenslang in den USA hinter Gitter zu müssen, oder mit einem Lächeln im Gesicht mir erklärte, es drohe ihm in den USA die Todesstrafe wegen "murder first degree".

In der Phase 1 dominierte der weltgewandte JS als cleverer internationaler Betrüger, etwas anderes wollte er weder zu der Phase sein, noch als etwas Anderes wahrgenommen werden. In der Phase 2 dominierten Fluchtgedanken. In der Phase 2 kam mir JS richtig krank vor. Ich suchte deshalb auch das Gespräch mit einer Botschaftsangehörigen in London, die uns beide besuchte. Diese Frau Saeftel bemühte sich im Rahmen der konsularischen Hilfe sehr um uns beide (in der Phase 2). Während der Phase 1 bat mich JS eindringlich überhaupt nicht bei der Frau Saeftel zu erwähnen, das JS überhaupt existent sei in britischer Haft.

In Phase 2 merkte ich JS an, dass dieser irgendwie nicht über ein normales Vorstellungsvermögen verfügt.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 17:42
@Pippen
Ein Krimineller ist vor allem Söring, selbst wenn man mal den Doppelmord außen vor lässt. Immerhin hat er es geschafft, über ein halbes Jahr von Scheckbetrug zu leben. Also glaub ihm kein Wort!


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 17:42
JS und EH schenken sich beide nichts. Beide sind das genaue Gegenteil von einem Helden/in. 
Sie ist mindestens, eine Anstifterin zum Mord oder hat mit ihm ihre eigenen Eltern ermordet, so wie es auch ihr Halbbruder glaubt.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 17:46
Zitat von Ashford1986Ashford1986 schrieb:Ich halte EH für bedeutsam glaubhaft, wie sie in der Gerichtsverhandlung ausführte, das JS die Wahl hatte ihre Eltern zu töten oder nicht. JS wurde keinesfalls zur Tat gezwungen. Das behauptet JS nicht einmal selbst, nicht einmal in seinen Geständnissen.
So viel ich aus Deinen Beiträgen entnehmen konnte, hast Du aber auch Kontakt zu Elisabeth.
Ich habe sie etwas studiert in den ganzen Gerichtsverhandlungsauszügen von The Promise.
Die Stimme schmeichelt ein, wie eine Elfe oder Engel und das setzt sie auch gekonnt ein, ich bin mir sicher
dass sie schon allein mit ihrer Stimme einige Männer einwickeln konnte.
Für mich spielt sie die ganze Verhandlung über eine Show und vor allem der Satz:
"He had the choice" - Er hatte die Wahl - wie sie da sitzt und mit kräftiger Stimme den Leuten weiß machen
will, dass sie so empört ist. So gut schauspielen habe ich selten gesehen.

Ich denke sie wusste wie sie auf Männer wirkte und ich bin mir sicher, dass da auch kein Updike
davor gefeit war. Auch Du wirst darunter fallen, das ganze noch gepaart mit einer hochnässigen Intellektualität von Jens,
wie er da sitzt und denkt er wäre schlauer als alle anderen...

Dass Du ein Gauner warst, ist mir relativ egal, was Deine Glaubwürdigkeit betrifft, ansonsten denke ich JS musste
es ja glaubwürdig bringen und wiederholen, damit das auch sass.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 17:51
@Bluelle
Aus welchem Grund musste er das vor einem Mitgefangenem tun? Muss man ein angeblich falsches Geständnis auch Leuten gegenüber ablegen die soweit für den Fall nicht relevant waren? Verstehe den Zweck dahinter nicht so ganz, ausser derjenige ist geständig weil er der Täter ist.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 17:54
@alle

Die gemeinsame Haftzeit, die ich mit JS in englischer Jugenduntersuchungshaft verbrachte, war eine für deutsche Verhätnisse sehr harte Zeit. Unser gemeinsames Gefängnis war ein ehemaliges großes Schulgebäude noch aus viktorianischer Zeit. Ashford war für junge Straftäter bis 22 zuständig. Die Regelunterbringung waren Doppelzellen. In den Zellen gab es keine Toiletten oder Waschbecken. Das Gefängnis wurde mit militärischem Drill geführt. Die meisten Officer waren ehemalige Soldaten, oftmals Kriegsveteranen (Falkland).

Auf den Zellen waren Nachttöpfe, die dreimal am Tag entleert und ausgewaschen werden konnten. Wer nach Nachtverschluß (ab 19.30 Uhr) groß auf Toilette musste, der bekamm eine alte Zeitung unter der Tür durchgeschoben, worauf derjenige seine Notdurft verrichten musste. Anschließend war es erlaubt das Fäkalienpaket (shit parcel) aus dem Fenster zu schmeissen.

Arbeit war ein großes Privileg. Über 95 Prozent war arbeitslos. Das Leben spielte sich dann hauptsächlich in dem Haftraum ab (mit einem kleinen Transistorradio). Das Essen wurde dreimal täglich in der Essenshalle (dining hall) eingenommen. Das Bett war jedes Mal vor Verlassen des Haftraums abzuziehen und militärisch mit den Decken (blankets) am Fußende aufzustapeln. Außer einem Nachtkästchen und einem Bett, gab es auch noch pro Person eine Waschschüssel. Man konnte dreimal täglich Waschwasser holen. Gewaschen wurde sich in den Zellen. Es gab keinen Schrank und Privileg war es einen eigenen kleinen Holztisch in der Zelle (ohne Stuhl) zu haben. Briefe usw. wurden auf dem Bett liegend geschrieben.

Die gezeigten und bekannten Haftumstände in den USA galten aus englischer Sicht als übermodern.

JS allgemeine Haftumstände verschärften sich noch nach plötzlicher Verlegung ins Hochsicherheitsgefängnis Brixton, nachdem Gerüchte darüber aufkamen, dass JS seine Flucht in Ashford bzw. aus Ashford plante. Danach befand sich JS im für Terroristen zuständigen A-Wing ("segregation") in Brixton (London). JS selbst berichtet darüber, das ihm dort gleich zweimal der Daumen gebrochen worde war.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 17:57
@Ashford1986

etwas interessiert mich noch. Wem hast Du dieses Geständnis alles erzählt, bzw. bist Du bei der Polizei vorstellig gewesen oder wie muss man das alles verstehen?
Du musst ja dann Deine Aussage beglaubigt haben oder unterschrieben usw.
In Amerika, London schon  oder hier in D. ?
Dem Parole Board wirst Du geschrieben haben, so wie ja noch andere hier.

Es wäre nett, Du würdest mich noch diesbezüglich aufklären.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:05
Zitat von BluelleBluelle schrieb:ich bin mir sicher
dass sie schon allein mit ihrer Stimme einige Männer einwickeln konnte.
Ja und nein. Dass sie die Männer faszinierte, sobald sie den Mund aufmachte, wurde auch in dem Englade-Buch so beschrieben. Ich zitiere jetzt mal den entsprechenden Teil: "Appearances aside, though, when she opened her mouth everyone's jaws dropped. 'I'm here to see Investigator Gardner", sehr said in a British accent as pure, elegant, and disarming as that of a news reader on the BBC. The cops in Lynchburg had heard a voice like that only in the movies. To think that such tones were rolling out of this disreputably dressed young woman was to believe that the spring thunderheads building over the Peaks of Otter would soon be dumping diamonds upon their heads. 'He asked me to come 'round for an interview', she said softly, bringing all activity in the room to a sudden halt. Reid, for one, was impressed by her accent if nothing else. 'I could have sat there all day and just listened to her talk', he said."

Aber dass sie mit dieser wunderbaren Stimme einen Haufen Lügen erzählte, haben die Polizisten dann doch schnell gemerkt. Der einzige, der ihr zu lange auf den Leim ging, war wohl Söring selbst - mit fatalen Folgen für die Haysoms.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:11
Zitat von hopkirkhopkirk schrieb:Aber dass sie mit dieser wunderbaren Stimme einen Haufen Lügen erzählte, haben die Polizisten dann doch schnell gemerkt. Der einzige, der ihr zu lange auf den Leim ging, war wohl Söring selbst - mit fatalen Folgen für die Haysoms.
Du ich muss sogar als Frau sagen, dass ich ihr stundenlang hätte zuhören können.
Sie hat was ohne Frage, auch der ganze Gerichtsraum war still und schaute sie nur an ....


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:12
@@Bluelle


Ich hatte seinerzeit, als es um den Prozess ging, einer großen Zeitung in der Sache ein Interview gegeben. Das selbst weiß JS selbst auch. Daher versuchte JS meine Person immer totzuschweigen. Das gelang ihm - a la longue - nur sehr begrenzt. Auf diesen Vorwurf hin schrieb JS in einme seiner Newsletter, das es in Ashford seinerzeit viel Gewalt und Schlägereien gegeben hätte, weswegen sich JS auch wortlaut dieser Taten brüstete um so einen Scheinschutz oder erhohten Respekt zu erwirken.

Meiner Wahrnehmung und Erinnerung nach war Gewalt eine Ausnahme in Ashford, weil es wurde sehr hart darauf reagiert (mit Schlagstöcken). Es war keineswegs ignoriert worden. Anders möglicherweise in Brixton der Fall. Dabei ist mir nicht ganz klar, ob JS seinen Daumen von Mithäftlingen oder einem Officer zweimal gebrochen bekam. Auch in Ashford wurde der Schlagstock seitens der Officer immer mal sehr gerne eingesetzt, auch schon für kleineres Fehlverhalten. Soering und ich waren zusammen in der Phase 1 privelegiert, da war Arbeit hatten, JS in der Küche, ich auch nach der Phase 1 noch als Teezubereiter für Gefängnispersonal ("tea boy"). Unsere Arbeitsbereiche waren in Phase 1 benachbart. Dadurch waren wir von morgens 6.30 Uhr bis abends 19.30 Uhr, frei beweglich und bekamen entsprechend viel mit. Phase 1 endete für JS nach circa 1 Monat.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:18
Zitat von Ashford1986Ashford1986 schrieb:Soweit ich glaube mich noch richtig zu erinnern, schilderte mir die Tatumstände der JS ähnlich, aber im wesentlichen Kern sogar identisch, wie es allgemein bekannt
@Ashford1986 Ein Punkt im oben zitierten Blog-Kommentar war, dass Söring nicht nur gestanden habe, sondern auch mit den Morden prahlte ("Soering not only confessed but bragged.)
Könntest Du das etwas erläutern?

Und da hier eben die Frage aufkam:
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:Aus welchem Grund musste er das vor einem Mitgefangenem tun?
Wie kam es zu Sörings Äußerungen Dir gegenüber, hat er einfach drauflos erzählt, hast Du ihn drauf angesprochen, als Du von den Morden erfuhrst?

Danke schonmal.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:23
@alle

Den Fall JS hatte 2005 mehr durch Zufal wiederentdeckt als ich im Internet seinerzeit intensiver zu surfen begann. Mich erschreckte dabei zu erfahren, wie JS die EH beschuldigte. Das motivierte mich zu einer Kontaktaufnahme mit Gail Marshall und dem damaligen Office des Gouverneurs von Virginia. Ich wurde dann seitens einer Frau Farhey ("parole board") gebeten einen detaillierten Bericht ("statement") im Fall JS zu verfassen, was genau ich über die Tatumstände wüßte. Von besonderer Bedeutung schien es mir gewesen zu sein, dass ich darin ausführte, dass Mrs Haysom auf dem Rücken von JS mit ihren Fäusten trommelte, während JS noch im Kampf sich befand mit DH. Details, die ich zum Tatverlauf benennen konnte, waren seinerzeit nirgendwo publiziert. Bis heute wird nirgendwo öffentlich eine Version beschrieben, in der die Mutter während des Kampfes mit DH auf JS seinem Rücken mit den Fäusten herumhämmerte, oder?
Man mögen nicht vergessen, das JS als 18-jähriger eher schmächtig, und nicht etwa sehnig-muskolös gewesen ist.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:35
@Hesse18
Und nur weil der Matthias alias @Ashford1986 vor über drei Jahrzehnten ein Kleinkrimineller o.ä. war, macht ihn das nicht automatisch zu einem unglaubwürdigen Augenzeugen von Sörings ungewöhnlichen Verhalten.

Doch das tut es. Solchen Leuten ist per se nicht zu trauen. Genau deshalb solltest du auch der Aussage von EH nicht trauen und bei ihr kommt sogar nicht erschwerend hinzu, dass sie keine unabhängige Zeugin war. Beweismittel sind das Eine, ihre genaue Prüfung und Bewertung das Andere. Hier tun die meisten so, als sei Beweismittel = Beweis und das ist nicht so.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:36
@yasumi

JS war ja durchaus seinerzeit geständig, also wäre es doch eher unwahrscheinlich gewesen, wenn JS vor allen Mitgefangenen darüber sprach (prahlte) ab der Phase 2, aber mit mir als seine einzige deutsche Bezugsperson in englischer Haft nicht darüber gesprochen hätte. Wenn man aus der Zeitung weiß, das jemand einen bestialischen Mord begangen haben soll, den die Person auch gestanden hatte, dann fragt man diejenige Person schon nach der Sache, insoweit ein persönlicher Kontakt besteht. JS war in Phase 2 nicht mehr als "kirtchen boy" eingesetzt und JS war sehr dankbar, dass ich ihn immer wieder täglich gleich mehrmals auf seinem Haftraum besuchte

JS wurde ein "vodoo killing" ausweislich der englichen yellow-press-Berichterstattung vorgeworfen. JS hatte darauf selbst keine guten Antworten. Ein "vodoo killing" schloß JS für seine Person aus. Falls der Tatort wirklich nach "vodoo" ausgesehen haben sollte, hätte JS eine andere Person dafür für möglich gehalten gehabt, die möglicherweise die Leichen geöffnet hätte und die Innereien in der Wohnung verteilt gehabt hätte. JS selbst wurden wohl bei seinen Verhören in England keine Tatortfotos vorgelegt, schließe ich daraus. JS, so meine icvh es richtig zu erinnern, verdächtigte eine Frau, die mit Putzarbeiten im Haus beauftragt war, dass diese den Tatort wohl verändert haben könnte, falls das mit dem "vodoo" zutreffen sollte. Es sei eine ältere Dame gewesen, die auch einen Schlüssel zum Haus hatte. Angeblich habe diese Person in ihrem Leben nur ein einziges Mal Sex gehabt. ---- An anderer Stelle fiel ja auch die Bemerkung, das möglicherweise Geld geklaut worden sei nach der Tatbegehung, bevor die Polizei in Loose Chipping eintraf.


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:37
@Pippen
du traust sogar einem Schwerstkriminellen. Irgendwie widersprichst du dir die ganze Zeit. Aber schön, dass du das nicht einmal merkst. 


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:38
@Pippen

Also, wenn mir in meinen Ausführungen nicht zu trauen sei, warum dann soviel Vertrauen in JS seine Ausführungen; denn zumindest seine weltweiten Betrügereien bestreitet JS ja gerade nicht. Mit welchem Maß wird hier also zweierlei gemessen?


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Der Fall Jens Söring

01.05.2017 um 18:39
@Pippen
Wenn Du Kleinkriminellen so misstraust, wieso glaubst Du dann dem (u.a.) Scheckbetrüger Söring? Das verstehe ich nicht.


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