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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

352 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Vermisst, Leiche, Wiesbaden, Britta Beauvais, Schlangenbad-wambach

Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

06.02.2016 um 16:29
@stefan33
Schau mal oben rechts: dort gibt es die Funktion "suche". Wenn du dort "werkzeug" eingibst findest du das was ich meine


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

06.02.2016 um 16:30
Ja, danke, habs gefunden.
Ich muss noch mal alles in Ruhe lesen.
Sorry!


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

06.02.2016 um 20:30
So, habe jetzt alles gelesen. :)
Seltsam, dass das alles erst so spät rausgekommen ist.

Warum dauert der Prozess eigentlich so lange?
Es war doch im Juli eigentlich schon alles klar.

Für mich klingt das recht schlüssig:
- Tötung ("Würgegriff")
- Zerlegen der Leiche
- Abtransport mit den Ascheimern
- Vergraben im Wald oder versenkt in einem Gewässer, evtl. mit Zement beschwert.

Das Zerlegen macht eigentlich keinen Sinn, wenn man die Leiche im Wald vergraben will.
Insofern finde ich die Idee mit den Ascheimern und Zement gut.
Allerdings passt da wohl auch kein kompletter Körper rein, oder?

Dann Reinigung der Blutspritzer usw. mit dem Zementreiniger.
Vielleicht hat er den Tipp auch aus dem Internet.

Irgendwo stand, dass die "Gerätschaften" beim Nachmieter gefunden wurden.
Wurden da auch die Ascheimer gefunden?

Was gegen eine vorherige Einbetonierung spricht ist, dass in seinem Auto Blut gefunden wurde.


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

08.02.2016 um 08:39
Rorschach schrieb:Stand in einem der Artikel nicht auch, dass die Ehefrau an Morbus Crohn erkrankt war? Neben all den vermuteten psychischen Erkrankungen sollte man die Beeinträchtigung des Lebens durch Morbus Crohn nicht unterschätzen. Häufig denken Menschen die an Morbus Crohn erkrankt sind zumindest zeitweise an Suizid. Möglicherweise war ihre Kündigung nicht primär auf ihre Depression bezogen, sondern auf die Einschränkungen durch Morbus Crohn.
Es war auch von Angst- und Panikattacken die Rede. Manche können dann aus ihrer Unsicherheit heraus kein Auto mehr lenken.

Hatte er sie deswegen auch zuerst durch Spazieren gehen/ Wandern in der Umgebung
vermisst gemeldet und suchen lassen ?

Und ein begleiteter Suizid wäre da auch noch denkbar gewesen, doch alles, was man danach heraus gefunden hatte, passte nicht mehr dazu.


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

21.02.2016 um 15:53
05.02.2016
Prozess "Mord ohne Leiche" in Wiesbaden: "Würge-Video" im Internet und Sabotage der Aufklärung
Von Wolfgang Degen
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/prozess-mord-ohne-leiche-in-wiesbaden-wuerge-vi...


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

21.02.2016 um 17:09
Das ist einiger der wenigen Fälle wo ich überzeugt bin dass sie wirklich den richtigen haben, auch ohne Leiche.

Ich bin gespannt auf das Urteil und ob das Gericht auch diese Ansicht vertritt.


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

23.02.2016 um 21:37
23.02.2016
Prozess „Mord ohne Leiche“: Britta B. war psychisch weder schwer krank noch erkennbar suizidgefährdet
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/schlangenbad/prozess-mord-ohne-leiche-britta-b-war-psychisch-weder-...


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

24.02.2016 um 19:00
@X-Aequitas
Vielen Dank für den Link :)
Sehr interessant zu lesen, das muß ich sagen, und im ersten Moment verwirrend, weil widersprüchlich zu den anfänglichen Meldungen und dem zuletzt erschienenen Spiegel-Artikel.
(P.S.: unter welchem Schlagwort suchst Du beim Kurier? Oder gehst Du direkt? Ich finde so gut wie nie Artikel über die Suchleiste? Das ist ganz verflixt, weil ich aus Zeitgründen meist über die Suchleiste auf der Startseite gehe)
Schlangenbad 23.02.2016
Prozess „Mord ohne Leiche“: Britta B. war psychisch weder schwer krank noch erkennbar suizidgefährdet


Von Wolfgang Degen
WIESBADEN/SCHLANGENBAD - „Es gibt keine belegbaren Hinweise, die bei Britta B. im Januar 2014 einen Suizid hochwahrscheinlich gemacht hätten“, stellt die Sachverständige Hildegard Müller klar. „Britta B. gehörte zu keiner der Hochrisikogruppen für Suizidalität“, fasst die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie am Montag vor der Schwurgerichtskammer ihre Erkenntnisse zusammen.

Es sind klare, eindeutige Sätze. Sie lassen den Spielraum der Verteidigung weiter schrumpfen. Was könnte ihr jetzt noch in den Sinn kommen, um zu erklären, wie Britta B. zu Tode gekommen sein könnte? Aus psychiatrischer Sicht liegt nach Müllers Gutachten der von der Verteidigung in den Raum gestellte Selbstmord fern, und auch das behauptete vorzeitige natürliche Ableben Brittas hat sich aufgrund eines weiteren ärztlichen Gutachtens als bloße Spekulation entpuppt. Was bleibt?

Keine Verzweifelte

Müller rehabilitiert zum Ende der Beweisaufnahme Person und Persönlichkeit der Frau, die im Februar 2014 Opfer eines Verbrechens geworden sein soll. Britta B. war keine Frau, die im Januar und Februar 2014 verzweifelt durchs Leben getaumelt wäre. Ein Leben, das seinen Sinn verloren hätte. Warum sollte es? Die Rehabilitierung liegt den Eltern sehr am Herzen. Die psychische Zustandsbeschreibung der Frau stammt in erster Linie von dem Mann, der getötet haben soll – vom Ehemann Emmanuel B..

Der 40-jährige Geschäftsmann muss sich seit Juni 2015 vor der Schwurgerichtskammer verantworten. Er soll die Leiche seiner Frau zerstückelt haben. Eine Fülle von Beweisen und Indizien belastet den Mann, der sich vor Gericht mit Schweigen verteidigt. Seine Verteidiger Axel Küster und Hans-Dieter Henkel haben von Beginn des Prozesses zwei andere Abläufe eines Geschehens skizziert – Suizid der Frau oder vorzeitiger natürlicher Tod. Ein Tummelplatz der Behauptungen, der Spekulationen und der Unterstellungen.

Gezeichnet wurde das Bild einer psychisch Kranken, die im Januar/Februar 2014 eine Selbstmord-Kandidatin gewesen sein soll. Vieles wurde der Verschwundenen angedichtet: Sie sei an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung erkrankt gewesen. Behauptet wurde weiterhin eine starke Depression. Britta B. erschien in dieser Deutung aus dem Bauchgefühl von Zeugen als eine am Leben zunehmend Verzweifelnde. Es gab auch Zeugen, die das Gegenteil bemerkt hatten.

Keine positiven Hinweise

Aus den wenigen Unterlagen, die zur Bewertung überhaupt zur Verfügung stehen, lassen sich die Behauptungen der Verteidigung im Bezug auf die psychische Verfassung von Britta B. in keiner Weise belegen. „Es gibt keine positiven Hinweise, dass Britta B. im Januar 2014 unter einer klinisch relevanten Depression gelitten habe“, erklärt Müller. Sie unterstreicht weiter: „Kein einziges Kriterium einer fachlich abgesicherten Diagnose Borderline ist überdauernd erfüllt“. Überdauernd heißt, dass sich die Kriterien durchs ganze Leben ziehen, und nicht bloß Momentaufnahmen sind.

Britta B. sei eine Frau gewesen, die sich „mit Freude mit schönen Dingen beschäftigt“ habe, sie habe Pläne gehabt für die weitere Gestaltung des Hauses, und als sie sich am Abend des 16. Februar 2014 nach einem Besuch der Eltern verabschiedet habe, sei von einem „harmonischen Nachmittag“ berichtet worden.

Fortsetzung Freitag 14 Uhr

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/schlangenbad/prozess-mord-ohne-leiche-britta-b-war-psychisch-weder-...


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

05.03.2016 um 11:37
Der Hilfe von @X-Aequitas sei Dank, es gibt neue Berichte:

Vom 26.02.2016:
Nachrichten Wiesbaden 26.02.2016
Prozess um Mord ohne Leiche in Wiesbaden: Staatsanwalt fordert lebenslange Freiheitsstrafe
Von Wolfgang Degen


WIESBADEN - Eine lebenslange Freiheitsstrafe fordert die Staatsanwaltschaft im Prozess „Mord ohne Leiche“. Nach 30 Tagen Beweisaufnahme stehe zweifelsfrei fest, dass der jetzt 40-jährige Emmanuel B. am Abend des 16. Februar 2014 seine Frau Britta im Haus in Schlangenbad-Wambach getötet habe.

Es sei ein besonders schwerer Fall des Totschlags, sagte Staatsanwalt Klaus Heimann-Trosien. Eine Tat, die „in der Nähe von mindestens zwei Mordmerkmalen“ anzusiedeln sei. Und zwar bei Habgier und bei niedrige Beweggründe. Der Geschäftsmann habe seine Frau umgebracht, die Leiche zerstückelt und entsorgt. Es sei ein ungeheuerliches Geschehen, so Heimann-Trosien.

Das Verschulden wiege in diesem Fall des Totschlags so schwer wie das eines Mörders. Die Tat sei von einer besonderen Verwerflichkeit geprägt gewesen. Es gebe aus Sicht der Staatsanwaltschaft „ein ganzes Motivbündel“. Im Vordergrund habe ein Gedanke gestanden. „Er wollte seine Frau loswerden“. Vor Gericht habe man einen Angeklagten erlebt, der einen „kalten Eindruck“ gemacht habe, „als würde ihn das nicht besonders jucken“.

Anklage sieht besondere Verwerflichkeit

Hinter der Tat könnten aber auch finanzielle Motive stecken. Nach dem Verschwinden seiner Frau habe er „sukzessive angefangen, das Konto seiner Frau zu leeren“. Seine Frau habe offenbar auch nicht in die weitere Lebensplanung oder Vorstellung vom Leben gepasst. Zu der besonderen Verwerflichkeit zähle, dass der gelernte Koch die Leiche seiner Frau zerstückelt habe, dass er falsche Spuren gelegt und Lügen aufgetischt habe, um das Verschwinden zu erklären.

Verwerflich sei aber insbesondere sein Verhalten gegenüber den Schwiegereltern. Ihnen habe er mit einem Verbrechen nicht nur das einzige Kind genommen, „er hat sie auch noch systematisch belogen“, sagte Heimann-Trosien. Durch das Entsorgen von Leichenteilen habe er den Eltern jede Chance genommen, ihr Kind zu beerdigen und Abschied nehmen zu können. Er habe sich nach dem Verschwinden seiner Frau sogar von den Schwiegereltern trösten lassen. Sein Verhalten sei in „höchstem Maße niederträchtig“.

"Er hat seine Frau wie Müll entsorgt"

Man habe es mit einem gewissenlosen Psychopathen zu tun, sagte Barbara Sauer-Kopic, die in der Nebenklage die Eltern vertritt. „Er hat seine Frau wie Müll entsorgt“. Die Eltern hätten durch die Verteidigung des Angeklagten auch noch erleben müssen, dass die Würde ihrer Tochter im Prozess mit Füßen getreten worden sei. Das Opfer sei verunglimpft worden, mit haltlosen Behauptungen über angebliche psychische Probleme. Der Angeklagte habe die völlig verzweifelten Eltern im Prozess verhöhnt. „Es ist eine Dreistigkeit gewesen, ihnen ins Gesicht zu lachen“. Emmanuel B. habe nicht einmal davor zurückgeschreckt, Kleider und Schuhe der Frau über Ebay zu versteigern. Brittas Eltern sei kein einziges Erinnerungsstück geblieben.

Der Angeklagte sei ein „Meister im Lügen, Täuschen und Manipulieren“. Er habe den perfekten Mord inszeniert, sei aber an der Hartnäckigkeit der Ermittler und den technischen Möglichkeiten gescheitert. Ein sich „maßlos selbst überschätzender Mann“. Er sei an sich wegen Mordes zu verurteilen, findet Sauer-Kopic.

Verteidiger plädieren erst kommende Woche

Wie sehr sich Emmanuel B. überschätzt hatte, legte in zweieinhalb Stunden Staatsanwalt Lothar Mieczkowski detailreich dar. Er präsentierte aus Sicht der Staatsanwaltschaft eine lückenlose und schlüssige Indizienkette.

Um 20.30 Uhr fanden die Verteidiger, dass ihnen die Plädoyers, obschon so vorgesehen, nun doch nicht mehr zugemutet werden könnten. Axel Küster meldete Hunger und Durst an, diese Versorgung brauche anderthalb Stunden. Sein Kollege Hans-Dieter Henkel meldete „Verdauungszeit“ an, er müsse erst das zuvor Gehörte verarbeiten. Auf diese Verschiebung hatten sie seit 14 Uhr hingearbeitet.
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/prozess-um-mord-ohne-leiche-in-wiesbaden-staats...

Es gibt noch einen früheren Artikel vom 26.02.2016, jedoch kann ich diesen nicht mehr aufrufen, da man nur 5 Artikel/Monat ohne Login aufrufen kann :( Ich habe mich daher entschieden, den letzten mit den Plädoyers einzustellen, da ich mich noch nicht registriert habe.

vom 01.03.2016:
Nachrichten Wiesbaden 01.03.2016
Prozess um Mord ohne Leiche in Wiesbaden: Urteilsspruch am 11. März
Von Wolfgang Degen


WIESBADEN - Im Fall „Mord ohne Leiche“ hat die Schwurgerichtskammer des Wiesbadener Landgerichts einen neuen Termin für die Urteilsverkündung festgelegt.

Die Richter wollen ihre Entscheidung am Freitag, 11. März, ab 13 Uhr, verkünden. Am Freitag vergangener Woche hatten Staatsanwaltschaft und Nebenklage plädiert und eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert.

"Er hat seine Frau wie Müll entsorgt"

Sie sahen es als zweifelsfrei erwiesen an, dass der Geschäftsmann Emmanuel B. am Abend des 16. Februar 2014 seine Ehefrau in Schlangenbad-Wambach vorsätzlich getötet habe. Eine Leiche wurde nie gefunden. In der Beweisaufnahme des Indizienprozesses erhärtete sich der Verdacht, dass der 40-Jährige die Leiche zerstückelt und dann entsorgt hat.

Für die Staatsanwaltschaft ein besonders schwerer Fall des Totschlags, nahe an den Mordmerkmalen Habgier und niedrige Beweggründe. Die Nebenklage spricht von Mord, der Angeklagte habe sein Frau „entsorgt wie Müll“. Die Verteidigung hatte sich am vergangenen Freitagabend entgegen der Absprache zum Plädoyer außer Stande gesehen. Unter anderem war das mit „Hunger und Durst“ nach einem langen Arbeitstag begründet worden. Dieses Plädoyer soll nun am Montag, 7. März, ab 10.30 Uhr gehalten werden.
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/prozess-um-mord-ohne-leiche-in-wiesbaden-urteil...


Vom 04.03.2016:
Nachrichten Wiesbaden 04.03.2016
Eine Richterin erkrankt: Plädoyer der Verteidigung im Prozess "Mord ohne Leiche" verschoben
Von Wolfgang Degen


WIESBADEN - Im Fall "Mord ohne Leiche" muss das für kommenden Montag vorgesehene Plädoyer der Verteidigung verschoben werden. Grund ist die Erkrankung einer Richterin des Schwurgerichts.

Als weiterer Prozesstermin ist Freitag, 11. März, 13 Uhr, eingeplant. An diesem Tag hatte nach der ursprünglichen Planung das Urteil gegen den 40-jährigem Emmanuel B. verkündet werden sollen.

Staatsanwaltschaft und Nebenkläger haben eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Die Staatsanwaltschaft sieht einen besonders schweren Fall des Totschlags, die Nebenkläger sieht Merkmale des Mordes erfüllt. Für Staatsanwaltschaft und Nebenkläger ist erwiesen, dass der Geschäftsmann am Abend des 16. Februar 2014 seine Ehefrau Britta getötet, die Leiche zerstückelt und die Teile entsorgt hat.
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/prozess-wiesbaden-mord-ohne-leiche-richterin-ge...


Vom 05.03.2016:
Nachrichten Wiesbaden 05.03.2016
Mord ohne Leiche: Plädoyer der Verteidigung auf Freitag verschoben


WIESBADEN - (deg). Im Fall „Mord ohne Leiche“ muss das für Montag vorgesehene Plädoyer der Verteidigung verschoben werden. Grund ist die Erkrankung einer Richterin des Schwurgerichts. Als weiterer Prozess-Termin ist Freitag, 11. März, 13 Uhr, geplant. An diesem Tag hatte nach der ursprünglichen Planung das Urteil gegen den 40-jährigen Emmanuel B. verkündet werden sollen. Staatsanwaltschaft und Nebenkläger haben eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Die Staatsanwaltschaft sieht einen besonders schweren Fall des Totschlags, die Nebenkläger sehen Merkmale des Mordes erfüllt. Für Staatsanwaltschaft und Nebenkläger ist erwiesen, dass der Geschäftsmann am 16. Februar 2014 seine Ehefrau Britta getötet, die Leiche zerstückelt und die Teile entsorgt hat.
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/mord-ohne-leiche-plaedoyer-der-verteidigung-auf...


Wir nähern uns dem Ende des Prozesses und ich bin - trotz meiner Tendenz - sehr gespannt auf das Plädoyer der Verteidigung.


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

05.03.2016 um 11:54
Ich habe jetzt den ersten Artikel vom 26.02.2016 ergattert. Er ist eine Zusammenfassung der Geschehnisse bzw. des Prozesses:
Nachrichten Wiesbaden 26.02.2016
Plädoyers am Freitag: Prozess "Mord ohne Leiche" in Wiesbaden geht in die Endphase
Von Wolfgang Degen


WIESBADEN - Es ist ein Fall, der auch bundesweit für Aufsehen gesorgt hat – der Fall Britta B.. Begonnen hatte er im Februar 2014 erst als Vermisstenfall, der dann zum Kriminalfall wurde. Seit Juni 2015 verhandelt das Schwurgericht in Wiesbaden den Fall, angeklagt ist der Ehemann. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. In der Öffentlichkeit gilt der Fall gleichwohl als „Mord ohne Leiche“. Am Freitagnachmittag beginnen um 14 Uhr die Plädoyers von Staatsanwaltschaft, der Nebenklage und der Verteidigung. Als Nebenkläger sind die Eltern der Verschwundenen zugelassen.

Am Abend des 16. Februar 2014 wurde die damals 37-Jährige das letzte Mal zweifelsfrei gesehen, als sie in Schlangenbad-Wambach den Müll vor das Haus brachte. Das Einzige, was sich dann noch fand, waren Blutspritzer. Am Kofferraumdeckel eines Audi A8, das Auto gehört ihrem Mann Emanuel. Vor allem aber fanden sich Blutspritzer an einer später im Haus sichergestellten handlichen Heimwerker-Maschine. Die Art der Verteilung deutete ein Rechtsmediziner als typisches Spurenbild für das Durchtrennen von Knochen. Dieses Gerät hatte Emmanuel B. erst nach dem Verschwinden seiner Frau, am 17. Februar 2014, in einem Wiesbadener Baumarkt gekauft.

"Mord ohne Leiche" - Das Geschehen in der Zeitleiste: Klick hier.

Es ist ein Indizienprozess, in dem sich immer mehr belastende Puzzleteile hatten finden lassen. Der jetzt 40-jährige Geschäftsmann, ein Franzose, verteidigt sich vor Gericht durch Schweigen.

Die Verteidigung hatte mehrmals die Aussetzung des Verfahrens beantragt und kritisiert, dass entscheidende Indizien und Beweise erst im Laufe des Prozesses ermittelt wurden. Sie warf der Polizei vor, einseitig ermittelt zu haben. Als mögliche Erklärungen für das Verschwinden der Frau hatte die Verteidigung Suizid oder vorzeitiges natürliches Ableben in den Raum gestellt. In der Beweisaufnahme hatten sich für diese Behauptungen keinerlei belastbare Tatsachen ergeben.

In der Beweisaufnahme wurde dokumentiert, dass Emmanuel B. nach dem Verschwinden seiner Frau eine Vielzahl falscher Spuren gelegt und Abläufe verschleiert hatte. Er hatte durch den Einsatz der Bankkarte seiner Frau und durch E-Mails vorgetäuscht, dass sie nach dem 16. Februar noch am Leben gewesen sei. Unter anderem hatte er das Notebook seiner Frau mit nach Paris genommen und Nachrichten – angeblich von ihr – an sich geschickt. Er hatte auch bewusst Beweismittel manipuliert und versucht, Datenmaterial zu zerstören. Zum einen manipulierte er die Aufzeichnung der Videoanlage, zum anderen löschte er Datenverbindungen auf dem Computer oder dem Handy. Einem Spezialisten der Polizei gelang es, riesige Datenmengen zu rekonstruieren.

Suche nach "Knochen zerkleinern" im Internet

Dabei ergab sich, dass Emmanuel B. übers Internet Frauen-Bekanntschaften gesucht und aufgebaut hatte. Mit einer der Frauen hatte er für den 28. Februar ein Treffen in Berlin verabredet. Er hatte in den Tagen vor dem Verschwinden seiner Frau im Internet mit dem Suchbegriff „Würgen“ nach Informationen gesucht, gesucht hatte er auch mit dem Begriff „Knochen zerkleinern“.

Zeugen hatten ihn als liebevollen und besorgten Ehemann geschildert. Die psychiatrische Sachverständige hat dem Angeklagten aber auch manipulative Züge bescheinigt. Die Eltern der Frau hatte er schwer getäuscht. Spektakulär wirkende eigene Selbstmordversuche erwiesen sich in der Beweisaufnahme als mögliche Inszenierungen.

Widerlegt wurde auch seine Erklärung gegenüber der Polizei, seine Frau wäre am späten Abend des 16. Februar vor seinen Augen in Eltville in den Rhein gegangen.
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/plaedoyers-am-freitag-prozess-mord-ohne-leiche-...


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23.03.2016 um 18:29
23.03.2016
Prozess um "Mord ohne Leiche" in Wiesbaden: Urteilsverkündung für 12. April geplant

Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts hat am Mittwoch für den Prozess „Mord ohne Leiche“ die weiteren Termine bekanntgegeben. Nach einer krankheitsbedingten Unterbrechung soll der Prozess am Freitag, 1. April, um 13 Uhr mit den Plädoyers der Verteidigung fortgesetzt werden. Das Urteil soll am Dienstag, 12. April, um 15 Uhr verkündet werden.
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/prozess-um-mord-ohne-leiche-in-wiesbaden-urteil...
11.03.2016
„Mord ohne Leiche“: Fortsetzungstermin vor Gericht fällt aus
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/mord-ohne-leiche-fortsetzungstermin-vor-gericht...


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

23.03.2016 um 19:18
@X-Aequitas
Super, Danke für die Info :)
Ich hatte gestern auch nachgesehen, aber es war noch nichts in der Zeitung bekannt und ich dachte schon, es würde sich noch weiter hinauszögern.
Dann bin ich ja mal gespannt auf den 01.04. und hoffe, es wird wieder ähnlich gut berichtet, wie in der Vergangenheit.
Das lag mir die letzten Artikel schon auf der Zunge, denn ich finde, Herr Degen schreibt sehr gut und auch reell. Ich habe zumindest das Gefühl, daß er - trotz scheinbar erdrückender Beweislage - keiner ist, der tatsächlich entlastendes unter den Tisch fallen lassen würde, sondern im Kern wirklich das wiedergibt, was am Ende eines Prozeßtages maßgeblich ist.


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

23.03.2016 um 21:36
Wundere mich das die Staatsanwaltschaft nur auf Totschlag plädiert.
Entweder es ist Mord oder es ist nichts.


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01.04.2016 um 19:41
01.04.2016
Prozess „Mord ohne Leiche“ in Wiesbaden: Verteidigung fordert Freispruch - "Motiv nicht zu sehen"
Von Wolfgang Degen
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/prozess-britta-emmanuel-wiesbaden-mord-ohne-lei...


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

01.04.2016 um 20:32
@Tom_Ripley
Wenn keine Mordmerkmale nachgewiesen werden können (was der Fall ist), dann hätte ein Plädoyer auf Mord wenig Aussicht auf Erfolg. Mit einem Indizienprozess wegen Mordes hat sich die Staatsanwaltschaft sowieso weit aus dem Fenster gelehnt und der Anwalt des Angeklagten kennt anscheinend sein Handwerk seht gut.

Das Risiko, das eine eventuelle Verurteilung wegen Mordes in der Berufung verworfen wird, ist also groß und das auch zurecht. Abgesehen davon, dass der Verteidiger alle Register gezogen hat, gilt im Zweifelsfall immer noch In dubio pro reo.


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

01.04.2016 um 20:59
Vielen Dank @X-Aequitas :) :)
Nachrichten Wiesbaden 01.04.2016
Prozess „Mord ohne Leiche“ in Wiesbaden: Verteidigung fordert Freispruch - "Motiv nicht zu sehen"
Von Wolfgang Degen


WIESBADEN - „Wo ist bitteschön das Motiv?“, sagten Hans-Dieter Henkel und Axel Küster am Freitagnachmittag immer wieder. Wenn es so etwas wie einen roten Faden in ihren Plädoyers geben sollte, dann ist es diese Frage. Sie selbst geben auch immer wieder die aus ihrer Sicht einzig denkbare Antwort: Emmanuel B. habe kein Motiv gehabt, seine Frau Britta vorsätzlich zu töten.

„Ein Motiv ist weit und breit nicht zu sehen“, meinte Küster. Die Verteidiger fordern Freispruch für den Geschäftsmann. Dem Prinzip folgend – „im Zweifel für den Angeklagten“. Er habe seine Frau geliebt, es sei eine harmonische Beziehung gewesen, und im Vorfeld des 16. Februar 2014 sei auch kein Anzeichen erkennbar gewesen, „dass irgendetwas in der Luft lag“. Es seien verschiedene „Denkvarianten“ möglich, was passiert sein könnte.

Übereinstimmung nur in einem Punkt

Jenen 16. Februar nimmt die Staatsanwaltschaft als Tattag an. Staatsanwaltschaft, Nebenklage (für die Eltern der Frau) und Verteidigung stimmen nur in einem Punkt überein – das Kerngeschehen liege völlig im Dunkeln. Der Einzige, der es weiß, schweigt. Und aus diesem Recht des Angeklagten dürfe keine für ihn nachteiligen Schlüsse gezogen werden, so die Verteidiger.

Aus der Fülle der Indizien ziehen die Beteiligten völlig unterschiedliche rechtliche Bewertungen: Die Staatsanwalt fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe, für einen besonders schweren Fall des Totschlags. Der heute 40-jährige Emmanuel B. habe seine Frau im damals gemeinsamen Haus in Schlangenbad-Wambach getötet, die Leiche zerstückelt und die Teile an bislang unbekannter Stelle entsorgt. Detailliert hatte die Staatsanwalt Indiz für Indiz abgearbeitet und abgewogen. Alles passe in ein schlüssiges Bild: Das Recherchieren im Internet mit Suchbegriffen wie „Knochen zerkleinern“ einige Tage vor dem angenommen Tattag, es reiche über den Kauf eines Multitools, an dem Blut der Vermissten gefunden wurde und auch DNA-Material des Angeklagten, es erstrecke sich dann weiter über eine Vielzahl von Vertuschungs- und Verschleierungshandlungen. Lebenslange Freiheitsstrafe fordert auch die Nebenklage, sie sieht Mordmerkmale erfüllt.

Entscheidende Punkte weggelassen

Henkel und Küster verzichteten in ihren Plädoyers darauf, sich detailliert mit der Kette der belastenden Indizien auseinanderzusetzen. Entscheidende Punkte wurden eher kursorisch gestreift oder gleich gänzlich weggelassen. Etwa mit der Behauptung, „dass es keine Relevanz hat“. Für eine Verurteilung, so die immerwährende Mahnung an die Richter, brauche das Gericht eine zweifelsfreie Überzeugung, und die könne nicht gewonnen werden, meinen die Verteidiger. Selbst wenn schwerwiegende Verdachtsmomente bestünden - es sei eben die zweifelsfreie Überzeugung notwendig. Küster und Henkel glauben zu wissen, dass dies nicht möglich sein werde.

Küster nutzte das Plädoyer zur einer Anklage: Die örtliche Presse habe nach seiner Auffassung den Angeklagten vorverurteilt, der Reporter sei als „Gehilfe der Polizei“ aufgetreten, Polizei und Staatsanwaltschaft hätten nur einseitig ermittelt und Entlastendes angeblich weggelassen. Der Staatsanwaltschaft habe es an Objektivität gefehlt, die Polizei habe sich auf den Ehemann als Täter festgelegt und nicht nach links und rechts sehen wollen.

„Weich gespülte Sachverständige"

Die Anwältin der Nebenklage für die Eltern, Barbara Sauer-Kopic, unterstellte Küster eine „Hassrede“ statt eines Plädoyers. Die Psychiatrische Sachverständige Hildegard Müller titulierte der Verteidiger als „weich gespülte Sachverständige, die in Wiesbaden immer gerne genommen wird“. Was sie „geboten hat, halte ich für grenzwertig“, sagte Küster. Ausführlich würdigten Küster und Henkel ihre eigene Arbeit, die nach ihrer Wahrnehmung stets an der Sachaufklärung bemüht gewesen sei. An ihrer Arbeit sei nicht das Geringste auszusetzen. Küster appellierte an das Gericht, „sich freizumachen vom Druck der Erwartungen“. Die Kammer solle „ihren eigenen Verstand benutzen".

Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten bereits Ende Februar plädiert, die beiden Verteidiger sich an jenem Tag zu später Abendstunde zu ihrem Schlussvortrag nicht mehr in der Lage gesehen. Durch die Erkrankung einer Richterin war dann eine längere Unterbrechung des Prozesses im Rahmen einer zulässigen Frist notwendig geworden. Das Urteil der Schwurgerichtskammer soll am 12. April um 15 Uhr verkündet werden.

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/prozess-britta-emmanuel-wiesbaden-mord-ohne-lei...
Tja, irgendwie... ich weiß ja nicht... aber wenn das Plädoyer wirklich so ablief, wie in dem Artikel beschrieben... heiliger Strohsack. Kam da wirklich nicht mehr rüber und wurden wirklich die belastenden Indizien auf diese Art und Weise vom Tisch gewischt?
Würde mich ja wirklich interessieren, denn der Artikel liest sich, als wäre sich mehr darauf konzentriert worden, in alle Richtungen zu schießen, anstatt die belastenden Momente zu entkräften.


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

01.04.2016 um 21:36
@ARWEN1976
In einer Sache stimme ich der Verteidigung zu - ganz unvoreingenommen ist die Presse nicht. Der Fall ist so gelagert, das es einem schwer fallen würde, neutral zu bleiben und instinktiv würde man eher mit der Anklage sympathisieren.

Als Verteidiger stünde man dann vor der undankbaren Aufgabe, einen eher unsympathischen Angeklagten zu vertreten. Die eigentliche Trumpfkarte - das nicht geklärte Geschehen - zählt für die Zuschauer nicht viel. Der unbedarfte Beobachter will eben Brot und Spiele und kann und/oder will sich nicht mit für das "Fachpublikum" nicht ganz klaren juristischen Feinheiten wie Standards der Beweisführung, Güte und Belastbarkeit der Indizienkette auseinandersetzen.

Das "Schrottschuss"-Plädoyer ist in der Situation ganz logisch - ein Rundumschlag mit dem Versuch, an jeder erdenklichen Stelle Zweifel zu säen. Wenn es an einer davon fruchtet, hat man schon viel erreicht.


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

02.04.2016 um 01:51
Für mich wurden da keine Zweifel gesät, es wirkt eher wie der verzweifelte Versuch eines bockigen Kindes, indem es unsachlich alle Beteiligten noch mal rundum beleidigt, doch noch als scheinbarer Gewinner aus einem Disput hervorzugehen. Nur leider geht so ein Schuss unter Erwachsenen nach hinten los. Sie hätten besser nichts gesagt als das, was sie gesagt haben. Als Staatsanwalt hätte ich mir kaum das Lachen verkneifen können bei der Show. Ich würde sagen, die Katze ist im Sack. Und womit? Mit Recht!


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

02.04.2016 um 02:25
ARWEN1976 schrieb:Küster appellierte an das Gericht, „sich freizumachen vom Druck der Erwartungen“. Die Kammer solle „ihren eigenen Verstand benutzen".
Genau........Sempre aude ! Wenn er aber z. B. befangen ist , kann er sich nicht frei machen.....?
Comtesse schrieb:. Ich würde sagen, die Katze ist im Sack. Und womit? Mit Recht!
Das meine ich auch , dass die Katze IM Sack ist, solange man das Schweigen vor Gericht nicht richtig einordnet. Ob es aus seinem Recht heraus geschieht, vom Anwalt empfohlen oder ob er es schon eh durch seinen Narzissmus tut , das ist die Frage.

Hier eine mögliche Erklärung:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwj4utKQ1-7LAhXJC5oKHc-BBt4QFggcM...


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Vermisst: Britta Beauvais aus Schlangenbad-Wambach - Mord ohne Leiche?

02.04.2016 um 12:03
Es reicht aus wenn der Richter mit seiner Strafkammer davon überzeugt ist das er der Täter ist.
Und der Rest sind dann die richtigen Formulierungen im Urteil um auch den BGH zufriedenzustellen.


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