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Der Fall des Lindbergh Babys

80 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Baby, Ungelöst, Lindbergh ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall des Lindbergh Babys

14.11.2014 um 21:07
Vielleicht wurden Hauptmann und Fisch ja beauftragt, diese Entführung zu machen oder zu fingieren, und das Lösegeld war ihre Bezahlung.


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Der Fall des Lindbergh Babys

14.11.2014 um 22:04
Auffällig ist, das das Lösegeld in Dollarzertifikaten gefordert wurde. Ich gehe davon aus, das diese Art gewählt wurde, weil das Lösegeld damit im Ausland/Deutschland/Europa einfacher umzutauschen war, als reine Dollars. Ich schätze das Hauptmann, Fisch und der dritte Täter alle aus Deutschland kamen und das sowohl Fisch als auch der dritte Täter wieder nach Deutschland zurück sind. Einzig Hauptmann blieb wohl, weil er in den USA seßhaft geworden war und wohl so naiv war, zu glauben das er die Zertifikate unbemerkt in den USA verwenden kann.


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Der Fall des Lindbergh Babys

15.11.2014 um 21:51
was wohl auch für einen "insidejob" spricht ist, dass die familie an dem tag nur ausnahmsweise in dem haus war. normalerweise wohnten sie wohl unter der woche in englewood und am wochenende in hopewell. weil das sohn jedoch krank war, hatte lindbergh aufgetragen, dass seine frau mit dem jungen noch ein paar tage im wochenendhaus bleiben sollte. ergo hätte ein externer entführer sie an dem dienstag nicht in hopewell vermuten dürfen


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Der Fall des Lindbergh Babys

15.11.2014 um 21:58
Durchaus möglich, das es eine Quelle innerhalb der Familie gab. Vielleicht das Kindermädchen, das Informationen weitergab und sich später das Leben nahm, weil sie nicht wollte, das dem Kind etwas passiert und sich mitschuldig am Tode des Kindes fühlte.


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Der Fall des Lindbergh Babys

17.11.2014 um 19:25
Hallo,

soweit ich das in der Kürze erkennen kann, haben wir vier Verdächtige

- Richard Hauptmann, bei dem eine große Menge der betreffenden Dollarnoten aus dem Lösegeld gefunden wurden

- John Knoll, der nach Angaben des Autors Zorn einer der Täter sein soll und nach der Zahlung des Lösegeldes beträchtliche Ausgaben und Investitionen getätigt haben soll

-Isidor Fisch, der einige der Dollarnoten in Umlauf gebracht haben soll und auch sein Überfahrt nach Deutschland damit bezahlt haben soll (dessen bin ich mir aber nicht sicher). Hauptmann behauptete, das Geld von Fisch zu haben, es kann aber natürlich auch umgekehrt gewesen sein.

-Constantin Maratos, bei dem nach dessen Tod 1961 erhebliche Mengen der Dollarnoten aus dem Lösegeld gefunden wurden (und der zur Zeit der Entführung nicht weit von den Lindberghs weg gewohnt haben soll). Über Maratos ist im Internet recht wenig zu finden.

Weiß jemand von noch mehr Verdächtigen ?

Viele Grüße


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Der Fall des Lindbergh Babys

20.11.2014 um 18:00
@diegraefin
@MissAurora schrieb:
Wie er das gleich erkennen konnte ist mir ein Rätsel.Es gibt Bilder der Leiche und da ist nicht zu erkennen wie das Kind mal ausgesehen hat.


Vielleicht hat er ihn an der Kleidung identifiziert?
Dazu aus dem Buch von A. Scott Berg*

Am Vorabend der Entführung, der kleine Charly war erkältet:

"...Sie (sic: die Mutter Anne Morrow Lindbergh und das Kindermädchen Betty Gow) rieben Charlie die Brust mit Wick Vaporup ein und überlegten, dass er unter seinem Nachtgewand ein Flanellhemdchen brauchen könnte. Betty war eine geschickte Schneiderin und fabrizierte im Nu aus einem Rest cremefarbenen Baumwollflanell ein kurzärmeliges Hemdchen. Der Stoff hatte einen gestickten Saum. Die linke Schulter nähte sie nicht zu...alles andere war mit mit einem blauen, merzerisierten Faden genäht...über alledem einen grauen "Dr.-Denton's-Schlafanzug"..."

Am Auffindetag der Leiche:

"Unter seiner (sic: Oberst Schwarzkopf) Anleitung schnitt und schälte ein Inspektor die Kleidung lagenweise ab...jedes Kleidungsstück bis hin zu dem Flanellhemd mit dem blauen Faden war genau wie von Betty Gow beschrieben.

Die Polizei hatte außerdem einen Rest blauen Garnfaden ebenso wie einen Stoffrest vom Flanell vorliegen.

Das Kind wurde identifiziert von Betty Gow, Dr. Philip Van Ingen, der Kinderarzt der den Jungen kurz vor der Entführung noch untersucht hatte und von Charles Lindbergh. Alle waren sich einig, dass es sich eindeutig um Charlie handelte, was sie an den Zehen (das Lindbergh-Familienmerkmal - erster Zeh über den zweiten Zeh gewachsen), an den Haaren und an den Zähnen (sechzehn insgesamt - mit gerade durchgebrochenen Eckzähnen) festmachten.

*A. Scott Berg hatte ungehinderten Zugang zum Lindbergh-Archiv an der Yale Universität, zu den Tagebüchern von Anne Morrow Lindbergh - und sie ermächtigte ihn außerdem offiziell im Jahr 1989 als Biographen ihres Mannes. Außerdem hatte er Zugang zum New Jersey State Museum - dort sind die Fallunterlagen der Polizei archiviert. Dieses Buch wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und ist wirklich lesenswert - jedoch, A. Scott Berg, ebenso wie alle Lindbergh-Angehörigen wussten nichts von den deutschen und Schweizer Familien von Charles Lindbergh.
Es fehlt also zumindest der Teil des Lebens von Lindbergh komplett in dieser autorisierten Biographie.


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Der Fall des Lindbergh Babys

21.11.2014 um 19:16
@waswarda

Hallo waswarda,

hast du/sie mehr Infos über Constantin Maratos und könntest sie hier berichten. Mir war z.B. nicht bekannt das später noch mehr von dem Lösegeld gefunden wurde und das Internet gibt in der Tat wenig bis gar nichts über Constantin Maratos heraus ?


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Der Fall des Lindbergh Babys

21.11.2014 um 20:03
@KrimiFan72

Hier ein Artikel zu Constantinos Maratos aus dem Jahr 1977 aus der Zeit:

http://www.zeit.de/1977/16/der-falsche-auf-dem-elektrischen-stuhl


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Der Fall des Lindbergh Babys

21.11.2014 um 21:27
@Whitelight

Betty Gow, das Kindermädchen entdeckte zuerst, dass der kleine Charlie nicht mehr in seinem Bettchen im Kinderzimmer im ersten Stock war. Währenddessen war Charles Lindbergh in der Bibliothek im Erdgeschoss des Hauses und seine Frau in ihrem Badezimmer im ersten Stock des Hauses (auf dem gleichen Flur wie das Kinderzimmer, das Lindbergh-Elternschlafzimmer und Annes Badezimmer).

Betty Gow lief aus dem Kinderzimmer, traf auf dem Flur Anne Lindbergh, die gerade aus dem Badezimmer kam und rief ihr zu: "Haben sie das Kind Mrs. Lindbergh?" Anne verneinte und lief ins Kinderzimmer während Betty nach unten rannte um Lindbergh zu fragen: "Herr Oberst, haben sie das Kind? Bitte keine Scherze jetzt!"

Dazu muss man wissen, dass Lindbergh, der für seine groben Scherze berüchtigt war, schon einmal den kleinen Charlie versteckt hatte - und das ganze Haus wie verrückt nach dem Kleinen suchte, während sich Lindbergh still amüsierte.

Er rannte nach oben ins Kinderzimmer - und spürte angeblich schon beim Anblick des Bettzeuges, das etwas nicht stimmte - und lief sofort in sein Schlafzimmer um aus seinem Schrank sein Gewehr zu holen und es zu laden. Mit dem geladenen Gewehr betrat er wieder das Kinderzimmer und konnte dort an einem nicht verschlossenen Fenster, das einen Spalt offenstand, einen kleinen weißen Umschlag entdecken.

Er berührte den Umschlag nicht und beauftragte den Butler den Sheriff von Hopewell (der nächstgelegene Ort) anzurufen, während er mit der Staatspolizei von Trenton (County) und seinem Anwalt Henry Breckinridge in New York telefonierte.

Zu seiner Frau sagte Lindbergh: "Anne, sie haben unser Kind gestohlen!"

Quellen:

A. Scott Berg: Charles Lindbergh
Mark Falzini: New Jersey's Lindbergh Kidnapping and Trial
Gregory Ahlgren, Stephen Monier: Crime of the Century: The Lindbergh Kidnapping Hoax


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Der Fall des Lindbergh Babys

27.11.2014 um 18:31
@Aliki
Zitat von AlikiAliki schrieb am 21.11.2014:@KrimiFan72

Hier ein Artikel zu Constantinos Maratos aus dem Jahr 1977 aus der Zeit:

http://www.zeit.de/1977/16/der-falsche-auf-dem-elektrischen-stuhl
Ja, das ist auch meine Quelle. Es ist sogar die einzige vernünftige Quelle, die ich bezüglich Maratos' finden konnte. Fast 14000 Dollar aus dem Erpressergeld sollen bei ihm gefunden worden sein.

Da wundert es mich, dass noch niemand sich näher damit befasst hat. Das ist doch seltsam.

Viele Grüße


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Der Fall des Lindbergh Babys

01.12.2014 um 16:10
Hier wurde ja tatsächlich nochmal was geschrieben - konnte leider ewig nicht reinschauen!

Ich finde Lindbergh selbst sollte auch zu den Verdächtigen hinzugefügt werden. Warum hab ich ja schon auf den Seiten vorher erwähnt :)


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Der Fall des Lindbergh Babys

01.12.2014 um 17:38
@waswarda

Habe noch folgende Artikel gefunden:

http://news.google.com/newspapers?nid=1301&dat=19611126&id=1oVWAAAAIBAJ&sjid=RuYDAAAAIBAJ&pg=4350,1264198

http://134.103.222.2/gea/1962-07-28.pdf
(siehe Seite 13)

Für mich eine sehr interessante Geschichte. Dachte immer, ich wüsste viel über den Fall - aber von Konstantinos Maratos hatte ich vorher nie etwas gehört. Meine Quellen geben dazu gar nichts her. Die Artikel habe ich jetzt erst gefunden.

Habe bei einem amerikanischen Lindbergh-Spezialisten, der ein Lindbergh-Forum betreibt, nachgefragt. Er kannte diese Zeitungsmeldungen von 1961 - und ihm liegen Dokumente bezüglich der Maratos-Geschichte vor. Der erste Artikel hierzu erschien in einer griechischen Tageszeitung (Acropolis?) am 14. November 1961. Danach ging diese Meldung durch die europäische und zum Teil auch amerikanische Presse.

Es gibt ein offizielles Dokument vom 20. Dezember 1961, in dem die oberste griechische Polizeibehörde bekannt gibt, dass niemals Lösegeld aus der Lindbergh-Entführung in Griechenland aufgetaucht sei - und dass diese Geschichte jegliche Grundlage entbehre - und die Behörden vor Ort diesen Fall auch nicht weiter untersuchen würden.

Spannend ist allerdings, dass die Zeit im Jahr 1977 schreibt:
Interpol-Experten fragen sich heute noch, warum die Griechen ihre amerikanischen Kollegen nicht über diese auffälligen Umstände unterrichtet haben.
Werde fragen, ob ich diese Dokumente hier verlinken kann. Nebenbei, bin geneigt, eher dem Zeit-Artikel Glauben zu schenken, als der griechischen Polizeibehörde von 1961. Aber natürlich müsste man bei der Zeit nachfragen, ob die Redaktion zu oben genannten Zitat recherchiert hat - und welche Quellen sie dafür haben.


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Der Fall des Lindbergh Babys

15.05.2021 um 17:14
Meiner Meinung nach hat Lindbergh selbst die Entführung in Auftrag gegeben.
In einer Doku haben sie berichtet, daß der kleine allem Anschein nach wirklich krank war. Krank in Form von einer fehlstellung der Beine, hervorgerufen durch eine Kinderkrankheit. Je älter der kleine geworden wäre, je schlimmer wäre die Fehlstellung geworden und hätte auch das Laufen stark beeinträchtigt.
Lindbergh soll sich dafür sehr geschämt haben und wollte auf keinen Fall, daß, das an die Öffentlichkeit kam.
Alleine schon wegen seinem doch sehr kranken Gedankengut, das er vertrat.
Also musste das Kind weg. Er gab die Entführung und Ermordung in Auftrag, womit das Problem für ihn vom Tisch war.

Wenn es wirklich so gewesen sein sollte, macht mich das total traurig und sprachlos.


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Der Fall des Lindbergh Babys

21.05.2021 um 13:45
@DunkleFee1980

Über die Entführung des kleinen Charles habe ich schon mehrere Dokus gesehen und bin ebenfalls der Meinung, dass Lindbergh in die Entführung verwickelt, wenn nicht sogar der Auftraggeber war.

Als das Kind entführt wurde, schrie es nicht und der Haushund bellte nicht. Außerdem war die Familie für gewöhnlich nur an den Wochenende in Hopewell, unter der Woche hielten sie sich in Englewood auf. Diesmal wurde beschlossen, länger in Hopewell zu bleiben, da der kleine Charles erkrankt war. Vermutlich war das Kind erkältet, da man es mit Wick Vaporup einrieb und mit einem provisorisch genähten warmen Jäckchen zusätzlich bekleidete.
Woher sollten der/die Entführer wissen, dass die Familie, entgegen ihrer Gewohnheiten, noch in Hopewell war?
Erst etwa eine halbe Stunde später taucht ein Erpresserbrief auf, abgelegt auf dem Fensterbrett des Zimmers, in dem der kleine Charles geschlafen hatte. Alle Hausbediensteten sind sich sicher, dass er vorher nicht dort gelegen hatte.
Dann die provisorische Leiter, welche die Polizei unter dem Fenster entdeckt. Sie sieht weniger nach einer Facharbeit, Hauptmann war Tischler, sondern sehr stümperhaft aus. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sie einen ausgewachsenen Mann mit einem Kleinkind getragen hätte.
Charles Lindbergh reißt von Anfang an die Ermittlungen an sich. Als am 12. Mai 1932 die halbverweste Leiche des Kleinen nur 4 1/2 Kilometer von Wohnhaus entfernt gefunden wird, erkennt ihn Lindbergh sofort und läßt ihn umgehend einäschern. So ist es den Gerichtsmedizinern nicht möglich, ob es sich beim Tod des Kindes um einen Unfall oder Mord handelt.
Nicht zu vergessen der üble Scherz, den sich Lindbergh Monate vorher leistete, als er seinen Sohn im Haus versteckte und von einer Entführung sprach....


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Der Fall des Lindbergh Babys

21.05.2021 um 17:35
Hier noch eine interessante Doku dazu, vor allem weil es die Leiche des Kindes zeigt. Der Kinderarzt der Lindberghs konnte das Kind nicht identifizieren, Charles Lindbergh hingegen sagte sofort, dass es die Leiche seines Sohnes sei.

Youtube: Das Lindbergh-Baby: Amerikas berühmtester Menschenraub
Das Lindbergh-Baby: Amerikas berühmtester Menschenraub



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Der Fall des Lindbergh Babys

21.05.2021 um 19:37
@MissHudson
Absolut entsetzlich, wie mit Bruno Hauptmann umgegangen wurde.


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Der Fall des Lindbergh Babys

21.05.2021 um 19:51
Wie bitte will er seinen Sohn erkannt haben, bei dem bißchen was von dem kleinen noch vorhanden war?
Rein nur wegen der Decke? Eine Decke, die es ganz bestimmt mehr als einmal gab.


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Der Fall des Lindbergh Babys

22.05.2021 um 10:15
Lindbergh will seinen Sohn u.a. wegen einer angeborenen Fehlstellung der Zehen erkannt haben, welche in der Lindbergh-Familie erblich bedingt war.

Dass die Entführung ein sog. „Inside-Job“ war, beschäftigt seit nunmehr Generationen. Konnte jedoch nie bewiesen werden.

Dass Hauptmann keinen fairen Prozess hatte, gilt heute als unbestritten. Dennoch wurde in Hauptmanns Garage Lösegeld (gesichert) gefunden und das Holz der Leiter konnte dem Holz vom Dach aus Hauptmanns Haus zugeordnet werden.

Derzeitiger Stand der Forschung, ist meines Wissens, dass Hauptmann an der Entführung beteiligt war, jedoch das Kind nicht umgebracht hat. Was er ja auch immer vehement bestritten hat.


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Der Fall des Lindbergh Babys

22.05.2021 um 11:32
Konnte man einen Bezug von Hauptmann oder den anderen Verdächtigen zu jemanden von der Familie oder dem Umfeld herstellen? Wenn sie nicht von Insidern beautragt waren, dann hatten sie doch zumindest Information, dass die Familie zum Zeitpunkt da war bzw. wo das Fenster vom Kinderzimmer war. Irgendeine Verbindung muss es also geben.


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Der Fall des Lindbergh Babys

22.05.2021 um 13:34
@sylvana: das sehe ich auch so. In der Doku kommen Dinge ans Tageslicht, die zumindest ich vorher nicht wußte, z.B. dass ein seit Jahren an grauem Star erkrankter 87jähriger Mann Hauptmanns Auto und ihn selbst erkannt haben will, scharfes sehen ist bei dieser Augenerkrankung nicht möglich.

@DunkleFee1980: mir gibt es zu denken, dass der Kinderarzt der Familie das Kind nicht identifizieren konnte. Er kannte die Zehenfehlstellung des kleinen Charles, eigentlich hätte er ihn daran erkennen müssen. Die Leiche war stark verwest, aber eine Zehenfehlstellung hätte man erkennen können. Die sah so aus:
https://www.babycenter.de/thread/342640/fehlstellung-der-zehen (ein Stück scrollen)

Merkwürdig: der Kinderarzt sah sie nicht, aber Lindbergh und vor allem Miss Gow, die Krankenschwester erkannte sofort den Zehenfehlstellung am rechten Fuß und einem Hemd das sie angefertigt hatte. Auf der anderen Seite war die Leiche bereits durch Tierfraß entstellt worden. Es können, in Anbetracht der Liegezeit, der Witterung und des Tierfraßes nur noch Fetzen von der Kleidung übrig geblieben sein.

Auch merkwürdig: Stunden nach der Tat durchsuchten Hunderte von Polizisten die Wälder, fanden aber nicht die Leiche des Kindes, das nur 4 1/2 Kilometer von Haus der Eltern in einem Straßengraben lag und notdürftig abgedeckt war.

Auf der Leiter, die sichergestellt wurde, fand man keine Fingerabdrücke von Hauptmann, dann wurde die Leiter gesäubert. Die Leiter ist doch sehr unfachmännisch hergestellt und kein Mensch würde auf eine solche Leiter steigen, gerade wenn er seine nackten Füße mit einem Tuch umwickelt hat.

Ausschlaggebend für das Todesurteil war die Aussage Lindberghs, drei Jahre nach der Tat die Stimme des seinerzeitigen Anrufers erkannt zu haben. Damals wurde dies in Fachkreisen stark kritisiert, heute ist eine solche Erinnerungsleistung absolut auszuschließen.

Der "Inside-Job" ist leider nicht zu beweisen, aber es spricht sehr viel dafür.


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