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Vermisstenfall aus den 80ern: Uta Flemming

246 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Vermisstenfall, 1985, Schülerin, Uta Flemming

Vermisstenfall aus den 80ern: Uta Flemming

08.08.2019 um 00:08
@ThoFra
Danke für den interessanten Artikel!
Mir ist beim lesen richtig schlecht geworden...
Und zwar hat man bei einer ersten Ortsbesichtigung das Areal, dass als möglicher Ablageort von Uta betrachtet wurde inspiziert und hat auch groß in der Presse angekündigt man wolle dort demnächst graben.

Bei der zweiten Besichtigung hat man eine 2 Meter lange und 70cm tiefe Grube entdeckt, die bei der ersten Besichtigung noch nicht da war.
Da dreht es mir glatt den Magen um.
Es liegt auf der Hand das dort Uta all die Jahre vergraben lag und jetzt vom aufgescheuchten Täter ausgegraben wurde.
Man war so nah und hätte Uta wahrscheinlich endlich finden können...
Man hat die Grube zwar untersucht, aber augenscheinlich nichts gefunden.
Ich denke es wäre unmöglich für einen Täter gewesen jeden kleinsten Knochen und Hinweis wieder auszugraben.
Wenn die Leiche aber in beispielsweise Silofolie eingewickelt war, dann hätte der Täter nur das Bündel aus der Grube heben und mit diesem verschwinden müssen. Alles wäre auch nach 31 Jahren beisammen gewesen.

Gerade dort wo ihr Fahrrad gefunden wurde und man den Ablageort vermutete, ist kurz vor der Suche eine Art ausgehobenes Grab aufgetaucht und es gibt keine Erklärung hierfür.
Es gibt 2. Sachen die eine Resthoffnung darstellen würden, dass es doch nicht so war.

1. Wie hätte der Täter nach 31 Jahren auf Anhieb so genau die Stelle finden können? Im Umkreis gab es augenscheinlich keine weiteren Gruben.
Es gibt sogar ein Bild von der Grube, wo ein Baum in der Nähe steht.
Vielleicht hat sich der Täter an diesem orientiert.
Oder er hatte einen Metalldetektor.

2. Warum hat der Täter die Grube nicht wiederzugeschüttet, um überhaupt keinen Verdacht zu erregen?

Alles in einem glaube ich aber viel mehr, dass dort tatsächlich ihre Leiche all die Jahre gewesen ist.
Wie kann man nur so grausam sein?
Man hätte doch sowieso keine Spuren mehr am Skelett gefunden, die auf den Täter schließen würden.
Es ist einfach so traurig :-(((


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08.08.2019 um 00:11
Hier noch ein Bild von der Grube:

20190808 001029Original anzeigen (1,1 MB)


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Vermisstenfall aus den 80ern: Uta Flemming

08.08.2019 um 09:22
@1988 :

Finde Deine Vermutung, dass sich dort Uta's sterbliche Überreste befunden haben, auch sehr naheliegend.

Sollte es tatsächlich so gelaufen sein, dass der Täter von der Suchaktion etwas mitbekommen hat bzw durch die Ankündigungen derselben in der Presse darauf aufmerksam geworden ist, was lässt sich dann daraus schließen!?

Würde daraus eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit ableiten, dass der Täter höchstwahrscheinlich noch im näheren Umkreis lebt und/ oder arbeitet, denn er musste ja sehr zeitnah Uta's Überreste 'umbetten'/ 'verschwinden lassen'.
Außerdem scheint er die regionalen Medien zu verfolgen oder wurde auch in überregionalen Zeitungen/ Fernsehen von der (geplanten) Suchaktion berichtet - müsste man nochmal nachschauen.

Deine Überlegungen, dass der Baum evtl 'Orientierungspunkt' für den Täter gewesen sein könnte, finde ich schlüssig.
Evtl hat er auch mehrfach den Ablageort im Laufe der Jahre und Jahrzehnte aufgesucht, was m E auf eine persönliche/ engere Beziehung zu Uta hindeuten könnte.
Da wäre evtl auch ein neuer Ansatzpunkt für die Polizei, sich vll nochmal an die Bevölkerung zu wenden und zu fragen, ob ein Mann/ eine Person aufgefallen ist, die dort (öfters) gesehen wurde.

Warum der Täter die Grube nicht wieder zugeschüttet hat, verstehe ich auch nicht so recht, eine Vermutung wäre, dass er auf irgendeine Art und Weise gestört wurde und deshalb nicht mehr dazu gekommen ist oder aber er war sich recht sicher, dass dort nichts gefunden werden kann, was in seine Richtung deutet.
Falls er Uta's Leiche/Skelett tatsächlich in irgendetwas (sei es eine Folie, ein Teppich o Ä) eingewickelt hatte, wäre es dann nicht möglich, Fasern/ Rückstände davon in der Grube zu finden?
Wenn man davon ausgeht, dass Uta dort tatsächlich 31 Jahre lang gelegen hat, kann ich mir kaum vorstellen, dass das mit den Methoden der heutigen Kriminaltechnik nicht nachweisbar sein soll.


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Vermisstenfall aus den 80ern: Uta Flemming

08.08.2019 um 12:45
In dem Artikel steht nur, dass die Grube und Umgebung weiter ausgehoben und untersucht wurde, da steht nichts davon, ob zB Leichenspührhunde dort waren. Meiner Meinung nach müssten diese es ja riechen oder es müsste sonst wie nachweisbar sein, wenn dort 31 Jahre lang eine Leiche gelegen hat.

Dass der Mörder von der geplanten Suchaktion erfahren hat und die Leiche dann ausgegraben hat, klingt wirklich unheimlich. Bin mir aber nicht sicher, ob ich das so recht glauben mag....

Vielleicht haben andere Leute oder vllt eher Jugendliche aus der Gegend davon gehört und haben "auf eigene Faust" nach der Leiche gesucht? Oder die Grube hat absolut nichts mit dem Vermisstenfall zu tun. Ist aber schon seltsam....


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Vermisstenfall aus den 80ern: Uta Flemming

08.08.2019 um 16:04
Aber wenn tatsächlich irgendwelche Leute oder auch Jugendliche 'auf eigene Faust nach der Leiche von Uta gesucht hätten - und nehmen wir mal an, (dort) auch gefunden - warum hätten sie dies dann nicht der Polizei gemeldet bzw die Leiche (oder vielmehr das Skelett, denn viel mehr wird nach über 30 Jahren wohl nicht mehr übrig sein) ausgraben und dann 'mitnehmen'/woanders erneut vergraben/ versenken etc pp sollen?

Wenn die 'Finder' des Skeletts nichts mit Uta's Tod zu tun gehabt haben, den/die Täter auch nicht kennen bzw keinen Bezug zu ihm/ihnen haben, sehe ich keinen nachvollziehbaren Grund, warum ein eventueller Finder den Fund 'verheimlichen' sollte.
V a wenn es sich bei dem/ den Finder(n) tatsächlich um Jugendliche gehandelt haben sollte, hätten diese auch nicht befürchten müssen, in Tatverdacht zu geraten, da sie zum Zeitpunkt von Uta's Verschwinden noch nicht einmal geboren waren.


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Vermisstenfall aus den 80ern: Uta Flemming

08.08.2019 um 21:34
1988 schrieb:Da dreht es mir glatt den Magen um.
Es liegt auf der Hand das dort Uta all die Jahre vergraben lag und jetzt vom aufgescheuchten Täter ausgegraben wurde.
Es liegt auf der Hand, dass da irgendjemand schlicht die Suchmannschaft gewaltig verarscht hat. ;)
Möglichkeit 1: Archäologiestudent mit makaberem Humor, der seinem Job dort mehr Relevanz verschaffen wollte.
Möglichkeit 2: Irgendwelche anderen Spinner.

Möglichkeit 3: Der Täter.....um weitgehend zu gewährleisten, dass NUR noch dort genauer gesucht wird und nicht etwa doch noch schließlich der See abgepumpt.
Denn auch mit wenig Zeit hätte der sonst wenigstens versucht, die Ränder wieder etwas zu verwischen o.ä. und genau das ist ja eben nicht passiert.


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