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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

290 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mantrailer, Diensthunde, Lawinensuchhunde ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

14.04.2025 um 22:34
Zitat von CariettaCarietta schrieb am 18.11.2016:Kann ein Hund riechen ob es sich um eine alte oder neue Spur handelt?

* Kann ein Hund erkennen ob die Spur in eine Richtung frischer ist, als in die andere Richtung?
Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen und bilde auch keine Hunde für die Suche von Menschen aus, aber ich bilde Jagdhunde aus. Unter anderem für die Suche nach krankem oder verendeten Wild, aber natürlich auch für die Freisuche bei z.B. Kitz- und Gelegerettungen.

Ein Hund kann sehr gut eine neue von einer alten Spur unterscheiden. Das erkennt man zum Beispiel gut daran, dass er s.g. Wiedergänge vom Wild sehr genau ausarbeitet und sich dabei nicht verleiten lassen.

Es ist schon Wahnsinn, was Hunde zu leisten im Stande sind. Am schwersten ist es für einen Hund, bei extremer Hitze und Trockenheit zu arbeiten.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

14.04.2025 um 22:42
Zitat von AlgorithmusAlgorithmus schrieb:Es ist schon Wahnsinn, was Hunde zu leisten im Stande sind
Hab das anfangs auch gedacht. Bin mittlerweile aber einigermaßen desillusioniert.

Warum konnte man Arian dann nicht finden?

Oder bisher den kleinen Pawlos?

Aber bin kein Experte und freue mich wenn solche hier mitschreiben.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

14.04.2025 um 22:47
Zitat von LanzaLanza schrieb:Hab das anfangs auch gedacht. Bin mittlerweile aber einigermaßen desillusioniert.

Warum konnte man Arian dann nicht finden?

Oder bisher den kleinen Pawlos?
Das kann ich dir leider auch nicht sagen.
Ich weiß nicht, wie diese Hunde, die zur Personensuche eingesetzt werden, gearbeitet werden und vor allem wie oft. Das ist etwas ganz Essenzielles.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

14.04.2025 um 22:59
@Lanza
Es ist gut, das du desillusioniert bist, denn viele Menschen haben genau dies: die Illusion, dass Spürhunde Wundertiere sind. Sie sind es nicht. Sie sind Tiere mit einer exzellenten Nase, die von uns für unsere Bedürfnisse genutzt werden. Im Suchhundesektor sind sie vor allem eines: ein einzelner Beitrag zu einer großen Teamarbeit.

Niemand würde einem Ermittler einen Vorwurf machen, wenn er einer für ihn erfolgsversprechend aussehenden Spur nachgeht - sich diese aber im weiteren Verlauf als irrelevant herausstellt. Ähnlich sollte man die Hundearbeit betrachten. Es wird allen Anhaltspunkten nachgegangen. Wenn man keinen Erfolg hatte, schaut man sich an, was man besser machen könnte und arbeitet weiter.

Weder die zweibeinigen Ermittler, noch die vierbeinigen Helfer konnten Arian oder Pawlos finden. Aber dennoch ist kein Teammitglied unnütz.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

21.10.2025 um 10:30
Lt. Mark Benecke gibt es eine ernüchternde Studie der Uni Tennessee zur Leistungsfähigkeit der Spürhunde:
Leichenspürhunde und ihre Führer irren sich oft

"Grundsätzlich sind Hunde supergut und können viel besser als Menschen Gerüche wahrnehmen", sagt Benecke dazu. Dennoch müsse in Betracht gezogen werden, dass sie sich ganz einfach getäuscht haben.
Der Experte für biologische Spuren verweist auf eine Studie von Forschern der Universität von Tennessee. Diese haben auf ihrer "Body Farm", einem Gelände für wissenschaftliche Studien über Verwesungsprozesse, die Zuverlässigkeit von Leichenspürhunden und ihren Hundeführern getestet.

Die im Februar vorgestellten, aber bisher noch nicht schriftlich veröffentlichten Ergebnisse sind laut Benecke ernüchternd. Demnach hatten die Forscher 105 Dosen mit darin enthaltenem Leichengeruch platziert. Die Hunde und ihre Führer hätten jedoch nur 30 dieser Dosen identifiziert.
Umgekehrt schlugen die Hunde häufig an, auch wenn gar kein menschlicher Leichengeruch vorhanden war: In 217 Fällen hätten die Teams Dosen ohne Leichengeruch herausgepickt. Benecke bezeichnet das als "Riesenproblem". "Die Hunde haben ganz klar geschaut, wie sich ihre Führerinnen und Führer verhalten und haben entsprechend angezeigt", erklärt er.
Oft hätten die Hunde in der Studie zum Beispiel angeschlagen, wenn ihr Mensch an einer Ecke umgekehrt sei: "Sie haben also gedacht, jetzt ändert sich die Richtung, vielleicht möchte mein Führer oder meine Führerin mir etwas sagen." Das Phänomen sei als sogenannter "Kanteneffekt" bekannt.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_100961374/mord-an-fabian-8-mark-benecke-ueber-die-raetsel-von-klein-upahl-.html

Ich denke die Studie spiegelt die Realität, und beantwortet offene Fragen hinsichtlich der Spürhundearbeit in diversen Ermittlungsfällen.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

21.10.2025 um 22:43
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich denke die Studie spiegelt die Realität, und beantwortet offene Fragen hinsichtlich der Spürhundearbeit in diversen Ermittlungsfällen.
Das ist interessant. Kannst du die Studie bitte verlinken?


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

22.10.2025 um 00:40
Zitat von Evil-EveEvil-Eve schrieb:Kannst du die Studie bitte verlinken?
Ich bin zwar nicht angesprochen, aber die von Benecke erwähnte Studie der Universität Tennessee ist, wie oben zu lesen ist, wohl zurzeit noch nicht veröffentlicht worden:
Die im Februar vorgestellten, aber bisher noch nicht schriftlich veröffentlichten Ergebnisse sind laut Benecke ernüchternd.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_100961374/mord-an-fabian-8-mark-benecke-ueber-die-raetsel-von-klein-upahl-.html

Vermutlich existiert derzeit öffentlich nur ein so genannter Abstract, in dem die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst werden.

Wikipedia: Abstract


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

22.10.2025 um 18:24
Danke @sallomaeander für deine Antwort. Ich habe dennoch die Hoffnung, dass @mitH2CO3
mehr Informationen als die kurzen mündlichen Aussagen von Mark Benecke hat. Wie sonst könnte er die Aussage treffen, dass die Studie die Realität widerspiegelt und offene Fragen diverser Fälle klärt? Daher warte ich auch noch auf seine Antwort.

Ich persönlich schätze Herrn Benecke sehr. Er ist clever, sehr vielfältig interessiert und ein äusserst angenehmer Gesprächspartner.

Dennoch spiegelt für mich nach den hier vorliegenden Informationen alleine schon der Versuchsaufbau alles andere als die Realität wider. Ich zähle die für mich unverständlichsten Punkte auf:
- die Studie wurde auf einer Bodyfarm durchgeführt
- es befanden sich mehrere hundert Proben in einem Raum
- die Proben wurden auf ein Medium, nämlich Gaze aufgebracht
- die Hunde wurden scheinbar nicht in einer freien Suche getestet

Für die nicht ganz so spürhundekundigen Mitleser möchte ich das wie folgt vergleichen: Das ist in etwa so, als würde man einige Parfumeure samstags Mittags in eine Douglas-Filiale vor einen grossen Tisch setzen, auf dem 300 Scheiben Brot mit diversen Duftwässerchen versehen wurden - und wäre dann entäuscht, weil sie die 80 Scheiben mit Vanillezusatz nicht alle herausriechen können.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

23.10.2025 um 23:52
Zitat von Evil-EveEvil-Eve schrieb:Das ist interessant. Kannst du die Studie bitte verlinken?
Es steht doch in dem verlinkten Artikel, dass die Studienergebnisse bisher nur auf ein em Kongress vorgestellt wurden, aber noch nicht in einer Zeitschrift veröffentlich wurden. Wenn sie auf einem Fachkongress vorgestellt wurden, gelten die Daten und Ergebnisse überings auch als publiziert.

Nähere Infos, worum es in der Studie genau geht, findest Du hier in diesem Video:

Youtube: Suchhunde erkennen Leichen-Gerüche kaum 🐕
Suchhunde erkennen Leichen-Gerüche kaum 🐕
Externer Inhalt
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Den Abstrakt zu dem angesprochenen Vortrag findest Du hier (Seite 30):

https://www.aafs.org/sites/default/files/media/documents/2025Proceedings_Final.pdf


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

25.10.2025 um 05:24
@Grillage
Das ist mir bekannt und ich kenne die Studie sehr gut. Andere Forumsteilnehmer jedoch eventuell nicht, weshalb ich @mitH2CO3 um mehr Informationen zu seinem Standpunkt gebeten habe. Teile der Studie finden sich mittlerweile im Netz.

Ich hielt das für einen guten Ansatzpunkt einer Diskussion - aber da @mitH2CO3 mir leider nicht antwortet, gehe ich davon aus, dass es ihm lediglich um das Einstellen des Links ging, nicht um einen Austausch, was auch okay ist.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

25.10.2025 um 09:09
Es liegt nicht an der Hundenase, dass Suchen mit Spür- bzw Fährtenhunden oftmals nicht erfolgreich sind.
Die Leistungsfähigkeit der Hundenase, besonders der Hunde, die speziell für solche Aufgaben geschult sind, ist sehr sehr hoch.

Es sind äußere Faktoren, die den Erfolg oder Misserfolg entscheidend beeinflussen.

Wind, Feuchtigkeit und schlicht der Faktor Zeit spielen eine große Rolle.

Auch der Mensch spielt ne Rolle, er muss das Verhalten des Hundes interpretieren können, darf zb keine Erwartungen beim Hund wecken. Das geschieht aber oft unbewusst.

Unter optimalen Bedingungen und Voraussetzungen ist die Erfolgsquote nämlich nahezu bei 100%.


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25.10.2025 um 12:29
Ehrlich gesagt: Bei uns in der Gegend (wie vermutlich überall) verschwinden immer mal wieder orientierungslose Rentner aus Pflegeeinrichtungen, oft man die Uhrzeit sehr gut eingrenzen, da die Ein- und Ausgänge videoüberwacht sind. Dennoch gab es noch nie einen Fall, wo Spürhunde erfolgreich waren, auch nicht in einem Fall, wo die Einrichtung direkt an einem Wald liegt.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

25.10.2025 um 12:58
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Ehrlich gesagt: Bei uns in der Gegend (wie vermutlich überall) verschwinden immer mal wieder orientierungslose Rentner aus Pflegeeinrichtungen, oft man die Uhrzeit sehr gut eingrenzen, da die Ein- und Ausgänge videoüberwacht sind. Dennoch gab es noch nie einen Fall, wo Spürhunde erfolgreich waren, auch nicht in einem Fall, wo die Einrichtung direkt an einem Wald liegt.
Man muss aber auch ehrlichzugeben, dass in diesen Fällen nicht standardisiert geschulte Hunde und Führer der Polizei zum Einsatz kommen, sondern Hobbyisten mit sehr unterschiedlichem Niveau an Ausbildung, Erfahrung und Engagement.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

25.10.2025 um 14:55
Gebt mal in der Suchmaschine mit dem großen G ein: "Hund findet vermisste Person" und dann auf den Unterordner "News" klicken.

Da kommen genug Beispiele für erfolgreiche Spurensuchen.

Nur mal so nebenbei...


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

06.08.2026 um 11:17
Ich verstehe es nicht mehr... der Fall der gestern als vermisst gemeldeten autistischen dreijährigen Bella, die heute tot in einem Pool im "unmittelbaren Wohnumfeld" gefunden wurde...

Wurden keine Suchhunde eingesetzt?
Falls doch: wieso konnten sie nicht auf dieser sehr frischen Spur das Kind in der unmittelbaren Umgebung finden?

Ich habe mir diese Fragen schon bei den verschiedensten Vermisstenfällen gestellt, hier im aktuellen Fall fehlt mir jedoch jegliches Verständnis. Es wäre doch eine einfachste Aufgabe für einen ausgebildeten Hund gewesen!?!

Ich selbst führe einen Lagotto Romagnolo, der nur hobbymäßig auf Führerfährte trainiert ist und bisher auch bei längeren Fährten vielleicht zu 2% versagt hat.
Da muss es doch einem professionell ausgebildeten Hund möglich sein, ein Kind "in unmittelbarer Umgebung" zu finden!?
Ich bin fassungslos.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

06.08.2026 um 11:42
Zitat von seelentanzseelentanz schrieb:Da muss es doch einem professionell ausgebildeten Hund möglich sein, ein Kind "in unmittelbarer Umgebung" zu finden!?
Ich bin fassungslos.
Dann muss man sich auch die gesamte Geschichte dazu anschauen. Den Pool hatten die Suchkräfte bereits untersucht:
Das 3-jährige Mädchen, das seit Mittwoch vermisst worden war, wurde am Donnerstag um 9.30 Uhr tot im Pool im Garten seiner Eltern gefunden. Den Pool hatte die Polizei aber nach der Vermisstenmeldung sofort abgesucht – und nichts entdeckt.
Quelle: https://m.bild.de/regional/schleswig-holstein/schleswig-holstein-vermisste-bella-3-tot-aufgefunden-6a743cf537343a2e069f970f

Hier liegt möglicherweise eine andere Fragestellung vor, als die nach der Leistung von Suchhunden, denn:
Dafür gibt es nur zwei mögliche Erklärungen: Jemand hat das Kind in den Pool gelegt. Oder: Das Mädchen ist nach Hause zurückgekehrt und in den Pool gefallen.
Quelle: ebda.

Zum Pool gelangt man lt. des Berichts der Bild-Zeitung von außen nicht mal eben so.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

06.08.2026 um 13:00
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Dann muss man sich auch die gesamte Geschichte dazu anschauen. Den Pool hatten die Suchkräfte bereits untersucht:
Interessant sind auch die weiteren Umstände des Falls, wie sie „Bild“ schildert (Link siehe oben: Beitrag von sallomaeander (Seite 14) ):

Demnach war die 3-jährige Bella Autistin, konnte nicht gut sehen und hören und war schwerbehindert. Bella war seit Mittwochmittag vermisst worden. Sie soll durch die Haustür und den Garten vom Grundstück ihrer Eltern gelaufen sein. Ihre Spur ging in Richtung eines Waldgebietes. Dieser Spur waren die Hunde dann wohl gefolgt.

Dutzende Einsatzkräfte hatten u.a. angrenzende Wälder und Gewässer abgesucht. Bis tief in die Nacht durchkämmten Polizisten, Feuerwehrleute und etliche Anwohner die Gegend rund um das Elternhaus.

Heute Vormittag wurde Bella dann tot im Swimmingpool im Garten ihrer Eltern gefunden. Wie und wann sie dorthin kam, ist derzeit noch ungeklärt. Im Moment wird ihre Leiche obduziert.

Der Fall Bella erinnert mich spontan an den Tod des 6-jährigen Leon in St. Johann/Österreich. Leon war infolge eines Gendefekts geistig und körperlich behindert. Bei einem nächtlichen Spaziergang mit seinem Vater stürzte er in einem unbeobachteten Moment in den Fluss Ache und ertrank. Es gibt hier auch einen Thread dazu: Leon (6) in Tiroler Ache ertrunken


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06.08.2026 um 13:29
Dass sie im elterlichen Pool aufgefunden wurde, war zum Zeitpunkt meines Posts noch nicht bekannt.
Diese Info macht das Geschehen zwar mysteriöser, ändert aber nichts an meinem Unverständnis über Erfolg/Misserfolg eventuell eingesetzter(?) Hunde.


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Kriminalfälle und Spürhunde - was können diese Tiere leisten?

06.08.2026 um 13:43
Zitat von seelentanzseelentanz schrieb:Dass sie im elterlichen Pool aufgefunden wurde, war zum Zeitpunkt meines Posts noch nicht bekannt.
Diese Info macht das Geschehen zwar mysteriöser, ändert aber nichts an meinem Unverständnis über Erfolg/Misserfolg eventuell eingesetzter(?) Hunde.
Es ist doch noch gar nicht geklärt, welchen Weg genau Bella genommen hat, ob sie die ganze Strecke eigenständig gelaufen ist und auf welche Weise sie schließlich zum Swimmingpool ihrer Eltern gelangte. Ohne diese Informationen kann man den Erfolg oder Misserfolg der Suche doch gar nicht beurteilen.

Außerdem sind es immer Teams aus Hund und Hundeführer, die zusammenarbeiten. Es könnten auch die Hundeführer ihre Hunde bei der Suche beeinflusst haben, bewusst oder unbewusst.


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12.08.2026 um 04:53
Zitat von seelentanzseelentanz schrieb am 06.08.2026:Ich habe mir diese Fragen schon bei den verschiedensten Vermisstenfällen gestellt, hier im aktuellen Fall fehlt mir jedoch jegliches Verständnis. Es wäre doch eine einfachste Aufgabe für einen ausgebildeten Hund gewesen!?!
Im aktuellen Fall wird hier meines Erachtens ein Denkfehler gemacht. Eine Suche im unmittelbaren häuslichen Umfeld - sprich Wohnung/Haus/Garten - ist nicht zu vergleichen mit einer Suche, die vom häuslichen Umfeld weg führt. Oft ist sie unmöglich. Hier überlagern sich hunderte von Duftspuren der Vermissten selbst plus der Familienangehörigen (ebenfalls kontaminiert durch z.b. Hautschuppen oder Haare der Vermissten durch Körperkontakt). Zudem noch die der suchenden Angehörigen und Freunde, welche nicht zum Haushalt gehören und der Ermittler.


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