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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

102 Beiträge, Schlüsselwörter: Hamburg, Stadtpark, CEM, Borgweg, Dulsberg

Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 14:07
dolcevita21 schrieb:der Vater wirkt auf mich (auch wenn ich seine Trauer und Verzweiflung natürlich nachvollziehen kann) irgendwie dubios und - wie auch hier schon öfter erwähnt - etwas engstirnig und stur. Ich habe den Eindruck, dass er etwas verheimlichen will
Man darf nicht vergessen, dass ein Suizident laut islamischer Glaubensrichtung (außer im Zuge des Jihad eben als Märtyrer) nicht ins Paradies kommt. Möglicherweise will er die Familienehre nicht beschmutzt sehen durch diesen Todesfall, sollte es doch ein Suizid sein. Ich nehme an, dass beide Muslime sind bzw. Cem es eben auch war.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 14:31
ponco schrieb:Man darf nicht vergessen, dass ein Suizident laut islamischer Glaubensrichtung (außer im Zuge des Jihad eben als Märtyrer) nicht ins Paradies kommt. Möglicherweise will er die Familienehre nicht beschmutzt sehen durch diesen Todesfall, sollte es doch ein Suizid sein. Ich nehme an, dass beide Muslime sind bzw. Cem es eben auch war.
Okay mit sowas kenne ich mich leider gar nicht aus. Aber würde "allein das" erklären wieso er sich so (in meinen Augen) widersprüchlich verhält? Also einerseits gerne alles aufklären und die (vermeintliche) Wahrheit als Licht bringen möchte, aber andererseits wichtige Dinge totschweigt und unter Verschluss hält.
Wenn er diese Familienehre nicht beschmutzen will so wie du es beschreibst, müsste er doch am besten gar nicht an die Öffentlichkeit gehen.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 16:59
dolcevita21 schrieb:Wenn er diese Familienehre nicht beschmutzen will so wie du es beschreibst, müsste er doch am besten gar nicht an die Öffentlichkeit gehen.
Warum? Gerade das macht doch Sinn: Er geht nur mit den Punkten an die Öffentlichkeit die dazu dienen können, die Familienehre wiederherzustellen. Alles andere verschweigt er. Die Erdogangemeinde nimmt es natürlich dankbar auf, mal wieder gegen die vermeintlich türkenfeindlichen Umtriebe in Deutschland wettern zu können - und fertig ist die Verschwörungsblase.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 17:09
Szuka schrieb:Sorry, aber den ersten Satz verstehe ich nicht?
Entschuldigung , ich meinte damit das Jemand Cem auslöschen wollte , wie geschrieben das war mein erstes Gefühl als ich die Doku gesehen habe, hängt auch mit dem Hund zusammen.
Der Hund geht mir so im Kopf herum der ist ja Steuerpflichtig und Deutsche Gründlichkeit , hier geht den Behörden doch kein Hund durch die Lappen ABER der kann heute sonnst wo leben.

Wahrscheinlich haben wir es hier mit einem Suizid zu tun , wir alle können in so eine Versuchung die dann Ende von allem zur Folge hat geraten .

Vielleicht wird der Fall auch erst Mysteriös weil sich Journalisten da reingehängt haben ?


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 17:20
dolcevita21 schrieb:Wenn er diese Familienehre nicht beschmutzen will so wie du es beschreibst, müsste er doch am besten gar nicht an die Öffentlichkeit gehen.
Falstaff schrieb:Warum? Gerade das macht doch Sinn: Er geht nur mit den Punkten an die Öffentlichkeit die dazu dienen können, die Familienehre wiederherzustellen. Alles andere verschweigt er. Die Erdogangemeinde nimmt es natürlich dankbar auf, mal wieder gegen die vermeintlich türkenfeindlichen Umtriebe in Deutschland wettern zu können - und fertig ist die Verschwörungsblase.
Ich weiß ja nicht was in Großstäten los ist aber bei mir auf dem Lande herrscht seit ich denken kann mit Türken Harmonie.
Der Fall Cem geschah 2012 dachte da schon wer an Erdogan ?Ich kenne selber Türken , ganz Neutral etwas geheimnisvoll bleibt ihre Familien und Glaubensehre für mich schon , deshalb unterlasse ich da auch Scherze in diese Richtung.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 17:45
Nun ja, ich denke schon, dass der ganze Komplex NSU bei Vielen (ob Türken oder nicht) etwas hinterlassen hat, gerade wenn es um den Tod eines Türken geht und das Gefühl, es wäre u.U. nicht angemessen ermittelt worden.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Phantasien des Vaters in eine ähnliche Richtung gehen.

Ganz abgesehen davon kann ich die Möglichkeit eines Suizids aber absolut sehen. Dass Cem an dem Abend psychisch nicht auf der Höhe war, scheint mir durch die Beschreibung des Kumpels ziemlich klar: Wer boxt sich (falls das überhaupt geschehen ist) schon im Dunkeln im Park mit irgendwelchen Typen und bleibt dann lautstark lamentierend auf einer Bank sitzen...
Für mich klingt das nach ernsthaften Problemen, die durchaus was mit Drogen zu tun und weitere tragische Verhaltensweisen nach sich ziehen können.
Ich fand die Doku übrigens gut und denke, die Fragen, die offen geblieben sind, sind genau die, die die Verantwortlichen sich auch stellen.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 18:03
Falstaff schrieb:Warum? Gerade das macht doch Sinn: Er geht nur mit den Punkten an die Öffentlichkeit die dazu dienen können, die Familienehre wiederherzustellen. Alles andere verschweigt er. Die Erdogangemeinde nimmt es natürlich dankbar auf, mal wieder gegen die vermeintlich türkenfeindlichen Umtriebe in Deutschland wettern zu können - und fertig ist die Verschwörungsblase.
Hm, aber das, was jetzt aktuell schon kursiert, ist ja auch nicht gerade toll. Man weiß ja bereits, dass er evtl Drogenkontakte hatte und evtl. betrügerischen Machenschaften beigewohnt hat. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie ist das für mich alles nicht stimmig....

Meint ihr, dass der Fall auch mal zu Aktenzeichen XY kommt?


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 18:31
dolcevita21 schrieb:Meint ihr, dass der Fall auch mal zu Aktenzeichen XY kommt?
Das denke ich nicht , in der Doku kam es für mich so rüber als sei die Polizei wohl durch mit dem Fall.
Ich so als Laie, die krummen Möbelkäufe, das Prügeln im Park, der verschwundene Hund - reicht völlig um ein Kapitaldelikt - Mord nicht auszuschließen aber was ich so denke .


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 18:38
CrimeHunter schrieb:Das denke ich nicht , in der Doku kam es für mich so rüber als sei die Polizei wohl durch mit dem Fall.
Ich so als Laie, die krummen Möbelkäufe, das Prügeln im Park, der verschwundene Hund - reicht völlig um ein Kapitaldelikt - Mord nicht auszuschließen aber was ich so denke .
Und als Privatperson kann man sowas nicht initiieren? Der letzte Fall mit dem verschwundenen türkischen Staatsbürger (E.E.) wurde ja - so habe ich es jedenfalls verstanden - auch gezeigt, weil sich die Schwester des Vermissten an XY gewandt hatte.

Ich bin mir fast sicher, dass ein solcher Beitrag definitiv neue Hinweise bringen könnte.
Leute, die sich vielleicht in dem Bereich aufgehalten haben und Dinge mitbekommen haben könnten zB


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 20:24
Falstaff schrieb:Warum? Gerade das macht doch Sinn: Er geht nur mit den Punkten an die Öffentlichkeit die dazu dienen können, die Familienehre wiederherzustellen. Alles andere verschweigt er. Die Erdogangemeinde nimmt es natürlich dankbar auf, mal wieder gegen die vermeintlich türkenfeindlichen Umtriebe in Deutschland wettern zu können - und fertig ist die Verschwörungsblase.
Kann ich auch nur wiederholen, wie ein Vorredner :D ...Erdogan 2012 ?

Naja...

Mal zum Thema...

Ich habe mir das Panorama Video auch angesehen und habe auch keinen anderen Eindruck wie viele andere. Ohne dem Panorama Video könnte niemand etwas komisch vorkommen, war ja eine unbekannte Sache. Was auch wiederrum nicht komisch ist, da es ja als Suizid in den Akten steht.

Ich denke "Mysteriös" hat es "Panorama" gemacht/wirken lassen. Der Gerichtsmediziner hatte ehrlich gesagt auch keine bahnbrechenden neuen Erkentnisse. Lediglich die aus seiner Sicht fehlenden Flecken an den Augen und auch irgendwie nur auf Papier fehlend...erstmal, hinterher wurde es dann als vorhanden nachgetragen...

Naja... auch nicht wirklich der super Skandal.

Das der Vater sich nun mit dem Suizid nicht abfinden will, liegt wohl auch nicht zwingend an Erdogan :D und die "Familienehre" muss auch nicht zwingend die Ursache sein.

Es ist völlig normal das die Eltern von vermissten Kindern oder verstorbenen durch Unfall (ungeklärter Hergang)/Suizid solches nicht wahrhaben wollen und häufig von einem Verbrechen ausgehen.
Das der Vater z.B. das "Video 36" gerne unter den Tisch fallen lässt, finde ich jetzt ebenfalls nachvollziehbar. Genau dieses Video spielt ein wenig der Suizid Theorie in die Karten und das mag er nicht wahrhaben.
Alle anderen Eltern reagieren übrigens dann genauso, egal aus welchem Land! Alles was für die Unfall/Suizid Theorie spricht, wird ignoriert oder verheimlicht.

Den Panorama Reporter war etwas interessantes anzumerken.
Es wurde extra noch betont nicht über Details aus dem Besuch bei der Polizei reden zu dürfen.
Aber ganz ehrlich... man merkte den Reportern schon an, das es bei der Polizei noch einiges zu erfahren gab und im Anschluß dem Vater nicht mehr wirklich geglaubt wurde.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 20:46
SilentABT1 schrieb:Kann ich auch nur wiederholen, wie ein Vorredner :D ...Erdogan 2012 ?
Ich habe nicht direkt von Erdogan gesprochen, sondern von der "Erdogangemeinde" - und das ist ein kulturelles Millieu, das schon vor Erdogan existierte und auch nach ihm noch existieren wird.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 21:10
dolcevita21 schrieb:Und als Privatperson kann man sowas nicht initiieren? Der letzte Fall mit dem verschwundenen türkischen Staatsbürger (E.E.) wurde ja - so habe ich es jedenfalls verstanden - auch gezeigt,
Den Fall E.E. kenne ich gar nicht.
Ich hoffe auch das die Doku neue Hinweise liefern kann , dann muss sich aber auch die Polizei darum kümmern.
Ich bin hin und her gerissen , 50/50 würde ich mal fix sagen was einen Suizid angeht.
Was Politik betrifft , mittlerweile interessiert mich dieser Sch…. überhaupt nicht mehr , falls Du irgendwelche Überlegungen in diese Richtung hast.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 21:33
Falstaff schrieb:Warum? Gerade das macht doch Sinn: Er geht nur mit den Punkten an die Öffentlichkeit die dazu dienen können, die Familienehre wiederherzustellen. Alles andere verschweigt er. Die Erdogangemeinde nimmt es natürlich dankbar auf, mal wieder gegen die vermeintlich türkenfeindlichen Umtriebe in Deutschland wettern zu können - und fertig ist die Verschwörungsblase.
@Falstaff

Ich zitiere einfach nochmal den kompletten Text^^
Du reagierst gerade so wie der Vater von Cem! Worauf du nicht eingehen willst, verschweigst du, um deinen Wunsch nach Vereinsmeierei zu untermauern :D ?!

Im Grunde ist es auch so egal wie ...der Satz... es geht ja hier um die Frage --> Mord o. Selbstmord!

Stattdessen antwortest du nur ... "Ich habe nicht direkt von Erdogan gesprochen, sondern von der "Erdogangemeinde" - und das ist ein kulturelles Millieu, das schon vor Erdogan existierte und auch nach ihm noch existieren wird."

Was?!

Ok, die Erdogangemeinde zwingt den Vater dazu, so zu reagieren wie ein hoher Prozentsatz der betroffenen Eltern aus ähnlich gelagerten Fällen?

Alleine hier auf Allmystery gibt es unzählige Fälle zu lesen, in denen die Eltern/Freunde/Verwandte insgesamt... genauso reagieren wie der Vater von Cem.
Nur ein Beispiel, der Tod der Augsburger Studentin in der Donau.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 22:22
Schlechte Doku, reißerisch aufbereitet und so ziemlich alles schuldig geblieben.
Wenn es um wirkliche Inhalte und Erklärungen ging wurde der Ton ausgestellt ( Der Überwachungstechniker erklärt die Technik der Kamera und warum die Bilder nicht vorhanden sind> es wird auf Off Stimme mit belanglosem Text geswitcht.)
Gerichtsmediziner will der Spannung der Doku gerecht werden erzählt einiges aber im Grunde gar nichts, andere Akteure kommen zu Wort aber sorgen nur für Verwirrung, keinerlei gescheiten Nachfragen seitens der Doku Macher , kein Nachhaken, keine Erklärung....der Zuschauer wird bewusst in eine pseudo mystische Handlung gezogen die alles schuldig bleibt.
Erinnert mich an den Fall Magdalena Zuk...
Mit solchen "Dokus" tut man keinen einen Gefallen.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 22:59
CrimeHunter schrieb:Ich so als Laie, die krummen Möbelkäufe, das Prügeln im Park, der verschwundene Hund - reicht völlig um ein Kapitaldelikt - Mord nicht auszuschließen aber was ich so denke .
Um ein Kapitaldelikt ein- oder auszuschließen, sollte man in erster Linie von den Todesumständen ausgehen, nicht von den Lebensumständen. Und da fällt es in diesem Fall schwer, an einen Mord zu glauben. Jemanden spurenlos umzubringen und dann ein Erhängen zu inszenieren, oder jemanden dazu zu zwingen, sich selbst zu erhängen, ist beides relativ abseitig. Und dann erst recht bei einem, der sich unter anderem im Kleinkriminellenmillieu bewegt, um wiederum auf die Lebensumstände zurückzukommen.
Rotkapchen schrieb:Vielleicht wollte der Vater auch nicht, dass es raus kommt, dass sein Sohn einen Hund besaß, da in einigen Gesellschaftskreisen (Religiösen) der Hund als unrein gesehen wird.
Das ist klar nicht der Fall, denn der Vater hat der Reporterin selbst gesagt, dass die Polizei ihm Cem Ks. Hundeleine ausgehändigt hat, ohne dass dies in der Doku per se als fragwürdig dargestellt wurde. Es wäre auch etwas abstrus, wenn er hätte verschweigen oder gar leugnen wollen, dass Cem K. einen Hund besaß.

Der Knackpunkt dürfte vor allem sein, dass die Anwesenheit eines herrenlosen Hundes am Tatort die Suizidtheorie begünstigt, oder anders gesagt, einen Mord noch unwahrscheinlicher macht als ohnehin schon. Denn welches Szenario einem auch immer vorschwebt, die Vorstellung, dass Cem K.s Hund die ganze Zeit dabei ist und letztlich augenscheinlich unbehelligt davontrottet, macht es auf jeden Fall nicht leichter.

Und so schlimm fand ich die Doku eigentlich nicht. Es gibt ja öfters solche Berichte, in denen Angehörige von Verstorbenen einen offiziell festgestellten Unfall-oder Suizid anzweifeln und sich an die Medien wenden. Aber ich kann mich an keinen Fall erinnern, bei dem die Reporter so deutlich durchblicken ließen, dass diese Zweifel letztlich rein theoretisch sind und sie diese eigentlich nicht teilen. Auch wenn der Bericht mit einem unnötigen Spannungsbogen aufgebaut wurde, fiel das Fazit ziemlich nüchtern aus. Das war zumindest mein Eindruck von der Panorama-Sendung.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

11.02.2019 um 23:17
Sieht eher alles nach Suizid aus, wobei ein Tötungsdelikt sicherlich nicht ausgeschlossen werden kann.
Aber der Vat
Svensvenson schrieb:Schlechte Doku, reißerisch aufbereitet und so ziemlich alles schuldig geblieben.
Also reißerisch fand ich nun die Doku nicht. Und der Grundimpetus war m.E. gar nicht so schlecht. Man wollte das Thema von vielen Seiten angehen und viele Akteure einbeziehen, das ist schon mal viel wert. Das Problem dürfte eher sein, dass die Leute zu wenig Zeit hatten, umfassend und tief zu recherchieren.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

12.02.2019 um 00:35
Aus meiner Sicht klingt das auch alles eher nach einem Suizid und einem Vater, der sich nicht eingestehen kann, dass er nicht erkannt hat, in welchen Problemen sein Sohn sich befindet. Die Obduktion ist für mich insgesamt sehr eindeutig. Ein solches Auffinden ist ohne Kampf zwischen Täter und Cem nicht denkbar, den schließt der Bericht ja aus. Dass der Gerichtsmediziner die Verletzung am Arm nicht erwähnt, deutet für mich noch nicht auf einen gefälschten Bericht hin, den ich ohnehin ins Reich der Verschwörungstheorien verbannen würde. Petechien, die man auch als solche erkennt, sind meines Wissens nach kaum durch etwas anderes hervorrufbar als durch gezielten Druck auf durchblutete Halsvenen, nicht aber auf die Schlagadern, wie es nur zur Strangulation im Sitzen passt.

Da Cem als sehr impulsiv geschildert wird, kann ich mir vorstellen, dass es sich um Übersprungshandlung gehandelt hat, nachdem er in Folge seiner zu eskalieren drohenden Probleme und Streitigkeiten mit seinem Hund durch die Stadt gelaufen ist und nachgedacht hat. Die Leine des Hundes wirkt daher wie ein erstbestes und kein überlegtes Tatwerkzeug.

Außerdem wäre es sehr auffällig gewesen, Cem als Täter tot oder bewusstlos bis direkt vor den Eingang der Schule zu tragen.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

12.02.2019 um 02:21
[quote=Waldeck id=24190827 ein Kapitaldelikt ein- oder auszuschließen, sollte man in erster Linie von den Todesumständen ausgehen, nicht von den Lebensumständen. Und da fällt es in diesem Fall schwer, an einen Mord zu glauben.

Ich glaube auch nicht wirklich an ein Tötungsdelikt aber deshalb sind wir ja bei Almy , da sind einfach komische Umstände.
Warum sind bei den Fällen mit denen wir uns beschäftigen immer Fragezeichen ! ?

Es gibt bei uns keinen Fall ohne Fragezeichen , so ist es für mich auch hier !

Tja über Jahrzente hinweg kam es im TV - Zeitungungen immer wieder zu Berichten das sehr viele Tötungsdelikte unbekannt bleiben und unsere Strafanstallten ungemein ausgebaut werden müssten wenn alle Todschläger/Mörder überführt würden.


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

12.02.2019 um 06:02
SilentABT1 schrieb:Ok, die Erdogangemeinde zwingt den Vater dazu, so zu reagieren wie ein hoher Prozentsatz der betroffenen Eltern aus ähnlich gelagerten Fällen
Auch das habe ich nicht gesagt. Die Reaktion des Vaters ist verständlich, wie die vieler anderer in einer ähnlichen Situation auch. Eltern können und wollen es nicht wahrhaben, wenn sich Kinder umbringen - das ist auch für Nichttürken eine Schmach. Die Frage ist nur, ob man den Vater durch falsch verstandene Empathie auch noch in seiner Sichtweise bestärken muss...

Die Reaktion des Vaters ist eine Sache und für sich genommen durchaus verständlich. Mir ging es um die Skandalisierung des Falles - und da kommt das Millieu ins Spiel, von dem ich gesprochen habe. Einschlägige Medien greifen nämlich dankbar jeden Fall auf, der irgendwie gegen Deutsche Behörden oder Politiker verwertet werden kann. Und genau das passiert hier einmal mehr, unterstützt durch die Spekulationen und das Geraune an denen sich viele hier beteiligen. Ein Beispiel dafür ist, dass einem medizinisch ungebildeten Zeugen offenbar mehr Gauben geschenkt wird, als mehreren Experten - darunter ein Gerichtsmediziner.

Ich hoffe es macht jetzt Sinn?


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Der Fall Cem K. aus Hamburg (2012)

12.02.2019 um 09:09
Also ich hatte eher das Gefühl, dass das Drehteam - insbesondere die Reporterin - ebenfalls Zweifel an dem ganzen Geschehen hat wie es aktuell dargestellt wird (also ganz klarer Suizid). Das hatte die Frau ja auch mehrfach so kommuniziert.

Das einzige, was in dieses Bild für mich nicht ganz herein passt, war die letzte Szene als sie noch einmal mit dem Vater gesprochen haben.
Kann aber auch daran liegen, dass die Seltsamkeit des Vaters dort seinen Höhepunkt erreicht hat....er hat die Reporterin ja regelrecht abfällig behandelt und sie beleidigt. Wundert mich, dass sie da überhaupt noch so freundlich und sachlich bleiben konnte.

Ich fände es schade, wenn es nun bei der Sachlage verbleibt und niemand mehr nachhakt... Es gibt für mich noch zu viele Dinge, die nicht richtig untersucht wurden (die Sache mit dem Hund, Kameras rund um das Gelände, die Geschichte im Park mit den Freunden/Passanten).
Wenn ich der Vater wäre, würde ich ehrlich gesagt auch wollen, dass auch der letzte kleine Anhaltspunkt noch ausermittelt wird! Vorher könnte ich wohl auch keine Ruhe finden...


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