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Pädokriminalität - Gibt es weltweite Netzwerke?

222 Beiträge, Schlüsselwörter: Pädophile, Kinderpornografie, Kindesentführung, Vermisste Kinder

Pädokriminalität - Gibt es weltweite Netzwerke?

17.03.2019 um 14:54
@AgentFoxMulder

Ich denke, das die Fälle, in denen Kinder verschwinden zwar spektakulär sind, aber wahrscheinlich nur einen Bruchteil des kriminellen Machwerks sind.

Viel "einfacher" sind für die Täter die eigenen Kinder bzw. die Kinder im Umkreis, die quasi stumm nebenher laufen.

Gerade der Staufener Missbrauchsfall zeigt doch, wie lange so etwas durchgezogen werden kann, ohne dass etwas bekannt wird.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.staufener-missbrauchsfall-stiefvater-gesteht-jahrelangen-missbrauch.f9071e94-3...

Oder wie auch die vielen vielen Fälle im Kirchenumfeld jahrzehntelang unentdeckt blieben.

Die Version, Kinder speziell dafür zu entführen wird in vielen Fällen gar nicht notwendig sein um die Ziele zu erreichen.


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17.03.2019 um 15:06
@Bundeskanzleri
Da hast du wahrscheinlich in 96% der Fälle recht. Grundsätzlich geht es mir aber um die restlichen 4%, die nicht in diese Kategorie zu passen scheinen. ( siehe dazu bitte auch den Eingangspost)
Zudem stellt sich die Frage was passiert mit dem Film- und Fotomaterial das hier entsteht. Auch hier wird mit Sicherheit Profit mit der Ausbeutung von Kindern macht. Allein in der Wohngruppe Gifhorn muss die Polizei 90 TB auswerten. ( Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Missbrauch-in-Wohngruppe-Diakonie-entsetzt,mis...)

Ein pädokriminelles Netzwerk ist für mich nicht nur eine hypothetische Geheimgesellschaft, wo sich das Who-is-Who Hollywoods (stilistische Übertreibung um es klar zu machen ;) ) tummelt sondern ebenfalls die gemeinschaftliche Verabredung zu pädokriminellen Straftaten von Privatpersonen. International wird das ganze über die Vertriebswege im Darknet automatisch auch das würde also in die Kriterien aus dem Eingangspost im weitesten Sinne zu treffen.


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17.03.2019 um 15:13
@AgentFoxMulder

Deinem Eingangspost entnahm ich, dass du nach den Netzwerken fragst und wie man denen auf die Spur kommen kann.

Ich denke eben, dass es mehr Sinn macht, sich nicht nur auf die (im Vergleich doch wenigen) spektakulären Entführungsfälle zu konzentrieren.
Du fragst z.B. auch danach, ob genügend für den Schutz der Kinder getan wird.
Und da muss man im Alltag bei den Familien ansetzen.
Es ist doch weitaus unrealistischer, Kinder vor Entführungen schützen zu wollen, als den Blick auf missbrauchte Kinder in Schulen, Elternhäusern, Kirchen etc. auszuweiten.

Sprich, mir erscheint es sehr wichtig in dem Zusammenhang, die "vorhandenen" Kinder zu beschützen und dort Straftaten aufzudecken, als nur nach den vermissten Kindern zu schauen.

Aber es ist natürlich völlig OK, wenn du das so handhaben willst. :)


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17.03.2019 um 15:25
@Bundeskanzleri

Was könnte man deiner Meinung nach tun, um Kinder im privaten Umfeld besser zu schützen? Das ist ein interessanter Gedankenanstoß deinerseits. Ich habe natürlich die spektakulärsten Fälle die mir aus dem Stegreif eingefallen sind zusammen getragen. Was nicht heißen soll, dass nicht hinter jedem einzelnen Fall ein tragisches Schicksal steckt, das Kinder körperlich und seelisch zerstört.

Der Fall Manuel Schadwald ist nicht so prominent und für mich mit den Spuren, die nach Holland führen, ebenfalls ein Paradebeispiel für für Handel mit entführten Kindern. (siehe https://www.stern.de/panorama/stern-crime/kinder-tot-oder-vermisst--die-faelle-bernd-b--und-manuel-schadwald-8179086.htm...)


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MrSpocks
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17.03.2019 um 16:43
Bundeskanzleri schrieb:Sprich, mir erscheint es sehr wichtig in dem Zusammenhang, die "vorhandenen" Kinder zu beschützen und dort Straftaten aufzudecken, als nur nach den vermissten Kindern zu schauen.
Das mag richtig sein. Aber leider würden da nur "Nichtfachleute" beurteilen wollen, ob ein Kind missbraucht wird oder nicht. Das wird ja schon praktiziert, dass Kinder befragt werden oder beobachtet werden, ob es einen Mißbrauch geben könnte. Aber bei so etwas ist Tür und Tor für Überwachung und Bevormundung geöffnet. Wer überwacht dann diese Leute? Das ist einfach nicht möglich, von außen erkennen zu können, was mit Kindern passiert.


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17.03.2019 um 17:31
@MrSpocks

Du hast völlig recht. Das ist ein sehr sensibles Feld. Und man kann sicher kein allgemeingültiges System schaffen, das nicht grenzüberschreitend ist für einzelne Familien.

Mir ging es zunächst mal darum, die Unterscheidung zu treffen, ob ein Kind mutmasslich von/für Pädophilenring entführt wurde oder eben im häuslichen Umfeld dafür herhalten muss.
Weil mir das im Eingangspost zu einseitig erschien.

Und @AgentFoxMulder hat ja das Thema "Schutz" angesprochen. Wie der in beiden oben genannten Fällen aussehen kann/muss/ sollte, ist sicher einen eigenen Thread wert.
AgentFoxMulder schrieb:Was könnte man deiner Meinung nach tun, um Kinder im privaten Umfeld besser zu schützen?
Ich finde alleine schon die Diskussion darüber sehr wichtig. Auch Aktionen, wie das umstrittene #Meetoo finde ich dahingehend sinnvoll, dass auch Kinder schon sehen, dass man sich viele Dinge nicht gefallen lassen muss. Und dass es auch möglich ist, das weiterzugeben, jemand anderen zu informieren. Die Kinder denken doch, das muss so sein, gerade, wenn es innerhalb der Familie passiert.

Auch dass die Skandale in der Kirche nun endlich ans Licht kommen ist wichtig. Das ist ein Signal, dass die Gesellschaft auf Seiten der Kinder steht (im Idealfall).

Ich könnte mir vorstellen, dass die Schulen da mehr Programme für in den Schulalltag aufnehmen, damit die Kinder in die Lage versetzt werden, Unrecht zunächst zu erkennen.
Sie lernen damit, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen. Und wenn es richtig gut läuft könnten sich die Kinder bzw. einzelne Kinder evlt. jemandem anvertrauen.


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17.03.2019 um 20:30
Tropfen schrieb:Schockierender Fakt:

Ganze 80% des Datenaufkommens im Darknet (Deep Web) sind pädophiler Natur und das Darknet wiederum macht 80-90% des gesamten Internets (WWW) aus.
Ja, so oder ähnlich liest oder hört man das immer wieder auch in sogenannt seriösen Medien. Ist aber leider falsch.

Denn das Deep Web ist nicht gleichbedeutend mit dem Darknet. Das Deep Web benennt erst mal einfach nur den Teil des World Wide Webs (und nicht „des Internets“!), der nicht von den gängigen öffentlichen Suchmaschinen erfasst wird, und zu dem man unter anderem auch eine bestimmte Berechtigung braucht, um darauf zuzugreifen. Also etwa einen Benutzernamen und ein Passwort.

Das sind zum Beispiel Serviceseiten für ansonsten öffentlich zugängliche Websites, interne Firmenseiten, Archive von Universitäten und Forschungseinrichtungen etc. Das sind aber auch Webmail-Konten, sämtliche nur für bestimmte User sichtbare Inhalte von Social-Media-Konten, etc. Wenn man bei Allmystery eine Privatnachricht aufruft – voila, schon ist man im Deep Web.

Das Darknet bzw. Dark Web als Teil davon, bezeichnet dagegen Internet-Inhalte, die sich bewusst verstecken oder gar ihre Herkunft verschleiern. Also zum Beispiel die besagten illegalen Kinderporno-Tauschbörsen, Waffenhandel, Drogen etc. Aber beileibe nicht nur. Das Dark Web kann man zwar als Teil des Deep Webs verstehen, ist aber nicht gleichzusetzen.

Wie groß diese einzelnen Teile des Webs sind, kann naturgemäß nur geschätzt werden. Dass das Deep Web 80-90% des Webs ausmacht – kann sein. Ich bin da auch nur fortgeschrittener Laie. Ganz bestimmt macht aber das Darknet nicht 80-90% des Internets aus, sondern ist nur ein vergleichsweise lächerlich winziger Teil davon.

Und dass 80% des Datenaufkommens im Darknet pädophiler Natur sein sollen, finde ich erst mal nichtssagend. Denn die Ware Kinderpornographie wird direkt über das Internet weitergegeben – das geht aber zum Beispiel bei Drogen und Waffen nicht. Und während eine hochqualitative Videodatei schnell mal mehrere Gigabyte umfassen kann, ist eine Anleitung zum Bombenbauen vielleicht nur ein paar KB groß. Die suggerierte Botschaft, dass Pädophile die größte Community von Internetkriminellen sein sollen, lässt sich daraus nicht ableiten – und bleibt ohne konkrete Zahlen ohnehin nichtssagend.


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18.03.2019 um 09:44
Seit 1951 sind 1964 Kinder dauerhaft verschwunden. (In Deutschland). So steht es in dem Stern-Bericht über Manuel Schadwald.
Wenn wir das auf die 10 westeuropäische Staaten hochrechnen, sind das 19640 Kinder!
Runtergerechnet auf das Jahr rund 327. Wenn man davon berücksichtigt, dass es auch Unglücksfälle gab wie Ertrinken, ohne dass ein Körper gefunden wurde und Autounfälle, bei denen anschliessend die toten Kinder versteckt wurden, (vielleicht ein viertel der Kinder) und unentdeckte Morde, ausserhalb und im häuslichen Umfeld (ebenfalls ein Viertel), dann bleiben also noch 163 Kinder, die pro Jahr seit 1951 in Westeuropa verschwunden sind und von denen ich ausgehe, dass viele davon in der pädokriminellen Szene gelandet sind. Das ist erschreckend.
Vielleicht könnten einige noch identifiziert werden auf Pädomachmerken, sofern es bei den Ermittlern zeitlich und finanziell überhaupt möglich wäre, dieses Material, soweit erhältlich, zu sichten (ob es überhaupt jemanden gibt, der sich sowas antun möchte? Ich könnte es nicht!).
Ich vermute, dass von den 163 verschwundenen Kindern ohne Spur 50 Kinder von einem international agierenden oder nationalen und miteinander vernetzten pädokriminellen Ring zu abartigen Dingen vor der Kamera, in entsprechenden Etablissments oder im "privaten Kreis" gezwungen werden. 50 Kinder seit 1951, wobei jedes Jahr weitere 50 Kinder hinzukommen und natürlich viele wieder ermordet werden. Das ist harte Kost.
Ist das realistisch? Ich denke, es sind sogar noch mehr Kinder, weil hier die Dunkelziffer nicht berücksichtigt wird.
Ja, richtig gelesen! Dunkelziffer! Es gibt tatsächlich Familien, die ihre Kinder verleihen an Sexclubs. Wer möchte, der kann mal nach Regina Louf googeln.


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18.03.2019 um 10:42
@Hathora
Danke für diese Rechnung, die für mich ebenfalls sehr schlüssig zu sein scheint (wenn man jetzt die Bevölkerungszahlen der einzelnen Staaten jetzt mal außen vor lässt). Deine Schlussfolgerung führt uns demnach zum Kern dieses Threads. Es gibt also alleine statistisch gesehen sehr wohl die Hinweise auf solche Netzwerke die Kinder in pädokrimineller Absicht entführen. Das ist doch mal eine Diskussionsgrundlage.

Meine Recherche zur Portugal-Connection gestalten sich zwar schwierig, aber es gelingt mir Fälle aufzutun, sobald ich mit der Aufstellung fertig bin stelle ich sie hier natürlich online.


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18.03.2019 um 11:38
@AgentFoxMulder
Ich habe eben über Manuel Schadwald ein bisschen recherchiert und bin gleich anfangs auf einen Artikel der Panorama über das Verschwinden von Manuel Schadwald von Dirk Banse gestossen. (Ich kann auf dem Tablet leider nicht verlinken und nicht zitieren, tut mir leid). Der Artikel ist sehr informationsreich. So ist beschrieben, dass sich die Kinderprostitution in Niederlande konzentriert, speziell in Amsterdam und Rotterdam. Manuel Schadwald soll dorthin entführt worden sein und auf einer Segelyacht bei Sexspielen einiger reicher Leute zu Tode gekommen sein. Die Yacht gehörte damals einem reichen Geschäftsmann, dessen Lebensgefährte dies zugegeben haben soll. Dieser Geschäftsmann - wie interessant - war übrigens Belgier und soll zu Dutroux Verbindung gehabt haben. Der Lebensgefährte wollte umfassende Aussagen machen, wurde aber von seinem Freund ermordet bevor es dazu kam. Eine belgische Journalistin, die diesbezüglich recherchierte und angeblich einen Film besass, der zeigte, wie Manuel gequält und getötet wurde, kam ebenfalls ums Leben.
Es ergeben sich, m.M. nach, allein aus diesem Artikel ersichtlich, Zusammenhänge in Deutschland, Belgien und Niederlande, die in einem Kinderbordell in Amsterdam enden. Das weist auf einen internationalen Kinderpornoring hin, der zumindest in Westeuropa agiert.


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18.03.2019 um 12:14
Noch ein paar nackte Zahlen:
In Europa wird etwa alle 2 Minuten ein Kind vermisst. Das entspricht jährlich 250000 Kindern. In dieser Zahl sind alle Kinder enthalten, vom Ausreisser über durch Elternteile entzogene, bis hin zu dauerhaft verschwundenen Kinder. Wenn man nur ein Prozent davon in der Pädokriminellen Szene annimmt, dann hat man erschreckenderweise 2500 Kinder. In einem einzigen Jahr! Es war schon meine statistische Rechnung oben zum Schlucken, aber diese hier ist nochmal eine Hausnummer grösser.
Leider existieren keine genauen statistischen Angaben zu verschwundenen Kindern in ganz Europa. Man muss sich seine Zahlen aus den vorhandenen Angaben selber errechnen. Manche meinen sicher nicht ganz zu unrecht, dass dies nur eine Spekulation meinerseits wäre. Dagegen halte ich, dass es
1. viel zu viele dauerhaft verschwundene Kinder in jedem Land gibt.
2. Viel zu viele Angebote ( Anschaungsmaterial, Sexclubs, Bordelle) über Kindersex gibt.
Diese beiden Punkte zusammengezählt ergeben logischerweise ein Netzwerk, das aus Beschaffung der Kinder, Zurichten der Kinder, Herstellung der Anschaungsmaterialien, Verbreitung derselben und Verteilung der Kinder in diverse Etablissments sowie letztlich auch noch Entsorgung der Kinder organisiert.
Dahinter steht eine ganze Menge Geld.
@AgentFoxMulder schrieb, dass damit weltweit jährlich etwa 150 Milliarden Dollar umgesetzt würden.
Das ist schon der Wahnsinn. Und auch hier gibt es noch eine Dunkelziffer, die meiner Meinung nach sogar noch höher sein könnte. Geld, das "unter dem Ladentisch" den Besitzer wechselt und nie in einer Statistik auftaucht. Und das alles auf Kosten unserer Kinder!


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18.03.2019 um 20:36
@AgentFoxMulder

Sehr interessantes Thema und Respekt dafür.
Ich denke deine Überlegungen sind nicht sehr weit hergeholt und das Thema erinnert mich sehr an die ARD Verfilmung "Operation Zucker" kennst du diesen Film?


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18.03.2019 um 21:17
Zilly schrieb:Ich denke deine Überlegungen sind nicht sehr weit hergeholt und das Thema erinnert mich sehr an die ARD Verfilmung "Operation Zucker" kennst du diesen Film?
Wikipedia: Operation_Zucker

Den Film kenne ich auch. Dann gibt es auch noch den Film Operation Zucker: Jagdgesellschaft

Wikipedia: Operation_Zucker:_Jagdgesellschaft


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18.03.2019 um 22:38
@MrSpocks
Richtig, Jagdgesellschaft soll ja an den ersten anknüpfen. Habe ich mir noch nicht angeschaut, weiß auch ehrlich gesagt nicht ob ich den zweiten Teil verkrafte. Der erste war schon harter Tobak wenn man bedenkt das es in weiten Teilen unserer ach so tollen Gesellschaft so zugeht und abläuft. Mir wird richtig schlecht vor Wut und Ekel bei dem Gedanken daran.

Ich finde auch das man in dem Zusammenhang ruhig mal auf den Missbrauchsfall in Lügde hinweisen kann. Auch dort, bin ich mir ziemlich sicher, wurden bestimmt in der Vergangenheit Ermittlungen behindert weil gewisse Personen mit drin hängen.


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19.03.2019 um 08:45
Zilly schrieb:Richtig, Jagdgesellschaft soll ja an den ersten anknüpfen. H
Ja, Jagdgesellschaft zeigt, wie es im privaten Umfeld passieren kann...


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19.03.2019 um 08:48
@Zilly
@MrSpocks
Die Zusammenfassung der Handlungen der beiden Filme ist echt harter Tobak, aber umso mehr befürchte ich, dass wir es hier tatsächlich mit einem Phänomen von nicht unbedeutender Tragweite zu tun haben. In diesem Zusammenhang habe ich mich an folgenden Fall erinnert:

Es sind schwere Vorwürfe: Eine Mutter soll ihr Kind anderen Männern gegen Geld für Vergewaltigungen zur Verfügung gestellt haben. Die Polizei befreit den Jungen nach zwei Jahren Martyrium. Und beendet einen Kriminalfall mit erschreckenden Dimensionen...
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/eltern-liessen-kind-gegen-geld-vergewaltigen-sechs-festnahmen-nach-europaweiter-fahnd...

Für mich fällt das sehr wohl unter europaweiten organisierten Kinderhandel.


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19.03.2019 um 12:11
Gerade lese ich, dass der Film Operation Zucker - Jagdgesellschaft - auf wahren Tatsachen beruhen soll. Nur finde ich den Film nicht mehr zum Anschauen? Hat jemand den Film aufgenommen? Es gibt ja nicht einmal eine DVD davon, sonst würde ich mir den kaufen wollen.


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19.03.2019 um 17:27
Zilly schrieb:Ich finde auch das man in dem Zusammenhang ruhig mal auf den Missbrauchsfall in Lügde hinweisen kann. Auch dort, bin ich mir ziemlich sicher, wurden bestimmt in der Vergangenheit Ermittlungen behindert weil gewisse Personen mit drin hängen.
Den Fall Lügde habe ich in meinem 1. Post in diesem Thread bereits erwähnt.. das kann sicher noch ausgeweitet werden.
Bin auch gespannt was da noch alles raus kommt, wenn bis dahin nicht das restliche Beweismaterial auch noch verschwunden ist.


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20.03.2019 um 09:35
Laut der Anti-Menschenhandels-Gruppe "Polaris" In Washington ist die Anzahl der gehandelten Menschen in den USA aufsehenerregend.
Seit 2007 hat die von Polaris eingerichtete Menschenhandels- Hotline Berichte über 22191 Fälle von Sexhandel in den Vereinigten Staaten erhalten.
2016 gab das Nationale Zentrum für vermisste und misshandelte Kinder eine Schätzung ab, wonach 1 von 6 gefährdeten Ausreissern, die ihnen gemeldet waren, wahrscheinlich ein Sexopfer ist Die internationale Arbeitsorganisation schätzt, dass sich weltweit 4,5 Millionen Menschen in der Falle gewaltsamer sexueller Ausbeutung befinden.
Quelle: derwaechter.net

500 Kinder wurden im Jahr 2017 in Washington vermisst. Beamte befürchteten, dass sie für den Sexhandel gekidnappt wurden. Die meisten der Kinder waren schwarz oder Latino.
Inzwischen sind einige der Menschenhändler in D.C. gefasst worden. Einige davon waren Polizisten!
Quelle: derwaechter.net

Wenn man sich diese Zahlen zu Gemüte führt, dann wird einem erst richtig klar, dass überall auf der Welt viele viele Kinder verschwinden, um den perversen Phantasien einiger Zeitgenossen zu Verfügung zu stehen.

Ich denke aus verschiedenen Gründen, dass diese Zeitgenossen nicht unter der normalen, arbeitenden Bevölkerung zu suchen sind.

1. Ist es nicht preisgünstig, sich ein Kind von einem Kriminellen beschaffen zu lassen. Im Dossier Dutroux spricht ein Zeuge von 30000 bis 50000 Euro pro Kind.
2. Vorhanden sein müssen dementsprechende Räumlichkeiten, in denen Sexpartys und Folterungen geschehen. Diese Räume müssen weit fern anderer Behausungen sein, um ungestört agieren zu können. Im Dossier Dutroux wird von Villen und sogar Schlössern gesprochen.
3. Die Besuche der diversen Sexclubs oder Bordelle dürften auch nicht preisgünstig sein.
4. Die Geheimhaltung der Aktivitäten und der ausführenden Person muss gewährleistet sein, was Geld und Beziehungen erfordert.
5. Sollte doch etwas durchsickern, dann muss genügend Macht auf finanziellem, geschäftlichen oder politischen Sektor vorhanden sein, um Ermittlungen dahingehend zur eigenen Person zu unterbinden.

Im Fall Dutroux wurde gemutmaßt, dass dessen "Geschäftsbeziehungen" bis in die höchsten Adligen und politische Kreise reichen. Für mich ist das nachzuvollziehen. Selbst er sprach davon, ohne aber Ross und Reiter zu nennen. Er war derjenige, der den Kopf hinhalten muss. Nihoul, sein direkter Auftragsgeber, wurde geschützt und kam mit geringer Strafe davon.
Weitere Ermittlungen wurden massiv behindert, unterdrückt und sogar Zeugen kamen zuhauf zu Tode.

Alle Menschen, die pädophile Veranlagungen haben, besorgen sich Anschaungsmaterial. Dieses muss irgendwo hergestellt und verbreitet werden. Vernetzt sind sie allemal und in der heutigen Zeit ist das ganz leicht durch das Internet.
Ich bin sicher, dass auch die nationalen Kinderpornoringe untereinander vernetzt sind und "Material" gegenseitig besorgen und austauschen. Die Chefs dieser Organisationen scheffeln dabei massenweise Geld. Sie sind bei den "Reichen und Schönen" ganz oben zu finden.


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20.03.2019 um 18:52
Hathora schrieb:Im Fall Dutroux wurde gemutmaßt, dass dessen "Geschäftsbeziehungen" bis in die höchsten Adligen und politische Kreise reichen. Für mich ist das nachzuvollziehen. Selbst er sprach davon, ohne aber Ross und Reiter zu nennen. Er war derjenige, der den Kopf hinhalten muss. Nihoul, sein direkter Auftragsgeber, wurde geschützt und kam mit geringer Strafe davon.
Weitere Ermittlungen wurden massiv behindert, unterdrückt und sogar Zeugen kamen zuhauf zu Tode.
Was mich echt schockiert hat, wie banal diese Vorfälle untersucht worden sein müssen, wahrscheinlich wurde das nicht mal obdukziert.
Die Todesursache stand im Endeffekt wahrscheinlich schon vorher fest.. bei 1 Zeugen ok das kann mal passieren, aber 27 ??.... ungestraft, Wahnsinn. Aus meiner Sicht müssen doch da mindestens mehr als 20 Personen in Juztiz und Polizeikreisen sitzen.
Was nutzt es wenn Zeugen aussagen wolllen und dann immer in komische Unfälle verwickelt sind, gar nicht aussagen können und die Täter auch nicht strafrechtlich verfolgt werden. Also ich finde das im Fall M.D. die Bezeichnung Mafia besser trifft als Netzwerk.
Wie will denn die Polizei sowas vollständig aufklären, wenn sie von ihren "Kollegen" in den eigenen Reihen sabotiert werden ?
Da beisst sich die Katze irgendwie in den eigenen Schwanz.. Solange sich in gewissen Positionen Entscheidungsträger befinden, die sich selbst nie anklagen werden, ist es schon eher zufällig wenn solch Netzwerke auffliegen.
Geld scheint in diesen Kreisen auch absolut keine Rolle zu spielen, denn wenn ein Kind schon für diese "kleinen" Beträge verkauft werden, dann wird ein tödlicher "Unfall" an einem Zeugen weitaus weniger kosten denke ich mal.
Wenn dann noch Polizisten Beweise absichtlich verschwinden lassen, dann wundert mich diese hohe Zahl an vermissten Kindern überhaupt nicht mehr. Es gibt eigentlich kein Wort dafür, zumindest fällt mir kein geeignetes ein, wie krankhaft pervers diese Welt doch sein kann. Wie soll man diesem Ganzen eigentlich entgegen treten.. fühlt sich an wie Ameise gegen Elefanten..
Uff.. Bin doch ganz schön ernüchtert irgendwie :(


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