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Pädokriminalität - Gibt es weltweite Netzwerke?

255 Beiträge, Schlüsselwörter: Pädophile, Kinderpornografie, Kindesentführung, Vermisste Kinder +

Pädokriminalität - Gibt es weltweite Netzwerke?

18.08.2020 um 23:03
Danke @Talpani, dass Du das Thema aufgreifst und Artikel übersetzt. :) Eine Frage habe ich. Du schreibst:
Er wurde verhaftet und wegen Vergewaltigung (...) angeklagt.
Im Original Deiner oben angegebenen Quelle heißt es aber:
xxx foi preso e autuado por estupro de vulnerável e por produção e venda de material pornográfico envolvendo crianças ou adolescentes.
xxx wurde verhaftet und wegen Vergewaltigung (...) mit einer Geldstrafe belegt

Heißt nicht foi autuado wurde mit einer Geldstrafe belegt ? Darüber war ich nämlich heute im Original gestolpert. Nicht wegen Deiner Übersetzung, sondern wegen der Tatsache, dass womöglich in Brasilien ein solcher Typ mit 30 Tagen Haft und einer kleinen Geldstrafe davonkommt.

Deine Übersetzung wäre die sinnvollere. Aber ich bin keine Expertin für Portugiesisch, es fiel mir nur auf.

In den sozialen Medien des Landes wird auch so etwas spekuliert. Weil er Deutscher ist, lassen sie ihn mit einer marginalen Strafe davonkommen. Schaut man sich wiederum die TV-Berichte an, ist die Empörung enorm.

Ich habe noch keine Informationen gefunden, ob und inwieweit deutsche Ermittlungsbehörden konsultiert oder sogar einbezogen wurden. Wäre ja eiligst angeraten!

Als ich in der brasilianischen Presse las, sie wollen die "agência federal" einschalten, war ich begeistert, bis mir einfiel, dass das Land ja auch eine "Bundesrepublik" ist und dementsprechende Behörden hat. Also von einer Zusammenarbeit mit Deutschland habe ich noch nichts gehört. Eventuell muss man da mal nachfragen.



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Pädokriminalität - Gibt es weltweite Netzwerke?

20.08.2020 um 12:32
@Miss_Paula die Übersetzung habe ich aus Google-Translate und Klarnamen entfernt. Mein Portugiesisch hätte dafür nicht gereicht.

30 Tage Haft + Geldstrafe ist sicher eine sehr "milde Strafe" angesichts des Verbrechens.

Der Mann betrieb ausser dem Fotostudio in Rio auch Reiseunternehmen in Deutschland und in Brasilien. In Brasilien (lt. Presseartikeln) waren die Reiseunternehmen Fassade und Mittel zugleich, um Pädokriminellen Kinder zuzuführen.

Will man das Netzwerk wirklich ausheben, muss man sich natürlich seine Geschäftspartner und seine Kunden, sowie die entsprechenden Kontenbewegungen genauer anschauen.

Hier könnte man schon mal starten:
https://www.companyhouse.de/Berno-Fischer-Kronberg-Taunus



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04.09.2020 um 20:08
Ein weiterer aktueller, internationaler Fall:
https://www.frankenpost.de/region/oberfranken/laenderspiegel/Nach-Missbrauch-von-behinderten-Jungen-Polizei-ermittelt-44...
Im Mai dieses Jahres ist ein Würzburger Logopäde wegen schweren sexuellen Missbrauchs von behinderten Jungen verurteilt worden. Am 21. März 2019 hatten Beamte den Mann festgenommen und direkt danach mit umfangreichen Folgeermittlungen zu den Kontakten und Verbindungen des Mannes in der weltweit vernetzten Pädophilenszene begonnen. (...)

Durch intensive und akribische Ermittlungsarbeit sei es gelungen, bislang 44 Männer aus der vermeintlichen Anonymität des Darknets zu holen und namentlich als Tatverdächtige zu ermitteln. Davon wohnten 27 in Deutschland, 17 im Ausland. Die Ermittlungen zu diesen Tatverdächtigen führten nun Beamte in Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und in die Schweiz weiter, heißt es weiter in der Pressemeldung.

Dier Ermittler seien gerade dabei, auch weitere Nutzer der entsprechenden kinderpornografischen Internetseiten zu identifizieren. Erkenntnisse hätten die Beamten ebenfalls an die örtlich zuständigen Strafverfolgungsbehörden, unter anderem in Deutschland, Albanien, Dänemark, Ecuador, England, Jordanien, Mexiko, Polen, Russland, Tschechien und in den USA weitergegeben. (...)
Was aber auch angemerkt wird:
Trotz dieser Erfolge seien die hier seit eineinhalb Jahren geführten Ermittlungen in Bezug auf die weltweit vernetzte Pädophilenszene lediglich Nadelstiche. Die hohe Anzahl an Mitgliedern bei den im Darknet zahlreich verfügbaren Pädophilie-Foren und die große Menge des dort verbreiteten kinderpornografischen Bild- und Filmmaterials bestätigten regelmäßig die Erfahrung von Ermittlern, dass es einen riesigen Markt für Kinderpornografie gebe.



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05.09.2020 um 10:02
@sooma
War er im Darknet vernetzt oder organisiert? Wenn er alleine gearbeitet hat und nur im Netz Angebote offenbarte, war er ja "nur" vernetzt. Organisation ist lt BKA so definiert:
Die bundesweite Gemeinsame Arbeitsgruppe Justiz/Polizei (GAG) hat im Mai 1990 die folgende Definition "Organisierte Kriminalität" entwickelt:

"Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte, planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig

unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder
unter Einflussnahme auf Politik, Medien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft zusammenwirken."
Quelle: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/OrganisierteKriminalitaet/organisiertekriminalitaet_node.html (Archiv-Version vom 04.06.2020)


Aus Deinem Text/Link finde ich ja diese Mitteilung besonders interessant:
Nach Einschaltung der österreichischen Sicherheitsbehörden fand das BKA Wien aufgrund der aus Bayern übermittelten Erkenntnisse heraus, dass es sich bei den Betreibern der Darknetseite um bereits einschlägig verurteilte Pädophile handelte, die derzeit eine Haftstrafe in einer Justizvollzugsanstalt in Wien verbüßten. Die kinderpornografische Darknet-Plattform sei äußerst konspirativ unter Beteiligung von mehreren Häftlingen aus einer Haftzelle dieses Wiener Gefängnisses betrieben worden.
Quelle: https://www.frankenpost.de/region/oberfranken/laenderspiegel/Nach-Missbrauch-von-behinderten-Jungen-Polizei-ermittelt-44...

Das ist zwar auch keine organisierte pädosexuelle Kriminalität im Sinne, dass Kinder direkt von den Betreibern missbraucht und (international) angeboten bzw gehandelt werden, aber dahingehend, dass sie eine organisierte kriminelle Plattform dafür zur Verfügung stellen. Und dass dies von bekannten Straftätern direkt aus dem Knast unter den Augen des Staates erfolgte.



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09.09.2020 um 06:50
Zitat von darkstar69
darkstar69
schrieb am 05.09.2020:
Und dass dies von bekannten Straftätern direkt aus dem Knast unter den Augen des Staates erfolgte.
Da stellt sich mir die Frage, wie man das bewerkstelligen kann? Hat man da soviele Freiheiten, dass man ungehindert im Netz agieren kann? Ich dachte immer, WENN man überhaupt Internetzugang hat, dann wird der streng kontrolliert. Ich hoffe, die zuständigen Behörden werden zur Verantwortung gezogen.



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14.09.2020 um 16:07
@eb0la

Soll wohl eine der leichtesten Übungen im Strafvollzug sein, an ein Handy (und damit auch an Internet) zu kommen. Erst unlängst war in Österreich ein Bericht in der Zeitung wonach Häftlinge während dem (geschlossenen) Vollzug in sozialen Netzwerken sehr aktiv waren. Wenn die Beamten genau hinschauen dann können sie die Geräte sicher abnehmen, ich denke ein paar Tage später hat er dann ein neues so what.... Nicht dass ich es gutheiße - schon gar nicht im Bereich der Pädokriminalität, wo ich mir allgemein einen Vollzug unter besonders strengen Bedingungen wünschen würde - aber ich glaube nicht dass man das verhindern kann.



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14.09.2020 um 16:20
Ich bin beim Stöbern bei YouTube auf eine Doku gestoßen, die an Unfaßbarkeit nicht zu übertreffen ist. Daß sowas mitten in Deutschland geschieht, ist wohl für die meisten von uns unvorstellbar.
Ein kleines Mädchen wird missbraucht, gefoltert für satanische Rituale abgerichtet. Seine Psyche spaltet sich in mehrere Persönlichkeiten -- ein Selbstschutz. Erst die erwachsene Frau beginnt, ihre Angst in Bildern zu verarbeiten, sucht nach Beweisen und Tätern.
Quelle: YouTube

Diese Doku ist nichts für schwache Nerven, schaut sie euch bitte nur an, wenn ihr euch stark genug fühlt.


Höllenleben1 Der Kampf der Opfer Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche



Es gibt auch noch einen zweiten Teil.



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14.09.2020 um 18:13
@Dori
Ist das denn belegt?
Es gibt sicherlich auch sehr merkwürdige Leute, die unmögliche Dinge tun. Und ich glaube auch, dass es einzelne Fälle gibt, die rituellen Hintergrund haben (könnten).

Die meisten dieser Fälle, gerade die auf YT und FB sind aber nicht belegt und nachvollziehbar. Sie stammen aus sehr merkwürdigen und eher unseriösen Quellen. Hier scheint es ja der HR gewesen zu sein, der das recherchiert und gesendet hat. Ist das wiederum belegt?
Es gab damals mehrere Fälle, die dann nach der Ausstrahlung nicht belegt werden konnten. Ich weiß jetzt nicht, ob dies dazu gehört.

Man muss aber sehr, sehr vorsichtig sein. Und ob das dann organisierte Kriminalität ist, ist eine weitere Frage. Wenn eine Gruppe von Menschen anderen Menschen Kinder vermittelt oder anbietet oder Filme dazu usw, träfe das wohl zu. Ob das dann international ist, ist dann die nächste Frage.



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14.09.2020 um 18:31
@darkstar69
Ich weiß nicht, ob das belegt ist. Ich habe nicht recherchiert. Offen gesagt, hatte ich auch meine Zweifel, aber nachdem ich mir beide Dokus angeschaut habe, habe ich keine Zweifel mehr, was die Echtheit betrifft. Falls noch nicht getan, schau sie dir an und bilde dir deine Meinung.



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14.09.2020 um 19:24
@Dori

Bedenklich bei dem Video finde ich, das hier eine schwer psychisch gestörte Frau, vor deren inneren seelischen Nöten man größten Respekt haben sollte, von offenbar publicityorientierten Leuten missbraucht wird, um Verschwörungstheorien in die Öffentlichkeit zu tragen. Die wahnhaften Bilder, die die sogenannte Niki in die Kamera spricht, mögen auf Missbrauchserfahrungen in der frühen Kindheit dieser Frau zurückgehen, für die behauptete satanistische Weltverschwörung gibt es aber keinerlei validen Beleg. Die Vorstellungen und Phantasien, die Niki äußert, dürften eher Symptome ihrer Erkrankung sein. In dem konkreten Fall haben die Ermittlungsbehörden sehr intensiv nachgeforscht. Es ließ sich nichts von den Behauptungen belegen.

Ich finde es sehr bizarr, ausgerechnet die Wewelsburg mit satanistischen Ritualen in Verbindung zu bringen. Wer sich ein bisschen mit der Geschichte der Wewelsburg auskennt, weiß dass sie in der NS-Zeit zu einer Art Schulungszentrum für SS-Führer ausgebaut werden sollte. Es gab dort im Nordturm einen Weiheraum, den sogenannten Gruppenführersaal, der dafür vorgesehen war, bei besonderen Ehrungen von SS-Führern z.B. bei der Übergabe des sogenannten Ehrendegens eine Feierlichkeit abzuhalten. Die Totenkopf-Ringe von prominenten SS-Führern sollten nach ihrem Tod dorthin gebracht werden und aufbewahrt werden. Kriegsbedingt ist dieses Schulungszentrum aber nie fertig geworden. Man muss dazu wissen, dass der Ausbau der Wewelsburg und des umliegenden Komplexes durch KZ-Häftlinge erfolgen sollte, die dort in der Nähe in einem Lager gefangen gehalten wurden.

Ich sehe die Gefahr, diesen tatsächlichen Ort der Gewalt zu bagatellisieren, wenn man frei flottierende Horror- und Verschwörungserzählungen an ihm fest macht.

Die GWUP-Homepage bietet ein paar interessante Informationen:

Der aktuelle Stand in Sachen satanistisch-ritueller Missbrauch: „Verschwörungsdenken ist hier nicht hilfreich“

29. Juni 2019 von Bernd Harder | 14 Kommentare

Unser SkepKon-Video „Der Mythos vom satanisch-rituellen Missbrauch“ sorgt in gewissen Kreisen weiterhin für helle Aufregung. Aber natürlich sind auch wir nicht untätig und setzen unsere Aufklärungsarbeit fort – wir werden zu gegebener Zeit darüber berichten, wer sich in dieser Auseinandersetzung letztendlich „lächerlich“ macht.

Im aktuellen Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (7/2019) ist ein Artikel erschienen, der den Stand der Debatte kompetent zusammenfasst. Der Sekten- und Weltanschauungsbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen, Andreas Hahn, weist darin unter anderem auf folgende Punkte hin:

Kritik der Rituellen-Gewalt-These wird nicht nur von der GWUP geäußert, sondern auch von kirchlichen Weltanschauungsbeauftragten, der AGPF (Aktion für Geistige und Psychische Freiheit/Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung) und dem Sekten-Info NRW.

Bei den Vertreterinnen und Vertretern der Rituellen-Gewalt-These handelt es sich offenbar um einen festen Kreis. Sie kennen sich und zitieren sich in den einschlägigen Publikationen immer wieder gegenseitig […] Die Existenz großer, die Gesellschaft unterwandernder Netzwerke ritueller Gewalttäter […] wird aufgrund von Selbstaussagen von Therapeutinnen und Therapeuten und selbstdefinierten Betroffenen als gegeben vorausgesetzt […] Alle Hinweise beruhen auf nicht geprüften Selbstaussagen. Wo doch kriminalpolizeilich und staatsanwaltlich ermittelt wurde – teilweise mit enormem Personalaufwand und außerordentlich akribisch – blieben die Untersuchungen ohne Ergebnis oder widersprachen sogar explizit den Berichten

Quelle: https://blog.gwup.net/2019/06/29/der-aktuelle-stand-in-sachen-satanistisch-ritueller-missbrauch-verschwoerungsdenken-ist...



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Pädokriminalität - Gibt es weltweite Netzwerke?

17.09.2020 um 04:54
"Wir sind die Nicki(s)" – Teil 2: Die größte Gefahr ist die eigene Familie


Hier wird auch erklärt, warum es so schwer ist, die Täter zu überführen und dafür plädiert, den Opfern mehr zu glauben, anstatt sie abzulehnen, weil man es sich ggf. einfach nicht vorstellen kann oder will, weil es so grausam ist.

Diese Personen haben sich u.a. auch abgespalten, weil sie gar keine Schutzperson in ihrem Umfeld hatten!
Furchtbar, was das mit der Seele eines Kindes macht.



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17.09.2020 um 05:14
Hier werden über zwei Seiten hinweg weltweite Netzwerke aufgezeigz die im Darknet und über Tourismusbüros (!!) agieren und jetzt kommen hier wieder Posts mit Niki und Verschwörungstheorien. Was ich hier schon an ekelhaftesten ,widerlichsten Taten lesen musste und zwar nur in Zweizeiler- Auszügen, über steigt schon jegliches auszumalendes anzusetzendes Strafmaß. Da muss ich nicht wieder seitenlang darüber diskutieren,dass der Gemeinbürger immer noch denkt das Leben sei ein Ponyhof und alle anderen Gemeinbürger denken und ticken wie er.

Mich interessiert hier vor allem nur die Frage warum die Namen dieser Täter nicht genannt werden ? Kinder haben kein Recht auf Schutz aber die? Wirkliche Strafen bekommen die sowieso nicht, aber regelrechten Schutz. Da kommt einem nur noch das kotzen. Vor allem wenn ich hier lese, wie sowas noch verteidigt wird. Wo leben wir denn hier ? Schreiben hier Pädos mit oder wie soll ich mir das erklären? Man wünscht sich nur noch die radikale Alieninvasion als Rettung .



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17.09.2020 um 05:37
Zitat von LOleander
LOleander
schrieb:
Mich interessiert hier vor allem nur die Frage warum die Namen dieser Täter nicht genannt werden ?
Mir ist es wichtig, dass die Täter durch dafür zuständige staatliche Stellen bestraft werden und zwar angemessen hart. Ihre Namen interessieren mich nicht. Die Namen der Täter können eigentlich nur für einen Lynchmob interessant sein.



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17.09.2020 um 05:41
Der Name ist für Eltern und Kinder interessant ,die künftig auf sowas treffen. Ist so ziemlich die einzige Schutzmaßnahme. Ist aber schön ,dass es dich nicht interessiert da du keine Täterzielgruppe bist.



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20.09.2020 um 11:03
@LOleander
@KimByongsu
In den USA gibt es ein Gesetz, das Megan's Law genannt wurde, genannt nach Megan Kanka. Danach bekommt ein verurteilter Kinder- Sexualstraftäter in seinen Reisepass einen Vermerk. Wo er sich auch aufhält, die Behörden wissen das und können ein besonderes Augenmerk auf ihn haben. Ich glaube sogar, bei einer Wohnungsanmeldung von ihm darf sogar iin der Gemeinde ein Aushang die anderen Bürger über seine Straftat informieren. Der Kerl ist sozusagen gebrandmarkt auf Lebenszeit. Und ich finde das richtig!



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20.09.2020 um 12:10
@Hathora

In einigen Bundesstaaten der USA hat man - das noch gar nicht so lange her - auch Pferdedieben die Ohren abgeschnitten, damit man sie im Wiederholungsfall leichter identifizieren und aufhängen konnte.

In meiner eigenen Heimatstadt in Südniedersachsen ist am mittelalterlichen Rathaus eine Ecke markiert durch eine "Schandmaske". Dort stand früher der Kaak (Pranger). Vorbeigehende konnten die dort Angebundenen straflos anspucken und mit Abfällen und Hundescheiße bewerfen.

Ich bin froh, dass ich in einem zivilisierten Rechtsstaat lebe, der auch bei Straftätern und schwersten Delikten Mindeststandards an Menschenwürde einhält. Aber das scheint heutzutage wieder Geschmackssache zu sein.



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21.09.2020 um 11:59
@KimByongsu
Zitat von KimByongsu
KimByongsu
schrieb:
Rechtsstaat lebe, der auch bei Straftätern und schwersten Delikten Mindeststandards an Menschenwürde einhält. Aber
Ich bin auch dafür, dass Straftäter menschenwürdig untergebracht sind und auch versucht wird, sie wieder zu resozialisieren. Aber ich vergesse dabei nicht, dass ihre Zeit im Gefängnis eine Strafe sein soll und kein Kuraufenthalt. Ich bedenke, dass Täter bei Morddelikten ihren Opfern keinerlei Menschenwürde zugedacht haben, kein Mitleid, kein Mitgefühl, keine Empathie entgegengebracht. Daher dürften sie in meinen Augen bei ihrer Person nicht darauf pochen. Wenngleich ich ihnen trotzdem das Mindestmass zustehe.
Nach einer Strafverbüssung muss meiner Meinung nach so weit wie möglich sicher gestellt werden, dass es keine Wiederholungstat gibt. Besonders bei Straftaten, in denen ein Mensch physisch zu Schaden kam. Insofern ist das Megan-law zum Schutz der Bevölkerung, insbesondere der Kinder nicht fehl am Platze. Ein Kinderleben zählt in meinen Augen mehr als eine intakte Komfortzone eines Kinderschänders.
Zitat von KimByongsu
KimByongsu
schrieb:
Dort stand früher der Kaak (Pranger). Vorbeigehende konnten die dort Angebundenen straflos anspucken und mit Abfällen und Hundescheiße bewerfen.
Ja früher.....da wurden bei uns Hexen verbrannt. Ich habe rote Haare, deshalb bin ich froh, heute zu leben.



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