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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

270 Beiträge, Schlüsselwörter: Höhle, Teneriffa, Mutter Und Kind

Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 15:22
Jonas wurde gestern schon nach Deutschland gebracht, der Priester hat ihn begleitet.
Ich bin am Anfang davon ausgegangen, dass er einen finanziellen Motiv gehabt hat, da er als Koch arbeitet und eine Scheidung hätte ihn teuer gekostet. Aber wenn es so ist, dass sie sich scheiden wollte und er nicht... dann hat er gesagt, lieber tot als getrennt.
Die Spanische Polizei ist von Anfang an davon ausgegangen, dass er es geplant hat.
Und wg spanische Presse, die Politik ist nicht so "zurückhaltend" wie in Deutschland. Es wird definitiv viel mehr gezeigt und geschrieben. Es wird jede Morgen Stundenlang in Fernsehen darüber diskutiert, analysiert... wie vor ein paar Monaten der Fall von Laura Luelmo in Dezember.
Jetzt ist die Rede, ein Gesetz zu verabschieden, um Fälle wie diese (Laura und Silvia) als "Geschlechtsspezifischer Gewalt"


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 15:23
Maria_Maryam schrieb:frauzimt schrieb:
Ich glaube, es spielen immer noch andere Konflikte mit hinein. Zum Beispiel, dass der Ehemann das Gefühl hat, zurückzubleiben. Die Frau blüht auf, lernt neue Menschen kennen. (Eifersucht) Sie verdient eigenes Geld. Der Ehemann hat das Gefühl, weniger wert zu sein. Vorwürfe, sie vernachlässigt Haushalt und Kinder.
Das sehe ich anders. Sie hat in dem Unternehmen, dass übrigens kein Ingenieurbüro im herkömmlichen Sinne ist, sondern 600 Mitarbeiter umfasst, seit 2005 gearbeitet. Seit 14 Jahren mit entsprechenden Pausen für die Kinder!

Ich zitiere mich mal selbst:
Aus dem Zeitungsartikel
"Halle (Saale)/MZ - 12.09.2013
Silvia Handrick ist Mutter von zwei Kindern. Jakob und Jonas wurden 2008 beziehungsweise 2011 geboren. Der Ehemann der 34-Jährigen ist zumindest zeitweilig beruflich viel unterwegs. Und sie selbst geht einer Arbeit nach, die sie stark fordert. Silvia Handrick ist in Halle beim IT-Dienstleister Gisa angestellt. Sie berät Kunden im Bereich Energiewirtschaft, erarbeitet branchenspezifische Lösungen für die Informationstechnologie.
Ist das alles unter einen Hut zu bringen? „Ja“, sagt die junge Frau lächelnd, die seit 2005 bei dem Unternehmen beschäftigt ist. Seit der Geburt ihrer Kinder arbeitet sie in Teilzeit. "

Quelle: mz-web.de

Sie hat nicht plötzlich neue Leute kennengelernt, ist plötzlich aus dem Familienalltag ausgebrochen. Hat nicht plötzlich ihr eigenes Geld verdient. Das hat sie alles schon immer gehabt. Und selbst in Teilzeit hat sie bei dem genannten Unternehmen immer schon bei weitem mehr verdient als jeder andere Facharbeiter in Vollzeit im Osten. Punkt ist: Sie hat gearbeitet, so wie es im Osten schon immer normal war.

An der Stelle würde mich seine Herkunft interessieren, ohne dass ich eine OST-WEST Diskussion anstoßen möchte. Aber ich kann mir bestimmte Sachen (Hauseigentum mehrstellig, Anspruch, dass die Frau zu Hause bleibt) bei bestimmten Menschen nicht vorstellen. Klingt nach Vorurteil, ist aber Erfahrung.


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02.05.2019 um 16:53
@CuChulain
Es ist etwas missverständlich - dein eingesetztes Zitat ist nicht von mir, sondern von frauzimt, die mir antwortete. Möchte ich nur klar stellen, da der Inhalt des Zitates nicht meine Auffassung wiedergibt.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 16:55
kikamw schrieb:Und wg spanische Presse, die Politik ist nicht so "zurückhaltend" wie in Deutschland. Es wird definitiv viel mehr gezeigt und geschrieben. Es wird jede Morgen Stundenlang in Fernsehen darüber diskutiert, analysiert... wie vor ein paar Monaten der Fall von Laura Luelmo in Dezember.
Jetzt ist die Rede, ein Gesetz zu verabschieden, um Fälle wie diese (Laura und Silvia) als "Geschlechtsspezifischer Gewalt"
Vielen Dank für die Info. Ein entsprechendes Gesetz halte ich für sinnvoll.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 19:43
@CuChulain
CuChulain schrieb:An der Stelle würde mich seine Herkunft interessieren, ohne dass ich eine OST-WEST Diskussion anstoßen möchte. Aber ich kann mir bestimmte Sachen (Hauseigentum mehrstellig, Anspruch, dass die Frau zu Hause bleibt) bei bestimmten Menschen nicht vorstellen. Klingt nach Vorurteil, ist aber Erfahrung.
Darauf werden sich bestimmt noch ein paar eifrige Berufsempörte melden? Ich schätze den Täter deutsch ein, keine Ahnung warum ist so ein Gefühl.


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02.05.2019 um 19:47
yong schrieb:Ich schätze den Täter deutsch ein, keine Ahnung warum ist so ein Gefühl.
Bei seinem Namen ist kaum etwas Anderes möglich.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 20:29
frauzimt schrieb:ich habe gerade gelesen, dass die spanischen Medien in diesem Fall in die Vollen gehen. Es wurden Fotos der Höhle und mit Blut besudelte Steine veröffentlicht. Außerdem unverpixelte Fotos des tv Ehemannes. Ferner Interviews von Zeugen.
In vielen Ländern ist es absolut normal, Tatverdächtige und Opfer beim vollen Namen zu nennen, unverpixelte Bilder von ihnen zu zeigen und auch sonstige tatrelevanten Bilder oder Interviews zu veröffentlichen. Ist halt bei uns in Deutschland unüblich, andernorts aber Normalität und nichts Besonderes.


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02.05.2019 um 20:32
yong schrieb:Darauf werden sich bestimmt noch ein paar eifrige Berufsempörte melden? Ich schätze den Täter deutsch ein, keine Ahnung warum ist so ein Gefühl.
Die Frage war wahrscheinlich eher, West oder Ost. Nicht ob deutsch.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 20:49
auchhier schrieb:Die Frage war wahrscheinlich eher, West oder Ost. Nicht ob deutsch.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ausschlaggebend für so eine Tat sein kann.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 21:16
Ansel schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ausschlaggebend für so eine Tat sein kann.
Ist es wahrscheinlich nicht, wurde halt hier nur angesprochen, dass sie ganz normal immer gearbeitet hat, ihren eigenen beruflichen weg gegangen ist. Wie es im Osten üblich ist (so ist man hier sozialisiert), er aber scheinbar (so steht es zumindest in einem der vielen Artikel) hoffte, dass sie von seinen Mieteinnahmen leben könnte, sein Frau also gar nicht arbeiten hätte müssen. Da vermutete halt hier jemand, dass er vielleicht ursprünglich aus den westlichen Bundesländern kommt, wo so eine traditionelle Rollenverteilung/Denkweise verbreiteter ist als im Osten. Ist nur einen Nebendiskussion, an der Tat an sich ändert es nichts.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 21:33
InMemoriam schrieb:Um auf den Vater, den Täter zurückzukommen - Was ich mich immer wieder frage: wie hätte er sich den Ablauf der Tat denn vorgestellt?
Na vermutlich so wie massenweise Täter sich völlig utopische "Erfolgschancen" ausmalen.

Alles klappt wie geplant, weil er so viel klüger ist als alle Anderen erwischt man ihn nie und er reitet zufrieden in den Sonnenuntergang und dann folgt nur noch der Abspann.
26Hansen schrieb:Was ich immernoch merkwürdig finde ist die Sache mit den Medikamenten. Der Tv hatte keine Krankengeschichte auf Teneriffa. Woher dann die Medikamente und gibt es im Gefängnis keinen Arzt, der sie hätte verschreiben können?
1. Es ist da doch bisher immer nur von "Schmerzmitteln" die Rede.
Dabei kann es sich durchaus auch um eine Schachtel Ibuprofen oder Ähnliches gehandelt haben.
Rezeptfreie NSAIDs wird es doch auch in Spanien geben.
Da muss es sich weder um eine lange Krankengeschichte handeln noch um irgendein starkes, rezeptpflichtiges Schmerzmittel.
Und auch das sollte man nicht überbewerten.
Ich bin seit 13 Jahren in Schmerztherapie mit Oxycodon und wie bei einer vernünftig dosierten Schmerztherapie üblich bin ich weder benebelt noch euphorisch, ich darf auch Auto fahren.
Wer mich nicht kennt merkt überhaupt nicht, dass ich Schmerzmittel nehme und wer mich kennt weiß nur, dass ich ganz schön grumpy werden kann, wenn ich ne Einnahme verpennt habe, weil Schmerzen mich nicht grade fröhlich machen.
Der TV hat seit seiner Verhaftung offenkundig außer "Mir tut das Bein weh, habt ihr Schmerzmittel." nicht viel gesagt, also drucken die Zeitungen eben das.
Das muss deswegen noch lange nicht irgend etwas heißen.

Und 2. zumindest in Deutschland gibt es in größeren Gefängnissen durchaus einen Gefängnisarzt, während kleinere Gefängnisse (bzw bei schlimmeren Dingen auch die Großen) auch mit örtlichen Krankenhäusern zusammenarbeiten und es gibt für mich bisher keinen Grund anzunehmen, dass das in Spanien nicht genau so ist.
bellady schrieb:Sie wird vor allem vor der Scheidung versucht haben, den Kontakt für die beiden Jungs zum Vater möglichst aufrecht zu erhalten bis zur endgültigen Trennung. Das ist das erste, auf was bei Gericht geachtet wird.
Natürlich hätte es einen Verdacht gegen ihn gegeben, wenn Frau und Kinder verschwunden wären.
Aber solange keine Beweise auftauchen, also die Leichen oder sonst etwas handfestes können die Ermittler da Verdacht haben wie sie auch wollen, ab einem gewissen Punkt kann er sogar sagen "So nu hab ich mit ihnen x mal über meine Frau gesprochen und Ihnen gesagt, dass sie mit den Kindern abgehauen ist, wenn sie nichts gegen mich vorliegen haben lassen sie mich bitte in Ruhe!" und dann wäre das keine Bitte mehr.
Das Gericht kommt überhaupt erst ins Spiel wenn es zur Klage kommt und wie gesagt ohne Beweise kann er nicht einfach auf Verdacht dafür verantwortlich gemacht werden, dass seine Frau und die Kinder weg sind, so funktioniert das eben nicht.
bellady schrieb:Wenn man alles zusammenrechnet, dann war diese Höhle mE kein Zufall, sondern gezielt gewählt worden.
Ich denke in dem Punkt, dass es sich um eine geplante Tat gehandelt haben dürfte sind sich aufgrund der bisher veröffentlichten Informationen hier alle recht einig.
bellady schrieb:Er wird nicht mehr damit gerechnet haben, dass der jüngste da draußen in der Pampa doch noch überlebt hat, durch ihn alles ans Tageslicht kommt, sonst hätte er sich bestimmt auf die Suche gemacht ?
Wie hätte er sich denn auf die Suche gemacht haben sollen?
Mach Dir bitte klar, dass der Täter nach solch einer Tat aussieht als habe er sich auf dem Boden eines Schlachthofes gewälzt, zumindest wenn er keinen Wasserkanister zum Waschen und Kleidung zum Wechseln bei sich geführt hat und soweit denken viele Täter auch bei geplanten Verbrechen nicht.

Wenn alles so ablief wie beschrieben, dann hatte der TV keine Wahl mehr als er gemerkt hat, dass der Junge entkommen ist.
Auch wenn viele Leute glauben mit wirklich bekloppten Plänen davon zu kommen, so viel Realitätssinn, dass sie wissen, dass sie nicht komplett blutverschmiert rumrennen und das "entlaufene" Kind suchen können ohne das das auffällt haben selbst solche Täter üblicher Weise.
bellady schrieb:Wenn die Scheidung noch bevorstand und er vermögend genug war, dann wird er geahnt haben, was auf ihn zukommt ....
Er konnte das ahnen, wir nicht.
Das im Scheidungsfalle grundsätzlich der Mann finanziell sämtliche Federn lässt, während die Frau alles einstreicht ist ein weit verbreitetes Märchen.
Hat die Frau deutlich besser verdient als der Vater kann sogar sie dazu verpflichtet sein ihm Unterhalt zu zahlen.
Sicherlich wird in Sachen Unterhaltszahlung der Elternteil bei dem Kinder im Alter der Unterhaltspflicht leben vor Gericht "bevorzugt", aber es ist keineswegs so, dass automatisch klar ist, dass er "alles verliert wenn sie sich scheiden lässt."
bellady schrieb:Wenn die Mutter aber selbst für die Reisekosten arbeiten ging und ansparte, dann müsste er ihr doch den Geldhahn in Deutschland zugedreht haben, wollte sie so zur Übersiedlung zwingen ?
Wir wissen doch gar nicht ob er überhaupt die Möglichkeit hatte ihr "Den Geldhahn" zu zudrehen.
Die Frau war eine berufstätige ITlerin, die hatte ihr eigenes Einkommen.
Ob vermietete Immobilien wirklich so viel abwerfen, dass er befürchten musste "alles an sie zu verlieren" ist auch nicht garantiert, solche Immobilien können richtig Geld abwerfen, sehr ärgerliche Minusgeschäfte sein und alles dazwischen.

Diese Grundannahme, dass er finanziell unter einer Scheidung "gelitten" hätte wird zwar hartnäckig wiederholt, aber es gibt keinerlei Nachweise dafür, dass das in dem vorliegenden Fall überhaupt stimmt.
Wie gesagt gibt es sogar Szenarien in denen sie ihm hätte Unterhalt zahlen müssen.
Kleinerose15 schrieb:Ich denke schon das er früher oder später bewusst wird was er getan hat. Und dann wird er seine Tat bereuen.
Den Gedanken soll und darf Dir auch keiner nehmen, aber es gibt eben keinerlei Garantie, dass dem auch so ist.
Photographer73 schrieb:Viele Täter "bereuen" ihre Taten nur aus einem Grund - weil sie erwischt wurden und im Knast sitzen.
Da gebe ich Dir Recht, dass sieht man oft.
Absolut versteinerte Miene und bei der Urteilsverkündung gehen dann die Tränenschleusen auf.
Täter die sich selbst unglaublich leid tun, weil sie erwischt wurden gibt es in der Tat sehr häufig.
Maria_Maryam schrieb:Eine Frau möchte unabhängig sein und in der Ehe weiter Beruf und Interessen nachgehen. Der Ehemann scheint ein rückwärtsgewandtes Gesellschaftsbild zu haben (Frau soll zuhause bleiben). Sein Bedürfnis wird nicht befriedigt, die Frau möchte die Trennung, der Mann entschließt sich zu einem drastischen Verbrechen.
Maria_Maryam schrieb:Meines Erachtens muss diese Ebene viel stärker betrachtet werden und ebenso, wie Strafmaß in Bezug auf solche Taten angewendet wird.
Aber wir wissen doch nicht einmal ob das in diesem Fall überhaupt so war.
@CuChulain hat doch einen Artikel gepostet in dem deutlich wird, dass die Mutter eine feste Stelle als ITlerin hatte und das schon länger als die Kinder auf der Welt sind.
Der Mann hatte hier also stets eine Frau, die nicht unerheblich zum Familieneinkommen beigetragen hat.
Das er wollte, dass sie "daheim am Herd" bleibt ist doch reine Spekulation und Hinweise gibt es eher darauf, dass veraltete Rollenbilder in diesem Fall eher keine Rolle gespielt haben.
frauzimt schrieb:Ist bekannt, welchen Beruf die Frau hatte - oder ob sie sich für eine Ausbildung/Studium entschieden hatte?
Wie @CuChulain hatte sie eine feste Stelle als ITlerin.
kikamw schrieb:Ich bin am Anfang davon ausgegangen, dass er einen finanziellen Motiv gehabt hat, da er als Koch arbeitet und eine Scheidung hätte ihn teuer gekostet.
Wie gesagt ob eine Scheidung für ihn überhaupt finanzielles Federnlassen bedeutet hätte wissen wir gar nicht.
Wir kennen weder die genauen Einkommens- und Besitzverhältnisse, noch wissen wir ob es ggf gar einen Ehevertrag hat der ganz genau geregelt hat wem was im Bezug auf diese Immobilien gehört und es ist wie bereits geschrieben sogar nicht unmöglich, dass er ihr gegenüber Unterhaltsansprüche gehabt hätte.
Dieses "bei einer Scheidung wird der Mann stets finanziell abgezockt und die Frau steckt sich alles ein." ist ja noch hartnäckiger als alle veralteten Rollenbilder zusammen....


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 21:36
Fraukie schrieb:Aber wir wissen doch nicht einmal ob das in diesem Fall überhaupt so war.
@CuChulain hat doch einen Artikel gepostet in dem deutlich wird, dass die Mutter eine feste Stelle als ITlerin hatte und das schon länger als die Kinder auf der Welt sind.
Der Mann hatte hier also stets eine Frau, die nicht unerheblich zum Familieneinkommen beigetragen hat.
Das er wollte, dass sie "daheim am Herd" bleibt ist doch reine Spekulation und Hinweise gibt es eher darauf, dass veraltete Rollenbilder in diesem Fall eher keine Rolle gespielt haben.
Das widerspricht doch auch in keiner Weise dem, was ich schrieb. Und zwei Kommentarteile aus zwei Beiträgen zusammengefügt, entstellen den Sinn meiner Aussage. Und auch dort, wo zuvor etwas zitiert wurde, war es nicht meine Aussage und die Entgegnung somit auch schon nicht passend auf meinen ursprünglichen Beitrag. Also so macht diskutieren keinen Sinn.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 21:45
emz schrieb:Wenn der Sprecher eines Gerichts ausdrücklich sagt:
"Diese Berichte basierten nicht auf offiziellen Informationen."
dann könnte der Grund hierfür sein, dass sie nicht komplett der Wahrheit entsprechen.
Ansonsten könnte er ja auch gar nichts sagen.
Was heißt denn offiziell?
Eine bestätigte Aussage durch die Polizei aufgrund von faktischen Erkenntnissen.
Nicht offizielle Informationen können auch Mutmaßungen sein, eben wie Mutmaßungen durch die Polizei. Sind aber nicht offiziell, weil nicht bestätigt.
Es muss nicht zwingend frei erfunden sein.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 21:50
auchhier schrieb:Ist es wahrscheinlich nicht, wurde halt hier nur angesprochen, dass sie ganz normal immer gearbeitet hat, ihren eigenen beruflichen weg gegangen ist. Wie es im Osten üblich ist (so ist man hier sozialisiert), er aber scheinbar (so steht es zumindest in einem der vielen Artikel) hoffte, dass sie von seinen Mieteinnahmen leben könnte, sein Frau also gar nicht arbeiten hätte müssen. Da vermutete halt hier jemand, dass er vielleicht ursprünglich aus den westlichen Bundesländern kommt, wo so eine traditionelle Rollenverteilung/Denkweise verbreiteter ist als im Osten. Ist nur einen Nebendiskussion, an der Tat an sich ändert es nichts.
Ja, das ist mir schon klar, (Ossi vers. Wessi) aber dennoch zu banal.

Es hieß aber auch, er wäre beruflich viel unterwegs gewesen. Unter dem Aspekt klingt es verständlich, wen er wünscht, dass die Mutter zuhause bleibt.

Er muss also einen anderen einträglichen(?) Beruf gehabt haben, der dann die Immobilienkäufe ermöglicht hat. Auf Teneriffa soll er als Koch gearbeitet haben. Unwahrscheinlich, dass er zuhause in Halle als Koch Reichtümer verdient hat, dazu noch auf Reisen. Es muss also ein anderer Beruf gewesen sein. Warum hat er diesen Beruf aufgegeben und ist auf die Insel gezogen? Warum musste er auf Teneriffa mit einem (vermutl.) Gelegenheitsjob als Koch seinen Unterhalt bestreiten, wenn die Familie doch so wohlhabend ist? Leider findet man dazu keine Informationen...


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 21:55
@Ansel
Im Grunde kann er auch geerbtes Geld in Immobilien angelegt haben oder die Immobilien geerbt haben. Alles Spekulationen. Halle dürfte jetzt keine Mieteinnahmen wie Berlin oder München bringen, aber zumindest scheint er davon auf Teneriffa gelebt zu haben. Er soll ja auch die Immobilie, in der er auf Teneriffa lebte gekauft haben, wenn man den Artikeln glauben mag, die das geschrieben haben. Gibt es heutzutage immer noch die Zugewinn-Regelung bei einer Scheidung? Finanziell scheint die Familie insgesamt nicht schlecht dagestanden zu haben. Die Frau war berufstätig und er hatte offenbar genug Geld für mehrere Immobilien, erzielte mit einigen sogar monatliche Mieteinnahmen.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 22:13
auchhier schrieb:Im Grunde kann er auch geerbtes Geld in Immobilien angelegt haben oder die Immobilien geerbt haben. Alles Spekulationen. Halle dürfte jetzt keine Mieteinnahmen wie Berlin oder München bringen, aber zumindest scheint er davon auf Teneriffa gelebt zu haben. Er soll ja auch die Immobilie, in der er auf Teneriffa lebte gekauft haben, wenn man den Artikeln glauben mag, die das geschrieben haben. Gibt es heutzutage immer noch die Zugewinn-Regelung bei einer Scheidung? Finanziell scheint die Familie insgesamt nicht schlecht dagestanden zu haben. Die Frau war berufstätig und er hatte offenbar genug Geld für mehrere Immobilien, erzielte mit einigen sogar monatliche Mieteinnahmen.
Das könnte sein. Nach Dolce Vita sah sein Leben dort dennoch nicht aus. Keine Kontakte, keine Sprachkenntnisse, Arbeit als Koch, 6 Std Zeitung lesen und das Bein tut weh....Das klingt mehr nach gescheiterter Existenz mit persönlichen Problemen.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 22:17
Ansel schrieb:Das klingt mehr nach gescheiterter Existenz mit persönlichen Problemen.
Ja, klingt definitiv nicht nach einem erfüllten Leben (wie ich es mir vorstelle). Ist halt auch "gefährlich", wenn man den lieben langen Tag nichts macht, weil man es nicht muss. Dann noch in der Fremde. Ist ja nicht so, dass auf Teneriffa oder sonst wo die Leute auf einen warten. Kontakte und echten Anschluss zu finden ist nicht immer leicht. Ich kenne es z.B. von La Gomera (auf die Insel setzt man von Teneriffa aus über), da gibt es eine kleine deutsche Community im Valle Gran Rey. Die sind gut vernetzt, aber der Kontakt zu den Einheimischen ist nicht sonderlich eng, eher oberflächlich, ganz egal wie lange die Leute schon da wohnen. Es ist nicht leicht, da wirklich reinzukommen, wenn man nicht gerade einheiratet oder Kinder im schulpflichtigen Alter vor Ort hat. Sonne, Meer und Strand auf Dauer ist halt auch kein Garant für ein tolles Leben, wenn man am Ende den lieben langen Tag doch nur allein Zeitung auf der Terrasse liest.


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 22:44
Fraukie schrieb:InMemoriam schrieb:
Um auf den Vater, den Täter zurückzukommen - Was ich mich immer wieder frage: wie hätte er sich den Ablauf der Tat denn vorgestellt?
Na vermutlich so wie massenweise Täter sich völlig utopische "Erfolgschancen" ausmalen.

Alles klappt wie geplant, weil er so viel klüger ist als alle Anderen erwischt man ihn nie und er reitet zufrieden in den Sonnenuntergang und dann folgt nur noch der Abspann.
Ja nur...was wäre denn in diesem Fall „alles klappt wie geplant“ gewesen? Ich meine damit nicht die „Erfolgchancen“, nicht erwischt zu werden, sondern vielmehr den Plan an sich, wie sah der denn konkret aus?

Ich locke Frau und zwei Kinder in eine Höhle und dann? Warten die beiden Kinder brav in einer Ecke, bis ich als Täter mit dem ersten Opfer, der Mutter, fertig bin? Das mag ja bei einer schnellen Tötungsart, erschießen, erstechen, o.ä., gerade noch aus Sicht eines Täters nachvollziehbar sein, aber jemanden mit Steinen zu Tode prügeln? Es muss ihm doch klar gewesen sein, dass das keine Sache von Sekunden ist, und dass die Kinder nicht bewegungslos verharren würden, bis sie an der Reihe sind?

Sorry für die drastische Ausdrucksweise, ich möchte nur verdeutlichen, dass ich einfach nicht nachvollziehen kann, was der Täter eigentlich genau vorhatte.

Es erscheint mir einfach so unlogisch!


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 22:57
InMemoriam schrieb:Ich locke Frau und zwei Kinder in eine Höhle und dann? Warten die beiden Kinder brav in einer Ecke, bis ich als Täter mit dem ersten Opfer, der Mutter, fertig bin? Das mag ja bei einer schnellen Tötungsart, erschießen, erstechen, o.ä., gerade noch aus Sicht eines Täters nachvollziehbar sein, aber jemanden mit Steinen zu Tode prügeln?
Genau das war ja meine Rede. Erschlagen ist gegen 3 Gegner halt nicht gerade die intelligenteste Tötungsart, selbst wenn zwei davon noch klein sind. Da besteht immer eine Chance dass einer entkommt. Und das er alle umbringen wollte steht ja wohl ausser Zweifel, sonst macht das ganze Szenarium ja gar keinen Sinn.

Wenn er es nur auf die Mutter abgesehen hätte, hätte er sie irgendwie von den Kindern isolieren müssen, evtl. wenn sie schlafen, aber so hatte er ja gar keine andere Wahl als alle Zeugen auszuschalten.
InMemoriam schrieb:Es muss ihm doch klar gewesen sein, dass das keine Sache von Sekunden ist, und dass die Kinder nicht bewegungslos verharren würden, bis sie an der Reihe sind?
Ich glaube ihm war gar nix mehr so richtig klar. Fährt, nachdem der Jüngste so bravourös entkommen konnte, einfach nach Hause, legt sich schlafen und widersetzt sich dann auch noch der Festnahme, so als ob er jemals mit diesem lächerlichen Alibi davonkommen könnte!


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Teneriffa: Deutsche Mutter mit Kind tot in Höhle gefunden

02.05.2019 um 23:06
passato schrieb:Ich glaube ihm war gar nix mehr so richtig klar.
Ja da hast Du Recht, anders ist das wohl nicht erklärbar. Und im Grunde kann ihm ja schon nix mehr so richtig klar gewesen sein, als er den Plan gefasst hat. Denn sonst hätte er sich bestimmt einen anderen Plan überlegt.

Ich glaube deshalb (Spekulation), dass da doch eine gravierende psychische Störung vorliegen muss.


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