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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

213 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Schweiz, Aktenzeichen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 01:17
Zitat von frido1966frido1966 schrieb:So wie es im TV-Film dargestellt wurde, könnten der Azubi und der Ex der Freundin auch Mitglieder einer Bande mit einer unbekannten Anzahl an Mitgliedern gewesen sein, die etwas größeres geplant hatte als den gelegentlichen Griff in die Kasse des Reisebüros. Die Ermordete kann etwas davon mitbekommen haben und suchte daher den Rat bei Freundin und Chefin.
So etwas in der Art könnte ich mir auch vorstellen. Aber wäre so eine Bande, wenn sie denn jemals aktiv geworden wäre, nicht irgendwie aufgefallen?


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 01:52
Die alte Waffe und die unterschiedlichen Patronen aus zwei Ländern und zwei unterschiedlichen Jahren aus den 50ern sind interessant.
So ein altes Ostblock Armee Ding von kurz nach dem 2.Weltkrieg mit zwei verschiedenen Patronen gab es 2004 oder vorher doch eigentlich nur auf historischen Militärbörsen, Flohmärkten in Osteuropa auf dem Opas Militärwaffe verkauft wurde etc.
Profis kaufen doch nicht so ein uraltes Ding mit zwei unterschiedlichen Patronen aus unterschiedlichen Ländern und planen mit dem Rumpelding einen gezielten Mord aus nächster Nähe. Mit zumindest einer Patrone, die gar nicht in die Waffe gehört.


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 01:59
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:So etwas in der Art könnte ich mir auch vorstellen. Aber wäre so eine Bande, wenn sie denn jemals aktiv geworden wäre, nicht irgendwie aufgefallen?
Deshalb kann ich mir das auch nicht so recht vorstellen, auch, wenn ich es nicht ausschließen würde.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Mit zumindest einer Patrone, die gar nicht in die Waffe gehört.
Die haben doch beide das gleiche Kaliber, von daher verstehe ich die Anmerkung nicht so ganz. Die sind von unterschiedlichen Herstellern.

Trotzdem komisch. Man könnte ja fast meinen, dass da einer Reste zusammengesucht hat.


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:03
@raptor83
Gleiches Kaliber ja, aber kein tschechischer Soldat hat wohl damals mit jugoslawischer Munition geschossen, denk ich mal. Reste sammeln trifft es gut. Jedenfalls sieht es nicht sehr profimäßig aus.


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:04
Zitat von abberlineabberline schrieb:(...) Profis kaufen doch nicht so ein uraltes Ding mit zwei unterschiedlichen Patronen aus unterschiedlichen Ländern und planen mit dem Rumpelding einen gezielten Mord aus nächster Nähe. Mit zumindest einer Patrone, die gar nicht in die Waffe gehört.
Genau das macht mich auch sehr stutzig. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Waffe möglicherweise ursprünglich "nur" zur Einschüchterung beschafft wurde und nicht um sie tatsächlich auch einzusetzen. Ich sehe das genauso: Wie die Arbeit von Profis wirkt das nicht. Ich persönlich tippe da eher auf einen spontanen Schwarzmarktkauf irgendwo in Osteuropa von einem Täter ohne viel Erfahrung/Wissen über Waffen. Eine der Patronen stammte aus dem ehem. Jugoslawien. Ich denke, auch die Waffe könnte von dort stammen. Dafür spricht, dass im Zuge des Krieges viele alte Ordonnanzwaffen einen Abnehmer fanden und nun -nach Jahren- wieder auf den Markt gelangen.


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29.08.2019 um 02:04
Irgendwo auf einem "Flohmarkt" gekauft?


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29.08.2019 um 02:07
Nur für den Diebstahl einer Geldkassette mit 1000 Euro oder so muss man eine Waffe aber nicht einsetzen (d. h. abfeuern). Ich denke, die Waffe wurde gezielt zum beabsichtigten Mord eingesetzt.


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29.08.2019 um 02:11
@Slaterator
Das ist möglich. Ich war in den 90ern mal in ex-Jugoslawien und da gab es auf den Flohmärkten neben dem üblichen Trödel auch viel Militärkram wie Orden und Co, auch viel aus dem zweiten Weltkrieg etc, wobei ich selbst nie gesehen hab, dass dort auch Waffen verkauft wurden. Aber denkbar, klar. In Tschechien das gleiche Spiel.


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:11
@abberline

Ich finde die Verwendung dieser Munition allein schon komisch. Die stammt aus Armeebeständen und ist schon sehr alt.

Wie gesagt: Man könnte meinen, dass die Munition aus Resten zusammengesucht wurde.

Scheint im Ostblock n gängiges Kaliber gewesen zu sein.


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29.08.2019 um 02:15
@redsherlock
Da stimm ich Dir zu. Zwei Schüsse aus nächster Nähe aus "Opas" alter Pistole sieht nicht nach geplantem Diebstahl im Reisebüro (!!!) aus. Ich denke auch, der Mord könnte geplant gewesen sein.
@raptor83
Denk ich auch. Flohmarkt könnte sein.
Nur passten die DNA Spuren zu keiner Person aus ihrem Umfeld


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:24
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Nur für den Diebstahl einer Geldkassette mit 1000 Euro oder so muss man eine Waffe aber nicht einsetzen (d. h. abfeuern). Ich denke, die Waffe wurde gezielt zum beabsichtigten Mord eingesetzt.
Das ist nicht von der Hand zu weisen. Die 1000 Franken boten wenig Anreiz für einen Mord. Allerdings könnte es sein, dass einer oder beide Täter vom Opfer (vlt. unbeabsichtigt ?!) erkannt wurden. Dies könnte eine Verdeckungstat verursacht haben und auch erklären, warum ihr Notizbuch verschwand. Zudem könnte es vlt. sogar erklären, warum solch eine alte Waffe/Munition verwendet wurde denn eine Rückverfolgung ist bei einer solchen Waffe schwierig. Andererseits war der Einsatz der Waffe ein Risiko. Denn die tadellose Funktion ist bei einem solchen Ding/Muni nicht unbedingt sicher. Deshalb vermute ich, der Mord war nicht ursprünglicher Teil des Planes, wenngleich er es natürlich gewesen sein könnte. Ich tippe/spekuliere frei, dass die Täter etwas anderes im Sinn hatten und der Mord sich aus oben genannten Gründen dann quasi ergab.
Zitat von abberlineabberline schrieb:Ich war in den 90ern mal in ex-Jugoslawien und da gab es auf den Flohmärkten neben dem üblichen Trödel auch viel Militärkram wie Orden und Co, auch viel aus dem zweiten Weltkrieg etc, wobei ich selbst nie gesehen hab, dass dort auch Waffen verkauft wurden.
Ich war 1990 dort und habe ebenfalls keine (funktionstüchtige) Waffe auf einem Markt gesehen. Das ist aber auch klar. Die Dinger wurden nicht offen gehandelt. Man fragt die Leute dannach und plötzlich taucht irgendwoher, irgendein Typ mit so einer Waffe auf. Bares gegen Ware und der Fall ist erledigt. Heute funktioniert das -vermute ich- ähnlich wie damals. Es muß auch kein Kauf im ehem. Jugoslawien gewesen sein. Da kommen nur oftmals alte Ordonnanzwaffen her, weil sie zu Kriegszeiten massenhaft (auch illegal) nach Jugoslawien verschoben wurden und nun wieder auf den Markt zurückkommen. Die können dann durch viele Hände gehen, bis sie irgendwann, irgendwo auf dem Schwarzmarkt wieder angeboten werden. Der Vorteil: Die Waffen sind oft sehr günstig.


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:24
Interessant ist die Frage, warum der Kollege (Lehrling) den ganzen Tag nicht im Büro war. Wie "normal" war das? Kann natürlich sein, dass er einen freien Tag hatte (aber ausgerechnet Freitags?), oder als Lehrling zur Schule ging (gibt es das in der Schweiz?), oder er war krank, oder er ist einfach nicht gekommen. Die Polizei wird in damals sicherlich dazu befragt haben.


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:28
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Allerdings könnte es sein, dass einer oder beide Täter vom Opfer (vlt. unbeabsichtigt ?!) erkannt wurden. Dies könnte eine Verdeckungstat verursacht haben und auch erklären, warum ihr Notizbuch verschwand.
Aber wenn man mit Waffe da rein geht, um an Geld zu kommen und die Frau im Reisebüro kennt (bzw. umgekehrt), dann muss man ja damit rechnen, a) erkannt zu werden, und b) die Waffe dann (wegen a)) auch einzusetzen. Ich kann mir also einen geplanten Diebstahl allein nicht so recht vorstellen (ohne Mordabsicht).


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:34
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Interessant ist die Frage, warum der Kollege (Lehrling) den ganzen Tag nicht im Büro war. Wie "normal" war das? Kann natürlich sein, dass er einen freien Tag hatte (aber ausgerechnet Freitags?), oder als Lehrling zur Schule ging (gibt es das in der Schweiz?), oder er war krank, oder er ist einfach nicht gekommen. Die Polizei wird in damals sicherlich dazu befragt haben.
Er war an diesem Tag in der Berufsschule. Das hat Patricia W. an dem Morgen ihrer Mutter erzählt


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29.08.2019 um 02:38
Zitat von jane.marplejane.marple schrieb:Er war an diesem Tag in der Berufsschule. Das hat Patricia W. an dem Morgen ihrer Mutter erzählt
War das im Filmbericht? (Dann habe ich es überhört.)


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:39
Zitat von redsherlockredsherlock schrieb:Aber wenn man mit Waffe darein geht, um an Geld zu kommen und die Frau im Reisebüro kennt (bzw. umgekehrt), dann muss man ja damit rechnen a) erkannt zu werden, und b) die Waffe dann (wegen a)) auch einzusetzen. Ich kann mir also einen geplanten Diebstahl allein nicht so recht vorstellen (ohne Mordabsicht).
Ich gebe Dir da Recht. Es ist natürlich sehr ungewöhnlich. Aber wie die Tat eines Profis (z.B. Auftragsmörder) sah es eben nicht aus. Nehmen wir mal spekulativ an, es wäre nur einer der Täter (natürlich nicht der Wortführer und beide entsprechend maskiert) mit dem Opfer bekannt gewesen. Durch einen (unbeabsichtigten) Zufall wird er weder Erwarten erkannt. Dann wäre eine spontane Verdeckungstat vorstellbar. Ich komme aus zwei Gründen zu dieser recht ausgefallenen Annahme. 1. Die Tat wurde mit völlig veralteter Waffe und -vor allem- Muniton begangen, deren sichere Funktion so nicht im Vorfeld garantiert war. 2. Die Tat wurde mitten am Tag und damit sehr hohem Entdeckungsrisiko begangen. Bei einem geplanten Mord wäre ich davon ausgegangen, dass die Zielperson z.B. nach Feierabend irgendwo abgepasst und dann ermordet wird. Alles aus einer gewissen "Deckung" heraus und mit einer sicher funktionalen Waffe. So viel Risiko wie hier zusammenkommt, ist schon sehr bemerkenswert für einen geplanten Mord, der anschließend als Raubüberfall getarnt wird. Dazu kommt das gestohlene Notizbuch. Warum hätten es die Täter stehlen sollen ? Es hatte keinen materiellen Wert. Da passt igendetwas nicht.


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:41
Zitat von jane.marplejane.marple schrieb:Er war an diesem Tag in der Berufsschule. Das hat Patricia W. an dem Morgen ihrer Mutter erzählt
Richtig und wahrscheinlich ist genau dieser Tag gewählt worden. Man konnte davon ausgehen, dass das Opfer allein im Laden sein wird.

@redsherlock
Natürlich kann ein Raub geplant gesesen sein, der dann aus dem Ruder gelaufen ist. Nur kann ich daran irgendwie nicht so recht glauben, auch wenn es z.B. in Köln einen Mord gab, bei dem um die 20€ erbeutet worden sind.

Für mich sind die Kassette und das Portemonaie mitgenommen worden, um es nach einem Raub aussehen zu lassen.

Andererseits: Ohne die Andeutungen zu irgendwelchem Wissen bzw. Ängsten seitens des Opfers würde ich an einem Raub bzw. Raubmord nicht zweifeln.


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:41
Ja, das war im Filmbericht. Beim Frühstück mit der Mutter hat Patricia W. gesagt, dass sie wohl krank wird. Daraufhin hat die Mutter ihr vorgeschlagen, doch zu Hause zu bleiben. Da sagte sie, dass der Azubi in der Berufsschule ist und ihre Chefin in Urlaub und sie deshalb alleine sei


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:43
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:1. Die Tat wurde mit völlig veralteter Waffe und -vor allem- Muniton begangen, deren sichere Funktion so nicht im Vorfeld garantiert war.
Das ist ja nicht bekannt. Es kann ja gut sein, dass die Funktionstüchtigkeit der Waffe vorher schonmal ausprobiert wurde, etwa im Wald oder sonst wo.


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Patricia W. (22) im Reisebüro erschossen

29.08.2019 um 02:44
Zitat von jane.marplejane.marple schrieb:Ja, das war im Filmbericht. Beim Frühstück mit der Mutter hat Patricia W. gesagt, dass sie wohl krank wird. Daraufhin hat die Mutter ihr vorgeschlagen, doch zu Hause zu bleiben. Da sagte sie, dass der Azubi in der Berufsschule ist und ihre Chefin in Urlaub und sie deshalb alleine sei
Okay. Ich war bei der Szene wohl zu sehr auf die Interaktion mit dem zukünftigen Ehemann fixiert...


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