Ohne den ganzen thread durchforsten zu wollen: kann hier jemand der beide Fälle kennt sagen welche Parallelen es außer Mord mit Schusswaffe auf Einödhof in Bayern an Opfern die nicht ganz dem konservativen Menschenbild entsprechen noch gibt?
2h entfernt gab es Anfang diesen Jahres ja einen ähnlichen Fall und die Polizei scheint ähnlich ratlos bei der Überführung der Täter zu sein wie hier:
Mordfall Daniel Emminger Bedernau/Kunzach (Seite 64)Ein Serientäter oder eine politische Tat halte ich für zu weit hergeholt also ich kann mir anhand der bisherigen Indizien nicht vorstellen dass die Taten zusammenhängen aber ein komischer Zufall ist es schon dass diese in so kurzem zeitlichen Abstand in geringer Entfernung zueinander mit ähnlichem Modus Operandi und Ermittlungsergebnissen stattfinden.
Der Modus Operandi ist nämlich gar nicht so unschlau wenn man mit einem Mord ohne verurteilt zu werden durchkommen will:
- keine oder geringe Nachweisbarkeit einer Beziehung zum Opfer
- abgelegener Tatort mit wenig potentiellen Zeugen
- höchstwahrscheinlich unregistrierte Schusswaffe was sicherstellt dass keine oder wenig zuordnungsbare DNA Spuren am Opfer oder Tatort zu finden sind
- die Opfer besitzen Eigenschaften die sie gesellschaftlich weniger interessant als Bemitleidenswerte Opfer machen (kriminelle Vergangenheit/ Frauengeschichten/verschuldet hier und Ökoguru mit dreads mit alternativem Lebensmodell), wären Menschen für die die gesamte Gesellschaft mehr Empathie aufbringt zum Opfer geworden gäbe es sicher mehr Berichterstattung und Ermittlungsdruck