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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

761 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Gitta Schnieder (1989)

13.03.2024 um 05:18
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Das ist eben die Frage, ob Patientendaten von der kassenärztlichen Vereinigung verwaltet werden. Meine Antwort lautet nein, obwohl ich nur die Patientensicht und eine gut informierte Laiensicht habe, aber nicht die Sicht aus den Institutionen heraus.
Weshalb dann die Anfrage bei der kassenärztlichen Vereinigung und weshalb der ganze Aufwand ohne gesicherte Beweise? Ein Schuss ins Blaue oder wissen sie mehr, als sie sagen?
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Es kann ja wirklich sein, dass der Täter seine flexible Arbeitszeit genutzt hat,
Ein Mann mit Tagesfreizeit?


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

13.03.2024 um 19:05
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Weshalb dann die Anfrage bei der kassenärztlichen Vereinigung und weshalb der ganze Aufwand ohne gesicherte Beweise? Ein Schuss ins Blaue oder wissen sie mehr, als sie sagen?
Ich bin der Meinung, die Polizei weiß mehr als sie sagt.

Es gäbe noch die Möglichkeit, dass die kassenärztlichen Vereinigungen je nach Bundesland unterschiedliche Aufgaben haben. Es könnte also doch sein, dass Ärzte, weil sie Interesse am Thema Tollwut haben, solche Befunde sammeln in der Kassenärztlichen Vereinigung von Niedersachen oder auch noch in anderen Bundesländern. Vielleicht ergeben sich für Ärzte im Zusammenhang mit Tollwut und dem Thema Geld noch andere Fragestellungen als bei den Gesundheitsämtern. So richtig kann ich meinem Gedanken aber nicht glauben, denn da es den Gemeinsamen Bundesauschuss G-BA gibt, in dem die kassenärztlichen Vereinigungen über ihre Bundesorganisation Einfluss haben, bleibe ich bei meiner Meinung, dass es ausschließlich um Geld geht bei den kassenärztlichen Vereinigungen und nicht um die Aufklärung von Krankheiten wie Tollwut oder über die Gesundheitsdaten von einzelnen Patienten. Das Wort "Kasse" beinhaltet das Wort Geld. Es geht um die Kasse von Kassenärzten ;) .
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Füchschen schrieb:
Es kann ja wirklich sein, dass der Täter seine flexible Arbeitszeit genutzt hat,

Ein Mann mit Tagesfreizeit?
Ich verstehe das als nur eine Möglichkeit von vielen. Wir wissen ja überhaupt nicht, ob der Täter während seines Urlaubs, während eines freien Tages oder während der Arbeitszeit den Mord beging. Vielleicht war er selbstständig oder arbeitslos. Wir wissen nichts über sein Leben.


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

13.03.2024 um 19:33
Mir ist noch etwas eingefallen.
Hundebiss: Zugriff auf Patientenakten aus ganz Niedersachsen beantragt
Die Ermittler versuchten im vergangenen Jahr, diese Theorie zu untersuchen: Sie beantragten Zugriff auf Patientendaten der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, die im Zusammenhang mit einem Hundebiss aus dem betreffenden Zeitraum stehen könnten. Doch diese Gesundheitsdaten unterliegen strengen Regeln des Datenschutzes.
Quelle: https://archive.ph/3OdWo
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Wobei ich nicht weiß, ob die kassenärztliche Vereinigung auch die Unfalldaten hat.
Es wird so sein, dass die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen die Entscheidung trifft, ob die Polizei auf Patientendaten zugreifen darf. Es geht nur um die Entscheidungsbefugnis und die liegt bei der Kassenärztlichen Vereinigung.

Die Patientendaten liegen dort verstreut, wie ich es in meiner gestrigen Mail geschrieben habe.

Es wurde im Hamburger Abendblatt vom 10.03.2024 nicht gesagt, wie die Kassenärztliche Vereinigung in Niedersachen entschieden hat. Es wird Druck auf den Täter aufgebaut. Wenn es einen positiven Bescheid der Vereinigung gab, dann fragt sich der Täter, wenn er beim Arzt war, was nun geschehen wird, da man ja seinen Namen kennt.

Kann es sein, dass die Kassenärztliche Vereinigung Monate benötigt, um zu entscheiden? Die Polizei beantragte im vergangenen Jahr den Zugriff auf die Patientendaten! Oder meinte der Artikelschreiber damit, dass die Ermittler es "versuchten", dass es nur ein Versuch war?

Es bleibt spannend in diesem Fall:
Um kein Täterwissen zu publizieren, könne er aber keine genaueren Angaben dazu machen. Genauso wenig könne er zu weiteren Spuren Stellung nehmen. Nur so viel: “Es konnten bedeutsame forensische Spuren festgestellt werden, die komplexe Ermittlungen nach sich ziehen.” Hilfreich seien dabei vor allem die fortentwickelten Standards moderner Kriminaltechnik, erklärte die Polizei schon vor einem Jahr.
Quelle: https://archive.ph/3OdWo#selection-3139.0-3143.198


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

14.03.2024 um 22:54
Mir ist gerade ein weiterer Gedanke gekommen; ich weiß nicht, ob er schon mal so geäußert wurde:

Wenn der Hund Moritz den Täter gebissen hat, dann ist er mit ihm in Berührung gekommen. Hat die Polizei vielleicht 1989 das Fell oder die Pfoten von Moritz auf Täter-DNA untersucht? Denn seit 1988 waren ja DNA-Beweise vor Gericht in Deutschland zugelassen.

Wenn der Hund nach dem Biss Fellpflege betrieben hat, dann ist es wahrscheinlich schwierig, Täter-DNA auf ihm zu finden.

Andererseits ist ein Hund traumatisiert, wenn sein Frauchen mit einem Messer erstochen wurde, und hat dann wohl anderes als Fellpflege zu tun. Zum Beispiel muss er erstmal sein Frauchen bewachen.


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

11.07.2024 um 19:33
Im bislang ungeklärten Mordfall Gitta Schnieder vor 35 Jahren untersucht die Polizei mehrere Messer, die sie in einem Waldgebiet zwischen Sprötze und Holm-Seppensen (Landkreis Harburg) gefunden hat.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Cold-Case-Gitta-Schnieder-Fuehren-gefundene-Messer-zum-Taeter,aktuelllueneburg10174.html
Sie seien in der Folge beim Landeskriminalamt Niedersachsen genauer untersucht worden. Auswertbare Spuren hat es nach der möglicherweise langen Zeit im Waldboden keine mehr gegeben. Trotzdem könnten die gefundenen Hieb- und Stichwerkzeuge mit dem Mord in Verbindung stehen, erklärte Penske.
Um kein Täterwissen zu publizieren, könne er aber keine genaueren Angaben dazu machen. Genauso wenig könne er zu weiteren Spuren Stellung nehmen. Nur so viel: „Es konnten bedeutsame forensische Spuren festgestellt werden, die komplexe Ermittlungen nach sich ziehen.”
Quelle: https://www.abendblatt.de/region/harburg-landkreis/article241846450/Mordfall-Schnieder-Hilft-Hund-Moritz-den-Taeter-zu-fassen.html
Die Beamten hatten zwar Messer im Wald gefunden, die Tatwaffe war aber nicht dabei.
Quelle: https://www.bild.de/regional/niedersachsen/hannover-aktuell/cold-case-gitta-schnieder-45-klaert-hund-moritz-den-mordfall-auf-87487366.bild.html

Zu den Funden aus dem Wald und den gefundenen bedeutsamen forensischen Spuren und daraus folgenden komplexen Ermittlungen hat man auch nichts mehr vernommen. Was da wohl passiert?
Laurits Penske, Sprecher der Polizeidirektion Lüneburg, zu BILD: „Einige Hinweisgeber spekulierten, dass der Hund der Getöteten den oder die Täter möglicherweise gebissen hat.“ Deshalb wollten die Ermittler Zugriff auf Patientendaten der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, um so Hinweise auf solche Verletzungsspuren zu bekommen. Ein Richter lehnte den Antrag wegen des strengen Datenschutzes ab, doch die Spur ist noch nicht kalt.
Penske: „Momentan laufen Überprüfungen der Ärztekammer in dieser Sache, ein Ergebnis gibt es aber noch nicht.“ Solange es die Chance gibt, den Täter zu fangen, geben die Ermittler nicht auf. Mord verjährt nie.
Quelle: https://www.bild.de/regional/niedersachsen/hannover-aktuell/cold-case-gitta-schnieder-45-klaert-hund-moritz-den-mordfall-auf-87487366.bild.html
„Aktuell finden Überprüfungen durch die Ärztekammer statt“, so Penske. Ob diese zu neuen Erkenntnissen führen werden, bleibt abzuwarten.
Quelle: https://www.abendblatt.de/region/harburg-landkreis/article241846450/Mordfall-Schnieder-Hilft-Hund-Moritz-den-Taeter-zu-fassen.html

Wie das weitergegangen ist, haben wir bislang auch nicht erfahren. Gab es wohl keine neuen Erkenntnisse?
Die Ermittlungen werden fortgesetzt, bis alle neuen Spuren abgearbeitet sind oder es Hinweise gibt, dass der Täter verstorben ist. Denn gegen Tote wird nicht ermittelt. Doch solange das nicht der Fall ist, bleibt der Cold-Case-Fall weiter ein ungelöstes Rätsel.
Quelle: https://www.abendblatt.de/region/harburg-landkreis/article241846450/Mordfall-Schnieder-Hilft-Hund-Moritz-den-Taeter-zu-fassen.html

Würden wir davon erfahren, wenn es, z.B. durch DNA oder Akten der Ärztekammer, Hinweise auf einen mittlerweile gestorbenen Täter gibt? Würden wir dann erfahren, ob es evtl. Hinweise auf einen möglichen Mittäter oder Zeugen gibt?


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