Edna schrieb:Was auch immer die Nachbarin da geritten hat, so ein Interview zu geben, es ist aus vielen Blickwinkeln sehr fragwürdig.
Ich sage dir mal, wie dieses Interview gelaufen ist, das was da steht, hat die Nachbarin mit Sicherheit nicht so gesagt. Da wurden einfache Fragen gestellt, die für sich nicht auffällig sind.
Z.b. die Sache, dass die Mutter in der Wohnung saß. Da wird die Frage seitens des Reporters gekommen sein: "Wo war die Mutter als die Polizei suchte?" Antwort: "In ihrer Wohnung." Daraus macht dann die Bild ganz skandalös, dass die Mutter in der Bude hockte, während die anderen suchten.
Das Alkoholproblem: "Hat die Mutter mal eine Party gefeiert und auch mal einen Wein getrunken? Haben sie mal Flaschen gesehen? Antwort: "Ja sie hat ab und an mal eine Weinflasche in den Müll geworden." Daraus macht die Bild: "Die Mutter hat offenbar ein Alkoholproblem."
Das Kind das in Obhut genommen wurde: "Hat die Mutter noch andere Kinder?" Antwort: "Ja." Frage: "Leben die bei ihr?" Antwort: "Sie haben nicht immer bei ihr gewohnt." Daraus wird dann auch der Skandal gemacht.
Solche "Skandalinterviews" werden fast immer aus solchen banalen Fragen zusammengezimmert, wo der/die Interviewte das gar nicht so gesagt hat.