schluesselbund schrieb:Vielleicht wird man es auch erst anschaffen. Der Fall wird zur wird als Reverenz zur Begründung herangezogen. Was ich noch eher sehe als schon erworben. Beides scheint mir möglich zu sein. Gemäss meinem Wissen wäre das der erste Fall bei welchem ein 3 d Model zum Einsatz gelangt.
HolzaugeSHK schrieb:Man könnte auch mal bei Prof. Labudde von der Hochschule Mittweida nachfragen, er hat kürzlich im Fall Inga den Wilhelmshof vermessen.
So ein Quatsch! Die LKAs haben diese Technik und sie wird mittlerweile bei allen Tötungsdelikten eingesetzt. Dazu braucht man auch keinen Professor einer bestimmten Hochschule beiziehen, der hätte dann ja viel zu tun.
Die LKAs haben eigene Leute, die sich mit der Technik, dem Anfertigen der Aufnahmen und deren Auswertung auskennen. Die Aufnahmen bieten den Vorteil, dass der Tat- bzw. Fundort so gut dokumentiert ist, dass sich die Ermittler ( und später auch Richter, StAund Verteidigung)dort auch nachträglich noch " umschauen" und sich einen Eindruck von der Situation verschaffen können, selbst wenn sie persönlich nicht dort waren.
Prof. Labudde rekonstruiert Tatabläufe auf Basis physikalischer Gesetzmäßigkeiten, den örtlichen Gegebenheiten, Feststellungen am Tatort und Zeugenaussagen. Er lässt auf dieser Bais tausende virtuelle Simulationen laufen und kann dann Aussagen darüber machen, ob bestimmte Konstellationen überhaupt möglich oder ausgeschlossen sind und wie wahrscheinlich sie sind. Seine Arbeit basiert auf solchen 3D-Vermessungen, aber er fertigt die nicht selber an und schon gar nicht braucht die Polizei seine Expertise um sie durchführen zu können.